Fashion Sale Hier klicken calendarGirl Cloud Drive Photos Philips Multiroom Learn More sommer2016 HI_PROJECT Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Lego Summer Sale 16

Kundenrezensionen

4,7 von 5 Sternen32
4,7 von 5 Sternen
Format: DVD|Ändern
Preis:7,99 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 3. Mai 2005
Story:
Als der 81-jährige Alberto Granado "Die Reise des jungen Che" sah, war er tief gerührt: "Endlich ein Film, der zeigt, dass Che Guevara ein Mensch aus Fleisch und Blut war." Granado war Guevaras Jugendfreund, damals, als der spätere Revolutionsführer noch in Buenos Aires Medizin studierte und mit Vornamen Ernesto hieß. Und er hat hautnah miterlebt, wie aus dem naiven Frauenschwarm ein leidenschaftlicher Kämpfer für Gerechtigkeit wurde.
Gemeinsam unternahmen sie 1952 eine neunmonatige Motorradtour, von der dieser Film erzählt. Der Trip führte die beiden von Argentinien nach Chile, Peru und Venezuela. Endstation: eine Lepra-Kolonie, in der sie aushelfen wollten.
Wie im Leben ist es auch im Film die pure Abenteuerlust, die die zwei jungen Männer quer durch Südamerika knattern lässt. Ihr Spaß wird dabei durch das Leid der Menschen, das sie überall beobachten, immer mehr getrübt. Die Erfahrungen, die der gutbürgerliche Che im Tagebuch festhält, krempeln sein Weltbild um.

Kritik
Newcomer Gael García Bernal spielt den Reifeprozess Guevaras überzeugend. Dazu findet Regisseur Walter Salles Bilder voller Komik, Poesie und Melancholie - so, als würde er in einem alten Notizbuch blättern. Fast unmerklich schlägt die Stimmung von unbeschwert auf ernsthaft um. Dafür verlangsamt sich das Tempo der Szenen, als müssten auch sie sich Zeit zum Nachdenken nehmen.
Entstanden ist so die Geschichte zweier Freunde, die erkennen, dass sich ihre Lebensziele verändern. "Walter hat diese Entwicklung wunderbar beobachtet", sagt Alberto Granado, der es wissen muss. Gibt es ein schöneres Kompliment?
Fazit: Poetisches Drama, das den Menschen Che Guevara hinter seinem Image sichtbar macht
0Kommentar|52 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 27. April 2005
Wer meint, dass "The Motorcycle Diaries" nichts als eine Heldenverehrung sei, der liegt definitiv sehr falsch. Es geht nicht darum ob Che der bedeutenste Revolutionär des 20.Jhd. war oder ob der Kommunismus doch das menschlichste politische System ist. Darum geht es im Film nicht. Er erzählt lediglich die Geschichte eines jungen Mannes, der die Freiheit sucht und keine Angst vor dem Unbekannten hat. Zusammen mit einem Freund und einem äußerst klapprigen Motorrad lernen sie Schönheit, die Faszination und die Kultur Südamerikas kennen. Dennoch stößt Che immer wieder auf die "andere" Seite seiner Heimat: Unterdrückung, Krankheiten, Hunger, Armut, Zerstörung. Irgendetwas scheint hier nicht zu stimmen. Das mag sich Che gedacht haben.
Der Film ist ein wahres Meisterwerk. Brilliante Schauspieler und atemberaubende Landschaftsaufnahmen. Dieser Film geht unter die Haut.
0Kommentar|35 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 16. März 2006
Ruhig und still passieren die größten Sachen im Leben, manchmal sogar fast unbemerkbar. So auch dieser Film. In einer stillen Art und Weise wird über die Geburt, nicht des Menschen, sondern eines des größten Revolutionärs Südamerikas - Che - erzählt. Die Geburt des sozialen Bewußtseins für die die Probleme des Südamerikanischen Kontinentes, in dem damals noch Medizinstudenten Ernesto. Was anfänglich als eine Abenteuerreise mit seinem Freund Alberto Granado geplant wurde, zeigte sich als der Wendepunkt in Guevaras Leben. Der Film zeichnet eindringlich ohne viele unnötige Worte die komplexe und höchst sensible Persönlichkeitsstruktur eines Idealisten, der später sein Leben einer Idee widmete.
Eigentlich würde schon die herausragende Darstellung des Guevaras alleine reichen, dennoch geben die wundervollen Landschaftsaufnahmen des Kontinents, die Darstellung der Menschen und die Musik des talentierten Argentiniers Gustavo Santaolalla diesem Film die größte Würze. Der Regiesseur und die Schauspieler liefern eine wirklich beeindruckende Leistung! Besser könnte man Guevaras Buch nicht interpretieren.
Wer eine leicht verständliche Billignunterhaltung im Stile des Hollywoods sucht, ist vollkommen falsch bei diesem Film. Wer aber etwas zum nachdenken sucht und davon überzeugt ist, das wirklich großes Kino auch still erzählt werden kann, wird hier fündig. Schade um die, die ihn nicht verstehen.
0Kommentar|37 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 23. April 2005
Dem international bereits hochdekorierten Regisseur Walter Salles (u.a. Goldener Bär für "Central Do Brasil") gelingt mit "The Motorcycle Diaries - Die Reise des jungen Che" eine beeindruckende Momentaufnahme aus dem Leben des jungen Ernesto "Che" Guevaras und seines Freundes Alberto Granado, welcher - entgegen seines Freundes Guevara - nicht zu einer politischen Ikone wurde, aber dennoch ein ebenso ambitioniertes Leben führte und Regisseur Salles bei den Filmaufnahmen bereitwillig zur Seit stand.
"The Motorcycle Diaries" ist dabei alles andere als ein Biopic oder Roadmovie. Salles wunderbare Momentaufnahme, halb Fiktion, halb Dokumentation, spiegelt das mehrmonatige Abenteuer zweier Freunde wieder, die mehr über ihr Land und dessen Bewohner erfahren wollen. Diese Neugierde ist im Falle Guevaras so quälend, dass dieser dafür sogar seine Examenspläne über den Haufen wirft, nur um endlich die lang geplante Motorradreise mit seinem Freund Alberto antreten zu können.
Regisseur Salles vermeidet jegliche Mythologisierung der Person Ernesto Guevaras. Viel mehr drehte er mit "The Motorcycle Diaries" das einfache Porträt zweier wahrer Humanisten, die durch ihre Begegnungen mit dem menschlichen und landschaftlichen Facettenreichtum ihres Heimatlandes Südamerika zum Nachdenken und verantwortungsvollen Handeln bewegt werden.
Einschneidende Reisemomente für Guevara sind dabei vor allem die Konfrontation mit den beeindruckenden Hinterlassenschaften der ausgelöschten Inka-Kultur, seine Begegnung mit ausgebeuteten Minenarbeitern und nicht zuletzte die schnell geschlossenen Freundschaften mit den Bewohnern einer Lepra-Kolonie in Sao Pablo, die von außergewöhnlicher Selbstlosigkeit geprägt sind.
Und so sind es nicht nur die überragenden Hauptdarsteller und die wunderbaren Landschaftsaufnahmen, sondern ebenso die endlosen Geschichten von Armut und Reichtum, Stolz und Reichtum, Temperament und Lebensfreude, Unterdrückung und Ungerechtigkeit, die den Film so lebendig erscheinen lassen.
Bild und Ton sind ohne Tadel und das ca. 40minütige Bonusmaterial mit Trailer, Featurette, Interviews, Deletede Scenes und einem Blick hinter die Kulissen ist ebenfalls sehenswert. Hier sei vor allem auf die Featurette und das Interview mit einem zurückblickenden Alberto Granado verwiesen. Und da wir schon mal dabei sind, gleich noch der Tipp den Film komplett - sprich: inklusive Abspann - zu gucken, denn am Ende erwartet den Zuschauer ein weiterer Bonus :o)!
Absolut sehenswert!
11 Kommentar|18 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 19. September 2005
Der Film übertrifft alle meine Erwartungen... Meine Zweifel an der historischen sowie der künstlerischen Umsetzung waren schnell beseitigt! Che wird als ganz normaler junger Mensch dargestellt, den die sozialen Ungerechtigkeiten und die Ausbeutung seines Kontinents, die er während der Reise entdeckt, maßgeblich verändern. Che erkennt nach und nach seine Fähigkeiten Menschen zu begeistern und sie zu führen. Die schauspielerische Leistung beider Hauptdarsteller ist sensationell. Die grandiosen Landschaftsaufnahmen geben dem Film die letzte Würze! Auch die Filmmusik darf hier nicht unerwähnt bleiben und verdient ebenfalls die vollen 5 Sterne! Alles in einem ist der Film einfach nur Klasse....
0Kommentar|32 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 17. Juni 2005
Robert Redford als Produzent zeigt bereits, dass dieser Film sehr sensdibel ist.
Detailiert wird in diesem Film beschrieben wie der junge Ernesto Guevara zum ersten Mal seinen Heimatkontinent bereist. Dieser Film erzählt neben den Erfahrungen, die Ernesto erhält viel mehr auch die Geschichte einer Freundschaft.
Der Vorwurf, der Film zeige nicht, wie grausam der Protagonist in seinen späteren Jahren ist, wurde nicht thematisiert ist zwar richtig, jedoch muss gesagt werden, dass er sich erst durch seine Reisen zu dem entwickelte, was er später war.
Wer Action und Tote erwartet, sollte die Finger von diesem Film lassen. Doch wer sich auf eine spannende Reise durch Lateinamerika einlassen möchte, muss zugreifen!
0Kommentar|13 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Der junge Medizinstudent Ernesto Guevara de la Serna (Gael Garcia Bernal) und sein Freund, der Biochemiker Alberto Granado ( Rodrigo de la Serna) entschließen sich im Jahre 1952 ihr gut bürgerliches Zuhause in Buenos Aires zu verlassen, um mit einem alten klapprigen Motorrad, einer Norton 500 aus dem Jahre 1939, mit wenig Geld in der Tasche quer durch den südamerikanischen Kontinent zu fahren. Der Zusammenbruch des Motorrads ist für Alberto eine Katastrophe, für Ernesto hingegen eine Befreiung.
Das erste Etappenziel, nach Fahrt durch die Anden, entlang der Küste Chiles, durch die Atacama-Wüste, dem peruanischen Amazonasgebiet, ist Venezuela. Dort wollen sie am 30. Geburtstag von Alberto eintreffe. Aber es ist eine Fahrt mit vielen Überraschungen und Hindernissen. Es ist eine Reise die ihr ganzes späteres Leben bestimmt. Aus dem jungen Ernesto, der Arzt werden will, wird durch die Erlebnisse geprägter nachdenklicher Kämpfer und Revolutionär „Che". Ernesto hat als Asthmatiker schon als Kind den Hauch des Todes gespürt, sucht immer den direkten Weg zur Wahrheit. Alberto ist zunächst der kleinbürgerliche Realist, der mit allem fertig wird, weil er die Dinge so nimmt wie sie eben sind, Notlügen erfindet wenn sie denn nützlich sind. Doch im Laufe der Reise wird auch er nachdenklicher. Die Sorglosigkeit, mit der beide Studenten mehr oder weniger bisher in den Tag hinein gelebt haben, ist dahin. Die Reise hat beide Charaktere entscheidend geprägt, und die wirklichen Tragödien Lateinamerikas aufgedeckt. Im Haus des Lepraforschers entdeckt Ernesto die Schriften des peruanischen Marxisten José Carlos Mariátegui. Da entdeckt er auch gezielt sein Bewusstsein für die Probleme der Arbeiterklasse. Und so wird schließlich auf dieser Reise, in einer Leprastation am Amazonas, bei der Ernesto auf seiner Geburtstagsfeier eine Rede über die Einheit der Völker Südamerikas, der Grundstein für seinen lebenslangen Kampf um bessere Lebensbedingungen und mehr Gerechtigkeit gelegt.
Walter Salles Film ist eine Liebeserklärung an Südamerika und zugleich die Story einer echten Männerfreundschaft, einer 8000-Meilen-Fahrt und einer auch politischen Legende. Es ist also weder die Entstehungsgeschichte des Kommunismus in Lateinamerika noch eine Che-Guevara-Biografie. Es ist ein bezauberndes, wunderschönes Roadmovie, voller Schönheit und Gegensätzlichkeiten, in einer Welt in der bis heute keine Revolution stattfand. Und seiner Sehnsucht verleiht der Regisseur in den Ruinen von Machu Picchu Ausdruck, wen er Ernesto sich fragen lässt:" Kann man Heimweh nach einer Welt haben, in der man nie gelebt hat?" Wir haben sicher alle Heimweh nach einer Welt in Frieden.
Und in eindrucksvoller Weise führt uns Robert Redford als Produzent auf eine eindrucksvolle Expedition in die Schnee bedeckten Berge Südchiles, die Hitze der Atacama-Wüste, den Weiten Patagoniens und der faszinierenden Endlosigkeit des Amazonas.
0Kommentar|11 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 27. Mai 2005
Die Reise des jungen Che ist ein Film der es schafft absolut unvoreingenommen das Leben von CHE zu verfilmen als er weder Revolutionär oder sonst wie politisch ambitioniert war. Der Film zeigt die Reise zweier Abenteurer die gemeinsam ihren eigenen Kontinent entdecken und sich durch diese Reise verändern. Es ist ein schöner Road-Movie der CHE als jungen Menschen darstellt der genau so viel Problem, Sorgen und die selben Träume hat wie viele andere in seinen alter. In den Film geht man sehr neutral an das Thema heran und das überzeugt. Hier gibt es keine Interpretationen oder Verunglimpfungen man hält sich sehr nahe an das Tagebuch von Che. Der Geist Lateinamerikas wir hier wundervoll rübergebracht mit all seinen verschiedenen Menschen und den atemberaubenden Landschaftsaufnahmen. Die Schauspielerische Leistung der beiden Südamerikaner ist schlichtweg genial und beide überzeugen in ganzer Linie. Wir haben hier ein Film der ein Stück aus einen Leben eines großen Menschen nimmt bevor er ein Idol wurde, bevor er für viele zum Feindbild oder zum Freiheitssymbol wurde. Dieser Film ist eine absolute Empfehlung von mir und für jeden der sich für Lateinamerika interessiert zu empfehlen.
0Kommentar|11 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 5. August 2006
Ich habe mir diesen Film auf Anraten eines Freundes gekauft, welcher wusste, dass ich von der kubanischen Revolution und den beiden Leitpersonen fasziniert bin. Da ich bei solchen geschichtsbezogenen Verfilmungen eher immer etwas skeptischer bin, habe ich mit einer leichten kritischen Voreinstellung den Film gestartet. Diese Verflog allerdings gleich in den ersten Minuten. Da ich selber recht gut Spanisch kann, habe ich mir den Film in der Originalfassung angeschaut, - was wohl auch besser ist. Zusammen mit den Filmaufnahmen aus den traumhaften südamerikanischen Gebieten, der Musik und dem schönen Slang, der in den unterschiedlichen Regionen auftaucht, ist dieser Film einfach unschlagbar. In anbetracht der nachfolgenden revolutionären Jahre des Che kann man im Film sehr gut seine spätere Denkweise nachvollziehen und seine Entwicklung sehen, welche er auf seiner wohl bedeutensten Reise durchmachte. Die Verfilmung hält sich absolut nah an den geschichtlichen Tatsachen und präsentiert das Leben des jungen Ernesto wie es wohl gewesen sein mag. Die beiden Schauspieler harmonieren so super, dass man teilweise echt das Gefühl hat, mittendrin statt nur dabei zu sein. Besonders ergreifend finde ich den Schluss des Filmes, wenn einem klar wird, dass sich der junge Ernesto auf seiner Reise zu einem revolutionärem Che verändert hat.

Der Film vereint schöne Filmsequenzen mit melancholischer Musik und einer guten schauspielerischen Leistung die Geschichte um die Reise der beiden Argentinos. Von mir gibt es an dieser Stelle 5 Sterne und eine absolute Kaufempfehlung ! Ich würde mir allerdings, selbst wenn ich kein Spanisch kann, den Film auf Spanisch anschauen und zumindest die Untertitel einschalten, die spanischen Konversationen verleihen dem Film viel mehr Realität.
0Kommentar|18 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 2. Juni 2005
Extrem spannender und mitreißender Film über die Reise des jungen Argentiniers Ernesto Guevara de la Serna, besser als Che Guevara bekannt. Die Reise der Jugendfreunde Guevara und Alberto Granado quer durch den südamerikanischen Kontinent öffnet ihnen die Augen für die tiefen sozialen und gesellschaftlichen Gegensätze und Missstände in ihrem Teil der Welt. Erwähnenswert sei hier noch die hohe historische Korrektheit der dargestellten Taten und Ereignisse sowie die (v. a. polit.) Unvoreingenommenheit, mit der diese Episode aus dem Leben der Beiden dargestellt wird. Gleichzeitig wird die Tragweite dieser Problematik unverfroren klar und ruft uns die immernoch hohe Aktualität dieser Verhältnisse ins Gedächtnis.
0Kommentar|6 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden