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Kundenrezensionen

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am 28. April 2005
Lieber Bruce,
30 Jahre begleitest Du mich nun durchs Leben, und es ist immer berührend, die Abgründe der eigenen Seele in Deinen Songs gespiegelt zu sehen. All' den Gefährdeten, Glücklichen, Gescheiterten, die in uns wohnen, gibst Du Wort und Stimme; stattest mit drei Zeilen einen ganzen Film aus, der Deine Texte illustriert. Ein ganzes Lebensschicksal kannst Du in drei Minuten plastisch werden lassen, nie Mitleid heischend, nicht wertend, aber uns zu Teilhabern machend. Natürlich ist es großartig, wenn Du mit den phantastischen Musikern der E-Street-Band auf der Bühne stehst - die Rising-Tour hat es erneut bewiesen. Unwiederbringlich ist ein lauer Sommerabend in einem Stadion mit Deinen Songs. Größer noch sind aber Deine kleinen Songs, die alle Freude und alles Leid in ein paar Gitarrengriffe zwängen, ein paar schräge Textzeilen. Nebraska spiegelt die ganze Welt im Kleinen, und Borderliner Tom Joad weiß mehr von den eigentlichen Dingen als alle Mächtigen zusammen. So auch The Hitter. Und der Typ in Reno, als er von der Nutte steigt. Mit "Devils and Dust" ist Dir ein weiteres großartiges Album gelungen. Es ist so weit vom Mainstream-Müll entfernt wie der Soldat im Titelstück von seiner Heimat. Eben weil es die zeitlosen, die ewigen Themen behandelt. Roh und unverstellt. Klar und frei. Danke für diese Songs. Ich hab' sie gern bei mir. Sie weiten mich und geben doch Halt. Niemand kann mit Deinen Liedern einsam sein!
Wir sehen uns auf der Tour. Dein HP
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am 28. April 2005
Auch und gerade weil "Devils & Dust" kein Album mit sofort eingängigen Rocksongs ist, zeigt es doch die lyrische Seite vom Boss.
Die zwölf interessanten Titel dieses Albums sollte man sehr bewußt anhören, um die Intention des Interpreten zu verstehen (oder zumindest deuten zu können). Zwölf gelungene, in sich geschlossene "Kurzgeschichten", die dass wiedergeben, was gesagt werden soll. Hier steht der Text der Lieder im Vordergrund.
Sicherlich kann der Boss das eine oder andere Lied auch als Rockversion live spielen (worauf in auch schon sehr gespannt bin). Doch erfreue ich mich bis dahin am vorliegenden "Akustik-Album" und lasse es gerne auf mich wirken.
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am 18. Mai 2005
Diese Album polarisiert - ganz klar. Doch D&D ist für mich eines der besten Alben die Springsteen geschrieben hat. Ich mag den Boss, wenn er rockt und ich mag ihn ganz besonders, wenn er Geschichten erzählt. Geschichten erzählt er auf dem neuen Album, Geschichten mit Biss, mit Tiefgang und mit Herz. Viele der negativen Kritiker nennen sich "The Boss-Fans" und prahlen mit ihrer lückenlosen Springsteensammlung. Doch begriffen haben diese leider gar nichts von Springsteen. Für alle die ruhige, ehrliche Musik mögen, ob Springsteen-Fan oder nicht, ist diese Scheibe ein MUSS. Entlich wieder einmal etwas anderes als der gängige Hip-Hop/Spears/und der Gleichen-Mainstreamschrott.
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am 18. Juni 2005
Dieses Album ist absolut genial: die Texte, die Instrumente, die Abmischung. Wenn man sich erst einmal an die Falsetto-Voice gewöhnt hat, kann man gar nicht genug davon bekommen. Die Scheibe wird mit jedem Hören besser.
Für "Fans", die nur Born in the USA etc. mögen oder kennen, wird dieses Album eine herbe Enttäuschung sein. Alle Springsteen-Kenner, die seine Musik von Anfang an verfolgt haben, werden es wohl als den Höhepunkt seiner bisherigen Karriere sehen. In der Musik finden sich viele Einflüsse wieder, man wird zum Teil an "Nebraska" erinnert, aber auch an "Tunnel of Love" und "The Rising". Die Texte sind insbesondere für Eltern nachzuvollziehen: es geht um Kinder, deren Erziehung, aber auch um Einsamkeit, Liebe ...
Die Krönung ist es, diese Musik live auf der aktuellen Acoustic Solo Tour mitzuerleben, zusammen mit älteren Werken und persönlichen Geschichten, die er dabei erzählt - eine unvergleichliche Atmosphäre, ein Erlebnis, daß man nie mehr vergißt.
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am 25. Juli 2005
Die halbakustische Platte des „Boss" ist eine gelungene Verkürzung der Wartezeit auf das nächste „richtige" Springsteen-Album.
Es ist fast schon zur schönen Tradition geworden, dass auf ein rockiges Werk ein Album folgt, das eher zu den Songwriter-Wurzeln von Bruce Springsteen zurückkehrt. Das grandiose „Nebraska" und das auch sehr gute „The Ghost of Tom Joad" beweisen, dass der Mann aus New Jersey auch ohne seine E-Street Band gute Musik machen kann. Natürlich stellt er das auch mit seinem aktuellen Werk „Devils & Dust", das genauso erdig und staubig ist, wie der Name vermuten lässt, eindrucksvoll unter Beweis. Natürlich ist „Devils & Dust" weniger zugänglich und um einiges sperriger und nachdenklicher als der brillante Vorgänger „The Rising". Dennoch bestechen die Songs der aktuellen Platte durch nahezu perfektes Songwriting und reduzierte, auf den Meister zugeschnittene, zumeist halbakustische Arrangements.
Manchmal ist das Ganze durch die Reduziertheit ein wenig zähflüssig und (zumindest beim ersten Hören) verschlossen. Der großartige Titelsong sowie das sensationelle „Long Time Comin'" entschuldigen für einige langwierige Passagen und machen mehr als nur ein wenig Lust auf das nächste Album mit der E-Street Band.
****
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am 27. April 2005
Wer die vielen Meinungen zu diesem Album liest, merkt, dass es zwei Lager gibt: Die einen finden den "ruhigen Bruce" gut, die anderen bevorzugen hingegen den rockigen, zu diesen zähle auch ich, naja, das Album Nebraska hatte es mir doch auch sehr angetan.
Ob diese Musikrichtung einem liegt, kann man gut durch Probehören hier bei Amazon vorher abstecken.
Was mich mehr an Springsteens neustem Werk enttäuscht, ist die in meinen Ohren sehr dürftige Aufnahmequalität: Fast detaillos und ohne Räumlichkeit vermittelt einem diese Produktion das Gefühl, dass hier Stimme und Instrumente einzeln in einem Mini-Studio aufgenommen wurden und lieblos zusammengeklatscht sind. Grade die Klänge von Gitarren könnten so hautnah und plastisch abgebildet sein, so dass man den Künstler jede Saite der Gitarre einzeln anschlagen "sieht". Hier ist es nur ein Soundbrei. Die PCM-Spur der DVD klingt jedoch marginal besser als die CD, zum 5.1 Mix kann ich keine Aussage treffen.
Die DVD ist ein klasse Bonus.
Unterm Strich: Wer Springsteens bisherigen leiseren Alben mag, für den ist es ein empfehlenswertes Album.
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am 14. Dezember 2006
Ich will mich wie immer kurz halten: Auch wenn ich mir hiermit den Zorn derjenigen einheimsen werde, die schon immer wussten, dass früher alles besser war: Springsteen wird immer besser. Natürlich besitze ich als alter Fan sämtliche Alben, die besten sind jedoch die aktuellsten, beginnend mit der absoluten Ausnahmeplatte "The rising", dem weniger rocklastigen "Devils and dust", und dem aktuellen "We shall overcome".

Im Gegensatz zu "Nebraska" oder "Tom Joad" zieht einen diese Platte emotional jedoch nicht in den Keller. Selbst in den melancholischsten Augenblicken ("Reno", "The hitter", "Matamoras Banks" oder auch der Titelsong "Devils and dust") ist Hoffnung. Überhaupt ist "Devils and dust" - trotz oder gerade wegen der ruhigen Grundstimmung - vielleicht die abwechlungsreichste Platte von Springsteen. Die oben genannten einfühlsamen, langsamen teils anrührenden und ruhigen Songs, wechseln sich ab mit absolut positiven, lebensfrohen und -bejahenden Nummern wie z.B. "MariaŽs bed", "Long time coming" oder auch "All IŽm thinkinŽ bout". Wer den genialen "lonesome Songwriter" Springsteen in vollen Zügen geniessen will, ohne sich emotional zu suizidieren, sollte "Devils and dust" "Nebraska" oder "The ghost of Tom Joad" in jedem Fall vorziehen.
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am 5. April 2006
Seit ein paar Tagen läuft diese Platte bei mir wieder auf „Heavy Rotation". Es ist ein wenig so als würde man sich zurücklehnen und hat Besuch daheim. Dieser Besuch erzählt einem Geschichten; bildreiche Geschichten von einfachen Menschen, deren Seelen sich in Gefahr befinden, die Extremsituationen ausgesetzt sind und Gefahr laufen ausser Kontrolle zu geraten. Den ausgestossenen, den Figuren in einem dreckigem Spiel, das von den mächtigen dieser Welt kontrolliert wird. In dieser Thematik war Springsteen schon immer am besten.
Der Ehemann, der im Bordell fremdgeht und beim Whiskey nachher feststellt das dieser auch nicht der beste ist. Der junge Soldat im Irak, der sein Mädchen daheim vermisst, und voller Angst feststellt wie sehr er allein gelassen ist und seine Seele dort im Krieg verroht, wie sehr die Seelen um ihn herum schon verroht sind, dabei wird ihm doch erklärt dass Gott auf seiner Seite sei.
„Auf der Suche nach der Liebe Gottes und der Treue die er verlangt / habe ich meinen Finger am Abzug / Und heute Nacht reicht die Treue nicht / wenn ich in mein Herz schaue / dann sehe ich dort nur Teufel und Staub".
Es geht um Menschen, die Teil eines gigantischen Spiels sind, das sie selber nicht überblicken können und von dem sie auch nicht wissen wo es sie hinführt.
Oder die bereits schon tot sind. In „Matamoras Banks" wird die Geschichte eines toten Flüchtlings aus Mexiko erzählt; rückwärts, wie er dort hinkam, bis zu dem Punkt wo er seine Familie verlässt um in den USA sein Glück zu suchen. In „The Hitter" erzählt er von einem Mann, der sich auf der Flucht vor der Polizei als Boxer verdingt und sein Geld mit verbotenen, blutigen Kämpfen verdient, und so gerne noch einmal seine Mutter wieder sehen würde.
Es ist typisch für Springsteen dass er keine konkrete Namen nennt; ein „Fuck Bush" wird man bei ihm nie finden, genau so wenig wie man 1984 kein „Fuck Reagan" in dem Gassenhauer „Born in The USA" fand. Um Bush geht es auch nicht, es geht um die die unter ihm oder mit wem er auch immer ausgetauscht wird leiden, da benötigt es keine Namen. Springsteens Geschichten und seine Bilder sind hier diesmal so deutlich dass zum ersten Mal in den USA verschiedene Ladenketten dieses Album nicht führen.
Und Springsteen singt auch von Hoffnung. Der Mann, der sein kleines Kind zu Bett bringt. Nun ist er kein Junge mehr, nun ist er Vater mit einer Frau die er liebt. Und sich freut, voller Glück auf das Erreichte schaut und seine Vergangenheit zusammen mit der alten Seele begraben hat. "It has been a long time coming, but now it is here". Den Irakkrieg wird er nicht beenden können, morgen früh um 6 wird er wieder in die Werkstatt zum Arbeiten gehen, und wer weiss wie lange überhaupt noch. Aber das ist morgen, und das Leben geht weiter.
Sehr empfehlenswert auch das nicht viel teuere Doppelpack CD+DVD, mit Springsteen auf einem Stuhl sitzen und die eh schon spärlich arrangierten Songs akustisch spielend, mit noch weiteren Erzählungen zu jedem Song.
Offizielle Webseite [...]
Eines der ältesten Springsteen-Fanzines: [...]
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am 4. Mai 2005
Habe gerade die CD in meinem CD-Player und bin begeistert.Habe schon lange keine so gute CD mehr gekauft!Jede der 12 Tracks ist ein Hit.Schade ist nur,das die ganzen kommerziellen Radiosender diese Musik nicht spielen werden.Jedenfalls für mich ist Bruce Springsteen einer der grössten Sänger bzw. Songwriter die es je gegeben hat
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am 26. April 2005
Als John Hammond, legendärer Entdecker von Bob Dylan und A&R Chef von Columbia Records Bruce Springsteen unter Vertrag nahm, hatte er einen neuen, jungen Dylan im Sinn. Was Wunder, die Audition, die der junge Künstler für Hammond gespielt hatte, war wortgewaltig genug, um selbst gegen Dylan als bildgewaltiger Poet bestehen zu können. Doch Springsteen hatte für seine Platten Rock im Sinn, keinen Folk - Rock, den er über Jahre hindurch auf der Bühne gelebt und verinnerlicht hatte. Im Lauf der folgenden Jahre sammelte Springsteen die E-Street Band um sich, die ihm kongenial zur Seite stehen sollte. Dass ihm das Bandkorsett aber zu eng werden könnte, das war schon 1981 bei "Nebraska", das den Künstler pur wie nie zuvor zeigte, klar. Nach der Auflösung der Band Anfang der 90er und zwei halbgaren Alben ("Lucky Town" und "Human Touch") widmete er sich auf "The Ghost Of Tom Joad" erneut seinen Wurzeln, spielte akustisch bedrückende Portraits eines desillusionierten Amerikas und bewies, welch grosser Geschichtenerzähler er doch ist. Das neue Album ist die Essenz aus "Nebraska" und "The Ghost..." und letztendlich ist Springsteen heute dort angekommen, wo ihn Hammond schon bei Vertragsunterzeichung sah. Messerscharf beobachtet er Schicksale und erzählt Geschichten, mitfühlend aber nie jedoch mitleidig, musikalisch umgesetzt mit allen Stilmitteln, die Amerikas Musiktradition einem Künstler wie Springsteen bietet. Tex-Mex Anklänge, Banjo, Steel Guitar - Springsteen bedient sich all dieser Elemente traumwandlerisch sicher und er lässt jede unnötige Verzierung weg - nur wirklich große Künstler, deren Kunst groß genug ist, können sich dies gefahrlos leisten. Dass Springsteen ein solcher ist - wer kann nur im Ansatz daran zweifeln? Als herausragende Songs auf einem Album, das keinen Schwachpunkt hat, stehen für mich "Long Time Comin'" (ein Song, der bereits auf der "Tom Joad" Tour live gespielt wurde), "Leah", "The Hitter" (auch das schon während der "Tom Joad" Tour vorgestellt), "All I'm Think'About", "Jesus Was An Only Son" und "Silber Palomino" . Springsteen ist es gelungen, seine lange Karriere mit all ihren verschiedenen Einflüssen auf zwölf fantastische Songs zu reduzieren, die berühren, begeistern, schlicht und einfach meisterhaft sind. Als ein sensibler Beobachter war er niemals besser - somit ist "Devils & Dust" ein absolutes Meisterwerk! Wer aber eine Neuauflage von "Born In The USA" erwartet oder sucht, sollte besser die Finger von dieser CD lassen. Die Bonus-DVD bietet darüberhinaus neben einigen akustisch vorgetragenen Songs einen faszinierenden Einblick in den Songwriting-Prozeß und die Motive hinter den Songs. Grandios! Groß!
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