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20 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Can you see it now?,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Don't Believe the Truth (Audio CD)
Das ist es also, das neue Oasis Album, irgendwie hat es zwei Wochen vor der Veröffentlichung schon jeder gehört und Lyla kennt ja mittlerweile wirklich sowieso jeder.Und ist es - wie von Noel angekündigt - das beste Album seit dem Debüt? Nein, es ist natürlich nicht besser als (What's The Story) Morning Glory, es ist vielleicht noch nicht mal besser als Be Here Now... Aber lassen wir die Vergangenheit mal kurz ruhen und geben dem Album als Album das in zwei Wochen erscheint mal eine Chance. Das Album ist gut und zwar wirklich gut, es gibt keinen wirklichen Filler auf dem Album und ich würde sogar behaupten, dass sie nicht völlig stagniert sind. „Turn up the sun" zum Beispiel, kommt mit einem Travis-artigen Intro daher, bevor es zu stampfen beginnt und man überhaupt merkt, das Oasis zu Werke sind, ein Lied in dieser Stimmung haben Oasis bisher noch nicht gemacht, noch nie! Und das sogar von Gem Arch geschrieben. "Mucky Fingers" klaut ganz gewaltig von Velvet Underground, aber wem das ein Hindernis ist, Oasis zu hören, der hat in den letzten zehn Jahren was falsch gemacht, das Lied ist wirklich gut, obwohl Noel es singt, tolle Melodie und so was von Indie! „Lyla" klaut von Street Fighting Man, ist ein nettes Lied zum Mitsingen, aber wohl das schwächste Lied auf der Platte, obwohl es noch gut ist! Ein bisschen zu lang allerdings auch! „Love like a Bomb!" ist so unfassbar John Lennon, das man nicht glaubt, dass er tot ist, tolles Lied, einer von Primal Scream spielt Klavier in der Bridge! Wer hätte 2000 Liam so was zugetraut? „The importance of being idle" Noel singt Falsetto, klingt wie Coldplay und so unfassbar nicht Oasis und ist dennoch gelungen, ein echter Überrauschungsmoment auf dem Album! „The meaning of soul" 104 Sekunden, geklaut bei Jumping Jack Flash, aber ein super Song, fies, dreckig, ein bisschen wie man sich Liams Songs eigentlich vorstellt und keine Sekunde zu lang! „Guess God Thinks I'm Abel" mein Lieblingssong im Moment, wieder einer von Liam, aber was für einer, beginnt verträumt, wird irgendwann unglaublich mitreißend mit Hintergundchor „No one can take us, no one can break us!" und endet brachial... Wirklich großartig!!! „Part of the queue" klaut bei Golden Brown, ist aber vom Rhythmus her wirklich mal was anderes, Takt... Oasis...??? Funktioniert dennoch, auch wenn Noels Gesang hier ein bisschen stört. „Keep the dream alive!" Stop Crying your heart out, ein bisschen rockiger, mit Beatlesharmonien, aber leider etwas zu lang. Der Rest des Albums ist angenehm kurz gehalten, da kommen 6 Minuten doch sehr ... zäh. „A bell will ring" Von Andy.. Bell, klingt nach Beatles zur Revolver Zeit, klasse song, wirklich super! „Let there be love" Eine Hymne zum Abschluss, muss man gehört haben, Liam und Noel zusammen singend ist ein wahrer Schlusspunkt eines guten Albums. Es ist kein zweites WTSMG, aber es ist ein Album bei dem man hört, dass sie sich Zeit genommen haben um einen guten Sound auszuarbeiten, das homogen ist, das man sich auch noch in 2 Jahren hören kann, ohne zu denken, was habe ich denn damals für seltsame Sachen konsumiert? Den Erfolg von Oasis kann sowieso keiner mehr erklären, viele sagen, es liegt daran, dass Oasisfans alle besoffene Fussballfans sind, die sich nicht für Musik interessieren, sondern nur für Bier... Ich interessiere mich tatsächlich nur für die Musik der Band und bewerte hier nicht Attitüde oder Aussehen der Band: Ich gebe dem Album 5 Sterne, weil es ein gutes Album ist und es sich hier mit soviel seltsamen Sachen messen lassen muss, die für 5 Cent nix mit Oasis zu tun haben, dass es die 5 Punkte verdient hat! Keep the dream alive. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
eine der interessantesten,
Von guitar (wien) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Don't Believe the Truth (Audio CD)
es beginnt mit "turn up the sun", einem geradezu klassischen noel-song (verhaltenes tempo, simple, aber sehr clevere akkordwechsel), nur dass er von andy bell stammt. guter, sehr typischer opener."mucky fingers" ist einer der drei besten songs auf dem album (alle drei stammen von noel, alle drei werden von ihm gesungen): hier zeigt er, dass er nicht nur von den beatles, sondern zb auch von velvet underground klauen kann (zur klarstellung: ich finde klauen im rock nicht nur legitim, sondern gut). der fiebrige achtelbeat vom piano treibt die markante, gut ausgedachte melodie schön an. die mundharmonika klingt dilettantisch, leicht out of tune, und genau deshalb sehr effektiv. ein schönes beispiel dafür, dass "falsch" im rock auch richtig sein kann. "lyla", ebenfalls von noel geschrieben, hat vielversprechende strophen, ist aber im refrain einfach zu billig und anbiedernd, um richtig spaß zu machen. zumindest mir. "love like a bomb" ist der erste von drei liam-songs (die anderen sind "the meaning of soul" und "guess god think's i'm abel").alle drei sind sehr hübsch, gehen gut ins ohr, sind aber letztlich zu vorhersehbar und ein bisschen zu plump (interessanterweise verstärkt das arrangemeint diesen eindruck eher noch). gesellenstücke, noch keine meisterwerke. "the importance of being idle" ist der höhepunkt des albums. die musik könnte auch von den kinks stammen, noel singt dazu, teilweise im falsett, eine sehr starke varietee-artige melodie, der text behandelt überaus geschickt das thema müsiggang an der grenze von genuss und qual. "part of the queue", wieder noel, ist ähnlich stark und hat eine ähnliche stimmung: noel fühlt sich verloren und allein in der stadt. groove und akkorde erinnern mehr als nur stark an "golden brown" von den stranglers, die melodie hat kraft und sogwirkung, die akustischen gitarren illustrieren eine athmosphäre zwischen verzweifelt, unheimlich und hoffnungsvoll. "keep the dream alive" (andy bell) und "a bell will ring" (gem archer) sind gut funktionierende britpopstücke, nett, unterhaltsam, nicht weltbewegend. "let there be love" ist ein tolles ende: sparsame klavierakkorde erinnern an john lennon ("real love, so ungefähr), die melodie wiederum ist ein naher verwandter von "champagne supernova". das lied kraftmeiert jedoch nicht, sondern bleibt zart und gefährdet. die liebe wird nicht hebreigebrüllt, "let there be love" ist hier weniger ein imperativ als ein wunsch. herrlich der wechsel in den leadstimmen zwischen liam und noel, das gibt dem stück etwas sehr eigenes. fazit: das ist nicht das stärkste album von oasis, aber eines der interessantesten. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen
but if it makes you happy...,
Von
Rezension bezieht sich auf: Don't Believe the Truth (Audio CD)
Naja. man muss ja die platten immer im vergleich mit dem schon erreichten des jeweiligen künstlers bewerten... meiner meinung nach. natürlich nur dann wenn das werk vergleichbar ist und dadurch dass mit "dont believe the truth" kein stilwechsel vorliegt muss ich leider enttäuscht sein.und ich habe es wirklich probiert dieses album zu mögen. aber es ist einfach nur handwerklich gut gemachte rock- musik... und das ist mir von oasis zu wenig, eine band die meiner meinung nach größer als U2 sein sollte und 99 Prozent der bands in ihrem genre heut zu tage sowas von in den A**** tritt. und deswegen auch so groß die enttäuschung... so sehr manche songs auch fetzen und andere gute melodie aufweisen... wo ist die Genialität? auf jedem anderen album, die "unbeliebteren" "sotsg" und "heathen chemistry" eingeschlossen, gibt es songs wo man sich denkt "BIST DU WAHNSINNIG! Wieso ist nicht jemand früher draufgekommen, diese melodie zu spielen, diesen text zu schreiben?" auf jedem der vorgänger war zumindest ein song drauf wo einem gänsehaut kommt... so unverzichtbar erscheint er einem. meiner meinung nach wurde mit "let there be love" versucht genialität zu schaffen und so weit ist dieses stück auch nicht davon entfernt. für mich ist es das schlechteste album der besten rock n roll band der welt... und das erste album bei dem ich ein bisschen an der genialität des großartigen noel zweifle... als mir aber einfällt, dass sein anteil an dem album nicht ausreichend ist, verwerfe ich diesen zweifel sofort wieder und freue mich auf ein neues album 2008! greetings Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Oasis vs. Coldplay,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Don't Believe the Truth (Audio CD)
Super, den ganzen Tag erzählen mir irgendwelche Leute, wie toll doch die neue Coldplay ist (bedingungslos!), bemängeln an Oasis, dass sie retro sind (bei allen anderen - Jet, BRMC, Strokes - findet man das auch eher super!), dass sie nicht mehr so gewaltig produziert sind (Bei "Be here now" hat euch das noch gestört), dass die Songs nicht mehr den Oasis Flair haben (Im gleichen Atemzug heult ihr dann aber noch über Heathen Chemistry, weil da ja alles gleich geblieben ist...).Tja, was soll man sagen, dieses Album ist super, retro ja klar, wenig Bombast, sicher, aber vor allem tolle Songs und bitte, bitte stoppt den Coldplay/Oasis Vergleich, das XY ist nämlich Coldplays be here now und nicht ihr don't believe the truth... Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
11 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Oasis lebt,
Rezension bezieht sich auf: Don't Believe the Truth (Audio CD)
Die Kritiker überschlagen sich zwar nicht gerade vor Lob, aber bescheinigen Oasis durchweg eine solide Leistung für ihr neues Album. Übrigens kann ich mich an kaum eine schlechte Kritik für ein Oasis-Album erinnern, nur im Nachhinein mäkelt man vor allem an "Be here now" und "Standing on the shoulder of giants" herum.Wer diese Gruppe je geliebt hat, wird das neue Album auf jeden Fall zu schätzen wissen. Erfrischender, lärmiger Britpop, der sich soundmäßig in allen Epochen seit den späten 60ern hemmungslos bedient : Oasis huldigen den Beatles, den Sones, den Kinks, den Who und hin und wieder auch sich selbst. Starke Songs, die Hälfte von Noel; die anderen von allen weiteren Gruppenmitgliedern. Mit 11 Songs und 42 Minuten ist das Werk in etwa so kurz geraten wie ihr Debüt "Definitly May Be" und hat ebenso wenig Hänger und Längen. Für die jüngeren eignet sich das Werk durchaus als Einstieg in den Oasis-Kosmos, die älteren werden wahrscheinlich Definitly Maybe und Morning Glory für immer zu unerreichbaren Meisterwerken erklären. Ich finde das neue Album in mancherlei Hinsicht beinahe interessanter, weil es sehr abwechslungsreich ist und sehr dynamisch - es ist das Werk einer Gruppe, und es wäre zu wünschen, dass Drummer Zak Starkey zum festen Gruppenmitglied wird, um die Band zu komplettieren. Auch wenn die Abschlussnummer "Let There be love" ein hemmungsloses Selbstplagiat ist, gibts doch genug Belege, dass Oasis auch neue Ideen entwickeln können und weiterhin vorallem großartige Songs auf dem Kasten haben. Als Avantgarde wird man Oasis nicht verkaufen können, aber keiner mixt die bekannten Rockzutaten zu solch spritzigen Cocktails zusammen wie sie. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
der beste longplayer der britrocker,
Von
Rezension bezieht sich auf: Don't Believe the Truth (Audio CD)
dieses album ist echt das highlight schlechthin. was den hörer auf diesem album erwartet ist grandios.die band zeigt sich hier von ihrer besten seite, was man jedoch nicht von den ersten songs behaupten kann. klar, "turn up the sun" ist kein schlechter song, klingt aber eher nach folklore und ist auch eher ein wenig untypisch für die jungs. ich mag das lied, aber im vergleich zu anderen ist es nur guter mittelmaß. der folgende song "mucky fingers" ist der wohl schlechteste song auf dem album, ganz schwach, auch nicht gerne gehört von mir. mit "lyla" folgt ein song, der "the hindu times" vom vorgänger album folgt und ähnlich klingt. "love like a bomb" ist ein guter text, die melodie aber vielleicht ein bisschen unpassend, trotzdem ein guter song! "the importance of beeing idle", welches titel nummer 5 ist, ist das wohl ironischste lied überhauopt, die melodie sehr witzig gehalten udn auch die hintergrundgeräusche sehr passend. danach folgt "the meaning of the soul" das schon auch ein ordentliches tempo vorlegt und zu den besseren stücken gehört. das 7.lied "guess god things iŽm abel" geht unter die haut, der text einfach perfekt, die melodie und alles andere passend! und das für ein liam geschrieben song! sehr respektabel. ich fand schon "songbird" vom vorgängeralbum gut gelungen, jedoch ist dieser song noch ne ganze nummer besser! "part of the queue" ist ein schöner song, von noel geschrieben und auch gesungen. als ob die letzten beiden songs nicht schon stark genug gewesen wären, folgt mit "keep the dream alive" der wohl beste oasis song überhaupt! wenn ich in einen song verliebt bin, dann definitiv in diesen! er hat alles was ein perfekter song braucht. auch sehr bemerkenswert ist, das sdieser von andy bell geschrieben wurde und nicht von noel. "a bell will ring", geschrieben von gem, ist ebenfalls ein titel, der unter die haut geht, da er vom tempo zwra etwas angehobener ist und trotzdem sehr ruhig rüberkommt. der abschluss mit "let there be love" ist auch sehr gelungen und dieser song kompletiert das album, wo er nur kann. vom tempo her der wahrscheinlich ruhigste sng, aber trotzdem wunderschön gesungen von beiden brüdern und deswegen auch etwas besonderes. kauft dieses album, es wird euch gefallen!! ganz große klasse. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
und wieder einige knaller drauf,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Don't Believe the Truth (Audio CD)
ein gutes album wie aus einem guss.songs wie " turn up the sun", "mucky fingers", " the importance of being idle" und "letb there be love" sind einfach zeitlose musikmonster, denen man sich-einmal gehört- nicht mehr entziehen kann. aber auch diesrestlichen songs brauchen sich nicht zu verstecken. einziger wehmutstropfen: oasis können es sicherlauben, WIRKLICH mal experimente zu unternehmen, sie machen es aber nicht. schade eigentlich. trotzdem: gutes, streckenweise sogar grandioses album. oasis sind (in positiver hinsicht) erwachsen geworden Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Die Macht der Gewöhnung,
Von
Rezension bezieht sich auf: Don't Believe the Truth (Audio CD)
Zunächst einmal möchte ich anmerken, dass ich ein Oasis-Fan der ersten Stunde bin und wie alle dieser fans von den letzten beiden Alben eher enttäuscht war. Gleiches gilt auch für das vorliegende Album. Mittlerweile habe ich diese Meinung allerdings revidiert, ich gehe sogar so weit und behaupte, dass dieses Album eine Weiterentwicklung für Oasis darstellt. Zwar fehlen Hymnen a la Live forever oder Stand By Me, jedoch hat es andere Qualitäten. Die Songs sind nicht alle nach dem selben Schema, sondern es wird mehr variiert. Turn up the sun erinnert anfangs an Travis, bevor es zu einem Gitarrenkracher erster Güte wird. Mucky Fingers nervt anfänglich, wächst aber mit mehrmaligem Hören, was bei den meisten Songs der Fall ist, z.B. bei A bell will ring oder Lyla. Höhepunktb der Scheibe ist der Song The importance of being Idle, ein Lied welches man von Noel Gallagher bislang nicht kannte. Es klingt wie eine Symbiose aus Coldplay und dem Sog I'm only sleeping von den Beatles und ist für mich schon jetzt ein Oasis-Klassiker.Fazit: Dies ist ein Album, welches bei mehrmaligem Hören immer besser wird. Dem Hörer wird es zu Beginn nicht leicht gemacht, dafür wird er entschädigt wenn er Geduld beweißt. An die Qualität der ersten beiden Alben wird Oasis wohl nie wieder heranreichen, doch in meinen Augen ist dieses Album ein riesiger Schritt in die richtige Richtung. Keep the dream alive! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
5 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Man muss sie einfach lieben.....,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Don't Believe the Truth (Audio CD)
Von Oasis erwartet man wahrscheinlich noch immer ein zweites 'Morning Glory' oder 'Definitely Maybe'. Doch das kann man einfach nicht. Obwohl man es wohl innerlich selber immer noch will. 'Be Here Now' ist auch ein sehr gutes und typisches Oasisalbum, schon klar ist es überproduziert, jedoch hat es Mastermind Noel selber auf den Punkt gebracht: "The clue is in the title. You had to been there!" Genau so ist es auch. Niemand kann sich den Wirbel damals um Oasis überhaupt vorstellen. Und an alle Nichtwisser der Gruppe: Ihren absoluten Höhepunkt (zumindest kommerziell) war nicht wie oft behauptet 94/95. 1997 wartete die ganze Welt auf Oasis' dritten Streich. Sie hatten von 94-98 absoluten Erfolg. 'Be Here Now' war für viele (für mich aber nicht!) ein Flop, musikalisch kann man sich ja streiten. Aber Erfolg hatte dieses Album allemals. Der damalige Druck ist nie und nimmer zu vergleichen mit Coldplay. Obschon Coldplay momentan klar die beste Gruppe ist.Bei Oasis heisst es eh immer alles geklaut, verändern sich nie und sind musikalisch stehen geblieben. Alles blöde Vorwürfe. Hat Noel jemals vorgehabt Oasis' Stil zu verändern? Nein, nie gesagt, nie gewollt. Er macht was er denkt und dies wird wohl sein Recht sein! Aber wenn sie sich nur einmal kurz verändern (SOTSOG), dann schreien alle auch die Kritiker nach den alten Oasis! Übrigens bei keiner anderen Gruppen wird das Klauen so oft bemerkt wie bei ihnen. Bei jeder anderen Band ist es cool. Zudem klaut Noel nie den ganzen Song, auch wenn er das so sagt! Oder tönen die lächerlichen Vorwürfen (z.B. 'Lyla' von 'Street Fighting Man')wirklich genau gleich? Niemals! Am Schluss ist jeder Song Oasis Pur! Und nach eher schlechteren zwei Alben (SOTSOG & Heathen Chemistry) sind sie nun zurück mit wieder guter Musik! Zwar war 'Heathen Chemistry' auch ganz nett. Verändert haben sie sich jedoch klar. Und das scho früher. Sie werden immer ein wenig softer, BUT STILL JUST ROCK N ROLL! Früher war schon die geniale Gitarrenwand Oasis' Merkmal. Die ersten drei Alben sind nicht erreichbar auch mit diesem nicht. Aber nun zum Album: 1. Turn Up The Sun (4/5) Guter Opener, errinnert mich ein wenig an 'Hello'. 2. Mucky Fingers (5/5) Neu für Oasisfans, doch genial. Mir gefallen vor allem die Zeilen "I'm fed up with life in the city, coz all the phoneys have blown my mind....." 3. Lyla (5/5) Ganz klar 5 Punkte! Wüsste nicht wieso nicht. Klar nicht experimentvoll, aber waren sie noch nie gross. Nach der Zeit liebt man den Song. 4. Love's Like A Bomb (4/5) Liams Song. Ganz nett und wirklich gut, nicht genial, aber sehr schön. 5. The Importance Of Being Idle (5/5) Kinks like. Wahrscheinlich das beste Lied auf der CD. Am Anfang jedoch ein wenig ungewähnlich. 6. The Meaning Of Soul (4/5) Ziemlich rockig, zumindest für Akkustik. Liam steuert wieder einen guten Song bei. 7. Guess God Thinks I'm Abel (3/5) Ist nicht mies, der Refrain ist voll geil, jedoch sonst ein bisschen langweilig. Doch Liam hat sich sehr gesteigert! HUT AB! 8. Part Of The Queue (3/5) Noel singt über das miese Stadtleben in London. Der Song ist nicht speziell. Man kann ihn hören, mehr aber nicht. 9. Keep The Dream Alive (4/5) Tönt schon recht nach Stone Roses, vor allem beim Refrain. Doch der Track ist stark und typisch Oasis, und zwar typisch Oasis Neu! 10. A Bell Will Ring (5/5) Rockig, kommt recht roh rüber. Wohl der Song, der am meisten nach früher klingt! Wirklich cooler Track! 11. Let There Be Love (5/5) Gelungene Schlusshymne! Sehr schön gesungen von Liam & Noel! Das Lied existierte schon zu Be Here Now-Zeiten. Fazit: Oasis können immer noch Perlen schreiben, nur vermindern die sich bei den neuen Alben ein wenig. HUT AB vor Andy Bell & Gem Archer! Super Songs geschrieben! WE LOVE YOU LADS, CHEERS Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Brachte mich auf die Band,
Von Jan Poppert "LL_Pop_J" (Munich, Germany) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Don't Believe the Truth (Audio CD)
Auch die ganz großen Hits von Oasis wie "Wonderwall" oder "DonŽt look back in anger" kenne ich natürlich, doch ich muss sagen, dass diese dem vorliegenden Stoff eigentlich zumindest im Großteil der Songs an NICHTS überlegen sind. Waren die Riesenhits schon große Klasse, ist der Melodiengehalt wie auch die Megagitarrenmusik und das unschlagbare Songwriting auf dem vorliegenden LP MULTIKULTISTATUS!!! Die herausragenden Stücke hierdrauf wären mit Noel am Mic "Mucky Fingers" und "The Importance Of Being Idle" wie auch mit Liam (wie immer häufiger) im Leadgesang "Guess God Thinks Im Able", "Keep The Dream Alive" und "Love Like A Bomb". Es ist schwer zu sagen, wer von den Brüdern besser singt, ob der jüngere Liam mit seinem rauen Megatenor, der die meisten Songs der Band doch so einzigartig macht, oder Noel mit seiner souveränen, klaren Baritonstimme, die auch so manchmal eine Hitmelodie und einen eben solchen Text erster Güte vorzutragen befähigt ist. Zu guter Letzt vereinen sich beide Gesangsorgane (eben Liam UND Noel) im Schlusstrack "Let there be love", der Megagitarrenballade schlechthin. Vorerst sage ich einfach mal: Man höre und genieße...
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Don't Believe the Truth von Oasis (Audio CD - 2005)
EUR 11,68
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