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35 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Großer Abschied und perfekte Überleitung
Wenn es dabei bleibt, dass die fünfte Star Trek-Serie mit dieser grandiosen Staffel zu Ende geht so ist es wenigstens ein würdiger und passender Abschied. Mit der vierten Staffel kehrte Enterprise zu seinen Wurzeln zurück und leitet in mehreren qualitativ hochwertigen Zwei- und Dreiteilern zu jener Serie über, die vor knapp 40 Jahren den Star...
Veröffentlicht am 8. April 2005 von Scamander Riker

versus
6 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Tod einer Legende
Es wurde ja bald nach der Erhebung erster Einschaltquoten und dem "Nemesis" Fiasko gemenetekelt: das Star Trek Franchise dürfte sich überlebt haben. Denn wenn schon die Kernzielgruppe, Spezies 001, der euphorisierte Trekkie, als Publikum wegbricht, dann steht das Schlimmste zu befürchten.
Und so kommt es auch, dass "Enterprise" in frühzeitige...
Veröffentlicht am 5. Oktober 2007 von Amazon Customer


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35 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Großer Abschied und perfekte Überleitung, 8. April 2005
Rezension bezieht sich auf: Star Trek - Enterprise: Season 4 [6 DVDs] (DVD)
Wenn es dabei bleibt, dass die fünfte Star Trek-Serie mit dieser grandiosen Staffel zu Ende geht so ist es wenigstens ein würdiger und passender Abschied. Mit der vierten Staffel kehrte Enterprise zu seinen Wurzeln zurück und leitet in mehreren qualitativ hochwertigen Zwei- und Dreiteilern zu jener Serie über, die vor knapp 40 Jahren den Star Trek-Mythos ins Leben rief.
Die 22 Episoden lange Season ist eigentlich eine gewaltige Homage an die originale Star Trek-Serie und bedient sich geschickt einer Reihe offener Fragen aus der StarTrek-Historie sowie Themen der beliebten alten Kinofilme um ein abermals kinoreifes und visuell geradezu berauschendes Jahr abzuliefern. Nur wenige Einzelfolgen unterbrechene die spannende Reihe von Mehrteilern, die so manches Trekker-Herz höher schlagen lässt.
Ob genetisch verbesserte Kriegstreiber, vulkanische Mythologie, geheimnisvolle andorianische Telepathen, das Rätsel um die klingonischen Stirnfalten oder die Entstehung des berühmten Spiegeluniversums aus TOS und DS9...in dieser Hammer-Staffel bleibt fast nichts zu wünschen übrig, ausser natürlich einer Fortsetzung, zu der es wohl leider nicht mehr kommen wird.
Enterprise endet im absoluten Zenit, der die Serie gleichzeitig zurück zu den Ursprüngen führt. Neuproduzent Manny Coto hat mit diesen 22 Episoden ein unsterbliches Vermächtnis hinterlassen, dass es locker mit dem Original aufnehmen kann und der Serie hoffentlich schon bald zu "postmortalem" Ruhm verhelfen wird.
Die Staffeln 3 und 4 können Sie bedenkenlos kaufen, wenn Sie sich für ältere Trek-Serien interessieren und auch die ersten beiden Staffeln sind längst nicht so schlecht, wie manch einer sie darstellt. Mit dieser gigantischen 4.Staffel ist Enterprise für mich zur besten Star Trek-Serie aufgestiegen und wird dies wohl noch lange für mich bleiben...
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64 von 68 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Set Phasers on Stun!, 1. März 2006
Von 
Rezension bezieht sich auf: Star Trek - Enterprise: Season 4 [6 DVDs] (DVD)
Diese Star Trek Staffel sieht der Fan mit einem lachenden und einem weinenden Auge entgegen. Mit ersterem, weil es die beste Staffel seit langem ist, mit letzterem, weil es die allerletzte ist. Es ist unglaublich, dass man diese grandiose Serie absetzte. Es gab schon viel Müll in sämtlichen Star Trek Serien, aber nie kam eine Folge derart unglaubwürdig bei Enterprise rüber, dass man abschalten mochte. Das lag vor allem an den liebenswürdigen Charakteren, mit denen man endlich wieder mitfühlen konnte, anders wie bei der seelenlosen Voyager-Besatzung, bei der es kaum störte, ob das Schiff jetzt in der ersten oder letzten Episode mit Mann und Maus explodierte.
Die vorliegende Staffel ist grandios und kehrt endlich zu den Wurzeln, sprich Classic zurück. Zunächst wird der temporale kalte Krieg in "Sturmfront" weniger intelligent abgeschlossen. Wieder mussten die Nazis herhalten, obwohl es doch blutigere Konflikte in der Star Trek Geschichte gab. Das funktionierte schon nicht bei "Patterns of Force" von Classic oder ganz mies beim "Tötungsspiel" von Voyager. Schade auch, dass der temporale kalte Krieg, der seit dem Pilotfilm wütet, hier sein vorschnelles, viel zu unüberlegtes Ende findet. Danach folgt mit "Zuhause" eine ruhige, die letzte ruhige Folge der Staffel. Sie erinnert mit Charakterelementen an den viel zu verkannten fünften Star Trek Film, der charakterlich besser als der actiongeladene zweite war.
Es gibt viele kleine Handlungsbögen und einzelne in sich abgeschlossene Episoden. Jede der Episoden ab "Borderland", der vierten Folge der vierten Staffel enthält Anspielungen auf Star Trek Classic. Da wäre zunächst der Dreiteiler "Borderland/Cold Station 12/The Augments", der über Supersoldaten und den Eugenischen Kriegen zu berichten weiß. Grandios hierbei ist Brent Spiner als Arik Soong und die ersten Orionischen Sklavenmädchen seit Classic. Diese werden noch einmal auftauchen. Danach gibt es einen interessanten Dreiteiler über die Vulkanier und versteckt auch über die Romulaner. Schließlich zwei Einzelfolgen, die in sich abgeschlossen sind und die Star Trek Geschichte des 22. Jahrhunderts näher beleuchten, tritt in einer doch der Erfinder des Transporters auf. Schließlich wird erneut auf die Romulaner in einem Dreiteiler verwiesen, die einen Krieg zwischen Andorianern und Tellariten anzetteln wollen.
Endlich wird daraufhin nach 40 Jahren geklärt, weshalb die Klingonen in Enterprise anders aussehen, dann in Classic ohne Stirnwülste und ab ST-TMP (dem ersten Kinofilm) sich nach und nach verändern. Dies erklärt auch, weshalb Kor, Koloth und Kang, die in Classic ohne Stirnwülste daherkamen, in DS9 wieder welche haben.
Danach gibt es eine höchst sehenswerte Episode um drei Orionerinnen, die mit ihren Reizen die Crew gegeneinander ausspielen.
Als Bonbon folgt der Zweiteiler "In a Mirror, darkly". Man darf sich auf Gorn und Tholianer freuen, die seit Classic wieder auftauchen dürfen. Auch die DEFIANT, die in "The Tholian Web" verschwand, erscheint wieder, aber im Spiegeluniversum. Freuen Sie sich auf einen bösen Archer, dessen Schauspieler Scott Bakula es höllische Freude bereitet, mal anders zu sein und dem es Spaß macht in einer klassischen Trek Uniform herumzulaufen.
Nach dieser Verbeugung vor Classic kommt noch der Zweiteiler um Alienhasser auf der Erde und danach das - unrühmliche - Ende "These Are the Voyages...", die sechs Jahre nach der vorletzten Episode spielt und in der Sirtis und Frakes versuchen eine Episode nachzuspielen, die 1994 abgedreht wurde. Dass das nur peinlich ist, da sie über 10 Jahre älter geworden sind, versteht sich von selbst. Es ist auch unrühmlich für die Enterprise Darsteller, denen nicht zugemutet wurde, ihre eigene Serie zu einem würdigen Ende zu bringen.
Eines ist sicher: Diese Charakteren werden einem fehlen!
Die Box kommt mit den üblichen, tollen Specials daher: Outtakes und Bloopers u. a.
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38 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die derzeit neuste und derzeit letzte Star Trek Staffel/2, 4. Februar 2006
Von 
A.W. "asw-ka" (Karlsruhe) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Star Trek - Enterprise: Season 4 [6 DVDs] (DVD)
Vorbemerkung: Eigentlich sollte die vierte Box von "Star Trek: Enterpise" in Deutschland bereits November 2005 erscheinen. Vermutlich weil sich die Ausstrahlung bei SAT1 verzögerte gab es auch bei der Veröffentlich der DVD Box Verzögerungen, so daß sie nun für Anfang März 2006 geplant ist. Kurz vorher beginnt SAT1 mit der TV-Erstausstrahlung. Da die US-Version schon verfügbar ist, werfen wir einen zweiten Blick auf die Box:
Hintergrund: Star Trek ist die erfolgreichste Science-Fiction Reihe überhaupt. Es fing mit der anfangs nur mäßig erfolgreichen Orginalserie in der zweiten Hälfte der 60er an, in Deutschland bekannt als "Raumschiff Enterprise". Nach endlosen Wiederholungen gewann die Serie allmählich Kultstatus. Es folgten 10 Kino-Spielfilme und weitere Serien. Die neuste nennt sich "Star Trek: Enterprise" und spielt lange vor Captain Kirk und Co. während der Anfangstage der interstelaren Raumfahrt, als die Menschen begannen, den Weltraum zu erkunden. (Mehr Information bei der Rezension zur 2. Staffel)
Zur vierten Staffel: Nach den Quoteneinbrüchen während der zweiten Staffel versuchte man in der dritten Staffel mit der Rahmengeschichte der Bedrohung durch die Xindi-Waffe die Serie wieder auf Erfolgskurs zu bringen. Damit war der Quotenkampf aber noch längst gewonnen. Für die vierte Staffel sollte folgendes für Belebung sorgen:
- Gastauftritte von Migliedern der Next Generation Crew
- Mit der Verteilung der Handlung auf mehrere Teile sollte auf die einzelnen Geschichten näher eingegangen werden und damit die Oberflächlichkeit vermieden werden.
- Intergration von beliebten Elementen aus den vorangegangenen Serien
Die einzelnen Folgen der vierten Staffel im Überblick:
1. Sturmfront, Teil 1 (Storm Front, Part I)
2. Sturmfront, Teil 2 (Storm Front, Part II)
3. Zuhause (Home)
Inhalt: Dreiteiler, der die Geschichte um die Bedrohung der Erde durch die Xindi-Waffe aus der dritten Staffel abschließt.
4. Borderland (Borderland)
5. Cold Station 12 (Cold Station 12)
6. Die Augments (The Augments)
Inhalt: Dreiteiler um genetisch veränderte Menschen, die einen Klingonenkreuzer überfallen.
7. Der Anschlag (The Forge)
8. Zeit des Erwachens (Awakening)
9. Kir'Shara (Kir'Shara)
Inhalt: Dreiteiler: Archer und sein Team sollen den Anschlag auf die Botschaft der Erde auf dem Vulkan aufklären.
10. Daedalus (Daedalus)
Inhalt: Der Erfinder des Transporters kommt mit einem grausigen Geheimis an Bord der Enterprise.
11. Beobachtungseffekt (Observer Effect)
Inhalt: Die Crew ist durch einen Virus, den ein Außenteam mitbrachte bedroht.
12. Babel (Babel One)
13. Vereinigt (United)
14. Die Aenar (The Aenar)
Inhalt: Dreiteiler: Die Enterprise versucht einen Krieg zwischen Andorianern und Tellariten zu verhindern.
15. Die Heimsuchung (Affliction)
16. Die Abweichung (Divergence)
Inhalt: Zweiteiler: Die Enterprise sucht nach dem entführten Dr. Phlox.
17. Bound (Bound)
Inhalt: Ein Händler des Orion-Syndicates bietet Archer ein Geschäft an ...
18. Im finsteren Spiegel, Teil I (In a Mirror, Darkly, Part I)
19. Im finsteren Spiegel, Teil II (In a Mirror, Darkly, Part II)
Inhalt: Zweiteiler: Die Enterprise im Spiegeluniversum ...
20. Dämonen (Demons)
21. Terra Prime (Terra Prime)
Inhalt: Zweiteiler: Müssen alle Aliens die Erde verlassen?
22. Dies sind die Abenteuer... (These are the Voyages ...)
Inhalt: Letzer Folge und Abschluß der Serie: Die Enterprise, sechs Jahre später ...
Bewertung: Die vierte Staffel bietet eine Reihe netter Bonbons auf. Wir erfahren z.B., warum die Klingonen zu Kirks Zeiten anders aussahen als später. Der Ausflug ins Spiegeluniversum lohnt, wie immer! Ferner erleben wir interessante Geschichten um den Vulkan und lernen die Heimatwelt der Andorianern kennen. Die Mehrzahl der Folgen weiß zu überzeugen. Hätte sich die Serie vor allem in der zweiten Staffel auf diesem Niveau bewegt, sie wäre vermutlich nicht schon nach der vierten eingestellt worden!
Bonusmaterial: Die US-Box bietet gedrehte, aber nicht verwendete Szenen, Kommentare zu einzelnen Folgen und einige Special Feature Berichte, letzteres auf der letzten DVD.
Fazit: Star Trek und SciFi Fans kommen an dieser Box nicht vorbei. In seiner letzten Staffel vor der Einstellung läuft die Serie zu Hochform auf!
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91 von 98 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Das ist wieder STAR TREK!, 17. November 2005
Rezension bezieht sich auf: Star Trek - Enterprise: Season 4 [6 DVDs] (DVD)
"Enterprise" hatte von Anfang an mit den Quoten zu kämpfen. Der Pilotfilm "Broken Bow" lief zwar noch sehr erfolgreich, aber danach ging es steil bergab.

Die Hauptproduzenten Rick Berman und Brannon Braga wollten sich nicht mehr nur auf die TREK-Fans verlassen, sondern möglichst viel Mainstream-Publikum einfangen. Das begann damit, daß man das "Star Trek" im Titel wegließ, um voreingenommene Zuschauer nicht gleich abzuschrecken, und bedeutete besonders, daß man sich nicht mehr auf gewagte Experimente einließ, wie z.B. zu TNG-Zeiten bei "Déjà Vu" oder bei DS9 bei "Der Besuch". Schon bei "Voyager" fand man Derartiges kaum noch (Ausnahmen wie "Der Zeitzeuge" bestätigen die Regel). Alles war mehr auf ein Publikum getrimmt, das sich sonst Krimi- oder Dramaserien anschaut, und das mit ungewohnten Konzepten nicht allzuviel anfangen kann.

Der Schuß ging nach hinten los. Man verlor mehr Stammpublikum, als man neues hinzugewann. Obwohl die ersten beiden Staffeln nicht soo schlecht waren (die vielgescholtene zweite war wirklich nicht schlechter als die erste), ging das Interesse immer mehr zurück.

Man zog die Notbremse, fügte das vermißte "Star Trek" in den Titel wieder ein, und wollte mit aktuellen Themen wie Terrorismusangst und (US-nationalistisch gefärbtes) Heldentum die Zuschauer zurückgewinnen. Die Folge: Viele fanden das zwar spannend, doch TREK-Fans der alten Stunde, die meist eher pazifistisch eingestellt sind, haben sich endgültig verabschiedet.

Mitten in der Staffel wurde Manny Coto angeheuert, und seine ersten Beisteuerungen waren die Episoden "Ebenbild" und "Das auserwählte Reich", die Qualitäten zeigten, die man lange vermißte. Auch Rick Berman erkannte das, und so bekam er die Oberaufsicht über das Autorenteam.

In der vierten Staffel nun wurden außerdem zwei Autoren anderer Art ins Boot geholt: Judith & Garfield Reeves-Stevens schrieben praktisch schon seit Urzeiten Star Trek - Romane, und sind nicht unwesentlich an den Romanen eines gewissen William Shatner beteiligt gewesen. Damit kann man sagen, daß sie sich im Star Trek - Universum bestens auskennen, und das merkt man der vierten Staffel "Enterprise" an.

Zuerst mußte aber noch das Kuckucksei, das dem neuen Team von B&B ins Nest gelegt wurde, aufgelöst werden. Und um ehrlich zu sein, der Zweiteiler "Storm Front" ist da nicht sonderlich gelungen. Wieder einmal (nicht zum ersten Mal in Star Trek) sollen die Nazis für Spannung sorgen. Aber kann sich jemand ernsthaft vorstellen, daß Hitler mit Außerirdischen (!) einen Pakt geschlossen hätte? Es macht mal wieder ordentlich "Baller-Baller", und dann ist der Spuk (gottseidank) zu Ende.

Nach einer vergleichsweise ruhigen Einzelepisode ("Home"), in der man sich mit den Konsequenzen der Geschehnisse des letzten Jahres (gelungen) auseinandersetzt, geht es erst richtig los.

Im Dreiteiler "Borderland"/"Cold Station 12"/"The Augments" geht es um genetisch veränderte Menschen, die aus den Eugenischen Kriegen stammen, und um Dr. Arik Soong (einem Vorfahren von Noonian Soong, dem Erbauer von Data), der diese "Augments" aufzog. TNG-Star Brent Spiner spielt den Dr. Soong. Das erste Highlight der vierten Staffel.

Der nächste Dreiteiler ("The Forge"/"Awakening"/"Kir'Shara") befaßt sich mit den Vulkaniern. Nach einem Bombenattentat auf die Botschaft der Erde auf Vulkan macht man sich auf die Suche nach den Syrraniten, den mutmaßlichen Attentätern. Trotz einiger Ungereimtheiten macht es Spaß, in die Kultur der Vulkanier einzutauchen, was seit der Originalserie fast nie mehr geschah. Das Ehepaar Reeves-Stevens sorgt für eine Menge Querverweise auf die Anfänge von Star Trek, die einfach Spaß machen. So lernen wir z.B. T'Pau aus der Classic-Episode "Weltraumfieber" (oder besser "Pon Farr") in jungen Jahren kennen.

Darauf folgen zwei Einzelepisoden: In "Daedalus" lernen wir den Erfinder des Beamens kennen, und in "Observer Effect" studieren körperlose Wesen die Enterprise-Crew, indem sie sie mit dem Tod konfrontiert. Besonders letztere Episode käut zum wahrscheinlich 23. Mal ein altbackenes Thema wieder, das wir in den letzten 18 Jahren mit schöner Regelmäßigkeit aufs Brot geschmiert bekamen. Der Tiefpunkt der Staffel!

Der darauffolgende Dreiteiler ("Babel One"/"United"/"The Aenar") befaßt sich mit den Andorianern und Tellariten. Babel kennen wir aus der Classic-Folge "Reise nach Babel". Wir lernen eine Unterart der Andorianer kennen, die weißhäutigen Aenar. Das erinnert nicht von ungefähr an die Remaner aus "Star Trek X: Nemesis". Auch die Romulaner spielen eine nicht unwesentliche Rolle.

In der Doppelfolge "Affliction"/"Divergence" erfahren wir, was es mit dem unterschiedlichen Aussehen der Klingonen auf sich hat. Eine an sich tolle Idee, die aber auch den Witz in der entsprechenden Bemerkung Worfs in der DS9-Episode "Immer die Last mit den Tribbles" zunichte macht.

Hierauf folgt wirder eine Einzelepisode, die sich mit den grünhäutigen Orionern befaßt, bevor das nächste Highlight kommt:
Die Doppelfolge "In A Mirror, Darkly" spielt komplett im Spiegeluniversum, und zwar auf der in der Classic-Folge "Das Spinnennetz" verschollenen Defiant. Dieses Raumschiff war, wie wir wissen, eines der Constitution-Klasse, also praktisch eine Kopie von Kirks Enterprise. So sehen wir Archer & Co. auf der Defiant/Enterprise in den Uniformen der Kirk-Ära. Diese Doppelepisode darf man nicht ernst nehmen. Sie ist ein Spaß und ein Nostalgietrip. Wir bekommen sogar einen Gorn zu sehen. Daß die beiden Folgen etwas außerhalb der Serie laufen, erkennt man schon an dem alternativen Vorspann, in dem statt des gewohnten Titelsongs militärische Musik erklingt und statt der Bilder von dem technischen Fortschritt der Menschheit kriegerische Szenarien von Eroberungen zu sehen sind.

Die anschließende (letzte) Doppelfolge "Demons"/"Terra Prime" handelt von den nach wie vor vorhandenen Ängsten der Menschheit dem Fremden gegenüber. Eine Gruppierung namens "Terra Prime" will eine Erde ohne Außerirdische. "Robocop" Peter Weller hat eine Gastrolle in diesem Zweiteiler.

Die Episode, die den Abschluß von 18 Jahren Dauerpräsenz von Star Trek im Fernsehen markiert, ist sehr umstritten. "These Are The Voyages..." spielt, je nach Sichtweise, sechs Jahre später oder im 24. Jahrhundert. Man wollte den Bogen zurückspannen zu "The Next Generation", mit dem Star Trek im Fernsehen Auferstehung feierte. So sehen wir Jonathan Frakes und Marina Sirtis in ihren vertrauten Rollen als Riker und Troi. Was auf Archers Enterprise (und auf der Erde) geschieht, ist in Wirklichkeit nur ein Szenario auf dem Holodeck auf Picards Enterprise. Ob man damit einen würdigen Abschluß der Serie geschaffen hat, weiß ich nicht, da ich diese Episode nicht gesehen habe. Einige Schauspieler (besonders Jolene Blalock) fühlten sich aber gegenüber TNG abgewertet.

Insgesamt gehört die vierte Staffel "Enterprise", trotz einiger Ausrutscher nach unten, zu den Besten der immerhin insgesamt 28 von Star Trek. Schade, daß die Serie ausgerechnet, als sie ihren Weg gefunden hatte, abgesetzt wurde. Ich vermute, daß außer den Quoten auch interne Paramount-Politik dabei eine Rolle gespielt hat, wie auch Scott Bakula in einigen Interviews angedeutet hat. Eines ist aber sicher, und darauf könnt ihr euch verlassen: Star Trek ist nicht tot!
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ST-Feeling, dass begeistert!, 8. April 2005
Rezension bezieht sich auf: Star Trek - Enterprise: Season 4 [6 DVDs] (DVD)
Die erste Staffel hatte Licht und Schatten, die zweite Staffel noch mehr in beiden Extremen, die 3. Staffel schuf eine eigene Welt, mit Kontinuität.
Die vierte Staffel bringt das, was zugegebenermaßen möglichst von Anfang an hätte da sein sollen.
Jede Menge Querverweise und Themen werden behandelt, die zur Gründung der Föderation führen werden, Rassen die zu Kirk-Zeiten wichtig waren sowie Themen schon angeschnitten, die in Deep Space Nine und The Next Generation wichtig waren.
Die erste Doppelfolge (Nazi-Thema) ist schlecht, stammt aber noch aus alter Autorenherrschaft und kann höchstens unterhalten. Aber danach geht es Schlag auf Schlag mit Charakterepisoden und mehreren Mehrteilern (zu jeweils einem Thema). Und jede Folge ist besser als die Vorangegangene!
Die vierte Staffel ist eine wahre Freude! Ein Glücksgefühl jagt das Nächste! Alles und alle kommen auf ihre Kosten: Klingonen (Stirnwülste?!), Romulaner, Babel, Föderationsgründungsweg, Tellariten, Andorianer, Vulkanier, Orioner, Sektion 31, eugenische Kinder, Soong.
ST:ENTerprise in der 4. Staffel ist ST in seinen besten Momenten, die mit DS9 und TNG wieder gleichziehen! Reinziehen!
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36 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Enterprise kriegt die Kurve hin!, 6. August 2005
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Star Trek - Enterprise: Season 4 [6 DVDs] (DVD)
Staffel 1 und 2 waren meines Erachtens dafür verantwortlich, dass Enterprise nach der vierten Season endgültig abgesetzt wurde und auch dafür, dass die Zuschauerzahlen immer mehr und mehr schwanden. Blickt man auf die gute durchdachte Staffel 3 und die noch qualitativere Staffel 4, dann ist es wirklich schade, dass die Serie so frühzeitig eingestellt wurde. Denn gerade mit der letzten Staffel unter der Federführung von Manny Coto machte man etwas, das eine totale Abkehr zum ursprünglichen Enterprise-Konzept darstellte : man wollte nicht mehr auf rigorose Zuschauerjagd gehen - dieses Ziel war gescheitert -, sondern man wandte sich wieder dem eigentlichen Star Trek-Kernpublikum zu, indem man sich endlich einmal den ersten Schritten zur Gründung der Föderation verschrieb und auch darüber hinaus mehr Querverbindungen mit der Classic Serie knüpfte. Folgen wie Demons/Terra Prime sind absolute Ikonen der Serie, die sich mit ihrer hohen Qualität und ihrem hohen philosophischen Anspruch meines Erachtens nur mit dem grandiosen DEEP SPACE NINE und BABYLON 5 vergleichen lassen.
Obwohl ich einst alles andere als ein Enterprise-Fan war, muss ich doch fetstellen : die Serie hat die Kurve hingekriegt, wesentlich besser als das altbacken wirkende Voyager.
5 Sterne.
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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das vorzeitige Ende einer großartigen Serie, 20. Juni 2006
Von 
squall34 (Kleinwiehe, Schleswig- Holstein) - Alle meine Rezensionen ansehen
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Star Trek - Enterprise: Season 4 [6 DVDs] (DVD)
Die vierte Staffel ist wirklich gelunden. Die einzelnen Folgen haben eine hohe Qualität. Inhaltlich sowie von der technischen Seite wird hier alles geboten was man von einer Star Trek Staffel erwartet und noch mehr! Es werden hier einige der alten Fragen beantwortet auf die jeder Fan von Star Trek schon immer eine Antwort wollte ( Das unterschiedliche Aussehen der Klingonen, wie die Föderation gegründet wurde, etc. ) Auch wenn einige der Antworten nicht ganz überzeugen so stellt diese vierte Staffel doch eine gute Verbindung zum "Universum" von Kirk und Spock her das zeitlich ja einige Zeit nach den Abenteuern von Archer und co. Spielt.

Bei den Folgen dieser Staffel fällt auf das es viele Zwei- und Dreiteiler gibt.Diese passen allerdings auch hervorragend zusammen. Alles was zu Satr Trek gehört kommt in den Folgen auch vor. Es gibt einen Dreiteiler über die Vulkanier, eine Folge über die Klingonen, auch der Andorianer Shran hat seine Auftritte und als Krönung gibt es noch einen Zweiteier im Spiegeluniversum.

Das Bonusmaterial ist wie bei den letzten drei Staffeln auch wider sehr umfangreich geworden und ist auch sehr informativ. Wenn man bei den Kommentaren der Schauspieler genau hinhört kann man ihren Unmut über das Ende der Serie erkennen. Es waren noch viele Ideen für weitere Folgen da aber leider hat Star Trek mit dem Ende der Serie ein vorläufiges Ende gefunden. Aber keine Angst Star Trek kommt wieder. Es soll ja schon ein neuer Star Trek Kinofilm in Planung sein.
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27 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Star Trek - Enterprise: eine Klasse für sich, 6. April 2006
Rezension bezieht sich auf: Star Trek - Enterprise: Season 4 [6 DVDs] (DVD)
Die 4.Staffel von Star Trek - Enterprise ist eine bittersüße Angelegenheit. Enthalten sind einige der besten Episoden der Serie, aber leider auch die am meisten gehaßte, zumindest in Fankreisen. Das unsäglich Finale "These are the Voyages". Ich werde an dieser Stelle nicht viel dazu sagen, da die Folge im deutschen TV noch nicht gelaufen ist und ich möchte nichts vorweg nehmen. Aber soviel sei gesagt, diese Folge ist ein Schlag ins Gesicht für alle Fans von Enterprise und Ihrer Crew, auch wenn es als "Valentine für Fans" gedacht war.
Ansonsten wartet die letzte Staffel der Serie mit durchweg guten Episoden auf.
Zu Beginn mußte Manny Coto erstmal das Kuckucksei, welches aus dem Finale der 3.Season stammt auflösen. Aber danach arbeitet er sich langsam durch die Trek Geschichte.
"Home", die Vulcan Trilogie "The Forge", "Awakening" und " Kir'Shara" und der Zweiteiler "Demons" und "Terra Prime" gehören zu den besten der gesamten Serie.
Schade, dass diese Serie nach der vierten Staffel eingestellt wurde. Die Gründe sind nicht ganz klar, aber eine Kombination von fallenden Einschaltquoten, fehlender Promotion und fehlenden Fansupport sind denkbar.
Lebewohl Star Trek-Enterprise, die beste aller Trekserien.
LIVE LONG AND PROSPER
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Super Staffel aber schwaches Ende, 14. Januar 2007
Von 
Michael Drob (Dippach) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Star Trek - Enterprise: Season 4 [6 DVDs] (DVD)
Diese 4.Staffel von Enterprise gehört mit sicherheit zu dem Besten was seit dem Finale von Deep Space Nine über den Bildschirm (DVD) kam. Ich kann die Meinung nicht teilen, das alles aufgewärmte Themen sein sollen??? Man sollte leiber erstmal Xindi richtig schreiben und dann objektiv urteilen. Durch solche Leute ging Enterprise unter und es tut mir vor allem für Scott Bakula leid, der wirklich mit dem Herzen dabei war. Für mich einer der besten Captains überhaupt. Alles in allem eine Super Staffel, vor allem die 3 Teiler um Dr.Soong und die Wandlung in der Philosophie der Vulkanier. Es wurden viele offene Fragen im Star Trek Universum geklärt, warum keine Stirnwülste bei den Klingonen in Kirks Ära usw...

Lediglich die letzte Folge ist eher schwach, da sie eigentlich nicht viel mit Star Trek Enterprise zu tun hat, vielmehr ist eine Abschlussfolge für Rick Berman und sein Team, was man ihnen, meine ich, vieleicht auch zugestehen sollte nach 18 zum gr. Teil erfolgreichen Jahren Star Trek.
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18 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die wohl letzte Staffel der neusten Star Trek Serie, 7. Mai 2005
Von 
A.W. "asw-ka" (Karlsruhe) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Star Trek - Enterprise: Season 4 [6 DVDs] (DVD)
Hintergrund/Serie: Nach "Star Trek" ("Raumschiff Enterprise"), der zugehörigen Zeichentrickserie, den Kinoabenteuern sowie der "Next Generation", "Deep Space Nine" und "Voyager" galt es die Erfolgsgeschichte der Star Trek Serien nach dem Ende von Voyager fortzusetzen. Dazu wurde eine neu Crew vornehmlich aus Erdmenschen viele Jahre vor den Abenteuern des Captain Kirk der ersten Star Trek Serie auf die Reise geschickt (siehe Rezension zur 2. Box).
Zur 4. Box/Staffel: Nach der gelungenen dritten Staffel, die von einem Rahmenhandlungsbogen über die gesamte Staffel profitierte, war der Kampf der Serie "Enterprise" um die Zuschauerquoten noch längst nicht gewonnen. In der vierten Staffel versuchte man nun verschiedene Mittel: Zum einen wirkten des beliebte öfteren Darsteller der Next Generation mit. Durch Mehrteiler versuchte man gleichzeitig Zuschauer zu binden sowie die Vermarktung einzelner Folgen als Spielfilme zu fördern. Zudem gibt es inhaltliche Bonbons, so wird uns z.B. erklärt wieso die Klingonen aus der ersten Serie und die später auftauchenden Artgenossen so unterschiedlich aussehen. Das alles soll sich sehr positiv auf die Serie ausgewirkt haben. Trotzdem wurde die Serie nach dieser vierten Staffel aufgrund rückgängiger Quoten abgesetzt.
Die Folgen im einzelnen (die deutschen Titel liegen noch nicht vor):
1. (Storm Front, Part I)
2. (Storm Front, Part II)
3. (Home)
4. (Borderland)
5. (Cold Station 12)
6. (The Augments)
7. (The Forge)
8. (Awakening)
9. (Kir'Shara)
10. (Daedalus)
11. (Observer Effect)
12. (Babel One)
13. (United)
14. (The Aenar)
15. (Affliction)
16. (Divergence)
17. (Bound)
18. (In a Mirror, Darkly, Part I)
19. (In a Mirror, Darkly, Part II)
20. (Demons)
21. (Terra Prime)
22. (These are the Voyages ...)
Star Trek und SciFi Fans werden auch an dieser Box ihre Freunde haben ...
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Star Trek - Enterprise: Season 4 [6 DVDs]
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