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12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein kleines Wunder mit Seel und Tiefgang, 4. September 2005
Von 
Andreas Wittenburg (Hamburg, Hamburg Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Sandy (Audio CD)
Die Musik von Künstlern, die zu früh gestorben sind, umweht immer eine ganz besondere Aura. Sandy Denny ist Ende der siebziger an den Folgen eines Sturzes gestorben, und hinterläßt deshalb nur wenige Alben, von denen dieses hier das beste ist.
In der Tonalität verwurzelt in den Siebzigern, ist ihr doch ein Stück zeitlose Musik geglückt.
Vor allem anderen fällt ihre einzigartige Stimme auf. Unprätentiös und klar, schafft sie es, eine emotionale Tiefe zu transportieren, ohne die Trallala-Ausschmückungen vieler heutiger Sängerinnen zu benötigen. Wer hier eine Assoziation braucht: die Stimme erinnert ein wenig an Christine Mc Vie. Wenn sie das introvertierte "The lady" anstimmt, ist das von so berückenderen Einfachheit, das es einem die Tränen in die Augen treibt.
Dazu treten reduzierte Melodiene fast den Charakter von Volksliedern haben. Diese Fähigkeit, mit den einfachsten Mitteln den größtmöglichen Ausdruck zu schaffen erinnert an Carole King.
Spannend ist auch, wie sie ohne Mühen Folk, irische Klänge und Country zu einer wunderbaren Melange vermischt.
Schon der Opener erinnert mit seinem leichten Countryflair und seinen eleganten Gitarrenschichten ein wenig an Fleetwood Mac. "Sweet rosemary" ist eine leichte Ballade mit irischem Unterton, der von der Stimme ausgeht und von Geigensoli aufgegriffen wird.
"For nobody" ist ein ziemlich cooler Rocker mit treibenden Bläserriffs und einer mit Effektgerät in den Hintergrund gemischten Stimme.
"Quiet joys of brotherhood" ist ein Chor aus ihrer vervielfältigten Stimme und eine schwebende Geigenlinie und läßt ebenso irisches Liedgut erspüren.
"Listen listen" ist mit seiner eingängigen Melodie und dem hymnischen Refrain am ehesten charttauglich. Das tieftraurige "The lady" mit wunderschönem Geigenteppich ist sicher einer der Höhepunkte des Albums.
Als ob das nicht schon genug wäre, legt die Neuauflage noch Bonus-Material obendrauf. Hier hört man Demo-Versionen und ein französisches "Listen, listen". So wird diese CD entgültig zu einer der ganz wichtigen Kleinode der Siebziger, gerade weil Sandy Denny nie die Popularität von Carly Simon, Joni Mitchell, Carole King u.a erreichen konnte, und weil ihre Karriere so apprupt endete.
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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tiefgründige Schönheit und einer der wundervollsten, traurigsten Songs aller Zeiten, 14. Juli 2006
Von 
Toshé "Toshé" (Inner Outer Space) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Sandy (Audio CD)
Sandys zweite Solo Platte wird von den meisten wohl als Ihre definitiv Schönste angesehen. Das sehe ich, neben dem Album -North Star and the ravens-, genauso. So gehen auch hier etwas fröhlichere Nummern im dezenten Country-feeling mit absolut göttlichen Balladen Hand in Hand.
Wobei ich nochmals betonen möchte: Ihre langsamen Songs sind an intensivem Zauber fast nicht zu überbieten; das ist Ihre Königinnendisziplin; atemberaubend. Soweit eine Spitzenempfehlung, diese Aufnahme.

Nun hat Island hier aber auch noch ein paar Bonusstücke mit draufgepackt, von denen ich vorallem -Man of Iron- ganz kräftig hervorheben muß:
Es ist mit Sicherheit eines der allerschönsten, melancholischen Liedern, die jemals geschrieben wurden! Dieser Song hat etwas, was einen dermaßen anrührt und sprachlos macht, das man es fast nicht glauben kann!(...wenn man in der richtigen Stimmung ist...)
Wäre nur dieses eine Lied hier auf der CD, ich hätte dennoch das Doppelte dafür bezahlt! ...ach Geld, versteht mich bitte nicht falsch, nein das hier sind ganz andere Ebenen!;-)

Bitte kaufen und schier verzücken vor Intensität, Glück...

Alles Liebe und ganz viel Freude damit!
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sandy Denny's best original work and best solo album, 9. Mai 2005
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Sandy (Audio CD)
Just think of how many millions of people there are who have heard Sandy Denny sing only one song. That would be when she sang "The Battle of Evermore" with Robert Plant on "Led Zeppelin VI." For far too many people Sandy Denny was reduced to being a Led Zep trivia question, the same way that Merry Clayton was for the Stones for singing on "Gimme Shelter." But Sandy Denny was the pre-eminent female English folk singer of her generation, whether it was fronting groups such as Fairport Convention and Fotheringay, recording with them as she did with the Strawbs, or producing solo albums as she did with this simply titled effort from 1972. For those who want to know more about the woman who recorded "Who Knows Where the Time Goes" before Judy Collins (or before 10,000 Maniacs if you are Generation-X rather than a Baby Boomer), this is a good place to start.
"Sandy" was Denny's second album after leaving Fairport Convention, and is something of a transitional effort in that she is still singing in what we would call the traditional manner of a folk singer, but with attention being paid to the arrangements and instrumentation that are more sophisticated. Listen to a song such as "Listen, Listen," where the mandolin is reinforced by the sound of strings to evidence the point. But at this point it is a traditional song, like "Quiet Joys of Brotherhood," done in layered a cappella by Denny, but with a violin solo at the end by Dave Swarbrick, that stands out although obviously it is something she could not do in concert. The only other non-original song on the album is a cover of Bob Dylan's "Tomorrow Is a Long Time," which provides another opportunity to compare Denny and Collins signing the same song. Denny latter did a live version that had much more of a country twang. For that matter, go back and check out Bert Jansch's version of "Quiet Joys of Brotherhood" for a different but equally compelling version of that song. Once you start getting into the British folk music scene you are going to find plenty to listen to for quite some time.
Other standout tracks on this album are the first one, "It'll Take a Long Time," the story of John the Gypsy in "It Suits Me Well," and "The Lady," which produces the production values about as far as I want to go when listening to Sandy Denny sing. It terms of presenting original compositions, "Sandy" is far and away the best of Denny's albums. I also like this period of Denny's work, when things are still relatively simple. This is a five star album without the bonus tracks, but there are five fo them including a French language version of "Ecoute, Ecoute," and "It'll Take a Long Time" done live with Fairport Convention. Unfortunately, Denny would die at the age of 31 in 1977 as a result of injuries sustained when falling down stairs. Of course, that does not have the cache of the drug overdoses that claimed so many stars of her generation, otherwise we would have more reason to be listening to Denny's songs today. There are several solid collections honoring Denny's body of work, but that is much to be said for the stellar simplicity of this particular solo album.
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5.0 von 5 Sternen Geil!, 17. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Sandy (MP3-Download)
schade dass ich sie früher nicht entdeckt habe. Tolle Stimme, stimmig umgesetzt mit dem Sond ihrer Zeit voraus: Nicht vergleichbar mit dem heutigen Allerweltssound, der ohne "geile Bewegungen", wie beim absurden "twerken" vorkommt. Sandys Musik ist flüssiger und hörbar ohne einstudierte Choreographien von Massen in Bewegung und "hey-ho" Schreien auf den Hörer positiv einwirkend. twerken mag sexy sein, die dazu gehörige Musik wirkt aber alleine nicht, sie ist aufdringlich
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Sandy
Sandy von Sandy Denny (Audio CD - 2005)
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