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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen wundervoll, 8. Mai 2011
Rezension bezieht sich auf: Sämtliche Klavierkonzerte 1-5 (Ga) (Audio CD)
Wie schon bei der Einspielung der Mozart'schen Klavierkonzerte (bei Philips DUO, Uchida/Tate), stellt Mitsuko Uchida auch hier, mit der Gesamteinspielung der Klavierkonzerten Beethovens, den als Referenz geltenden Aufnahmen von Alfred Brendel (Beethoven: Levine/Brendel; Mozart: Marriner/Brendel) eine Art ruhenden Gegenpol gegenüber. Mitsuko Uchidas zurückhaltende Persönlichkeit, ihr nicht vorhandenes Nach-Vorne-Drängen, verleitet vielfach dazu, ihrem Spiel mangelnde Energie zuzuschreiben. Das wird ist aus den Aufnahmen jedoch wahrhaftig nicht ersichtlich. Vielmehr gehört sie zu denjenigen Interpreten, die wissen, wo Sensibilität, Nachdrücklichkeit und Entschlossenheit ihren Ort haben. Niemals ist ihr Spiel 'verspielt'. Eine rundum wunderbare Aufnahme, die ich neben denen von Brendel und Kempff inzwischen zu meinen Lieblingsaufnahmen zähle.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen lohnt sich, 15. Juni 2007
Von 
T. BERGMANN (Niedersachsen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Sämtliche Klavierkonzerte 1-5 (Ga) (Audio CD)
Insgesamt kann ich schreiben, dass alle beteiligten Musiker gut und harmonisch zusamen spielen.
Am stärksten ist oder sind die Konzerte 1, 3 und 4. So schön, wie Mitsuko Uchida die Kadenz zum 1. Satz von op. 37 spielt, habe ich es selten gehört. Auch ihr Anschlag und das Klangbild gefallen mir.
Schwach, aber gut, ist op.73. Da fehlt ihr ein bisschen die Kraft und die Wucht, die in diesem Konzert stecken.
Die Variationen in c - Moll spielt sie differenziert und gut strukturiert.
Für mich alles in allem eine Box, welche ich in meinem Schrank nicht missen möchte.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sehr guter Einstieg, 19. Februar 2008
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Sämtliche Klavierkonzerte 1-5 (Ga) (Audio CD)
Sanderling und Uchida- eine wundervolle Kombination der gewissenhaften Könner.
Sanderling spielt sicher nicht einen aufregend neuen Beethoven. Aber es hört sich nach Handwerk im besten Sinne. Die Charakteristik der fünf Konzerte wird gut getroffen.Das dritte Konzert- eine live Aufnahme 1994 aus Amsterdam, wird sehr mächtig genommen. Das ist dem c-moll Konzert aber durchaus angemessen. Sanderling war zum Zeitpunkt der Aufnahmen bereits in "Pension".Zitat:" Geboren 1912 in Atys,Ostpreussen. Begonnen hatte Kurt Sanderling seine berufliche Laufbahn als Korrepetitor an der Städtischen Oper in Berlin-Charlottenburg (heute Deutsche Oper), wo er mit großen Dirigenten wie Bruno Walter arbeitete, bis er 1933 ins sowjetische Exil ging. Er begann beim Moskauer Rundfunk als Assistent, war 1942-1960 bei der Leningrader Philharmonie an der Seite von Jewgeni Mrawinski tätig. Ein Gastspiel in Ost-Berlin mit diesem Weltklasse-Klangkörper führte auf Initiative des späteren Staatsopern-Intendanten und damaligen Vize-Kulturministers der DDR Hans Pischner zum Angebot, in seine deutsche Heimat an die Spree zurückzukehren.Namhafte Orchester wurden ihm angeboten, aber er entschied sich für das 1947 gegründete Berliner Sinfonie-Orchester mit vielen gerade von den Hochschulen gekommenen Musikern. Daraus einen Klangkörper zu formen, der schnell als Ost-Pendant zu den Berliner Philharmonikern galt, war sein bald erreichtes Ziel. Er konnte viele namhafte Solisten und Gastdirigenten gewinnen."
Aber er spielt Beethoven mit Feuer, vor allem das dritte Konzert, auch das fünfte.Der zweite Satz des fünften Konzertes ist wunderbar "erhebend" musiziert ( deutlich besser als die Kultaufnahme von Guilini mit Benedetti Michelangeli). Am wenigsten gefallen mir die ersten beiden.Das kennt man vom Orchester heute durchsichtiger.
Mitsuko Uchida ist seit langer Zeit Wienerin und steht tief in der europäischen Musiziertradition. Sie spielt die Konzerte sehr differenziert,mit leichter Hand die ersten beiden, hart und entschlossen das dritte, lyrisch das vierte und vielleicht nicht ganz nachhaltig " heroisch" das fünfte.
Zum Kennenlernen der Konzerte ist diese Ausgabe sehr geeignet. Man erwirbt eine sehr gute Gesamtaufnahme dieser Werke.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen schöne Alternative, 23. Februar 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Sämtliche Klavierkonzerte 1-5 (Ga) (Audio CD)
Die Aufnahmen der Beethovenkonzerte mit Sanderling und Uchida zählen nun nicht zu den in der Fachpresse mit Lobeshymnen überschütteten Einspielungen. Es handelt sich aber um sehr ordentliche Aufnahmen und der wenig kapriziöse Stil Uchidas gefällt mir sowieso. Eine immer wieder Freude bereitende Aufnahme, in der man Beethoven erkennen und erfühlen kann.
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7 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine der besten, 2. Februar 2010
Rezension bezieht sich auf: Sämtliche Klavierkonzerte 1-5 (Ga) (Audio CD)
Lange bin ich mit Gilels + Szell zufrieden und könnte mir nicht vorstellen, wie eine andere Interpretation vergleichbar damit sein kann. Erst nachdem ich dieses Set hörte, habe ich einen neuen Aspekt von den 5 Konzerten gefunden.

Sanderlings Begleitung ist nicht so kraftvoll wie Szells. Aber er verlierte nie die Intensität an die Musik. Schicht für Schicht wird der Orchester-Teil präsentiert, ohne den Klavier-Teil zu überdecken. Bei Sanderling höre ich noch ein paar Einzelheiten, die bei den anderen fehlen. Wahrscheinlich liegt es daran, dass dieses Set den Hervorragenden Klang von Philips profitiert hat.

Uchida zeigt wirklich den femalen Charakter der Musik. Einige Passagen wurden ziemlich weich und glatt gespielt, was ich für keine schlechte Idee halte. Von ihr habe ich nicht viel Leidenschaft erwartet. Aber es geht so.

Wenn man schon Gilels + Szell hat, kann man Goulds, Pollinis und Aimards Sets überspringen, aber nicht dieses.
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