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am 15. Juni 2005
Ein weiteres Meisterwerk aus der Filmschmiede des leider allzu früh verstorbenen R.W. Fassbinder.
Neben Brigitte Mira, die hier erneut in einer Charakterrolle GLÄNZT (in "Angst essen Seele auf", ebenfalls ein Fassbinder-Film), spielen - wie immer genial - Ingrid Caven und Irm Hermann.
Und der Film ist aktueller denn je: Massenentlassungen, politische Geschehnisse und Kriminalität.
Ein Film über menschlichen Egoismus, mangelnder Solidarität und Verführbarkeit von Menschen.
Ein spannendes Zeitdokument mit der wunderschönen Musik von Peer Raben.
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am 10. März 2014
Ton und Bild der DVD sind wirklich ordentlich, wobei beim Bild teilweise ein leichtes Flimmern festzustellen ist. Als Bonusmaterial gibt
es eine Biografie des Regiesseurs, eine Bildergalerie, Trailer, das alternative Ende und wieder einmal den Kurzfilm "Das kleine Chaos".
Der Film macht traurig und wütend zugleich, auch wenn man sagen muss, dass vieles stark übertrieben daherkommt wie man es von
Fassbinder gewöhnt ist.
Es geht um Emma Küsters (einfach fantastisch: Brigitte Mira), deren Mann Selbstmord begangen und einen anderen mit in den Tod
genommen hat. Emma glaubt immer wieder an das Gute im Menschen und hat ein konservatives Weltbild. Ihre gesamte Umgebung
erweist sich als egoistisch und selbstbezogen. Die Medien, allen voran der Reporter Niemeyer (Gottfried John), stellt aus Sensations-
lust ihren Mann als prügelndes Monster dar. Tochter Corinne (Ingrid Caven) versucht den Medienrummel für ihre sogenannte Karriere
auszunutzen. Sohn Ernst (Armin Meier) und Schwiegertochter Helene (Irm Hermann) haben Angst vor der öffentlichen Meinung und
nehmen Abstand von der Mutter. Das bei der DKP engagierte Ehepaar Thälmann (Karlheinz Böhm und Margit Carstensen) nutzt
ihren Fall für Propagandazwecke aus. Die früheren Arbeitgeber ihres Mannes verweigern ihr jede Unterstützung. So bleibt ihr nur
noch der Anarchist Knab (Matthias Fuchs), der sie allerdings auch auf einen falschen Weg führt.
Wie oft bei Fassbinder scheinen alle Figuren in ihrer Umgebung gefangen und eingeschlossen zu sein. Das gesamte Schauspiel-
ensemble bietet großartige Leistungen, aber für den Zuschauer bleibt es Brigitte Miras Film, da sie die einzige Person ist, die durchweg
positiv erscheint und doch das Opfer der Umstände wird. Mich würde es wirklich interessieren, wie dieser Film heute auf ein junges
Publikum wirkt, denn die Sehgewohnheiten haben sich doch sehr verändert.
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