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am 20. April 2005
Bammmm!!!! Was für ein Einstieg! Als ob es nicht schon geil genug wäre, nach der fulminanten MAIDEN Reunion ein weiteres Soloalbum von „The Voice Of Metal" zu erhaschen, nein, Bruce scheint's auch auf Solopfaden noch mal richtig wissen zu wollen und kracht gleich mit dem fulminanten Opener „Abduction" ein dermaßen mächtiges Thrash meets Melodie Brett aus den Lenden, dass es nur noch eine Freude ist. Bay Area Riffing der Marke TESTAMENT/EXODUS trifft auf typische MAIDEN Harmonien und absolut nicht von dieser Welt stammende Gesangslinien und Refrains!
Jeder einzelne Track dieses Wahnsinnsalbums wäre trotz seiner Wucht, der brutalst wummernden Gitarrenarbeit und harten Grooves singletauglich, jeder einzelne Moment stellt die Ausnahmeklasse dieses Mannes klar und die, aus abermaliger Zusammenarbeit mit Roy Z entstandene superfette Produktion, die weit weniger brachial und tieftönig als jene des Vorgängers erschallt, tut ihr Nötiges um „Tyranny Of Souls" bereits jetzt zu einem Klassiker zu machen. War das geniale „Accident Of Birth" der Befreiungsschlag in Sachen Maiden Vergangenheit, „The Chemical Wedding" ein ebenso herrlich wir donnernd düsterer Power Brocken, so ist das neue Monstergeschoss genau der fällige Brückenschlag zwischen diesen beiden Alben, voll mit unabnützbaren Hits, vielleicht nicht besser, aber zumindest ebenso überirdisch wie seine beiden Vorgänger und somit ein weiterer absoluter Heavy Metal Höhepunkt!
BRUCE DICKINSON beschreitet einen ungeheuer kompakten Pilgerweg zwischen Klassik und Moderne, das Werk klingt absolut zeitgemäß ohne je aufdringlich, aufgesetzt oder gezwungen zu wirken, und wer es wie selbstverständlich schafft, neben ultraharten, teils fast thrashigen Ohrwurmwundertüten wie „Soul Intruders", „Kill Devil Hil" oder dem erhabenen „River Of No Return", eine herrlich kitschfreie Akustikballade wie „Navigate The Seas Of The Sun" einzupflanzen, episch drückende Wahnsinnsnummern wie den Titelsong zu kredenzen und gegen Ende eines Albums noch locker unmenschlich geniales Liedgut wie, den mit „Piece Of Mind" lastigem zweistimmigem Megarefrain vorgetragenen Oberhit „Power Of The Sun" zu servieren, der ist zurecht ein GOD OF METAL!

10 Punkte, nur Hits, Weltklasse, Album des Jahres, setzen und aus!
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am 22. Februar 2009
Wer die besten Sänger des Heavy Metal Bereichs sucht, der kommt am Namen Bruce Dickinson nicht vorbei. Der Frontmann der britischen Metallegende Iron Maiden fährt seit seinem Solodebut "Tattooed Millionaire" im Jahre 1990 zweigleisig.
Der Sound seiner Eigenproduktionen bewegt sich im breiten Spektrum von balladesk - verträumt bis hart rockend. Auf seinem sechsten Studioalbum "Tyranny of Souls" aus dem Jahre 2005 kombiniert der kleine Mann mit der großen Stimme seine typischen Trademarks zu einem überzeugenden Ganzen. Unterstützt von Gitarrist Roy Z liefert der gelernte Flugzeugpilot 10 Weltklasse - Kompositionen ab.

Gleich zu Beginn schlägt das düstere Intro "Mars within" schwer auf und leitet über in die Single "Abduction". Im Stil der schnellen Maiden - Nummern gehalten und mit einem majestätischen Refrain ausgestattet schafft Dickinson es mit diesem Song sofort, den Hörer zu fesseln. Der eingängiste Song einer sehr guten LP.

Der erstaunlich aggressive Gitarrensound des Roy Z findet seine extremste Ausprägung im wüsten "Soul Intruders". Eine schnelle Doublebass prescht gepaart mit einem harten Riff kraftvoll nach vorne und entlädt sich im melodischen Refrain. Ebenfalls eine starke Nummer, die auch gut auf das "Chemical Wedding" - Album gepasst hätte.
Nicht ganz so hart geht es mit der schweren Midtempo - Hymne "Kill Devil Hill" weiter. Der majestätische Gänsehaut - Refrain wird untermalt von einem bombastischen Orgelthema und erzeugt eine schaurig - schöne Gänsehaut. Ein sehr berührendes Stück Musik und mit Sicherheit einer der besten Titel aus der Feder des Engländers.

Aus den Superlativen kommt man auch mit "Navigate the Seas of the Sun" nicht heraus. Bei mir hat es eine Weile gedauert bis sich die wahre Größe dieses Stückes gezeigt hat, doch nachdem der Funke übergesprungen ist gehört es meines Erachtens defintiv in eine Reihe mit großen Balladen wie "Tears of the Dragon" oder "Man of Sorrows". Eine beeindruckende Ruhe und ein verträumtes Soundbild zeichnen diesen Geniestreich aus. Richtig mitreissend wird es gegen Ende, als Bruce im Duett mit sich selbst singt.

Die Texte auf "Tyranny of Souls" sind schwer zu fassen. Sie bewegen sich in einem mystisch verklärten, teilweise sehr düsteren Rahmen und thematisieren stets auf ihre eigene Weise den Albumtitel.

So auch "River of no Return". Ein Midtempo - Song, der mich jetzt nicht unbedingt umhaut, aber defintiv als solide Komposition zu bezeichnen ist.
Im Gesamtbild etwas unter geht der zweite schnellere "Power of the Sun", der mir persönlich sehr zusagt. Ein Refrain im Stil schneller Maiden - Kracher a la "Rainmaker" oder "Different world".

Die meisten Songs der CD sind im mittleren Tempo gehalten, so auch "Devil on a Hog", dessen sattes Riff und packende Hook zu überzeugen wissen.

Das progressivste und gleichzeitig dunkelste Stück nennt sich "Believil" und erzeugt eine wabernde Black Sabbath - Stimmung. Der schauerliche Text passt hervorragend in den verklärten Gesamtkontext.

Nach 9 starken Titeln ohne Qualitätseinbuße schwingt sich das Komponistenduo Bruce Dickinson und Roy Z mit dem abschließenden Titelsong "Tyranny of Souls" ein letztes Mal zu Bestform auf. Der gelungene Macbeath - Querverweis in der ersten Strofe dient der dämonischen Nummer als perfekter Einstieg und mündet in einen weiteren Gänsehaut - Refrain. Ein berührender Abschlussong, welcher sämtliche Stärken des Albums auf knapp 6 Minuten Spielzeit komprimiert: Satte Riffs, große Hooks, Düsternis. Für mich ganz klar der herausragende Titel des Albums.

Bruce Dickinson hat Solowerke von unterschiedlicher Qualität veröffentlicht. Manche wiesen durchaus Längen auf, bei anderen fehlten die ganz großen Hooks oder Riffs, doch "Tyranny of Souls" wirkt im Gesamtvergleich als das bisher beste und ausgereifteste Album des legendären Sängers.

Im Vergleich zu den letzten Iron Maiden - Werken, deren Songs unter der teils zu progressiven Gitarrenarbeit der Herren Smith, Harris und Gers manches Mal die richtig packenden Elemente vermissen ließen und zu sehr ausarteten, zaubert Sänger Dickinson mit "Tyranny of Souls" ein kompaktes, filigranes Gesamtkunstwerk. Der direkte, trockene Sound und die teilweise recht simplen, aber dafür umso eingängigeren Arrangements zeigen die gesamte kompositorische Klasse eines absoluten Ausnahmetalents der Szene. Hierbei stört auch die etwas knapp bemessene Spielzeit von 44 Minuten nicht entscheidend.

Wenn man ein Dickinson - Album braucht, dann dieses.
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am 14. Juni 2005
Er könnte nämlich noch was lernen. Und zwar wie man auch anno 2005 guten traditionell angehauchten Metal machen kann, ohne sich ständig selbst zu kopieren. Tyranny of Souls ist eine CD, die Iron Maiden hätte veröffentlichen sollen, dies hätte ihrer Popularität auf jeden Fall besser getan.
Da Harris und die anderen allerdings lieber im alten Fahrwasser schippern, muß Bruce im Alleingang eine der besten Platten dieses Jahres auf den Markt bringen.
Sämtliche Lieder auf seinem neuen Solo-Output sind absolut genial. Only Killers-no fillers.
Abgesehen von den genialen Riffs und den mitreißenden Melodien besitzt Tyranny of Souls auch eine lyrische Ausrichtung, die Maiden zu letzt bei Seventh Son of a Seventh Son an den Tag legten. Intelligente Texte, die nachdenklich stimmen und Bruces Hang zur biblichen Mythologie verdeutlichen.
Anspieltips: Soul intruders, Kill Devil Hill, Navigate the Seas of the Sun oder auch Power of the Sun.
Mr. Air Siren is back, please welcome him and bow down before this Voice of Heavy metal...
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Jetzt mal ehrlich und Hand hoch: Wer hat die letzte Maidenscheibe "Dance Of Death" nur aus Gewohnheit und weil Bruce Dickinson darauf singt gekauft? Nicht wenige! Wir Metaller sind halt treue Gewohnheitskäufer.
Nun sind vier Jahre seit der Best Of ins Land gezogen und Metalsupersänger Bruce Dickinson hat ein neues Soloalbum namens "Tyranny Of Souls" aus dem Hut gezaubert. Maidenkollege und Gitarrero Adrian Smith ist nicht mehr dabei, dafür aber Gitarrist, Co-Songwriter und Produzent Roy Z.. Mit ihm und Drummer David Moreno, sowie dem Keyboarder mit dem Pseudonym Maestro Mysterio ballert der Engländer feinsten Metal aus allen Rohren! Hier gibt es noch Überraschungen(!), Aha Erlebnisse und tolle Songs, die nicht recycelt, sondern äußerst frisch und stark klingen.
Thematisch werden apokalyptische Themen behandelt, was man schon nach Betrachten des Covers, ein Gemälde von Hans Memling (circa. 1485) ahnen kann. Musikalisch bietet Dickinson neben fetten Riffmonstern wie "Abduction", leicht getragenem Stoff wie "Soul Intruders" auch poetisch-balladeskes a la "Navigate The Seas Of The Sun" oder Midtemporocker wie den Titelsong. Alles klingt unverbraucht und spannend. Die Riffs sitzen 100% und über die Sangesleistung von Bruce brauche ich nichts zu sagen!
Gibt es auch Makel? Ja, einen die kurze Spielzeit! "Tyranny Of Souls" ist ansonsten genial und muss von jedem Bruce/Maiden Fan verhaftet werden! Der Mann wird mit dem Alter immer besser.
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am 15. Juni 2005
Keine Frage, Bruce Dickinson ist einer der, in meinen Ohren DER beste Sänger des Heavy Metal. Sein Organ ist unverkennbar, die Ausdrucksstärke beeindruckend, sein Spektrum zwischen "rotzig" und weich unerreicht. Nach seinem Ausstieg bei Iron Maiden nach "Fear Of The Dark" begab sich der Mann auf die Suche nach neuen musikalischen Herausforderungen und landete dabei mit seinen Experimenten meiner Meinung nach einen Volltreffer (Balls To Picasso) und einen Flop (Skunkworks). Mit "Accident Of Birth" näherte er sich wieder dem traditionellen Heavy Metal an, wenig später verkündete man seine Rückkehr zu den Eisernen.
Kaum war er wieder im alten Boot, merkte man auch seinen Soloaktivitäten wieder den Drang nach etwas anderen Klängen an, und so erschien mit "The Chemical Wedding" ein düsteres, fast beklemmendes Heavy-Rock Album, dass seiner Stimme absolut Rechnung trug und zu den stärksten Alben dieses Bereichs der letzten Jahre zu zählen ist. Schon damals mit an Bord: Roy Z, seines Zeichens Produzent und Mastermind von "Tribe Of Gypsis".
Nun also "Tyranny Ofg Souls", bei dem sich Roy Z erstmals auch für die komplette Gitarrenarbeit verantwortlich zeichnet. Stilistisch pendelt das Album zwischen den beiden Vorgängern AOD und TCW, birgt aber gleichzeitig neue Facetten mit ein, moderne Elemente, aber auch klassische Heavy-Einflüsse, die her an Priest erinnern, denn am Maiden. Die Platte startet unerwartet Heavy, sowohl "Abduction" als auch "Soul Intruders" sind echte Brecher, die in den Strophen mit Powerriffing und Double-Bass aufwarten, während sie im Refrain hymnische Anklänge zeigen. Hier kommt Bruce's Stimme perfekt zum tragen, denn der Spagat zwischen Agression und Erhabenheit gelingt ihm mal wieder perfekt. Auch die Gitarren, zwischen Maiden-artigen Double-Leads und kraftvollem Riffing sind absolut mitreißend. Von nun an wird das Album etwas ruhiger, bietet mit "Navigate The Seas Of The Sun" gar eine waschechte Akustiknummer auf, mit River Of No Return eine recht popig anmutende Ami-Rock Anleihe. Wobei wir trotz popig immer noch im harten Rock zu Hause sind, um Missverständnissen vorzubeugen. Die übrigen Nummern gemahnen noch recht stark an TCW Zeiten, düster und bedrohlich.
Fazit: über die Stimme von Bruce Dickinson zu diskutieren wäre, wie über die Fähigkeiten eines Zidane zu streiten, schlicht Unsinn. Die Gitarren von Roy Z sind da wohl die Überraschung des Albums, denn seine Riffs scheinen häufig heavyer als das der metallischen Urgesteine Smith/Murray. Hätte man von einem Tribe Of Gypsis Mann so sicher nicht erwarten können!Die Produktion ist kraftvoll und passt perfekt. Also, wer Bruce mag, wird das Album ohnehin schon haben, wer auf harten Rock mit extrem eigener Note steht, sollte dieses Album auf jeden Fall anchecken, auch wenn er kein Iron Maiden Fan ist.
Möge seine Stimme ewig ertönen!
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am 13. Juni 2005
Und Dickinson macht mal wieder alles richtig... Bin zwar kein Experte was seine Solo-Projekte angeht, kenne nicht alles... aber was ich von seinen Solo Aufnahmen kenne, find ich durchwegs erstklassig. Klar sind Iron Maiden selbst eine Institution, aber Dickinsons Solo-Sachen müssen sich zu keiner Zeit vor den "großen" verstecken und können mit sehr eigentständigem Stil Punkten, wie ich meine!
Tolle Melodien, starke & düstere, teils wie von anderen schon geschrieben, mythische Lyrics und eine astreine Produzent von Dickinson und Halford - Intimus Roy Z machen auch "Tyranny of Souls" zu einem wahren Hörgenuss! Schön abwechslungsreich präsentiert uns einer der besten Frontmänner der Metal-Historie eine neue Langrille, die wohl keine Wünsche offen lässt. Dickinson geht vielleicht generell etwas ruhiger zu Werke als auf anderen Werken, aber das stört nicht - die Songs sind durchwegs hochwertig, meine Favorites sicher: "River of No Return", "Navigate the Seas of the Sun", "Soul Intruders", und und und.
Alle Liebhaber von Metal der ganz klassischen alten Schule können hier bedenkenlos zugreifen. Mr. Dickinson beweist einmal mehr dass auch die Herren von Manowar vlt nicht ganz unrecht haben: Heavy Metal will never die. ;)
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am 1. September 2011
Was Bruce Dickinson auf Tyranny of Souls abliefert, ist schlichtweg genial. Musikalisch wie stimmlich perfekt abgestimmt und ausbalanciert, könnte diese Scheibe durchaus, wie einige Vorrezensenten vollkommen zu Recht schrieben, so mit das Beste sein, was Dickinson jemals abgeliefert hat. Den Hörer erwartet eine gute Mischung aus Balladen und schnelleren Stücken, metaphysische Texte und einfach nur supergeile Musik. Als unbedingte Anspieltipps ließen sich "Soul Intruders", "River Of No Return", "Power Of The Sun", "A Tyranny Of Souls" und natürlich die gigantische Ballade "Navigate The Seas Of The Sun" nennen. Man merkt schnell, wie so oft bei Alben von Bruce Dickinson, dass so gut wie alle Lieder der CD absolute Highlights sind.
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am 1. November 2005
Bruce & Bongo oder Siegfried & Roy? Wieder sind Bruce Dickinson und Roy Z zur Täte geschritten und wieder einmal ist dabei vorzügliches Songmaterial zustande gekommen. Sind tatsächlich schon 7 Jahre vergangen seit Chemical Wedding vegangen??? Gerade jenes Album halte ich für eines der besten Metal Alben der letzten Jahre. Nicht nur, weil es durch seine düstere und härtere Ausrichtung mehr Distanz zu den klassischen Maiden wahrte.
Ich meine Tryranny rückt den Burschen von Maiden wieder etwas näher auf die Pelle. Soul Intruders hätte, bis auf das bißchen Doublebass, auch auf den letzten beiden Maiden Alben stehen können, übertrifft aber in der musikalischen Ausschmückung jeden anderen Durschnittssong auf Brave New World und Dance Of... Auch sonst kommen nach Maiden Manier der letzten Jahre vielfach Keyboards und Synthies zum Einsatz, die die melodische Seite vieler Songs noch verstärken. Zunächst war ich davon etwas enttäuscht, aber das Album hält neben Heavy Rockern und akustischen Moment auch noch ausreichend Kraftfutter bereit und es ist wohl auch die Ausgwogenheit des Materials, bei durchgängig hoher Qualität, die zu den Stärken von Tyranny.. zählt. Das die sich das Material innerhalb bekannter Parameter bewegt fällt kaum ins Gewicht.
Mäkeln kann man wirklich nur Details, dass Meeresrauschen von Navigate... nicht unbedingt nötig und die Gitarren zu Beginn von River Of No Return scheinen auch geklaut, ohne das ich jetzt spontan den Urheber benennen könnte. Roy Z hat am Computer einen detailreichen und druckvollen Sound zusammengeschraubt. Die Experimente von Chemical... sind passé. Tyranny stellt nicht nur die letzten Maiden Alben in den Schatten, sondern streicht auch noch die Dürftigkeit der letzten Priest deutlich heraus. Müll a la Revolution und Loch Ness kann man hier vergeblich suchen.
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am 1. Dezember 2005
"Tyranny of Souls", das bis dato aktuelle Solo-Werk von Maiden-Frontmann Bruce Dickinson bedarf kaum eines Kommentars. Man wird hier sicherlich keine kreativen Höchstleistungen oder musikalischen Experimente vorfinden, doch erwartet man das von Dickinson eigentlich auch nicht. Die Songs sind relativ kompakt, klar strukturiert und verleihen dem Album so einen abgerundeten Gesamteindruck. Dickinsons Stimme ist wie gewohnt in Hochform und schraubt sich aus temporeichen Strophen zu melodischen, mehrstimmigen Bombastrefrains hinauf, welche nahezu alle zum Ohrwurm taugen. Auch die Ballade "Navigate the Seas of the Sun", ist konzeptionell hervorragend in das Gesamtwerk integriert und lässt den Hörer ein wenig zur Ruhe kommen, um sich später auf das anhaltende "Crescendo" bis zum Titeltrack einlassen zu können. Für die Gitarrenarbeit zeichnet Roy Z verantwortlich (gleichzeitig auch Produzent), welcher mit dem 3er Gespann der Eiserenen Jungfrauen zwar nicht mithalten kann, aber eine solide Grundlage für Dickinsons markanten Gesang schafft. Der Sound ist vielleicht das einzige kleine Manko, da die Produktion doch die eine oder andere Schwäche aufweist. Insgesamt also ein klassisches Heavy-Metal Stück, dass direkt beim ersten Durchgang überzeugt und sein Niveau bis zum Ende hält. Einen direkten Vergleich zu Iron Maiden-Werken würde ich jedoch nicht wagen, da hier der Schwerpunkt eindeutig (logischerweise) bei Dickinson liegt und folglich die virtuose Gitarrenarbeit fehlt...ich denke man weiß, worauf man sich einlässt und wer Bruces Stimme in ihrer gesamten Reichweite zu schätzen weiß, kann bedenkenlos zugreifen...
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am 25. Mai 2005
Bruce Dickinson erreicht mich mit seiner Musik mehr als jeder andere Musiker! Er hat etwas von Gott für mich. Insoweit ist für mich auch dieses Album ein Hochgenuss!
Vergleicht man aber das Album mit dem - zugegebenermaßen nicht zu übertreffenden - Album "The Chemical Wedding Day", fällt es jedoch deutlich ab. Die Stimmung die sich durch CWD durchzieht, wie ein roter Faden, vermisse ich auf ToS gänzlich. Die Produktion von ToS ist zwar grundsätzlich überdurchschnittlich; im Vergelich zu den Vorgängeralben fällt sie aber nicht mehr ganz so liebevoll und detailreich aus! Das Songwriting ist - was ich gut finde - an vielen Stellen progressiv; es fehlt jedoch der letzte feinschliff. Letztlich ist selbst der Gesang nicht mehr ganz so druckvoll und stellenweise extrem wie auf CWD (Book Of Thel)!
Meine Kritik ändert nichts daran, dass ich jedem empfehle, ToS sich zu kaufen. Obwohl es nicht die Qualität des Vorgängers erreicht, ist es dennoch als ein weiteres gelungenes Soloprojekt einzustufen, dass durchweg zu überzeugen weiß. Es gibt keinen Ausfall auf dem Album und mit "Devil on a hog", "Navigate The Seas Of The Sun" und "Abduction" drei herausragende Lieder!
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