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Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen45
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am 4. Januar 2005
Nach wie vor ist "Chariots of Fire" einer der schönsten Filme, die ich je gesehen habe. Wenn es überhaupt etwas zu kritisieren gibt, dann vor allem die ziemlich schlampige deutsche Bearbeitung (für die der Film natürlich nichts kann). Der Originaltitel ist dem Kirchenlied "Jerusalem" entnommen und verbindet Gottgefälligkeit mit brennendem Ehrgeiz und physischer Kraft. Die Übersetzung "Die Stunde des Siegers" wirkt dagegen reichlich platt. Auch einige Dialoge sind seltsam frei übersetzt, und dass der Schotte Eric Liddell auf dem DVD-Cover (!) als "gedemütigter Engländer" bezeichnet wird, ist an Oberpeinlichkeit nicht zu überbieten (lässt mich zweifeln, ob der Autor des Covertextes den Film überhaupt selbst gesehen hat?).
Aber dann: Die Musik! Das unorthodoxe Drehbuch, das sich so angenehm von all dem Schema-F-Anderstellemussnocheinbisschensexrein-Einheitsbrei unterscheidet! Die bis in die kleinste Nebenrolle herausragenden Schauspielerleistungen! Allein von Ian Holm könnte man (wie immer) stundenlang schwärmen - die beiden Kneipendialoge mit Ben Cross alias Harold Abrahams (einmal beim ersten Zusammentreffen, dann nach dem Gewinn der Goldmedaille) könnte ich mir nochmal und nochmal anschauen und mich über sein verstecktes Grinsen, sein Timing beim Sprechen und bei den Handbewegungen erfreuen. Das ist wahre Schauspielkunst!
Die wahre Höchstleistung in diesem Film besteht aber in der Kameraarbeit, in Verbindung mit der herausragenden Ausstattung, die immer detailfreudig, aber nie überladen und protzig wirkt. Man verzichtet auf hysterische Zickzackraufrunter-Fahrten und wilde Schnitte, mit denen heute mancher Film eher einem epileptischen Anfall gleicht. Im Gegenteil bleibt die Kamera meistens an einem Fleck, verwendet häufig die Totale und erlaubt sich höchstens mal einen Rundum-Schwenk. Der Film strahlt dadurch eine große Ruhe aus, die sich wunderbar mit der erhabenen Musik verträgt. Die Bilder wirken so authentisch, als sei man wirklich dabei - als sei man quasi einer der Kameraleute, die man beim olympischen 400-Meter-Rennen bescheiden im Hintergrund arbeiten sieht (auch das eine meiner Lieblingsaufnahmen).
Wie schön ist es, einen Film zu sehen, bei dem Außenaufnahmen auch wirklich Außenaufnahmen sind und keine schmalzigen Postkarten-Landschaften oder computergenerierten Plastikprodukte. Man hat das Wetter genommen, wie es war: Wenn es nebelig war, sieht man im Film halt Nebel. War es sonnig oder Matschwetter, dann hat man eben auch das verwendet. Höchstens in "Der Pate II" wurde dieser Grundsatz so fruchtbringend umgesetzt.
Um es zusammenfassen: Ein wunderschöner, seltsamerweise fast vergessener Film voller Erhabenheit, aber nichts für Action-Fans, die schon ungeduldig im Sessel herumrutschen, wenn ein 100-Meter-Lauf zweimal in Zeitlupe wiederholt wird.
Und noch was: Eigenartigerweise ist in den USA eine andere Schnittfassung auf DVD im Umlauf (oder war es zumindest bis vor einiger Zeit, ich weiß nicht, ob sie mittlerweile überarbeitet wurde). Es gibt einige kleine Unterschiede vor allem am Anfang, wo die Ankunft von Abrahams und Montague in Cambridge und ein Gespräch mit Kriegsveteranen gezeigt wird. Dafür fehlt, wenn ich mich recht erinnere, die Szene mit dem Cricket-Spiel.
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am 15. Juni 2007
... in diesem Film. Chariots of fire (so auch der Originaltitel des Films) von Vangelis wurde zu der Sporthymne überhaupt. Praktisch jeder kennt die Musik, aber kaum einer kennt den Film. Wieso eigentlich? Wahrscheinlich ist "Die Stunde des Siegers" der unbekannteste "Beste Film" aller Zeiten (Vier Oscar-Auszeichnungen, darunter bester Film, insgesamt sieben Nominierungen). Schade drum!

Denn auch ohne die Musik, hätte dieser Sportfilm rund um die Vorbereitungen zu den Olympischen Spielen 1924 deutlich mehr Zuschauer verdient. Er zeichnet ein beeindruckend glaubwürdiges Bild Englands in den zwanziger Jahren, die atmosphärische Darstellung könnte nicht besser sein, die Darstellerleistungen sind ausnahmslos toll.

Wenn man etwas kritisieren will, dann vielleicht, daß der Film an manchen Stellen ein wenig zu oberflächlich bleibt und natürlich nur Ausschnitte aus der Geschichte und der Gesellschaft zeigt / zeigen kann.

Daher: Sehr zu empfehlen für Film Fans aller Art und natürlich vor allem auch für Freunde des Sports und der Olympischen Idee. Weniger geeignet für Freunde des "schnellen" und eher actiongeladenen Films.

DVD-Extras in der Doppel-DVD-Version überzeugend. Das Steel-Case ist natürlich Humbug und im Prinzip nur Geldmachererei.
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am 20. Mai 2005
Vorweg: Diese Rezension und die vergebenen Punkte beziehen sich ausschließlich auf die DVD-Umsetzung und die unverschähmt falschen Coverangaben des Herstellers. Der Film selbst verdient selbstredent 5 Sterne!
Diese 2er Disc Special Edition enthält keine überarbeitete Fassung des Films. In der Tat ist die Film-DVD identisch mit der Erstauflage. Dies bedeutet konkret, dass weder der auf dem Cover angekündigte Audikommentar des Regisseurs auf der Film-DVD enthalten ist, noch ein deutscher oder englischer Dolby Digital 5.1 oder gar DTS Ton.
Neu ist lediglich die Bonus-DVD und das unverschähmt falsche Cover. Sowohl auf dem Pappschuber, als auch auf der DVD Box darin sind die falschen Angaben abgedruckt.
Die Bonus-DVD selbst ist zwar empfehlenswert, der schelchte Eindruck vom unbearbeiteten Film überwiegt aber.
Auch das sehr schön gestaltete 16 seitige Booklet kann's nicht mehr retten.
Pfui, Twentieth Cetury Fox! Das ist Kundenabzocke!
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am 23. Juli 2012
Ich kann die Beurteilung der BluRay des Vorrezensenten, was die Bildqualität angeht, nicht bestätigen.
Dieser Film versetzt einen in wunderschönen Bildern in die frühenen 20er Jahre und zeigt, mit wieviel Leidenschaft und Glauben sich damals die beiden englischen Laufstars Eric Liddl und Harold Abrahams für die Olympischen Spiele in Paris vorbereitet haben: Liddl aus seinem Glauben an Gott motivert, Abrahams aus seinem alleinigen Willen zum Siegen heraus. Der Film bietet wunderschöne Motive und man hat wirklich manchmal den Eindruck, mitten in den 20er Jahren dabei gewesen zu sein. Nicht zuletzt wird der Film durch zahlreiche Laufszenen in Zeitlupe und die tolle Musik von Vangelis getragen. Der Song "Chariots of Fire" ist mittlerweile weltbekannt.
Da es sich um einen meiner Lieblingsfilme handelt und ich ihn bisher nur auf DVD hatte, wollte ich ihn auch auf BluRay haben. Aber ich war von der deutlich besseren Bildqualität und auch vom sauberen, satten Klang - die Musik kommt massiv und mit Wucht aus den Boxen der Heimkinoanlage - überrascht. Ich finde, die Bildqualität ist bei weitem besser als auf der teilweise sehr verrauschten DVD und bietet viel mehr Schärfe, nicht nur bei Nahaufnahmen, und auch der Ton und die Musik kommen wesentlich besser und sauberer rüber, als ich es bisher von DVD kenne. Das sieht mir sehr danach aus, dass man auch technisch tätig gewesen ist - nur eine Übernahme von DVD-Material auf BluRay kann das nicht sein.
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am 22. Mai 2005
Irgendwer in der deutschen Fox-Zentrale scheint das einfach nicht hinzubekommen, diesen tollen Film mal ohne Pannen zu vermarkten. Offensichtlich haben die deutschen Bearbeiter einfach die amerikanische Doppel-DVD genommen und Disc1 gegen die deutsche Version aus der alten Veröffentlichung ausgetauscht. Das kann man daran erkennen, dass die "ball room scene" auf der Bonus-DVD als "zusätzliche Szene" verkauft wird, obwohl sie exakt gleich ist wie im Film (in der US-Schnittfassung fängt der Film anders an). Selbst in dem - ansonsten wirklich sehr schön gemachten - Booklet hat man die Biographie von Eric Liddell fälschlicherweise mit einem Bild von Nigel Havers anstatt von Ian Charleson versehen.
Also, ich bin auch ziemlich sauer. Dass man in eine "Special Edition" einfach eine alte DVD reinpackt und was ganz anderes auf das Cover schreibt, geschieht ja nicht durch Zufall. Auf der anderen Seite kann mir auch nicht vorstellen, dass jemand die Kunden auf so dreiste Art für dumm verkauft. Was ist da passiert?
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am 22. Mai 2006
Nun hat Fox seinen Fehler korrigiert. Diese neue 2-Disc-Edition wird mit der korrekten Hauptfilm-DVD ausgeliefert. Die Disc enthält nun den DTS-Ton sowie den Audiokommentar des Regisseurs.

Der Film 'Die Stunde des Siegers' (original: 'Chariots of Fire') ist für viele Filmkritiker eines der größten Meisterwerke der Filmgeschichte. Erzählt wird die wahre Geschichte von zwei britischen Leichtathleten, die im Jahr 1924 an den Olympischen Spielen von Paris teilnehmen.
Eric Lidell, ein schottischer Prediger, läuft um seinen Glauben und die Kirche zu ehren. Er ist der festen Überzeugung, dass es Gott gefällt, wenn er sich durch seinen Sport selbst verwirklicht. Harold Abrahams, ein englischer Jude und Student, kämpft für seine persönliche Anerkennung in der Gesellschaft, die ihn aufgrund seiner Religionszugehörigkeit noch immer ablehnt.
Beide möchten das olympische Finale im 100-Meter Lauf gewinnen. Dafür nehmen sie körperliche und seelische Entbehrungen auf sich, um ihr Ziel zu erreichen.

Ungewöhnlich für einen Film ist, daß es hier zwei Hauptfiguren gibt, die beide gleichwertig in der Story verankert sind, und das obwohl die beiden Charaktere in dem Drehbuch von Colin Welland nur wenige gemeinsame Szenen haben. Genau das macht unter anderem die Spannung aus, denn man fiebert als Zuschauer mit beiden Sympathieträgern mit und kann sich schwer entscheiden, wem man den Sieg mehr gönnt.

Der Film zeigt neben der Charakterstudie seiner Protagonisten auch ein genaues Bild der englischen Gesellschaft in den frühen zwanziger Jahren, die noch vom Nationaldenken durch den ersten Weltkrieg geprägt ist.

Weltberühmt wurde die Eröffnungshymne des griechischen Komponisten Vangelis, die bis heute den meisten Menschen bekannt ist, auch denen, die den Film nicht gesehen haben. 'Die Stunde des Siegers' wurde 1982 mit jeweils einem Oscar für den besten Film, das Drehbuch, das Kostümdesign und für die Musik ausgezeichnet.

Auf dieser DVD bekommt man die amerikanische Fassung des Films zu sehen. Sie unterscheidet sich zur europäischen Version nur durch eine der ersten Szenen. Es fehlt die Szene , in der die Leichtathleten im Hotel Kricket spielen, und sie wurde ersetzt durch eine Szene in der Harold und Aubrey in ein Taxi steigen und dabei auf versehrte Kriegsveteranen treffen.
Im Audiokommentar erklärt der Regisseur Hugh Hudson, warum die Szene für den amerikanischen Markt ausgetauscht worden ist. Insgesamt nimmt der Regisseur bei dem Kommentar kein Blatt vor den Mund. Er erwähnt, unter anderem, den latenten Antisemitismus an einer der großen Universitäten Englands, der es dem Team erschwerte den Film am Original-Schauplatz zu drehen.

Die Bonus-DVD (Disc 2) ist sehr ansprechend ausgestattet. Es gibt ein MakingOf und zusätzlich eine Dokumentation zum Treffen der Beteiligten des Films. Bei den 'Deleted Scenes' findet sich auch die fehlende Kricket-Szene aus der europäischen Fassung.

Mein Fazit: Eine wirklich gelungene DVD-Neuauflage. Sie hätte eigentlich sechs Sterne verdient. Diese DVD kann ich jedem Cineasten uneingeschränkt empfehlen.
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am 22. Mai 2005
...und ich hatte mich so auf die DVD gefreut. Nach einer wirklich bescheidenen Erstauflage aus dem Jahr 2001, konnte ich es kaum glauben, dass Fox eine Special Edition mit 2 DVDs herausbringen würde. Schnell habe ich bei einigen englischsprachigen Internetseiten nach Reviews gesucht, um herauszufinden, wie die Qualität der selbigen von Warner (Amerikanische Auflage) ist. Um so beruhigter war ich, dass Fox alle Punkte von Warner übernommen hatte. Als ich dann aber die Verpackung öffnete, konnte ich es kaum glauben. Fox hat doch tatsächlich die Disc der Erstauflage in die Amaray-Box getan. Da diese auch noch anders aussieht als die Bonus-DVD und auf dieser auf den Audiokommentar auf Disk 1 hingewiesen wird, ist wohl Disk 1 bei der Produktion verschwunden. Anstatt die Veröffentlichung zu verschieben, steckt Fox doch tatsachlich die olle Disc der Erstauflage rein. Das ist keine Schweinerei, sondern einfach Schlamperei. Fox sollte so etwas nicht passieren. Auflage sofort zurückziehen. Sofort!!!!
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am 16. Mai 2001
Dieser Film ist immer noch einer meiner Lieblingsfilme: Ein subtiler britischer Humor läßt die Helden immer menschlich bleiben und viele Details machen sich erst beim zweiten oder dritten Mal bemerkbar. Man wird wohl den Film zumindest zweimal sehen müssen, um die Personen richtig auseinander halten zu können (viel zu viele blonde Engländer), aber dann lohnt es sich auf jeden Fall, sich auf die Frage des Filmes nach dem, was wirklich zählt, einzulassen. (Die Handlung ist im übrigen wahr und Erik Liddles Schwester war beratend beim Dreh dabei)
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am 4. August 2012
Für mich eine herausragende Umsetzung eines Klassikers und ich wünschte alle grossen Filmstudios würden Ihre Perlen so behandeln wie es für diesen Film von Warner gemacht wurde.
Absolut fantastische Bild- und Tonqualität für das Alter des Filmes. Körnigkeit des Filmmaterials und Filtereinsatz der Kameras bei großen Panorama-Außenaufnahmen sind 1 zu 1 wiedergegeben worden und nicht digital verfälscht mit Rauschunterdrückung um "Laien" das Gefühl einer "scharfen" Bluray zu vermitteln. Ein für mich absolut lohnenswerter Kauf, der die DVD um Lichtjahre abhängt.
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am 26. März 2004
Auch wer mit sportlichen Wettkämpfen und dem olympischen Geist nicht viel anfangen kann, wird sich der Faszination dieses Films nur schwer entziehen können.
Zwei gesellschaftliche Aussenseiter verhelfen Grossbritannien zu einem überraschenden Triumph über die USA bei den olympischen Spielen von 1924 in Paris. Dabei stehen aber nicht ihre Siege oder das Grossereignis im Mittelpunkt, sondern der steinige Weg, den die beiden Sportler gehen müssen. Durch ihre Prinzipientreue werden sie bereits vor den Spielen zu Siegern.
Herausragend sind die schlichte aber dennoch mitreissende Erzählweise sowie das Darstellerensemble. Auch die Musik von Vangelis ist noch immer hörenswert.
Die Bildqualität der DVD ist leider schlecht.
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