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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Ein neues Kind - kein neues Leben,
Von
Rezension bezieht sich auf: The Door in the Floor - Die Tür der Versuchung (DVD)
Tod Williams gelang 2004 dank seiner vorzüglichen Darsteller eine weithin überzeugende Verfilmung des ersten Teiles von John Irvings Roman "A Widow for One Year". (Witwe für ein Jahr) Besonders herauszuheben sind die Hauptdarsteller: Jeff Bridges (55) beweist wieder einmal seine große dramatische Potenz und versieht die große Bandbreite der komplexen Hauptfigur mit erstaunlicher Glaubwürdigkeit. Kim Basinger - unfassbar, wie sie mit 53 Jahren noch aussieht - bietet eine äußerst sensible und filigrane Darstellung der Gattin. Ebenso überzeugt auch John Foster(20) als Assistent des Künstlers, Sohnersatz und jugendlicher Liebhaber.Nach dem traumatischen Verlust beider Söhne durch einen Autounfall versuchen der erfolgreiche Kinderbuch-Autor Ted Cole und seine Frau Marion einen Neuanfang. Sie lassen sich in den Hamptons, dem östlichen Ende von Long Island, nieder. Ihre Tochter Ruth kommt zur Welt. Doch die Beziehung, bereits vor dem Verlust der Söhne schwierig, krankt weiter. Ted trinkt etwas zuviel und zelebriert erotische Psychospielchen mit wechselnden Musen unter dem Vorwand, Modelle zeichnen zu wollen. Außerdem tobt der mit der Tochter liebevolle und geduldige Vater sich wütend in einer Squash-Halle auf dem Boden des Hauses aus. Marion hat das ganze Haus mit Fotografien der verstorbenen Söhne dekoriert und zelebriert mit der Tochter endlose Erinnerungs-Zeremonien, wenn sie nicht gerade in eine komatöse Benommenheit fällt. Ted erklärt ihr wie beiläufig, dass er den Park völlig umgestalten will. Aber es bleibt nicht bei dem Garten: er möchte die Trennung - zumindest mal für ein Jahr. Doch gleichzeitig versucht Ted, sein Leben wie einen Roman zu arrangieren. Er hofft, seine Frau aus dem Bann ihres Kataklysmus zu befreien, indem er den jungen Eddie, der den Autor bewundert, als Assistenten einstellt. Eddie glaubt an eine Chance, von dem Schriftsteller lernen zu können. Marion vermutet, Ted suche wegen seines Führerscheinverlustes einen Fahrer - doch Ted hat Eddie lediglich wegen seiner Ähnlichkeit mit Thomas, dem ältesten der verstorbenen Söhne, engagiert. Der junge Mann ist natürlich überwältigt. Solch ein Haus am Meer, die unkonventionelle Lebensweise, vor allem aber die attraktive Gattin des Künstlers - erst nutzt er heimlich Fotos und Wäsche Marions zu seiner Befriedigung, dann erfüllen sich sogar seine feuchten Träume: Marion bietet sich dem Sohnklon an, nachdem sie Eddie in voller "Action" ertappt hatte. Ob sich Ted die Befreiung seiner Frau so vorgestellt hat? Jedenfalls reagiert er Eddie gegenüber nur mühsam gelassen, zerlegt ihn zornig beim Squash und steigert sich in eine überzogene Szene, weil die kleine Ruth im falschen Moment ins Schlafzimmer der Liebenden laufen konnte. Davon ab spielen alle mehr oder weniger die zivilisierten Menschen - doch die Leichen liegen unter einer Tür im Boden nur verborgen. Früher oder später, weiß Ted in einer seiner Kinder-Erzählungen, wird jemand die Klappe öffnen. Für die Coles ist es so weit, als Ruth das Glas eines Foto mit den beiden verstorbenen Söhnen zerbricht und sich dabei schneidet. Eddie versucht zu kitten, lässt das Bild reparieren - doch die Steine rollen bereits: Ted jagt seine Muse mit Eddie als Boten dramatisch zum Teufel und Marion verlässt alle: Ted, Eddie und Ruth. Sie nimmt ihre geliebten Fotos, aber auch die Negative, mit, und sie möchte zu Teds Entsetzen auch nicht mehr für Ruth sorgen. Der stumme Abschied des Paares voneinander, voller Liebe, aber auch ohne Hoffnung, zählt zu den ergreifendsten Momenten des Films. Zurück bleibt die 5-jährige Ruth (Elle Fanning) mit einem innerlich zerstörten Vater, der sich an einen neuen Alltag mit schlechten alten Gewohnheiten festzuklammern versucht - und mit dem einzigen verbliebenen Foto ihrer Mutter und ihrer Brüder, von denen auf dem Bild nur die Füße unter der Bettdecke herausschauen. Es kommt, wie es kommen muss: Der Mohr kann gehen: Ted feuert Eddie - doch zunächst erzählt er ihm im Dunkeln - denn "manche Geschichten kann man nur im Dunkeln erzählen" - noch die Geschichte von Marion, Ted und ihren beiden Söhnen... Irving behandelt in seinem Buch wie stets sein großes Thema "Verlust". Für ihn ist es ein Ausdruck der Liebe zum Menschen, wenn er die pittoresken Lächerlichkeiten liebevoll beschreibt, mit denen wir unsere Reste von Würde auszuschmücken pflegen, Leiden und Angst zu kaschieren versuchen. Die Irvingschen Motive des extrem betriebenen Sports (hier das Squash), der Akzeptanz der Lust und der drolligen Art, sich über menschliche Schwächen und Unzulänglichkeiten zu mokieren, finden sich im Film wieder - alle Figuren scheinen stets auch ein wenig neben sich zu stehen und den Kopf über ihr eigenes Handeln zu schütteln, mit Ausnahme der kleinen Ruth, deren ernsthafte Aufmerksamkeit auf die verstorbenen Brüder fokussiert zu sein scheint in dem zum Scheitern verurteilten Bemühen, das Wesen dieser Menschen, die ihren Eltern so viel bedeuten, zu erfassen, obwohl sie diese nie kennen gelernt hatte. Wer Irvings Weltsicht von innen besser kennen lernen möchte, dem sei Irvings offener und weitgehend autobiografischer Roman Garp und wie er die Welt sah empfohlen. Die Produktion ist alleine schon deshalb zu loben, weil man nicht versuchte, den 700-seitigen Schmöker Irvings in einem Film umzusetzen, sondern sich auf einen der drei Handlungsstränge konzentrierte. So gewann der Film die Luft für seine ruhige Erzählweise, seine gemäldeartigen Bilder und die Kraft der Szenen. Dies alles ist ohne Zweifel sehr gelungen - lediglich eine Verfolgungsjagd - die frustrierte Muse jagd dem übersättigten Künstler mit einem monströsen Messer nach - tangiert peinlich das Slapstick-hafte. Die Trauer der Trennung, die verzweifelten Versuche, einen Weg zueinander zu finden, die Frustration der Ersatzhandlungen werden selten so überzeugend spürbar wie ein diesem Film. Mit dem Assistenten Eddie und der kleinen Ruth steht der Zuschauer als Augenzeuge unmittelbar am Rand des Abgrunds einer verlorenen Liebe. Im Original 111 Minuten, Format 2,35:1 auf 35 mm Film (anamorph), DTS|DD|SDDS (IMDB) film-jury 4* A0325 22.10.2010eg Genre: Comedy | Drama | Mystery Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
39 von 48 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Komprimierung,
Von
Rezension bezieht sich auf: The Door in the Floor - Die Tür der Versuchung (DVD)
Nach dem die Verfilmung von John Irvings "Gottes Werk und Teufels Beitrag", nicht zuletzt aufgrund seiner Oscarhonorierten Arbeit als Drehbuchschreiber und Michael Caines ebenfalls ausgezeichneter Nebenrolle vor kurzem recht viel Staub aufwirbelte kommt nun eine neue Irving - Adaption daher. Der Film basiert auf „Witwe für ein Jahr" und ist nicht nur exzellent besetzt, sondern auch sehr interessant gelöst.Damit der 500 - Seiten Roman keinen Sand im Getriebe verursacht hat Regisseur und Drehbuchautor Tod Williams einfach nur den ersten Teil, der in drei Zeitabschnitte gegliederten Geschichte verfilmt. Die Ehe von Ted, einem erfolgreicher Kindbuchautor, und seiner schönen Frau Marion steckt in einer Krise. Bei einem Verkehrsunfall haben sie ihre beiden Söhne verloren. Marion ist stumm geworden, unfähig ihre kleine Tochter zu lieben leidet sie leise vor sich hin, während Ted sich zahlreiche, flüchtige Affären aufbaut. Er pflegt fremde Frauen mit gewieften Schachzügen für sich zu gewinnen, um sie dann nackt zu mahlen. In diesem Jahr konnte man bei den Oscarverleihungen wieder einmal erkennen, wie wenig Filmverständnis die Academy besitzt. Während ein Routine - Eastwood als Gipfel zusätzlich noch für den Besten Hauptdarsteller nominiert war wurden Martin Scorsese und Jeff Bridges wieder einmal konsequent übergangen, letzterer nicht einmal nominiert. Selten darf man eine so adäquat auf die Leinwand gebrachte Verfilmung sehen, auf die selbst John Irving erfreut reagierte. Williams Drehbuch ergänzt und kürzt den ersten (und besten) Teil der „Witwe für ein Jahr" angenehm nachdenklich, das Zusammenspiel zwischen Crew und Regie ist hervorragend. Kameraarbeit, Schnitt und Musik tragen vieles zum Gesamtgefüge bei. Bedenkt man die geringe Bekanntheit des Filmes, so darf man sich trotzdem über eine nobel ausgestattete und technisch einwandfreie DVD freuen, deren Interviews die „Selbstbeweihräucherung" meist außen vorlassen und speziell Irving ausführlich zu Wort kommen lassen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
13 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Einfach wunderbar und abseits des ewigen Mainstreams,
Von
Rezension bezieht sich auf: The Door in the Floor - Die Tür der Versuchung (DVD)
Dieser Film hat mich von Anfang an fasziniert. Habe ihn gleich noch ein zweites Mal angesehen, wodurch er für mich nur gewinnen konnte. Mit leisen Bildern und Worten erzählt und dem gleichzeitig skurilen Humor - der unglaublich schwere Schicksalsschlag, der erst sehr spät dargestellt wird, der junge Eddi - einfach toll -, Kim Basinger - sehr glaubhaft in ihrer Rolle, und das Ende der Geschichte, in dem Ted Col selbst die geheime Tür öffnet, von der er in seinen Büchern erzählt - einfach eine meisterhaft gebrachte Geschichte mit absolutem Niveau. Wer allerdings das übliche Klischee erwartet wird freilich enttäuscht sein. Gerade deshalb ist dieser Film für mich ein absolutes Highlight und sehr zu empfehlen! Meisterhaft! Endlich einmal etwas anderes als dieser ewig gewohnte "Mainstream"! Ein Film, den man sich immer wieder ansehen kann! Danke dafür!
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
die blinde Ecke im Squashcourt,
Von Gabriele B. (Mülheim an der Ruhr) - Alle meine Rezensionen ansehen (TOP 1000 REZENSENT) (VINE®-PRODUKTTESTER)
Rezension bezieht sich auf: The Door in the Floor - Die Tür der Versuchung (DVD)
Als Ted Cole seinen Praktikanten Eddie zum Squashspiel in den selbst gebauten Court einlädt, erwähnt er diese blinde Ecke, die er irgendwo eingebaut hat. Doch dieser Satz läuft so nebenher, gewinnt erst später an Bedeutung.Zuvor werden wir mit Familie Cole bekannt gemacht. Ted Cole, Kinderbuchautor, gefällt sich in der Rolle des väterlich wirkenden Schriftstellers, der nie müde wird zu sagen, er zeichne halt gern - und dabei wedelt er immer mit der rechten Hand. Ein Mann, der nach außen hin seine einstudierte Rolle präsentiert, doch sobald er aus dem Rampenlicht ist, zeigt er seine wahren Charakterzüge. Vielfältig sind diese, reichen vom nervigen Macho mit der immer gleichen Anmachemasche bis hin zum tief liebenden Ehemann (auch wenn diese Liebe verloschen scheint), der in seiner Hilflosigkeit angesichts der dramatischen Lebenssituation der Familie letztendlich für seine Frau einen jungen Studenten ins Haus holt. Ehrlich gesagt, hat mich Ruthie ein bisschen genervt mit ihrer quäkigen Kinderstimme. Andererseits ist es schon beeindruckend zu beobachten, wie neurotisch diese 4jährige bereits geworden ist, sie wächst mit den Bildern ihrer verstorbenen Brüder auf und kann sogar die Bilder noch beschreiben, als diese nicht mehr an den Wänden hängen. Schrecklich, das Kind kann einem Leid tun. Jeder leidet anders. So auch in diesem Film. Die tragische Situation, die dem Film vorausgegangen ist, hat Marion, der Ehefrau, quasi die Sprache verschlagen. Und da erscheint eines Tages Eddie, ein hübscher junger Mann, und weckt Marion, zumindest für eine gewisse Zeit, aus ihrer Sprachlosigkeit und Trauer. Ganz nebenbei: mich wundert schon, dass ausgerechnet in den USA, wo doch so viele Menschen zum Psychiater gehen, dieses Thema ganz ausgespart wird. Marion ist ja höchst depressiv, auch Ted könnte eine Behandlung gut tun. Wie auch immer, hier geht es um die unterschiedliche Verarbeitung von Trauer und Tod. Einwandfreies Schauspiel von Jeff Bridges (er hat einfach eine klasse Mimik drauf, ich liebe es) und auch Kim Basinger (der ich diese Rolle eigentlich gar nicht zugetraut hätte). Und da ist noch die herrliche Mimi Rogers, die den reichen, gelangweilten amerikanischen Frauentyp hervorragend verkörpert; die tatsächlich davon überzeugt ist, nur weil sie Ted Modell gestanden hat (und noch einiges mehr), sie hätte ihn im Griff. Alle Achtung, dass sie sich nackt präsentiert, das beweist schon Mut. Wenn man bedenkt, dass sie mal mit Tom Cruise verheiratet war, kann sie froh sein, diese Phase hinter sich gelassen und sich weiterentwickelt zu haben. Ein leiser Film mit vielen Zwischentönen, nur empfehlenswert für Zuschauer, die solch ruhige Filme mögen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
10 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins.,
Von
Rezension bezieht sich auf: The Door in the Floor - Die Tür der Versuchung (DVD)
Der Protagonist Eddy möchte Schriftsteller werden. Er bekommt Gelegenheit bei einem bekannten Kinderbuchautor als Assistent zu arbeiten. Der Kinderbuchautor und dessen Frau haben zwei Söhne in Eddies Alter verloren. Zwar haben sie noch eine liebe kleine Tochter, doch beide leiden unter einem sichtbaren Trauma.Eddy verliebt sich in die Frau und beide kommen sich näher. Dem Kinderbuchautor bleibt dies nicht verborgen. Im Gegenteil, es scheint, er hat dies eingefädelt. Im Unterschied zu ähnlichen Beziehungsformen kommt es nicht zu einer Eskalation. Eddy ist so etwas wie ein Indikator, ein Medium, das auf die beiden erwachsenen Ehepartner wirkt und ihre verschütteten Gefühle freilegt. Die feinfülligen Gespräche enthüllen nach und nach die vollen Umstände, die zu dem tragischen Tod der beiden Söhne führten. Immer alles detailliert präzise schildern rät der erfahrene Buchautor seinem Adepten. Jedes Detail, sei es der Geschmack, ein Gefühl oder auch nur eine Farbe. So erfährt Eddy wie genau sich Ehepartner kennen können, wie vorhersehbar jeder für den anderen sein kann. Der ernste Kernidee führt nicht dazu, dass diese Geschichte tieftraurig und tragisch daherkommt. Im Gegenteil, der Film vermittelt auch einen feinfülligen unaufdringlichen Humor. Der Zuschauer schmunzelt, lacht und versteht. Ein wunderbares Stück Film mit Anspruch. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Ein Film wie ein Buch!,
Von plumpaquatsch (Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: The Door in the Floor - Die Tür der Versuchung (DVD)
Die John Irving Verfilmung seines Romans „Witwe für ein Jahr“ mit dem Titel „Door in the Floor“ ist sehenswert. Wobei diese Feststellung nur bedingt korrekt ist. Verfilmt wurde nämlich lediglich das erste Drittel des Romans.Um es vorweg zu nehmen: rundum gelungen. Was insbesondere an dem einmaligen und glänzend harmonierenden Schauspielensemble, einer glänzenden Regie und wunderbar fotografierter Bilder liegt. Die Handlung ist schnell erzählt. Ted Cole (Jeff Bridges), ein erfolgreicher Kinderbuchautor und Illustrator, seine schöne Frau Marion (Kim Basinger) und ihre kleine Tochter Ruth wohnen direkt am Meer, in einem malerischen Küstenort auf Long Island. Ein perfekte Familie in einer perfekten Welt? Doch die Familie ist von einem tragischen Ereignis in der Vergangenheit gezeichnet: Bei einem Verkehrsunfall haben sie ihre beiden Söhne verloren. Die Coles werden mit dem Verlust nicht fertig. Marion gibt sich ganz ihrem Leid hin. Die Liebe für ihre kleine Tochter Ruth kommt dabei zu kurz. Ruth verbringt mehr Zeit mit den Fotos ihrer verstorbenen Brüder als mit ihrer Mutter. Ted dagegen stürzt sich von einer flüchtigen Affäre zur nächsten. Als Eddie (Jon Foster) bei ihnen einzieht, um in seinen Schulferien für Ted als Praktikant zu arbeiten, ändert sich alles. Einen Sommer lang wird Marion ihn leidenschaftlich lieben. Eddie erfährt zum ersten Mal die Freuden, aber bald auch die Leiden der Liebe. Dann spitzen sich die Ereignisse zu... Kurzum: ein Film wie ein Buch! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
5.0 von 5 Sternen
Schöne Tragikomödie,
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Door in the Floor - Die Tür der Versuchung (DVD)
Wer die Bücher von John Irving liebt, der bekommt mit "The Door in the Floor" einnettes Bonbon. Jeff Bridges als seeeehr liberaler Schriftsteller ist fast so schön wie als "Dude" in "Big Lebowski". Kim Basinger ist nach wie vor atemberaubend hübsch. Herz, Humor und Tragik schön vereint in einer intelligenten Geschichte. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
5.0 von 5 Sternen
Eine authentische und fesselnde Geschichte mit tollen Darstellern,
Von TK (GN) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: The Door in the Floor - Die Tür der Versuchung (DVD)
In "The Door in the Floor" geht es um den ca. 16jährigen Eddie (gespielt von Jon Foster), der die Sommerferien als Assistent des Schriftstellers Ted Cole (Jeff Bridges) in dessen Haus am Meer verbringt. Dieser trennt sich gerade versuchsweise von seiner Ehefrau Marion (Kim Basinger). Beide haben eine kleine Tochter. Vor ein paar Jahren sind ihre zwei Söhne im Alter von 15 und 17 Jahren bei einem Autounfall getötet worden und Marion konnte das bis heute nicht verarbeiten. Auch ihre Tochter zeigt deutliches pathologisches Verhalten. Die ganze obere Etage ihres Hauses hängt voll mit Bildern der Söhne. Eddie verliebt sich in Marion und es kommt zu einer sexuellen Beziehung."The Door in the Floor" ist für mich ohne Frage ein außergewöhnlicher Film. Er überzeugt mit einer einfühlsamen Geschichte mit interessanten Charakteren, die sehr gut besetzt wurden. Jeff Bridges ist für mich sowieso einer der besten Schauspieler überhaupt und seine Leistung hier lässt nichts zu wünschen übrig. Auch Kim Basinger und Jon Foster spielen sehr überzeugend. Der Film enthält einiges an Symbolik und Psychologie und lässt sich auf jeden Fall mehrfach ansehen. Ich werde das auf jeden Fall tun. Der Film gefällt mir auch optisch sehr gut. Die Szenerie am Meer wird immer wieder mal gezeigt. Die "Liebesgeschichte" zwischen Marion und Eddie wirkt authentisch und hat großen Charme und das v.a. auch in ihrer Tragik und Beschränktheit. Ein Film, der wirklich viele Facetten hat. Eine dicke Empfehlung für alle, die Interesse an authentischen und einfühlsamen Geschichten haben. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
5.0 von 5 Sternen
Emotional packendes und berührendes Drama mit überragendem Jeff Bridges - Höchstnote !,
Von
Rezension bezieht sich auf: The Door in the Floor - Die Tür der Versuchung (DVD)
MEDIUM:- Bild: sehr gut abgestimmtes Bild mit durchschnittlicher Schärfe, aber sehr natürlichen Farben - Ton: relativ flach, nicht grossflächig angelegt, passende Musikuntermalung, Blu-ray: DTS-HD 5.1, DVD: DD 5.1 - Extras: Making of, Interviews, Audiokommentar, "John Irving: Vom Buch zum Film" FILM: Obwohl ich kein ausgemachter Drama Fan bin hat mich DIE TÜR DER VERSUCHUNG doch stark beeindruckt. Dies lag an der zart-brutalen emotionalen Story, der exzellenten Kameraführung und der guten schauspielerischen Leistung der Protagonisten. Allen voran Jeff Bridges, das Hollywood Urgestein dass noch gar nicht so alt ist (62), aber uns schon eine Reihe von Klassikern präsentiert hat. Damit meine ich nicht nur als "the Dude" in Big Lebowski ! Jeff Bridges als berühmter Kinderbuchautor Ted Cole und seine Frau Marion (Kim Basinger) befinden sich in einer Ehekrise und nehmen ein halbes Jahr Auszeit und jeder geht seinen Weg ohne sich aus den Augen zu verlieren. Ted stellt den jugendlichen Eddie ein der das Leben von beiden verändert......das hört sich jetzt alles ganz banal an, aber ich muss es vorwegnehmen: Der Film schafft es durch seine Bilder trotz nicht vorhandener Action und drastischer Szenen eine unglaubliche Spannung und Emotionalität aufzubauen und auch komplett über die Laufzeit auf hohem Niveau durchzuhalten. THE DOOR IN THE FLOOR, so der englische viel treffendere Titel, lässt durch seine unnachahmlich gute Balance zwischen Tragik und (schwarzem) Humor trotz ca. 111 Minuten Laufzeit keine einzelne Sekunde Langeweile aufkommen. Dazu kommt ein sehr passender elegischer Soundtrack voller Würde aber auch Ironie. Dazu kommt ein Jeff Bridges der extrem nuancenreich in Ausdruck, Mimik und Haltung spielt dass er einen Oscar verdient hätte. Kim Basinger ist auch gut, sie wirkt für mich ein wenig zu abgehoben in Ihrer Darstellung und hat mir zuletzt in dem sehr empfehlenswerten AUF BRENNENDER ERDE weitaus besser gefallen. Selten habe ich einen Film gesehen, der wahre Dramatik von Gefühlen zwischen einer handvoll Menschen, den Verlust von Liebe, Ehre, Geborgenheit, Schuldgefühle usw. so gekonnt zwischen die Zeilen und Handlungen der Protagonisten gelegt hat. Es trifft einen damit umso stärker. Der Film ist die Verfilmung des John Irving Buches "Witwe für ein Jahr", es ist ein leiser und gleichzeitig sehr starker Film. Für mich ein Highlight im Bereich Drama. 5/5 Sternen Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
3.0 von 5 Sternen
tiefsinnig, ein wenig langatmig,
Von esc (wien) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: The Door in the Floor - Die Tür der Versuchung (DVD)
ein ruhiger schöner film mit angenehmen bildern und tiefsinniger botschaft. die schauspielerische leistung ist excellent! aber leider zieht sich das ganze ein wenig in die länge, nach der hälfte fragt man sich, wie lange der film noch weiterplätschert. am ende wirds dann etwas humorvoller und zum glück auch nochmal kurzweiliger.
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The Door in the Floor - Die Tür der Versuchung von Tod Williams (DVD - 2005)
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