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53 von 56 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Liebeserklärung an Lissabon mit herrlicher Musik
Die Lisbon Story erzählt eigentlich eine Geschichte über das Filmemachen. Für mich spielt die Handlung des Filmes aber eher eine sekundäre Rolle, in meiner Erinnerung sind vielmehr die wunderschönen, melancholisch stimmenden Bilder von Lissabon hängen geblieben. Ich denke dabei an die alte quietschende Straßenbahn, die engen Gassen der...
Am 22. April 2005 veröffentlicht

versus
2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Mit den Mitteln des Kinos auf der Suche nach Verlorenem...
...oder einem verlorengegangenen Mann? Wenders' "Lisbon Story", in der ein Tontechniker (Rüdiger Vogler) seinen Regisseur in der Fremde suchen muss, ist auch eine Erklärung über Wenders' Verhältnis zum Kino. Eine Liebeserklärung. Wobei des Regisseurs Alter Ego zunächst ganz schön auf den Hund gekommen ist. Geschickt zeigt Wenders dies...
Vor 23 Monaten von Klein Tonio veröffentlicht


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53 von 56 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Liebeserklärung an Lissabon mit herrlicher Musik, 22. April 2005
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Lisbon Story (DVD)
Die Lisbon Story erzählt eigentlich eine Geschichte über das Filmemachen. Für mich spielt die Handlung des Filmes aber eher eine sekundäre Rolle, in meiner Erinnerung sind vielmehr die wunderschönen, melancholisch stimmenden Bilder von Lissabon hängen geblieben. Ich denke dabei an die alte quietschende Straßenbahn, die engen Gassen der Alfama, die ich von meinem, schon Jahre zurückliegenden, Besuch in dieser Stadt noch vor den Augen habe.
Man begleitet den Hauptakteur Winter auf seiner Suche nach seinem Freund (oder eher sich selbst) durch die Stadt, lässt sich treiben und von der geheimnisvollen, verzauberten Stimmung anstecken.
Diese Stimmung wird noch unterstützt durch die klare, kraftvolle und leidenschaftliche Musik der Gruppe Madredeus, ohne die der Film für mich nicht vorstellbar wäre. Wie in Wim Wenders späteren Film „Buena Vista Social Club" spielen die Mitglieder der Gruppe selbst mit, man kann sie beim Proben in einer Wohnung in der Alfama beobachten.
Wer also portugiesische Musik mag, die Gruppe Madredeus etwas aus der Nähe kennenlernen möchte, schon einmal in Lissabon war und die Stadt liebt oder vielleicht einmal dorthin will, sollte sich diesen Film unbedingt ansehen!
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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Was ist Portugal?, 11. Dezember 2002
Von 
Rezension bezieht sich auf: Lisbon Story [VHS] (Videokassette)
Wenn man schon einmal in Lissabon gewesen ist, wird man bei dieser wunderschön präsentierten Kulisse aus Erinnerungsschmerz weinen müssen. So emotional offen und bilderstark präsentiert Wim Wenders die Stadt auf den Hügeln dem sentimentalen Zuschauer.
Schon der Beginn mit dem mimisch grandiosen Rüdiger Vogler, ist ein Film im Film. Der gurkt in seiner Schrottlaube nämlich aus Frankfurt nach Lissabon. Die in 15-min faszinierend lebendig gestaltete Autobahnreise in die portugiesische Hauptstadt ist gespickt mit subtilen Slapstick-Einlagen, die entspannen und vorbereiten: auf die abenteuerliche Suche nach dem Wandel im Sinn der Bilder zum 100jährigen Geburtstag des Films. Mr. Inverno (Philipp Winter alias R. Vogler) sammelt faszinierenderweise Töne in der Stadt der Träumer, während sein verschwundener Freund Monroe mit einer verstaubten s/w Kurbel-Handkamera um Hundehaufen herumbalanciert und das perfekte goldene Licht von den Häuserdächern einzufangen versucht. Der ist nämlich nach der Suche nach dem perfekten Bild, was er jedoch nur findet, wenn er es nie gesehen hat...
Ungewöhnlich leicht präsentiert Wenders, P.Winters Sensibilität zu den meistens unhörbaren Leben der Töne. Das malerisch enge, süßlich abgeblätterte, kleine Lissabon, mit Hühnern und Katzen wird zum kleinen Dorf am Tejo. Eine Hommage an die Hauptstadt. Untermalt mit der melancholischen Musik der Gruppe Madredeus (die meisten der Filmlieder sind auf dem Album "antologia"), die dem am Rand Europas gelegenem Portugal aus dem Herzen sprechen. Eine Hommage an die portugiesische Musik. Und dann noch die düster-wertvollen Gedichte Fernando Pessoas, der wie kein anderer die stille Melancholie in seinen im Film zitierten Gedichten ausdrückt. Eine Hommage an Portugals berühmtesten Dichter.
Insgesamt, eine tiefgreifende und beruhigende Dokumentation der portugiesischen Mentalität, verpackt in eine witzig, märchenhafte Geschichte, mit intellektuellem Beigeschmack, der fröhlich aber weise belehrt. Unbedigt bei einem Glas Portwein genießen!
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Film, den ich vor Jahren gesehen und nie vergessen werde, 10. Mai 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Lisbon Story [VHS] (Videokassette)
Beeindruckende Story mit der verführerischen Altstadt von Lissabon im Hintergrund. Irgendwie sind wir wohl alle auf der Suche nach irgendwas... Die Gruppe " Madredeus" hat nach diesem Film meiner Meinung nach Kultcharakter erlangt. Unbdingt ansehen!!!
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13 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein großartiger Film, 12. Juli 2005
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Lisbon Story (DVD)
Mehr als nur eine Liebeserklärung an Lissabon, obwohl das Eintauchen, das Einatmen und Belauschen dieser Stadt natürlich im Mittelpunkt des Films steht. Lisbon Story ist auch eine Liebeserklärung an das Zusammenrücken im vereinten Europa, an das Medium Film an sich und auch ein kleiner Nachruf auf Federico Fellini.
Der Film erinnert formal stark an Michelangelo Antonioni, Wenders findet im durchaus interessanten Interview mit Roger Willemsen (DVD-Extra) eine Erklärung dafür.
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5.0 von 5 Sternen Für Lissabon-Fans ein MUSS., 21. Mai 2009
Rezension bezieht sich auf: Lisbon Story [VHS] (Videokassette)
Man muss nicht unbedingt Wim Wenders mögen, aber zu Lissabon sollte man schon eine emotionale Beziehung haben. Dann ist dieser Film an grauen Abenden in Deutschland ein absoluter Aufheller - kein Fado !
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Mit den Mitteln des Kinos auf der Suche nach Verlorenem..., 3. November 2012
Von 
Klein Tonio - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Lisbon Story (DVD)
...oder einem verlorengegangenen Mann? Wenders' "Lisbon Story", in der ein Tontechniker (Rüdiger Vogler) seinen Regisseur in der Fremde suchen muss, ist auch eine Erklärung über Wenders' Verhältnis zum Kino. Eine Liebeserklärung. Wobei des Regisseurs Alter Ego zunächst ganz schön auf den Hund gekommen ist. Geschickt zeigt Wenders dies peu à peu, in einer Montage, die sich vom Subjektiven (dem Blick Voglers) aufs Objektive richtet, und dann vom Detail aufs Ganze. Oweh, der hat aber ein arg klappriges Auto. Oweh, und einen Gipsfuß auch noch (Hitchcock! Rear Window!! Symbolik!!!). Aber die portugiesische Sonne strahlt schön farbverstärkt, und wir erfahren in einem etwas Wenders-verquasten Monolog, dass Europa eins wird und dass Vogler sich hier angeblich zuhause fühlt. Also, so ist zu vermuten, in dem, was "Kino" ausmacht und was die Welt verbinden kann.

Aber was ist das Kino des Wim Wenders? Vogler muss es erst suchen. Die Suche gerät genauso langwierig, wie der Film in der Mitte langweilig wird. Wir kennen das von Wenders: Er kann sich nicht entscheiden, ob er das Kino liebt oder kritisiert, was aus ihm geworden ist. Die Angst, dass Bilder das ganze Leben kontrollieren: eigentlich lange vor Facebook, Videoüberwachung und Co. visionär, aber von Wenders etwas zu plakativ in den Raum geworfen, wenn er Vogler von "Videoten" schwadronieren lässt. Wenders hält sich zu lange mit dieser Mischung aus penetranter Kritik und Suche nach der verlorenen siebten Kunst auf, statt sie zu feiern. Dabei gelingt ihm zwischendurch immer wieder Wunderschönes. Das verschwundene Kind als - mutmaßlich - die verschwundene Unschuld des kindlichen Schauens, die Musik von "Madredeus" und traumhafte Bilder von Portugals Hauptstadt, wenn etwa die genannten Musiker wie schwarze Säulenheilige vor der sonnendurchfluteten Kulisse stehen. Ab und an würde man sich aber wünschen, Wenders erzähle nicht nur von seiner Suche, sondern auch eine Geschichte.

Am Ende zeigt sich, dass das Ganze von einer großartigen Idee getragen ist: Vogler hat seinen Regisseur gefunden und ihn von der Idee abgebracht, objektives Kino können nur solches sein, in dem ein Mann alles filmt, nicht durch den Sucher schaut und das Aufgenommene niemandem zeigt. Sicherlich, das wäre tatsächlich objektiv und "rein" wie Mondrians Formen und Grundfarben. Schon der Blick durch den Sucher, schon die Montage, die Musikauswahl, der Schauspielstil, der Blick jedes Betrachters sind subjektive Perspektiven (und die Dänen, die 1995 - vermutlich besoffen in einer Kneipe - ihr "Dogma" begründet hatten, sollen nicht so tun, als hätten sie dies nicht gewusst). Aber das ist Kino, alles andere ist tot. Da hat Wenders Recht! Am Ende sind Tontechniker und Regisseur wieder glücklich. Emotional statt intellektuell. Wie unschuldige Kinder statt verkopfte Erwachsene laufen sie durch das schöne Lissabon und filmen wild drauflos, dass es eine Freude ist. Warum erst jetzt? Warum hat Wenders so lange doziert, statt genau so einen Film zu MACHEN, 90 statt 5 Minuten lang?
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5.0 von 5 Sternen Lisbon Story, von Wim Wender, 30. April 2014
Sehr stimmungsvoll, aber auch etwas " schräg", puristisch, schwarz/weiß ?, wenn ich mich richtig erinnere, mit Ainda und den Musikern von Madreus und deren Musik zum Dahinschmelzen! ( Und der Hundehaufen lag immer noch an der Treppe, als wir vor ein paar Jahren auf Wim Wenders Spuren Lisboa erkundeten) Wir kauften uns die DVD damals vor Ort in Portugiesischer Sprache mit deutschen Untertiteln. Durch vieles Verleihen ging sie uns leider verlohren, deshalb bestelle ich sie jetzt hier wieder, nur diesmal auf Deutsch und bin froh, dass es den beeindruckenden Film DVD noch gibt.
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6 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Lisbon Story, 13. Juli 2009
Rezension bezieht sich auf: Lisbon Story (DVD)
hat schon ein wenig enttäuscht. Ich muss mich da dem Kritiker "privat" anschließen. Habe den Film gekauft da wir gerade eine Woche in Lissabon waren und die Stadt wirklich sehr sehenswert ist. Das kommt aber im Film eigentlich nicht rüber. Den Flair kann man erahnen wenn man die Gassen der Altstadt Alfama teilweise sieht. Aber gerade dort wurde zu wenig gezeigt.
Abgesehen davon ist die Handlung vom Film selbst sehr mager - schon fast an den Haaren herbeigezogen (ich mag Wim Wendersfilme). Die Musik ist toll das stimmt. Es hilft nichts - irgendwann fahre ich da nochmal hin - es lohnt sich wirklich !!
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3.0 von 5 Sternen Zweimal gesehen., 31. Oktober 2013
Rezension bezieht sich auf: Lisbon Story (DVD)
Damals im Kino gesehen, jetzt als DVD.
Der Film fängt so sehr gut an, geht gut weiter - Madredeus -und dann wird er endlos gedehnt und es gibt zwar später
noch eine Überraschung, er wird avantgardistisch englisch ! also für den Zuschauer ist dieser englische Teil fast nervend oder sehr nervend .Er ist relativ unbekannt in meinem Bekanntenkreis geblieben. Wim Wenders hat Lisboa gedreht. ? Ja tatsächlich. ..
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4.0 von 5 Sternen Anders gut, aber mit deutlichen Schwächen in der Story, 20. März 2013
Rezension bezieht sich auf: Lisbon Story (DVD)
Der Film ist eine Sight Hearing-Tour durch die Stadt. Das ist ungewohnt und nicht immer wohlklingend. Die Idee ist allerdings super umgesetzt und wer Lissabon kennt, wird einige Erinnerungen haben. Die Story hingegen ist ziemlich flach und sollte auch nicht überinterpretiert werden. Das Gute: darauf kommt es eigentlich nicht an.
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Lisbon Story
Lisbon Story von Rüdiger Vogler (DVD - 2005)
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