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54 von 58 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Vincent Prices Meisterstück
So wie es aussieht wird heuer Weihnachten vorverlegt,da jetzt im Sommer endlich dieser großartige Klassiker auf DVD herauskommt. Die Geschichte vom Künstler der seine Wachsfiguren nicht nach dem Vorbild von Menschen sondern aus Menschen selbst macht ist nicht neu. Bereits 1933 sorgt der ebenfalls tolle Film "Mystery of the wax museum" mit Lionel Atwill als...
Veröffentlicht am 30. Mai 2005 von Teenage Werewolf

versus
3.0 von 5 Sternen Price in Hochform, Handlung zu durchsichtig
Vincent Price ist der Hohepriester der guten, alten Gruselunterhaltung, in einer Reihe mit Christopher Lee und Peter Cushing. "Das Kabinett des Professor Bondi" (Orig. "House of Wax") gehört aber nicht unbedingt zu Prices besten Filmen. Dazu verläuft die Handlung zu naiv und vorhersehbar.

Inhalt: Professor Henry Bondi ist ein begnadeter Bildhauer, der...
Veröffentlicht am 2. November 2007 von the_clairevoyant


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54 von 58 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Vincent Prices Meisterstück, 30. Mai 2005
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Kabinett des Professor Bondi - House of Wax (DVD)
So wie es aussieht wird heuer Weihnachten vorverlegt,da jetzt im Sommer endlich dieser großartige Klassiker auf DVD herauskommt. Die Geschichte vom Künstler der seine Wachsfiguren nicht nach dem Vorbild von Menschen sondern aus Menschen selbst macht ist nicht neu. Bereits 1933 sorgt der ebenfalls tolle Film "Mystery of the wax museum" mit Lionel Atwill als Bösewichtel und Fay Wray (das Blondchen aus King Kong) für Spannung. Dario Argentos "Wax mask" aus den Neunzigern hat ein ähnliches Thema, ist aber eher ein brutaler Slasherfilm angereichert mit einigen exquisiten Bildern von nackten Frauen und von der neuersten Version, die bei uns noch ins Kino kommen muß (oder hoffentlich nicht) hört man ja nur das Beste.( Wobei Paris Hilton als Schauspielerin allein schon reicht das ich nächtelang vor Angst nicht schlafen kann.) Die Version mit dem stets brillianten Vincent Price ist nun mal die Beste. Ich behaute sogar, das es einer der unterhaltsamsten und
charmantesten Horrorfilme aller Zeiten ist. Vielleicht sogar der beste Film von Vincent Price zusammen mit "Theater of blood" und dem viel zu unterschätzen " Basil the great mouse detective"( da singt Mr. Price nämlich!!!).
Gedreht 1953 also in einer Zeit in der das Fernsehen seinen Siegeszug antrat und die Kinobesitzer und Studios sich den Kopf zerbrachen wie man die Leute aus ihren bequemen Sessel weg von der "I love Lucy Show" züruck in die Kinos bringen kann war das Zauberwort 3D. Wir kennen das alle, das Publikum bekommt eine dieser Brillen aufgesetzt und ducken sich alle weil sie glauben der Schauspieler der auf der Leinwand die Öllampe in die kamera wirft könnte sie treffen. "House of wax" spielt des öfteren mit der Perspektive, der Raumtiefe aber auch mal mit lustigen Aktionen nur des Effekts Willen, wie zum Beispiel der Kerl der bei der Eröffnung des neuen Wachsmuseums permanent mit seinen Schläger mit einem angebundenen Bällchen Richtung Zuseher schlägt. Wenn man natürlich nicht weiß, das dieser Film dreidimensional gesehen wurde denkt man sich heute klarerweise " Hey nehmt dem Schwachkopf sein Spielzeug weg und geht zurück zum Film!!"
Aber vor 50 Jahren muß das und vor allen der Brand des ersten Wachsmuseums, bei dem die Figuren in Großaufnahmen dahinschmelzen und Vincent Price verzweifelt doch die Flammen taumelt in 3D einfach zum niederknien gewesen sein. War auch ein riesen Boxofficehit zu seiner Zeit!
Ausstattung, Kostüme, Kamera, Regie sind auf angenehmen Grusel ausgerichtet, der heutzutage, nach all den Nightmares, die auf der Elmstreet passieren, wo ge Sream t und ge Chainsaw t wird, wohl für manche altmodisch wirkt, aber dennoch extrem unterhalten kann.
Vom Schauspielerischen her sind die Karten klarerweise zu Gunsten der Bösen gemischt worden. Obwohl die beiden ermittlenden Beamten ziemlich cool sind und die wackere Heldin ganz toll die Augen aufreißen und kreischen kann, gehört der Film Vincent Price. Toller Stimme, toller Horrordarsteller. Ob als grübelnder, leidender Künstler im Rollstuhl oder das vom Feuer entstellte Hinkebeinmonster, das durch die vernebelten Straßen auf Beutefang geht, dieser Mann ist nicht umsonst nach Karloff eine der größten Ikonen des Gruselfilms. Vincent Price trägt diesen Film fast ganz allein. Ihm zu Seite steht ein muskelbepackter eher stiller Kerl namens Igor, gespielt von einem gewissen Charles Buchinsky. Der hat zwar seinen Namen später in Charles Bronson geändert aber der Gesichtsausdruck war glaub ich in all seinen Filmen der selbe. ( Wobei ich mich wundere warum all diese Sidekicks Igor heißen ? Ist das vielleicht gar kein Name sondern eine Art Titel, die sie auf der Schule für Assistenten von verrückten Wissenschafltern erhalten??)
Wie dem auch sei "House of Wax" oder der etwas holprigere deutsche Titel "Das Kabinett des Professor Bondi" ist zu Recht ein echter Klassiker. Die Essence von Vincent Price. Ein ganz großer Gruselfilm. Kaufen. Kaufen. Und glücklich werden damit.
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25 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Genre: Horror/Klassiker, 11. Oktober 2013
Von 
D83 - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Der Professor
Henry Jarrod (Vincent Price) ist ein begnadeter Schöpfer von Wachsfiguren im New York von 1910.
Als sein Geschäftspartner Matthew Burke mehr Sensationen zur Steigerung des Umsatzes fordert,
lehnt Jarrod dies aus künstlerischen Gründen ab. Um die Versicherungssumme von 25.000 $ zu bekommen,
steckt Burke das Museum in Brand. Jarrod hat den Brand aber mit schwersten Verletzungen überlebt
und macht sich daran, ein neues Wachsmuseum aufzubauen. Dabei bekommt er Hilfe, unter anderem von
dem taubstummen Igor (Charles Bronson). Da er seine Hände nicht mehr benutzen kann, hat er sich
einen Mörderischen plan ausgedacht, wie er sich rächen und gleichzeitig seinen Traum vom
eigenen Wachskabinett verwirklichen kann.

Das 2D Bild (4:3)
hat höchsten einen mittelmäßigen Schärfegrad, aber Farben und Sauberkeit des Bildes sind tadellos.
Da der Film in und für 3D aufgenommen wurde, kommt jetzt..

Das 3D Bild (4:3)
ist genau so wie es sein soll. Pop-Out-Effekte und Tiefenwirkung verfehlen ihren Zweck nicht.
Man erschrickt, lacht oder ist einfach nur fasziniert, wenn einem z.b Rauch nach einer Explosion
in das Wohnzimmer kommt. So soll 3D sein. Die Schärfe ist der einzige Kritikpunkt. Es ist kein
wirklicher Minuspunkt, denn wenn die Schärfe höher wäre, dann kämme das leichte Filmkorn noch mehr
durch und das wäre schlimmer wie die minimale Unschärfe. (Nur meine Meinung)

Der Ton
in Deutsch beschränkt sich mit 192 kbps nur auf den Center, aber ist in Wiedergabe und Synchro
im Toleranzbereich. Der Englische hingegen ist ein ganz anderes Erlebnis. Effekte, schreie und Musik
werden in Stereo 2.0 HD-Master über eine 5.1 Anlage mit 1536 kbps überall im Raum verteilt.
Für das Produktionsjahr absolute Referenz.

Die FSK 16
kommt mit Sicherheit nicht durch Blut und nackter Haut zustande.
Es gibt entstellte Menschen und einige Faustkämpfe zu sehen.

Extras der 42 GB Blue-ray & Sonstiges
-Audiokommentar ohne Untertitel mit David Del Valle (Filmhistoriker) und Constantine Nasr
(Regisseur und Produzent der Dokumentationen)
-Das Kabinett des Professor Bondi: Das haben Sie noch nie gesehen!
(Doku über die Entstehung des Films, mit Interviews u.a Martin Scorcese, Wes Craven.
48 Minuten/wechsel zwischen SD/HD mit Untertitel)
-Die "Round the clock"-Premiere (2 Min.)
-Das Geheimnis des Wachsfigurenkabinetts - Originalfilm von 1933
(77 Min/SD/4:3/480i und das Farbbild ist wirklich ok. Verschmutzung und Filmstreifen
stören nicht sehr. Nur in Eng. mit Untertiel)
-US-Kinotrailer (2 Min.), FSK-Logo ohne Wendecover
-Als erster 3D-Film mit Stereoton steht der Film im Guinness-Buch der Rekorde.
-Regisseur André de Toth hatte nur ein Auge, konnte selbst also gar nicht räumlich sehen.
Dennoch gelang es ihm, mit diesem Film nicht nur einen Horrorfilmklassiker zu erschaffen,
sondern gleichzeitig auch einen der wenigen 3D-Film-Klassiker
-Martin Scorsese nannte "Hous of Wax" den größten 3D-Film aller Zeiten
Achtung! Die Dokus nicht vor dem Film anschauen, Spoilert.

Ein wegweisendes Werk,
dass noch bis heute Maßstäbe setzt. Hier bekommen alle etwas geboten, aber besonders Genre
und Technik Interessierte. In diesen Bereichen hat und wird er über Jahrzehent die Messlade darstellen.
Kritik kommt höchstens, wegen der Lieblosen Blu-ray Hülle.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wachsfigurenkabinette in Flammen, 24. Juli 2007
Rezension bezieht sich auf: Das Kabinett des Professor Bondi - House of Wax (DVD)
André de Toths Gruselklassiker mit Vincent Price und einem noch sehr jungen Charles Bronson erweist sich als ein herrlicher Horror-Evergreen, und wer auf sowas steht, wird auch ganz gewiß nicht enttäuscht sein: zügig und ohne Längen wird die Schauermär von dem unverstandenen Künstler und seinem verborgenen Wahnsinn erzählt, die zum Schluß das Gute siegen läßt, weil es ja nicht anders enden darf. Price zeigt seine grandiose Klasse, indem er seiner Rolle eine Tiefe verleiht, die das Drehbuch eigentlich nicht transportiert; gerade hier fällt auf, wie sehr seine Rolle lebendig wird, während die anderen Charaktere um ihn herum zu reinen Statisten verblassen.

Das ist jedoch typisch für Filme dieser Art, die ja nie Kunst sein wollten, sondern Unterhaltung, und dieser Anspruch war nie wirklich verkehrt gewesen (siehe KING KONG (1933) oder KAMPF DER WELTEN (1953)). Doch es ist sicherlich Price zu verdanken, daß der Film heute noch sehenswert ist, denn das Vergnügen, daß er einem durch sein Spiel bereitet, ist das Einzige, was wirklich fesselt. Ansonsten wäre der Film doch etwas fade.

Die Bild- und Tonqualität ist auf typischem Warner-Niveau, d.h. so optimal wie möglich: die Farben sind kräftig, der Bildstand ist ruhig, die Schärfe gut und das Rauschen ist gering. Der englische Ton ist recht klar, der deutsche nicht ganz so, aber er wurde nachgearbeitet. Diese DVD stammt eindeutig NICHT aus der zurecht als ätzend rezensierten "Nicht digital remastered"-Reihe, mit der Warner ihren bis dato guten Ruf so schändlich ruinierte.

Als Bonus ist ein kleines 2minütiges Featurette zur Premiere 1953 vorhanden - und ein kompletter Film namens DAS GEHEIMNIS DES WACHSFIGURENKABINETTS.

Zu diesem Film muß ich ein paar Worte verlieren: MYSTERY OF THE WAX MUSEUM (1933, Regie: Michael Curtiz) war einer von zwei Horrorfilmen, die Warner anfang der 30er Jahre im Zweifarben-Technicolor herstellen ließ (der andere war DR. X). Obwohl diese noch reduzierte Form des späteren Dreifarben-Technicolor bestimmte Farben nicht wiedergeben konnte, hatten sich die Macher um so mehr auf die Farben gestützt, die man einfangen konnte, und so erstrahlte MYSTERY... stellenweise in herrlichstem Flammenrot oder giftigstem Wachsgrün. Doch leider ging man bei der letzten erhaltenen Farbkopie, die man finden konnte, sehr schlampig um, und man zog eine neue Kopie, die viele Farben einfach verfälschte und abdämpfte. Das Ergebnis sieht man auf der DVD: der Film ist sehr blaß, leicht unscharf, die Kopie wurde nicht nachretuschiert und hat eine Menge Flecken; sicherlich hat man was daran gemacht, aber wo eine Grenze ist, die man nicht überschreiten kann, weil es dann erbärmlich aussehen würde, bleibt man halt hängen. Deshalb sollte man sich nicht darüber wundern, warum das Bild so dermaßen abfällt; hier gilt einfach der Leitsatz: "Hauptsache, der Film ist drauf." Der Ton klingt dagegen recht sauber und ist trotz des Alters gut zu verstehen. Leider nur die englische Fassung mit deutschen Untertiteln, obwohl das Fernsehen den Film in den 80ern in einer deutsch synchronisierten Fassung gesendet hatte...

Warum solche Informationen den professionellen Machern von DVDs immer wieder durch die Lappen gehen, darüber kann man nur böse lachen und anschließend den Kopf auf die offene DVD-Lade schlagen. Und dennoch tut man sich keinen Gefallen damit, diese DVD zu meiden: dafür ist HOUSE OF WAX und erst recht MYSTERY... einfach zu gut, als das man sich daran stören sollte.

MYSTERY OF THE WAX MUSEUM unterscheidet sich auf interessante Weise von seinem Remake: der Film spielt in New York 1933 und bezieht diese schon damals brodelnde Stadt voll in die Stimmung des Films ein - ein reizvoller Kontrast entsteht zur eigentlichen Handlung, eine eher dem "Grand Guignol" verbundenen Rachegeschichte - ein Kontrast der Modernität und Vergangenheit, der Schnelligkeit und Bedächtigkeit. Außerdem geht der eigentliche Clou der Geschichte nicht verloren, was in HOUSE OF WAX dadurch passiert, daß der geheimnisvolle Fremde, der die Leichen entwendet, doch recht leicht zu erkennen ist. Darüber hinaus kommt man auch wieder in den Genuß, Lionel Atwill in einer seiner besten Rollen zu sehen. Seine Aura als genialer Bildhauer Igor ist einmalig umgesetzt; hier konnte er sein Talent für ambivalente Männer voll ausspielen.

Daß auch MYSTERY... nun verfügbar gemacht wurde, wenn auch nur als Bonus, ist sicherlich die größte Empfehlung für diese DVD. Für Horrorfans der alten Schule hat sich somit wieder eine weitere Lücke in ihrer Sammlung geschlossen. KAUFEN!

Filme:
HOUSE OF WAX (Das Kabinett des Professor Bondi) USA 1953
84:42 Minuten; Englisch, Deutsch, Spanisch

MYSTERY OF THE WAX MUSEUM (Das Geheimnis des Wachsfigurenkabinetts) USA 1933
74:10 Minuten; Englisch

UT: Englisch, Deutsch u.a.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen So geht 3D! Da braucht es einen 60 Jahre alten, "kleinen" Klassiker!, 13. Januar 2014
HOUSE OF WAX war die erste 3D-BR, die ich mir (zusammen mit dem Kopfschmerzen verursachenden STAR TREK: INTO DARKNESS) zum Testen meines neuen LG 55" 3D LED-TVs zugelegt habe. Was für eine Offenbarung! Ein über 60 Jahre alter, besserer B-Film (eine Produktion von Warner Brothers, aber in nur 30 Tagen gedreht) zeigt den aktuellen, überladenen Hollywood Dumm-Dumm Geschossen, wie man 3D RICHTIG einsetzt. Und ist nebenbei auch noch ein weitaus reiferer, gefällig kompakter Horrorfilm alter Schule.

Mit diesem Film begann die Horrorkarriere von Vincent Price, der bis dahin v.a. elegante Schurken in Kostümfilmen (Tower of London, Dragonwyck) oder hervorgehobene Randfiguren in Melodramen (Leave Her to Heaven) verkörpert hatte. Mit den Roger Corman-Produktionen der frühen 60er Jahre (House of Usher, The Pit and the Pendulum, The Masque of the Red Death oder The Lomb of Ligeia) fand seine Bekanntheit ihren Höhepunkt, aber bis in die späten 70er trat er immer wieder in Genrefilmen auf (Witchfinder General, The Abominable Dr Phibes bis hin zu Theatre of Blood).

HOUSE OF WAX ist nach Meinung von Martin Scorsese, der sich seit Jahrzehnten für die Rekonstruktion und Erhaltung alter Filme einsetzt, der "beste 3D Film aller Zeiten". Und man möchte dem zustimmen: Trotz seines Alters - einhergehend mit einem nicht immer knackscharfen, manchmal auch leicht grieseligem Bild - führt er eindringlich die Möglichkeiten von 3D vor Augen: nicht nur vordergründige "Pop up"-Effekte (Die gibt es auch!), sondern in der gesamten bildlichen Gestaltung. In Szenen mit mehreren Figuren sind diese immer sauber gegeneinander räumlich abgestuft; bei den Szenen, in denen die ängstliche Hauptdarstellerin durch das Wachsfigurenkabinett irrt, wird exemplarisch Gebrauch von verschiedenen Bildebenen gemacht. Es wirkt nicht aufgesetzt, sondern sorgfälig "durchkomponiert". Und das, obwohl Regisseur André de Toth auf einem Auge blind war und den 3D Effekt selbst gar nicht sehen konnte! Hier wirken die 3D Effekte im Sinne der Geschichte. Wären alle 3D Filme jener Zeit so gut gewesen, dann hätte die erste Hochphase von 3D nicht nur erbärmliche 18 Monate gedauert!

Davon abgesehen ist HOUSE OF WAX ein spannender kleiner Thriller mit markanten Charakteren, guter Ausstattung, flüssiger Kameraführung (trotz der schwerfälligen 3D Apparatur!), eindrucksvoller Musik und einem einfach konstruierten, aber in sich schlüssigen Drehbuch. Auf jeden Fall gute Unterhaltung für Fans des klassischen Hollywood-Kinos.

Zur Blu-Ray: neben dem Film in 3D und 2D (auf einer Disc) enthält die Edition noch eine ebenso informative wie unterhaltsame 1-stündige Doku mit Ausschnitten aus zeitgenössischen Interviews mit Vincent Price, Kommentaren von dessen Tochter, Martin Scorsese und anderen modernen Hollywood-Machern, die sich von HOUSE OF WAX haben inspirieren lassen. Auch der Film selbst ist mit einer Kommentarspur begleitet.

Nicht zu vergessen, dass man das "Original" von 1933, MYSTERY OF THE WAX MUSEUM, noch gratis als Dreingabe dazu bekommt. Der Film von Michael Curtiz (The Adventures of Robin Hood, Casablanca!) wirkt zwar - nicht trotz, sondern eher wegen - des Pionier-Einsatzes von "two strip technicolor" etwas arg antiquiert, doch besticht er durch schauspielerische Glanzleistungen (Lionel Atwill in der Vincent Price Rolle)und ein noch flotteres Tenpo. Filmhistorikern gilt dieser Streifen gegenüber dem Remake sogar als der bedeutendere Beitrag zum Genre.

Unbedingt als Demo-BR für 3D zu empfehlen - als Film sowieso!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein echtes Erlebnis, 4. November 2013
Unglaublich! Da muss erst ein Film aus den 50er jahren kommen, um den Herren Cameron, Jackson, Bay, etc. zu zeigen wie gutes 3-D auszusehen hat. Nach Genuß dieses Filmes jedenfalls hatte ich das Gefühl persönlich bei den Geschehnissen dabei gewesen zu sein. Spielt man das ganze auf einem 3-D Beamer ab, hat man bei einigen Szenarien das Gefühl direkt in das Bild hineisteigen zu können. Warum liefern denn die heutigen 3-D Filme z.T. so eine mäßige Qualität ab?
3-D-Fans: Unbedingt zugreifen. Gleiches gilt für Fans gepflegter Gruselklassiker.
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14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sensationelles 3D Meisterwerk, 20. Oktober 2013
Handlung und Ausstattung werde ich hier nicht aufführen, kann man der Produktbeschreibung entnehmen.
Ich widme mich allein der Technik:

Ein 60 Jahre alter Film zeigt wie 3D auszusehen hat und verweist die versammelte moderne Konkurrenz a la Avatar & co mit Leichtigkeit in die Schranken!

Der Film liegt zwar nur in 4x3 vor, aber der 3D Effekt ist dermaßen plastisch und ghosting-frei dass man sich unweigerlich fragt, was heutzutage im Sektor 3D Film schief läuft.

Der moderne "Digitalgucker" wird zwar die reduzierte Bildschärfe gegenüber modernen Produktionen monieren,
man sollte aber jederzeit im Hinterkopf behalten, dass dieser Film bereits 6 Dekaden auf dem Buckel hat und die damals vewendete Technik nicht den Schärfegrad zu vermitteln vermag wie heutige Produktionen.
Dafür ist der 3D Effekt modernen Produktionen um Längen überlegen.

Der Tiefeneffekt ist von deutlich vor dem Fernseher (Pop-Outs en masse!) bis tief in die jeweilige Szene vorhanden, lässt selbst Gesichter, Frisuren (!) Kleidung und nicht zuletzt Räumlichkeiten jederzeit vollkommen plastisch erleben und sich von der Entfernung her optisch mit Leichtigkeit differenzieren.
Ein "Ebenen-Effekt" bei dem sich nur einzelne Objekte voneinander abheben tritt hier nie auf.
Objekte und Personen wirken in sich selbst jederzeit dreidimensional.
Zusätzlich sitzt der pro Szene gewählte Kamerafokus jederzeit perfekt und durch die dadurch entstehende Tiefenunschärfe (die moderne Digitalkameras eigentlich nicht mehr haben) gibt es niemals irgendwelche Doppelkonturen.

Laut Bonusmaterial war der Regisseur auf einem Auge Blind und konnte somit die Tiefe selbst gar nicht warnehmen.
Darum ist für jede Szene mathematisch Kamerafokus und Ausrichtung vorberechnet worden.
Offensichtlich eine sehr sinnvolle Vorgehensweise.
Das Resultat spricht für sich!

Man könnte allenfalls kritisieren, dass die Dargestellte Tiefe die räumliche Wahrnehmung der Realität übersteigt.
Da es sich bei diesem Film aber um einen Film handelt, der den 3D Effekt nicht nur plakativ einsetzt sondern auch Handlungstechnisch einbindet und das 3D geradezu "featured", sollte man hier keine Kritik ansetzen.

Geguckt auf Panasonic ETW5 32" TV (Polfilter Technik) und Panasonic DMP BDT320 BluRay Player.

Absolute Referenz im 3D Sektor, darum volle Punktzahl!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein ewiges Schmuckstück des Gruselfilms, 25. Januar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Kabinett des Professor Bondi - House of Wax (DVD)
Ach wie liebe ich das. Ich wandele nächtens mit meinem flackernden Kerzenleuchter in der Hand durch die dunklen Gemächer meines Schlosses.
Ziehe die schweren Vorhänge vor die Fensterreihen, schenke mir ein Glas Rotwein ein, lege noch etwas Holz auf mein prasselndes Kaminfeuer nach und begebe mich in meiner Phantasie in dunkle finstere Strassen, in denen unheimliche Kutschen vorbeirollen und das rostige, im Wind knarrende Schild eines Wachsfigurenkabinetts mich zu einem staubverhangenen nicht ganz ungefährlichen Besuch einlädt.
Nun in Wirklichkeit mache ich es mir lediglich auf meinem Sofa gemütlich und schiebe diese DVD in meinen Player, doch die Atmosphäre dieses unsterblichen Klassikers lässt, wie so viele andere aus dieser Ära genau dieses beschriebene Gefühl aufkommen.
Wachsfigurenkabinette, leblose Puppen an sich haben auf mich schon immer höchste Gruselwirkung gehabt.
Sollte es ihnen genau so gehen, haben sie hier den Prototyp dieser Filme vor sich.
Wohl gibt es noch eine ebenfalls sehr gute unheimliche Version von Dario Argento:"Wax Mask" , und auch Paris Hilton hat schon mit Wachs ihre Erfahrungen gemacht,abgesehen von erotischen Phantasien oder Beinenthaarung.
Dieser Vincent Price Klassiker hier ist jedoch von unübertrefflicher Faszination.
Aufsehen erregte der Film damals auch wegen seiner revolutionären Drei- D Filmtechnik.
So darf man sich nicht verwundern, wenn in einer Szene der Ball eines Gauklers, die Beine von Tänzerinnen vielleicht einmal zu ausgiebig Richtung Zuschauer geworfen werden.
Wenn ihne heute also ein Teeny etwas von 3-D Technik faselt können sie ruhig mit einem müden Gähnen sagen; alles vor -zig Jahren schon einmal dagewesen.
Vincent Price verkörpert hier meisterlich und beeindruckend die Person die in der folgenden Zeit sein Markenzeichen werden sollte. Ein nicht von Natur aus finsterer Charakter, der aber zum gequälten Opfer von Schicksalsschlägen, düsterer Familienvergangenheit ("Die Verfluchten", "Grube und das Pendel"), irrsinniger den Tod überdauernder Liebe ("Ligeia"), religiösem Fanatismus ("Der Hexenjäger"), oder tragischen Unglücksfällen ("Dr. Phibes") wird.
Unfähig sich mit der gegebenen Realität abzufinden, verliert sich sein Ego in wahnhaften Illusionen, Verzerrungen, Ängsten um dann zu einem rachsüchtigen, mordenden Menschen zu werden, ohne Hoffnung auf Erlösung.
Neben Vincent Price ist ebenfalls das Dekor, die Ausleuchtung, der Detailreichtum hier aussergewönhlich, prächtig und liebevoll.
Unheimlichere, und authentischere Wachsfiguren habe ich zumindest nie wieder gesehen.
Man glaubt jederzeit sie heben gleich den Kopf aus ihrer Szenerie und starren einen direkt an. Täuschend echt das Ganze.
Kein Wunder ist doch das gesamte Kabinett ein einziges, grosses... Aber das müssen sie selbst herausfinden, sollten sie es nicht schon wissen.
Dieser Film ist ein Muss für jeden Liebhaber des gediegenen Grusel- und Horrorfilms, die Geschichte äusserst spannend und immer wieder orginell und nicht zuletzt auch zeitweilig mit einem staubtrockenen Humor versehen.
Besonders erfreulich an dieser DVD- Edition ist, daß neben dem Price Klassiker auch noch der Ur- Film von 1933 für Cineasten zum Vergleich enthalten ist.
So steht dem morbiden, behaglichen Mitternachts- Vergnügen nichts mehr im Wege.
Viel Vergnügen- und schauen sie ab und zu mal prüfend in die dunklen Ecken ihres Zimmers ob sich ihnen da nicht eine wächserne Hand leichenstarr entgegenstreckt.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen klassiker auf spitzen dvd, 11. August 2008
Von 
Martin Schmidl (trossingen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Das Kabinett des Professor Bondi - House of Wax (DVD)
der gruselklassiker "das kabinett des professor bondi" ( "house of wax" ) war die erste großproduktion von warner bros. welche im 3 - D verfahren gedreht wurde und stellt gleichzeitig das remake des 1933 entstandenen "das geheimnis des wachsfigurenkabinetts" dar. dieser befindet sich zuätzlich zum hauptfilm im rahmen des bonusmaterials in seiner vollen länge ebenfalls auf dem silberling - da kann und muß ich ein dickes lob aussprechen , stellt dieser "uraltschinken" doch ein besonderes sahnebonbon für jeden cineasten dar.

regisseur andre de toth zeigt einen atmosphärisch stimmigen film der für jeden nostalgiker eine wahre freude darstellt - gruselikone vincent price nimmt angenehmerweise abstand von seinem sprichwörtlichen overacting und liefert hier - in meinen augen - eine seiner besten leistungen ab. das wachsfigurenkabinett mit seinen äußerst lebensecht wirkenden historischen figuren besitzt ein angenehmes gruselflair und von der kellerwerkstatt des professors wäre sogar dr. frankenstein restlos begeistert.
das ist aber noch nicht alles , denn der spätere actionstar charles bronson mimt den taubstummen diener igor und stellt seine damals schon muskulösen oberarme zur schau .
an der spannung haperts ein wenig und die story treibt einem in seiner vorhersehbarkeit nicht wirklich den schweiß auf die stirn - aber das vermag den positiven gesamteindruck nicht zu trüben - und außerdem , das soll nicht vergessen werden , kam der streifen noch zu ganz besonderen ehren - er hat einen platz im guinnes buch der rekorde gefunden , als erster 3 - D film mit stereoton .
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Irgend einen Haken muss ja immer geben ..., 19. September 2007
Rezension bezieht sich auf: Das Kabinett des Professor Bondi - House of Wax (DVD)
Ich bin ein absoluter VINCENT PRICE Fan!
Daher war dieser Film für mich natürlich ein 'Must have'.

EIN KLASSIKER, der in keiner Vincent Price - DVD Sammlung fehlen sollte!
Nur würde ich diesen Film allerdings nicht als 'seinen Besten' bezeichnen,
da sich in der Filmhandlung selbst grobe Schnitzer finden lassen.
Gerade in Mr. Price's schauspielerischer Darstellung...
Dies wäre aber kein Grund, für eingefleischte 'Price' Fans,
um diese DVD einen Bogen zu machen.

Das der 'Bonus Film' von Micheal Curtiz HIER merkwürdigerweise auschliesslich in englischer Originalfassung mit zuschaltbaren Untertiteln vorliegt, ist mir völlig unverständlich.
Dies finde ich von den 'Kreateuren' der DVD sehr nachlässig und auch unnötig, da ich mir absolut sicher bin, die Micheal Curtiz-Version aus dem Jahr 1933 im TV schon einmal in synchronisierter Fassung gesehen zu haben.
(Daher von mir auch einen Sternen weniger!) - Ich bin zwar nicht zwangsläufig auf eine deutsche Synchronisation angewiesen,
dennoch ist es für mich eine Frage der Bequemlichkeit. - Aber irgend einen Haken muss es ja immer geben...

Dafür ist allerdings der derzeitige AMAZON Preis dieser DVD abslout nicht der Rede wert! Also, zugreifen, solange es noch so ist,
denn wo bekommt man schon noch 2 Klassiker zu EINEM PREIS?
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr guter 3D Einsatz, 13. Dezember 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich denke den Film selbst braucht man nicht groß zu bewerten. Er ist allerdings gut und auch heute noch durchaus angenehm zu schauen. Also ein gut gealterter Horrorfilm.

Besonders hervorheben möchte ich hier jedoch den Einsatz von 3D. Um ein vielfaches besser, als sämtlich billig nachträgliches gefertigtes 3D. Kein Wunder, so wurde der Film doch auch bereits damals in einem "echten" 3D gedreht, so wie übrigens noch viele weitere Filme dieser Zeit, die alle noch auf eine Veröffentlichung in einem entsprechendem 3D Format warten.
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Das Kabinett des Professor Bondi - House of Wax
Das Kabinett des Professor Bondi - House of Wax von André De Toth (DVD - 2005)
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