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Kundenrezensionen

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am 14. März 2007
"Floating On High" war der erste Song, den ich von Disbelief je hörte. Ich war so begeistert von dem Teil, dass ich mir ein Disbelief-Album nach dem nächsten kaufte. Inzwischen weiß ich, dass "Floating On High" nur ein recht kleines Spektrum ihrer musikalischen Bandbreite ausfüllt und ich habe mittlerweile auch schon zahlreiche Stücke von ihnen kennengelernt, die "Floating On High" locker übersteigen. Nichts desto trotz ist dieser Song wohl einer der günstigsten gewesen, die ich mir zum Einstieg vorstellen konnte. Das liegt zum einen daran, weil es meinen derzeitigen Musikgeschmack sehr gut traf, zum anderen aber, weil viele ihrer Stücke wirklich nichts für schwache Seelen sind.

Der Opener "Sick" und das besagte "Floating On High" packen erstmal ordentlich den Knüppel und aus kloppen richtig schön los, "Sick" ein wenig schneller, "Floating On High" eher im Midtempo-Bereich. Mit "For God?" gibts auch noch mal ziemlich auf die Mütze, bevor man bei "Continue (From This Point)" wieder einmal emotionale Tiefpunkte verspürt, die wie immer tiefer unter die Haut gehen, als so manche Grippeschutzimpfe. Bedrückend klingender Gesang, Geschrei, dass die pure Folter widerspiegelt und eine schleppende, runterziehende Melodie reißen den Hörer mit und wirbeln seine Emotionen kräftig durcheinander. "Crawl" geht dann schon wieder etwas heftiger zur Sache und baut mit wütendem Gebrüll und heftiger Gitarrenarbeit den Hörer vorerst wieder ein wenig auf, bevor mit dem Übersong "Rewind It All (Death Or Glory)" der nächste seelische Abgrund folgt. Anfangs noch recht hart und wütend entwickelt sich das Stück schon bald zu einem tiefgehenden Klumpen, der sich an Herz und Seele festsetzt und diese kräftig zusammendrückt. "Rewind It All (Death Or Glory)" ist nicht nur der beste Song des Albums, sondern neben "Mad Sick Mankind" von "Shine" auch einer der besten, den Disbelief je geschrieben haben. Auch "Lost in Time" lässt den Hörer vorerst nicht wieder hochkommen. Erst "Try" packt wieder die Wut-Keule aus und geht etwas härter ans Werk. "Edges" hat eine bewegende und tiefgehende Melodie, die hin und wieder ein wenig ins psychopathische wechselt. "To Atone For All" gibt dem Hörer nach dem eher belanglosen Instrumental "Mental Signpost" dann den Rest. Es greift die Melodie vom Intro "66" im Mittel- und Schlussteil wieder auf und ist insgesamt ein bewegender Ausgang, mit einer tiefgehenden Melodie und Karstens gequält klingendem Gesang.

Die 4 Cover-Songs sind weitestgehend gelungen, wenn sie vielleicht auch hätten ein wenig mehr in den Disbelief-Sound hätten eingebettet werden können, wie zum Beispiel "Democracy" vom Vorgänger. Aber ohne je eins der Originale gehört zu haben, bin ich mir ziemlich sicher, dass Disbelief alle Stücke ziemlich entfremdet haben. Am meisten gefällt mir eigentlich das Scorpions-Cover "Coast To Coast", dass größtenteils gesangslos und insegesamt ziemlich schleppend, eingängig und druckvoll ist. "Dogs On Leads" von Accept klingt irgendwie ein wenig zu fröhlich für einen Disbelief-Track. Slayers "Spill The Blood" klingt ziemlich fies und brutal und eher wie ein härter Disbelief-Song. "Stranger In A Strange Land" von Iron Maiden ist ebenfalls sehr gut gelungen, auch wenn es ein wenig Disbelief-fremd klingt.

Es mag sein, dass ich mich oft wiederholt habe, aber besser als mit bedrückend, bewegend und tiefgehend kann man die Musik von Disbelief kaum beschreiben. Neben den puren Wutausbrüchen in Songs wie "Sick" und "Crawl" erlebt man bei Disbelief wirklich gensehautbereitende und mitreißende Stücke, die sogar im Hörer kurzzeitig emotionale Abgründe auftun. Über all dem schreit Karsten Jäger mit seiner außergewöhnlichen Stimme, die Wut und Verzweiflung rüber bringt, wie keine andere und einfach nur krank und gequält klingt. Sein klarer Gesang ist traurig und bedrückend.

Um eins noch zu sagen, diese Band hat mit Hard-, Metal-, Emo- oder sonstigen Core absolut nichts zu tun. Disbelief einfach nur zum Death Metal zu stecken, fällt schon schwer. Obwohl Disbelief äußert emotionale Musik spielen, sei jedem Emocore-Fan, der mit Death Metal nicht allzu viel am Hut hat, sich davon fern zu halten, weil Disbelief mit all den doch eher fröhlichen Emocore-Bands nichts gemein hat. Diese Musik geht tief unter die Haut und ich kann mir nicht vorstellen, dass das Hard- und Metalcore-Fans, die eher auf gut-hämmerndes Gestampfe aus sind, gefallen wird. Für Freunde von richtig extremem und emotionalem Metal ein absoluter Kauftipp!
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am 8. Oktober 2005
"Do you really get SICK?!" Der erste Vers, der einem auf dem neuen Ausnahmealbum der deutschen (Death?) Metal Institution entgegen schallt. Schon der Vorgänger "Spreading the Rage" war sehr gut, aber mit dem heuer erschienen Album ist dem Quintett eine atmosphärische Meisterleistung gelungen, was nicht zuletzt an der gleichermaßen harten und flehenden Stimme von Karsten „Jagger" Jäger liegt. Der vielseitige Sänger schafft es so viel Gefühl in die einzelnen Songs zu legen, dass man fast mit ihm leidet. Aber was bringt der beste Sänger, wenn der Rest der Band nichts taugt? Mit diesem Problem braucht sich Herr Jäger allerdings nicht rumschlagen, denn was Olly Lenz und Tommy Fritsch hier auf ihren Gitarren zaubern kann sich sehen lassen. Die teils sehr sphärischen Strukturen und Melodiebögen erinnern mich partiell an In Flames großartiges "Reroute to Remain" Album. Ein gefühlvoller Soundtrack zum Weltende also, mit einer ausgewogenen Mischung zwischen Härte und Melodie, fernab von Children of Bodom und Konsorten. Für anspruchsvolle Musikliebhaber mit einer Vorliebe für härtere Klänge definitiv empfehlenswert.
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am 25. November 2005
Schon beeindruckend,was sich die Herren von Dibelief mal eben so aus dem Kreuz geleiert haben.Die CD strotzt nur so vor harten Gitarren,brachialer Arbeit der Rhythmussektion und den fiesen Vocals...Und doch hat der Silberling auch eine etwas andere Seite:Mal ruhigere Zwischentöne oder Karsten Jäger singt tatsächlich ein paar Zeilen.Das tut der Scheibe definitiv gut,denn es stellt einen sehr guten Kontrast zwischen Aggression und Verzweiflung her.Das exzellente "For God" oder "Rewind It All" sollen hier nur stellvertretend für die gesamten Songs stehen.Die Produktion von Tue Madsen ist kompakt ohne an Transparenz zu verlieren.Songwriter Jochen "Joe" Trunk hat sich diesmal selbst übertroffen.Wer Lust auf flexiblen Death'nRoll hat,sollte das Album auf jeden Fall kaufen.
KLASSE!!!!!!!
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am 12. Juli 2007
Bei aller Liebe, was Disbelief einem mit diesem Album vorsetzen ist schon fast angsteinflößend. Ich glaube der Herr Jäger hat die wohl geilste und gleichzeitig auch heftigste Stimme im diesem Metal Genre die ich je gehört habe...die Songs und Texte wirken daduch so authentisch so dass man nur noch eine Gänsehaut bekommen kann.
Ich kannte die Band bis vor kurzem gar nicht und habe mir die Cd mehr durch Zufall gekauft und muß sagen das ich wirklich mehr als begeistert bin.
Bislang dachte ich das "Crowbar" die Band wäre die Hoffnunglosigkeit, Trauer, Schmerz, Wut etc. am besten vertonen könnte, doch nach dieser Platte bin ich mich wirklich nicht mehr sicher. Auch wenn man die beiden Bands musikalich nicht sonderlich gut vergleichen kann, so sind sie sich bei diesem Aspekt zumindest sehr gleich.
Disbelief würde ich aber dann wohl doch eher zum Death Metal stecken, obwohl sie da auch nicht richtig hin gehören.

Also, auf dieser Platte passt einfach alles, die Lieder sind alle sehr sehr geil + die Produktion ist ebenfalls ziemlich fett.

Jeder der mit extremen Metal was anfangen kann - KAUFEN KAUFEN KAUFEN!!!
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am 18. März 2005
Um die Musikrichtung von DISBELIEF zu beschreiben, fallen mir wirklich nur die Worte EXTREM und DERBE ein. Somit passt der Album-Titel „66 sick" wirklich perfekt. Nomen est omen...
Wie auch schon auf dem 2003 veröffentlichten Vorgänger „Spreading the rage" zelebriert man fiesen Emo/Death/Metalcore, und reizt diesen bis ins äußerste extrem aus. Die geballten Dampfhammer-Riffs von BOLT THROWER , die scheinbar unendliche Tristesse und Verzweiflung von CROWBAR , die emotionale Tiefe von NEUROSIS gepaart mit dem stellenweise äußerst ruppigen Doomcore-Sound von TOTENMOND. Diese Beschreibung triffts wohl am ehesten.
„66 sick" ist zu aller erst ein Album, das einen mit seiner Brachialität förmlich umhaut. Das einem bestens beim Abbau des angestauten Alltags-Frusts hilft. Eine Scheibe, mit der man sich Luft machen kann, wenn die Sorgen über einen hereinbrechen.
Und trotzdem schaffen es DISBELIEF, einen tief innerlich zu berühren. Deine Seele aufzuwühlen und dich denken zu lassen, das ein Licht am Ende des Tunnels sichtbar ist. In den vergangenen Monaten gab es nur eine Band, die das geschafft hat: ISIS !!!
Aber nun zum wesentlichen: Tracks wie „For god?" , „Rewind it all" , „Cruel" , „To atone for all" , „Floating on high" oder „Lost in time" setzen die musikalische Marschrichtung von DISBELIEF konsequent fort und hätten auch auf „Spreading the rage" stehen können. Volle Punktzahl in der A-Wertung. Da die Band aber dieses Level meiner Meinung nach nicht über die gesamte Spielzeit halten kann, gibt's Abzüge in der B-Wertung. Es fehlt mir einfach der Überflieger-Song. Es fehlt mir das Album-Highlight !!! Macht aber nix, denn auch so funtioniert „66 sick" echt hervorragend.
Ach ja, die 4 Coverversionen auf der Bonus-Edition (u.a. SLAYER, ACCEPT, IRON MAIDEN, ...) sind durchaus gelungen. Die „normale" Edition tuts aber auch...
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am 7. März 2005
Man mag es fast nicht glauben, aber Disbelief haben sich auch mit ihrem neuen Output "66Sick", dem auch noch dieses geniale Wortspiel im Titel beiwohnt, wieder gesteigert. Selbst den schon superben Vorgänger "Spreading The Rage" konnten sie schlagen, wohl auch durch den Wechsel des Labels zu Nuclear Blast angespornt, all ihr Können zu zeigen. Mit ihrem ganz eigenen Stil, von Nuclear Blast treffend als Emotional Deathcore bezeichnet, machen sie sich zu einer einzigartigen Band und haben sich schon immer von anderen Death Metal Acts abgehoben, indem sie eine unglaubliche Intensität in ihre Songs einbringen und durch ihre Ehrlichkeit begeistern. Einen großen Teil dieser Faszination macht auch zweifellos Karsten "Jagger" Jäger aus, der in seine Growls sehr viel Emotionen legt und einen zum Mitbrüllen anregt.
Schlussendlich bleibt zu sagen, dass Disbelief wohl einfach keine schlechten Alben produzieren können, was mit dem vorliegenden wieder eindrucksvoll bestätigt wurde. Ein sehr intensives Meisterwerk, jedoch kein Easy Listening Stoff, so wie man es halt von Disbelief gewohnt ist. Volle Kaufempfehlung, ich weiß nicht, wie man es noch besser machen kann, aber spätestens mit dem nächsten Album werden Disbelief es mir wohl beweisen.
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am 9. Dezember 2009
Das meiste wurde ja schon geschrieben.
Mich hat das Album einfach nur weggefegt.
Mein Favorit ist ganz eindeutig Sick.
Die Anderen Resesenten haben schon alles gesagt.
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am 31. August 2009
Diese Review soll eine Warnung darstellen, Disbelief haben (inkl. den zwei Nachfolgern) nur gut-sehr gute Werke gebracht.

Disbelief stehen für Death Metal der emotionalen und ein wenig experimentellen Schiene, was mit 66Sick leider einen recht ärgerlichen Höchststand einnahm.

Dieses Album wurde über das Label Nuclear Blast rausgebracht, wodurch natürlich einiges an Propaganda betrieben wurde. Auch erwähnt dass das ganze mit tieferen Gitarren und tieferer Stimme sein wird, was ja keinesfalls was schlechtes zu heißen hat.

Voller Vorfreude holte ich mir die limitierte Version mit 4 (sehr geilen!) Bonus Cover Tracks, (auch wenn die Hüle dazu grausam schlecht aussieht)

Doch nun zum Album selbst: Es wird durch ein stimmungsvolles Intro aufgebaut und in den Track Sick mündet, was vom Riffing her an eine Band wie Ektomorf erinnert. Jaggers Stimme ist jedoch krass wie immer, durch die angekündigten tiefen Vocals haben sie noch einiges an Persönlichkeit dazugewonnen, andererseits wünscht man nach der x-ten Wiederholung des Refrains (!!!) einfach nur, das Jagger seinen Mund zulassen soll.

Dann folgt der Schock: Das Album ist fast durchweg im selben Tempo gehalten, bietet die ganze Zeit ein derartiges Riffing, aber dennoch noch schwer auf der emotionalen Schiene.

Das macht das Album zu folgender Angelegenheit:
Simpel, direkt und durch die Emotionen wird das ganze Situationsabhängig (je nach Stimmung halt), vorausgesetzt, man kann mit dem Stil etwas anfangen.

Ich bin nach dem schwer genialen Spreading The Rage-Album (mit diesem habe ich die Band kennen gelernt) eigentlich sehr enttäuscht (mit diesem Album kann man nachvollziehen, wie sich die Leute beim Wechsel von Chaos AD auf Roots gefühlt haben müssten), glücklicherweise haben sie mit Navigator wieder zur alten Stärke zurückgefunden.

Wenige wirklich gut anhörbare Songs sind dünn gesät, somit erhält das Album die folgende Wertung, hat man die limitierte Version, darf man gerne noch 1 oder 2 Sterne draufschlagen.

2,5 Sterne
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