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39 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Teil 2 der Legende in prächtiger Edition, 15. Juli 2005
Von 
Peter Eisenburger (Merenberg, Hessen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: H to He Who am the Only One (Audio CD)
Die Besprechung bezieht sich hauptsächlich auf die remasterte Version of "H to He, Who Am the Only One".

Das Album wurde auf Vinyl ursprünglich im Dezember 1970 veröffentlicht und stellt eine Art Bindeglied dar zwischen "The Least We Can Do Is Wave to Each Other" (Februar 1970) und "Pawn Hearts" (Oktober 1971). Zugänglicher als das letztere und dennoch schon das erste voll entwickelte typische Beispiel der VDGG Fusion zwischen Rock, Jazz, Klassikelementen, der - wie ich es nenne - Tradition des europäischen romantischen Liedguts - und vielleicht Prä-Punk.

Durch das Remastering haben alle Instrumente und Stimmen hohe Transparenz und Klarheit erhalten. Faszinierende Details werden nun hörbar. Der Klang ist so brillant, daß man z.B. auf "Pioneers Over C" David Jacksons Blastechnik bei seinem atemberaubenden Saxophon-Solo deutlich hören kann.

Das einzige Defizit dieser exquisiten Edition ist die Behandlung von Peter Hammills Stimme in einigen Passagen. Das Volumen der Stimme wird in stark instrumentierten Sektionen gegenüber den ursprünglichen Vinyl-Versionen heruntergefahren - ein Effekt, den ich in remastertem Material grundsätzlich nicht mag.

Das remasterte Album demonstriert, welche tollen Musiker die VDGG Mitglieder sind. Als ob man im Studio mit dabei wäre, kann man auf allen Aufnahmen ihr Zusammenspiel studieren - am besten im immer noch anrührenden "A House With No Door".

Zwei Stücke, die mir bisher nicht so gefielen, haben vom Remastering am meisten profitiert:

Zunächst "Pioneers Over C", in dem es um eines von Peter Hammills Lieblingsthemen geht: wissenschaftliche Entfremdung ("scientific alienation") und in dem das Schicksal von in Raum und Zeit verlorenen Astronauten beschrieben wird.

Das andere Stück ist "The Emperor in his War-Room". Im mittleren Teil kann man Robert Fripps verzerrte Gitarre(n) hören, die er bei einem Gastauftritt spielte wie in "21st Century Schizoid Man".

Als Bonus Tracks gibt es zwei bisher unveröffentlichte Titel:

- Einmal das über eine Viertelstunde lange, wilde "Squid 1 / Squid 2 / Octopus", zu jener Zeit fester Teil der VDGG Live-Shows. Dieses Stück sollte eigentlich auf der ursprünglich als Doppel-LP geplanten "Pawn Hearts" erscheinen - daraus wurde nichts, weil Charisma aus kommerziellen Gründen nur eine Einfach-LP zuließ. Die anderen drei damals nicht erschienen Stücke für die zweite LP erscheinen nun auf der remasterten "Pawn Hearts" CD.

- Weiterhin der erste Take von "The Emperor", der mir persönlich sogar besser gefällt als die damals veröffentlichte Version, obwohl Bob Fripp hier nicht zu hören ist. Der Take ist quasi eine Live-Aufnahme aus dem Studio, ohne jegliche Overdubbs, und hat darin auch seinen besonderen Reiz.

Beide Bonus Tracks haben ebenfalls hervorragende Soundqualität - sie wurden von den Originalbändern genommen.

Insgesamt eine tolle Edition. Musik und das umfangreiche, schöne Booklet wurden mit Liebe und Sorgfalt zusammengestellt und behandelt. Dieses Album wäre der Einstieg für ein "A Young Person's Guide to Van der Graaf Generator".
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zwischen Pawn Hearts und The Least leicht übersehen, 18. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: H to He Who am the Only One (Audio CD)
Manche Fans halten ja PAWN HEARTS für die einzig essentielle Van-Der-Graaf-Generator-Scheibe, welche zweifelsohne ebenbürtige, musikalische Qualitäten vorzuweisen hat, doch nimmt man die Stücke von H TO HE, WHO AM THE ONLY ONE genauer unter die Lupe, wird man erkennen, dass die Songs flüssiger durchkomponiert sind, das Gründgerüst der fünf durchdacht arrangierten Kompositionen auch nicht theatralisch ausarten (die ellenlangen Soli ausgenommen), und jedes Instrument zum Zug kommt, wie es später der Fall war sowie insgesamt ausgewogener klingen, da das Progressive-Konzept einheitlicher und nicht so zerstreut wirkt, wie beim eingangs erwähnten PAWN HEARTS oder THE LEAST WE CAN DO IS WAVE TO EACH OTHER. Daher ist H TO HE, WHO AM THE ONLY ONE der nächste logische Schritt nach dem eigenbrödlerischen Vorgänger, und ist VdGG-Neulingen am ehesten zu empfehlen, wirken die Songs doch geradlinieger und leichter zugänglich. Musikalisch bewegen sich Peter Hammill (Gitarre, Klavier, Gesang), Hugh Banton (Orgel, Klavier, Bass), Guy Evans (Schlagzeug) und David Jackson (Saxophon) zwischen Genesis, EL&P, Nektar und Colosseum (was den häufigen und überschäumenden Saxophon-Einsatz betrifft), wirken durch die (spacigen) Gitarren-Effekte aber ebenso exotisch, dafür weniger agressiv. Schon der erste Track KILLERS ist eine Art musikalische Brücke zwischen geradliniegen Strukturen und frickeligen Solopassagen (der Gitarren/Saxakkord bzw. der stakkatoartige "Endteil" des Hauptriffs halte ich nach wie vor für das Sahnehäubchen aller VdGG-Scheiben), zwischen Genie und Wahnsinn. Alleine dieser Song rechtfertigt ein Kauf des Albums, wage ich ihn doch als einen der Besten von Van-Der-Graaf zu bezeichnen. HOUSE WITH NO DOOR beginnt erst ruhig mit schönen Klavierparts, ehe der "King of Fear", wie Peter Hammill zu Zeiten der ersten VdGG-Inkarnation scherzhaft tituliert wurde, anfängt erzählerisch das Stück vorzutragen. Die gedämpfte, melancholische Atmosphäre passt sich gut an das Instrumentarium der Band an, und unterstützt die unbeabsichtigte Tragik. THE EMPEROR IN HIS WAR ROOM existiert beim 2005 erschienen Remaster in zwei leicht differenzierten Fassungen. Die ursprüngliche Version beginnt mit angenehmen Flötenakzenten und Orgelpassagen, die zur variablen, dichten Atmosphäre passen. Robert Fripp (King Crimson) hat hier an der Gitarre einen Gastauftritt. Das Stück scheint - von der Dichte her - auch auf ihn zurechtgeschnitten zu sein. LOST fängt fröhlich an, leicht-schwebende an das Mittelalter erinnerndes Instrumentarium, dann komplexe Rythmusstrukturen, bei welchen vor allem das vertrackte Schlagzeug sowie die für Van Der Graaf Generator typischen Gitarren-, Saxophon- und Orgelläufe und Soli in der Mitte des Songs hervorstechen. Ein düsteres, bedrohlich-spaciges Intro eröffnet PIONEERS OVER C, welches direkt aus einem Thriller entsprungen zu sein scheint, zumindest was die Bassläufe zu Beginn anbelangt, ehe Hammill gesanglich mit der erzählerischen "We left the Earth in 1983"-Passage nachlegt und sich flotte Schlagzeugsynkopen mit Gitarren und Saxophonen mischen. Der Text strotzt vor apokalyptischen Weissagungen. Dies scheint der düsterste und bedrohlichste Song von Van Der Graaf Generator zu sein. Der Rythmus des Songs variiert ständig mit ruhigen und aufwühlenden, die Komposition vorantreibenden Parts, welche hervorragend harmonieren und den eher geradliniegen Grundtenor der ersten vier Lieder kontrastieren. Die Bonus sind ebenso interessant und ich finde es schade, dass die dreiteilige Suite SQUID ONE/SQUID TWO/OCTOPUS es nicht auf die ursprüngliche Veröffentlichung, dafür als Standardsong auf Konzerte schaffte. Die oben erwähnte Zweitfassung von THE EMPEROR ist ebenfalls gelungen, muss ich aber nur als ganz nett bezeichnen. Das Remaster ist gut und die Stücke wirken im Klangbild transparenter. Das traumhafte Cover tut sein übriges. KAUFEN!
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5.0 von 5 Sternen Einzigartig, 17. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: H to He Who am the Only One (Audio CD)
Eine Band und Musikrichtung, die man entweder liebt oder haßt. Dazwischen ist nicht viel.

Seit ich vor mehr als 40 Jahren mit dem Album "Pawn Hearts" in Berührung kam, bin ich Fan dieser Gruppe. Die einzigartige Stimme von Peter Hammill und ebensolche Intonierung bilden die Basis, diese Musik aus der Masse zu erheben.

Das vorliegende Album sticht zudem aus dem Gesamtwerk der Gruppe noch hervor, auch wenn man sich an die ein oder andere, scheinbar atonale Passage erst gewöhnen muß. Meine Lieblingstück ist eindeutig "House with no Door".

Leider kenne ich dieses Album nicht auf Schallpaltte, sprich Vinyl, aber die Wiedergabe auf der CD ist klar differenziert, vielleicht sogar nach der Remasterung ein wenig spitz, doch Peter Hammill entschädigt für alles.

Eine eindeutige Kaufempfehlung für alle, die bereit sind sich auf diesen progessiv Rock einzulassen - ihr werdet es lieben - oder hassen.

LG
Oliver
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5.0 von 5 Sternen 5 Sterne, 8. November 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: H to He Who am the Only One (Audio CD)
Was soll ich sonst noch sagen - 5 dicke Punkte !!! Ich kann mich den anderen 5 Sterne Bewertungen nur anschließen! Mehr geht nicht!
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ...it doesn't have any meaning..., 25. April 2014
Rezension bezieht sich auf: H to He Who am the Only One (Audio CD)
Um diese Platte habe ich immer einen Bogen gemacht, über die jahre hinweg, aber mit der Zeit wusste ich dann nicht mehr wieso...also habe ich sie mir gekauft & und jetzt verstehe ich wieso ich den Bogen gemacht habe. Zwar kenne ich die damalige Motivation nicht mehr, aber es war gut den Bogen so lange gemacht zu haben. Denn seien wir uns doch mal ehrlich: welche Schätze gibt es denn noch überhaupt zu heben? Eben. Geil sind -und das ist selten der all- die Bonustracks. Now it has a lot of meaning.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Killer" ... "House With No Door" ... "Lost" ..., 11. Juni 2012
Von 
M. Robert Ganser "robertissimo" (Apetlon, Burgenland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: H to He Who am the Only One (Audio CD)
Der Hamburger Musikjournalist Michael Ruff nannte Joy Division mal eine Kreuzung zwischen Sex Pistols und VDGG. Kluge Definition, sage ich, wobei Ruff hier wohl vor allem VDGG in ihrer düstersten Phase vor sich hatte.

Und die ist hier verewigt. Ein Blick auf die Cover-Rückseite auf die Songtitel und ein Überfliegen der Songtexte konnte genügen: Die Eröffnungsnummer über ein Meeresungeheuer, dessen Mutter gleich nach der Geburt verstarb, und mit dem niemand was zu tun haben will, und das sich deshalb so sehr nach Liebe sehnt. Dann eine Depro-Ballade der Extraklasse über ein Haus, das keine einzige Türe hat. Es folgen noch drei lange Stücke, von denen eines eindeutig "Verloren" heißt, die anderen beschäftigen sich ebenfalls ausgiebig mit den Schattenseiten des Lebens und der Welt.

Und dann die Musik: Bombastisch bis explosiv, aber immer dunkel, und wenn bei der Eröffnungsnummer einmal im Mittelteil die harten Keyboards den Song ins Rollen gebracht haben, kommt der Saxofonist mit Free Jazz-Einlagen, die einem die Nackenhaare aufstellen können. "Emperor in His War-room", "Lost" und "Pioneers Over C" haben einen wesentlich verquereren Aufbau als die bis dahin von der Gruppe veröffentlichten Tracks, was damals auch für die eine oder andere weniger gute Rezension sorgte (während die "Least We Can Do"-Scheibe vergleichsweise ein Kritikerhit war), weil es als kompositorische Schwäche ausgelegt wurde.

Wie auch immer - die erwähnte emotionale Herausforderung sollte einem bewusst sein, wenn man sich an diese Platte heran wagt. Belohnt wird man jedenfalls mit großartigem und hinreißendem Art-Rock, der die Jahrzehnte souverän überdauert hat, besonders die beiden ersten Tracks, die zu den allerbesten gehören, welche die Gruppe je veröffentlicht hat.
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4 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die frühen Van der Graaf Generator, 27. März 2008
Rezension bezieht sich auf: H to He Who am the Only One (Audio CD)
Die leichte Ueberbewetrtung der fruehen Van Der Graaf Generator bewegte mich zu einer Rezension von 'H To He Who Am The Only One'. Klar bilden die alten Sachen einen guten Kontrast zu spaeteren Werken, waren VdGG doch vor ihrer ersten Trennung um einiges duesterer. Dafuer allerdings auch ein Ticken zu fordernd und kopflastig. Einzigartig war diese Musik trotzdem, verdient somit auch jede Menge lob. 'Killer' z.B. ist ein derart aggressives Stueck, das man so kein zweites Mal hoert. Das Stueck bewegt sich fast durchgehend in niedrigen Frequenzbereichen, aus denen Hammils eigenartige, sakrale Stimme immer wieder mal heraussticht. Dazu diese einzigartigen Saxophon-Einlagen. Mal elegisch-harmonisch, mal rhythmisch und mal disharmonisch und an den Nerven zerrend. Auch Orgel und Klavier sind hier zwar recht zurueckhaltend eingesetzt, unterstreichen aber die duester-aggresive Grundstimmung. Der weitere Klassiker dieser Scheibe ist 'The Emperor In His War Room', ein sehr kunstvolles, duesteres Stueckchen, bei dem auch Robert Fripp an der Gitarre zum Einsatz kommt und Hammils Stimme einen derart gefangen nimmt, dass man wirklich glaubt sich in dieser duesteren Umgebung zu befinden. 'House With No Door' ist eine typische Ballade fuer die fruehen 'van Der Graaf Generator'. Hauptsaechlich mit Klavier Instrumentiert und dazu Hammils fluesternd-flehender Stimme. Schon irgendwie ergreifend, aber fuer mich doch ein bisschen zu langweilig. Die beiden Longtracks 'Lost' und 'Pioneers Over C' zeigen fuer mich die Schwaechen der fruehen VdGG auf. Kompositorisch will ich diese Stuecke nicht kritiseren, allerdings fehlt mir hier vor allem bei den wilden Improvisationen die klare Linie, die ich dann doch schon desoefteren benoetige, da ansonsten - wie hier - nicht viel haengen bleibt. Einige Parts sind zwar gut gelungen, aber das Problem ist, dass wenn es mal wirklich interessant wird, das Ganze wieder abgewuergt wird, um im Soundbrei zu verschwinden...

'Killer' und 'Emperor' rechtfertigen den Kauf dieser Platte, der Rest kann und wird sich bei mir wohl auch nie richtig durchsetzen.
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0 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr gut!, 20. Juni 2011
Rezension bezieht sich auf: H to He Who am the Only One (Audio CD)
Die cd ist wunderbar!
Leider ist mit beschädigter Hülle angekommen.Also die Verpackung ist nicht die Beste.
Aber wurde von BSM,nach dem e-mail Kontakt, schnell entschädigt.
Also sehr gut!
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H to He Who am the Only One
H to He Who am the Only One von Van Der Graaf Generator (Audio CD - 2005)
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