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20 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klaviergeklimper statt Gitarrengekrache
ein bis zur schmerzgrenze nach oben gedehnter daumen für die white stripes! das klavier rockt gewaltig und nach 4 stripes-alben in denen es bevorzugt mit krachender gitarre eins auf die mütze gab ist das mal eine willkommene abwechslung. ich vermute sowieso dass die Band einiges an genöle von gitarrenhardlinern bewusst in kauf genommen hat um auch diese...
Veröffentlicht am 15. Juni 2005 von tomhaze

versus
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Die Avantgardschiene steht ihnen nicht
Wenn man die White Stripes Diskographie einmal ganz durchhört, muss einem auffallen, dass Stil und Präsentation der Musik auf jedem Album anders ist, und die Band alleine mit zwei Instrumenten ein Maximum an Variation und Vielfalt erreicht haben, und schon seit zehn Jahren einen sehr hohen Standard aufrechterhalten. Der bombastische Erfolg des "Elephant"-Albums...
Veröffentlicht am 5. August 2008 von Polygraph


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20 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klaviergeklimper statt Gitarrengekrache, 15. Juni 2005
Rezension bezieht sich auf: Get Behind Me Satan (Audio CD)
ein bis zur schmerzgrenze nach oben gedehnter daumen für die white stripes! das klavier rockt gewaltig und nach 4 stripes-alben in denen es bevorzugt mit krachender gitarre eins auf die mütze gab ist das mal eine willkommene abwechslung. ich vermute sowieso dass die Band einiges an genöle von gitarrenhardlinern bewusst in kauf genommen hat um auch diese bald wieder mit einem elefantöseren album zu versöhnen. dabei denke ich dass die erste single mit
"blue orchid" beinahe als irreführung betrachtet werden muss, der stripes kenner und käufer muss ja glauben ihn erwarte altbewährtes und wird wohl schon bei
"the nurse" stutzen. hier fängst alles ganz ruhig an und läuft über in ein ineinandergebreie dissonanter klänge - was im übrigen sehr reizvoll klingt.
"my doorbell" ist das, was man dem konsumenten fairerweise als single vor das geneigte ohr hätte kloppen sollen (?!?). ein brutal eingängiger klimperpopsong. ein ohrwurm der schon fast nervt, so wie "seven nation army" seinerzeit und doch vollkommen anders
"forever for her (is over me)" bestätigt mich dann in dem eindruck, die stripes machen mit dem album da weiter, wo sie mit "i want to be the boy that warm your mothers heart" aufgehört hatten; allerdings wird hier etwas druckvoller romantisch in die tasten gehauen, wohingegen bei
"little ghost" wieder in die seiten geahuen wird, und zwar in die einer hillbillygitarre. der song erinnert an "hotel yorba", vielleicht plant man ja in zukunft ein country-album
"the denial twist" ähnlich wir "my doorbell" sehr eingängig, allerdings kommt noch mehr zu ausdruck was klavier und schlagzeug zu zurechtrocken können
"white moon" das klavier (ba)rockt, d.h. es klingt düster und getragen, wie der ganze song, der gesang verhält sich etwas dissonant zur stimmung was ich in diesem fall für weniger gelungen als bei "the nurse" und übethaupt für wenig gelungen halte
"instinct blues" bluest mit schroffer gitarre und fegt intensiv über den hörer hinweg, ein guter song der mit jedem hören mehr reift
"passive manipulation" meg white singt lieblich wie dünne apfelschorle über so perversen kram wie geschwisterliebe - netter, leider etwas kurzer song
"take, take, take" ein kleiner rocker mit akustischer gitarre UND klavier, gefällt mir auch gut
"as ugly as i seem" schön melodisches, ruhiges, angenehm entspannendes... wird hier das erste mal wirklich geboten, und nachdem man sich etwas erholt hat knallt einem der kontrast mit
"red rain" um die ohren, das dritte und letzte lied das auf die gute alte e-gitarre setzt, an sich kein schlechter song, aber er unterbricht zu stark die stimmung zwischen dem vorgänger und dem nachfolgenden
"i'm lonely (but i ain't that lonely yet)" OHHHHHH! ja, so muss das enden, das album läuft nochmal mit einem absoluten highlight melodisch aus
trotz meiner lobhudelei kommt die scheibe nicht an den brecher "elephant" heran, ist aber auch so verblüffend anders dass sich dieser vergleich womöglich eh verbieten sollte; daher 5 sterne für diesen eigenständigen großartigen coup
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24 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen satan is getting behind me., 5. Februar 2006
Von 
Rezension bezieht sich auf: Get Behind Me Satan (Audio CD)
Meistens sind es die platten die bereits einige zeit unbeachtet im regal angestaubt sind, die einen eines schönen tages ganz heimlich von hinten überrollen.
In diesem falle nicht durch epische größe geschehen, sondern einfach durch schlichte musikalische schönheit. bis aufs letzte reduziert, spartanische atmosphäre und ein vorgängeralbum das heute schon zu den rock-klassikern des neuen jahrtausends gezählt wird - unter diesen gesichtspunkten werfen die beiden whites "get behind me satan" auf den markt.
So werden sich die meisten ihren neusten streich nicht vorgestellt haben; pop-punker die "seven nation army" geil fanden sowieso nicht, elephant liebhaber eher bedingt, fans aber dürften auch diesen -eigentlich logischen- schritt nachvolziehen und lieben können.
Aus der reihe tanzen hier nur der harsche, mit staubtrockenen gitarren ausgestattete opener "blue orchid" und einen seltsames experiment mit hawaiianischen klängen und xylophon einsatz namens "the nurse". der rest is pure südstaaten nostalgie: ein saloon, ein einsames musiker duo, viel rauch, viel whiskey und vor allem den charme von vergessenen pop-perlen aus den sechzigern - was den white stripes ausgesprochen gut steht.
Ein wahrhaft "geselliges" album.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Groovy, 8. Juli 2005
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Get Behind Me Satan (Audio CD)
Viel wird geredet über den neuen Stil der White Stripes, aber ein paar neue Instrumente ändern nichts an dem genial minimalistischen Konzept des Duos. Dass der Sound nicht mehr bei jedem Song gleich klingt ist für mich ein klares Plus.
Zudem grooved die aktuelle Platte unwahrscheinlich. Bei den vorhergehenden Scheiben war ja doch immer das eine oder andere sehr "sperrige" Lied dabei (zB Little Acorns). Die Experimentierfreudigkeit bleibt trotzdem nicht auf der Strecke. Im Gegenteil: das Album ist sicher eines der abwechslungsreichsten von Jack und Meg.
Für mich im Moment nach Elephant das beste Album der Stripes.
Anspieltipps:
"Blue Orchid" ,"My Doorbell", "The Denial Twist", "Take,Take,Take"
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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die Essenz des Rock, 7. Juni 2005
Von 
Jens Römer (Leverkusen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Get Behind Me Satan (Audio CD)
Auch auf ihrem fünften Album betreiben die White Stripes weiter die Minimierung dessen, was einst der Rock'n'Roll war. Ein Riff, eine Idee, eine Melodie, ein humpelnder 4/4 Takt genügt, um die Essenz zu finden. Die Stilmittel differieren tatsächlich etwas von den Vorgängern: Ein verstimmtes Piano, eine mystische Marimba erfüllen den selben Zweck, wie die verschnupfte Stromgitarre. Meg White stolpert dazu mit professionellem Dilentatismus durch die Songs. Die Statements sind kurz und prägnant. Mehr braucht Rock'nRoll nicht!
Die Scheibe ist alles andere als massentauglich, sie muss und wird nicht jedem gefallen. Aber das soll sie wohl auch nicht. Sie ist die Antithese zum hochglanzpolierten Mainstream-Rock. Ihr Minimalismus und die hervorragenden Produktion machen sie jedoch unglaublich faszinierend. Solange es diese wirklich einzigartige Combo gibt, habe ich die Hoffnung, das „Rock'n'Roll never dies"...
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47 von 58 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Anders aber trotzdem klasse!, 29. Mai 2005
Von 
Rezension bezieht sich auf: Get Behind Me Satan (Audio CD)
Yeah, die White Stripes sind wieder da! Nach ihrem Hit-Album Elephant, das viele Fans und Kritiker für eines der besten Alben des Jahres 2003 halten, kommen Jack und Meg wieder zurück; im Gepäck eine Ladung voller abwechslungsreicher und originellen Songs zusammengefasst auf ihrem mittlerweile fünftem Longplayer mit dem Namen "Get behind me Satan". Bevor ich zu einer Gesamtwertung komme, nehme ich mir die Freiheit die Tracks mal kurz einzelnd zu kommentieren.
1. Blue Orchid: was für ein Opener!! Hier schlägt das White Stripes Herz höher. Mittelschneller Rocksong, der die alten Zeiten erinnert.
2. The Nurse: Ungewohnte, Hawaiische Klänge durch den Marimba Sound. Sehr schöne Melodie und sanfter Gesang (!) von Jack.
3. My Doorbell: Typischer White Stripes Song, allerdings mit Piano statt Gitarre. Heiterer Mitsing-Refrain.
4. Forever for her: Eine Art Ballade. Erinnert mich textlich und musikalisch an die Stones. Für mich einer der schwächeren Songs.
5. Little Ghost: ein wunderbarer, schneller Country-Song. Erinnert an Hotel Yorba. Sehr Stark!
6. Denial Twist: siehe My Doorbell! (sind sich ziemlich ähnlich)
7. White Moon: Sehr langsamer (fast schon lahmer) Song. Wieder von Jacks Gitarre keine Spur. Unspektakulär. :-/
8. Instinct Blues: Ah, Gitarren! Rotziger (wie der Name schon sagt) Blues. Erinnert teilweise an Black Math.
9. Passive Manipulation: Sehr kurzer Beitrag vorgetragen von Meg begleitet mit Piano. Sie hat wie wir schon von Elephant wissen eine angenehme Stimme.
10. Take, Take, Take: Mittelguter Song, jedoch ohne Seele.
11. As Ugly As I Seem: sehr ruhiger Song. die vielleicht schönste melodie des albums mit jacks (mal wieder) softeren Stimme ergeben einen der besten Songs!
12. Red Rain: Für uns Gitarrenfans der Höhepunkt des Albums. Hier gehts mal wieder richtig laut zu. Ähnlichkeiten zu Girl you have no faith in medicine sind nicht abzustreiten.
13. Im Lonely: Zum Abschluss eine weitere Pianoballade. Schön, aber nicht so gut wie As Ugly As I seem.
Das wars. Insgesamt erwartet den Hörer eine deutlich Veränderung zu den Vörgängeralben, welche allerdings als positiv und originell zu bewerten ist. Ungewohnte Klangerlebnisse und Überraschungen hat "Get behind me Satan" auf jeden Fall zu bieten.
Vielleicht geht es nicht so deutlich aus meinen Bewertungen der einzelnen Songs heraus, aber etwa zwei Drittel der Tracks sind wirklich hervorragend und es ist kein einziger wirklicher Durchhänger zu finden!
Einige Fans werden es vielleicht schade finden, dass die Gitarre nur noch die zweite Geige spielt (man beachte das Wortspiel ;) und das Klavier eindeutig das Album dominiert.
Nicht nur Skeptikern sei empfohlen, dass Album zwei, dreimal zu hören bevor man es bewertet, da einige Songs beim ersten Hören teilweise bizarr und fremdartig klingen und sich ihre Originelligtät dem Hörer nämlich etwas später erschließt.
Alles in allem eine sehr gelungene Abwechslung, die leider nicht ganz an den Vorgänger "Elephant" rankommt. Viel Spaß beim Hören!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Alles anders?!, 27. Oktober 2005
Von 
Rezension bezieht sich auf: Get Behind Me Satan (Audio CD)
Ein großartiges Album, welches ich als Besitzer der anderen vier Alben jedoch kaum als "völlig neu und alles anders" empfinde.
Das die Songs mir etwas neues bieten, ist für mich selbstverständlich, aber die experementierfreudige und abwechslungsreiche Stimmung der alten Alben bleibt absolut erhalten. Wer nur schroffe Gitarren liebt, hat nie die White Stripes geliebt, sondern nur einen Aspekt von ihnen. Wenn ich es so richtig rocken lassen will, lege ich übrigens nicht "Elephant" sondern das Vorgängeralbum "The White Stripes" ein. Aber viele der Rezensenten welche Elephant mögen und über "Get behind me Satan" enttäuscht sind, scheinen die alten Alben nicht einmal zu kennen.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Piano und Blues, 6. Juni 2005
Rezension bezieht sich auf: Get Behind Me Satan (Audio CD)
"Get Behind Me Satan" ist nicht "Elephant" und "Blue Orchid" ist nicht "Seven Nation Army". Nichtsdestotrotz haben die White Stripes auch mit ihrem fuenften Album nicht enttäuscht. Dieses Album ist deutlich bluesiger geraten als der Vorgaenger, der mit besagter Single oder "The Hardest Button" vor Energie nur so strotzte. Die erste Single-Auskopplung sticht hier auch durch ihre Energie raus. Nervig ist allerdings an deren Ende der plumpe übergang zur Track 2. Wenn man alle Alben von ihnen kennt und liebt, dann wird man auch dieses Album lieben. Scheinbar liebt man dann ja auch den Blues von "De Stijl". Meg White wird zwar im Leben keine tolle Schlagzeugerin mehr, aber Jack kontrolliert sie mit der Gitarre gekonnt. Oftmal schafft sie es aber die Bass Drum sehr kraftvoll einzusetzen. Allerdings widmen sich die White Stripes auf diesem Album auch sehr intensiv dem Piano. Ein gelungenes Album, wenn auch kein Meisterstueck.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ...pure entzückung..., 23. März 2010
Rezension bezieht sich auf: Get Behind Me Satan (Audio CD)
fühle ich beim hören dieser scheibe....

"the white stripes" die garagenrocker aus detroit haben sich mit ihrer fünften studio-scheibe wieder mal neu erfunden....

das power-duo um jack und meg white vermag wieder einmal mit simpler aber genialer musik zu fesseln, zu bezaubern und auch teils voll abzurocken...

jack white hat sich überdies schon zu meinen heimlichen lieblingsmusiker entwickelt. dieser unheimlich intelligente und sympathische künstler schreib seine songs frei nach dem motto "back to the roots".
seine rohe, harte und absolut unbefangene art blues/rock/country gitarre zu spielen verdient respekt, seine simple spielweise am piano ist von latenter finesse nur so durchströmt....

ein mann der keinen ton zuviel spielt oder singt (was er im übrigen unverwechselbar gut macht)
meg white vermag wieder einmal mit kräftigen aber einfachen drums zu überzeugen....

für alle nicht kenner: zwei leute, schlagzeug mit gitarre oder piano... das wars, man wird überrascht sein was die da rauspressen können....

wer sich jetzt ein album ala "elephant" erwartet wird aber enttäuscht werden, großteils glänzt white hier am piano, überzeugt mit seinen aussagekräftigen balladen. für die headbanger ist aber auch wieder mal was dabei....

zu meinen favorites:

"blue orchid": knüpft an nummern wie "you have no faith in medicine" von elephant an....
ein kräftiger reisserischer gitarrenriff, eine brüllende, gequälte stimme, ein simples schlagzeug... das ist rock, das ist laut und tut weh- so muss es sein...

"my doorbell" ein großartiger nonsens text... jack kann am piano überzeugen, das ganze wird für mich immer mehr zum unerträglichen ohrwurm... klasse eingängige nummer...

"forever for her" hier kann jack als songwriter auf allen längen überzeugen, stimmig arangiert und sehr schön dahinfliessend...

"denial twist" mein absoluter favorit. das ist zwingender piano-rock.....!!!! so muss das aussehen und nicht anders!!
dazu noch unverschämt eingängig und ohrwurmig...

"as ugly as i seem" diese wunderschöne und gefühlvolle nummer wird von jack dezent an der akustik-gitarre begleitet während meg simple percussions bearbeitet. schön..

"im lonley" mit dieser wunderschönen ballade schließst sich das album.... ein unheimlich berrührender song...

insgesamt ist die scheibe von eingängigen rock, intelligenten balladen und teils songwriter-mucke (akustik und gesang) geprägt...

der sound ist durchwegs sehr ordentlich, für mich gibts nichts zu beanstanden...

Fazit: diese scheibe könnte für alle die bisher nicht auf die stripes standen interessant sein...
klasse musik, klasse gespielt, danke jack!!
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3.0 von 5 Sternen Die Avantgardschiene steht ihnen nicht, 5. August 2008
Rezension bezieht sich auf: Get Behind Me Satan (Audio CD)
Wenn man die White Stripes Diskographie einmal ganz durchhört, muss einem auffallen, dass Stil und Präsentation der Musik auf jedem Album anders ist, und die Band alleine mit zwei Instrumenten ein Maximum an Variation und Vielfalt erreicht haben, und schon seit zehn Jahren einen sehr hohen Standard aufrechterhalten. Der bombastische Erfolg des "Elephant"-Albums machte die White Stripes fast mit einem Schlag auf der ganzen Welt berühmt; um zukünftige Verkaufszahlen müssen sie sich kaum mehr sorgen, da kann man es verstehen, dass sie sich nun auf etwas gewagtere Experimente einlassen wollen. Schon der sperrige Titel des Albums deutet an, dass man hier von dem gewohnten Pfad abweicht - das Ergebnis ist allerdings, um es sehr diplomatisch zu formulieren, sehr eigen.
Ich weiss nicht, ob Jack White zuviel Nine Inch Nails gehört hat, seine Entscheidung, eingängige Melodien mit wahllosem Schlagzeuggedresche zu übertönen, und den Song damit quasi unhörbar zu machen, ist für mich aber nur schwer nachvollziehbar. Dies sind leider auch nicht nur einzelne Ausrutscher - die beiden praktizierieren diese "Zertrümmerungstechnik" so konsequent, als wollten sie zwanghaft eine pseudo-avantgardistische Zielgruppe beeindrucken: Fast jeder dritte Song schon nach dreißig Sekunden in schepperendem Getöse unter; die Hälfte des Albums ist für mich damit schon keinen Pfifferling wert.
Umso bedauerlicher ist, dass die übrigen Tracks wirklich gute Musik sind, viel Gesangliche und Instrumentelle Vielfalt bieten, und auch originelle Texte haben: Schon der Eröffner "Blue Orchid" geht ins Ohr und die gefälligen Lieder "Passive Manipulation" und "My Doorbell" verschöneren auch den miesesten Tag.

Ich hoffe, mit diesem Album hat sich das Ehepaar White genug in der prätentiösen Künstlerszene ausgetobt, um bald wieder eingängigere Musik zu machen: Wenn schon experimentell, dann bitte eben auch richtig.
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5.0 von 5 Sternen Feinarbeiten mit dem Hammer, 10. Juni 2007
Rezension bezieht sich auf: Get Behind Me Satan (Audio CD)
Sie holzen wie die Teufel. Wo andere Bands 120 Tonspuren und viel Festplatten-Speicherplatz brauchen, genügen Meg und Jack White aus Detroit eine Gitarre, dilettantisch hingehämmerte Drums und minimalistische Songstrukturen, um mit LoFi-Bluesrock sogar in der Boulevardpresse zum Thema zu werden. Da müsste es doch mit der Hölle zugehen, wenn das fünfte White-Stripes-Album »Get Behind Me Satan« nicht noch einen draufsetzen würde. Und in der Tat sorgt das in zwei Wochen aufgenommene Werk für reichlich Gesprächsstoff. Denn im Hause White Stripes hat sich einiges geändert: Hingeschnodderte 4/4-Gitarren-Hymnen sind, abgesehen vom Eröffner »Blue Orchid« und »Instinct Blues«, passe, statt rudimentärem Rock'n'Roll hat das Paar seine Leidenschaft für eine Art langsamen Art-Folk entdeckt. Da wird gerasselt und aus dem Takt getrommelt (»Take, Take, Take«, »My Doorbell«), das Piano oder das Xylophon ganz nach vorn gemischt (»The Nurse«, »Forever For Her«) und nicht einmal vor Banjo-Hippie-kommunen-Country (»Little Ghost«) zurückgeschreckt. Was bleibt, ist der Probenraumcharakter, das Klangbild einer Jam-Session nach 48 ermüdenden Aufnahmestunden, die der Studiopraktikant heimlich mitgeschnitten hat. So entsteht der Eindruck, 13 Songs direkt in ihrer Entstehung zu hören, mit Fehlern und Experimenten. Aber im Gegensatz zu den Vorgängeralben wirkt das bei »Get Behind Me Satan« nicht natürlich oder glaubwürdig, sondern gewollt und gekünstelt. Das ist eine subjektive, vielleicht sogar ungerechte Sichtweise. Aber es empfiehlt sich, nicht blind und taub zu kaufen, sondern erst mal reinzuhören.
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Get Behind Me Satan
Get Behind Me Satan von The White Stripes (Audio CD - 2005)
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