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Kundenrezensionen

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am 4. Mai 2005
Nach 2 1/2 Jahren endlich wieder eine neue CD von der Gruppe, die ich in den letzten Jahren wirklich schätzen gelernt habe.
Aufmerksam wurde ich auf "Bohren & Der Club Of Gore", wie wahrscheinlich viele andere auch, duch das Album "Sunset Mission" aus dem Jahr 2000.
Dieses Album begeisterte selbst Teile des Mainstreams. Das Video zu "Prowler", dem ersten Stück dieses Albums, gewann sogar einen Medienpreis.
Das Nachfolgewerk "Black Earth" von 2002 war da schon etwas düsterer und trockener, aber auch beeindruckend.
Die neue CD "Geisterfaust" ist anders als diese Alben, aber auch nichts Neues, wenn man das Album "Midnight Radio" von 1995 kennt. "Geisterfaust" ist vom Tempo und von der Melodramatik her diesem Album sehr ähnlich, stellenweise könnte man meinen eine gelungene Mischung aus "Midnight Radio" (vor allem vom Tempo her) und "Black Earth" (von der Thematik her) zu hören.
Der Eindruck entsteht nicht zuletzt dadurch, dass beim neuen Bohren-Album das Saxophon fast keine Rolle spielt. So gibt es das Saxophon auf der "Midnight Radio" ebenfalls nicht.
Das Album "Geisterfaust" wird alle freuen, die auch mit "Midnight Radio" etwas anfangen können. Allerdings gibt es im Grunde keine Innovationen (muss es ja auch nicht immer geben) und auch keine Besonderheiten auf diesem Album, was thematisch und auch vom Inhalt her nach 2 1/2 Jahren Abstinenz etwas wenig ist und mich dann doch etwas enttäuscht hat (daher nur 4 Sterne).
Ansonsten bleiben sich "Bohren & Der Club Of Gore" wirklich treu. Allerdings werden Menschen, die sich im ganz speziellen "Bohren-Musik-Kosmos" noch nicht wirklich heimisch fühlen, und auch nur ein paar Stück von der "Sunset Mission" als ganz OK empfinden, mit diesem Album nicht glücklich werden.
Das ist ganz spezielle Musik für ganz spezielle Menschen in besonderen Momenten. Nichts um morgens wach zu werden, mit der Freundin zu schmusen oder sich für die nächste Prüfung zu motivieren. Aber dafür war diese Musik auch bisher nicht bestimmt.
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am 3. Mai 2005
"Geisterfaust" stellt keinen Antipol zu unserem Heute dar, vielmehr ist dieses Album die musikalische Konsequenz einer Welt die keinen Ausweg und keine Antwort kennt und deren Unendlichkeit aller Möglichkeiten zum Chaos führt. Bohren & Der Club of Gore verstummen an dieser Stelle und unternehmen nicht den Versuch Unordnung mit Gewalt und Aggression zu übertünchen. Hier steht als finaler Schluß die Niedergeschlagenheit und dezente Ruhe.
Die Platte gibt sich noch reduzierter als ihr Vorgänger "Black Earth", ist mit 5 Titel die sich im Zeitspektrum von 7 - 20 Minuten aufhalten reichlich bemessen und schafft nichts weiter als Melancholie, ohne einen Ausweg nahezulegen.
Das Saxophon ist verschwunden (bis auf Lied 5), die charakteristischen Basslinien haben sich zugunsten einzelner Töne gewandelt, die sekundenlang klingen, bis fast alles verlischt, um dann mit der typischen Bass- und Basedrum Gewalt erneut einzuschlagen. Trotzdem ist das Album enorm ruhig, erinnert irgendwie an Regentage, das Piano meist dezent im Hintergrund (bis auf Lied 5), das Schlagzeug klopft sich meist leise, mit enormen Pausen, durch die einzelnen Stücke und oft bleibt nicht mehr, als das Sirren der Becken übrig.
Ein Klangerlebnis allemal, sehr düster, sehr deprimierend, dafür aber unglaublich atmosphärisch.
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am 31. Oktober 2005
Wer den schnellen musikalischen Kick sucht, ist bei Bohren & der Club of Gore so falsch wie ein Vegetarier im Schlachthaus. Das war schon bei den Vorgängeralben so und ist hier nicht anders. Der Bohren-typische Zeitlupensound wird auf "Geisterfaust" noch weiter eingebremst und schrammt dabei nur ganz knapp an der Grenze zum absoluten Stillstand vorbei. Zwischen die einzelnen Töne passen ganze Welten voller Angst, Trauer und Verzweiflung, aber auch Lichtblicke, die vor Freude und Hoffnung nur so strahlen. Für Leute mit kränkelnder Psyche gilt also: Einmal Bohren hören und vom Hochhaus springen! Bei allen anderen hinterlässt "Geisterfaust" das Gefühl tiefer innerer Zufriedenheit. Dass so eine Platte aber ohnehin Opfer vom Hörer fordert ist klar, denn nur wer bereit ist Hektik und Ungeduld außen vor zu lassen, wird mit einer Achterbahnfahrt durch die eigene Seele belohnt.
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am 12. Juli 2005
Bitte nicht falsch verstehen, ich bin im normalen Leben ein wirklicher Fan dieser Band, ich genieße es, mir die vier Vorgängeralben regelmäßig anzuhören, umso enttäuschter war ich, als ich Geisterfaust nach dem ersten Durchlauf wieder aus dem CD Player nehmen musste. Ich hatte im Vergleich zu den Vorgängern quasi nichts gefühlt. Die dichten Klangteppiche, die langsam über einen kommen, einen umschlingen und mitreißen sind größtenteils verschwunden. Dieser Eindruck wurde leider auch nach mehrmaligem Hören nicht besser.
Die musikalische Ausrichtung ist tatsächlich noch langsamer als auf den beiden direkten Vorgängern, die Noten scheinen jedoch Jazz-typisch noch weniger zusammenzuhängen, wodurch meiner Ansicht nach verhindert wird, dass der Hörer sich in diese Scheibe "einleben" kann. Ich möchte nicht von belanglosem Jazzgeplänkel sprechen, ich verwende diese harten Worte allerdings trotzdem einmal, da sich von dieser CD eigentlich kein Part im Ohr festsetzt und einen zwingt, sie gleich nochmal zu hören. Alles plätschert seicht am Hörer vorbei.
Unterm Strich ist diese Art von Musik aber natürlich trotzdem innovativ, auch schwer zu spielen und zu schreiben und weiterhin mutig zu veröffentlichen. Ich werde die Band auch bei ihrem weiteren Schaffen beobachten und möchte nur allen ans Herz legen, es auch zu tun, denn die Musik bleibt, egal ob dieses Album nun stärker oder schwächer ist, ganz sicher etwas Besonderes.
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am 22. Mai 2005
Es gibt sie noch, die gute deutsche Musik. In Zeiten eines austauschbaren, durch Klingeltonvermarktung geprägten Popgeschäftes gehen Bohren wieder eigene Wege.
Allein die Länge des ersten Stückes ist ein Schlag ins Gesicht für jeden, der auf zweineinhalbminütige Weichspülsongs steht. Zum Glück haben sich die Düsterjazzer nicht wiederholt, ohne Weiterentwicklung geht es nicht.
Tipp: Bohren und der Club of Gore live oder im Dunkel einer nächtlichen, verregneten Autobahn. Unnachahmlich.
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am 22. August 2011
Habe Bohren und der CLub of Gore erst vor einiger Zeit kennen- und schätzengelernt. Bin begeistert!!!!
Geisterfaust ist mir aber - trotz mehrmaligem Hören - eher als akustisches Experiment in Erinnerung geblieben. Es fordert den Hörer sehr sich einzulassen. Also nix zum Entspannen. Idee klasse,aber eben nicht mein Ding. Daher "nur" 4****
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VINE-PRODUKTTESTERam 14. Mai 2005
Was war ich doch begeistert von "Sunset Mission" und "Black Earth"! Dieser unnachahmliche düstere Sound, dieses tieftraurige, schluchzende Saxophon, diese wunderschönen Jazz-Trauer-Wehklänge...alles dahin. Bohren & der Club of Gore wiederholen sich leider nicht und wollen es auch nicht. Bei ihrer Reise in die absolute Finsternis will ich sie aber nicht mehr begleiten, denn ihr neuer Sound auf "Geisterfaust" ist schlichtweg eins - langweilig. Futsch mit dem Jazz, der uns höchstens beim kleinen Finger noch kurz Tschö sagt, ansonsten gibt es aneinandergereihte Töne und Klänge - in Zeitlupe. Das mögen manche beruhigend finden oder auch mit Musik verbinden, ich schlafe dabei höchstens ein. Es ist klar, dass sich Bohren vor einer gängigen Schublade drücken wollen und kein weiteres Dark Jazz Album aufnehmen wollten, aber genau hier spring ich dann ab...zu langsam is dann auch doof, oder? Schade!
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am 4. Mai 2005
Ein neues Werk? Hat sich irgendwas geändert? Die Kunst liegt im Detail! Die Musik wirkt sehr kompakt, und das ist, wie ich finde, im Rahmen einer dermaßen spärlichen Instumentierung auf jeden Fall
lobenswert! Die Emotionen, die bei dieser Musik zwingend entstehen, müßen nicht melancholischer Natur sein, vielmehr ist es Musik die der Entspannung dient... und den Film dazu kann man sich selbst aussuchen!Trotzdem hat das hier herzlich wenig mit Cafe del mar zu tun!Der Club musiziert mit Gefühl, wie selten zuvor und kommt, bis auf eine Ausnahme, auch ohne Saxofon aus! Dafür gibt es dann Tuba und die Salatschleudern (Frauenchor)!Gelegentlich meine ich, natürlich nur angedeutet, Fragmente von Tortoise, Codeine und Mogwai herauszuhören!Vergleichen kann man hier jedoch nicht, dafür ist Bohrens Musik zu eigenständig! Ich für meinen Teil ziehe mich jetzt zurück, knipse das Licht aus und gebe mich dieser Musik hin, wobei ein schwerer Rotwein auf keinen Fall fehlen sollte!Saft tut es aber auch! 10 Sterne für das Gesamtwerk dieses grandiosen Quartetts
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am 24. Januar 2006
Sicher kein Album für jeden und in jeder Lebenslage, aber wenn man sich darauf einlässt, ist die Geisterfaust eine eigene Hörerfahrung, die, und da muss ich einigen anderen Meinungen hier widersprechen, durchaus eine Weiterentwicklung im Kosmos von Bohren darstellt. Ich höre die Musik seit vielen Wochen morgens im Zug, während ich ein wenig versuche, zu dösen. Die Töne werden in diesem Zustand nur nebenbei wahrgenommen und bilden eine Grundlage auf der ich ganz hervorragend schlafen bzw. dämmern kann. Und wenn gegen Ende des kleinen Fingers sich das Saxophon ins Spiel kommt, werde ich kurz vor meinem Zielbahnhof sanft geweckt. So gesehen, ein perfektes Album für mich...
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am 2. Mai 2005
Das Album "Geisterfaust" von Bohren & der Club of Gore bringt musikalischen Minimalismus, der sich manchmal ausserhalb von musikalischen Parametern bewegt, auf den Punkt ohne dabei unabwechlungsreich oder gar stimmungslos zu werden.Die wenigen Instrumente sind sehr gut arrangiert und produziert,lange Releases der einzeln angespielten Noten bzw Akkorde verleihen diesen 5 Tracks ( bei einer Gesamtlänge des Albums von ca. 1 Std! )eine bestimmte Tiefgündigkeit, die man sich nicht entgehen lassen sollte.
Natürlich ist Musik immer Geschmackssache, jedoch bieten diese Musiker dem geübtem Zuhörer einen Schwall Melancholie, die bei einer solchen Instrumentalisierung schwer zu erzeugen ist.Diese Aufgabe haben sie gemeistert und man sollte nicht vergessen seinen CD-Player auf "repeat" zu stellen...
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