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am 16. September 2008
Es gibt wohl kaum einen Rapper, der bei uns von selbsternannten "Experten" so nieder gemacht wird wie Gucci Mane. Von lyrischer Seite aus kann man das natürlich verstehen, allerdings ist er damit nicht der einzige, eher einen von unzähligen Rappern aus Atlanta bzw. dem restlichen Down South, die eher auf jiggy, sprich materialistische und nicht all zu ernst zu nehmende Texte setzen. 2005 brachte Gucci unter Big Cat Records sein Debüt "Trap House" auf den Markt. Es besteht größtenteils aus harten bzw. crunkigen Tracks, doch auch die ein oder andere chillige Nummer ist mit dabei. Als Gäste standen neben Young Jeezy und Bun B auch Lil Scrappy, Killer Mike, Khujo Goodie, Boo, Mac Bre-Z, Young Snead und Torica zur Verfügung.
Im typsiche ATL-Style geht es mit dem Titelsong "Trap House" schon richtig stark los. Hämmernde Bässe in Verbund mit dunklen Synthie-Sounds brennen schon mal richtig gut, noch dazu kann Gucci Mane mit coolem Flow überzeugen. Noch eine Spur härter kommt "That's All", welches starken Hang zum Crunk hat, durch Gucci's engagierte Leistung in Zusammenarbeit mit dem freshen Instrumental zum nächsten echt gelungenen wird. Single "Icy" dürfte dem ein oder anderen sicher bekannt sein. Trotz erneuten Einsatzes von bumpenden Beats und einigen Crunk-Elementen kommt der Song unglaublich lässig und entspannt, im Refrain schon fast emotional, auch wenn es um materialistische Dinge geht. Neben Gucci rappt hier der Snowman a.k.a. Young Jeezy und der Ex-Cash Money Millionaire Boo aus Chicago. Alle liefern eine mehr als zufriedenstellende Leistung, am coolsten finde ich jedoch die Vocoder-Stimme, die den Hook singt. Nach dem absoluten Brecher "Two Thangs" erreicht man mit "Money Don't Matter" (ft. Torica) eine weitere verdammt chillige und melodische Nummer, die sommerlich frisch rüberkommt und einen sofort zum Relaxen verleitet. Der einzige Track, der sich etwas mit dem Ghetto befasst, findet man mit "That's My Hood". Durch Synthies, die sich teilweise nach Geigen anhören und tief trommelnden und langsamen Beats wirkt der Song recht düster daher, gefällt v.a. durch die musikalische Untermalung, aber auch Gucci Mane lässt nichts anbrennen, auch wenn man sagen muss, dass er mehr drauf hat. Auf das erotisch angehauchte "Lawnmower Man" folgt mit "Pyrex Pot" ein wieder sehr crunker Smash, bevor man mit "Black Tee" am absoluten Highlight anlangt. Schnelle, rhythmische und clubtaugliche Basslines, die zum Booty-Shaken animieren, verbunden mit wieder sehr elektrischen Hintergrundelemente, dazu ein ganzes Aufgebot an Rappern um Gucci Mane, Bun B, Lil Scrappy, Young Jeezy, Jody Breeze und Killer Mike, die alle recht gut abgehen, besonders Bun B, Jeezy und Gucci fallen hier besonders auf, was ihren unverkennbaren Stimmen und lässigen Flows zu verdanken ist. "Hustle" bounced ebenfalls was das Zeug hält und hat das Zeug jede Tanzfläche zum Kochen zu bringen. Was mir hier besonders gefällt ist, dass Gucci Mane zeigt, dass er es auch ohne Features wunderbar kann und straf so seiner Kritiker Lügen. Das Ende von "Trap House" fällt mit dem enttäuschenden "Go Head" (ft. Mac Bre-Z) eher schwach aus, dafür kann der vorletzte, "Damn Shawty" (ft. Young Snead), noch einmal jedem Down South Fan ein Lächeln aufs Gesicht zaubern, was dem kraftvollen Instrumental und den guten Performances der beiden zu verdanken ist.
Gucci Mane ist keinesfalls so schlecht, wie er oft gemacht wird. Sicher, er ist nicht außergewöhnlich gut, seine Lyrics nicht mehr als Südstaatenstandart, dafür liefert er Song für Song eine recht solide Leistung und auch die Beats sind ganz ordentlich. Wer auf Down South Rap aus Atlanta steht, mit dem sich auch ganz gut Party machen lässt, ist hier richtig, jeder andere muss selbst entscheiden, ob Gucci Mane ihm "gut genug" ist.
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