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Kundenrezensionen

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am 24. September 2005
Ich habe alle Romane gelesen und war vom Film positiv überrascht. Sicher, es wurde nicht alles wort-wörtlich übernommen, dass ist bei diesem Werk jedoch nicht weiter schlimm. Zum einen muss es immer Eingeständnisse an das Medium Film geben, zum anderen hat sich der 'Anhalter' von der Radioshow, über die Bücher und Serie immer etwas verändert, Dinge dazugewonnen.
Im Film haben sie, auch wenn die Reihenfolge nicht immer ganz eingehalten wird, erstaunlich viele Weisheiten des Anhalters behandelt, vieles liebevoll übernommen (einzig die Matrazen haben mit gefehlt :) und - was ich besonders gut finde - Außerirdische, nicht nicht aus dem Computer stammen und nach billigem CGI aussehen, sondern noch echte Handarbeit.
Der Film ist witzig und schon bei der Anfangsszene muss man als Fan schmunzeln, wenn einen plötzlich ein Delphin anlächelt und der witzige Soundtrack beginnt.
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am 27. Oktober 2006
Meine Güte, all diese schlechten Kundenrezensionen zu diesem eigentlich sehr guten Film zu lesen, deprimiert schon sehr. Ich verstehe diese Leute einfach nicht.

Wer die Bücher kennt, der weiß definitiv, dass man UNMÖGLICH all den Stoff - besonders in Douglas-Adams-typischer Rhetorik - auf die Leinwand bringen kann.

UND SELBST WENN MAN ES KÖNNTE: wer, der das Original kennt, würde sich denn überhaupt um den Film scheren, wenn man die Gags doch eh alle bereits schon kennt, sei es aus dem Buch, aus der alten BBC-Serie, aus dem Hörspiel, oder Gott weiß woher?!!! Witze, die man zum hundertsten Mal hört, SIND einfach nicht mehr lustig!

Also musste etwas her, das zwar den typischen Stil und die Rahmenhandlung von "Per Anhalter" auf den Bildschirm bringt - aber trotzdem eine neue Würze in den Film bringt, um ihn auch für Adams-Veteranen interessant und lustig zu machen - und eben das ist DEFINITIV gelungen! Und zwar indem man eine Art abgewandelte Story verfilmt, die eines Douglas Adams würdig ist: mit Elementen aus dem ersten Buch "Per Anhalter durch die Galaxis", plus Gags aus den anderen Büchern, PLUS Elementen, die neu erfunden wurden.

Für Leute, die das Original - sprich: die Vorlage(n) zu "Per Anhalter" - noch nicht kennen, ist der Film ein guter Appetitmacher. Und für alteingesessene Fans ist der Film sicherlich eine große Bereicherung!

Fazit: SEHR guter Film! Die Problematik "wie verfilmt man etwas, das 90% aller Leute schon kennen und macht es trotzdem interessant" wurde SEHR SEHR gut gelöst!

Bleibt zu hoffen, dass die Filmemacher das selbe Talent für einen Teil 2 (der folgerichtig "Das Restaurant am Ende des Universums" heißen müsste) nutzen!
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am 25. Juni 2015
Liebloser und schlechter Film. Fehlt jedes Timing. Wortwitz zur Unkenntlichkeit zusammengekürzt. Es bleibt eine Lückenhafte Handlung.
Sehr enttäuschend. Zeit Verschwendung
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am 17. März 2008
ACHTUNG - der Film ist nichts für festgefahrene Geister!
Dieser Film ist ein richtiger Kultfilm, eine Mischung aus britischem Zynismus und sehr
verständlich dargestellten Theorien, der modernen Quantenphysik, als Beispiel die Szene
mit der Unwahrscheinlichkeitsroute, die dem Raumschiff ermöglicht in verschiedenen
Dimensionen zu reisen. In der Quantenphysik nennt man das "Superposition". Herrlich
auch die phantasievoll dargestellten Möglchkeiten, die das Universum so bietet, wenn man
per Anhalter darin unterwegs ist.
Das besondere ist, dass der Film neugierig macht mehr über unser Universum zu forschen
und vor allem mal eine neue Perspektive des Denkens einzunehmen..
Ist alles Große auch im Kleinen zu finden? Sind unsere Atome sowas wie Minigalaxien?
Was genau wissen wir eigentlich über den Sinn des Lebens? Habe mir jetzt genau dazu auch hier den
Film "What the Bleep do we know?!" bestellt, auch ein Kultfilm über Multimöglichkeiten
auf der Erde. Bitte mehr Filme wie diesen - so bleibt das Leben spannend!!!
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am 10. Juli 2010
Erstaunlich daran dass ich ihn gut finde ist vor allem die Tatsache, dass der Film in der Tat auf ein Konzentrat zurückgedampft wurde das nur noch sehr entfernt an das Original erinnert. Nimmt man sich einmal die Bücher, die Original BBC Serie und dann diesen Film vor, so kann man recht anschaulich erkennen wie der Entwicklungsverlauf ist.

Das Schlechte daran ist, dass der Film tatsächlich derartig heftig verkürzt ist, dass den uneingeweihten Menschen tatsächlich der Grossteil völlig unverständlich bleiben muss. Zu fast jeder Szene bräuchte es ein optionales Menü zum ausklappen, in dem 20 Minuten weitere Szenen, Erklärungen und Referenzen gelistet werden. Nun trifft mich dieses Problem persönlich nicht sosehr. Das zweite Problem jedoch tangiert auch mich: Der Sinnzusammenhang wird an einigen Stellen ziemlich umgebogen. Da taucht auf einmal (vorallem an völlig falscher Stellle) ein Gegenspieler von Zaphod auf und sie retten Trisha vom Vogonenplaneten. Zudem sind die Anfangs-Delphinsequenz und die End-Lebenszyklus-Startsequenz auch für unvoreigenommene Beobachter wie aufgesetzte Fremdkörper. Und zu allem Überdruss wird am Ende die Erde mal eben wieder originalrekonstruiert und die grosse geniale Idee rund um die 42 wird eher zur Randnotiz als zum tragenden Rückgrat der ganzen Episoden.

Aber es gibt auch einiges sehr gutes an dem Film: So ist er eine sinnvolle Kinofilmadaption, die das Format, die Dauer und Aufbereitung passend aufgenommen hat und in einer Form umsetzt wie sie Laien und Fans passabel dargereicht werden kann. Kurzgesagt: Es ist wirklich ein Kinofilm, die Dramaturgie stimmt, er ist weder zu lang noch zu kompliziert und die Story hat keine Knicks und keine Längen. Die Umsetzung in Charaktären, Bildern und Szenen ist durchaus schön anzusehen und in sich stimmig, solange man nicht zusehr Buch oder BBC Serie im Kopf hat. Und die BBC Serie war den Produzenten des Films durchaus bewusst, kommt doch in der Warteschlange auf Vogon auch der "Marvin" aus der BBC Serie kurz vor.

Alles in allem ist der Film nett anzusehen, aber man sollte danach nicht meinen, dass man nun allzu viel über "Per Anhalter durch die Galaxis" wüsste. Eher ist es ein netter Appetitanreger in etwas kleinpürierter überzuckerter Form, reduziert auf eine minimale Portion. Die exotische vielschichte Hauptspeise in allen ihren Komplexen Zutaten sollte man sich dann eher in Form der Bücher, oder als passabler Zwischenschritt in der (zugegeben mit niedrigem Budget gedrehten) BBC Serie aus den 80er Jahren gönnen und dann wird man endlich auch viel mehr der Sprüche aus dem Kinofilm zu begreifen beginnen.

Wer gleich wissen will warum der Blumentopf über Magrathea nur denkt "nicht schon wieder ...", der kann nur in der englsichen Wikipedia einmal nach "Agrajag" suchen und begreift vielleicht wieviel mehr es noch gibt, was alles längst nichtmehr in diesen kleinen Film gepasst hat.
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am 8. November 2005
Während Erz-Brite Arthur Dent sich gerade per Sitzblockade gegen den Abriss seines Hauses zum Zwecke einer Umgehungsstraße wehrt, macht sich eine intergalaktische Bautruppe von Vogonen bereit, die Erde aus dem Weg zu räumen, die dummerweise dem Bau einer Hyperraum-Schnellstraße im Wege ist. In letzter Sekunde wird Arthur von seinem Freund Fort Prefect gerettet, genauer gesagt, Ford nimmt ihn (im Bademantel und mit Handtuch (!) im Gepäck) als Anhalter mit auf ein gerade vorbei fliegendes Vogonenraumschiff. Ford ist, wie sich zu Arthurs Verwunderung herausstellt, kein Erz-Brite sondern ein Außerirdischer, der für den Reiseführer "Per Anhalter durch die Galaxie" recherchiert. Diesen hilfreichen Reiseführer wird Arthur übrigens noch brauchen, denn von nun an beginnt für ihn eine schräge Reise durch alle Zeiten, Räume und unwahrscheinliche Wahrscheinlichkeiten.

Schwer, schwer:
Wenn ich versuche den Film völlig losgelöst vom Buch zu betrachten, dann muss ich zugeben, dass er gar nicht mal so übel ist. Wer den pangalaktischen Kult- und Donnergurgler-Roman von Douglas Adams nicht kennt, der hat die besten Chancen diesen Film wirklich zu lieben, denn er ist ganz unbestritten effekt- und slapstickreich, schräg und abgefahren und hält so manchen überraschenden Lacher parat. Zudem hat er einen namhaften Cast an Darstellern. Den Vergleich mit anderen Science Fiction Parodien braucht dieser 104-Minuten-Kurzabriss wirklich nicht zu scheuen. Da haben wir alle schon sehr viel schlechtere gesehen. Aber Wehe diesem Film, wenn man sich an die begnadete Buchvorlage erinnert!
Wo ist der Witz und Geist von Douglas Adams geblieben? Wo sind seine schrillen Einfälle und seine genialen Dialoge hingekommen? Alle seine exzentrischen Charaktere sind verschwunden (angefangen bei Psycho-Marvin, der jämmerlich ist in seiner Jämmerlichkeit und aufgehört bei Slartibartfaß, der jedwedes Magrathea-Charisma verloren hat). Die Charaktere des Buches haben sich in total überzogene oder total blutleere Figuren verwandelt. Und who the hell ist Humma Kavula? Wo sind all die geistreichen Zitate aus dem Reiseführer, wo die vielen satirischen Details aus Adams prallen Universum?
Der Film hat eindeutig seinen Schwerpunkt auf optische Effekte und flache Slapstick verlagert und die göttliche, hintersinnige Ironie von Adams aus der Story fast ganz verbannt.
Schade, dass man sich bei der Produktion dem Geist des Buches so verwehrt hat, was hätte das für ein Film werden können! Die BBC hat es in ihrer Uralt-Serie aus den 80ern gezeigt, dass der "Anhalter" durchaus authentisch und geistvoll verfilmbar ist. Vielleicht hätte man es dabei belassen sollen.

Don't panic!
Zusammenfassend kann ich jedem Science-Fiction Fan, der gerne mal etwas Abgefahrenes sehen möchte diese DVD nur empfehlen und jedem Fan von Douglas Adams nur raten den Film entweder ganz zu meiden oder seine Erwartungen sehr weit herunter zu schrauben.

DVD:
Sprachen: Deutsch, Englisch, Untertitel: Deutsch, Englisch, Englisch für Hörgeschädigte, Französisch, Italienisch, Spanisch, Türkisch, Arabisch, Ton: Deutsch und Englisch Dolby Digital Surroundsound, Bildformat: !6:9 (1:2,35), Laufzeit: ca. 104 Minuten,
Intergalaktische Extras: * Zwei Audiokommentar - mit Regisseur Garth Jennings, Produzent Nick Goldsmith und den Darstellern Martin Freeman und Bill Nighy - mit dem ausführenden Produzenten Robbie Stamp und Sean Solle, Mitarbeiter von Douglas Adams, * Making of, * zusätzliche Eintragung in den Reiseführer, * zusätzliche (Pannen)Szenen: Die Erde meistens ganz harmlos, Wir werden siegen, unmögliche Kräfte * wirkliche zusätzliche Szenen: Panik! Jetzt, Arthur entkommt, Lied zum Mitsingen "So Long & Thanks For All The Fish" (Extras in englischer Sprache mit deutschen Untertiteln)

Und für alle, denen in diesem Film ebenso wie mir die vielen genialen Zitate aus dem Hitchhiker's Guide to the Galaxy schmerzlich gefehlt haben. Hier kommt eines:
"Die Vogonen sind bekanntermaßen eine der unausstehlichsten Rassen im ganzen Universum nicht direkt böse, aber mies gelaunt, bürokratisch, aufdringlich und gefühllos. Auf gar keinem Fall erlaube man einem Vogonen, daß er einem Gedichte vorliest."

"Oh zerfrettelter Grunzwanzling!
Dein Harngedränge ist für mich
Wie Schnatterfleck auf Bienenstich.
Grupp, ich beschwöre dich, mein punzig Turteldrom.
Und drängel reifig mich mit krinklen Bindelwördeln
Denn sonst werd ich dich rändern in deine Gobberwarzen
Mit meinem Börgelkranze, wart's nur ab!"
(Protestnik Vogon Jeltz)
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am 14. Oktober 2005
Unheimliche Parallelen: Das Haus des letargischen Arthur Dent (Martin Freeman) soll einer Umleitungsstrasse weichen, das gleiche trifft auf die Erde zu! Sein bester Freund Ford Prefect (Mos Def) stellt sich als verkleideter Alien heraus, der Arthur kurz vor der völligen Zerstörung retten kann. Dies aber nicht ohne noch eben schnell sechs Pints Bier zu leeren, bevor es geschieht! Ford bereist als Anhalter die Galaxis, was nun auch das Schicksal des heimatlosen Arthur ist. Mit Hilfe von Ford's Reiseführer gelangen sie in nach einigem Hin und Her auf das Raumschiff des Präsidenten der Galaxis, Zahpod Beeblebrox (Sam Rockwell), welches er uneigenützig und widerrechtlich an sich genommen, sprich geklaut, hat. Als ob Arthurs Leben nicht schon so aus den Fugen geraten wäre, ist dessen Gefährten seine Fast-Ex-Freundin Trillian (Zooey Deschanel). Und der durchgeknallte Beeblebrox ist darüberhinaus noch von der Idee besessen, ein uralten Computer zu finden, der die Antwort auf die Frage alle Fragen hat...
Der englische Regieneuling Garth Jennings konnte sich gegen so bekannte Namen wie Ivan Reitman oder Jay Roach durchsetzen. Und das zu recht: Seine Art passt sehr gut mit dem Charme der Bücher zusammen, wodurch sowohl das Skurrile als auch der typisch britische Humor zur Geltung kommen. Dazu bietet die heutige Filmtricktechnik alles, um sogar die verwegensten Szenen aus dem Buch nachzustellen. Schön ist auch, dass auch einige kleinere Geschichten Einzug in den Film erhalten haben (ich sagen nur: Der Wal, der auf diese grosse, runde Kugel... na, wie nenne ich sie denn... ich sage mal, ein Planet, fällt!).
Die Schaupspieler, allen voran Sam Rockwell, überzeugen in ihren Rollen und fügen sich herrlich in den bunten Strauß aus Witz und Sarkasmus ein. Mehr kann man aber im Grunde von ihnen auch nicht erwarten, zu bombastisch und erdrückend wiegt die eigentliche Geschichte.
Die DVD bietet alles, was man so braucht: Ein interaktives Menü, Pannen- und nicht verwendete Szenen, Audiokommentare und noch "ein Lied" zum Mitsingen. Das kann zu recht als gut bezeichnet werden.
Mein Fazit: Ein herrlicher Weltraumklamauk! Dazu technisch aufwendig und überzeugend umgesetzt. Für Freunde des fast sprichwörtlichen britischen Humors ist dieser Film sicher eine wahre Freude. Ähnlich Abgehobenes war man sonst nur von Monty Python gewohnt.
Darin mag aber auch das Problem für einige liegen: Dieser Humor ist bestimmt nicht jedermanns Sache. Und einige Hard-Core-Fans der Bücher von Douglas Adams sehen diesen Film sicher als Frevel an (leider werden wir nie erfahren, wie dieser es gesehen hätte, da er vor vier Jahren verstorben ist). Probleme halt, die jede Verfilmung bekannter Geschichten (selbst die "Herr der Ringe"-Filme treffen nicht überall auf Gegenliebe) mit sich bringt. Sei es drum: Ich als "Gelegenheitsleser" der Bücher habe mich herrlich amüsiert und kann diesen Film nur empfehlen!
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am 14. Juni 2005
Zuerst einmal die (harsche) Kritik:
Der Film hat, bis auf identische Inhalte, nichts mit der Fernsehserie und den Büchern zu tun. Ganze begebenheiten sind schonungslos gekürzt worden, oder sind vollständig entfallen. So die komplexe Rettung von Arthur und Ford durch die Herz aus Gold. Eine verwandlung in Sofas und zurück, das war es. Kein South Hampton, keine Shakespeare schreibenden Affen. Ein Happy End zwischen Arthur und Trillian, das so weder in der Serie noch in den Büchern vorkommt. Ein wilkürlicher Schluß. Ich könnte ewig weiter machen. Ein Teil der Schuld trifft den unerwarteten Tod von Douglas Adams, ist aber sicher nicht die ganze Wahrheit.
So. Löst man den Film von Serie und Büchern raus, bekommt man einen amüsanten Film, der allerdings auch seine Längen und überflüssigen Gags hat. Schön sind die versteckten Andeutungen an die etwas mehr als 20 Jahre alte Fernsehserie. So taucht der Hitchhikerguide als erstes mit der original Titelmelodie aus der Fernsehserie auf; auf dem Vogonen-Planeten ist in der Warteschlange auch das alte Modell des Marvin der Cybernetic Corporation aus der Fernsehserie; und last but not least taucht der in der Fernsehserie den Arthur Dent spielende Simon Jones als visuelle Ansage des Planeten Magratea auf (Es sollte eine Anaglyphen-Brille [rot-grün oder rot-blau ?] beiligen).
Die Schauspieler sind durchweg sehr gut ausgewählt worden. Martin Freeman ist sicher ein würdiger Nachfolger von Simon Jones, John Malkovich ist genau der richtige für die Rolle des Humma Kuvala. Die Jim-Henson Gruppe hat mit den Vogonen ganze Arbeit geleistet.
Schön übrigens werden die destruktiven Kräfte von Marvin in der Szene gezeigt, in der Marvin mit der Psychowaffe alle Vogonen ausser Gefecht setzt, indem er ihnen sein Denken überträgt.
Einmalig umgesetzt ist der Hyperraum, in dem die Magrateaner die Planeten anfertigen. Da fühlt man sich an Szenen wie in Star Trek I erinnert, wo Kirk und Scotty einmal um die Enterprise fliegen.
Zum Schluß noch zwei Kritikpunkte: Das wohlige Seufzen der Türen der Herz aus Gold ist naja nicht das Gelbe vom Ei, der Babelfich ist erheblich zu groß, von der dreibrüstigen Hure von Erotikon VI sind nur die Beine zu sehen, und das "Gespräch" zwischen Ford und ihr ist ja wohl mehr ein Monolog.
Nunja, wenn man über das alles hinweg sieht, hat man einen sehr vergnüglichen Abend.
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am 16. November 2005
Wer sich die Verfilmung von Büchern ansieht, ist wohl immer enttäuscht, zumal es kaum möglich sein wird, die Komplexität eines Buches auf 90-120 Minuten Film zu komprimieren. wenn man den Film getrennt vom Buch sieht, ist er in Ordnung und macht auch deshalb Spaß, weil etwa die Vogonen oder Marvin in Kostümen herumlaufen und noch nicht computeranimiert sind. Und für Fans der alten Fernsehserie gibt es (in der englischen Version) Stephen Fry als Sprecher, der genauso cool wie in der Fernsehserie kommentiert. Und selbst der "alte" Marvin hat einen Cameo-Auftritt.
Es ist eine teilweise andere Geschichte, die hoffentlich dazu anregt, die Bücher zu lesen, zumal der Film auch nicht die Frage 42 beantwortet. Die fantastischen Ideen, die Douglas Adams in seinen Büchern ausspinnt, kann ein Film natürlich nicht wiedergeben. Und irgendwie zeigt der letzte Buchband auch, dass ihm die Ideen ausgegangen sind und Arthur Dent sterben musste. Der Film ist eine gute Einstiegsdroge in die "Anhalter"-Bücher, auch wenn nicht erwartet werden konnte, dass er sie so richtig wiedergibt. Aber als Einführung in die Gedankenwelt von Douglas Adams ist er schon gut.
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TOP 1000 REZENSENTam 17. März 2008
"Per Anhalter durch die Galaxis" basiert auf dem gleichnamigen Buch
von Douglas Adams, und überzeugt mit einer amüsanten Story und
ebenso unterhaltsamen Charakteren.

Jeder Sci-Fi-Fan wird mit dem Film seine Freude haben, doch auch
Fantasy-Gegner können sich an den witzigen Dialogen und krassen
Charakteren erfreuen.

Storytechnisch erzählt der Streifen eine 1:1 Adaption des Buches,
wobei es Regisseur Garth Jennings leider nicht gelingt, den Film ebenso
packend und unterhaltsam zu inszenieren, wie es dem starken Buch
gelingt.

Doch durch seine eigene Art und Interpretation schafft er es trotzdem
eine unterhaltsame Geschichte zu erzählen, was vor allem an den
vielen, verschiedenen Charakteren im Film liegt.

Denn diese sind einfach grandios.
Angefangen bei der bürokratischen vogonischen Bauflotte, die
wegen einer intergalaktischen Umgehungsstraße die Erde zerstören
muss, bis hin zu den Hauptcharakteren, die unterschiedlicher und
witziger nicht sein können.

Britischer Humor ist an allen Ecken und Enden des Films zu finden,
und sorgt für so manchen herzlichen Lacher beim Zuschauer.

"Per Anhalter durch die Galaxis" ist für einen amüsanten Filmabend
genau das richtige, da der Film zwei Genre, nämlich Sci-Fi und
britische Komödie, in einem einzigartigen Mix miteinander vereint.
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