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  • Gothic
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Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen12
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am 3. Mai 2007
Was den Film betrifft, kann ich mich den anderen Rezensenten durchaus anschliessen. Allerdings, es ist mir absolut unbegreiflich, weswegen MGM hier eine neue, derartig miese, deutsche Synchronisation produzieren musste. Es gab bereits eine hervorragende, die Atmospaere des Films perfekt ergaenzende Synchronisation in der VHS-Version von Virgin. Die Sprache wurde, beabsichtigt oder nicht, an die heutige moderne Sprechweise angepasst & ist evtl. auch woertlich naeher am Original. Allerdings klingt sie lustlos & bisweilen auch duemmlich lustig. Fuer mich, der ich die originale Synchro kenne & den Film mit dieser sehr sehr schaetze, hat er hierduch mind. die Haelfte seiner Atmosphaere eingebuesst. Diese DVD war definitiv ein Fehlkauf.
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am 18. Oktober 2006
Gothic beschreibt eine Nacht die tatsächlich stattgefunden hat (wenn auch vermutlich nicht exakt so wie im Film). Nachdem man sich aus einem Buch Gespenstergeschichten vorgelesen hat, schlägt der berühmte Schriftsteller Lord Byron vor, daß die Anwesenden selbst Gruselgeschichten erfinden sollen. Unter den Gästen ist auch Mary Shelley, die mit Ihrem Roman "Frankenstein" noch heute weltberühmt ist.

Der Film beschreibt, wie Mary Shelley die Idee zu Frankenstein gekommen ist und ist selbst auch eine Art Frankenstein-Variante. Hier gibt es aber keinen Wissenschaftler, der Friedhöfe nach Leichenteilen durchwühlt; die Protagonisten erwecken ein Wesen bei einer Seance zum Leben, welches sie mit ihren schlimmsten Alpträumen heimsucht.

Während draußen das Gewitter tobt, verhält sich Mary Shelleys Schwester Claire immer seltsamer, Marys Verlobter, der Dichter Percy Shelley, beruhigt sich mit Laudanum, Lord Byron spielt den abgeklärten Skeptiker, sein Biograph John Polidori neigt zum Selbstmord und Mary selber trauert ihrer Totgeburt nach.

Die Bilder sind teilweise etwas schwer verständlich. So muß dann auch zum Schluß ein Reiseleiter die Erklärung für die visionären Schlußbilder abliefern, indem er späteren Touristen erzählt, was aus den fünf Personen geworden ist.

Der Film ist grandios und gehört mit zu meinen Lieblingsfilmen. Aufgrund der ungewöhnlichen Handlung und der auf den ersten Blick teilweise etwas unverständlichen Bildsprache, ist er aber nicht für jeden geeignet.
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am 16. Dezember 2006
"Gothic" von Ken Russel ist kein Horrorfilm im üblichen Sinne.

Eher ein abgefahrener Psychotrip in die Krypta menschlicher Emotionen,Begierden und Ängste.

Freunde des Gothic Novel-Horrors werden dennoch auf ihre Kosten kommen,

spielt der Film,wohl nicht von ungefähr,mit typischen "Hammer Production"

Klischees,was wohl auch der Titel schon deutlich macht.

Dennoch ist "Gothic" ein eigenständiges Werk und wirkt,

was den schaurig-schrägen Soundtrack und die ungewöhnlichen Kamera-

einstellungen betrifft,durchaus avantgardistisch.

Für Fans aussergewöhnlichen und anspruchsvollen Grusels ist der Film

unbedingt zu empfehlen,zumal er auf einer historischen Begebenheit beruht-

wenn auch in verzerrter und künstlerisch aufbereiteter Form.

Allerdings ist er auch recht anstrengend,und hinterher fühlt man sich,

als wäre man in dieser Nacht in der Villa Diodati selbst dabei gewesen.

Fazit:für ein Massenpublikum kaum geeignet.
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TOP 500 REZENSENTam 23. Oktober 2012
Lord Byron (1788-1824) war zu Lebzeiten in zahlreiche Skandale verwickelt: Eine skandalöse, offene Affäre mit der verheirateten Lady Caroline Lamb (1812), die er als Affäre sah, für sie aber mehr war, und in Besessenheit endete. Eine inzestuöse Beziehung zu seiner Halbschwester Augusta (1813) und eine skandalträchtige Trennung von seiner Frau, nach einjähriger Ehe (1815-16) - sie ließ ihn sogar auf Geisteskrankheit untersuchen und da er gesund war gelang es ihr die Scheidung durchzusetzen - zwangen ihn schließlich ins Exil in die Schweiz (1816). Zudem ist der durch "Child Haroldes Pilgrimage" zu Ruhm gekommene Dichter durch eine Behinderung, zeit seines Lebens eingeschränkt gewesen, er hatte einen Klumpfuß.
Dort weilte er mit seinem Arzt Polidori in der Villa Diodati am Genfer See und erwartete Besuch vom Trio Percy Shelley, Mary Godwin und ihrer Halbschwester Claire Clairman.

Mit diesem Treffen setzt die Filmhandlung ein und wir erleben die frühen Momente des "Fantums", als sensationslüsterne Engländerinnen, auf Byron-Tour, den ankommenden Shelley (Julian Sands) verfolgen und bedrängen. Was als kurzer Besuch gedacht ist, wird durch ein Gewitter und eine Seance zu einem nächtlichen Horrortrip der besonderen Art.

Während man sich äußerst freizügig und lustvoll den Nachmittag vertreibt, Laudanum in rauen Mengen zu sich nimmt, sich Schauergeschichten deutscher Herkunft namens "Phantasmagoria" erzählt und Abwechslung im Versteckspielen sucht, lenkt ein Gewitter den Besuch in andere Bahnen. Ein vom Blitz getroffener Baum scheint eine lebendige Kreatur, projiziert an die Decke, darzustellen. Erste Anspielungen auf Frankenstein treten zutage: Aus etwas Leblosen, Toten, scheint etwas Lebendiges zu entstehen. Man beschließt eine Seance abzuhalten. Ein harmloser Besuch artet aus. Ein epileptischer Anfall Claires (Miriam Cyr) zwingt die anderen, die Nacht in der Villa zu verbringen. Während dieser muss ein Jeder sich seinen geheimsten Ängsten stellen: Byron (Gabriel Byrne) muss sich der allesumfassenden zerstörerischen Liebe zu Augusta stellen, Shelley seiner Furcht lebendig begraben zu werden und Mary (Natasha Richardson), ihrem traumatischen Erlebnis, der Totgeburt ihres Sohnes.

Byron erscheint dabei als der Teufel in Menschengestalt: düster, verkommen, lasterhaft und sadistisch. Verderbt, egozentrisch, sündig, diabolisch und dunkel. Shelley verkörpert das Gegenteil: feinsinnig, ängstlich, schwach, unbeholfen und nach Führung suchend. Mary Godwin als seine Partnerin, die an sich und der Beziehung zweifelt und ihre Schwester als Konkurrenz sieht. Claire ist ihrem Liebhaber in vielem ebenbürtig, driftet dabei aber immer weiter ab und scheint debil, psychotisch und wahnsinnig.

Russell (1927-2011) greift in "Gothic" ein reales Ereignis auf, interpretiert die Ereignisse, die sich während des Besuchs so zugetragen haben könnten, und in dem Schaffen "Frankensteins" gipfeln, äußerst frei. Der Film ist eine Mischung aus Historienfilm, Horrorfilm und Drama. Er schafft einen erotischen und surrealen Film, der den Zuschauer beim ersten Schauen sprachlos zurücklässt und bei dem sich erst nach Filmende herausstellt, was Fantastik bzw. Realität war, was Lug/Trug. Dazu tragen filmische Elemente/Techniken wie Rückblenden/Visionen, Slow Motion, Farbfilter, Kameraführung, als auch eine ungeheuer symbolträchtige Bildsprache bei, die mit vielen intertextuellen Verweisen unterlegt ist. Sehr gelungen fand ich die "Tableaux vivants": Füsslis "Der Nachtmahr" wird so mit N. Richardson filmisch in Szene gesetzt und thematisiert das Albtraumhafte. Noch interessanter durch die Tatsache, dass Mary Godwin mit den Füsslis bekannt war: Während der Maler ein Dreiecksverhältnis mit dem Künstlerpärchen anstrebte, war Mary eher an einem mit dem Ehepaar Füssli interessiert. Das spätere Ehepaar Shelley favorisierte die freie Liebe.

Auch in "Gothic" kommt Russells freizügiges und provokantes Verhältnis zu Sexualität und Religion einmal mehr zum Ausdruck.
Die Natur spielt eine wichtige Rolle, Szenen wie der sterbende Fisch und das aufziehende Gewitter symbolisieren den Verfall. Flackerndes Licht und das Spiel von Licht und Schatten wird dazu effektvoll und passend eingesetzt.

Ich habe den Film erstmals als Teenie im TV gesehen und meine Rezi bezieht sich auf einen TV-Mitschnitt der ARD. Ich wusste nicht, dass der Film nochmals synchronisiert wurde und nehme an, ich habe die ursprüngliche Synchro. Da ich schon seit frühester Jugend an historischen Romanen, vor allem die der Insel, interessiert war und die Gothic Novel/Schauerroman immer mochte, war der Film ein treuer Begleiter über die Jahre hinweg, auch wenn ich ihn erst die Tag nach vielen Jahren wieder ausgegraben habe. Ein Film der einen einerseits in seinen Bann zieht, allein wegen o.g. Elemente, der opulenten Ausstattung, dem realen Hintergrund. Andererseits aber auch verwirrt und zuweilen abstößt. Der in Teilen zu lang ist und das alptraumhafte Geschehen in Teilen etwas zu sehr auf die Spitze treibt. Manchmal wäre weniger mehr gewesen. Aber letztendlich doch überzeugt, auch wenn die 80er Jahre Filmmusik ist eher ein Grauen für die Ohren darstellt, denn einen Genuss.

Der Film wurde übrigens in England auf Gaddesden Place gedreht. Filmliebhabern aus "Vor Hausfreunden wird gewarnt", "Bewahrt den Traum" oder Russells "Der Kuss vor dem Tode" ... bekannt.

Fazit: Düster, verstörend, abstoßend und dennoch faszinierend. Eine albtraumhafte Fieberfantasie, die einen in ihn ihren Bann zieht.
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am 5. September 2010
Einer meiner Lieblingsfilme, den ich mir aber lieber auf der alten VHS-Kasette als auf dieser dummen neusynchronisierten DVD anschaue. Leider!
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am 10. August 2007
Gothic ist ein grandioser Film, der vor allen Dingen von seiner Atmosphäre lebt. Der leicht experimentelle oder auch avantgardistische Stil des Films mag für manche Zuschauer gewöhnungsbedürftig sein, aber es lohnt sich. Denn die sehr gut gezeichneten Protagonisten liefern einen nahezu einzigartigen psychologischen Schlagabtausch. Das auch ab und zu ein durchaus erotischer Unterton manche Szenen umfängt passt wunderbar zu den exzessiven, exzentrischen und ekstatischen Sequenzen, die die Protagonisten in dem Film durchleben müssen. Auch das Verwischen zwischen Traum bzw. Einbildung und Realität wurde hervorragend, wenn auch mit teilweise einfachen Mitteln hingekriegt. Dieser Film hat Seele und Substanz.
Nun noch ein paar Worte zu dieser DVD: Eigentlich ganz in Ordnung für eine Einzel-DVD, aber für die überflüssige und auch nicht gerade gelungene deutsche Neusynchronisation ziehe ich einen Stern ab.
Ich sehe den Film mir zwar auch gerne im englischen Original an... aber dazu möchte ich nicht gezwungen werden. Deshalb 5 Sterne für den Film und 4 für diese DVD.
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am 25. April 2016
zum Film selber braucht man wohl nicht mehr viel zu sagen. Einfach ein toll gespielter, wirrer Alptraum. Wem dieser hier gefiel, kann auch mal den neueren französischen Film HORSEHEAD anschauen. Gibt's so ein paar Parallelen.
Da die deutsche DVD maßlos überteuert ist, kann man auch zur englischen DVD greifen. Die hat den deutschen Ton auch mit an Bord!
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am 13. April 2009
Das historisch und literarisch verbürgte Zusammentreffen der beiden Dichterfürsten der englischen Romantik Lord Byron und Shelley nebst Gemahlin Mary dient Regisseur Ken Russel nur als Vorwand für einen genialen Höllentrip, auf dem es nur so wimmelt von Geistern und Dämonen. Sowohl für die Akteure als auch für die Zuschauer vermischen sich Realität und Wahnvorstellungen. Die optischen Schocker verfehlen auch heute ihre Wirkung keineswegs. Sie ziehen uns durch die Suggestivkraft der Bilder in einen teilweise grauenhaften Strudel der Emotionen. Gelungen ist auch der Rahmen für diesen Gruselevent: anfangs sind es Zaungäste oder Fans in historischen Kostümen aus dem 19. Jahrhundert, am Ende Touristen von heute. Immer noch ein Klassiker des Genres.
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am 1. September 2013
Zeigt das Leben der Mary Shelly die Autorin von Frankenstein.

Handlung: Von sensationshungrigen Touristen beobachtet, hält sich der exzentrische Dichter Lord Byron mit seinem Leibarzt John Polidori im schweizerischen Exil in der Villa Diodati am Genfersee auf.
Zu Besuch kommt der Dichter Percy Shelley mit seiner Verlobten Mary Godwin und deren Halbschwester Claire Clairmont. Dem Besuch folgen experimente mit Drogen, Gruselgeschichten, Sex usw.
Mary Shelley wird immer mehr geplagt von Alpträumen und Visionen ihrer toten Kinder (Fehlgeburten).
Am Ende dieses Urlaubs entsteht dann ihr Besteller Roman Frankstein.

Ein vielleicht etwas bizarr anmutender Film deshlab nur für Kenner !!!
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am 7. Oktober 2014
Voller phantastischer Bilder und Szenen ausgestatteter Russellfilm, der stilgerecht ausgestattet ist und auch schauspielerisch überzeugt. Für Kenner ein Hochgenuss !
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