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Kundenrezensionen

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am 2. Februar 2006
Der Film "Ray" portätiert das Leben des Musikers Ray Charles.
Bevor ich mir diesen Film anschaute, kannte ich die Musik von Ray Charles so gut wie gar nicht - geschweige denn, dass ich etwas über seine Vita gewusst hätte. Sicher, ich wusste das er ein erblindeter und bekannter Soul-Musiker war und wenigstens ein oder zwei Hits von ihm hat wohl fast Jeder schon einmal gehört.
Dieser Film, der einen unweigerlich in seinen Bann zieht, hat mir Ray Charles näher gebracht. Dieses Drama vom Aufstieg eines armen, diskriminierten Jungen aus den USA - der zudem erblindet und schwer an dem Tod seines Bruders trägt, hin zu einem genialen Musiker, welcher in die Drogenabhängigkeit rutscht, ist ein Meisterwerk. Besser kann man einem "Laien" wie mir, das Leben und Wirken dieses Künstlers nicht näherbringen. Und all seinen Fans dürfte der Film wohl auch gefallen. Nicht zuletzt zeugen die 2 verliehenen Oscars von der Größe dieses Filmes. Vor allem Foxx brilliert in der Hauptrolle.
Dieser Film ist nicht nur ein biographischer Musikfilm, welcher einem ganz ohne Zweifel den Soul und seine Anfänge wirklich nahe bringt (das Flair dieser Zeit und der swingin' Soul kommen gut rüber - dazu die eingängige, rhythmische Musik von Charles: die Musik erfasst einen voll und ganz). Sondern er ist auch ein Film ganz ohne Pathos oder einem moralischen-Zeigefinger-Anspruch, welcher sehr genau die Lebensunmstände - sowie das Flair aus dem der Soul entstand - Mitten im 20. Jahrhundert rund um das Leben des Ray Charles darstellt.
Und vor allem ist er eines: eine Verneigung vor einem der ganz großen Künstler unserer Zeit. Ein packendes Biopic mit vielen dramatischen Wendungen aus dem Leben des Musikers.
Fazit: Dieser Film ist eine Hommage an die Musik, an den Soul, an Ray Charles - ja und.... an das Leben!
Ray Charles war und lebte Musik! Mit allen Höhen und Tiefen! Das zeigt dieser Film.
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am 25. Juli 2005
Die DVD aus dem Hause Universal bietet eine durchaus solide Performance. Das Bild wurde aus atmosphärischen Gründen etwas auf alt getrimmt und bekommt auf Grund dessen keine Höchstwertung. Auch vom Sound hätte man sich vielleicht etwas mehr erhofft, denn leider verzichtete man auf einen DTS-Track. Insgesamt kann man jedoch mit der Tonqualität durchaus zufrieden sein. Beim Bonusmaterial war man etwas knauserig, denn außer den entfallenen Szenen und einer tollen Dokumentation gibt es nur Stangenware.
Das Jahr 2004 stand ganz im Namen der filmischen Biographien. Filme wie ALEXANDER, AVIATOR und KINSEY sorgten an den Kinokassen für Furore. Neben diesen Genrevertretern, welche unter anderem von keinen Geringeren als Oliver Stone und Martin Scorsese inszeniert wurden, war es die Arbeit eines eher unbekannteren Regisseurs, der den Kinozuschauern ein Staunen auf die Gesichter zauberte. Taylor Hackford bewies mit der Verfilmung von Ray Charles' Leben, dass er sich keineswegs vor den „Großen" zu verstecken braucht.
Inszenatorisch hat dieses Lebenswerkes den Konkurrenten einiges voraus, denn „geschönt" wurde hier nichts. RAY geht also recht hart mit seinem Protagonisten ins Gericht, was ihn von der breiten Masse kürzlich erschienener Werke deutlich abgrenzt. Ray Charles Robinson war nämlich nicht nur ein begnadeter Musiker, er war zudem ein Drogen-Junkie und verlor immer mehr die Kontrolle über sein Leben. Erst spät und nach etlichen Therapien bekam er sein Leben wieder in den Griff und führte seine Karriere weiter.
Die meisten von uns kennen den leider kürzlich verstorbenen Ray Charles (1930-2004) noch aus etlichen TV-Auftritten und Konzerten. Er war nicht nur ein einzigartiger Künstler, auch seine Gestik und Mimik haben sich unauslöschlich in unsere Erinnerungen eingebrannt. Für mich war es daher fraglich, ob ein Film wie RAY überhaupt funktionieren könne, denn einen passenden Schauspieler für diese Rolle zu finden, hielt ich für unmöglich. Doch glücklicherweise hatte ich da weit gefehlt, denn mit der Verpflichtung von Jamie Foxx für das Projekt tat Regisseur Taylor Hackford, einen wahren Glücksgriff. Wer den Film gesehen hat, wird es bestätigen können; Jamie Foxx spielt nicht Ray Charles, er wurde zu Ray Charles. Die Imitation ist geradezu perfekt. Nicht nur dass Jamie Foxx jegliche Gestik und Bewegungen perfekt beherrscht, auch die einzigartige Artikulation und Aussprache der Musiklegende gibt er verblüffend real wieder. Für ihn ist das - wenn auch sicher etwas früh - die Rolle seines Lebens gewesen und der OSCAR als Bester Hauptdarsteller mehr als gerechtfertigt, denn in den letzten Jahren gab es niemanden, der auch nur annähernd eine ähnliche Leistung vollbrachte.
Doch nicht nur auf schauspielerischer Ebene hat man alles richtig gemacht. Die Geschichte wurde äußerst abwechslungsreich inszeniert und bietet durch viele Rückblicke und beklemmende Einstellungen einen ordentlichen Spannungsbogen, der gemeinsam mit dem überwältigenden Soundtrack die 140 Minuten Spielzeit wie im Fluge dahin schmelzen läst.
RAY ist mit Sicherheit einer der besten Filme der letzten Jahre, denn hier stimmt einfach alles. Natürlich spricht er Publikum mit einer Vorliebe für Blues und Jazz eher an, als Action-Fans, doch schon alleine auf Grund der gigantischen Leistung von Jamie Foxx sollte sich niemand, der sich auch nur annähernd als Cineast bezeichnen möchte, den Film verpassen. Einfach grandios!
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Am 23.09.1930 wird in Albany, US-Bundesstaat Georgia, Ray Charles Robinson geboren. Nachdem sein jüngerer Bruder tödlich verunglückt, verliert Ray im Alter von sieben Jahren infolge eines grünen Stars sein Augenlicht. Er erlernt Braille-Schrift und kann beim Verlassen der Schule bereits mehrere Musikinstrumente spielen. Nachdem er mit fünfzehn Jahren zum Vollwaisen geworden war, tingelt er zunächst durch Florida....
Mit seinen über siebzig (!) Hits wird er als einer der vielseitigsten und beständigsten amerikanischen Musiker zum generations- und stilübergreifenden Idol. Seinen vielen Fans wird der kurz vor Vollendung seines fünfundsiebzigsten Lebensjahres (2004), verstorbene geniale und sympathische Musiker unvergessen bleiben.......
Taylor Hackford hat mit seinem Film "Ray" nicht nur ein Denkmal gesetzt, sondern dem Musiker sicherlich noch weitere Fans angeworben. Seine fünfzehnjährige Wartezeit zur Verfilmung zahlte sich aus, denn erst dann sollte ihm mit Jamie Foxx der ultimative Schauspieler für die Rolle des Protagonisten zur Verfügung stehen, der schließlich für seine ergreifende und authentische Darstellung den Oscar in der Kategorie "Bester Hauptdarsteller" erhalten sollte. Ihm ist eine überzeugende Darstellung von Ups & Downs, Freud und Leid im bewegten Leben des blinden Sängers gelungen. Besonders wie dieser seine Behinderung des Blindseins meistert, seine Heroinsucht besiegt und auch sein beeindruckendes Engagement gegen Rassismus. Bemerkenswert: Foxx, selbst ausgebildeter Pianist und Sänger, perfomt alle Musikstücke selbst!
Der Film "Ray" garantiert ein emotionsreiches und fesselndes Film- und Musikerlebnis, bei dem der Cineast u. a. auch erfährt, wie einige Songs, z. B. "Hit the Road Jack" entstanden sind. Darüber hinaus bietet eine zweite DVD Bonusmaterial, wie die vollständigen Musikszenen, 14 geschnittene Szenen der erweiterten Fassung, die Metamorphose von Jamie Fox in Ray Charles, eine fantastische Jamsession von Ray und Jamie Foxx und Erinnerungen an Ray Charles mit seinen Freunden.
Der mit einem zweiten Oscar (Bester Ton) ausgezeichnete, und in vier weiteren Kategorien nominierte Film ist auch eine zeit- und sozialgeschichtliche Dokumentation, die den Zuschauer stimmungsvoll in die Atmosphären der 30er, 40er und 50er Jahre versetzt. Die mit einem Booklet ausgestattete Doppel-DVD "Ray" ist besonders empfehlenswert und verdient die Höchstwertung von 5 Amazonsternen!
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am 21. März 2005
... reichhaltiger, schöner und "echter" Film! Bilder, Musik, Ausstattung, Erzählung, Schnitt und nicht zuletzt die grandiosen schauspielerischen Leistungen, nicht nur des Hauptdarstellers Jamie Foxx, werden diesen biographischen Doku-Spielfilm sicher zu einem Meilenstein der Filmgeschichte reifen lassen; du hast über Längen hinweg das Gefühl, du siehst Ray Charles himself: Der unaufhaltsame, selbstbewusste Erfolg trotz oder wegen des körperlichen Handicaps, all die menschlichen Schwächen in Bezug auf Sexualität, die Sackgasse des Heroinkonsums, die Qual schließlich des Entzugs, der gewichtige Beitrag für Menschenrecht - dieser Film transportiert nebenbei ganz wunderbar diesen so uramerikanischen festen Glauben, dass du etwas schaffst, wenn du nur willst... und wieder grüble ich: Gibt es noch sowas wie einen "American Dream"? Es muss ihn geben, RC und viele andere haben es bewiesen.
Ich muss zugeben, dass ich mich noch nie besonders mit Ray Charles und seiner Musik befasst habe - dieser grandiose Film hat mich veranlasst, mir gleich einige CDs zu besorgen und mit offenen Ohren hinzuhören. Danke, Taylor Hackford (Regie), für die Bilder im Kopf, danke auch für diesen sehr menschlichen und nicht einmal zu sentimentalen Einblick in das Leben einer wahren Legende.
Fazit: Unbedingt ansehen, idealerweise, wenn man möchte, im englischen O-Ton!
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am 25. Januar 2015
Ich als eigentlicher Hip-Hop & R.n.B. Fan, bin eigentlich nicht so besonders an Soul interessiert. Aber dennoch mag ich die Afroamerikanische Szene und alles was dazu gehört sehr. Die großen Legenden wie Ray Charles, James Brown oder Bobby Womack, Jimi Hendrix, Michael Jackson oder Whitney Houston aus den Bereichen Soul, Blues, Rock und Pop müssten aber wohl jedem bekannt sein. Zumindest eine Hand voll guter Songs dieser Künstler sind nicht spurlos an einem vorbei gegangen.
Aber eigentlich spielt es hier ja garkeine Rolle welche Musik man mag, denn der Film "Ray" zeigt das Leben eines großen Musikers, den man spätestens nach dem Anschauen, noch besser kennen und lieben lernt als zuvor.
Gekauft habe ich mir diesen Film aber eigentlich, weil ich sehr auf Biographie-Verfilmungen aller Art stehe.
Da ich in zuvor schon in den Genuß von Filmen wie Notorious B.I.G, 8Mile, Get rich or die Tryin, ALI und Mandela gekommen bin, durfte auch Ray natürlich nicht fehlen.
Da mich der Werdegang und die Geschichte von Soullegende Ray Charles einfach interessierte, kaufte ich mir diesen Film also vor einigen Jahren auf DVD und nun auch auf Blu-Ray. Ich muss sagen, dass ich immerwieder begeistert bin von diesem Film und Ray's Lebensweg. Außerdem ist hier mit Jamie Foxx, ein sehr guter Schauspieler zu sehen, der Ray Charles nahezu perfekt verkörpert. Diese Rolle ist für ihn wie gemacht. Würde man nicht wissen dass es sich um Jamie Foxx handelt, könnte man meinen dass es der echte Ray Charles ist.

Ich denke ich muss über die Story nicht besonderst viel verraten. Man muss sich den Film einfach anschauen. Jeder Fan dieses Kündtelers kennt ja im Prinzip seinen Lebenslauf und alle anderen sollten sich einfach überraschen lassen.
Im Prinzip geht es hier um den Aufstieg des Ray Charles als Soulmusiker, der in einer Zeit geboren wurde, inder das schwarze Volk damals in den USA noch unterdrückt wurde. In armen Verhältnissen und ohne Vater wächst er in Atlanta bei seiner Mutter auf. Er hat noch einen jüngeren Bruder, allerdings muss er mit ansehen wie der durch einen Unfall ums Leben kommt.
Nur knapp sieben Monate später erblindet Ray dann im Alter von sieben Jahren an grünem Star.
Viele Schicksalsschläge musste er also ertragen, ließ sich davon aber nie wirklich unter kriegen.
In Florida beginnt er dann einige Jahre später seine Musikkarriere und wird dadurch zu einem der bekanntesten Musiker seiner Zeit.....

Ich mag diesen Film sehr. Gut er ist zwar nicht mein absoluter Lieblingsfilm, aber man muss ihn trotzdem gesehen haben.
Es ist ein Streifen den man auch öfters sehen kann. Bei mir was es bisher auch schon zwei mal.
Hier gibt es über 150 Minuten lang die volle Packung Ray Charles bzw. Jamie Foxx zu sehen. Ich sage, kauft euch das Ding und gebe ganz klar fünf verdiente Sterne.
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am 17. August 2005
Über den Film muss nicht mehr viel gesagt werden - Jamie Foxx spielt Ray Charles so überzeugend, dass man glauben könnte, Charles hätte die Hauptrolle leibhaftig besetzt. Gut ist an der Handlung, dass sie durchaus kritisch die Schattenseiten Charles' beleuchtet, was dieser auch ausdrücklich wünschte.
Insgesamt sind sowohl Film als auch DVD eine Empfehlung wert. Bekommt man doch auf zwei DVD's eine Menge Bonusmaterial und letztlich auch einen der besten biographischen Filme der jüngeren Vergangenheit, der einen mit seiner dichten Atmosphäre 2,5 Stunden lang in seinen Bann zieht.
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am 13. Juni 2005
Gleich vorneweg,der Film ist wahrlich ein Meisterwerk unter den Biografien geworden und hebt sich von so manch anderer deutlich ab.Man genießt Ray's art wenn er sagt ,,cool baby,, und er dann unnachahmlich lacht und dazu die mimik sichtbar wird,aber man hasst ihn auf seine art auch,wie er mit seiner wunderbaren frau umgegangen ist.(Keiner Spoiler!) Sie betrogen hat und daraus auch noch ein Kind entsteht,sein egoismus und Geldgier die ihm vom richtigen weg abbringen und seine wahren freunde vergessen lassen.Die Drogensucht die die ersten treppenstufen abwärts darstellen.Aber trotz alle dem hat man zum ende des Filmes Tränen in den Augen wenn man sieht was er noch erreicht hat.Was die dvd betrifft so sind Bild und Ton gut geworden und die Extras grade Akzeptabel.Was die Schauspieler angehen haben mich alle voll überzeugt egal ob nebendarsteller oder der Hauptdarsteller Jamie Foxx der hier die performence seines lebens abliefert! so extrem glaubhaft hab ich einen Schauspieler äußerst selten spielen sehen,das man schon denken könnte er wäre das Original.Genauso Taylor Hackford der Ray's leben wunderbar auf Zelluloid eingefangen hat.Die Musik ist einzigartig und lässt ein immer wieder träumen und in die Zeit zurückversetzen.Ein Film den man sich immer wieder mal anschaun kann.
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am 4. April 2006
Ein großartiger Film über das Leben von Ray Charles. Jamie Foxx spielt Ray Charles sehr authentisch. Er bringt die charakteristischen Gesten von Ray Charles so authentisch rüber, dass man wirklich das Gefühl hat, der frühe Ray Charles steht vor der Kamera.
Der Film hält sich fast komplett an dem wirklichen Verlauf des grandiosen Lebens des Ray Charles. Teilweise wird die Wahrheit ein wenig verdreht... so wird die Tatsache, dass der Tod des Bruders von Charles eine so große Bedeutung für ihn hatte, ein wenig zu dramatisch dargestellt.
Musikalisch muss man natürlich nichts mehr zu dem Film verlieren. Der Soundtrack ist einfach fantastisch. Jeder, der auch nur ein wenig Gospel, Jazz bzw. Funk Musik mag, wird die Musik lieben. Laien werden sich wahrscheinlich wundern, wie viele Hits, die man aus dem Radio oder anderswo her kennt, von ihm stammen.
Als Fazit kann man ziehen: Diesen Film muss man einfach gesehen haben.
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am 24. August 2014
Hab zuerst das Buch gelesen, was ich sehr langsam tat. Nicht weil es mir nicht gefallen hat sondern, weil nach jeder 4. Seite ich fast immer geweint habe. Ray Charles hatte von Kind auf kein einfaches Leben, viele Schicksalsschläge zwangen ihn geradezu sich durchs Leben zu kämpfen. Das Buch war gut, ich fand es war neutral geschrieben und hatte deshalb große Erwartungen für die Verfilmung. Und ich wurde keinswegs enttäuscht.
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am 16. Februar 2005
Ich habe diesen Film im Kino gesehen und kann ihn jedem empfehlen, der mit der Musik etwas anfangen kann. Es wird aber nicht nur der Musiker, sondern auch der Mensch dargestellt. Der Musiker war genial, der Mensch zerfressen von Selbstmitleid (seine Erblindung und die daraus folgende Isolation) und Schmerz (das Schuldgefühl am Tod seines Bruders), den er nur mit Drogen bekämpfen konnte. Dieses wird ungeschönt dargestellt und macht die Anerkennung für den Musiker letztendlich größer. Es wird eine Lebensgeschichte erzählt, die unter die Haut geht und zugleich auch menschliche Schwächen zeigt, die man zwar oft aus der Musikerszene hört, die aber selten so ungeschönt dargestellt wurden. Egal, wie die Oscarverleihungen ausgehen, mein Favorit ist definitiv der Hauptdarsteller Jamie Fox, der mit unglaublicher schauspielerischer Leistung die Rolle so gut darstellt, dass man mitunter annimmt, man sähe Originalaufnahmen. Es war eine Authentizität, wie ich sie in diesem Kinojahr nur bei Bruno Ganz in der Rolle Adolf Hitler erlebt habe.
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