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Kundenrezensionen

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am 18. April 2001
Diesen Film sollte es unbedingt wieder auf Video geben. Die wundervollen Landschaftsaufnahmen, eine eindruckvolle Geschichte und hervorragende Schauspieler geben diesem Film Tiefe. Wunderbar gespieltes Drama mit starker Aussagekraft.
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am 6. Januar 2006
Worte wie "Beziehungsdrama" und Sätze wie "Reflexion des Menschen in der Moderne" würden einen jeden normalerweise vor einen Film warnen. Zu häufig hat man Filme gesehen, die in ihrer Seichtheit, Geschwätzigkeit oder schlicht Dummheit unerträglich sind.
Was Bertolucci aber hier mit der grossartigen Vorlage von Bowles gemacht hat, ist nun wirklich (kon)genial. So klug, so ruhig, und auch so visuell beeindruckend, ist man in einem Film lange nicht mehr mit dem Geworfensein des Menschen in die Welt und seine Sprachlosigkeit und Unfähigkeit, sich in ihr einzurichten, konfrontiert worden.
Und was mich überraschte: Sprach ich mit Freunden über den Film, so fanden sie immer noch andere Aspekte bewegend und verstörend und bleibend in Erinnerung als ich. Offensichtlich ist es also Bertolucci gelungen, in den Film verschiedene Ebenen einzubauen, die einen mitnehmen.
Also: Volle Punktzahl! Danke für dieses erwachsene Geschenk! (Und in der Tat: Für kindliche Gemüter und Kinder ist der Film nix.)
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am 19. Juni 2006
..ein packender,faszinierender Film, der ein Beziehungsgeflecht (-drama) perfekt in die afrikanische Kultur nördlich der Sahara einbindet...tolle Filmmusik, tolle Location..der Film beschäftigt einen noch lange...Schauspieler alle exellent..John Malkovich ist wieder sehr überzeugend..große Unterhaltung, erst recht, wenn man(frau)den afrikanischen Kontinent kennt und liebt!! PS: Interessant sind die unterlegten Kommentare des Filmachers als 2.Fassung in dem Extrateil der DVD
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am 8. März 2005
Endlich nach so langer Zeit, erscheint "The Sheltering Sky" mit deutscher Tonspur auf DVD! Dies ist wirklich einer der besten Filme die ich je gesehen habe!
Man taucht ein in ein exotisches, fremdes Land. Man spürt förmlich die brennende Sonne auf der Haut, den heissen Wüstensand und die mit Gewürzen geschwängerte Luft...
Nordafrika 1947: Port und Kit Moresby kommen mit dem Dampfschiff in Marokko an.
Nach 10 Ehejahren hat das kultivierte amerikanische Ehepaar eine Krise und sie versuchen durch diesen Selbstfindungs-Trip wiederzueinander zu finden.
Sie wollen die Zivilisation hinter sich lassen und durch extreme Erfahrungen die eingefahrene Ehe wiederbeleben.
Doch die erhoffte Wirkung bleibt aus.
Ihr junger Reisebegleiter Tunner findet die 2 faszinierend - und beginnt eine heiße Affäre mit Kit, während sich ihr Mann mit einem blutjungen Beduinen-Mädchen tröstet.
Streitereien und letzendlich der gegenseitige Betrug entfernt das Ehepaar noch weiter voneinander.
Süchtig nach immer enlegeneren Gegenden, die sie immer weiter von der westlichen Welt und ihrer Realität entfernen, gehen sie auf dem faszinierenden, schwarzen Kontinent verloren.
Port entledigt sich schliesslich dem ihm lässtig gewordenen Tunner und findet für eine kurze Dauer endlich wieder zu seiner Frau.
Doch ein Schicksalsschlag reisst sie wieder voneinander weg und Kit lässt sich verlassen durch die Sahara treiben, bis sie einem Beduinen begegnet...
Geniale Verfilmung der Romanvorlage von Paul Bowles, die durch atemberaubende Schönheit, Intensität und famose Schauspielleistungen besticht.
Regisseur Bernardo Bertolucci schuf einen Film von atemberaubender Schönheit, dessen Landschaftsaufnahmen einzigartig sind und zusammen mit der Architektur den Zustand der Personen wiederspiegeln.
Das von Thema und Intensität mit Viscontis 'Tod in Venedig' vergleichbare Drama überzeugt auch durch die Leistungen von Debra Winger ('Verraten') und John Malkovich ('Gefährliche Liebschaften').
Die Erfolge seines 'letzten Kaisers' konnte Bertolucci zwar nicht wiederholen, doch hat er mit „Himmel über der Wüste" einen weiteren filmischen Meilenstein geschaffen.
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am 9. November 2006
Bertoluccis Verfilmung ist ein Paradebeispiel für die kongeniale filmische Adaption eines literarischen Meisterwerks, das dieses - auf eigene Art - fast noch übertrifft.
Das existentielle Drama um die Flucht westlicher Bürger in die zivilisatorische Ödnis schält Stück für Stück die psychische Verkrüppelung der Figuren frei und lässt den inneren Alptraum vor der brutalen Weite der Wüste gleichsam implodieren. Malkovich und Winger spielen kaum mehr, sie leben ihre Rollen bis an den Punkt der Verzweiflung und inneren Leere, die vor dem Himmel über der Wüste kollabiert. Bedrückende Naheinstellungen und Totale, die keinen Gedanken Halt finden lassen, labyrinthische Wüstenstädte und morbide Unterkünfte werden von einer Kamera in Szene gesetzt, die den situativen Kontext, die innere Verfassung der Protagonisten in bedrückende Räume überführt.
Die betont spärlichen Dialoge zementieren monolithische Erkenntnisse, deren Tragweite die literarischen Figuren kaum erahnen, in der Mimik der Schauspieler hingegen eingraviert scheinen.
Kulminationspunkt bleibt der letzte Liebesakt auf der Klippe vor einem Horizont wie einem "Rand des Erdraumes", bevor die eigentliche Reise in die entlegensten Regionen und in die innere Hölle führt, samt Läuterung, aber ohne Erlösung.
Darin: Der mittlerweile verstorbene Autor Paul Bowles als melancholischer Beobachter und Kommentator in der Hotel-Lounge.
Zurück bleibt ein verstörter Zuschauer und eine noch fremdere Wüste...
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am 21. April 2005
Bernardo Bertoluccis "Himmel über der Wüste" sollte in keiner anspruchsvollen DVD-Sammlung fehlen, gehören doch die schauspielerischen Qualitäten von Debra Winger und John Malkovich zu den eindruckvollsten Szenen der letzten Jahre und niemand zuvor (selbst nicht "Lawrence von Arabien") außer Vittorio Storaro hat es geschafft, so packend kraftvolle Wüstenbilder auf Film zu bannen... Unbedingt das Epos auf großer Leinwand oder mit Beamer erleben! Die DVD ist gut gemacht und beinhaltet zwei ausreichende Dokus, Interviews und diverse Trailer.
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am 10. Dezember 2010
Mit dieser Verfilmung des Romans von Paul Bowles hat Bertolucci vorgeführt, was ein "Medienwechsel" in der Kunst im Idealfall leisten kann. Wie hier der Taumel der Fremde und Verlorenheit, die Hingabe an etwas völlig Unbekanntes, fiebrige Zustände der Trauer und der Sehnsucht aus der Sprache herausgenommen und ins Bild gesetzt werden, ist einfach meisterlich. Marokko und seine blau vermummten Beduinen, die unendliche Weite und gleißende Monotonie der Wüste, die Strenge und Rätselhaftigkeit der fremden Gesetze - das alles ist märchenhaft und doch ganz konkret. Wenn die in der Wüste umher irrende Kit von den dunklen Augen eines Karawanenführers in den erotischen Bann gezogen wird, schließlich als seine Geliebte und Gefangene in einem Holzverschlag in einem Beduinendorf überlebt, hätte der Film in Softporno-Kitsch kippen oder am hemmungslosen Pathos seiner Bilder scheitern können. Doch das Fremde ist hier ganz real, fordernd, überraschend, verstörend und jenseits aller gängigen Metaphern und Symbole. Nichts wird hier gelöst, niemand erlöst - die Welt als wollüstiger Wahn, groß und unverständlich, überwältigend bis zuletzt.
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am 29. Juni 2011
Normalerweise bin ich kein Mensch für Literaturverfilmungen, aber diesmal habe ich ein Auge zugedrückt, weil eine liebe Kollegin mir empfohlen hat, mal diesen Film anzusehen.
Ich war überrascht von der Tiefgründigkeit des Filmes, der genau das ausdrückte, was meine Großmutter aus ihrer Zeit in Algier nach dem 2. Weltkrieg beschrieben hat. Eine gewisse Lethargie unter den Ausländern, die Hitze und die Gefahr, an Malaria und Typhus zu erkranken. Die Hauptdarsteller zeigten wirklich alles, um die Eindrücke aus dem kolonisiertem Nordafrika zu zeigen.
Wirklich sehenswert, allerdings sollte man das Buch von Paul Bowles am Schluss lesen.
Zum Schmunzeln am Rande: die vielen Koffern und Schrankkoffern, die im Film vorkommen, zeigen deutlich, warum die Fluglinien nur ein 20-Kilo-Limit anbieten. Für soviel Gepäck gibt es heute nicht einmal Kofferträger!
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am 20. Dezember 2013
Neben dem bekannten Hauptfilm auf der ersten DVD mit Audio-Kommentar von Bernardo Bertolucci
hat die 2-Disc-Special-Edition auf der Bonus-DVD insgesamt noch rund 2 Stunden Zusatzmaterial.

Im Einzelnen sind darauf enthalten:

- "Desert Roses", Dokumentarfilm aus dem Jahr 1990 von Gabriella Cristiani über die Dreharbeiten (welche auch für den Schnitt von "Himmel über der Wüste" zuständig war). Laufzeit: 47:25. Originalton (englisch, italienisch) mit deutschen Untertiteln.

- Inverviews mit Regisseur Bernardo Bertolucci, Schauspieler John Malkovich und Kameramann Vittorio Storaro. Laufzeit: 9:55. Originalton mit deutschen Untertiteln.

- "Paul Bowles - Tangier Morocco", Dokumentarfilm aus dem Jahr 1988 von Hans Hulscher, der besonders auf Paul Bowles eingeht und persönlich aus seinen Werken zitiert. Laufzeit 53:12. Der Film hat KEINE Untertitel (weder englische noch deutsche), was besonders verwunderlich ist, da es ich um eine Koproduktion des niederländischen und deutschen Fernsehens handelt (NOS und WDR)!

Nebenbei gibt es noch die Trailer für "Himmel über der Wüste" in der deutschen und englischen Version und für drei weitere Filme ("Little Buddha", "Paris, Texas", "Der Obrist und die Tänzerin").
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am 6. März 2007
Ein Freund hat mir diesen Film empfohlen und obwohl er mich zuerst nicht recht angesprochen hat, wurde ich immer mehr und mehr davon gefesselt. Nun bin ich ja seit Jekyll und Hyde überhaupt ein John Malkovich Fan und fand auch hier bestätigt, welches Spektrum an Ausdruck dieser Schauspieler aufweist. Die Handlung selbst wurde immer packender, die Wendung, dass Port an Typhus stirbt, war überraschend, und dass seine Frau sich dann einer Karawane anschließt, für mich der Höhepunkt. Ebenso wie die großartigen Landschaftsaufnahmen. Das typische Wüstendorf, wie man es in guten Bildbänden und Reiseführern findet. Allein schon für diese hat es sich für mich gelohnt, den Film zu sehen.
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