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5.0 von 5 Sternen Immer wenn du denkst, es geht nichts mehr...
...kommt ein neues Weezer-Album her. Wohl keiner sonst (naja, vielleicht von Eels-Chef Mark Everett abgesehen) schafft es, wie Weezer-Frontmann Rivers Cuomo persönliche Probleme derart fruchtbringend und künstlerisch erfolgreich zu verwerten. Drei Jahre hat man auf "Make Believe" warten müssen, in denen sich Herr Cuomo von Selbstzweifeln geplagt lieber an...
Veröffentlicht am 10. Mai 2005 von R., Markus

versus
1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Geht in Ordnung
Dieses Weezer-Album spaltet irgendwie die Weezer-Gemeinde: Die einen meinen, Songs wie "Such A Pity" gehen gar nicht. Ich finde den Song zwar weezer-untypisch, aber genial.

Anspieltipps: "Such A Pity", "Haunt Me", "Beverly Hills", "Perfect Situations" und eventuell noch "The Damage In You Heart" (da allerdings nur die Strophe - der Refrain is irgendwie...
Veröffentlicht am 6. Juni 2008 von Marty


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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Immer wenn du denkst, es geht nichts mehr..., 10. Mai 2005
Rezension bezieht sich auf: Make Believe (Audio CD)
...kommt ein neues Weezer-Album her. Wohl keiner sonst (naja, vielleicht von Eels-Chef Mark Everett abgesehen) schafft es, wie Weezer-Frontmann Rivers Cuomo persönliche Probleme derart fruchtbringend und künstlerisch erfolgreich zu verwerten. Drei Jahre hat man auf "Make Believe" warten müssen, in denen sich Herr Cuomo von Selbstzweifeln geplagt lieber an der Uni einschrieb als seine Band weiterzubringen. Nun ist aber wieder Weezer-Time angesagt - mit Macht. Cuomo ist mittlerweile knappe 35, schreibt aber immer noch Songs wie mit 25.
Die spielerische Leichtigkeit und Unbeschwertheit aus Tagen gewisser "Blauer Alben" ist mittlerweile natürlich vorbei, so viel wird beim Anhören von "Make Believe" klar. Auch die flockigen Sommersongs des "Grünen Albums" sind Geschichte. "Make Believe" zeigt Cuomo mal wieder von seiner introvertierten Seite: In den Lyrics sind nicht selten Minderwertigkeitskomplexe, Reue über verpasste Chancen und der Wunsch, geliebt zu werden, angesagt - von "How did things get so bad" (This Is Such A Pity) über "Why don't you come home to me" (Hold Me) bis hin zu "Sometimes my best wasn't good enough for you" (Pardon Me) und "I want to help you / But I don't know how" (The Other Way) ist alles dabei. Klingt furchtbar depressiv? Aber nicht doch. Cuomo weiß halt genau, wie es geht. Ehrliche Lyrics für die Stunden stiller Melancholie, die wir alle verleben, verpackt in charmantesten Indierock, das kann niemand so gut wie der Rivers.
Im großen und ganzen erscheint "Make Believe" wie eine Kreuzung aus "Pinkerton" (stark introspektive Texte) und dem "Green Album" (musikalisch hochklassig und weit homogener als "Maladroit"). Weezer sind Profis und so hört sich das auch an: Makelloser Indierock, teilweise mit genialen Melodien und souveränen Zweistimmenrefrains. Ab und zu zaubert Rivers gar zum Schneuzen schöne Riffs aus seiner Gitarre (etwa in "Hold Me").
Wer bisher nur den soliden Gassenhauer "Beverly Hills" kennt, dem sei gesagt, dass der als einzige wirkliche Fun-Mitklatsch-Nummer ganz untypisch für "Make Believe" ist. Ansonsten wird's mal new-wave-mäßig ("This Is Such A Pity"), mal balladesk ("Hold Me", "Freak Me Out") und mal auch verhalten poppig ("Peace", "Perfect Situation"). Totalausfälle gibt es meiner Meinung nach nur einen, nämlich "We Are All On Drugs", das verflucht an den auf "Maladroit" gerne gepflegten 08/15-Schraddelrock erinnert. Der Rest ist über jeden Zweifel erhaben, hat mit "Hold Me" und "The Other Way" zwei wirklich wunderschöne schmerzlich-süße Indie-Songs vorzuweisen (die einem Vergleich mit "O Girlfriend" und "December" durchaus standhalten) und des weiteren eben das, wofür man Weezer kennt und schätzt: Zündende Melodien, griffige Arrangements und den kleinen Schwenk in Richtung Melodramatik, der sie aus der Masse heraushebt. Thank you, Mr. Cuomo.
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4.0 von 5 Sternen Die Sonnenstrahlen im Herbst., 27. Februar 2009
Rezension bezieht sich auf: Make Believe (Audio CD)
Nachdem Weezer für (die meiner Meinung nach völlig unterschätzte) Maladroit ordentlich Kritik schlucken mussten, entschlossen sich die Mannen um Rivers Cuomo wieder etwas poppiger zu werden und damit in gewohntere Gefilde zurückzukehren. Eigentlich die gleiche Geschichte wie beim grünen Album nach Pinkerton. Allerdings (und das ist der große Unterschied zwischen der grünen und Make Believe) agieren Weezer hier vielseitiger, lassen in ihren fetten Gitarrensound vielmehr Keyboards und sogar Synthesizer einfließen. Nicht selten hört sich da manches verdächtig nach 80er-Pop an, aber da Weezers Musik sowieso immer mit einem Augenzwinkern versehen ist, stört das nicht sonderlich. Manche Lieder haben gerade deswegen Hitpotential, nur wird dieses Potential selten voll ausgeschöpft. So kommt es das sich auf Make Believe jede Menge gute Songs finden, allerdings nur wenige die das Prädikat "Sehr Gut" verdient haben. Songs die dieses Prädikat auf jeden Fall verdienen sind "Hold Me" und "Freak Me Out".
Insgesamt hat das Album nicht den sonnigen Charakter, wie alle Vorgänger, sondern ist recht depressiv gehalten (und bei ner Spaß-Band wie Weezer will das was heißen), dennoch darf der ein oder andere heitere Song wie "Beverly Hills" natürlich nicht fehlen.

Fazit: Seit diesem Album sind Weezer nun auch von den Arrangements (Keyboards, Synths) her als Pop-Band zu sehen. Das das nicht schlecht sein muss beweisen sie hier. Weezer bleibt eben irgendwie Weezer, selbst bei Veränderungen. Auch wenn Make Believe durch den poppigen Sound mit Sicherheit nicht zu den stärksten Alben der Band gehört, ist es eine gute Weezer-Platte.
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4.0 von 5 Sternen a perfect situation?, 1. November 2005
Rezension bezieht sich auf: Make Believe (Audio CD)
Erfrischend anders zeigt sich Weezers jüngstes Album "make believe" nach dem musikalischen Totpunkt "maladroit". Haben sich die Herrn rund um Rivers Cuomo jetzt der Popkultur zugewandt, so muß man Ihnen zugestehen, daß sie ihr Ziel in jeglicher Hinsicht erreicht haben. Mögen die meisten Songs im ersten Moment simpel erscheinen, so zeigen Weezer in Details ihre alten Qualitäten. Gute Texte, eingängige Melodien und gelungene Arrangements. Natürlich liegen Welten zwischen dem "blue album" und "make believe", und nicht nur der Produktionsstil hat sich geändert, allerdings wäre nach dem "green album" ein zweiter Aufguß von Weezers legendärem Erstlingswerk erst recht ein weiterer Rückschritt gewesen. "make believe" ist eine gelungene Weiterentwicklung - wer allerdings Songs wie "buddy holly" oder "my name is jonas" erwartet, wird enttäuscht sein.
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5.0 von 5 Sternen Make believe...., 20. April 2014
Rezension bezieht sich auf: Make Believe (Audio CD)
Auch wenn das fünfte Album von Weezer mittlerweile schon neun Jahre auf dem Buckel hat, muss ich an dieser Stelle etwas loswerden. Ich finde es nicht gerechtfertigt, das dieses Album eher schlechte Erinnerungen bei den meisten hervorruft, und dass dieses Album nur wenig gewürdigt wurde. Geht man auf Wikipedia, so sieht man haufenweise schlechte und vorallem sehr schlechte Bewertungen für dieses Album. Nur einige wenige haben dem Album fast volle Punkte gegeben. Voran könnte das liegen?
Ich bin der Meinung, dass viele Weezer-Fans nach den beiden ersten Alben jedesmal entäuscht waren. Das kann ich ja auch nachvollziehen. Nur muss beachtet werden, dass das blaue Album und Pinkerton zwei Ausnahmealben sind, die es so nie wieder geben wird. Es war Weezer nie möglich, noch weitere Meisterwerke rauszubringen, es war ja schon erstaunlich genug, dass sie es zweimal hintereinander geschafft haben. Das wussten sie, und sind deshalb mit jedem neueren Album immer eine komplett andere musikalische Richtung eingeangen, was vielen natürlich nicht gefallen hat. Bei der Beurteilung ist aber für mich enorm wichtig, das Album nicht mit den ersten beiden zu vergleichen und dann direkt zu sagen, pfff kommt da nicht ran, ist s***
Diese Alben müssen ohne Kontext, als neue, musikalisch andere, quasi wie von einer neuen Band betrachtet werden. Dann kann man ja auch kommen und es mit anderen Bands vergleichen, und siehe da, man merkt schnell, was ein gutes Album. ES hört sich diekt anderes an, und es ist einfach immernoch viel besser als Musik von vergleichbaren Bands. Ich denke dieses oberflächliche Hören und das direkt zur Seite schieben war das Problem für "Make Believe", sowie den Vorgänger "Maladroit", welchen ich total unterschätzt finde. Maladroit ist eine perfekte Punk, - Rock, -Alternativescheibe, die natürlich nichts mit den anderen Alben zu tun hat. Aber genau das ist an Weezer doch so besonders, jedes Album ist einzigartig. Wo wir wieder zu Make Believe kommen:
Ich verstehe nicht, wie Leute sagen können, es gäbe nur wenige gute Lieder auf diesem Album. Bei mir ist es genau andersrum, es gibt nur einige Lieder, die mich nicht ansprechen, wie zb. "we are all on drugs". Jedoch sind die meisten Lieder großartig komponiert, und es ist für viel Abwechslung gesorgt. Ob gute Laune Lieder, die eher an Party lieder errinern wie Beverly Hills und co, oder emotionale Titel wie "Peace", Pop-Feuerwerke wie "Perfect Situation" oder einfach nur geniale Rock-Lieder wie "This is such a pity".
"Aber es ist doch weezer, es reicht mir nicht wenn das Album gut ist, es MUSS DAS BESTE ALBUM DES JAHRZEHNTS SEIN"
Nein, für mich muss es das nicht. Es ist einfach unglaublich wie sich Leute hinter den erten beiden Alben verstecken und alles oberflächlich abwehren. Wer von diesem Album ein neues Pinkerton oder einen Song wie Buddy Holly erwartet, wird entäuscht. Das sollte er aber auch nicht, da dies der Band Weezer einfach nicht gerecht ist.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bake me live..., 6. Mai 2005
Rezension bezieht sich auf: Make Believe (Audio CD)
I've been a big Weezer fan since the beginning, and looking back upon the Green Album and Maladroit now, I have to admit they were disappointing, when you know the musical depth these guys are capable of.
And therefore their fifth album, Make Believe, was much anticipated, both with a good measure of dread and a little chink of hope...
I'm just back from the shop, listening to it for the second time, and if you could see my face right now, you could tell whether the album is good or not... but well, you can't so I'm going to tell you: I'm beaming!
I'm so glad, even relieved, that the guys are back on track. Rivers's voice (you know, this voice that can make you cry) is back, and although the melodies are great, maybe they don't compare to the Blue Album and Pinkerton in terms of genius, but the songs do have what I was so craving for: emotion, power, and layers (very important, that). You can listen to a song ten times and still discover another a hidden riff at the eleventh.
Now, if you'll excuse me, I'm going to drown into the music and enjoy...
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4.0 von 5 Sternen auf jeden Fall reinhören, 5. Januar 2006
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Make Believe (Audio CD)
Ich kenne zwar außer diesem Album nur das blaue, weil es ja überall so hoch gelobt wird, und muss jetzt echt mal ne Lanze für Make Believe brechen. Ok, Die Texte sollte man teilweise einfach mal überhören, aber musikalisch ist das hier Teenagermusik vom feinsten. Rivers Cuomo gibt wirklich alles und schafft es auch ein mittelmäßiges Lied irgendwie großartig klingen zu lassen. Komischerweise sind hier hauptsächlich Balladen drauf, aber was für welche! Hold me, Perfect Situation, The Damage in Your Heart und Haunt you every Day krieg ich glaub ich gar nicht mehr aus dem Kopf. Warnen muss ich aber vor My Best Friend, hier ist der Text so übel, dass peinliches zu Boden schauen angesagt ist. Ansonsten gefällt mir dieses Album nicht weniger als das blaue.
Weezer ist für mich nun mal typische Highschool-College-Teenagermusik, aber auf dem Gebiet sind sie echt die besten, und mit diesem Album haben sie für mich ein paar unvergessliche Lieder hingelegt.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Back in Black, 10. Mai 2005
Rezension bezieht sich auf: Make Believe (Audio CD)
Als Weezer-Fan der (fast) ersten Stunde war ich zwar bis zum grünen Album begeistert, von Maladroit dann doch etwas enttäuscht. Umso besser, daß Weezer ihr alte Form wiedergefunden haben. Die Metal-Riffs gehören zum Glück der Vergangenheit an. Nun macht Rivers wieder das, was er wirklich kann: eingängige Power-Pop-Songs, die meistens aus nicht mehr als 3 Akkorden bestehen, aber derartig ins Ohr gehen, wie bei wenigen anderen Bands. Auch die Texte sind wieder von Selbstmitleid und Verbitterung gezeichnet. Eine tolle Platte.
Besonders hervorzuheben: "Beverly Hills", "Perfect Situation" und "My Best Friend".
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4.0 von 5 Sternen Das wurde ja auch Zeit!, 1. Juni 2005
Rezension bezieht sich auf: Make Believe (Audio CD)
Die Frage vor dem Erscheinen eines neuen Weezer Albums ist immer dieselbe: Kann es Rivers noch einmal schaffen? Kann er überhaupt noch Songs schreiben wie "The World has turned and left me here" oder "Across the Sea"? Wenn man ausschließlich die ca. 150 Demos & etc., die seit der Jahrtausendwende aufgenommen wurden, berücksichtigt, kann man man wohl nur zu einer Antwort kommen, nämlich: n.e.i.n. Aber das wäre ja nicht so schlimm, wenn wenigstens die letzten beiden Alben überzeugt hätten. Nur tat das weder das "Green Album" noch "Maladroit". Weezer hatten die Latte mit "Pinkerton" einfach zu hoch gelegt und Rivers hatte darüber hinaus auch keine Lust mehr, seine Gefühlswelt in 10 genialen zweieinhalb Minuten-Songs brach zu legen und seinen Fans damit etwas zu geben, womit sie sich identifizieren konnten. Nein, stattdessen entfernte er jegliche Emotionen aus seiner Musik und vor allem den Texten, produzierte aber weiter wie ein Roboter: Kein Wunder, dass er seine Songs bald durchnummerieren musste und dass die Fanproteste immer lauter wurden. Das neue Album wurde einfach nicht fertig. Die ersten Demos zu diesem fünften Album wurden alle 2002 aufgenommen nur um im nächsten Jahr komplett verworfen zu werden. Stattdessen (zum Glück!) arbeitete die Band seitdem an einer neuen Serie Songs - darunter diejenigen, die Make Believe formen sollten - und Rivers befasste sich intensiv mit Vipassana Meditation.
Möglicherweise ist das ja der Grund, warum die Emotionen nun wieder da sind. In Musik und Text. Musikalisch zwar nicht ganz so stark wie die ersten beiden Alben, aber wer kann das schon verlangen? Dafür sind nahezu alle Songs auf dem gleichen, hohen Niveau (nur "My best friend" fällt IMHO qualitativ stark ab, wobei ich das Wort 'Filler' aber nicht in den Mund nehmen möchte/kann...). "Beverly Hills" gibt zwar eine gute erste Single ab, repräsentiert das Album aber in keinster Weise, denn schon beim zweiten Song weiß man, dass der Rest der Platte in eine gänzlich andere Richtung gehen wird.
Die Highlights sind wohl (wenn man das so sagen kann) "This is such a Pity", "Peace", "Pardon Me", und "The Damage in your heart". "Haunt you every day" ist übrigens der beste Closer seit "Only in Dreams". Und keine Angst, wenn die Platte beim ersten mal noch nicht zünden will: bei mir brauchte es auch erst 3-4 Durchläufe. So gesehen erinnert es doch ein wenig an "Pinkerton"...
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5.0 von 5 Sternen Einfach schöne Rockmusik, 14. Juni 2005
Rezension bezieht sich auf: Make Believe (Audio CD)
Weezer litten lange unter der Erwaltungshaltung, die sie sich mit ihren ersten beiden Alben selbst geschaffen hatten. Klar, wenn man das grüne Album und "Maladroit" mit diesen Meisterwerken vergleicht, musste vor allem letzteres enttäuschen. Das heisst natürlich nicht, dass das schlechte Alben waren. Um so besser, dass Weezer-Frontmann und Songwriter Rivers Cuomo unbeirrt seinen Weg weiter geht und auf der neuen Platte "Make Believe" sozusagen eine Mischung aus den letzen beiden Alben schafft: die Rockpower vom grünen Album gepaart mit der Experimentierfreudigkeit von "Maladroit", angereichert mit Texten, die wieder viel emotionaler und persönlicher sind. Heraus kommt ein wirklich schönes Rockalbum und die beste Weezer-CD seit "Pinkerton".
Ein Track wie "This is such a pity", der im Synthie-Rock-Gewand daherkommt, hätte in anderen Händen als denen von Rivers leicht peinlich werden können. Und doch steigert er sich zu einem monumentalen Refrain und ist neben dem ergreifend-melodiösen "The Other Way" vielleicht das beste Stück auf einer CD voller guter Lieder. Auch die Single "Beverly Hills" wird mit jedem Hördurchgang besser, vor allem dank des ironisch-sarkastischen Textes. "We're all on drugs" ist ein absoluter Partykracher mit einem abgedrehten Text.
Fazit: Wenn man unvoreingenommen an diese CD herangeht und Weezer nicht ständig ihre glorreiche Vergangenheit vorhält, dann muss man dieses Album lieben. Hoffentlich kommt die Band nicht wieder von der Spur ab, sondern entwickelt sich genau in dieser Richtung weiter!
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5.0 von 5 Sternen Fabelhaft!, 23. September 2007
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Make Believe (Audio CD)
Seit drei Wochen läuft "Make Belive" jetzt fast ununterbrochen bei mir im Auto-CD-Player, und seither wache ich fast jeden Morgen mit einem der zwölf Lieder auf den Lippen auf. Ohne davon genervt zu sein. Das ist fast schon unheimlich.

Die Songs sind allesamt vollkommen anders als alle Weezer-Songs zuvor. Zwar hat es diese großartige Band schon immer ausgezeichnet, bei jedem Album anders und doch immer wieder "weezeresk" zu klingen, doch hier ist es noch etwas anders: Die Songs sind einfach noch größer als die früheren. Sie sind so von Wehmut, Einsicht und Liebe durchweht, dass einem das Herz ganz gross wird in der Brust.

Lediglich zwei Songs fühlen sind in meinen Ohren ein wenig wie Fremdkörper an: "Beverly Hills" und "We Are All On Drugs".

Alles in allem aber doch eine uneingeschränkte Empfehlung! Sensationell!
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Make Believe
Make Believe von Weezer (Audio CD - 2005)
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