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Kundenrezensionen

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am 23. April 2006
Als ich mich entschlossen habe mir diese CD zuzulegen, war ich voller guter Hoffnung, da mich die letzten Platten von Iron Maiden durchwegs überzeugt haben. Doch als ich mir die CD dann zum ersten Mal anhörte, war ich wie geplättet. Die Power und die eingängigen (aber keinesfalls kopierten) Melodiestrukturen überzeugten mich voll. Der Gesang von Dickinson wurde bei der Produktion mehr in den Vordergrund gestellt, was die Lieder von den Maiden-Songs distanziert und das ist meiner Meinung nach das Wichtigste an einem Solo-Album. Roy Z. spielt wiederum perfekte Riffs und schafft es sogar spanische Melodieteile einzubauen ("Navigate the seas of the sun"). Weltklasse! Im Prinzip kann ich keine Kritikpunkte an dieser CD finden, für mich ist es ohne Zweifel der beste Metal-Output des Jahres 2005. Na gut "Believil" hätte es meiner Meinung nach nicht gebraucht, doch ansonsten kann ich nur sagen: kaufen und anhören. Vor allem geeignet für Menschen, die nicht nur auf puren, stumpfen Metal stehen, sondern auch für andere Musikeinflüsse offen sind! Dickinson, bitte mach weiter so!
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am 3. Mai 2015
... dass Bruce Dickinson, der dieses Soloalbum zu einer Zeit veröffentlicht hatte, wo er schon wieder bei Iron Maiden das Mikro schwang, seine besten Stücke für sich selbst aufbehalten hatte und die Resteverwertung für Iron Maiden übrig blieb. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt. Dieses Soloalbum hält, was das Cover verspricht, düstere, melodische und auch schnelle Songs ergeben im ganzen ein Meisterstück, das in keiner gut sortierten ..... Auf Anspieltipps verzichte ich an dieser Stelle mal, da es sich um ein Gesamtkunstwerk handelt.
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am 24. Mai 2005
Endgegen aller Behauptungen möchte ich zuerst zwei Sachen in der oben angegebenen Rezension der Amazon-Redaktion korrigieren: zum einen stehen bei Iron Maiden nicht alle Räder still, die Band befindet sich in den vorbereitungen für die anstehende Tour, und zum andern hat Bruce Dickinson reichlich wenig mit den Gitarrenspuren des Albums zu tun, da diese, wie im Booklet ausgewiesen, nachweislich von Roy Z eingespielt wurden.
Zur CD:
Roy Z und Bruce Dickinson sind ein absolut hitproduzierendes Team, wie man schon auf "The Chemical Wedding" sehen konnte. Die Kombination aus kraftvollem Gesang, den eingängigen und genialen Riffs sowie dem guten Mix aus langsamen und schnellen Passagen machen diese CD zu einem absolut genialen Hörgenuss. Obwohl das Album mit einem seltsam anmutenden Intro einsteigt kommen direkt 2 Songs, die so manches was in den letzten Jahren an Metal verkauft wurde in den Schatten stellt.
Obwohl viele immer den Vergleich zu aktuellen Maiden Werken ziehen und sich über eindeutige Differenzen wundern kann ich nur sagen: Dieses Solowerk von Bruce Dickinson ist musikalsich vollkommen von Maiden unabhängig und verdient es nicht immer nur als Nebenprodukt des Maidensängers gesehen zu werden. Dieser Mann verdient für diese Neuauflage klassischen Metals in den modernen Welt absoluten Respekt.
Mir bleibt nichts weiter zu sagen, als dass der Kauf dieser CD absolut lohnenswert ist, auch für nicht-Maiden-Fans. Sie bietet dem geneigten Metal-Hörer oder Metal-Head alles wonach er sucht.
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TOP 1000 REZENSENTam 18. November 2006
Nachdem Bruce Dickinson Anfang der 90er für mich eher belanglose, nicht interessante, Musik gemacht hat, fand er gegen Ende der 90er wieder zurück zu richtig gutem Heavy Metal, ohne aber Maiden zu kopieren.

Die "Tyranny of souls" schließt nahlos an die letzten guten Werke an. Hier wird handwerklich guter Hard Rock bzw. Metal geboten. Die Platte ist nicht ganz so hart wie die "Chemical wedding", dafür aber melodiöser. Die Produktion ist auch prima (Roy Z) und Bruce ist sowieso einer der besten Sänger im härteren Bereich.

Es fällt mir schwer, einzelne Songs hervorzuheben, da eigendlich alle aus einem Guß sind. Stellvertretend nenne ich `Soul intruders` und die Ballade `Navigate the seas of the sun`. Das letztgenannte Stück erinnert mich dann aber doch an Maiden. Insgesamt ist ihm aber eine eigenständige, gute Platte gelungen.

Daher gibt es von mir 4 Sterne.
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am 22. Mai 2005
Mein lieber Scholli,dieses Album stellt eigentlich fast alles in den Schatten,was ich in letzter Zeit gehört habe.
Dickinsons Stimme ist und bleibt fantastisch, nichts ist daran auszusetzen.Die Produktion ist dermaßen fett, da alles perfekt abgemischt ist und kein Instrument zu aufdringlich wirkt.Wie man es von so einem Album auch nicht anders erwarten kann, sind die Gitarren auf Maidenniveau anzusiedeln, was nicht heißen soll, dass die Platte auch nach Iron Maiden klingt.Natürlich denkt man, wenn Dickinsons Stimme die Boxen erschüttert sofort an die Jungfrauen, jedoch klingt das Album nicht wirklich danach, was wohl auch daran liegt,dass der typische Galopprhythmus nicht vorhanden ist. Dickinson wird noch mehr eingesetzt(klar, Steve Harris ist ja auch nicht dabei), auf die zeiweiligen derben Knüppeleien folgen dann wieder diese genialen Melodien.
Die Refrains sind allesamt mit Bruces ausgezeichneter hohen Stimme gesungen.
Ich würde sogar behaupten das "Tyranny of Souls" besser ist als "Dance of Death",Iron Maiden bleibt zwar das nonplusultra allerdings waren auf DoD ja auch einige Ausfälle zu hören.
Das ganze Album ist einfach nur als Meilenstein des Heavymetals zu bezeichnen. Die Songs sind zwar eingängig doch sie fressen sich nicht ins Gehör,auch der Wiedererkennungwert ist natürlich gegeben.Ok das Intro ist mehr oder weniger überflüssig, aber schon Abduction rockt euch so die Rübe weg, dass ihr sofort von diesem Album gefesselt werdet. "Tyranny of Souls" ist rundum gelungen, jeder Song Weltklasse, nicht nur für Maidenfans. KAUFEN!!!
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am 21. April 2007
Was ich an Bruce Dickinson Alben so mag ist, daß sie selbst bei andauerndem Anhören nich langweilig werden. immer entdeckt man was neues und die Melodien sind (fast) immer großartig. Auch Tyranny of souls ist wieder großartig. Und vorallem "navigate the seas of the sun" entwickelt bei genauerem hinhören eine besondere Magie. "Tyranny of Souls" ist ebenfalls ein toller song und alle anderen ebenfalls. Ein weiteres, großartiges Album mit einem, wiedermal,bestens motivierten Mr. Dickinson.
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am 29. Mai 2005
Sieben Jahre und zwei Iron Maiden Scheiben nach The Chemical Wedding meldet sich die beste Stimme des Heavy Metal Solo zurück. Ich weiß gar nicht wo dieser Mann die Energie hernimmt so zwischen seinen Aktivitäten bei den "Jungfrauen" solch ein herausragendes Album aufzunehmen.
Die zehn Songs klingen frisch, modern und niemals langweilig. Die Produktion ist kraftvoll, die Gitarren krachen an den richtigen Stellen und Bruce's Stimme thront über allem! Das Album steht musikalisch in einer Reihe mit Accident of Birth und dem eingangs bereits erwähnten The Chemical Wedding. Es gibt keine Ausfälle, die Songs gehen allesamt gut ins Ohr. Wer allerdings auf Metal-Hymnen ala Iron Maiden hofft, der wird sicher enttäuscht sein. Wenn es so wäre bräuchte Mister Dickinson kein Soloalbum zu machen.
Warum nur vier Sterne? Auch wenn die Tracks alle überzeugen können fehlt dann doch der letzte Schliff der es zu einem Diamanten hätte machen können! Trotzdem kann ich allen Fans von melodiösen Metal nur raten diese CD zu kaufen. Sei es auch nur um die Wartezeit auf ein neues Maiden-Album zu verkürzen.
Anspieltips: DEVIL ON A HOG, NAVIGATE THE SEAS OF THE SUN und die Single-Auskopplung ABDUCTION!
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VINE-PRODUKTTESTERam 9. Oktober 2005
Nachdem Tyranny of Souls jetzt bereits über ein halbes Jahr auf dem Markt ist und ich die Scheibe bestimmt an die 200 mal gehört habe, muß ich einfach noch ne Rezi loswerden. Warum? - Weil diese SCheibe bislang die beste Metal Veröffentlichung dieses Jahres ist und Bruce Dickinson in der Metal Champions League sicherlich inzwischen vor Halford, Ozzy oder anderen Metal Legenden der beste Sänger ist. Insbesondere live singt er inzwischen besser denn je, was man bei den Maiden Konzerten im Sommer sehen und vor allen Dingen hören konnte.
Neben seinen gesanglichen Qualitäten beschert uns Air Raid Siren inzwischen das dritte mal (nach den teils doch sehr durchwachsenen ersten 3 Solo Alben) ein Klassikeralbum, was man ohne weiteres neben ewigen Meilensteinen wie Ozzys "Blizzard of Ozz", Halfords "Resurrection" einordnen kann.
Zeitloser Metal mit erheblich mehr Experimentierfreude als bei seinen Hauptarbeitgebern. Bei den Songs ist meiner Meinung nach kein Ausfall zu vermelden - ein akustisches Bonbon reiht sich an das andere. Der Reihe nach:
1. Mars within
Stimmungsvolles Intro mit schrägen Soundeffekten, welches nahtlos in die erste Abrissbirne übergeht:
2. Abduction
Ein Knaller vor dem Herrn. Hätte sich auch auf der letzten Priest Scheibe als echter Höhepunkt herausgestellt. Treibender Rhythmus mit einzelnen Double Bass Attacken, genialer Gesang
3. Soul Intruders
Die direkte Verwandschaft zum Accident of Birth Klassiker Starchildren lässt sich nicht leugnen. Der Song ist insgesamt etwas schwächer aber natürlich immer noch ein Ohrwurm erster Kajüte
4. Kill Devil Hill
Bruce singt über eine seiner (zahlreichen) Leidenschaften - das Fliegen. Hymnischer Refrain. Geniale Gitarrenarbeit von Roy Z (der die Metalwelt seit einigen Jahren entscheidend prägt, klasse Mann. Wie übrigens auch die warme, fette und facettenreiche Produktion Roy Zs bislang beste Leistung ist)
5. Navigate the Seas of the Sun
Klassiker-Alarm!!! Eine hymnische Ballade - meiner Meinung nach die beste von Dickinson bislang überhaupt. Randy Rhoads wäre auf das Gitarrensolo (tolle Akustik / Elektrik Gitarrenarbeit) stolz gewesen (wie Roy Z immmer mal wieder stark auf Rhoads referenziert - man höre nur das Solo von Chemical Wedding)
6. River of no Return
Noch ein Klassiker. Hymne mit mystischen Instrumentalparts und einem genialen Refrain
7. Power of the Sun
Treibendes Uptempo Stück - ebenfalls mit einer Göttergabe von Refrain ausgestattet - tolle Tempiwechsel
8. Devil on a Hog
Hätte auch gut auf Bruces erste 2 Solo-Outputs gepasst. Immer noch gut, aber für mich das schwächste (immer noch starke) Stück der CD
9. Believal
Chemical Wedding lässt grüßen. Und Seventh Son of a seventh Son. Super, genial - Dio wäre stolz, hätte er dieses Stück im Repertoire. Unheilvolle Stimmung, klasse Riffing - einer der absoluten Höhepunkte!
10. Tyranny of Souls
Ursprünglich für das Terzett Halford - Tate - Dickinson geschrieben beschließt das Titelstück die Scheibe genauso stark, wie man es bei so einem Klassiker erwartet. Hymne hoch zehn
Fazit:
Jeder, der auf klassischen Metal steht, sollte in dieses Album zumindest mal reinhören. Für mich stehen Tyranny of Souls und Chemical Wedding auf einer Stufe - gefolgt von Accident of Birth.
Ohne Dickinson wäre die Metal Welt nicht dieselbe. Klasse Mann, klasse Album. Melodie und HÄrte perfekt vereint und gekrönt von einer Hammer Produktion.
Einziger Wermutstropfen: live wird man das leider so schnell nicht erleben - durch die zahlreichen Maiden Aktivitäten. Naja, ein lachendes und ein weinendes Auge ;-)
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am 12. Juli 2005
Auch die neue Bruce Dickinson kann überzeugen und stößt sogar fast meine Lieblingsscheibe „Chemical Wedding" vom Thron. Dazusagen muss ich aber auch das ich bekennender Maiden/Dickinson Fan bin. So kann es halt schon sein das die eine oder andere Ansicht nicht immer ganz Objektiv ist.
Was ich generell sehr gut finde ist die Tatsache, dass die Platten von mal zu mal eigenständiger und besser werden. Denn auf den ersten Alben klang Bruce Dickinson mir persönlich zu viel nach Maiden. Das störte mich zwar nicht besonders, aber das ist kein Eigenständiges Album, das war eher nur das gewohnte in neuer „Verpackung"
Zur Scheibe. Das geniale an „Tyranny of Souls" ist zweifelsohne der geniale Mix aus fetten und harten Riffs gepaart mit geilen Melodien und Doublebass. Wie zum Beispiel in „Abduction" oder „Soul Intruders". Dickinson hat auf seiner neuen Platte fast die Perfekte Mischung gefunden auf Metal & Melodie. Das Beweißt zum Beispiel auch „Kill Devil Hill". Es hat ein fettes, knackiges Riff am Anfang und klingt dann richtig Melodisch aus. Aber auch die Ballade „Navigate the seas of the sun und River of no Return" gefällt mir besonders gut. Auf letzterem ist auch noch ein Klasse mehrstimmiger Chorus vorhanden.
Fazit: „Alles richtig gemacht", so könnte man kurz & knapp die Platte beschreiben. Dickinson hat eine sehr gute Scheibe rausgebracht, die sowohl mit Härte als auch mit Melodie groß punkten kann. Warum keine 5 Sterne? Verdient hätte es die CD eigentlich schon. Aber ich habe „Chemical Wedding" auch mit „nur" 4 Sternen bewertet. Einfach nur aus dem Grund, weil die alten Maiden Platten der 80ziger wahre 5 Sterne verdient haben. Und die sind meiner Meinung nach noch etwas besser als die Neue Cd.
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am 17. Juni 2005
Bruce Dickinson klingt solo immer mehr nach Iron Maiden. Der nunmehr sechste Studio-Alleingang der unübertrefflichen Metal-Stimme ist zugleich der stärkste geworden - knapp 45 Minuten feinster Heavy Metal in Reinkultur. Dabei hat Dickinson für „Tyranny of Souls" nicht mehr wie zuvor seinen Maiden-Kollegen Adrian Smith für die Gitarren mit im Boot. Stattdessen weitet Mr. „If it ain't a Boeing - I ain't going!!!" seine seit dem 1994er-Album „Balls to Picasso" bestehende Zusammenarbeit mit dem amerikanischen Producer Roy Z (u.a. Rob Halford, Judas Priest, Helloween, Masterplan, Rob Rock) aus, der Aufnahme, Mix und Produktion übernimmt. Darüber hinaus steuert er auch sämtliche Gitarren inklusive toller Frickelsoli bei und hat alle zehn Songs (bzw. neun Songs und ein Intro) rund um übersinnliche Kräfte und Manipulationen, Dämonen und Mächte des Guten und Bösen von der Urzeit bis heute zusammen mit dem Meister geschrieben.
Das Ergebnis ist für Iron Maiden- Fans unwiderstehlich. Songwriting und Sound sind von der ersten bis zur letzten Minute 100-prozentig „Jungfrau"-kompatibel. Ein Song ist besser als der andere; und die Abwechslung reicht vom knisternd spannenden Intro MARS WITHIN und dem folgenden prächtigen Heavy Metal- Brecher ABDUCTION über die traumhafte episch erzählende Ballade NAVIGATE THE SEAS OF THE SUN bis hin zum straighten 70er-Jahre-Rocker DEVIL ON A HOG mit süchtig machenden Hooklines. Getragene Mid-Tempo-Nummern wie RIVER OF NO RETURN - bedächtig schreitend, mit dramatischen Harmonien und druckvollen Chören - oder das verträumt schwelgende KILL DEVIL HILL, eine Hommage des Hobbypiloten Dickinson an den Ort, an dem Orville Wright im Dezember 1903 als erster Mensch ein Motorflugzeug in die Lüfte gehoben haben soll, wechseln sich plötzlich mit hochdynamischen Speed-Nummern wie POWER OF THE SUN ab.
Songwriting und Umsetzung sind Spitzenklasse. Raffinierte Melodien - eingängig aber keinesfalls plump - ergänzen sich bestens mit dem brachialen Heavy Metal- Grundgerüst. Dynamische Ausdruckswechsel zwischen sämtlichen Strophen, Bridges und Refrains sorgen dafür, dass auch nach 100 Hördurchgängen keine Langeweile aufkommt. Dazu tragen auch Roy Z's aktive Gitarren bei, die ganz in Iron Maiden- Manier enorm viel Wert auf Melodie legen.
Alles in allem ein exzellent geschriebenes Album, dem die (zurecht) legendäre und heute wie früher kein bisschen schwächelnde Powerstimme Bruce Dickinsons letzten Endes das Prädikat „Weltklasse" verleiht. Niemand sonst außer ihm selbst wechselt so vortrefflich von einem Takt zum andern die Oktave (RIVER OF NO RETURN), trägt teilweise bereits die Strophen wie bei SOUL INTRUDERS mit solch inbrünstiger Power und kraftvollem Charisma vor, dass er für alle Zeit die Exklusivrechte zum würdigen Vortragen der Komposition behalten wird. Und auch bei knisternden, mysteriösen Atmosphären wie dem Beginn des episch anhauchten Titelsongs TYRANNY OF SOULS sorgt Dickinsons expressive Stimme für genau die einschüchternde Stimmung, die der aus Shakespeares „Macbeth" entlehnten Anfangsszene in der ersten Strophe gerecht wird, bevor auch die hymnischen Melodien im Chorus sowie ein düsterer, dramatischer B-Teil gleichfalls wie das komplette Album genau für die Stimme Dickinsons maßgeschneidert wirken.
„Tyranny of Souls" ist definitiv eines der Alben, die der CD-Spieler über Wochen hinweg nicht mehr ausspucken will. Es dürfte bloß noch „Iron Maiden" draufstehen - so aber könnte der Name „Bruce Dickinson" allein gar zu einer größeren Legende werden.
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