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5.0 von 5 Sternen Jetzt schon eine der besseren Scheiben des Jahres
War ihr Debüt "Make Up The Breakdown" noch voller Hits wie "Bandages" oder "Talk To Me", so erschließt sich ihr neues Album erst mit mehrmaligem Hören. Dafür aber um so nachhaltiger.
Die kanadische Band vermengt auf "Elevator" wiederum gekonnt Einflüsse, die von Gang Of Four bis zu den Strokes reichen...
Veröffentlicht am 29. April 2005 von Martin Oehri

versus
3.0 von 5 Sternen Nicht so gut wie "Future Breeds"
Ich bin vor einiger Zeit durch eine Rezension auf die Band und auf das aktuelle Album "Future Breeds" aufmerksam geworden, das mich sofort schwer beeindruckt hat. Die Rotzigkeit des Punkrock, schräge Takte wie im Progressive Rock, der Sound und die Produktion einer Indieband, dabei trotzdem irgendwie tanzbar und mitreißend. Dass ich davon mehr haben wollte,...
Veröffentlicht am 27. September 2010 von A. Herr


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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Jetzt schon eine der besseren Scheiben des Jahres, 29. April 2005
Von 
Martin Oehri (Hannover) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Elevator (Audio CD)
War ihr Debüt "Make Up The Breakdown" noch voller Hits wie "Bandages" oder "Talk To Me", so erschließt sich ihr neues Album erst mit mehrmaligem Hören. Dafür aber um so nachhaltiger.
Die kanadische Band vermengt auf "Elevator" wiederum gekonnt Einflüsse, die von Gang Of Four bis zu den Strokes reichen - aber nicht nur. Meist heißt es: Rock trifft Elektro meets Tanzbarkeit. Den Hörer auf Anhieb gewinnen können einzig die Single "Goodnight Goodnight" sowie "Shame On You".
Ansonsten können sie neben ihrem Spezialgebiet, den energetischen Uptempo-Songs, auch mal einen Gang runter schalten. Und so kommt plötzlich eine Art Countrysong incl. akustischer Gitarre ("Dirty Mouth") um die Ecke und auch der Titelsong ist nicht unbedingt ein Partysong erster Güte - eher getragen bis melancholisch.
Gerade diese Vielschichtigkeit und das Wissen, dass man nicht immer in jedem Song seine Energie verbraten muss, macht "Elevator" schon jetzt zu einer der besseren Rock - und sonstiges - Scheiben des Jahres.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Hot Hot Heat: Elevator, 28. April 2005
Rezension bezieht sich auf: Elevator (Audio CD)
Heiße, heiße Hitze! Was vor über zwanzig Jahren noch eine durchschnittliche Wave-Platte gewesen wäre, wie es sie wie Sand am Meer gab, wird heute sehnsüchtig erwartet.
Hot sei Dank
Und ganz so durchschnittlich sind Hot Hot Heat dann eben doch nicht. Eher so herausragend wie es früher Joe Jackson, The Clash oder auch XTC waren. Auch der frühe Elvis Costello kommt immer wieder ins Gedächtnis, und alle Einflüsse kommen bei der wunderbaren Single "Goodnight Goodnight" zusammen. Produziert hat diesmal niemand geringeres als Dave Sardy, der sich schon für die längst vergessene Far CD "Water and Solutions" verantwortlich zeigte. Ein weise Wahl, weiß der Mann doch, neben einem superben Klang, auch immer das gewisse Etwas eines Liedes mit feinen Arrangement-Ideen in den Vordergrund zu rücken. Vom Schlagzeugsound mal ganz zu schweigen.
Fahrstuhl mit Pausen
Frontmann Steve Bays kennt keine ruhigen Minuten, ähnlich wie die genannten Vorbilder. Nein, eigentlich noch mehr, packt er jeden Song von vorne bis hinten voll mit Gesang, jauchzt, frohlockt und schreit seine Pop-Freude hinaus in die Welt. Die Band tat entsprechend gut daran, kleine Pausen einzubauen, die einem etwas Luft zum Durchatmen geben. Doch allzu lange möchte man sich nicht ausruhen, warten doch so gnadenlos große Party-Pop-Hymnen wie "Pickin' It Up" auf einen, die die Welt der Achtziger rekapitulieren.
Weniger als drei
Ergebnis: Perfekte nicht mal drei Minuten. Meist schaffen es Hot Hot Heat bereits in 2.45 alles zu sagen, was gesagt werden muss. Noch mehr als bei dem Debüt gibt es hier fast keine schwachen Songs oder Ausfälle. Wird die Band dieses Niveau halten, werden wir noch viel Spaß haben, und es werden all die großartigen Bands wie The Keys oder The Plimsouls gerächt, die damals keine Chance hatten.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Elevator, 28. April 2005
Von 
Rezension bezieht sich auf: Elevator (Audio CD)
The Strokes, Interpol, Liars etc. - viele Bands, die vor 2-3 Jahren durch die Retro-Rock Welle nach oben gespült wurden, haben inzwischen ihre Alben nach dem Hype veröffentlicht, um entweder ihren Status zu untermauern, bzw. sich ins Aus zu schießen.
Hot Hot Heat aus Kanada waren eher die Nachzügler dieser Bewegung, doch auch sie wollen klarmachen, dass sie keine Eintagsfliege sind.
Dave Sardy heisst der Mann, der sicher stellen soll, dass das neue Hot Hot Heat Album nicht in die Hose geht. System Of A Down, Nine Inch Nails und Barkmarket hatte der schon zum Schotter geführt - nun ist der Vierer aus Vancouver dran. Die passten mit ihrem 2. Album vor 2 Jahren grade noch in den Retro-Topf und aus diesem lehnen sie sich auch dementsprechend fröhlich hinaus. Und dass diese Freude am Spielen die Band ausmacht hat auch der großer Producer erkannt.
Hot Hot Heat schreiben zwar ernste Songs, aber sie kommen einfach nicht mit dem Holzhammer vorbei und bläuen sie dir ein. Die Texte behandeln schon mal die US-Politik, den unnötigen Ehrentod in der Armee und natürlich auch gebrochene Herzen aller Art. Aber die Band verzweifelt nicht daran, sondern rührt die Themen in ihre 80er Indierock-Verspieltheit mit rein.
Bei aller Begeisterung für Hot Hot Heat, es ist offensichtlich was „Elevator", also zu deutsch „Fahrstuhl" für die Band tun soll - sie ganz nach oben bringen. 13 Songs in einer guten halben Stunde - davon mindestens fünf potentielle Hits - da muss man sich selbst ein bisschen zügeln, damit man das Album nicht zu schnell satt hat.
Doch unterm Strich bleibt: ein großartiges, dicht mit enthusiastisch präsentierten Rockern gespicktes Album. Genaus das richtige für das tolle Frühsommer-Wetter mit dem Hinweis: auf jeden Fall kaufen, so laut wie möglich hören - aber zur eigenen Sicherheit nicht auf Endlos-Wiederholung schalten!
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Verzögerte Wirkung, 9. Juni 2005
Rezension bezieht sich auf: Elevator (Audio CD)
Nachdem Hot Hot Heat mit ihrem letzten Album nahezu jede Party zu einem Ereignis haben werden lassen, lege ich also die neue CD rein und mach mich schon mal bereit dolle abfeiern zu können. Aber: nix da.
Der erste Gedanke ist: Was'n jetzt los? Ein prüfender Blick auf das Cover zeigt, das ich mich _nicht_ vergriffen habe und die CD tatsächlich die richtige ist.
Also ziehe ich meine Tanzschuhe wieder aus, lümmel mich aufs Sofa und höre erstmal einfach nur zu. Und das klappt dann ganz gut. So nach und nach merke ich, das die Songs durchaus tanzbar sind und richtig Freude machen.
Das Album entwickelt sich, nach anfänglichem Schock, nun doch zu einem sehr guten Nachfolger von "Make up the Breakdown", wird von Song zu Song besser und läßt sich ebenso abfeiern wie sein Vorgänger - es dauert halt nur etwas, bis man das merkt.
"Reifer" ist nicht das richtige Wort, aber das erste was mir dazu einfällt. Auch wäre "erwachsener geworden" wohl eher eine Beleidigung für Hot Hot Heats 'Elevator'. Die Band hat sich weiterentwickelt, ist sich dabei aber selbst treu geblieben... und das klingt, auf CD gepresst, einfach toll.
Und so ziehe ich also nach einiger Zeit meine Tanzschuhe wieder an und freue mich 'grinsend durch die Bude hüpfend', über ein durch und durch gelungenes Album.
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5.0 von 5 Sternen Durchgehend ein Kracher!, 27. September 2007
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Elevator (Audio CD)
Ich kann mich den guten Rezensionen nur anschließen.

Über das Album braucht man nicht viel zu sagen. Ein Kracher jagt den nächsten. Alles überwiegend schnelle, tanzbare Gute-Laune-Sounds mit anspruchsvollen und doch absolut eingängigen Hooklines und viel Kreativität! Eine absolut runde Scheibe, die aber dennoch abwechslungsreich ist! Und vor allem hält sie ihr gutes Niveau bis zum letzten Song, das gibt es selten!

Meine Favouriten - wenn man überhaupt welche bestimmen kann - sind "Jingle Jangle", "Middle Of Nowhere" und "Shame On You"!
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3.0 von 5 Sternen Nicht so gut wie "Future Breeds", 27. September 2010
Von 
A. Herr (Baden-Baden) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Elevator (Audio CD)
Ich bin vor einiger Zeit durch eine Rezension auf die Band und auf das aktuelle Album "Future Breeds" aufmerksam geworden, das mich sofort schwer beeindruckt hat. Die Rotzigkeit des Punkrock, schräge Takte wie im Progressive Rock, der Sound und die Produktion einer Indieband, dabei trotzdem irgendwie tanzbar und mitreißend. Dass ich davon mehr haben wollte, stand außer Frage. Nach einigem Hin und Her habe ich mich schließlich für "Elevator" entschieden. Das Album bietet zwar ebenfalls tanzbaren Indierock, aber längst nicht so durchdacht und vertrackt wie auf "Future Breeds" und insgesamt poppiger. Zwar immer noch ein gutes Album, aber eben nichts, was mich spontan so verzückt wie der Neuling.
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfach klasse Musik, 28. April 2005
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Elevator (Audio CD)
Für mich war diese CD ein einfacher Blindkauf, der sich aber mehr als gelohnt hat. Ich war zutiefst positiv überrascht vor allem, da ich sonst sogut wie nie Rock höre. Jedes Lied hat seine eigene Besonderheit und versprüht einen ganz eigenen Flair. Musik die einfach gut ist und spass macht.
Meine Anspieltipps :
-Elevator
-shame on you
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2 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen 'klasse, 11. September 2005
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Elevator (Audio CD)
ich finde, dass dieses album sich einen sonderplatz im regal eines jeden musikliebhabers verdient hat! es ist einfach ein meisterwerk von hot hot heat, es kommt zwar kein lied an bandages heran, trotzdem hat dieses album ein paar granaten parat!
1.Running Out Of Time: ****
2.Goodnight, Goodnight *****
3.Ladies And Gentleman ***
4.You OWE Me An IOU *****
5.No Jokes-Fact kann man nicht beurteilen
6.Jingle Jangle ***
7.Pickin' It Up ****
8.Island Of The Honest Man *****
9.Middle Of Nowhere *****
10.Dirty Mouth ****
11.Soldier In A Box ****
12.Shame On You ****
13.Elevator *****
Gesamt: **** + * wegen der enormen vielfältigkeit
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7 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Höher, schneller, weiter, 4. April 2005
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Elevator (Audio CD)
Hot Hot Heat haben nun wirklich ein beneidenswertes Gespür für Timing. Das furiose "Make up the breakdown" war vor zwei Jahren das richtige Album zur richtigen Zeit. Als die ersten Sonnenstrahlen das Dickicht der Winterwolken durchbrachen und die Stimmung nur darauf wartete, über Normalnull gehoben zu werden, standen sie bereit. Und jetzt sind Hot Hot Heat wieder da, als man sie dringend gebraucht hat. 2005 wird ein geiler Sommer, das steht jetzt schon fest oder wird zumindest Glauben gemacht, nachdem man "Elevator" gehört hat. Hey hey hey.
Die neue Hot Hot Heat nämlich hat wieder mehr Schmiß, als die Polizei erlaubt und bringt jede Radarfalle zum Explodieren. Genau das richtige für sommerliche Autofahrten bei heruntergelassenen Fenstern und heruntergekurbeltem Verstand. Weil die Durchhörbarkeit sogar noch weiter erhöht wurde. Klar, einen Hit wie "Bandages" schreibt man vermutlich nur einmal, und auch ein "Oh, goddamnit" sucht man vergeblich. Dafür finden sich 13 Songs ohne Ausfall, aber einer Riesenportion guter Laune.
Gleich mit der ersten Single "Goodnight goodnight" haben sie einen im Sack. Wie kriegt man nur so viel Catchiness in zwei Minuten, ohne daß sich die nach außen wölben und zu unschönen Dellen neigen? Wie können die nur so überkandidelt bis zum Gehtnichtmehr sein, ohne auch nur die Spur zu nerven? Und wie hier auch noch über sowas wie das Verlassenwerden singen und am Ende jeden überzeugt haben, daß das eine Spitzensache ist?
Um die vier Kinder in den vier Männern unter Kontrolle zu bringen und ihnen nur die Spielzeuge in die Hände zu geben, an denen sie sich nicht verletzen, brauchte es natürlich einen ganz besonderen Aufseher. Meister Dave Sardy höchstpersönlich verspürte nach seinen Produktionen für die Red Hot Chili Peppers, Helmet, Slayer oder Marilyn Manson die Lust auf eine Aufgabe der ganz besonderen Art. Und lud sie nach L.A. in sein Studio ein. Wollen wir hoffen, daß sein Equipment den Besuch von Hot Hot Heat heil überstanden hat.
Gehören ihm also die Hände auf dem Cover, die die Marionetten Hot Hot Heat steuern? Das Bild jedenfalls kommt überhaupt nur hin, wenn die Finger des Puppenspielers von dauerhaften Krämpfen geschüttelt werden. Bei Hot Hot Heat wippt der Kopf, da zuckt der Zeh, da zwirbelt die Muschel gefährliche Würmer ins Ohr. Gerade die Uptempo-Songs verlangen einmal mehr nach einem Waffenschein. "Running out of time" und "Shame on you" gehen unwiderstehlich nach vorn, "Pickin' it up" packt die Orgel aus, und "Dirty mouth" reitet auf der Akustischen durch die Prärie.
Erstaunlich, daß Hot Hot Heat neuerdings auch das Bremspedal entdeckt haben. Der Titelsong ist fast schon wehmütig, und bezüglich des klimpernden "Middle of nowhere" faselt der Plattenfirmentext irgendwas von der "Melodieführung". Ha! Das ist gut. Und genau das Wort, das wir gesucht haben für Hot Hot Heat. Spätestens mit "Elevator" nämlich haben Hot Hot Heat die Führung aller Melodieklassen übernommen. Und keiner wird sie so schnell von dort vertreiben können. Wo oben ist, sind Hot Hot Heat.
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Elevator
Elevator von Hot Hot Heat (Audio CD - 2005)
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