Fashion Sale Hier klicken Jetzt informieren b2s Cloud Drive Photos Microsoft Surface Learn More sommer2016 HI_PROJECT Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Summer Sale 16

Kundenrezensionen

4,8 von 5 Sternen
29
4,8 von 5 Sternen
5 Sterne
22
4 Sterne
7
3 Sterne
0
2 Sterne
0
1 Stern
0
Format: Audio CD|Ändern
Preis:7,80 €+ 3,00 € Versandkosten

Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel

Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 14. Oktober 2005
Als ich gehört hab, dass das erscheinende Album das letzte sein wird war ich zutiefst traurig. Aber es bestand gar kein Zweifel darin, dass ich es mir genehmigen würde.
Wieder mal ein Album von Sentenced dass mein Herz erweicht(wie auch nicht anders erwartet).
Eine typische Mischung aus rauen aber zugleich verspielten Riffs, wunderschönen eingängigen Melodien und der unverwechselbaren Stimme des Sängers Ville.
Auf diesem Album ist eine gute Mischung aus „härteren" und auch ruhigeren Songs vorhanden.
Die „härtere" Seite des Albums wird repräsentiert von den Openern(„Ever-Frost";"May Today Become The Day"). Aber auch ein kurzer Einschlag in die Vergangenheit fehlt hier nicht. „Where Waters Fall Frozen" erinnert ganz klar an die alten Zeiten von Sentenced.
Der von mir heiß geliebte Sarkasmus der ein ständiger Begleiter von Sentenced -Texten ist, wenn auch nicht so ausgeprägt wie üblich, ist auch hier vorhanden(„Kick Me While I'm Down").
Die traurigen Songs sind hier eindeutig in der Mehrzahl(z.B.: "We Are But Falling Leaves"), aber das ist ja auch nicht so verwerflich bei einem so traurigen Abschied.
Das absolute Highlight ist der letzte Song auf diesem Album und somit der allerletzte Song von Sentenced „The End Of The Road". Nach hören dieses letzten Liedes wurde mir bewusst, das ist ein trauriger Abschied, aber auch ein würdiges Abschiedsalbum, dass viele Facetten von Sentenced aufgegriffen hat!
0Kommentar| 7 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 2. Juni 2005
Liebe Trauergemeinde !
Wir sind heute hier zusammemgekommen, um eine Band zu betrauern, die seit nunmehr 15 Jahren unter uns weilte:
Die Rede ist von SENTENCED !!!
Eine Band, die sicher vielen hier heut Anwesenden wunderschöne, unvergessliche und gleichzeitig headbangende Momente beschert hat. Eine Ausnahmeband, die sich bereits zu Lebzeiten mit unsterblichen Tondokumenten wie „North from here" und „The cold white light" ein Denkmal setzte. Eine Band, die in seiner letzten Stunden aber auch noch die Größe besitzt, ein letztes Lebenszeichen für die trauernden Fans zu hinterlassen.
„The funeral album" ist ein tolles Album geworden, auf dem alle SENTENCED-Anhänger noch mal das bekommen, was sie über viele Jahre an dieser Band lieben und schätzen gelernt haben. Denn auch diesmal dürfen alle Metalheads zu mitreißenden Gothic-Rockern wie dem Album-Opener „May today become the day" , „Everfrost" , „Lower the flags" oder dem absolut überragenden „Vengeance is mine" ihr langes Haupthaar kreisen lassen. Ein letztes mal darf man sich die Tränen aus den verweinten Augen wischen, wenn SENTENCED traurige Weltschmerz-Hymnen wie „We are falling but leaves" , „End of the Road" oder „Her last 5 minutes" intonieren. Und ganz unverhofft darf man sich auch an alte Zeiten zurückerinnern, an denen die Band noch tief im Death Metal verwurzelt war. Denn das kurze und hammerharte Intermezzo „Where waters fall frozen" steht voll in der Tradition von Bands wie ENTOMBED, DISMEMBER oder GRAVE, die damals an der Seite von SENTENCED zu den großen Vorreitern des europäischen Death Metals zählten.
Wir reden von einer Band, die leider viel zu früh das Zeitliche segnet, uns aber mit diesem letzten musikalischen Bonbon für immer in Erinnerung bleiben wird. Nicht zuletzt durch wunderbare Hits wie dem Ohrwurm „Despair ridden hearts", der die zutiefst betrübten Fans über den Abschiedsschmerz hinweghelfen wird.
Und nun....Ruhet in Frieden !
0Kommentar| 6 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 30. Januar 2006
Es heißt Abschied nehmen von einer großartigen Band, deren Stil unnachahmlich und einzigartig war. Begonnen haben sie als nordische Death Metal Band, aber mit dem großartigen Amok wurden Sentenced zu der Gothic Metal Kapelle, die wir alle so sehr schätzten. Doch wie heißt es so schön: Man soll aufhören, wenn's am schönsten ist. Hier ist er also, der Schlussstrich, das Ende - die (vorerst?) letzte Veröffentlichung von Ville Laihiala (v.), Miika Tenkula (g.), Sami Lopakka (g.), Vesa Ranta (dr.) und Sami Kukkohovi (b.).
"May today become the day" kommt mit gehörigem Drive daher, eine rockige Nummer mit einem eingängigen Mitsing-Chorus. "Ever Frost" setzt genau dort an und ist nur unwesentlich gemäßigter. Des Weiteren muss man beim amüsanten Refrain unweigerlich lächeln. Bei "We're but falling leaves" wird gleich mal zwei Gänge zurückgeschaltet. Eine melancholische Halbballade, die auch gut ans Ende gepasst hätte. Ruhig bleibt es auch bei "Her last 5 minutes", das zwar ganz nett klingt, aber sich etwas zu sehr in die Länge zieht. Mit dem Zwischenspiel "Where waters fall frozen" gibt es anschließend einen knapp 1-minütigen Bolzpart, der so auch von einer Black Metal Band stammen könnte und evtl. weggedämmerte wieder aufrüttelt.
Ein Mundharmonika-Intro läutet "Despair-ridden hearts" ein, eine anfangs sanfte und entspannte Ballade, mit einem Kopfnick-Chorus. Ab der Hälfte setzt ein Gitarrensolo ein und das Gaspedal wird noch einmal so richtig durchgetreten. "Vengeance is mine" schlägt den Bogen zu den rockigen ersten beiden Nummern. Ein Hammerteil mit einem schönen Chor im Mittelteil und am Ende. Der nächste Song "A long way to nowhere" ist Sentenced Standardware, bei der uns keine Überraschungen erwarten. Dennoch recht stark. "Consider us dead" wirkt da schon etwas ausgereifter. Tolle Melodiebögen und Gesangslinien, bei denen Villes Stimme mal sanft, dann wieder kratzig klingt.
Einen wunderschönen Anfang bietet "Lower the Flags", der so auch auf der Crimson hätte erscheinen können. Super Song! "Drain me" ist eine weiteres starkes Stück, dass in dieselbe Kerbe wie Vengeance is mine und den beiden ersten Tracks schlägt. Nach dieser Rocknummer wird es auf einmal ganz, ganz ruhig. "Karu" ist ein 1-minütiges Akkustikstück, dass gut zu einem Italo-Western passen würde und uns auf das Finale vorbereitet.
Und dann schlägt es 13. "The end of the road" ist erreicht. Die Beerdigung nähert sich ihrem Ende. Langsam wird der Sarg abgeseilt, während Sentenced noch einmal eine gefühlvolle und harte Gothic Nummer vorlegen. Villes druckvoller und melancholischer Gesang steigert sich mehr und gewinnt stetig an Intensität. Nach einer kurzen Chor-Einlage wird das Tempo dann ein letztes mal angezogen und ein tolles Gitarrensolo zum besten gegeben. Schließlich versiegen die Drums, sowie der Bass und die Gitarre fadet langsam aus und lässt uns allein und ein wenig bedrückt zurück. Rest in Peace!
Sentenced verabschieden sich zwar mit keinem Donnern wie z.B. At the Gates, aber immerhin mit einem lauten Knall, den man nicht so leicht überhören wird. Danke für diese Scheibe, es war schön mit euch!
0Kommentar| 4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 4. Juni 2005
Zum Abschluss ihrer Karriere liefern Sentenced noch einmal ein geniales Album ab, das alle Ingredienzen ihres so typischen Sounds beinhaltet: griffige Songs, toll Refrains, melancholische Melodien und sarkastische teilweise ins Makabre gehende Texte. Einzelne Tracks herauszupicken fällt schwer, da es keine Ausfälle gibt. Aber getreu dem Motto "save the best for last" beenden sie die Scheibe - und ihre Karriere - mit dem meiner Meinung nach besten Song, den sie je geschrieben haben: "End of the Road" ist dramatisch im Aufbau, programmatisch im Text und ergreifend in der Melodieführung. So fantastisch, dass man hofft, das unweigerliche Ende liesse sich noch lange hinauszögern. Doch nach diesen fünf Minuten ist endgültig Schluss. Dennoch - oder gerade deshalb - ein absolut würdiges "Begräbnis" einer tollen Band. "Is life over, this life's over? Or has it only just begun? It grows colder, starts to moulder...Coming apart yet still not done. Forever one..." Danke und R.I.P.!
0Kommentar| 4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 27. Oktober 2015
Sentenced haben sich nicht sang und klanglos verabschiedet, nein sie gingen mit einem Knall! und die Auswirkungen kann man bis heute spüren!

In diesem letzten Album sind einige ihrer besten Songs vereint!!
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 30. Oktober 2005
Es ist so weit, das letzte Album von Sentenced ist erschienen.
Anders als die angebliche und ebenfalls finnische Konkurrenz (Charon, Him) entwickelte sich Sentenced stets weiter. Jedes Album wurde, nicht unbedingt in der Qualität gesteigert, aber hielt das Niveau weiterhin auf höchsten Maßen. Immer wieder kamen neue Idee, Innovationen hinzu.
Zwar verloren Sentenced viele Fans von ihrem Umstieg von Death-Metal auf diesen recht eigenen Melancholic-Rock (wie sie es oft selbst nannten), bei mir war es anders. Death-Metal Gruppen gab es damals wie Sand am Meer; Unterschiede bezogen auf deren individuelle Musik gab es recht wenig; Als Ville Lahiala, als neuer Sänger engagiert wurde, und Sentenced ihren Musik Stil umkrempelten, änderte sich dies. Musik wie diese gab es noch NICHT.
Sentenced haben nicht umsonst Meilensteine ihres Genres geschrieben.
Sun Won't Shine
Killing Me Killing You
No One There
Bleed In My Arms
Noose
[und jeder andere Song ;)]
sind nur Beispiele, die von der Größe dieser Band zeugen.
Doch nun weiter zum letzten Album. The Funeral Album betitelt, der sich reibungslos in die Themenwelt ihrer Ausdrucksweise einfindet.
Bedrückende und sogleich erlösende Texte wie immer, wer hier konservativ der "Schwarzen Romantik" gegenübersteht, sollte die Finger von dieser Scheibe lassen. An alle Leute die diese Art der Ausdrucksweise nicht verstehen, die Texte sind nicht wortwörtlich zu nehmen, sie stehen für Gefühle eines Menschen, Gefühle für die man nichts kann und wir leben nunmal nicht in einer Welt in der alles wunderbar ist. Vielmehr in einer Welt von Schmerzen, Trauer, Wut, kommerz, Abschied und zeitgleich ist es wunderschön in dieser Welt zu leben. Wahrscheinlich ist es dieses Widersprüchliche was viele Menschen nicht verstehen, ich bin froh, dass ich mich mit dieser Einstellung identifizieren kann.
Nun zum Album selbst,
Mit dem Opener "May today become the day" erklingt gleich ein Ohrwurm aus den Boxen, harte Riffs, ein ziemlich abgedrehter Sound, sehr heavy, ein wundersames Zusammenspiel der einzelnen Bandmitglieder, dazu Villes verrauchte Stimme, kraftvoll passend und teilweise auch sehr schön ausklingend. Der Refrain ist durch seinen emotionalen Ausdruck auch sehr vielsagend. Was dominiert diesen Song? Wut und Freude zugleich? Spannend da die Antwort bei jedem anders ausfällt.
Danach kommt mit "Everfrost" ein Lied, dass schon vorab auf diversen metalzeitschrift-CDs veröffentlicht wurde. Dieser Song wurde von der Band geschrieben um sich ein wenig bei den Leuten zu revanchieren, die ihnen folgendes vorgeworfen hatten. Als große Fans des IcehockeyClubs ihres Heimatortes Oulu schrieben sie den erstmals finnisch "betexteten" Song "Routasydän", um den Club zu Ehren. Dabei wurde ihnen vorgeworfen, sie hätten bewusst eine Zeile einer Naziparole ("Blut und Ehre") in ihrem Text untergebracht. Wir sehen wieder, dass es Leute gibt, denen im Laufe des Tages nichts anderes einfällt, als anderen zu schaden, völlig unbegründet, denn Sentenced, waren schockiert, als sie von diesem Vorwurf hörten und distanzierten sich sogleich von jeglischen faschistischen Einstellungen. Es war der Band sogar völlig unbekannt, dass dieses beiden Wörter in Kombination in deutscher Übersetzung aus einem nazionalsozialistischen Lied kamen, wie auch, keiner von ihnen kann deutsch...So ist dieses Lied sehr schnell, schwungvoll und lässt einiges an Wut frei, schwarzer Humor dominiert die Textzeilen des Songs ([...]"and out of shit a flower grows"[...])
Als drittes Lied kommt dann "We are but falling leaves", sehr ruhig mit einer wunderschönem Melodie und passenden Gesang, mit dem Ville mal wieder beweist, dass seine Stimme unglaublich beruhigend sein kann.
Der Refrain ist dann wieder präzise gespielt, klingt am Ende aus und lässt die nächste Strophe mit neuer Kraft erklingen.
Lied Nummer Vier "Her last five Minutes" beginnt sehr ruhig, Villes Gesang schwungvoll, dazu immer wiederkehrende Gitarrenriffs; das Lied hat spätestens beim ersten Refrain angelangt einen sehr tragischen Charakter. Die zweite Strophe wird schneller gespielt, was zur Steigerung dieser Gefühlslage beiträgt.
Die Entstehungsgeschichte des fünften Songs ist kurz erzählt. Alles Bandmitglieder bis auf Sänger Ville hatten sich mal wieder pünktlich zur Aufnahme im Tonstudio eingefunden und spielten zur Abwechslung ein wenig ihre "alte" Musik: Death Metal... Diese 59-Sekunden-dauernde-Energiequelle ist eine wunderbare Erinnerung und Anspielung auf ihren jungen Tage in der Musikszene.
Der sechste Song der Platte fängt mit einem ungewöhnlichen Lagerfeuer-Mundharmonika Part an. Dazu setzt dann Villes raue Stimme und Gitarre ein, schließlich kommt mit dem Schlagzeug eine ordentliche und beschleunigende Kraft hinzu. Der Refrain ist schon heute Kult, ein brüllender Ville, kräftige Riffs und betontes Drumming; Danach eine Gittaren-Solo das die Geschwindigkeit des Songs sehr ansteigen lässt.
Song Sieben beginnt mit einem verzweifelten und unglaublich wütenden Brüllen in das Mikro. In dem Song geht es um eine Person, die der Welt verhasst gegenübersteht, sich betrogen fühlt und nun seine wilden und grausamen gedanken freien Lauf lässt. Daher auch der Name "Vengeance is mine". Zum ersten Mal kommt hier der angekündigte Kinderchor zum Auftritt, der das ganze viel tragischer und auch erschreckender wirken lässt. Villes Gesang ist hier schier unglaublich aufbrünstig und agressiv, einmal mehr Beweis für sein unumstrittenes Talent.
Das achte Lied "A long way to nowhere" ist ebenfalls ein Lied mit Hitpotential, Relativ hart wie sein Vorgänger mit einem tollen Refrain, der trotz der Geschwindigkeit des Songs, sehr melodiös wirkt.
Mit dem neunten Song "Consider us Dead" beschenken uns Sentenced wieder mit einem Ohrwurm. Es geht hierbei um einen Menschen, der sich als Versager fühlt und sterben möchte und will, dass "DU" ihn erschießt. You kann hierbei der Zuhörer sein, aber auch eine Person im Lied die nichts sagt, bsw. sagt er/sie es zu einem/r Freund/in. Diese ganze imperative wirken unheimlich beunruhigend, der Zuhörer wird in diese traurige geschichte ganz und gar mithineingezogen. Man sieht, dass also auch die Texte einen großen Teil des Gesamtausdruckes eines Liedes vermitteln können.
Es folgt Song Zehn, mein persönlich absoluter Liebling auf der Scheibe. "Lower the Flags" ist ein unglaublich tiefgehender Song, mit Klavier unterlegt, Villes Stimme wird teils "gefiltert" d.h. sein Gesang klingt, als ob er sehr weit weg wäre. Im Lied geht um den Tod eines geliebten Menschen. Er ist nun frei, sein Leben war hart, seine Reise zu Ende, die Grenze erreicht, überschritten. Lebewohl, lieber Freund, ohne dich ist die Welt, meine Welt, leerer und trauriger geworden. So könnte man die wirren Gedanken des Erzählers zusammenfassen. Es ist hart zu behaupten das Leben sei eine Folge vieler Abschiede und das ist sicherlich nicht das ganze Leben, aber es steckt in so einer Behauptung eben auch erstaunlich viel Wahrheit. Die Melodie kann ich nur als unter-die-Haut-gehend beschreiben. Dieser Song schafft es sogar sich neben musikalische Könige wie No one There oder killing Me Killing You niederzulassen.
Song Elf schmettert einen nach diesem ruhigen Song zurück in die wütende und brachiale Welt des Hasses. In "Drain Me" ist der Erzähler eine Person, die einen anderen ihn liebenden Menschen ausnutzt. Es ist erschreckend wie real dieses Thema sind. Menschen nutzen einander aus, jegliche Rücksicht auf Gefühle missachtend, Menschen geben vor zu lieben und hassen. Viele liebende Menschen zerbrechen an der Kälte der Geliebten.
Das zwölfte Lied "Karu" dauert eine knappe Minute und ist das Spiel einer einzigen akustischen Gitarre ohne Akkorde. Die Melodie ist wunderschön, traurig, bezaubernd, d.h. melancholisch, wie viele ihrer Lieder.
Diese Gefühlslage greift auch das dreizehnte und allerletzte Lied der Finnen auf. "End of the Road" ist ein Lied zu dem ich nicht viel sagen will. Nur eines...Dieses Lied ist es wert, das Letzte von Sentenced zu sein.
Ich sage nur Danke an euch, Danke für eine Musik die mich stets durch mein Leben begleitete, begleitet und begleiten wird. Das schöne an Musik ist, dass niemand sie Dir weg nehmen kann. Das sage ich mir auch, wenn ich weiß, dass keine neuen Songs mehr von euch kommen werden. Ich für meinen Teil freue mich auf die bald erscheinende Live DVD vom letzten Konzert in eurer Heimat.
Mit dieser Rezension will ich nicht nur für The Funeral Album werben sondern vielmehr für alle Sentenced Werke.
0Kommentar| 8 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 18. August 2005
Es heißt Abschied nehmen von einer großartigen Band, deren Stil unnachahmlich und einzigartig war. Begonnen haben sie als nordische Death Metal Band, aber mit dem großartigen Amok wurden Sentenced zu der Gothic Metal Kapelle, die wir alle so sehr schätzten. Doch wie heißt es so schön: Man soll aufhören, wenn's am schönsten ist. Hier ist er also, der Schlussstrich, das Ende - die (vorerst?) letzte Veröffentlichung von Ville Laihiala (v.), Miika Tenkula (g.), Sami Lopakka (g.), Vesa Ranta (dr.) und Sami Kukkohovi (b.).
"May today become the day" kommt mit gehörigem Drive daher, eine rockige Nummer mit einem eingängigen Mitsing-Chorus. "Ever Frost" setzt genau dort an und ist nur unwesentlich gemäßigter. Des Weiteren muss man beim amüsanten Refrain unweigerlich lächeln. Bei "We're but falling leaves" wird gleich mal zwei Gänge zurückgeschaltet. Eine melancholische Halbballade, die auch gut ans Ende gepasst hätte. Ruhig bleibt es auch bei "Her last 5 minutes", das zwar ganz nett klingt, aber sich etwas zu sehr in die Länge zieht. Mit dem Zwischenspiel "Where waters fall frozen" gibt es anschließend einen knapp 1-minütigen Bolzpart, der so auch von einer Black Metal Band stammen könnte und evtl. weggedämmerte wieder aufrüttelt.
Ein Mundharmonika-Intro läutet "Despair-ridden hearts" ein, eine anfangs sanfte und entspannte Ballade, mit einem Kopfnick-Chorus. Ab der Hälfte setzt ein Gitarrensolo ein und das Gaspedal wird noch einmal so richtig durchgetreten. "Vengeance is mine" schlägt den Bogen zu den rockigen ersten beiden Nummern. Ein Hammerteil mit einem schönen Chor im Mittelteil und am Ende. Der nächste Song "A long way to nowhere" ist Sentenced Standardware, bei der uns keine Überraschungen erwarten. Dennoch recht stark. "Consider us dead" wirkt da schon etwas ausgereifter. Tolle Melodiebögen und Gesangslinien, bei denen Villes Stimme mal sanft, dann wieder kratzig klingt.
Einen wunderschönen Anfang bietet "Lower the Flags", der so auch auf der Crimson hätte erscheinen können. Super Song! "Drain me" ist eine weiteres starkes Stück, dass in dieselbe Kerbe wie Vengeance is mine und den beiden ersten Tracks schlägt. Nach dieser Rocknummer wird es auf einmal ganz, ganz ruhig. "Karu" ist ein 1-minütiges Akkustikstück, dass gut zu einem Italo-Western passen würde und uns auf das Finale vorbereitet.
Und dann schlägt es 13. "The end of the road" ist erreicht. Die Beerdigung nähert sich ihrem Ende. Langsam wird der Sarg abgeseilt, während Sentenced noch einmal eine gefühlvolle und harte Gothic Nummer vorlegen. Villes druckvoller und melancholischer Gesang steigert sich mehr und gewinnt stetig an Intensität. Nach einer kurzen Chor-Einlage wird das Tempo dann ein letztes mal angezogen und ein tolles Gitarrensolo zum besten gegeben. Schließlich versiegen die Drums, sowie der Bass und die Gitarre fadet langsam aus und lässt uns allein und ein wenig bedrückt zurück. Rest in Peace!
Sentenced verabschieden sich zwar mit keinem Donnern wie z.B. At the Gates, aber immerhin mit einem lauten Knall, den man nicht so leicht überhören wird. Danke für diese Scheibe, es war schön mit euch!
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 4. Juli 2013
Immer wieder schade zu merken das die Band nicht mehr existiert, für mich haben Sie einen unglaublich schönen Klang und eine menge Emotion in Ihren Lied-Titeln.

Genre: Metal - Liebe Pop-Fans, ich warne euch vor das diese Musik ein bisschen härter als die Charts ausfällt und die Texte teilweise recht düster sind.

Aber für Fans des Genres und natürlich auch direkt der Band - Klare Kaufempfehlung. Höre Sie im Auto hoch und runter, habe den Kauf nicht bereut :)
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
"The Funeral Album" ist wie der Name es schon anspricht die Beerdigung der Band Sentenced. Unfassbar für mich und viele andere, wollen die eigenwilligen Finnen auf dem Höhepunkt ihres Erfolges abtreten! Dazu passt dann auch das schlichte Cover des Albums. Im Gegensatz zum brillanten Vorgänger "The Cold White Light" sind die Songs des Album rockiger, jedoch mit den bekannten eingeflochtenen Akustikgitarren in den Songs. Aber eigentlich ist das auch egal, Sentenced bleiben sich treu ohne sich zu wiederholen. Wer einen Sänger wie Ville Laihiala in den Reihen hat, der hat schon gewonnen. Im Gespann mit den Gitarristen Miika Tenkula und Sami Lopakka ist es aber wie ein Lottogewinn!
Fett produzierte Songs zwischen Up und Midtempo voller Trauer, Melancholie und Trübsinn. Neue einmalige Elemente wie ein Kinderchor(!) oder eine Mundharmonika fügen sich perfekt in den Sound ein und lassen die Songs in voller Pracht erscheinen. Absoluter Hit der Scheibe ist der Midtempomelancholiker "We Are But Falling Leaves". Kurioses am Rande: Das Intermezzo "Where Water Falls Frozen" ist ein Instrumental, welches wie ein Song der Death Metal Phase der Finnen klingt und so schnell aufhört wie es angefangen hat.
Beim abschließenden "End Of The Road" besingen Sentenced das Ende der Band und lassen dies zu einem ihrer traurigsten Songs werden. "The Funeral Album" ist ein Muss für Fans des Gothic Metals und ehrlicher Musik.
Ruhet in Frieden!
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 11. August 2005
Es heißt Abschied nehmen von einer großartigen Band, deren Stil unnachahmlich und einzigartig war. Begonnen haben sie als nordische Death Metal Band, aber mit dem großartigen Amok wurden Sentenced zu der Gothic Metal Kapelle, die wir alle so sehr schätzten. Doch wie heißt es so schön: Man soll aufhören, wenn's am schönsten ist. Hier ist er also, der Schlussstrich, das Ende - die (vorerst?) letzte Veröffentlichung von Ville Laihiala (v.), Miika Tenkula (g.), Sami Lopakka (g.), Vesa Ranta (dr.) und Sami Kukkohovi (b.).
"May today become the day" kommt mit gehörigem Drive daher, eine rockige Nummer mit einem eingängigen Mitsing-Chorus. "Ever Frost" setzt genau dort an und ist nur unwesentlich gemäßigter. Des Weiteren muss man beim amüsanten Refrain unweigerlich lächeln. Bei "We're but falling leaves" wird gleich mal zwei Gänge zurückgeschaltet. Eine melancholische Halbballade, die auch gut ans Ende gepasst hätte. Ruhig bleibt es auch bei "Her last 5 minutes", das zwar ganz nett klingt, aber sich etwas zu sehr in die Länge zieht. Mit dem Zwischenspiel "Where waters fall frozen" gibt es anschließend einen knapp 1-minütigen Bolzpart, der so auch von einer Black Metal Band stammen könnte und evtl. weggedämmerte wieder aufrüttelt.
Ein Mundharmonika-Intro läutet "Despair-ridden hearts" ein, eine anfangs sanfte und entspannte Ballade, mit einem Kopfnick-Chorus. Ab der Hälfte setzt ein Gitarrensolo ein und das Gaspedal wird noch einmal so richtig durchgetreten. "Vengeance is mine" schlägt den Bogen zu den rockigen ersten beiden Nummern. Ein Hammerteil mit einem schönen Chor im Mittelteil und am Ende. Der nächste Song "A long way to nowhere" ist Sentenced Standardware, bei der uns keine Überraschungen erwarten. Dennoch recht stark. "Consider us dead" wirkt da schon etwas ausgereifter. Tolle Melodiebögen und Gesangslinien, bei denen Villes Stimme mal sanft, dann wieder kratzig klingt.
Einen wunderschönen Anfang bietet "Lower the Flags", der so auch auf der Crimson hätte erscheinen können. Super Song! "Drain me" ist eine weiteres starkes Stück, dass in dieselbe Kerbe wie Vengeance is mine und den beiden ersten Tracks schlägt. Nach dieser Rocknummer wird es auf einmal ganz, ganz ruhig. "Karu" ist ein 1-minütiges Akkustikstück, dass gut zu einem Italo-Western passen würde und uns auf das Finale vorbereitet.
Und dann schlägt es 13. "The end of the road" ist erreicht. Die Beerdigung nähert sich ihrem Ende. Langsam wird der Sarg abgeseilt, während Sentenced noch einmal eine gefühlvolle und harte Gothic Nummer vorlegen. Villes druckvoller und melancholischer Gesang steigert sich mehr und gewinnt stetig an Intensität. Nach einer kurzen Chor-Einlage wird das Tempo dann ein letztes mal angezogen und ein tolles Gitarrensolo zum besten gegeben. Schließlich versiegen die Drums, sowie der Bass und die Gitarre fadet langsam aus und lässt uns allein und ein wenig bedrückt zurück. Rest in Peace!
Sentenced verabschieden sich zwar mit keinem Donnern wie z.B. At the Gates, aber immerhin mit einem lauten Knall, den man nicht so leicht überhören wird. Danke für diese Scheibe, es war schön mit euch!
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden