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48 von 49 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Oft unterschätztes Debüt aus dem Jahre '68
Neben Hendrix, Clapton und Jimmy Page, führt Beck seit jeher das Dasein eines Underdogs im Pantheon der Gitarrengötter. Diese erste Solo Bemühung jedoch, jetzt bei Epic als Remaster erschienen, gilt mittlerweile auch bei den Kritikern als Meilenstein des frühen Hard Rock. Ein 23jähriger, damals noch recht unbekannter, Rod Stewart erinnert vielmehr...
Veröffentlicht am 4. Juni 2005 von jeffschwitz

versus
0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Jeff Beck
Geweldige gitarist. Toch kon mij deze cd niet echt blijven boeien.
De cd werd goed verpakt en ook snel verzonden
Vor 23 Monaten von Gerrit Blumink veröffentlicht


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48 von 49 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Oft unterschätztes Debüt aus dem Jahre '68, 4. Juni 2005
Rezension bezieht sich auf: Truth (Audio CD)
Neben Hendrix, Clapton und Jimmy Page, führt Beck seit jeher das Dasein eines Underdogs im Pantheon der Gitarrengötter. Diese erste Solo Bemühung jedoch, jetzt bei Epic als Remaster erschienen, gilt mittlerweile auch bei den Kritikern als Meilenstein des frühen Hard Rock. Ein 23jähriger, damals noch recht unbekannter, Rod Stewart erinnert vielmehr an Robert Plant als an die Pop Ikone, zu der er später selbst werden sollte. Auch der Rest dieser Combo lässt sich sehen mit Ron Wood am Bass und Drummer Mickey Waller. Da verwundert es nicht, dass Rod Stewart sich diese Kollegen auch für spätere Soloprojekte ins Studio holte.
Auf Truth hören wir nun also Beck die klanglich vielleicht radikalste Gitarrenarbeit jener Zeit vortragen. Die Ähnlichkeiten zu manchem Jimmy Page Riff sind nicht zu leugnen, so z.B. das call-and-response-Spiel bei "Let Me Love You" und "Rock My Plimsoul", so sollte man jedoch bedenken, dass diese Juwelen Led Zep's "Lemonsong" um ein ganzes Jahr voraus waren.
Ausser den hämmernden Bluesrock-Nummern findet man hier auch noch das eher folkig anmutende "Greensleeves", das ebenfalls an Page's spätere Ausflüge in dasselbe Genre auf fast jeder der nachfolgenden Led Zeppelin Platten erinnert.
Dieses Remaster sei nun jedem ans Herz gelegt, der etwas über die Entstehung von Hard Rock bis Heavy Metal erfahren möchte, oder einfach das ganze Album, plus nicht zu verachtender Bonus-Tracks, in ganz neuer und wirklich verbesserter Qualität erleben möchte.
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13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kunst kommt von Können - frühe Perle vom Gitarrenmeister, 9. Dezember 2006
Von 
azche24 "azche24" (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
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Rezension bezieht sich auf: Truth (Audio CD)
Jeff Beck macht schon sein musikalisches Leben lang (und auch noch heute mit über 60 Jahren) Experimente im Grenzbereich von Hard-Rock, Metal, Jazz, Elektronik und Blues. Dieses Debütalbum aus dem Jahre 1968 ist zwar heute manchmal anstrengend zu hören, weil recht experimentell. Nimmt aber Heavy Metal und Hard Rock (was es damals eigentlich ja noch nicht gab) souverän vorweg. Und bleibt dadurch spannend für immer.

Rod Steward, der später auf belanglose Schlager umschwenkte, gibt hier die energische Rock-Röhre. Eine ganz harte, präzise Rhythmusgruppe (Ron Wood bass, Micky Waller drums) prügelt die Songs zusammen, als ob sie die Band Living Colour vorweg nehmen wollen.

Und das zarte Greensleeves (Folk) kommt ebenso anrührend rüber wie der von einer ultra-tiefen Orgel effektvoll in Szene gesetzte Standard "O'l Man River" wo Rod Steward eindrucksvoll zeigt, was er singen kann, wenn man ihm sagt, was er singen soll.

Ein beeindruckendes Album. Ein Meilenstein, wo keiner der Songs nach fast 40 Jahren langweilig oder überholt wirkt. Man muss allerdings den Klang eines voll aufgedrehten Gitarrenverstärkers vertragen.

Und wer dadurch auf den Geschmack gekommen ist, hört sich in das spätere Werk von Jeff Beck ein. Ich sage nur: Es lohnt sich. (Fast) ohne Ausnahme.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eines der beiden ersten Heavy Metal-Alben sowie eines der epochalsten Debütalben der Rockgeschichte, 20. August 2012
Von 
M. Robert Ganser "robertissimo" (Apetlon, Burgenland) - Alle meine Rezensionen ansehen
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Rezension bezieht sich auf: Truth (Audio CD)
Unbekannt war er nicht mehr, dieser musikalisch bzw. spieltechnisch überaus versierte englische Gitarrist, als diese Platte im Frühjahr 1968 heraus kam, wenngleich die Yardbirds gar so berühmt und erfolgreich leider wieder auch nicht waren. Was auch daran lag, dass sie das Publikum nicht immer so leicht einordnen konnte: Waren sie nun Pop/Beat (For Your Love, Evil Hearted You, Shapes Of Things), doch noch Rhythm & Blues (mit Eric Clapton in ihrer Frühphase) oder schon Psychedelic (ihre 1966er-Aufnahmen mit Jeff Beck plus Jimmy Page)? Irgendwie alles, und dieser experimentierfreudige Gitarrist prägte ihren Sound zu jener Zeit enorm. Aber er strebte nach Höherem. Hitproduzent Mickie Most auch – die Singles "Tallyman" und "Love Is Blue", auf dieser CD-Edition u. a. als Bonustracks enthalten, sprechen davon Bände, und es sind nicht musikalische Qualitäten, die sie so interessant machen, sondern der dokumentarische Wert ist es, der hier zeigt, was ein großer Musiker so fabrizieren muss, wenn ihn ein Produzent so richtig gängelt. Gab und gibt es auch noch lange nach 1967.

Aber derselbe Mickie Most ließ es auch zu, dass sein Stargitarrist eine feste Band formierte, und mit dieser eine ganze Langspielplatte aufnahm. Am Schlagzeug saß Micky Waller, weder ein John Bonham noch ein Keith Moon, aber doch ein starker, technisch versierter Rockdrummer. Die Bassgitarre bediente ein gewisser Ron Wood, solide und wuchtig, und dann hatte die Gruppe noch einen Mann am Mikro, einen Schotten namens Rod Stewart, und ab ging die Post. Ihr Album nahmen sie im Frühjahr 1968 in vier Tagen auf.

Der Opener "Shapes Of Things" war dann gleich wie eine Einladung, diese Aufnahme mit der zwei Jahre davor veröffentlichten Yardbirds-Version zu vergleichen: Bei der Vorgängergruppe eine flotte Uptempo-Beatnummer, hier nun eine – für damalige Hörgewohnheiten! – hammerharte Stakkatonummer, die durch krachende Drums, ein donnerndes Riff und vor allem durch eine scharfe und laute, zugleich aber elektronisch herumschwirrende Gitarre bestimmt war. Es klang, als hätten sich The Who mit der Jimi Hendrix Experience gekreuzt, und anschließend noch Cream zu dieser Session hinzugesellt, aber dabei Rod Stewart singen lassen. Der nicht lange, aber das Stück stark prägende schnelle Teil ungefähr in der Mitte dieses dreiminütigen Songs deutete schon an, was man später mal Speed Metal nennen sollte. Der zweite Track wurde von Rod Stewart geschrieben und stellte dessen Shouter-Kompetenz noch stärker unter Beweis: "Let Me Love You" war seinerzeit ausgesprochen harter Bluesrock, die Gitarre kommt im simplen Riff überaus kräftig her. Das dritte Stück war dann eine der sieben Coverversionen dieses Albums (die restlichen drei Stücke stammten von Rod Stewart), Tim Roses gewaltiges "Morning Dew": Ruhiger Beginn mit schottischen Bagpipes im ferneren Hintergrund, steigert sich die Nummer zu einem balladesken Drama, das besonders durch Rod Stewarts leidenschaftlichen Gesang und durch die Klang- und Effektvielfalt des Gitarrenspiels lebt. Was Jeff Beck hier an Effekten heraus lässt, wie er mit dem Wah-Wah-Pedal, der Fuzzbox und wohl einigen weiteren Geräten spielt, war damals außergewöhnlich, und das Großartige daran ist, dass es zu keinem einzigen Takt zur Effekthascherei oder Technikspielerei wird, und auch nicht (die nachfolgende Rockgeschichte wird diesbezüglich unzählige Beispiele liefern) dazu dient, das mangelnde Spieltalent eines Gitarristen zu kaschieren. Er war schon 1966 nachweislich einer der beiden einzigen – der andere war natürlich Jimi Hendrix – Gitarristen in der angloamerikanischen Rockszene, von denen derartiges behauptet werden konnte, und ich halte es für eine kleine Tragödie der britischen Rockgeschichte zwischen 1966 und 1968, dass Truth nicht schon ein Jahr früher aufgenommen und veröffentlicht wurde. Bei aller Größe, die Jimi Hendrix beizumessen ist: Wenn "Truth" zeitgleich mit "Are You Experienced?" erschienen wäre (und Jeff wäre dazu ein Jahr früher schon reif gewesen, der Rest der Gruppe auch), hätte es im Frühjahr 1967 einen Doppel-Urknall in Sachen E-Gitarre und Elektronik in der Rockmusik gegeben! Was nicht heißt, dass Truth zu spät gekommen wäre, in Bezug auf knallharten Bluesrock kam die Platte noch früh genug. Was auch der vierte Track "You Shook Me" zeigt, ein zweieinhalbminütiges Blues-Rock-Inferno. Dass es "Truth" nicht an Abwechslungsreichtum mangelte, zeigen gleich die beiden nächsten Tracks: "Ol’ Man River" ist wie "Morning Dew" eine langsame Nummer, gesanglich wie instrumental einmal mehr eine Meisterleistung, und wie Jeff Beck hier seine Gitarre schwirren und singen lässt, ist seitdem ungezählte Male kopiert worden. "Greensleeves" ist eine schöne, kurze und akustische Version dieses englischen Folk-Traditionals, und nach dieser instrumentalen Ruhepause steht wieder Blues-Rock am Programm: "Rock My Plimsoul" sowie "Blues De Luxe" sind zwei Rod Stewart-Songs, wo Jeff Becks Gitarre konventioneller klingt, ihn man aber immer noch aus einem Haufen Blues-Rock-Gitarristen heraus hören könnte, und beide Songs überragen noch immer fast alles, was die meisten britischen Blues-Rock-Bands der Spätsechziger so heraus brachten. Zwischen beiden Tracks liegt eine Instrumentalnummer, die bereits 1966 aufgenommen worden war, und zu den absoluten Höhepunkten dieses Albums zählt, nämlich das von Jimi Page geschriebene "Beck’s Bolero": Ein simples, aber ungemein einprägsames Thema wird von der Gitarre über knapp drei Minuten variiert, mit Breaks und Rhythmuswechseln, die damals noch überaus ungewöhnlich waren, am Schlagzeug war bei diesem Track einer der nicht nur seinerzeit, sondern in der gesamten Rockgeschichte größten Drummer: Keith Moon (der aus rechtlichen Gründen aber seine Mitwirkung verheimlichen musste). Bleibt die Schlussnummer: "I Ain’t Superstitious" ist – wie "You Shook Me" – ein Song von Willie Dixon, und hat an Härte, Tempo und meisterhaft zelebrierter Gitarrenelektronik alles zu bieten, was vor rund 45 Jahren möglich war. Eine der brilliantesten Aufnahmen im gesamten Songkatalog des britischen Blues-Rocks der Spätsechziger, und eines der wegbereitenden Stücke zu dem, was man schon ein Jahr später Heavy Rock, und ein paar weitere Jahre später Metal nennen sollte.

Aber das alles gilt im Prinzip für das gesamte Album, mit dessen 2005er-Remastering ich auch zufrieden bin, und dessen Bonustracks ich als interessante Abrundung betrachte. "Truth" ist ein Meilenstein und eines der allerbesten Debütalben der Rockgeschichte, und wenn Jeff Beck seit über vierzig Jahren zu den besten und wichtigsten Rockgitarristen der Welt gezählt wird, so ist das – bei aller Würdigung seiner Beiträge bei den Yardbirds einerseits, und so mancher späterer großer Alben andererseits – in erster Linie auf diese Platte zurückzuführen. That’s the truth, folks!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wenn Götter Göttern huldigen... Bluesrock vom Allerfeinsten!, 29. März 2013
Von 
Rezension bezieht sich auf: Truth (Audio CD)
Namen allein sind nicht unbedingt immer ein Garant dafür, dass am Ende auch etwas Großartiges dabei herauskommt. Und selbst, wenn solche Hochkaräter (ja nahezu "Götter") wie Jeff Beck, Rod Stewart und/oder Ron Wood sich auf diesem wundervollen "Jam-Schmelztiegel" (freche Betitelung, ich weiß!) die Ehre geben, so muss das noch lange nicht heißen, dass man automatisch so entzückt - und das auch 45 Jahre später noch - wenn man diese Scheibe zuhause auflegt...

Wie so oft bei großartigen Musikalben treffen bei "Truth" gleich mehrere sehr günstige Umstände aufeinander, um sich vielfach gegenseitig zu potenzieren!
Da wäre erstens einmal die groß aufspielende Kombo, deren Begeisterung man fast schon durch die Boxen hindurch zu spüren glaubt - es gibt jedenfalls nicht wirklich viele Alben, die ein derartiges Feeling inne haben. Musikliebhaber und solche die eventuell selbst Musik machen, werden sofort verstehen, was ich meine...
Zum Zweiten wäre da dieser wunderbare, schlampige, aber gleichzeitig durch und durch authentische Sound. Aufgrund seiner "Kratzbürstigkeit" und (vermeintlichen) "Ungeschliffenheit" ist "Truth" an Originalität meines Erachtens kaum zu übertreffen.
Die Art der Musik, die Interpretation der einzelnen Songs und der Sound fügen sich letztlich zu einem großartigen Gesamtkunstwerk zusammen. Ich muss sogar sagen, dass mir die Scheibe von Mal zu Mal immer besser gefällt, weil immer eine andere Passage im Ohr hängen bleibt oder man etwas plötzlich wahrnimmt, was man so bislang noch nicht bewusst aufgesogen hat... Kurzum: Für Zeitlosigkeit ist bei "Truth" (wie bei wirklich guter Musik aber im Allgemeinen) also auch gesorgt...
Atmosphärisch ist diese Scheibe jedenfalls ein Hammer, wobei so eine Art "jazziger Improvisationscharakter" - im positiven Sinne freilich - nie ganz schwindet und das Gesamtbild sanft und würdevoll und einfach unwiderstehlich abrundet. "Truth" beweist (einmal mehr), dass GEFÜHL und Liebe zur Musik einfach das Um und Auf im Musikbuisiness sind.
Und einmal mehr bewahrheitet sich die Tatsache, dass auch "Götter" ihre Götter haben. In diesem Falle heißt das konkret, dass Mr. Beck & Co offensichtlich (wie viele andere Bands (siehe z.B. The Rolling Stones uva.) freilich auch) von den großen Bluesmeistern alias Muddy Waters etc. beeinflusst waren, womit sich ein weiterer Kreis schließt, der das Gesamtbild von "Truth" gewissermaßen abrunden hilft...

Anmerkenswert wäre vielleicht noch, dass ich mit gerade mal 28 Lenzen wahrscheinlich nicht unbedingt einer vom "Hauptzielpublikum" bin. Aber im Zuge meiner Leidenschaft fürs Musiksammeln bin ich ganz einfach einmal (zwangsläufig) über diese Scheibe hier gestolpert - hab sie dann vorläufig auf meine Wunschliste gesetzt und (unerwartet) von meiner Freundin geschenkt bekommen. Der Rest ist wohl offenkundig...
Mir war schon nach den ersten Akkorden und ungeölten Stimmeinlagen Rod Stewarts klar, dass das hier etwas ganz Besonderes ist - und bei Fans völlig zurecht so hoch gehandelt wird!! (Und dabei mag ich Rod Stewarts Schnulzen eigentlich gar nicht so besonders!)

An dieser Stelle bleibt mir eigentlicn nur noch anzumerken, dass ich es für eine riesengroße Schande halte, dass "Truth" im 500er-Ranking des RS-Magazine fehlt... Subjektivität hin oder her - aber da gibt's meiner Meinung nach einfach keine Diskussion...

Highlights sind auf "Truth" zur Genüge zu finden (eigentlich ist jeder Track hierauf klasse), zum Einhören würde ich von meiner Warte aus zunächst aber vielleicht jedoch "Shapes Of Things", das sich wunderbar steigernde Instumentalstück "Beck's Bolero" sowie "Blues De Luxe" empfehlen.
Übrigens sind auch alle Bonustracks absolut hörenswert und in keinster Weise überflüssig - selbst wenn manchmal "nur" Zweitversionen vom Originalalbum zu hören sind...

Fazit: Top-Scheibe mit unglaublichem Feeling und Tiefgang zum unschlagbaren Preis!
"Truth" ist für Musikliebhaber aller Altersstufen eine Bereicherung und gehört in jedem Fall in jede ordentlich geführte CD- und/oder Plattensammlung!

Ein KLASSIKER, den ich bestimmt in meine persönliche 100er-Best-of-Alben-Liste reihen würde!!

ZUGREIFEN und GENIESSEN!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Je oller je doller, 17. November 2012
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Rezension bezieht sich auf: Truth (Audio CD)
Eigentlich mag ich die meisten der alten Platten nicht mehr hören, die einst aus meinem Leben gar nicht wegzudenken waren, schon gar keinen Pop. Irgendwie hatte ich aber dann die Idee, mir diese als CD wieder zu besorgen, weil ich immer an Ol' Man River denken musste. Was für ein Glück, denn es war eine der seltenen Wiederentdeckungen! Auf dieser Scheibe hört man, was damals schon (1967/68) in den Burschen steckte: Jeff Beck hat sich ja nur noch gesteigert, Ron Wood ist sich treu geblieben, und Rod Stewart hatte damals das Zeug zu viel stärkeren Sachen, als er später (leider, wie ich finde) gemacht hat. Hier hört man seine natürliche Power noch, gepaart mit Gefühl und Selbstbewusstsein - einfach eine Spitzenkraft. Aynsley Dunbar hat zeitweilig mitgetrommelt, ist hier aber nur noch mit zwei Stücken vetreten, weil er mit seinem Dickkopf nicht gegen den von Chef Beck ankam. Nun macht Micky Waller den Job, und es passt. Es passt einfach alles auf dieser Scheibe - bis auf die letzten drei Stücke, die auf der CD überflüssiger Weise angehängt wurden. Historisch vielleicht interessant, was für Sünden Stewart damals begangen hat (von denen er selber sagt, sie werden ihm sein Leben lang anhängen wie eine rosa Klobrille). Mich aber reißen sie jedesmal aus dem Setting, wenn ich mit den anderen Stücken so schön abgedriftet war... Darum nur 4 Sterne.
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kunst mit Können - Rau, laut und zart, 24. August 2009
Von 
azche24 "azche24" (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
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Rezension bezieht sich auf: Truth (Audio CD)
Jeff Beck macht schon sein musikalisches Leben lang (und auch noch heute mit über 60 Jahren) Experimente im Grenzbereich von Hard-Rock, Metal, Jazz, Elektronik und Blues. Dieses Debütalbum aus dem Jahre 1968 ist zwar heute manchmal anstrengend zu hören, weil recht experimentell. Nimmt aber Heavy Metal und Hard Rock (was es damals eigentlich ja noch nicht gab) souverän vorweg. Und bleibt dadurch spannend für immer.

Rod Steward, der später auf belanglose Schlager umschwenkte, gibt hier die energische Rock-Röhre. Eine ganz harte, präzise Rhythmusgruppe (Ron Wood bass, Micky Waller drums) prügelt die Songs zusammen, als ob sie die Band Living Colour vorweg nehmen wollen. Und das zarte Greensleeves (Folk) kommt ebenso anrührend rüber wie der von einer ultra-tiefen Orgel effektvoll in Szene gesetzte Standard "O'l Man River" wo Rod Steward eindrucksvoll zeigt, was er singen kann, wenn man ihm sagt, was er singen soll. Jeff Beck hatte vor 40 Jahren vielleicht noch nicht die Virtuosität und den tonnenschweren Ausdruck wie heute mit 60 Lebensjahren etwa auf seinem großartigen Live-Set Jeff Beck - Performing This Week...: Live At Ronnie Scoots. Aber die Härte und Zartheit dieses Album, die Ernsthaftigkeit und der schöne Gesang von Rod Steward sorgen für Gänsehaut.

Ein beeindruckendes Album. Ein Meilenstein, wo keiner der Songs nach fast 40 Jahren langweilig oder überholt wirkt. Man muss allerdings den Klang eines voll aufgedrehten Gitarrenverstärkers vertragen.

Und wer dadurch auf den Geschmack gekommen ist, hört sich in das spätere Werk von Jeff Beck ein. Ich sage nur: Es lohnt sich. (Fast) ohne Ausnahme.
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5.0 von 5 Sternen eine Perle der Blues-Musik, 18. April 2014
Von 
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Rezension bezieht sich auf: Truth (Audio CD)
Rod Stewart und Jeff Beck bildeten für diese Platte eine geniale Verbindung. Sicher war Rod Stewart in späteren Jahren erfolgreicher, doch besser war er nie! Das gilt ebenso für das genial gute Gitarrenspiel von Jeff Beck. Urwüchsiger Blues, absolut empfehlenswert!
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4.0 von 5 Sternen kiffer am mischpult, 24. November 2012
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Rezension bezieht sich auf: Truth (Audio CD)
Die Platte ist auch nach über 50 Jahren ein absolutes Highlight der Musik, wenn man Rythm and Blues mag, wie ich. Das spielen Jungs zusammen, die es einfach können. Das einzig Störende, weshalb auch nur vier Sterne, ist die seltsame Abmischung. Nichts gegen den Garagensound, aber auch zu der Zeit konnte man es besser. Ich brauche keine Einheitssoße, wenn aber wenn die Gitarre dermaßen nach vorne gemischt wird und der Gesamtsound derartig schwankt, dass man das Gefühl hat, da hat jemand mit einem Magneten die Kassette bearbeitet, das ist nicht normal...
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6 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klassiker!, 5. Juli 2004
Rezension bezieht sich auf: Truth [Remastered] (Audio CD)
Ein Klassiker des britischen Bluesrock der späten 60er Jahre. Beeindruckend ist nicht nur die Gitarre von Jeff Beck, sondern auch der Soul-Gesang des jungen Rod Stewart. Auf diesem Album gibt es keine schwachen Titel.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der *wahre* Blues..., 22. Juli 2011
Rezension bezieht sich auf: Truth (Audio CD)
Nach seinem Austieg bei den Yardbirds gründete der Ausnahmegitarrist Jeff Beck 1967 die nach ihm benannte *Jeff Beck Group*. Zu Jeffs Stammmusikern gehörten in den ersten beiden Jahren der Bandgeschichte Bassist Ron Wood, Vokalist Rod Stewart und Klavierspieler Nicky Hopkins. Das Debüt der Band erschien 1968 unter dem Titel *Truth*

Die stilistische Grundausrichtung war klar von Blues-Rock geprägt. Die Band verließ sich dabei weniger auf ihre eigenen kompositorischen, sondern vielmehr auf ihre musikalischen und technischen Fähigkeiten. Man interpretierte mit *Shapes Of Things* einen Yardbird-Hit neu, arrangierte *Greensleeves* neu, hielt sich an Blue-Bassisten Willie Dixon mit *You Shook Me* und *I Ain't Superstitious* und begab sich auch so komplett dem damaligen bluesenden Zeitgeist hin.

Ein Vergleich mit den 1967 veröffentlichten Singles *Hi-Ho Silver Lining*, *Tallyman* und *Love Is Blue* ist dabei überflüssig. Das war noch eingängige Popmusik. Auf *Truth* wird harter und lauter Blues-Rock, um nicht zu sagen Heavy-Blues in Formvollendung mit einer sehr rauen Produktion geboten. Es donnern die Instrumente und die rauchige Stimme von Rod Stewart wirkt wie das berühmte Tüpfelchen auf das *i*. Man kann die Scheibe natürlich nicht mit heutigen Maßstäben vergleichen, dafür hat sie in über 40 Jahren sehr viel Patina angesetzt, aber die Tracks klingen dennoch nicht angestaubt, sie sind lediglich altmodisch produziert und wissen immer noch durch ihre Ausdruckskraft zu überzeugen.

FAZIT: sensationelles Debüt der legendären *Jeff Beck Group*...
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