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TOP 500 REZENSENTam 27. August 2015
Der ungarische Cellist Janos Starker (1924-2013), der aufgrund seiner jüdischen Herkunft die Nazizeit nur mit viel Glück und der Hilfe wohlmeinender Gönner überlebte, ließ sich 1948 endgültig in den USA nieder und wurde dort zu einem vielbewunderten Star. Hierzulande hat er nie den Bekanntheitsgrad erreicht, den er aufgrund seines Könnens verdient hätte.
Die hier vorgestellte CD allerdings wird von Kennern seit Jahren auch bei uns als Geheimtip gehandelt. Namhafte Kritiker und zahlreiche Musikfreunde halten seine Aufnahme des Cellokonzertes von Antonin Dvorak für eine der besten, wenn nicht gar für die großartigste überhaupt.
Mit kleinen Einschränkungen möchte ich mich dieser Meinung anschließen, denke aber, daß die bei uns dominierenden Aufnahmen mit Fournier/Szell (DGG), Rostropovitch/Karajan (DGG), Rostropovitch/Giulini (EMI) und Piatigorsky/Münch (RCA) ebenfalls ihre Meriten haben und sich nicht hinter Starkers großartiger Lesart zu verstecken brauchen.
Starkers Interpretation ist aber, das kann man ohne zu zögern sagen, die kraftvollste von allen, nirgends klingt es so fetzig wie bei ihm, und im Finalsatz entzündet der Künstler ein virtuoses Feuerwerk, das seinesgleichen sucht. Großen Anteil daran hat aber das spannungsreiche Dirigat seines Landsmannes Antal Dorati, der das London Symphony Orchestra bis an die Grenzen seiner Leistungsfähigkeit bringt. Dorati war auf vielen Gebieten erfolgreich, ich erinnere nur an seine noch heute wegweisende erste Gesamtaufnahme der Haydn-Sinfonien (Decca) mit der leider nicht mehr existierenden Philharmonia Hungarica, die im westfälischen Marl ihren Sitz hatte. Doch als Sachwalter slawischer Musik war Dorati in seinem eigentlichen Element, und was Dvorak betrifft, so hat er 1959 mit dem Concertgebouw-Orchester Amsterdam eine "Neue Welt"-Sinfonie eingespielt (Philips), die noch heute zu den besten zählt, die ich je zu Gehör bekommen habe.
Ergänzt wird die großartige Mercury-CD mit Max Bruchs "Kol Nidrei" und den Rokoko-Variationen op. 33 von Peter Tschaikowsky. Beides dankbare Werke für jeden Meistercellisten, und Janos Starker bleibt auch da seinem Ruf nichts schuldig. "Nur wenige Künstler erreichen die technische Meisterschaft, Kreativität und glänzende Bühnenpräsenz wie Janos Starker", so Michael McRobbie, der Präsident der Indiana University, der Starker viele Jahre angehörte. Er wird wiederum von Dorati mit dem London Symphony Orchestra engagiert begleitet.
Klangtechnisch sind die Aufnahmen von hoher Qualität. Wer noch eine Steigerung der Originalaufnahme erwartet und über einen entsprechenden CD-Spieler verfügt, kann sie hier in SACD-Qualität erwerben. Natürlich ist die CD auch auf normalen Playern abspielbar.
Das Dvorak-Konzert und "Kol Nidrei" entstanden 1962, während die Tschaikowsky-Variationen zwei Jahre später, im Juni 1964, produziert wurden. Die Textbeilage schließlich bietet wertvolle Informationen sowohl zu den Werken als auch zum Cellisten, leider aber nur in englischer Sprache. Das ist für den großen Markt der Musikliebhaber, die nur deutsch oder französisch sprechen, nicht gerade käuferfreundlich.
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am 31. Mai 2010
Mir persönlich gefallen beide Stücke sehr gut.

Starker ist auf seinem Cello sehr überzeugend.

Die Aufnahmequalität ist ebenfalls sehr gut. Die SACD-Version ist nicht notwendig der CD-Layer reicht vollkommen aus.
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