Fashion Sale Fußball Fan-Artikel 1503935485 Cloud Drive Photos OLED TVs Learn More MEX Shower Hier klicken designshop Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Autorip NYNY

Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen76
4,3 von 5 Sternen
Format: Audio CD|Ändern
Preis:7,99 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 7. Oktober 2005
Ich war breits während der neunziger Jahre immer wieder mal vom Sound der NIN bzw. Trent Reznors fasziniert, Songs wie die Piano-Ballade "Hurt" (später von Johnny Cash gecovert) oder "Closer" sind für mich Meilensteine der Musikgeschichte. Letzteres hat mich schon oft zum Tanzen gezwungen.
Auf albumlänge ausgedehnt fehlte mir aber immer die (ich nenne es mal) Leidensfähigkeit, um mir diese teilweise sehr wütendenden, teilweise traurigen und sperrigen Alben als Ganzes anzuhören. Das hat mit dem hier vorliegenden Album "With Teeth" ein Ende.
Das Album hat zwar alles was andere NIN-Alben auch haben, biedert sich also keineswegs durch Eingängigkeit (Pop) an, nur wirkt hier einfach alles zusammenhängender, wie aus einem Guss hervorragend produziert.
Nahezu jeder Song kann auch einzeln glänzen, den vom Songwriting und dem Umsetzen von Spannungsbögen versteht Hr. Reznor eine ganze Menge. Jeder Song platzt auf seine Weise vor Intensität. Die Stärke des Albums macht jedoch für mich die Klasse auf ganzer Länge aus. Ob getragener Song oder musikalische Eruption, emotional hat mich schon lange kein Album mehr so tief angesprochen. Daher für mich vielleicht jetzt schon der Tipp für das Jahr 2005 und darüber hinaus. Mit "Right where it belongs" findet sich auch ein "Hurt"-ähnlicher Song auf dem Album. Mich stört das nicht, von der Klasse könnte es ruhig mehr Songs geben.
Trent Reznor at its best. Anhören Pflicht. Für Leute die sich bereits in die musikalische Rente verabschiedet haben nach wie vor schwer verdaulich. Und das ist auch gut so.
0Kommentar|18 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 16. November 2005
Ich bin ein NIN-Neuling und hatte mit "With Teeth" (1. Auflage mit Bonustrack "Home") die erste CD von Nine Inch Nails gekauft. Das war ungefähr anfang Juni. "With Teeth" hat mich so überzeugt das ich nun nach und nach ältere NIN-Alben kaufe. Gestern wurde mir dann "The Fragile" (wirklich Genial) und "With Teeth Tour Edition" geliefert, ihr seht also das ich beide With Teeth Versionen habe. Ich empfehle diese Edition denen, die "With Teeth" noch nicht haben und denen, die (wie ich) das Album unbedingt nochmal in 5.1 Surround Sound hören müssen. Ein bischen noch zum Inhalt: 1x Audio-CD, 1x DVD. Auf der CD ist das normale Album und natürlich ohne Bonustrack "Home". Auf der DVD befindet sich das Album wie gesagt als 5.1-Version und dann noch als Stereo-Version, zudem "Body of Work" eine Auflistung aller erschienen NIN-PLatten mit kurzen Teasern und dann noch das "The Hand That Feeds" Video in 5.1 und Stereo. Damit komme ich zu meinem Titel, warum "Tour"? Auf der DVD ist nichts von der Tour drauf. Ein Live-Konzert würde diese Version wesentlich attraktiver machen. Da ist es mir wirklich ein Rätsel, warum es unter "Tour Edition" verkauft wird.
11 Kommentar|13 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 20. November 2005
"With teeth" eignet sich besser als jedes andere Album zum Einstieg in die düsteren Industrial-Rock und Elektro-Soundsphären der Nine Inch Nails. Wie kommt's?
Nun, thematisch werden gewiss keine großen Sprünge vollzogen, viele Stücke handeln in gewonht zorniger Weise von unerwiderter Liebe oder Zurückweisung, Einsamkeit, Selbsthaß und -zerstörung, etc., obgleich zwischendurch auch mal ein paar sanftere, zaghaft-optimistische, ja fast hoffnungsvolle (aber stets auch irgendwie melancholische) Töne zu hören sind. Die eingängigen Melodien und Trent Reznors markante und vielseitige Stimme, die die dunkle Soundkulisse mal flüsternd oder im Konversationston, dann wieder wutentbrannt kreischend oder eben auch einfach singend begleitet, sorgen vom ersten Track an für das typische NIN-Feeling.
Dennoch bleibt schon nach erstmaligem Durchhören kein Zweifel: "With teeth" klingt weitaus weniger experimentell und dadurch auch weniger frisch als das viel-gerühmte Vorgänger-Studioalbum "The Fagile". Im direken Vergleich wirkt es sehr viel mainstreamiger, was jedoch - auch wenn mir da so Mancher widersprechen wird - nicht zwangsläufig schlechter bedeuten muss. Obschon sie ein wenig die wirklich innovativen Elemente vermissen lassen, sind die Tracks immer noch währe 'Hinhörer', in ihrer Intensität gewohnt genial, und von Reznor wie üblich absolut professionell produziert.
Insgesamt ist "With teeth" auf seine eigene Art und Weise ein grandioses Album und durch seinen etwas zugänglicheren Charakter gerade für Leute, die bislang nichts oder nur wenig mit den Nine Inch Nails am Hut hatten, als Einstieg zu empfehlen.
0Kommentar|12 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 15. November 2006
Obwohl nach ca. einem Jahr With Teeth viele Fans sagen, dass die Platte grottenschlecht wäre, bin ich ganz und gar nicht der Meinung!

Dass die 'With Teeth' wesentlich poppigerg ehalten ist als die anderen NIИ Alben ist zwar verwunderlich aber noch lange nicht verwerflich.

Insgesamt ist das Album weniger aggressiv als zB Broken (das 'Unleashed'-Album, ohne Label im Nacken), jedoch sehr emotional und tiefgründig.

Man merkt Trent Reznors Wandlung und doch denke ich, dass es april 2oo7 zurück zu den Wurzeln gehen wird!

...

Thx
0Kommentar|4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 20. August 2005
Eines vorneweg: Wer die Industrial-Prog-Vergangenheit dieses Mannes nicht mochte, wird auch an ,With Teeth' kein Gefallen finden, denn immer noch liebt er es, elektronisch verbrämte Rhythmen aneinanderzureihen, Sounds zu verzerren, zu hämmern, zu toben und lärmen. Er ist ein Rocker der Techno-Generation, ein elektronischer Barde, ein brachialer Melancholiker ohne jede Liebe zu der Zeit, in der er leben muss. Trotzdem bringt er es auch fertig, anhörbare Pop-Melodien zu erfinden und sie mit seinem Pandämonium zu kombinieren. Man möchte ihn endlos beneiden um sein Talent, mit der Technik zu flirten und zu kämpfen und dabei der Mensch zu werden, der er sein will - wenn wir nicht wüssten, dass der Mann täglich dafür durch seine eigene Hölle geht.
Auf der neuen CD begegnet uns ein zum Fast-Misanthropen geläuterter Trent Reznor, der seine Depressionen und die Drogen überwunden hat und bereit ist, sich seinen Innenwelten neu zu stellen. Es bleibt unbequem, verstörend, penetrant - aber es gerät doch gefälliger als alles, was man bisher von ihm gehört hat. Die zugänglicheren und sanfteren Songs finden sich am Ende de CD: ,The Line Begins To Blur', ,Beside You In Time', ,Right Where It Belongs' und ,Home'. Die Tracks der ersten Hälfte drängen sich eher brachial hämmernd nach vorne. Dabei fallen besonders ,You Know What You Are?' und ,The Collector' auf. ,The Hand That Feeds' erinnert gar an das Kinks-Riff in ,You Really Got Me', und manchmal weckt Reznor Assoziationen mit Lou Reed und David Bowie.
NIN bleiben wichtig, weil Reznors Selbstoffenbarungen wichtig sind in einer Umgebung, die sich für die Ängste des einzelnen so gut wie gar nicht interessiert.
0Kommentar|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 5. Februar 2007
6 Jahre nach "The Fragile" hatte das warten ein Ende u. Trent Reznor veröffentlichte "With Teeth".

Biß hat es alle mal, allein wegen solcher Songs wie "You know what you are" oder "Getting smaller", sowie der ersten Single "The Hand that feeds".
Diese Songs gehen sofort ins Ohr u. rocken wie die Hölle, aber hier liegt auch das Problem:
die Komplexität u. Vielschichtigkeit des Vorgängers u. des Industrial-Meilensteins "The downward Spiral" fehlt With Teeth in der Summe der meisten Songs.
Mit "The Line begins to blur" findet man z.B. den einzigen richtigen Industrial-Hit.
Aber "Only", der schon fast traditionell tanzbare Part des Albums, in der Vorgeschichte am ehesten mit "Closer" von "The downward Spiral" u. "Into the Void" von "The Fragile" zu vergleichen, punktet dann doch wieder ordentlich, ebenso wie das Gänsehaut erzeugende "Right where it belongs", für mich die stärkste Ballade nach "Hurt".

Das Album bedient letzten Endes sowohl alte NIN-Fans ("All the Love in the World", "Every Day is exactly the same", "Only", "The Line begins to blur", "Sunspots", "Beside you in Time" oder "Right were it belongs"), als auch die, denen diese Band vorher gänzlich unbekannt war u. auf Rock abseits des Mainstreams stehen ("You know what you are", "The Hands that feeds", "Love is not enough" oder "Getting smaller").

Punktabzug gibt's meiner Meinung nach für "The Collector" (trotz Dave Grohl von den Foo Fighters an den Drums) u. den Titelsong "With Teeth".

NIN-Fans, die ein zweites "The Fragile" erwarten, sollten vor dem Kauf erstmal hineinschnuppern.
Für alle anderen ist es sicherlich das zugänglichste Werk, aber eben nicht das Beste.
0Kommentar|2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 10. Mai 2005
Während ich beim Vorgänger „The Fragile" ein wenig Probleme hatte zwischen all den Klangversatzstücken den jeweiligen Song zu entdecken und ich Wochen brauchte um beide CDs ganz zu hören oder auch nur zu ertragen, fällt mir das bei „With Teeth" überhaupt nicht schwer. Zwar gibt es auch hier wieder interessante (ein ziemlich nichtssagender Begriff aber mit fällt nichts Besseres ein...) Sounds aber auch eine Menge Beweise dafür, dass Trent Reznor nicht nur ein begnadeter Soundtüftler sondern auch ein ziemlich guter Songwriter ist. Mit „All the love in the world" beginnt die CD ruhig, verhalten und fast minimalistisch mit einem schönen Kontrast zwischen Reznors ungewohnt warmer Stimme und dem Rhythmus der Drum-Machine um es dann sofort anschließend mit „You know who you are" NIN-typisch krachen zu lassen. „The hand that feeds" ist eine logische Singleauskopplung - ein Club-tauglicher Groove um ein einfaches Gitarren-Riff, dass das Zeug zun Rock-Klassiker hat. Der vorletzte Track „Right where it belongs" ist aber mein Lieblingsstück auf diesem Album. Reznors gedämpfte Stimme, undefinierbares Elektrobrummen/Rauschen über einer simplen Piano-Melodie und ein Klangwechsel im Schlussteil des Stückes der sich wohl direkt auf den Perspektivwechsel im Text beziehen soll.
Kommerzieller und massentauglicher zwar als das meiste bisherige NIN-Material aber definitiv nicht schlechter!
0Kommentar|2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 12. Januar 2006
soviel ist klar, vergleicht man dieses Werk mit allen anderen. Das macht das Material aber nicht schlechter, im Gegenteil. Trent Reznor, für mich einer der begabtesten Musiker der letzten 15 Jahre, hat seinem Sound neue Facetten hinzugefügt, mit großen Erfolg wie ich finde. Da ich nach wie vor Probleme habe zwecks Zugänglichkeit an andere NIN Werke enthalte ich mich einem Urteil, ob dies nicht doch die bisher beste NIN Platte ist. Gefallen tut sie mir auf jeden Fall und weiterempfehlen tue ich sie auch. Beeindruckend, das Reznor wieder mal alle Instrumente selbst eingespielt hat. Soundtechnisch bewegt sich die Platte nur selten wirklich im Industrial Bereich, aber wie gesagt “das macht das Material nicht schlechter.” Ich würde mich freuen wenn es mehr Trent Reznor´s heutzutage geben würde…
0Kommentar|7 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 12. Februar 2007
Lange,lange hat es gedauert.Und irgendwie haben viele geglaubt man würde nie mehr wieder was von den NINE INCH NAILS zu hören bekommen.Und dann doc

h ein neues Album nach 6 langen Jahren.Vorallen mit dem letzten,zwar sehr ambitionierten und liebevoll gemachtem Album "The Fragile",aber auch zu sehr epenhaft ausgefallen,hat es NIN Mastermind Trent Reznor es nicht allen leicht gemacht und musste sich viel Kritik anhören.Mit "With Teeth" melden sich NIN für ihre Verhältnisse,kurz und knapp wieder.Vorbei die auf "Fragile" verwendeten epischen Klangmomente,hin zur Reduzierung auf das wesentliche.Natürlich sind NIN nach wie vor keine der Bands die zum Mainstream schielen,auch nicht mit diesem,für ihre Verhältnisse,zugänglichstem Album ihrer bisherigen Schaffensperiode.Dafür gibt es auch hier wieder krachige,knarrzende Soudwände,harsche Wutausbrüche.Doch so offensichtlich mit dem Pop wie auf diesem Album haben NIN noch nie geflirtet.Man höre sich mal nur die Single"The Hand that Feeds" oder "Everyday is exactly the Same" an..Dann begreift man wovon ich rede.Und mit "Right where it belongs" gibt es auch hier endlich mal wieder eine Ballade die sowas von mitreißt und uns in die Welt dieser Band eintauchen lässt.Dennoch:"With Teeth" ist aber,gemessen an den vorherigen Alben,das schwächste.Es liegt nicht an den Songs,aber dieses Album hat nicht die Atmosphäre die NIN auf ihren vorherigen Alben stets zu schaffen gewusst haben.Auf jeden Fallmeldet sich diese Band nach Jahren des Schweigens erneut eindrucksvoll und charismatisch,wenn auch anders zurück und da diese Rezension 2007 geschrieben wurde heißt es am 17.April 2007 das neue NIN Album zu feiern.Dieses soll den Titel "Year Zero" tragen und verspricht großes Kino für die Ohren zu werden.
0Kommentar|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 26. April 2005
Das Dahinscheiden der rührend unerbitterlichen letzten mainstream-kompatiblen spirituellen Persönlichkeit wird leider abstinken müssen gegen eine ganz andere religiöse Erfahrung:
das neue Nine Inch Nails-Album erscheint.
vorweg: es ist kein agnostisches Spektakel geworden. Gott kehrte zurück und er war nicht peinlich, sondern majestätisch, sanftmütig und weitgehend laissez-faire zu des Gläubigen Ohr.
Ein Kosmos war "The Fragile".
Weshalb da irgendwelche Rock-Stinker sich laut eigener Aussage
angeblich so angestellt haben, kann ich nicht nachvollziehen. War
"Downward Spiral" noch eine reine Höllenfahrt in die dunkelsten Tiefen, in die ein gefährlich exhibitionistischer Mr.Self-Destruct den Appetite for Destruction des aufgeschlossenen Hörers für einen grauenhaften Rausch der Selbstbespiegelung im Nichts deformierte, stand "Fragile" trotz seiner imposanten Ausmaße mit einem Bein auf dem Boden der Realität, wenigstens der relativen pathetischen Realität einer herbstlich-sternenklaren Nacht der vermeintlichen Selbsterkenntnis oder so und war wie eine Zwischenetappe der Heilung dessen, was da ein Album
zuvor so exzessiv geröhrt hatte.
"With teeth" ist nun kein Prozac. Und es ist nicht auch nur einfach Pop, wie ich nach erstem Höreindruck, durchaus positiv gemeint, postulierte. Aber trotz einiger krachender Momente (wie bei Track 2 "Know what you are"), bleibt zunächst mal ganz klar festzustellen: Hier wird nicht versucht, den fetten Industrial-Hammer der atheistischen Limp Bizkit-Jugend um die Ohren zu schlagen. "With teeth" ist eine Rockplatte, aber eine die sich, wie Herr Reznor zuvor mehrfach betonte, auf das Songwriting konzentriert hat. Daher gibt es etliche Lieder auf dem Album, die die verdächtige Länge von 3 1/2 Minuten nicht wesentlich überschreiten.
Aber trotz einem finanziellen Trümmerhaufen, der nach Reznors
Komplettabstinenz von süffigen und berauschenden Drogen nebst anderen langsam sichtbar wurde, dient die Tracklänge nicht primär einer Singleverwertung. Also ist auch diese Befürchtung, die den einen oder anderen nach "The hand that feeds" beschlichen haben könnte, ausgeräumt. Wenn ein Track konzentriert, präzise und perfekt ist, warum sollte man ihn mit esoterischem Schmonsens aufblasen?
Beim ersten Hörgenuss ist es schon irritierend, wie gut die einzelnen Tracks auf Anhieb funktionieren, dennoch sind die meisten Slowburner, die mit dem Hören wachsen um anschließend das Potential haben, zu Hymnen zu werden,
die einem noch mehr im Kopf rumspuken als die "Hits" von "The Fragile".
Dass die Wahl der 2. Single auf "Only" gefallen ist, halte ich ebenfalls für sehr clever. Der Track dürfte zunächst unterschiedliche Assoziationen wecken, die von Chartgeilheit über Anti-NIN-Song, Selbstironie, Closer Pt.2 bis unhörbar merkwürdig reichen dürften. Tatsächlich aber repräsentiert er gewissermaßen die knackige Raffinesse des sehr abwechslungsreichen Albums und ist ein noch effektiverer Gesäßwackel-Dancefloor-Filla als "Into the void".
Nochmal Spoiler-Talking: Der Track "Home" ist laut Vorankündigung der Plattenfirma auch auf der deutschen VÖ dabei. Sehr schön, weil toll.
Allerdings steht er in der Tracklist der eigentlich als ausschließlich
geplanten Vinyl-VÖ an 11.Stelle und nicht am Ende und passt dort auch viel besser hin, den das große Finale sollte man tatsächlich dem Endtrack "Right where it belongs" (groß!) überlassen.
Fazit oder so:
Das Geile an diesem Album ist nicht nur, dass es neu ist, dass es fasziniert und unheimlicher Weise Spass (!) macht, dass hier nicht ein alternder Freizeit-Bodybuilder nochmal die dunkle Kutte überzieht, um seine Rente aufzubessern. Daher ist das Gerede von "Back to the roots" und so weiter eigentlich ziemlicher Blödsinn. "With teeth" klingt nach 2005 in NIN-Zeitrechnung und anders als die Bisherigen. Im Gesamtblick ergibt die Entwicklung von Nine Inch Nails allerdings einen fast seherischen Sinn und das Wunder, dass man über Jahrzehnte mit seiner Lieblingsband wachsen darf, ohne dass einer von beiden peinlich wird, ist wie ein Gottesgeschenk. Amen.
P.S.: Die Ausstattung der CD ist letztendlich dürftig. Die inneren Werte sind jedoch bombastisch, siehe oben. ;)
11 Kommentar|17 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Haben sich auch diese Artikel angesehen

5,99 €
11,99 €
7,37 €