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5.0 von 5 Sternen Durchgeknallte Wiegenlieder
Knappe drei Jahre sinds nun, seit "Songs For The Deaf" die halbe Musikbranche auf den Kopf gestellt hat und weltweit als eines der besten Rockalben seit der Grunge Zeit betitelt wurde. Jetzt ist das neue Album da, leider ganz ohne Ex-Basser Nick Oliveri und nur wenig Mark Lanegan, der mit seinem, übrigens ebenfalls genialen, Album "Bubblegum" beschäftigt war...
Veröffentlicht am 22. März 2005 von Juan

versus
1.0 von 5 Sternen Falsche Beschreibung für Dvd
Das ist nur eine Bewertung der Produktbeschreibung, nicht des Inhalts.
Wenn man sie liest bekommt man den Eindruck auf der Bonus-Dvd befinden sich 17 Songs, es ist aber nur die Standard Bonus-Dvd mit Interview,Domumentation und ein Video.
Vor 14 Monaten von Salamander veröffentlicht


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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Songs for the ... ?, 12. April 2005
Rezension bezieht sich auf: Lullabies to Paralyze (Audio CD)
War ja wohl zu erwarten, daß ein Meisterwerk wie "Songs for the Deaf" nicht zu toppen sein würde ... deshalb verstehe ich die Aufregung bzw. ewigen Nörgeleien in diesem Zusammenhang nicht ganz ... gehen wir doch mal ganz frisch und unbefangen an die Sache heran ... angenommen, "Lullabies to Paralyze" wäre der Erstling einer Newcomercombo ... Mann, was gäb's da für 'n Echo!!! Bleiben wir bei den Fakten: das neue QOTSA-Werk ist ein Hammer!!! Es schwitzt, dampft, knackt und raucht aus allen Poren ... teils glatt, teils roh produziert tritt es spätestens bei Hördurchgang 3 noch etliche Ärsche! Und Mr. Homme hat seine Lyrics zusätzlich auch noch wesentlich gegenüber dem Vorgänger verbessert ... viele Favoriten gibt's da (speziell die ersten beiden Drittel des Albums lassen keine Wünsche offen) ... Anspieltips "Medication", "Tangled up in Plaid", "In My Head", "I never came" und logo ... "Little Sister" ... die Gratwanderung zwischen beinahe radiotauglichem Popsong und Rockbastard gelingt scheinbar mühelos ... und die Dreckstücke "Skin on Skin" und "Someones in the Wolf" bleiben Langzeitfavoriten und sorgen für Spannung, Spaß und Schokolade ... vielleicht ist dieses Album vieles nicht - eines aber bestimmt: Rock'n'Roll!!!
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5.0 von 5 Sternen Durchgeknallte Wiegenlieder, 22. März 2005
Knappe drei Jahre sinds nun, seit "Songs For The Deaf" die halbe Musikbranche auf den Kopf gestellt hat und weltweit als eines der besten Rockalben seit der Grunge Zeit betitelt wurde. Jetzt ist das neue Album da, leider ganz ohne Ex-Basser Nick Oliveri und nur wenig Mark Lanegan, der mit seinem, übrigens ebenfalls genialen, Album "Bubblegum" beschäftigt war. Tut aber alles nichts zur Sache. "Lullabies To Paralyze" rockt ebenso wie die drei anderen Queens Alben und doppelt so sehr wie alle anderen Rock Platten auf dem Planeten. Es fängt an mit "This Lullaby", welches sich ähnlich anhört wie typische Lanegan Solo Songs wie z.B. "Bombed". Wer also Lanegans Solo Alben kennt, wird den Sound wiedererkennen. Dann gehts weiter mit "Medication", ein guter alter QOTSA Kracher, der für den Pogo wie geschaffen ist. Wie schon oft erwähnt: In dem Lied ist alles drin, was an den Queens so gut ist. Nach diesem hammerharten Intro, wird dann wieder etwas runtergeschraubt und es folgt "Everybody Knows That You're Insane" und "Tangled Up In Plaid". Ersteres fängt ruhig und psychedelisch an, wird im Refrain wieder schnell und hält dann sein Tempo. Letzteres ist die Lullabies Version von "No One Knows", nur wiederum ein gutes Stück psychedelischer. "Burn The Witch" errinerte mich aufgrund des Gesangs sofort an die Kinks. Das Lied klingt nach einem Hexengesang mit Drogeneinfluss, wenn ihr wisst, was ich meine. "In My Head" dürften viele schon kennen, da es auf den "Desert Sessions 9&10" schon vertreten war. Ein wenig abgeändert und auf die Queens angepasst, ist und bleibt es ein geiles Lied, das man aber auch in seiner Ursprungsform hätte lassen können. "Little Sister" dürften inzwischen auch die meisten kennen, da es die erste Single des Albums ist. Das Lied ist einfach nur klasse, nicht mehr und nicht weniger. Das Solo, das so gut wie jeder Anfänger nachspielen könnte, passt perfekt in den Charme des Liedes. "I Never Came" ist eine grandiose Rock-Ballade mit wunderschönem Gitarrensolo, bestimmendem Schlagzeug und einem Text, der so melancholisch ist, dass es wehtut.
Dann, wuuuusch! Hier ist der berühmt berüchtigte Wechsel: Von einem "halbwegs" normalen QOTSA Album ändert sich der ganze Ton des Albums mit einem Schlag. Experimentierfreudig zeigt sich Josh Homme wie selten zuvor. "Someone's In The Wolf" ist eine 7 minütige Brachial-Orgie die so rasant gespielt ist und gleichzeitig so seltsam gesungen, das es kaum erklärbar ist. In dem Moment in dem die ersten Takte begannen wusste ich, dass der Song für immer in meinem Gedächtnis bleiben wird. Für mich einer der besten Songs überhaupt. "The Blood Is Love" setzt den Rythmus fort: Mit einem seltsamen Zirkus ähnlichen Anfang setzt sich der Song mit einem sich ständig wiederholenden Riff und scheinbar zusammenhanglosem Gesang fort. Am besten bei seeehr mieser Laune hören und niemals wenn einem schlecht ist. "Skin On Skin" ist der wohl ungewöhnlichste Track überhaupt. Hier wird wieder mal klar, dass Josh Homme so einiges von Sex hält. Das Lied klingt wirklich nur dreckig und einfach gut. "Broken Box" hat einen kleinen Funk Einschlag, inklusive Klatschen im Hintergrund und typischem Rock N' Roll Piano. Der vorletzte Track nennt sich "You've Got A Killer Scene There, Man" und ist die perfekte Untermalung für einen versoffenen Abend unter Freunden. Ich glaube beim Schreiben dieses Songs wurden viele viele Zigaretten geraucht. Der Abschluss ist "Long Slow Goodbye". Wiederum eine Ballade mit wunderschönem melancholischen Text, die aber niemals hoffnungslos klingt. Das Blasorchester gibt den Rest. Spätestens an dieser Stelle wird man effektiv in den Schlaf gewiegt. Der Bonustrack "Like A Drug" war ebenfalls schon auf den "Desert Sessions" vertreten (5&6) und wie hier schon gesagt: Er hört sich an, als käme er aus den Sechzigern.
Hach, ich schwelge in diesem Album. Allen Skeptikern kann ich nur raten: Achtet nicht auf den Einband und nicht auf das "Queens Of The Stone Age" auf dem Cover. Schaltet einfach das Licht aus und lasst euch in den Schlaf wiegen.
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22 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Na, kommt schon Leute..., 2. Mai 2005
Rezension bezieht sich auf: Lullabies to Paralyze (Audio CD)
was sind denn das für Rezensionen?? Ich dachte hierzu muss man nichts schreiben, aber scheinbar muss mal etwas ganz Grundsätzliches zu diesem Album geschrieben werden.
1. Dieses Album ist keinesfalls untypisch entstanden, produziert und sonst irgendwie komisch. Mister Homme macht einfach das, was er kann, nämlich seinem ganz eigenen Kosmos der Rockmusik Facetten zufügen ! Die etwas dunklere, ja schon mystische Grundstimmung des neuen Albums muss man nicht mögen, dass die Queens aber mit diesem Album der Superlative, weit über allen anderen Erscheinungen in diesem Genre liegen, dürfte ausser Frage stehen.
2. Nick Olivieri fehlt kein bißchen. Jetzt ist endlich Platz für mehr Stimmung und genialen Balladen wie "I never came" und "Everybody knows...". Olivieri kann sich jetzt andernorts verwirklichen und die Queens können sich auf das Schreiben guter, zeitloser und origineller Songs konzentrieren.
3. Auch Grohl fehlt nicht, denn Castillo macht einen ebenso souveränen Job, nur klingt es halt anders, weil das ganze Album anders klingt. Castillo ist ein begnadeter Drummer, der sich bestimmt nicht hinter irgendwem verstecken muss, und der, wenn er es denn soll, so verflucht heavy spielen kann, wie er auch aussieht.
Fazit: Definitiv das beste Album der Queens, weil die höchste Dichte an guten Songs, weil das einzige Album mit einer anhaltend spannenden Atmosphäre und weil...weil es halt das neue Album ist.Punkt.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gespentisch und großartig. Ein Reißer für die späten Abendstunden, 20. Mai 2007
Rezension bezieht sich auf: Lullabies to Paralyze (Audio CD)
Noch vor Beginn der Aufnahmen zu Queens of the Stone Ages viertem Album, Lullabies to Paralyze, kickte Sänger, Gitarrist und Bandchef Josh Homme Bassist Nick Oliveri aus ungeklärten Gründen aus der Band. Da Homme und Oliveri schon seit 1990 und der Gründung von Kyuss Weggefährten gewesen waren, könnte diese Trennung allerlei Mitleid erregen. Wären QOTSA eine normale Band. Aber das sind sie nicht wirklich. Und die eigentlichen Regeln einer 'normalen' Band gelten da schon lange nicht. Während ihrer gesamten gemeinsamen Geschichte, seit der Gründung von Kyuss bis hin zu QOTSA und deren letztem Album, Songs for the Deaf, waren die Lineups der Bands so beständig wie Treibsand. Auch betreffend ihrer Nebenprojekte. Die rotierenden Lineups, geheuerte und gefeuerte Musiker, waren stets Teil der Bandphilosophie, sodass sie auch den Verlust von richtigen Bandmitgliedern standhalten konnten. Auch der Verlust von Oliveri sollte so verkraftet werden - sogar nachdem er Kyuss 1994 verließ und die Band ohne ihn weitermachte war das kein Problem. Die Wahrheit ist, dass der führende Kopf hinter QOTSA immer Josh Homme gewesen ist - er ist nunmal die eigentliche Konstante bei Kyuss und QOTSA, der Mann der fast die gleichen Visionen bei seinem Nebenprojekt die Desert Sessions verwirklicht hat. Und auf Lullabies to Paralyze gibt er seiner fixen musikalischen Idee wieder mehr und mehr nach. Sogar Hardcorefans werden sich anstrengen müssen, das Fehlen von Oliveri überhaupt zu bemerken.

Sicherlich gibt es einige Unterschiede zu den vorherigen Werken. Es ist meistens spürbar, dass Lullabies to Paralyze den Touch des manischen Metal-Schnörkel vermissen lässt. Der egozentrische Humor und die zahlreichen Gimmicks wie Songs for the Deafs Radio-DJ am Anfang sind komplett Fehlanzeige. Aber trotzdem hört sich alles wie eine beruhigende Weiterentwicklung des straffen Sounds vom Vorgänger an. Richtige Crossover-Poptöne kommen mit "Burn the Witch" und "No One Knows" durch; Songs ohne QOTSAs fuzzy Gitarren, ohne den heftigen Psychelida-Hard-Rock-Touch - ersetzt durch einen unwiderstehlichen melodischen Filter der der Musik eine wahrhaftige Sexiness verleiht. All das war der Band bis dahin so fremd wie all die unwiderstehlichen Pop-Hooks. Homme hat eine Überraschung mit einem solch derartigen Ausmaß rausgehauen, dass man befürchten könnte, dass deren Rock nun Geschichte ist. Quatsch! - Anstatt mit diesen Überraschungen abzuhauen, vereint er diese neuen Elemente mit dem breiten Art Rock von R und dem dunklen, Zeichen setzenden Metal von Kyuss.

Das Resultat ist ein perfekt dunkler, filmischer Reißer für die späten Nachtstunden.

Einer der Gründe, warum die Band immer als die Band wahrer Musiker angesehen wurde, ist die Tatsache, dass sie so unglaublich gut mit Stimmungen ungehen und spielen können. Nein, eher zaubern. Darin sind sie Meister. Egal, ob sie in einem sechsminütigen Epos die Spannung halten und immer weiter ausreizen, oder ob sie die Spannung bis aufs Äußerste in gerade mal zwei Minuten hochkurbeln. Und die Palette der wirren Gitarren, gespentischen Melodien und minor-key Melodien scheint unendlich. Zwar ist Lullabies wohl kaum ein Konzeptalbum, dennoch drehen und wirbeln die Songs wie in einem gespentischen Zirkel, beginnend mit der von Mark Lanegan gesungenen Opener-Salve "This Lullaby". Mit jedem Track wird das Album größer und gruseliger. Alles entlädt sich im gespentischen Meisterwerk "Someone's in the Wolf". Diese verführerische Präsentation ist der Schlüssel des Erfolgs. Das ist kein oberflächlicher Nihilismus, nein, vielmehr das tiefe innerliche Bedürfnis diesen sexy-schaurigen Fantasien zu erliegen. Und man bemerke und halte fest - diese Verführung ist rein musikalisch! Spezifische Lyrics machen da kaum was aus, vielmehr ist es die Tatsache, dass sich Hommes Stimme mit der Band vermischt, so nahtlos und schön, und dass alle Instrumente eine untrennbare Einheit bilden. Dies schafft eine elastische, hypnotische Kraft die schier endlos viele Versionen eines einfachen Sounds zu kreieren vermag.

Einfach gesagt, es gibt keine andere Rockband 2005, der man so gut und begeistert zuhören kann wie QOTSA. Andere rocken vielleicht härter oder nehmen mehr Risiken auf sich, aber keiner kann den Thron erklimmen, den die Queens einnehmen. Sie sind so gut und natürlich auf Lullabies, dass man den Verlust von Oliveri schnell vergessen kann - was wiederum ein Pluspunkt für Homme ist und seinen Trimph bemerkenswerter macht. Er ist nicht nur die treibende Kraft von QOTSA, sondern auch der Macher eines süchtig machenden Albums, das die Zuhörer dazu bewegt, sich in dessen Stimmungen fallen zu lassen.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nichts für Lullabies!, 22. März 2005
Sperrig hört sich das vierte Album der Queens Of The Stone Age an. Beim ersten Hören denkt man möglicherweise: Oh Gott, auf was hab ich mich hier bloß eingelassen! Doch nach längerem Auseinandersetzen mit dem Album fängt es an Spaß zu machen und man lässt sich gerne auf diese abgefahrene, psychedelische Reise mit den Queens ein.
Der Opener ist ein schönes, kurzes stück mit Akustik-Gitarre und Ausnahme-Sänger Mark Lanegan. Ab dem zweiten Track geht es dann richtig los mit schnellen Tempo (erinnert mich irgendwie an das erste Album). Es gibt auch ruhigere Tracks wie z.B. "I Never Came" (ein schöner, atmospärischer und beruhigender Song), oder als Gegenstück das dramatische "The Blood is Love", welches sich anhört als würde jeden Moment die Welt untergehen. "Burn the Witch" ist ein toller Ohrwurm mit klasse Vocals u. a. von Mark Lanegan im Refrain. Nicht zu vergessen "Little Sister" der Hit schlechthin, der ja als Single ausgekoppelt worden ist.
Dann stoßt man noch auf das durchgeknallte "Skin on Skin", das irgendwie aus dem Rahmen fällt. Es hört sich an als hätten die Musiker eine ganze Tüte Grass geraucht. Zum Schluss gibt es das "Long Slow Goodbye"; der Name sagt eigentlich schon alles: ein langsames, ruhigeres Lied zum Abschied. Als Ganzes betrachtet ist das Album doch recht abwechselungsreich.
Der altmodisch klingende und zugleich nach diesen Trip entspannede Bonus Track ist auch klasse: der hört sich an als wäre er dreißig Jahre zu spät veröffentlicht worden.
Zu loben ist die gute Bonus DVD, die ungefähr 45min Bonusmateriel liefert mit amüsanten Aufnahmen größtenteils aus dem Studio. Das Musikvideo zu "Someone's In The Wolf" und ein Interview mit Josh Homme sind auch drauf.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen QOTSA meets immortality..., 16. August 2006
Rezension bezieht sich auf: Lullabies to Paralyze (Audio CD)
Ich denke, dieses Album ist wohl ein weiterer Schritt der Mannen um Josh Homme, zu dem, was noch kommen wird. Sicher ist "songs for the deaf" ein absolutes Meisterwerk und sicher eines der besten Rock-Platten der 90er. Hier bewertet ihr aber "Lullabies to Paralyze". Also hört auf mit diesem vergleichen. Seid froh, dass uns Qotsa immer wieder neuen stuff präsentiert, der auf seine Art erst einmal ergründet werden muss. Es wäre doch schade, wenn sich diese Platte genauso anhören würde. So bleibt nämlich jedes der Queens-Platten ein Meisterwerk für sich. Aus meiner subjektiven Sicht, ist der Band auch hiermit ein geiles Stück Rockmusik geglückt und ich warte schon sehnsüchtig auf das neue Album. Es geht sicher nicht nur mir so, dass wenn man mal nicht weiß was man hören will und nichts für seine derzeitige Stimmung parat hat, man immer wieder zu den QOTSA-Scheiben greifen muss. Und prompt hat man die richtige Mucke für seinen Gemütszustand getroffen. Ihr könnt ja in unzähligen Rezensionen nachlesen, was den Reiz und die musikalische Vielfältigkeit dieser einzigartigen Band ausmacht. Am besten ist aber: selber hören! selber rocken! selber abspacen! In diesem Sinne. Queens of the Stone Age sind eine der geilsten und innovativsten Bands in ihrem Genre und auch darüber hinaus. Weiter so!

Ich empfehle alle anderen Platten der Queens und alle Desert Sessions (1-10) uneingeschränkt weiter.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Trotz Schwächen liebe ich das Album!, 17. April 2007
Rezension bezieht sich auf: Lullabies to Paralyze (Audio CD)
Seit erscheinen der Platte, hab ich sie schon so oft gehört und es wird einfach nicht langweilig, wobei ich sagen muss, dass ich eher auf die lauteren Seiten der Platte stehe. "Medication" "Someone's In The Wolf" und vor allem "Everybody Knows That You Are Insane" lassen mich beim Fahrrad fahren immer so kräftig in die Pedale treten, dass ich immer zu früh da bin. Trotz teilweise auch etwas schwächerer Passagen (eine Prise zu viel Pop) 5 Punkte für das Album. Kaufempfehlung!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ich find's toll!, 22. November 2005
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Lullabies to Paralyze (Audio CD)
Hallo!
"Lullabies to Paralyze" ist das erste Album von QOTSA, dass ich gehört habe, bzw. besitze und ich habe mich sofort in diese Band verliebt. Ich finde, dass sie großartige Rockmusik machen, und für mich ist deren Stil auch irgendwie innovativ. Naja, ich kann das Album jedem, der auf wirklich guten Rock steht, nur empfehlen, das ist meine Meinung halt.
MfG, Jannis
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Titel als wohl beste Hardrock-Band bestätigt!, 8. Mai 2005
Rezension bezieht sich auf: Lullabies to Paralyze (Audio CD)
Allen Ehren, das Album ist sein Geld wert. Schon Album und Songtitel verraten eine Reise in eine düstere Welt der Hexenverbrennung und Wölfe. "Horror Pictures" der anderen Art.
Mark Lenegan eröffnet das Album mit einen sehr ruhigen Auftakt, der das Lied sehr melancholisch klingen lässt.
Bewege man sich zu dem heiß diskutierten Thema des Neu Bassisten Nick Oliveri (quasi das "schwarze Schaf") mal heran. Um es dennoch kurz zu halten: Auch wenn unter Medien-Turaboro es sich der Ex-Bassist auch noch so sehr wünscht, er fehlt an keiner Stelle. "Everybody knows that you're insane" mag wohl der beste Beweis dafür sein.
Auch "Skin on Skin" beweist sich in einer besonderen Rhythmik
Das Album wirkt keineswegs eintönig, der ständige Wechsel aus romantischen und teilweise wehleidigen bis wilden/schaurigen Passagen bietet dem Zuhörer quasi die ganze Palette...
This Blood Is Love!
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23 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Könnte auch als "Desert Sessions" durchgehen!?!?, 24. März 2005
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Lullabies to Paralyze (Audio CD)
Eines vorweg:Es war klar, dass sich QUOTSA nicht mit jedem Album neu definieren würden.
Der Weggang von Nick Olivieri ist deutlich zu hören. Es fehlen diesmal die sonst immer vertretenen rotzigen (Punk-)Rocksongs. Stattdessen geht is dort weiter, wo die letzte "Desert Sessions" aufgehört hat. Es sind sehr viele Leute an der Platte beteiligt und das ist zu hören. Trotzdem gelingt es Josh Homme dem ganzen einen (sog.) roten Faden zu verpassen.
Der Fan fühlt sich auf jeden Fall gleich daheim und an diesem Album wird man lange Freude haben. Wer allerdings die "Desert Sessions" nicht kennt, der wird vielleicht (wie viele meiner Freunde) etwas vor den Kopf gestoßen und die Platte als untypisch empfinden.
Die Songs im einzelnen:
"This Lullaby" - Ein untypischer, besinnlicher Anfang. Man könnte fast meinen Johnny Cash sei auferstanden, Tom Waits hätte aufgehört zu trinken oder Bob Dylan würde kommerziell werden, aber es ist (nur?) Mark Lanegan mit einem seiner zwei Gasteinlagen auf der Platte. Sehr kurz und mit...
"Medication" geht es dann so los, wie man es gewohnt ist. Ein eingängiger Riff mit dem typischen Homme-Gesang untypisch produziert.
"Everybody Knows That Your Insane" - Vielleicht eine Ode an den Weggang von Nick Olivieri? Eines der richtig guten Stücke! Einem psychedelischen Anfang folgt getriebener Rock um dann im weiteren Verlauf beides zu verbinden.
"Tangled Up In Plaid" - Man könnte meine, das Lied hätte es schon mal gegeben. Kommt mir sehr bekannt vor. Ein Gefühl, dass man bei dieser Platte öfter hat.
"Burn The Witch" - Ganz klar einer meiner Favouriten. Sehr coole Bassline und ausgefeiltes Songwriting und mit Billy F. Gibbons von ZZ Top. Anspieltip!
"In My Head" - Gut! Mehr nicht!
"Little Sister" - Die Single. Geht ab und ist ziemlich eingängig mit cooler Gesangslinie und spitzen Gitarreneinsatz. Radiotauglich (jedenfalls in den USA).
"I Never Came" - Hat mich spontan wieder an etwas bekanntes erinnert. Der Gesang ist gewöhnungsbedürftig und der Sound wohl fast zu radiotauglich.
"Someone's In The Wolf" - Das erste Brachialstück (7min50). Würde sich auch gut als letztes Lied auf der Platte eignen, aber dann entscheiden sie sich doch in den letzten 50s um und es kommen noch 4 (5 mit Bonus Track) Songs. Und das ist auch gut so!
"The Blood Is Love" - Dem einen zu lang, für den anderen hypnotisch und damit genau richtig. Nichts für den schnellen Rock zwischendurch.
"Skin On Skin" - Die Instrumente gleich mal zwei Noten tiefer gestimmt. Kommt aber richtig gut angerollt und lässt einen platt zurück. Joshua traut sich richtig was beim Gesang und macht damit alles richtig. Sehr geiles Lied!
"Broken Box" - Klingt wir die frühen Desert Sessions. Mehr fällt mir da nicht ein.
"You Got A Killer Scene There, Man..." - Man hat das Gefühl, PJ Harvey hätte einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Erfreulich anders.
"Long Slow Goodbye" - Diesen Song hat Homme im als sein Meisterwerk bezeichnet (RS Jan. 2005). Es ist schön, dass QUOTSA immer öfter auch mal ruhig können und nicht nur die Riff-Schiene fahren. Erschließt sich einem nicht sofort und das ist um so schöner!
Hier sollte die Platte eigentlich zu Ende sein, von daher darf man den Bonus Track nicht zum Gesamtgefüge zählen.
"Like A Drug" - Wie jetzt? Elvis Costello war auch dabei? Wie gewohnt tobt man sich beim letzten Lied mal aus und verlässt gewohnte Pfade. Nicht schlecht.
Abschließend kann ich sagen, dass die neue QUOTSA einen nicht den AHA-Effekt der letzten Alben erleben lässt, aber dass ihnen das schon drei mal in Folge gelungen ist, ist eigentlich schon zuviel des Guten. Das hört sich jetzt an, als sei das Album schlecht, dem ist aber auf keinen Fall so! Als QUOTSA-Fan(boy) der ersten Stunde war es längst überfällig etwas neues zu bekommen. Und zum Besten im Rock-Geschäft abseits des Mainstreams zählt die Mukke aus Palm Desert sowieso.
Wer QUOTSA bisher mochte wird auch diese Album mögen. Deshalb: Kaufen! Wer die Desert Session nicht kennt, sollte diese (sofern möglich) gleich mitbestellen. Dann wird er nächstes Mal auch nicht so vor den Kopf gestoßen. :)
Viel Spaß!
PS: Normalerweise hasse ich es, wenn Leute dauernd betonen, dass es sich "alt" oder "schon mal da gewesen" anhören würde. Das ist in diesem Fall aber nicht abwertend gemeint, sondern soll nur meine Gefühle bei dieser Platte beschreiben. Und man darf sich sicher sein, dass ich, und andere hoffentlich auch, sie nur noch besser finden werden. Wie alles von QUOTSA braucht auch dieses Album manchmal etwas länger, aber ist dafür umso besser. \../_
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Lullabies to Paralyze [UK]
Lullabies to Paralyze [UK] von Queens Of The Stone Age (Audio CD - 2005)
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