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5.0 von 5 Sternen NEW ORDER AT THEIR BEST!
Als ich die Singleauskopplung "Krafty" das erste Mal hörte traute ich meinen Ohren kaum. Das Stück klang für mich wie die Essenz dessen, was ich persönlich an New Order am meisten liebe: eingängige Melodien, tolle Instrumentierung und Bernhard Sumner's zurückhaltende, manchmal zerbrechlich wirkende Vocals. Ich dachte, die Single könnte...
Veröffentlicht am 29. März 2005 von icicle

versus
2 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen New Order - Old Problems
Eine brillante Sängerstimme, herrliche Oldschool-Synthi-Instrumentierungen, eine Band mit Geschichte und Stil - man sollte hoffen das geht nichts schief. Schade nur dass New Ordern och etwas anhängt, dass sie auch auf em neuen Album wieder bewiesen haben. Sie sind entweder ganz großartig oder genau das Gegenteil. Zwischen echten Perlen die gut ins Ohr...
Am 17. April 2005 veröffentlicht


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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Top Of The Pops, 14. April 2005
Von 
Horst Schneider "synthie_at" (www.synthpop.at) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Waiting For The Sirens' Call (Audio CD)
Mit dem Album "Waiting for the Sirens' Call" ist es New Order wieder einmal gelungen, aus ihren bewährten und altbekannten Sounds feinsten SynthPoP zu generieren. Dabei tendiert die Musik aufgrund der unzähligen Gitarren-Riffs und teilweise langen Gitarren Solos in die Richtung von feinstem Brit-Pop.
In den ersten drei Album Stücken halten Sich die Synthesizer-Klänge - hauptsächlich synthetische Streicher - noch dezent im Hintergrund. Erst mit dem Single-Track „Krafty" bilden die Syntheziser ein lockeres Fundament für die Gitarren und dem bekannt filigranen Gesang von Bernard Sumner.
Generell scheint mir der Einsatz von elektronischen Sounds gut dosiert und niemals aufdringlich.
Außerdem bleiben New Order ihrem unverkennbaren Stil treu - man achte auf die Gitarrensounds!
80er Einflüsse - klar, die gibt's. Wäre es nicht so, wäre es auch nicht New Order! Und sind wir uns ehrlich, was ist an den modernen Songstrukturen und Sounds besser als bei jenen vor 15-20 Jahren?
Die Songs überzeugen mit einer gewissen Lockerheit und Lässigkeit, sind überraschend melodisch und durchgehend ‚dance-floor' tauglich. Natürlich werden New Order auch auf diesem Album von Background Sängerinnen unterstützt, die vor allem den Songs „Jetstream" und „Guilt Is Useless Emotion" eine gewisse Erotik verpassen.
Dieses sehr melodischem Album, mit vielen eingängigen Songs, kann getrost als bestes New Order Album bezeichnet werden - Pop in Reinkultur!
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6 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gelungener Spagat zwischen Rock und Dance, 18. März 2005
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Waiting For The Sirens' Call (Audio CD)
Vor Augen geführt, dass New Orders Anfänge in den 77er Punkrocktagen liegen, wollen sie mit dem Nachfolger ihres überzeugenden 2001er Comeback Album „Get Ready" den Spagat zwischen Rock und Dance meistern. Konsequent ersetzt Phil Cunningham an der Gitarre nun dauerhaft Keyboarderin Gilian Gilbert.
Dementsprechend müsste „Walking Overtime", die einzige harte Rocknummer den Anfang von „The Siren's Call" machen. Doch anstelle dieses an die Stooges erinnernden Songs, versuchen sich New Order an Rockhymnen, die U2 oder R.E.M. besser zu Gesicht stehen. Nach dem flauen Beginn des Albums haben sich die Jungs aus Manchester erst mit der aktuellen Single „Krafty" warmgespielt. Danach folgen in enger Abfolge: „I told you so", ein New Order typischer Reggae. Zwei poppige Dancenummern, die wie alle Songs des Albums mit druckvollem Sound produziert sind. Mit „Jet Stream" folgt sicherlich die Vorlage für die nächste Popsingle. Höhepunkt des Albums ist „Guilt is a better Emotion", das entsprechend des eingängigen Refrains der Sängerin Ana Matronic besser „I need your love" heißen müsste. Egal, der Song ist die Steilvorlage in den Raum für die Remixer dieser Welt, aus dieser gelungenen Dancenummer einen noch größeren Tanzflächenmagneten zu machen.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Überraschend gut, 23. November 2006
Von 
Volker Gross "kennery" (Schwetzingen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Waiting For The Sirens' Call (Audio CD)
Ich konnte in den 80ern nie was mit New Order anfangen (mit Joy Division schon gar nicht). Da hatte ich andere Favoriten. Depressive Bandleader, die sich umbringen, waren in den 80ern noch nicht so populär. New Order hatte ich damals zwar (trotz dieses blöden Namens) gekauft, wie so vieles aber auf ewig weggestellt. Auf den CDs lag bis vor kurzem eine klebrige Staubkruste. "Waiting for the sirens' call" ist daher ein echter Hammer.

Sowas wie eine musikalische Versöhnung mit den 80ern. Ganz entspannt. Anspielungsreich. Track Nr. 1 hätte ich als Boss von der Plattenfirma als Opener abgelehnt, Track Nr. 2 auch. Aber dann geht die Post ab. Während ich die Rezension schreibe, höre ich die CD im 7. Durchgang. Und da kriege ich Gänsehaut. Und höre den Spaß raus, den die Band bei den Aufnahmen hatte. Den Spaß auch beim Verarschen von dem, was heute so gehypt wird. (Zu erkennen an der Attitüde, große Songs immer so enden zu lassen wie ein Layout für professionelle Kritiker). Die ganze 80er-Euphorie ist in was herrlich Zeitloses übertragen worden. Das ganze Elend, ausgerechnet in den Zeiten von Schulterpolstern und Haarspray sein Bestes zum Zeitgeist geben zu müssen, ist hier endlich mal fröhlich für die Ewigkeit festgehalten. Ein großartiges Album. Alle anderen, die sich seit den 80ern "weiterentwickelt" haben, müssten jetzt eigentlich in der Ecke stehen und sich schämen. Und sind auf dieser Wiedergeburtstagsfeier auch nicht eingeladen. Ein Muss für alle, die in der 80ern älter als 19 waren und alles mitgekriegt haben, was damals angesagt war. Und vielleicht auch eine gute Gelegenheit für mich, auf eine andere Band der 80er Jahre aufmerksam zu machen, die Anfang der 90er ein Meisterwerk namens "Jordan the Comeback" rausbrachten: Prefab Sprout.
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0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kreativ!, 12. April 2005
Von 
Martin Oehri (Hannover) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Waiting for the Sirens Call (Audio CD)
Nachdem sich noch immer Bands auf Joy Division/New Order berufen, ist man natürlich gespannt, wenn von den Originalen wieder was zu hören ist. Vor drei Jahren erschien ihre "Retro"-Box mit vier CD`s als eine Art Werkschau - und ein Album nach einer solchen Huldigung ist schwer zu stemmen.
Doch "Waiting For The Sirens' Call" besitzt Songs, die es verdient hätten, auf "Retro" zu landen. Da wäre zum einen der Titeltrack mit seinem lässigen Sound, die aktuelle Single "Krafty", die mit einem maschinenartigen Beat beginnt, um sich später in einer großartigen Melodie zu öffnen. Oder der Ohrwurm "Turn", oder... Es sind viele gelungene, fast schon optimistisch zu nennende Tracks zu finden. Und alles im typischen Sound von New Order mit seinem dominierenden Bass, dem knackigen Rock mit Elektroeinschlägen. Einzig der Reggae-Schunkler "I Told You So" fällt völlig aus dem Rahmen. Doch auch nach über 25 Jahren sind New Order noch immer kreativ im Geschäft. Glückwunsch.
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2 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen New Order - Old Problems, 17. April 2005
Von Ein Kunde
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Waiting For The Sirens' Call (Audio CD)
Eine brillante Sängerstimme, herrliche Oldschool-Synthi-Instrumentierungen, eine Band mit Geschichte und Stil - man sollte hoffen das geht nichts schief. Schade nur dass New Ordern och etwas anhängt, dass sie auch auf em neuen Album wieder bewiesen haben. Sie sind entweder ganz großartig oder genau das Gegenteil. Zwischen echten Perlen die gut ins Ohr gehen und die einfach Spaß machen mischen sich immer wieder auch jede Menge Albumfüller die einfach völlig belanglos sind und an einem vorbeirauschen wie ein ICE auf freier Strecke. Schade, denn auch wenn die neue Single nicht an alte Erfolge und Qualitäten 100%ig anknüpfen kann - sie war doch ein vielversprechender Lockvogel für das Neue Album. Was man dann dort vorfindet ist leider nur Mittelmaß- zu vieles Songs sind einfach belanglos und uninteressant, haben weder Fleisch, noch Herz noch Seele. Da hilft es auch nichts dass wir es hier mit einem der letzten Überlebenden einer grandiosen Synthpop-Ära zu tun haben. Ich hatte mir keine Weiterentwicklung gewünscht, aber ich hatte gehofft New Order schaffen es endlich mal ein Album konsequent gut zu machen und nicht nur in Abschnitten. Schade.
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2 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein Mal genial, zwei Mal gut, acht Mal belanglos, 10. Mai 2005
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Waiting For The Sirens' Call (Audio CD)
Das neue New Order Album legt, entgegen der Meinung aller anderen Kritiker hier, einen sehr schwachen Start hin. Die ersten sechs Titel sind belanglos und machen müde.
Dann folgt mit "Dracula's Castle" ein gigantischer Hit. Altmodisch vielleicht, wie ich oben gelesen habe, aber genau dafür höre ich New Order. Hört mal genau rein. In diesem simplen Song sind mindestens vier geniale Melodien versteckt (Klavier, Bass, Chorus, Synthi...), die sich nach und nach offenbaren. Eine starke Leistung, die "60 Miles an Hour" vom Vorgängeralbum definitiv übertrifft.
Nach dem relativ schwachen "Jet Stream" (immerhin: guter Frauengesang in der Mitte) folgen wieder zwei gute Songs. Auf Track 10 ist, man höre und staune, sogar die Sängerstimme Oberklasse. Dann klingt das Album wieder recht öde aus.
Fazit: Für Fans definitiv empfehlenswert, doch wie alle New Order CDs eine durchwachsene Sache. Es ist nie was richtig schlechtes drauf, aber die vielen Langeweile-Lieder nerven schon. Wer der Meinung ist, daß "60 Miles an Hour" schon den Kauf eines ganzen Albums rechtfertigt, soll auch "Dracula's Castle" auf dieser CD auf jeden Fall eine Chance geben.
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16 von 48 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Kraftlos nicht Krafty, 5. März 2005
Rezension bezieht sich auf: Waiting For The Sirens' Call (Audio CD)
Ja klar, New Order waren immer schon Pop. Aber beim letzten großen Comebackalbum "Get ready" hatte man zudem den Eindruck, dass New Order irgendwie auch rocken. Die Unterstützung durch Primal Scream auf dem letzten Album hatte allerlei positiven Effekt.
Ich freue mich für die doch alternden Mannen, dass es ihnen offensichtlich ganz gut geht, das neue Album hat einen durchgehend positiven Vibe. Aber leider auch den Beigeschmack der Belanglosigkeit. Kein einziger Track bleibt beim ersten Durchgang mehr als nötig haften, einige Refrains nerven sogar, wie bei "Jet", wo das Wort ständig mit "J-e-t" durchbuchstabiert wird.
Tut mir leid, die rundum sympathische Band hat ein schnarchig-albernes Album abgeliefert und ist selbstverständlich Milliarden Lichtjahre von der Brillianz von "Blue monday" und Joy Division entfernt, aber das ist ja ein Totschlagargument, das man eigentlich nicht verwenden sollte. Tschuldigung.
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2 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen So nicht: "No", 2. April 2005
Rezension bezieht sich auf: Waiting For The Sirens' Call (Audio CD)
Peter Hook hatte mal die unverkennbare Art, den Bass zu spielen. Wo ist der hin?
Stattdessen -entschuldigt den Vergleich- gibt's Kelly-Family-Gitarren-Schrabbel.
Die Kommentare wie "mehr Elektronik als auf der letzten Platte" kann ich absolut nicht nachvollziehen. Und an Joy Division knüpft das ganze auch nicht an...
Zudem ist die ganze Scheibe vom Sound her schlecht abgemischt (wenig Bässe, höhenlastig).
Fazit für mich: (Prangt schon auf dem Cover): No.
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0 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen wer hätte anderes erwartet?!, 28. Mai 2006
Rezension bezieht sich auf: Waiting For The Sirens' Call (Audio CD)
Gut dass ich das letzte Album nicht gekauft habe. Wer der New Order kennt hätte denn erwartet dass New Order eine Platte ohne ihren glamourösen Synthie-Pop macht? Haben sie uns nicht gezeigt dass man mit dem Synthizizer auch gute Popmusik machen kann? Und die finde ich HIER: Waiting for the sirens call. Dieser Titel allein ist die ganze CD wert. Morning night & day, desgleichen.

Nein, New Order ist nicht wegen dem meistverkauften übergehörten "Blue Monday" eine der wichtigsten Popbands der 80'er geworden. Sondern weil ihre besten Songs nicht nur grooven sondern von einer enormen Tiefe sind, die sich eben erst beim 4. oder 5. Mal hören voll erschließen (dann aber auch nicht so schnell verbrauchen). Ja, sie zeigen uns dass sie es noch beherrschen: harmonisch, melodiös, immer ein bißchen melancholisch und sentimental - und kraftvoll. Junge Musiker, hört Euch diesen Sound an!
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6 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Schade!, 29. März 2005
Rezension bezieht sich auf: Waiting For The Sirens' Call (Audio CD)
Nicht wirklich gut, nicht wirklich schlecht. Tendenz eher bitter. Nach einen tollen comeback verschwinden New Order ein weiteres Mal im Mittelmaß. Die Songs plätschern dahin ohne auch nur ein einziges Mal an GET READY anknüpfen zu können. Jetzt ist das Kollektiv um Sumner und Hook wieder angekommen, wo es mit dem Album Republic bereits war - in der Gleichgültigkeit. Das einzige Highlight dieses Albums ist, das New Order zum erstenmal im Studio genauso schlecht sind wie live...Adieu New Order...
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