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37 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein wunderbarer Film, 30. Mai 2007
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Auf Wiedersehen, Kinder (DVD)
Ich bin zum ersten Mal auf diesen Film gestoßen als wir ihn in der Schule gesehen haben. Das Thema war Nationalsozialismus und ich stellte mich darauf ein, mal wieder das gleiche zu sehen, was man immer zu sehen bekommt, wenn dieses Thema behandelt wird. Rauhe Gewalt, große Helden und häßliche Szenen...

Doch auf wiedersehen Kinder ist anders. Der Film handelt von einem französischen Pater, der einen jüdischen Jungen in seiner Schule versteckt. Dieser findet schnell Anschluss an die anderen Schüler und das ganze läuft eine Weile gut. Bis die Gestapo das Internat unsicher macht. Der Film endet mit einem schlichten "Auf wiedersehen, Kinder", als wäre rein gar nichts passiert. Der kleine Junge und sein Pater werden dabei vom Hof geführt, was in den grauenvollen KZs folgt, wird nicht gezeigt, aber jeder kann es sich vorstellen.

Ohne große Theatralik wird ein Stück Geschichte erzählt. Und nach dem Film erwische ich mich immer mit einer Träne im Auge. Die Trauer tritt erst nach Ende des Films ein, denn man lernt die Akteure kennen und teilt ihr Schicksal, bis sie am Ende einfach verschwinden. Dabei endet der Film so ruckartig, dass die Trauer erst beim Abspann richtig einsetzt.

Mit diesem Film wird ein Stück Geschichte erzählt, wie sie tagtäglich statt gefunden hat in dieser häßlichen Zeit. Es gibt keinen großen, bekannten Helden, und keine Todesszenen. Doch das grausame Schicksal der Hauptpersonen zieht immer weiter zusammen, bis zwei Menschen einfach nicht mehr da sind. Das ist tagtäglich passiert. Und es ist fast überall passiert. Menschen wie den Pater und seinen Schüler sollte man niemals vergessen.

Jeder sollte diesen Film einmal gesehen haben. Großartiges Kino, brillant in Szene gesetzt und absolut sehenswert.
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23 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gelunger Film über Kinder währnd der frz. Besatzungszeit, 25. März 2001
Der Film "Au revoir les enfants" ist ein wirklich gelungener Film über die Freundschaft zwischen Kindern in einem katholischen Kloster während der französischen Besatzungszeit. Er gefihel mir sehr gut, weil der grandiose Regisseur Louis Malle die Situation sehr authentisch dargestellt hat und es schwer ist die Gefühle von Kindern in einen so langen Film einzubauen. Außerdem hatte Malle nicht einfach nur oberflächlich in dem Film gezeigt, wie schlimm die Judenverfolgung und die Besatzungszeit für das französische Volk war. Ich glaube, daß das jeder weiß sondern er hat versucht, diese furchtsame Zeit aus der Sicht von Kindern, die meist noch toleranter, offener aber auch naiver sind, geschildert und sie so zu "kleinen Erwachsenen " gemacht, die zwischen Recht und Unrecht entscheiden müssen und somit ihr Gewissen auf die Probe stellen müssen. Dieser Film ist auf jedenfall sehenswert wegen seiner realistischen, einfühlsamen und korrekten Darstellungsweise aus einer neuen und einzigartigen Perspektive.
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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Hast du Angst?" - "Die ganze Zeit.", 30. August 2007
Von 
Hugo Humpelbein "das Viech" (Niemandsland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Auf Wiedersehen, Kinder (DVD)
Winter 1943/44.Ein Jungeninternat in Frankreich. Mit den Worten "Komm mir bloß nicht zu nahe!" begrüßt der 12-jährige Julien seinen neuen Mitschüler Bonnet. Doch die beiden kommen sich nah: zaghaft entwickelt sich eine Freundschaft, die aber überschattet wird durch Bonnets Geheimnis: Er ist Jude.

Der Holocaust ist in diesem Film eine bedrohliche Randerscheinung. Lange Zeit schildert Regisseur Louis Malle das Leben auf dem Internat, ohne dass das Thema Krieg in den Vordergrund tritt - aber es ist ständig zu spüren, dass die Konsequenzen des Krieges früher oder später unausweichlich zuschlagen werden.
So dezent dieses Thema behandelt wird, so behutsam wird auch die sich anbahnende Freundschaft der zwei Jungs inszeniert: Hier gibt es keine holzhammermäßigen Dialoge wie etwa "Du bist mein Freund." - "Du meiner auch." Nein, hier wird die sich entwickelnde Verbindung zwischen zwei Herzen mit leisen Blicken angedeutet, und mit gemeinsamem Lachen, Singen, Musizieren, Lesen und gemeinsamen Regelverstößen.

Louis Malle verarbeitete in seinem zweifach oscarnominierten Drama eigene Kindheitserlebnisse.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Erschütternd und berührend, 10. Mai 2011
Von 
Alexander Hoefer "Animus" (Pähkinäkolo) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Auf Wiedersehen, Kinder (DVD)
Filme über das Dritte Reich hat es ja schon sehr viele gegeben. Sowohl gute, als auch weniger gute. Der Film - Auf Wiedersehen Kinder - von Louis Malle ist hingegen ein besonderer Film, denn er zeigt erstmals authentisch und realistisch die Situation der Juden in Frankreich aus der Sicht eines Kindes, das sich hinter den sicher geglaubten Mauern eines Heimes versteckt.

Die beiden jungen Hauptdarsteller spielen ihre Rollen sehr überzeugend, und auch die diktatorische, unterdrückte und Angst einflößende Atmosphäre des Dritten Reiches wird exakt wiedergegeben. Auch wenn der Film ohne körperliche Gewalt oder entsetzliche Kriegsszenen auskommt, wird dem Zuschauer auf ganz erschütternde Art und Weise die Widerlichkeit der damaligen Deutschen vor Augen gesetzt, wobei es mich heute immer noch nicht wundert, dass gerade wir Deutschen anderen Menschen so etwas schreckliches antun konnten. Denn wenn ich sehe, mit welchen Dingen sich die Menschen hierzulande beschäftigen, und wenn ich sehe, dass sich die Deutschen auch heute immer noch genauso blenden lassen wie vor 70 Jahren, bzw. dass immer noch voller Euphorie irgendeinem dahergelaufenen Möchtegern hinterherlaufen, dann bin ich eigentlich sehr froh, dass ich mich davon persönlich distanziere, und lieber in einem anderen Land etwas Gutes tue.
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19 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bewegendes Werk, 30. Dezember 2006
Von 
Karsten Kongisser (Frankfurt am Main) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Auf Wiedersehen, Kinder (DVD)
In einem katholischen Internat in einer Kleinstadt des von den Deutschen besetzten Frankreich entwickelt sich im Winter 1943/44 zwischen einem 12-jährigen und einem unter falschem Namen versteckten jüdischen Jungen eine Freundschaft. Nach der Denunzierung durch einen französischen Internatsangestellten findet diese jedoch mit der Verhaftung des Juden und des verantwortlichen Paters durch die Gestapo ein brutales Ende.

Malle erzählt diese ihn prägende eigene Jugenderinnerung als einen Reifungsprozess in schwieriger Zeit, in dem sich Emotionen und Authentizität eindrucksvoll die Waage halten. Der von Malle auch produzierte sehenswerte Film ist eine bewegende Schilderung menschlichen Verhaltens im Spannungsfeld von Rassismus, Verrat, Schuld und Solidarität. Verdient wurde das Werk mit dem 'Goldenen Löwen' der Filmfestspiele Venedig 1987 ausgezeichnet, Malle wurde 1988 mit dem 'Europäischen Filmpreis' für das Beste Drehbuch prämiert.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Freundschaft in der Zerreißprobe, 3. Mai 2010
Der Titel ist auch der letzte Satz im Film. Und in diesem Spannungsbogen entwickelt Louis Malle eine Internatsgeschichte, die im 1943 von den Deutschen besetzten Frankreich spielt. Vier Fünftel sind nicht nur Lausbubengeschichten, sondern enthalten auch eine Fülle von Hinweisen auf das Finale der letzten Viertelstunde. Nur mit dem Wissen im Hinterkopf kann man die Anspannung der Buben und ihrer Betreuer nachvollziehen. Das Meisterhafte an diesem Werk ist die Machart. Die behutsame, detailgesteuerte Anhäufung von Hinweisen schafft eine Atmosphäre der Angst, die selbst von Zwölfjährigen verstanden wird und die aus Vermutung Gewissheit, aus kindlicher Unbekümmertheit heraus Folgen erahnen lässt, wie sie an sich nur Erwachsene erkennen können. Und das ohne jegliche musikalische Untermalung während der Endphase. Eindrucksvolle Stille, in der ein Blick zum Verrat genügt.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Hast du Angst?" - "Die ganze Zeit.", 23. Oktober 2008
Von 
Hugo Humpelbein "das Viech" (Niemandsland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Winter 1943/44. Ein Jungeninternat in Frankreich. Mit den Worten "Komm mir bloß nicht zu nahe!" begrüßt der 12jährige Julien seinen neuen Mitschüler Bonnet. Doch die beiden kommen sich nah: zaghaft entwickelt sich eine Freundschaft, die aber überschattet wird durch Bonnets Geheimnis: Er ist Jude.

Der Holocaust ist in diesem Film eine bedrohliche Randerscheinung. Lange Zeit schildert Regisseur Louis Malle das Leben auf dem Internat, ohne dass das Thema Krieg in den Vordergrund tritt - aber es ist ständig zu spüren, dass die Konsequenzen des Krieges früher oder später unausweichlich zuschlagen werden.
So dezent dieses Thema behandelt wird, so behutsam wird auch die sich anbahnende Freundschaft der zwei Jungs inszeniert: Hier gibt es keine holzhammermäßigen Dialoge wie etwa "Du bist mein Freund." - "Du meiner auch." Nein, hier wird die sich entwickelnde Verbindung zwischen zwei Herzen mit leisen Blicken angedeutet, und mit gemeinsamem Lachen, Singen, Musizieren, Lesen und gemeinsamen Regelverstößen.

Louis Malle verarbeitete in seinem zweifach oscarnominierten Drama eigene Kindheitserlebnisse.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Au revoir, les enfants!" - im Lexikon unter "Z" wie "Zivilcourage" zu finden!, 6. März 2008
Von 
Stephan Seither (Berg / Rheinland-Pfalz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Auf Wiedersehen, Kinder (DVD)
Frankreich - Winter 1943/1944 - in einer Klosterschule, an der
hauptsächlich Kinder wohlhabender Industrieller untergebracht sind,
verstecken die Brüder, des römisch-katholischen Ordens der Karmeliter,
Kinder jüdischen Glaubens vor dem Zugriff der Besatzungsmacht... - die
wahre Identität der Neuzugänge ist zu Beginn lediglich dem verschwiegenen
Lehrerkollegium bekannt.

In der Hauptsache dreht sich der Film um das langsam wachsende
Vertrauensverhältnis zwischen Julien Quentin (Katholik) und Jean Bonnet
(Jude) - an dem Beispiel dieser zwei Jungen und dem dargestellten
Gemeinschaftsleben der Klosterschüler wird sehr deutlich gezeigt, wie
herzlich, normal und unbeschwert unsere Welt sein könnte, wären da nicht
die leider auch heute noch immer wiederkehrenden Schreckgespenster diverser
Kriege, gepaart mit Vorurteilen, Antisemitismus, Größenwahns, Intoleranz
und und und - "Auf wiedersehen Kinder!" ist ein verfilmtes Paradebeispiel
für Zivilcourage.

Die Geschichte ist übrigens kein Produkt der Phantasie, sie hat sich
während der Kindheit des hier tätigen Regisseurs zugetragen - Louis Malle
verarbeitete somit seine eigenen Kindheitserinnerungen - er führte Regie,
schrieb das Drehbuch und produzierte diesen sehr ruhigen und genau aus
diesem Grund wohl auch so bedrückend wirkenden Film - Begriffe wie
"langweilig" oder gar "langatmig" sind in Zusammenhang mit "Auf wiedersehen
Kinder!" gänzlich unangebracht - vielmehr drückt diese ganz eigene
Geschwindigkeit des Filmes aus, in welchem Vakuum die versteckten,
pubertierenden, Jungen leben mussten, um eine Chance zu haben.....

Zudem hätte man die Musik von Franz Schubert und Camille Saint-Saens nicht
besser aussuchen können - ein wirklich beeindruckender Film - 5 Sterne!
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9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bewegender Film über die Judenverfolgung, 24. Januar 2007
Rezension bezieht sich auf: Auf Wiedersehen, Kinder (DVD)
Nachdem ich gestern Nacht diesen bewegenden Film im Bayrischen Fernsehen nach längerer Zeit wieder sehen konnte habe ich mit großer Freude feststellen dürfen, dass "Auf Wiedersehen Kinder" endlich auf DVD veröffentlicht wird.Meine VHS war schon nicht mehr "zeigbar".Nun hoffe ich sehr, dass nicht wie bei "Quo vadis ?" ein Rückzieher gemacht wird, denn dieser Film gehört in jede Filmsammlung, die die Judenverfolgung und -vernichtung zum Thema hat.Gerade für Jugendliche ist dieser Film geeignet, weil sie sich über ihrer eigenen Haltung klar werden können.Stehe ich verfolgten Menschen bei? Hätte ich als Christ einem Juden beigestanden und geholfen? Der Film zeigt einerseits die deutschen Besatzer als Verfolger der französischen Juden.Andererseits zeigt Louis Malle auch bei seinen Landsleuten auf, dass die Bereitschaft zu helfen und das Versagen des Beistandes, ja der Verrat, oft nahe beieinander liegen. Ich kann diesen Film eigentlich nur jedem ans Herz legen, besonders auch den Menschen, denen das Verhältnis von Juden und Christen wichtig ist.Die bereit sind aus der Shoah bzw. dem Holocaust zu lernen.
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5.0 von 5 Sternen Bewegender Film, 19. Juli 2015
Rezension bezieht sich auf: Auf Wiedersehen, Kinder (DVD)
Louis Malle schildert bewegend den Einbruch der Judenverfolgung und des Holocaust in die abgeschiedene Welt eines französischen Jungeninternats und gibt dessen Alltag aus Kriegsentbehrung, Heimweh, Pubertät und Strenge eine zusätzliche Dimension von Gefahr und Tragik, als die Freundschaft zwischen den sensiblen Jungen Julien und Jean, die sich langsam aufgebaut hatte, durch die Enttarnung Jeans als Jude zerrissen wird und der katholische Schulleiter, der jüdische Jungen aufgenommen und dadurch geschützt hatte, von den Deutschen mit ihnen deportiert wird: "Auf Wiedersehen Kinder". Ein schöner, leiser, bewegender Film.
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