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Kundenrezensionen

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am 21. November 2002
Wer bei Jaques Tati plumpen Humor und flache Scherze erwartet, der wird (zum Glück) enttäuscht. Tati ist ein Meister des dezent platzierten Humors, des Witzes mit einem Augenzwickern. Er zeigt Menschen mit ihren Schwächen und kleinen Fehlern, mit ihren Macken und Marotten, wird dabei aber nie gewöhnlich oder verletztend. Und gerade das macht den Charme seiner kleinen Geschichten aus, die uns zum Schmunzeln bringen und dabei gleichzeitig den Spiegel vorhalten. Meisterhaft gelingt Tati dies mit der Geschichte vom durchtechnisierten und durchgeplanten Industriellen-Ehepaar, dessen Leben - dank des von Tati gespielten leicht vertrottelten Bruders - immer wieder aus dem Takt gerät. Und so lohnt es sich, diesen Film nicht nur einmal zu sehen, sondern auch ein zweites und drittes Mal. Immer wieder entdeckt man ein paar witzige Einfälle und originell platzierte Pointen, deren Entdeckung großen Spaß macht. Tati ist eben ein Gott der kleinen Dinge und des versteckten Witzes.
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am 24. November 2006
Über den Film brauche ich nicht viel zu schreiben, der ist einfach nur genial. Eine Satire auf die moderne, technisierte Zeit, die trotz des Alters dieses Films nichts von ihrer Aktualität eingebüßt hat. Was mich aber sehr ärgert, ist die Tatsache, dass diese DVD ohne deutschen Ton daherkommt. Ich habe die deutsche Synchronfassung im Fernsehen gesehen und fand sie gut gelungen. Warum wurde sie auf der DVD weggelassen? Nicht jeder ist der französischen Sprache mächtig oder bereit, Untertitel zu lesen! Auf eine in Deutschland verkaufte DVD gehört meiner Meinung nach immer der deutsche (Synchron)- Ton UND der Originalton. Deshalb ein Stern Punktabzug.
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am 9. April 2001
Auf unverwechselbare Art und wie immer ohne viel Worte bringt uns Jaques Tati die Menschen näher und läßt uns schmunzeln über ihre Eigenarten und Macken. An Aktualität hat der Film übrigens seit seiner Entstehung 1958 nicht eingebüßt: vollautomatisierte Küche, korrekt getrimmter Garten, nach außen hin makeloses Familienleben... Das da die Menschlichkeit auf der Strecke bleibt, ist leider mehr denn je traurige Wahrheit. Für alle Tati-Fans und solche, die es werden wollen, neben "Les vacances de Monsieur Hulot" ein absolutes Muß!
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am 17. September 2009
Jacques Tati will in seinen Filmen nicht nur einfach Bilder zu den Konversationen haben. Sonder er erzählt, arrangiert mit seinen Einstellungen. Tati ist nicht der Mann der großen Worte. Dafür weiß er die filmischen Mittel zu nutzen.
Einiges im Film erinnert an "Jour de fête (Tatis Schützenfest)" und scheint auch vorzugreifen auf den Film "Playtime". Tati nimmt dabei das moderne Leben stets aufs Korn. Überspitzt stellt er die "Errungenschaften" der Technik dar und zieht sie somit ins Lächerliche.
Arbeitsabläufe, Bewegungen, Maschinen werden zum Teil wie eine Choreographie arrangiert.
Lustiger und interessanter Film!
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am 7. August 2011
Bei dieser DVD ist eigentlich nicht weiter zu sagen, ausser dass dieser Film bis in die äusserste Ecke gelungen ist!
Die häufig übertriebenen Geräusche z.B. in Madame Arpels Küche, die bald einem Maschinenpark gleichkommen oder beispielsweise das Klappern der Füße von Monsieur Arpels Sekretärin, das einem Pferdegetrappel ähnelt, geben noch ihr Weiteres hinzu und lassen das Zwerchfell des Betrachters heftig erhärten.
Ich habe diesen Film vor vielen Jahren erstmals gesehen und nie vergessen. Die weitgehend einfach gehaltene Musik mit dem immer wiederkehrenden Hauptthema unterstreicht den leicht naiven in den Tag hineinlebenden Charakter des Monsieur Hulot sowie die zufrieden sorglose Atmosphäre in dem Film und kann schon bald zu einem "Ohrwurm" werden, den man so schnell nicht vergisst. Die Art und Weise des Monsieur Hulot erinnert sehr an Inspector Clouseau.
Dieser Film ist durch und durch gelungen!

Das Einzige, was etwas enttäuscht, ist die fehlende Synchronfassung in Deutsch - deswegen einen Stern weniger. Soweit es mir bekannt ist, gibt es zwei deutschsprachige Fassungen, die zwar im Fernsehen gesendet werden/wurden, aber leider auf DVD nicht erhältlich sind. Jedoch übersteigt der gesamte Film dieses kleine Manko und ist daher so zu verzeihen.
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am 29. August 2007
In diesem Film übertrifft Jacques Tati alle Slapstickkomiker einschließlich Charles Chaplin. Sein Humor ist nicht nur umwerfend komisch sondern auch von echter Weisheit und großer Menschlichkeit. Es hat lange gedauert, bis er von anderen erreicht wurde : Loriot und Rowan Atkinson (in "Mr. Bean macht Ferien") kommen ihm nahe. Der Kabarettist Werner Schneyder hat ihm mit "Mercy Tati" ein rührendes Lied gewidmet. Keine Angst vor OmU: es wird nicht viel gesprochen, die Bilder wirken für sich allein. Besonders geeignet für einen gelungenen Abend mit Kindern.
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am 16. April 2001
Jaques Tatis "Mon oncle" leiser, liebevoller Film, bildet einen starken Kontrast zu vielen actionreichen Filmen unserer Tage. Mehrere kleine Bildergeschichten zusammengehalten durch die Figur des Mr. Hulot benötigen keine große Handlungsführung und beeindrucken doch wie ein einziges Gemälde. Die Darstellung der Auswüchse der modernen Technik in diesem Film wirkt heutzutage fast naiv, gerade deshalb aber anregend, ein bisschen nachdenklich stimmend und heiter. Heiter würde ich auch den Grundzug dieses Filmes nennen.
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am 13. Juni 2009
Es handelt sich um den Klassiker schlechthin. Schon Ende der 1950er Jahre wurde Kritik am technischen Fortschritt und der Individualisierung der Gesellschaft geübt. Was würde Jacques Tati wohl heute sagen...?
Der Film bietet eine wohltuende Abwechslung zu vielen anderen Werken, wer
Action und Tempo erwartet, ist schlecht beraten. Man sollte den Film mehrmals schauen und auf die Details achten.
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am 8. Dezember 2007
Tati stellt ein modernes Haus in den Mittelpunkt dieser Satire, die die keimfreie und automatisierte fortschrittliche Welt karikiert. Das Haus wurde in einem Filmstudio nach den Plänen des Architekten Lagranges extra für diesen Film errichtet. In seinem ersten Farbfilm entwickelte Tati zusammen mit seinem Kameramann Jean Bourgoin eine Farbdramaturgie, die das moderne Haus in schrillen Farben den erdigen, warmen Farbtönen der Altstadt entgegensetzt, in der Monsieur Hulot lebt. Der Humor entwickelt sich aus den gegensätzlichen Welten die hier aufeinander prallen, ebenso wie den antiquierten Bewohnern, die sich fortschrittlich geben aber ihr modernes Haus nicht in den Griff bekommen.
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HALL OF FAMEam 30. Dezember 2002
Nach "Die Ferien des M. Hulot" hatte man große Erwartungen auf diesen Film gesetzt.
Jaques Tati, der immer seinen letzten Pfennig für seine Filme ausgab und daher arm wie eine Kirchenmaus starb, setzte mit "Mon Oncle" einen weiteren Meilenstein in der Unterhaltung.
Besonders hervorragend, und mehrfach prämiert, ist die Restaurantszene, in der es Tati erstmals gelang, solch eine große, undurchsichtige Gesellschaft als Masse zu filmen.
Der Film ist kein Geheimtipp mehr - er gehört in jede Sammlung.
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