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Kundenrezensionen

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am 28. August 2006
Zunächst einmal skizziert dieser Film eine kleine Gruppe von einfachen Menschen aus der irischen Unterschicht. Sie haben einfache Jobs, wohnen in klassischen Arbeiterhäusern und haben anfänglich auch nur ganz einfache Beziehungsprobleme: Wir haben den gut aussehenden John, der sich nicht sicher ist, ob seine Beziehung zu Deirdre alles sein soll & deshalb probehalber eine "Beziehungspause" einlegt; seinen Freund Oscar, der nicht so gut aussehend ist und nicht verstehen kann, wie John so blöd sein kann; Deirdre, die nun lieber mit dem älteren Banker leben will, der seine Frau dafür verlässt; sowie die schnurrbärtige Sally, die von den Männern schwer enttäuscht ist und sich hinter einer griesgrämigen Fassade versteckt. Diesen eher sympathischen Charakteren stehen die harten Jungs entgegen, wie Lehiff, dem Gelegenheitsverbrecher, der sich gleich in den ersten Minuten beim Zuschauer unbeliebt macht und der Cop, der ihn auf seiner Blacklist hat & sich selbst für einen von den guten hält. Und dann gibt es die Fäden und Querverbindungen, die diese Menschen zusammen bringen und Grenzen überschreiten lassen, ihren Erfahrungsschatz erweitern und sie vielleicht noch mit einem blauen Auge davonkommen lassen.

Der Film handelt von ganz normalen Menschen in skurrilen Situationen, ist im Stil des bekannteren "Ganz oder gar nicht" von Peter Cattaneo gedreht, kommt aber rauher rüber. Die Charaktere wirken aber ebenso authentisch, man kauft ihnen ihre Herkunft ab (vor allem in den Pubszenen). Ich brauchte englische Untertitel, um Lehiff (Colin Farrell) im Originalton zu verstehen. Super Film!
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TOP 1000 REZENSENTam 23. Februar 2011
Zu diesem vernichtenden Urteil kommt der brutale und verbitterte Polizeiinspektor Jerry Lynch (Colm Meaney) über den gewissenlosen Kleinkriminellen Lehiff (Colin Farrell), der keinerlei Respekt gegenüber den Clannad-CDs zeigt, die er in dem Auto findet, das er Lynch gestohlen hat. Keine Angst, auch wer keine keltische Seele besitzt kann an John Crowleys kleinem, aber feinem Film "Intermission" (2003) seine helle Freude haben, wenngleich sich der optimale Genuß über diesen Film sicher erst in der Originalfassung mit ihrem irischen Dialekt einstellen dürfte.

"Intermission" fängt ganz gemächlich und scheinbar ziellos an, denn Crowley führt zunächst einmal der Reihe nach seine Haupt- und Nebenfiguren ein - obwohl diese Unterteilung bei diesem Film recht schwierig ist, stehen hier doch viele Schicksale in der Darstellung fast gleichberechtigt nebeneinander. Da gibt es den harten Gelegenheitskriminellen Lehiff, der sich gleich zu Beginn auf eine Art und Weise beim Zuschauer vorstellte, die mich an der FSK-12-Bewertung zweifeln ließ*. Da ist sein Widersacher Lynch, der zusehends an seinem Ekel gegenüber der Welt des Verbrechens zu krepieren droht und dessen schlecht kontrollierte Aggressionen ihn zu einer tickenden Zeitbombe machen. Da ist der TV-Reporter Ben Campion (Tomas O'Suilleabhain), der es satt hat, langweilige Dokus über piefige Karnickelzüchter zu drehen. Da ist der Supermarktangestellte John (Cillian Murphy), der unter Liebeskummer leidet, weil seine Freundin Deirdre (Kelly MacDonald) nach einer von ihm vorgeschlagenen Beziehungspause sich den verheirateten Bankmanager Sam (Michael McElhatton) geangelt hat. Da ist Sams verlassene Ehefrau Noeleen (Deirdre O'Kane), die in ihrer neuen Situation mehr und mehr ihre selbstbewußte, nein gewaltbereite Seite entdeckt. Da ist Deirdres Schwester Sally (Shirley Henderson - spielerisch hier meine absolute Favoritin), die an einem traumatischen Erlebnis und einem Damenbart leidet. Da ist Johns Freund Oscar (David Wilmot), der endlich mal wieder Sex haben möchte. Ferner sind da Mick, ein rüder Busfahrer, Maura, eine verständnisvolle Mutter, Mr. Henderson, ein tyrannischer, in Amerikanismen redender Supermarktvorgesetzter und ein Junge, der Steine in die Windschutzscheiben von Bussen und Autos wirft.

Und aus all diesen Charakteren - und noch einigen mehr - knüpft Crowley mit viel Liebe zum Detail einen faszinierenden Mikrokosmos, in dem sich Verhängnis und purer Zufall die Klinke in die Hand geben - etwa wenn John und Mick sich mit Lehiff zusammentun, um Geld aus Sams Bank zu erpressen, oder sich Lynch und Campion verbünden, um eine Doku-Soap über Verbrechensbekämpfung in den Slums von Dublin zu drehen. Crowley entwirft seine Figuren mit untrüglichem Blick für das Absurde, das im Alltagsleben ruht, ohne sie jedoch zu Karikaturen zu degradieren (von Mr. Henderson einmal abgesehen). Dabei gelingt es ihm sowohl, emotionale Momente ohne das Pathos typischer US-Komödien zu inszenieren - etwa wenn Sally und ihre Mutter ein kathartisches Gespräch führen -, als auch den gepflegten irischen Humor zur Geltung kommen zu lassen. Meine Lieblingsszene in punkto Humor ist die, in der Noeleen in einer Psychologievorlesung auf einen behäbigen dicken Mann losgeht, der den Professor mit nicht zum Thema gehörenden Fragen über Traumdeutung nervt.

Unter anderem streift "Intermission" - wie der ansonsten völlig unverständliche Titel nahelegt - immer wieder die Frage nach dem Einfluß des Massenmediums Film auf den Menschen. Zum einen geschieht dies durch sehr behutsame Anspielungen auf Filme - der Anfang etwa erinnert an den Stil Tarantinos, wenn Lehiff den Tresenphilosophen herauskehrt und sich seine Worte "You just never know what's gonna happen" gegen ihn selbst kehren. Zum anderen wird das Verhalten der Charaktere durch Medien gesteuert. Da ist Lynch, dessen Brutalität ungeahnte Ausmaße annimmt, wann immer er Campions Kamera auf sich ruhend weiß. Er stilisiert sich zum Dirty Harry Dublins, würde sich aber, gingen die von Campion gezeigten Bilder auf Sendung, zweifellos sein eigenes Karrieregrab schaufeln. Oder nehmen wir den Fall Sallys: Fortwährend wird sie von ihrer Mutter wohlmeinend, von anderen weniger zartfühlend, auf ihren Damenbart hingewiesen, erkennt ihren Schönheitsfehler aber erst, als sie sich in einer TV-Dokumentation reden sieht, in der es Campion trotz Anwendung des "heroic angle" nicht gelungen ist, Sally in ein vorteilhaftes Licht zu rücken. Auch John verfällt unvermittelt in das Gebaren eines TV-Helden, nämlich dann, als er Henderson eine Konservendose an den Kopf wirft und unter dem Jubel der umstehenden Angestellten und Kunden - verhaltener Jubel zunächst, der dann allerdings durch Gruppendynamik wächst - in die vom Medium Film genau definierte Pose eines Befreiers verfällt, auf dem Kassenlaufband herumstolziert und ungeschickterweise herunterfällt, was der Kassierin ein "F*cking eejit" entlockt und die 10 Sekunden seines Ruhms beendet.

Kurzum, "Intermission" ist ein Film, der trotz seines Mäanderns eine ruhende Mitte hat und sich harmonisch zu einem Ganzen abrundet. Wie gesagt, eine keltische Seele ist für den Genuß dieses Juwels nicht vonnöten, aber man sollte, um diesen Film zu lieben, Freude am feinen, versteckten Humor, eine Menge Geduld, Interesse an mehrdimensionalen Figuren sowie eine gewisse Toleranz für derbe Sprache mitbringen. "Intermission" ist endlich mal eine Komödie, die diesen Namen verdient.

* Allerdings nur in dieser Szene; auch wenn ich glaube, daß der feine Humor dieses Filmes sich nicht unbedingt einem 12jährigen erschließen dürfte.
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am 30. April 2007
Wirklich toll: die Alltags-Geschichten etlicher normaler Menschen treffen sich nach einigem Hin und Her. Schon mal super. Das Ganze ist allerdings noch richtig humorvoll und gnadenlos direkt, herrlich schräg - einfach britisch. Dazu noch tolle Darsteller, die mir größtenteil unbekannt sind, sich aber einprägen. Schön, dass es diese Kleinprojekte immer wieder mal gibt. Sie tun sich so schwer und beleben das Geschäft doch ungemein.
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am 23. August 2009
Eine Pause oder ein Break, wie es der Titel verheißt, gibt es wirklich nicht, höchstens bei einigen Figuren, die versuchen, aus dem Alltag ausbrechen. In dieser prominent besetzten, temporeichen Komödie mit ersten Szenen kann man bei manchen Gags schmunzeln, bei actionreichen mitfiebern und bei den anspruchsvolleren nachdenklich werden. Aber immer überzeugend authentisch. Gute Unterhaltung, die ganz nah am Puls der Zeit entlanggleitet und die Themen verarbeitet, die uns heute bewegen: Banküberfall, das Fernsehen, Arbeitslosigkeit, Verdienstausfall, Seitensprung, frustrierte Einsame, Gewalt und Bindungsunfähigkeit. Und da am Ende fast alle glücklich sind oder glauben es zu sein, geht es dem Zuschauer ebenso.
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am 27. November 2009
Eigentlich ein Meisterwerk. Überraschend, überragend, unterhaltsam, schockierend, empathisch, berührend. So wie im Leben auch. Ein Film der es in sich hat und nachhaltig wirkt.
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am 7. Mai 2007
Irische Milieustudie mit Figuren, die so schräg drauf sind, das man nur den Kopf schütteln kann: ein zynischer Gelegenheitsgangster (Farrell), eine sitzen-gelassene Bankerfrau, die zur schlagkräftigen Amazone mutiert, ein kleiner Junge mit einem Faible dafür, Fahrzeuge mit Steinen zu bewerfen, ein Macho-Polizist mit einer Vorliebe für keltischen Mystizismus, ein schüchtern-sprödes Mädchen mit Damenbärtchen (und jeder Menge Komplexe) und eine männliche 'Jungfrau', die sich verzweifelt nach dem 'ersten Mal' sehnt.

Zusammengewoben aus mehreren Handlungssträngen wird daraus ein amüsanter Blick auf die Welt derer, die nicht allzuviel Glück hatten, aber ihrem Leben dennoch gute Momente abtrotzen können.

Technisch gesehen ist die DVD leider nicht das Beste, da die Bildqualität durch Pixligkeit und Kuben nachhaltig beeinträchtigt wird - hier hätte man sicher mehr Sorgfalt walten lassen können, daher ein Stern Abzug!
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am 10. April 2014
Als John sich in ein kriminelles Abenteuer stürzt, weiß er noch nicht, das es ihm mehr abfordert als nur eine kleine Spazierfahrt. Der Mann, der ihn dazu überredet hat, heißt Lehiff. Lehiff ist ein Beschaffungskrimineller, der sich den Weg freischlägt, und das brutal. Ein arbeitsloser Busfahrer ist ebenfalls im Spiel. Mick (Brian F. O`Byrne) kann den verdammten kleinen Bengel nicht vergessen, der ihn geschasst hat. Das Trio plant einen räuberischen Erpressungsversuch. Irgendwie schleierhaft, denn was bringt einen melancholischen Mister Zero wie den symphatischen Lagerverkäufer John (Cillian Murphy) dazu, mit einem Schläger wie Lehiff (= Action- Star Colin Farrell) zusammen zu arbeiten? Offenbar das (quirlige) Leben im irischen D u b l i n , wo sich Johns Ex- Freundin Deirdre ( Kelly MacDonald) nach einer kurzen Auszeit schnell auf den aalglatten Bankangestellten Sam ( Michael McElhatton) einlässt, Sam seine Frau Noeleen ( Deirdre O'Kane) verlässt und zu Deirdre zieht, Noeleen sich einen Arbeitskollegen von John angelt, der Oscar heißt & Oscar ( David Wilmot) sich mit Noeleen die Hörner abstößt. Am Schluss hat Oscar seine Liebe zu Deirdres Schwester Sally ( Shirley Henderson) entdeckt, die eine herbe Enttäuschung erlitten hat, und man hat sie alle gefressen, Lehiff, Mick, John, Oscar, Deirdre, Sam, Noeleen, Sally, Laura + Jerry the Policeman. Handkamera + Schnitttechnik zeigen die Gesichter einer Stadt, und das ist eine schnelle Love- & Crime- Story und kein Hyperlink- Kino wie "Powder Blue". Am Schluss heißt es 2 : 1 für Oscar, denn was macht in der Liebe glücklicher als eine glückliche Frau, die vom Unglück genesen ist...
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am 27. März 2011
Hervorragend besetzt, zum schreien komisch und tragisch, wobei zu 80% doch eher nur komisch! hätte nicht so einen guten Film erwartet, vor allem nicht mit so vielen Brüllern und Wendungen. Dieser Film zeigt schon wieder, dass man mit einfachen Mitteln und brillianten Darstellern geniale Filme produzieren kann. Ausserdem, das Colin Farrell nur in den Nischen-Filmen über sich hinauswächst, und die dicken Blockbuster lieber zu Gunsten solcher Perlen bleiben lassen sollte.
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am 29. März 2005
Wer Fan des derben britischen Humors ist und darüber hinaus sich nicht davon abschrecken läßt Filme im englischen Original anzusehen, auch wenn es schwer ist dem fiesen irischen Dialekt immer zu folgen, für den ist Intermission Pflicht. Wer Trainspotting mag, wird Intermission vermutlich auch mögen.
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am 17. Oktober 2013
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