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Kundenrezensionen

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am 24. September 2007
Ich beurteile nicht den Inhalt, sondern eher das "Drumherum". Ein erstklassiger, deutscher Fim. Die schauspielerische Leistung der Darsteller ist sehr gut und war sicher nicht ganz so einfach, das muss man ganz klar sagen. Laien werden es nicht erkennen, aber die Kamera und vor allem auch die Hintergründe, die Szenen die man nicht mit Worten beschreibt sind ebenfalls sehr gut, denn die Szene versucht darzustellen, was in den Menschen der jeweiligen Rollen vor sich geht, Informationen ohne Worte sozusagen. Jeder Mensch hat einen eigenen Filter und dieser kommt hier ganz besonders gut an. Beispiele: Scene wo jemand von der Damentoilette gehen "musste" und im Hintergrund im Flur nur noch Damen zu sehen waren als er ging. Oder als jemand am Fenster stehend glaubte, dass sein Bruder und sein Vater unsittliche Dinge treiben würden, weil er es so sehen wollte. Dieses Team könnte meiner Meinung nach weitere, unschlagbare Filme drehen, man muss nur das passende Thema finden.

Ganz toll auch die Art, wie sich die Schauspieler geben. Absolut natürlich. Nicht so komisch deutsch-kalt, wie so manche bestimmte Produktionen. Dann haben wir noch Agnes, eine Person die ihr Leben so lebt wie er/sie will mit großem Charakter und ebenfalls hervorragender, schauspielerischer Leistung. Ein solcher Film kann nur gemacht werden, wenn ALLE Leute ihr Handwerk beherrschen. Es geht mir nicht so sehr um die Handlung/Story (ja, die Parallelgeschichten sind natürlich super), sondern vor allem um das WIE. Kleidung, Szene, Set, Kamera, alles perfekt.
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HALL OF FAMEam 2. September 2005
°
... so könnte das Fazit dieses Films lauten. Drei Brüder, gemeinsam aufgewachsen und doch haben sie sich so unterschiedlich entwickelt, dass sie kaum noch etwas gemeinsam haben... außer eben ihrer prägenden Vergangenheit.
Der eine wurde zu Agnes, der andere zu einem sexbesessenen Spanner und Bibliothekar und der letzte ein erfolgreicher Politiker und verlachter Familienvater. Jeder kämpft auf seine Weise um sein kleines Stückchen Glück und Zufriedenheit im Leben und versucht dabei sowas wie 'Normalität' aufrechtzuerhalten.
Immer wieder besuchen die drei Brüder ihren trinkenden Vater und im Laufe des Films erhärtet sich der unausgesprochene Verdacht, dieser hätte Agnes in der Kindheit mißbraucht ... doch so offen kann (oder will?) sich keiner daran erinnern. Jedenfalls sind einige recht deutliche Anspielungen im Film drin, die letzten Endes zum Vatermord führen. Doch mehr soll nicht verraten werden.
Der Film ist jedenfalls über die ganze Zeit hinweg durchgehend spannend, oft etwas derb direkt und hat meiner Meinung nach auch mehr Tiefgang und Realitätsnähe, als das manche Zuschauer wahrhaben wollen. Für mich einer der besten deutschen Filme der letzten Jahre und absolut sehenswert. Aber eben kein Popcorn-Kino mit Happy End.
~
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am 24. August 2005
Drei Brüder, die von Grundauf nicht verschiedener sein können, bilden den Rahmen der Handlung des Films "Agnes und seine Brüder". Doch so verschieden sie auch sind - jeder von ihnen hat mit Problemen zu kämpfen.
Da ist zum einen Hansjörg, ein verklemmter, sexsüchtiger Bibliothekar, ausgenutzt von den anderen, hingestellt als Loser und alleine mit sich und seinem kleinen Freund... Der Anblick der schönen Studentinnen lenkt ihn vom Arbeiten ab und schon oft hat er sich auf der Damentoilette in der Nebenkabine einen runtergeholt, während die Mädchen ihre Notdurft verrichten. Schließlich landet Hansjörg in einer Selbsthilfegruppe für Sexsüchtige und schließlich beim Pornofilm...
Zum anderen ist da Werner, ein erfolgreicher, stinkreicher Politiker, der sich für das Dosenpfand einsetzt und mal so zwischendurch mit Joschka Fischer telefoniert. Da bleibt auch keine Zeit, aufs Klo zu gehen: das wird im Büro auf einem Stück Papier erledigt. So erfolgreich der Job, so erfolglos die Familie: die Ehefrau interessiert sich nicht die Bohne für ihren Mann und umgekehrt, der Sohn hat ein Hanffeld im Garten und Werner möchte schon lange mal wieder Sex mit seiner Frau, doch die will das ganz und gar nicht, sondern lieber unter ihrer Schlafmaske meditieren...
Und dann ist da natürlich noch Agnes. Früher ein Mann, verlässt er Frau und zwei Kinder,ist nach der OP eine Frau und lebt als Agnes mit seinem (oder ihrem?) Freund, bis sie rausgeschmissen wird. Und dann taucht noch ein lang vergessener Freund wieder auf...
Der Vater der drei Söhne lebt alleine, die Mutter ist schon tot. Hansjörg ist fest überzeugt, dass sein Vater Agnes früher vergewaltigt hat...
Wer eine lustige Tuntenkomödie erwartet, wird enttäuscht. Ernst und schockierend werden hier drei Geschichten aus dem Leben erzählt, die hinter die angeblich intakte Fassade drei verschiedener Menschen blicken lassen. Zwar sehr überzogen und konfus, teilweise ins Lächerliche gezogen, jedoch mit realistischem Kern. Dazu geben sich die führenden Schauspieler Deutschlands ein Stelldichein. So Oliver Korritke, Martin Semmelrogge, Katja Riemann, Til Schweiger und noch viele andere bekannte Gesichter aus Film und Fernsehen. Ein Film, der zum Nachdenken anregt - und den man, wenn man einmal etwas Anderes sehen will, anschauen sollte.
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am 9. Juli 2005
Ich muss zuerst sagen das ich den Film warlich genossen habe. Jeder der drei Hauptprotagonisten leidet unter seinen eigenen "kleinen" Problemchen, welche so gehäuft sind, das man sich stellenweise evtl. selber wieder findet. Klar sind manche Sachen extrem ausgelebt, Sexsucht, Alkoholsucht, "Sucht zur Verwirklichung" usw.
Eine reine Achterbahnfahrt voller Gefühle. Und um gleich wegzunehmen das Agnes nicht Hauptprotagonist sei, das stimmt so nicht. Agnes ist die einzige am ende des Filmes, welche "ausbricht". Die einzelnen Szenarien und erlebnisse welche die Hauptdarsteller erleben reissen ein immer in die nächste Gefühlsschwankung.
Ein Top Film, welcher aus meiner Sicht Wut, Hass, Liebe, Schmerz, Trennung und Tod sehr gut ineinander vereint.
Sollte man auf jedenfall einmal gesehen haben!
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am 5. August 2010
Natürlich ist das schwere Kost, aber mal ehrlich, so sieht es doch bei vielen hinter der Fassade aus.
Das zweite Mal hat mir der Film besser gefallen, beim ersten Schauen dachte ich, och nee....und das auch noch, es war mir einfach zu viel Negatives.

Auch möchte ich die Schauspieler loben: Agnes, vormals Martin gespielt von Martin Weiß, Herbert Knaup, Moritz Bleibtreu und auch der Vater, dessen Namen ich nicht weiß.

Ich finde, es ist ein mutiger Film, der natürlich nicht jedermanns Geschmack trifft.
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am 22. Februar 2013
Drei Brüder wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten. Ein Taugenichts, ein Transsexueller und ein Politiker. Alle drei kommen sie mit ihrem Leben mehr oder weniger nicht klar. Während der Taugenichts (Moritz Bleibtreu) in der Unibiliothek arbeitet und sich auf der Toilette beim Anblick der Studentin in der Nebenkabine selbst befriedigt, versucht der Politiker (Herbert Knaup) das europäische Dosenpfand einzuführen. Während eines Telefonats mit dem Bundeskanzler verrichtet er seinen Stuhlgang auf einem Blatt Papier im Büro und wird dabei von seinem Sohn (Tom Schilling) gefilmt. Seine Frau (Katja Riemann) hegt mehr als nur mütterliche Gefühle für ihren Sohn. Agnes (Martin Weiß) steht vor seiner Geschlechtsumwandlung.
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am 20. Juli 2013
Dies ist ein außergewöhnlicher und sehenswerter Film. Eine Komödie ist es sicher nicht!
Geschildert wird das komplizierte mit vielen Brüchen versehene Leben eines Transsexuellen und seiner/ihrer Brüder - mit allen Konflikten in der Familie und im Umfeld. Man sollte erst das making off und das Bonus-Material ansehen - es macht manches im Film verständlicher. Schade, dass dioe im Bonusmaterial vorhandenen Sequenzen nicht Teil desd Filmes wurden.
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am 6. Juni 2013
Ich empfehle als Ergänzung RWF - in einem Jahr mit 13 Monden. Der Film hat eine Leichtigkeit trotz vielschichtiger Problembearbeitung und guter Charakterisierung der dargestellten Persönlichkeiten.
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am 1. Mai 2005
"Agnes und seine Brüder" (von Oskar Roehler) ist wahrlich kein einfacher Filmgenuss geworden. Der Film schwankt ständig zwischen bitterböser Familiensatire und Comedyelementen... aber auch ist der Film oft sehr intensiv, heftig und "verletzend" in seiner einmal sensiblen und dann wieder brachialen Bildsprache, Kameraführung und letztendlich auch im agieren der wirklich exzellent besetzten Schauspieltruppe...
Wenn Genie und Wahnsinn aufeinander treffen und seine jetzige Welt (in welcher man "lebt und agiert") mehr und mehr beginnt Risse zu bekommen und letztendlich kurz vor dem exekutiven Ende steht... ja, dann heisst es entweder zu handeln oder sich seinem Schicksal hinzugeben (aber in dem Wissen, es wenigstens versucht und auch für einen kurzen Moment gespürt und erlebt zu haben!).
Was das nun mit dem Film zu tun hat? Nun... hierzu empfiehlt es sich wirklich, sich diese geniale Achterbahnfahrt von Filmhighlight anzusehen...
Ein Film, der einen mit einem lachenden und einem weinenden Auge zurück lässt und sich vieles erst einmal setzen und verdaut werden muss. Aber dennoch (bzw. in jedem Falle) muss ich "Danke" sagen = denn DAS ist wirklich das, was intelligentes, anspruchsvolles und hochunterhaltsames Kino ausmacht!!
Danke... und wie gesagt: ein Film der wirklich lohnt und seine Wirkung bei all jenen hinterlässt, die noch nicht völlig ihr Hirn mit irgendeinem dämlichen 08/15 Konsum-Müll verballert haben!
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am 28. Juli 2006
Ingsgesamt halte ich "Agnes und Brüder" für ein äußerst schlimmes Negativ-Beispiel des Deutschen Films. Ohne Zweifel sind die Darsteller famos. Die Episode mit Herbert Knaup als Jürgen Trittin ist furios gespielt und gnadenlos analysiert. Die Episode mit Moritz Bleibtreu ist ebenso grandios gespielt und gnadenlos analysiert. Doch letztlich schafft es der Film nicht über seine guten Ideen hinaus zu kommen.

Er gibt diese Idee von einer gescheiterten Familie als "geniale" Konstruktion vor, in der ein Tableu an individuell verqueren Exzentrikern ihre Suche nach dem Glück antreten und erkennt nicht mal die Schnittstellen zwischen ihnen. Doch warum gelingt es ihm trotz seiner offensichtlichen Versuche nicht?

Weil seine Figuren holzschnittartige Abziehbilder bleiben. So sehr sie auch versuchen sich aus ihrer Stereotyphaftigkeit zu befreien.

Jetzt könnte man sagen: Das passt doch zu den Charakteren! Ihr Scheitern liegt ja in ihrer "Abziehbild"-Haftigkeit verborgen!

Aber warum dann das Bestreben so sehr "American Beauty" sein zu wollen?

Im Grunde hat "American Beauty" nur deswegen funktioniert, weil er seine Figuren nicht verrät...sie können wixen, fremd-ficken, heulen, ihre Kinder schlagen oder homosexuell sein...sie werden niemals denunziert. Sie bleiben in erster Linie Menschen, egal wie befremdlich sie sich zu der Welt verhalten, die ihnen vermeintlichen Halt geben möchte. Roehler hingegen versteht dieses Prinzip nicht. Er sieht zuerst das Abziehbild und dann den Menschen...Mendes sieht zuerst den Menschen und all jene Versuche etwas anderes sein zu wollen als Hilfeschrei und nicht als entscheidende Substanz ihres Charakters.

"Agnes und seine Brüder" bleibt eine "hohle" Konstruktion, eine Idee, eine Pointe ohne Witz...er ist so ekelhaft pseudo-deutsch-intellektuell und genährt von all den kulturbeflissenen "Postmoderne"-Flüsterern ohne die essentiellen Gedanken dieser Geistesbewegungen überhaupt nachzuvollziehen.

Dennoch (und das ist das eigenartige) habe ich ihn mir gern angeschaut. Vielleicht weil sich etwas vom Ekel gegenüber dem "Deutschen" in diesem Film sublimiert.

Dieser "Ekel" funktioniert bei "Agnes" jedoch weniger beabsichtigt, d.h. weniger auf einer inhaltlichen, als auf einer rein formalen Ebene.

Dieser Versuch etwas sein zu wollen (und "Agnes" will etwas sein), was man nicht ist: Gerade dieses Bemühen ist typisch deutsch.

Letztendlich ist "Agnes" nur so gut, weil er so schlecht ist.
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