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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Epica- Nachfolger - aber viel mehr als nur Epica II
Mit „The Black Halo" haben Kamelot ein beeindruckendes Kraftpaket vorgelegt, das als „Epica"- Nachfolger an dessen Thematik um Goethes Faust anknüpft, musikalisch aber keineswegs den Erfolg des 2003er-Albums kopiert, sondern einen ganz eigenen Reiz besitzt und sicherlich mitunter die feinsten Momente und anspruchsvollsten spielerischen Elemente besitzt,...
Veröffentlicht am 20. März 2005 von Boris Theobald

versus
4 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Eigentlich mit Sicherheit ein Klasse-Album...
Objektiv betrachtet gibt es an KAMELOT`s neuestem Streich, dem Konzept-Album "THE BLACK HALO", welches sich thematisch dem FAUST widmet, nichts zu mäkeln... Ein toller Sänger, KHAN hat sich nochmals deutlich gegenüber den Vorgängern gesteigert, mit Thomas Youngblodd ein brillanter Gitarrist und eine mehr als satte Produktion von Sascha Paeth...
Veröffentlicht am 28. März 2005 von Frank Altpeter


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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Epica- Nachfolger - aber viel mehr als nur Epica II, 20. März 2005
Rezension bezieht sich auf: The Black Halo/Ltd.Digi/Ausverkauft (Audio CD)
Mit „The Black Halo" haben Kamelot ein beeindruckendes Kraftpaket vorgelegt, das als „Epica"- Nachfolger an dessen Thematik um Goethes Faust anknüpft, musikalisch aber keineswegs den Erfolg des 2003er-Albums kopiert, sondern einen ganz eigenen Reiz besitzt und sicherlich mitunter die feinsten Momente und anspruchsvollsten spielerischen Elemente besitzt, die es von der Band bislang gab. Gitarrist Tom Youngblood spielt wesentlich mehr Soli als bisher; und alle passen wie angegossen - ein Pluspunkt für True Metal- Fans, ebenso wie die allgemein sehr heavy ausgefallene Gangart des Albums, siehe die brachialen Powerriffs, welche MOONLIGHT einleiten und die durchweg beachtlichen Kunststücke in Sachen Rhythmus- Gitarre, welche die Kompositionen durchweg veredeln. Daneben sind zahlreiche Arrangements komplexer und ausgefeilter als je zuvor und lassen Kamelot durchaus als Prog Metal- Band durchgehen: In Songs wie ABANDONED, MEMENTO MORI oder auch SERENADE wird gekonnt unaufdringlich zwischen geraden und ungeraden Rhythmen gewechselt, wie auch Gitarre, Bass und Drums im unwiderstehlich tighten Zusammenspiel stets mit bestechenden Akzentuierungen für perfekte Drives sorgen. Diese Elemente erinnern zuweilen an Bands wie Vanden Plas, während MEMENTO MORI mit seinen dramatischen Akkordabfolgen in den instrumentalen Zwischenspielen an beste Queensryche- Zeiten erinnert. Kamelot sind also längst alles andere als eine einfache Melodic Speed Metal- Kapelle mit Mitsinghymnen. Von allen Klischees entfernen sich die Ausnahmekönner aus Florida mit „The Black Halo" stärker als je zuvor. Melodien wie Harmonien sind schwerer vorhersehbar geworden und enthüllen in jedem weiteren Hördurchgang immer neue magische Momente. Die prächtig ausdruckstarke Stimme von Sänger Khan wird zur Erzeugung mysteriöser, druckvoller bis dramatischer Atmosphären gewinnbringend und vielseitig eingesetzt. So beginnt er in den beiden emotionalen Höhepunkten des Konzeptalbums, der Ballade ABANDONED und dem komplexen 8:54 Minuten langen MEMENTO MORI, das voller packender Wechsel steckt, im ganz tiefen Gesangsbereich und hat zudem in zahlreichen Songs mal eine Strophe, mal eine Bridge ganz für sich allein und wird nur durch spannende Atmosphären und Effekte unterstützt. Die wie schon auf den Vorgängeralben hervorragende, ausgefeilte Orchestrierung ist das Sahnehäubchen auf einem der außergewöhnlichsten und vielfältigsten Metalalben der letzten Jahre: Mal unterstützen elegante Blechbläser- oder Streicherstimmen im Hintergrund mit eigenständigen Melodien die Harmonien, und zwar völlig unaufdringlich im Hintergrund, beinahe wie ein notwendiges Echo der grandiosen Gesangsmelodien wie in SOUL SOCIETY, mal sorgen sie beinahe in Nightwish- Manier für monumentale und hochdramatische Momente, die aber so schnell wieder Platz für das spielerische Können der Band machen, wie sie aufgebaut wurden und somit zu keinem Zeitpunkt für überladene Atmosphären sorgen.
Insgesamt ist „The Black Halo" ein wenig düsterer ausgefallen als „Epica", was hervorragend zur Thematik passt: Protagonist Ariel muss die schmerzvollen Auswirkungen seines Paktes mit Mephisto ertragen. Erschüttert in seinem Glauben an Gott, zwischen seiner Liebe zu Helena und Trugbildern hin und her gerissen steht für ihn zum Schluss anscheinend die Erkenntnis über Gut und Böse und die mutige Botschaft zum Durchhalten. Geschickt weisen „Kamelot" auf die Geschehnisse in „Epica" zurück, indem die gleiche weibliche Gaststimme in ABANDONED wieder „Helenas's Theme" vom Vorgängeraöbum aufgreift, während in MOONLIGHT die Melodie instrumental wieder auftaucht. Und auch weitere Gaststimmen haben ihren Auftritt: Cinzia Rizzo, die schon auf „The Fourth Legacy" in „Nights of Arabia" und auf „Karma" sowie „Epica" in Background- Chören gastiert hat, singt das italienische INTERUDE II - UN ASSASSINIO MOLTO SILENZIOSO; Shagrath von Dimmu Borgir gibt kurz die bösartige Stimme Mephistos in MEMENTO MORI, und Simone Simons, Leadsängerin von Epica (die Band, nicht das Kamelot- Album, versteht sich), liefert in THE HAUNTING (SOMEWHERE IN TIME) ein Gesangsduett mit Khan, das unter die Haut geht.
Und auch instrumental haben Kamelot prominente Verstärkung durch Stratovarius- Keyboarder Jens Johansson, der mit einem tollen Solo in Opener MARCH OF MEPHISTO (überraschenderweise kein Speed- Brecher zum Einstieg ins Album, sondern eine düster druckvoll schreitendes Spannungs- Bollwerk) für ungeahnte Töne auf einem Kamelot- Album sorgt, und in WHEN THE LIGHTS ARE DOWN (prächtiger Double Bass- Einheizer) sogar ein Doppelsoli mit Tom Youngblood abliefert.
„The Black Halo" ist schwer zu beschreiben, weil es so viele Stilrichtungen integriert und Abwechslung bietet. Man könnte von epischem, orchestralem Melodic Speed Progressive Power Metal reden... oder einfach von Kamelot in Perfektion.
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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schlichtweg Genial!!!, 26. Februar 2005
Rezension bezieht sich auf: The Black Halo/Ltd.Digi/Ausverkauft (Audio CD)
Teufel noch mal, so einen Hammer hätte ich KAMELOT nach den letzten beiden ohne Zweifel absolut überdurchschnittlich guten, aber streckenweise leider nicht restlos verzückenden Werken nie und nimmer zugetraut!!! Reif, erwachsen, selbstsicher und ungeheuer zielgenau erklingt „The Black Halo". Vom ersten Ton an wird keinerlei Zweifeln Einlass geboten, wird Power Metallisch geknattert, bombastisch geprotzt, sensibel geklagt und keine einzige Sekunde dieses unglaublich schönen Albums scheint auch nur im Geringsten entbehrlich. Wo bei den beiden Vorgängern oft noch der letzte gewisse Zacken Erotik fehlte, wo einst nach genialen Parts einfach der letzte Funken nicht richtig springen wollte, setzen KAMELOT 2005 noch einen drauf und etablieren sich mit diesem Meilenstein endgültig in der absoluten Champions League!
Traumhaft episch, verspielt und dennoch reif und niveauvoll ohne Ende, ungeheuer bombastisch, ohne auch nur im Geringsten kitschig zu klingen, erstrahlt die Fortführung der auf dem Vorgängeralbum „Epica" begonnenen Faust-Adaption über den Kampf zwischen Gut und Böse, gespickt mit eigenen Ansichten und Denkweisen, in einem Glanz, wie er nur sehr selten das Licht der Musikwelt erhellt. Sensationell produziert, härter und dunkler, ohne die gewohnte Melodie, Tempo und klassische Orchestrierung zu vernachlässigen, fangen KAMELOT mehr denn je die sensible Schönheit und Erhabenheit früher SAVIOUR MACHINE ein, entfalten die Wucht holder ANGEL DUST oder EVERGEY und kreieren, in Beschwörung der unverkennbar genialen Melodien und Stärken ihrer eigenen Vergangenheit ein Werk, dass mich von Durchlauf zu Durchlauf mehr fesselt, packt und einfach nur staunen lässt. Modernste Einflüsse bilden eine perfekt songdienliche Symbiose mit klassischem Power Metal Handwerk, den gewohnt orientalischen Einflüssen und soundtrackartigen Orchestralparts. Über allem thronen wunderbare Melodien, der endlos geniale Gesang von Khan und ein unüberwindbare Magie, die „The Black Halo" schon jetzt zu einem Meilenstein macht!
Einzelne Momente dieses himmlischen Gesamtkunstwerks gesondert hervorzuheben scheint mir absolut unangebracht, ja gar unwürdig, jeder einzelne Track entfaltet seine Wirkung, jeder einzelne Ton ist schlicht lebensnotwendig und sollte es wirklich ungläubige Frevler geben, die daran zweifeln, so soll ihnen spätestens beim monumentalen Epos „Memento Mori" jeder Ansatz des Zweifels im Hals stecken bleiben!
„The Black Halo" ist definitiv das beste, reifste und eigenständigste KAMELOT Werk, eines der schönsten und perfektesten Power Metal Alben das ich seit langem hören durfte und ein verdammter Pflichttermin für alle Heavy Metal Fans mit Herz und Anspruch!
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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kamelots Meisterwerk: das bisher ausgereifteste Album, 8. März 2005
Rezension bezieht sich auf: The Black Halo/Ltd.Digi/Ausverkauft (Audio CD)
"The Black Halo", der schwarze Heiligenschein, ist das nun mittlerweile siebte offizielle Album der amerikanischen Power/Symphonic/Prog Metaler Kamelot und knöpft (beinahe) nahtlos an das 2003er Werk "Epica" an. Was den Hörer hier erwartet sind gewohnte Begebenheiten: intelligente Klassik-Arrangements, Mombast-Chorals und auch komplizierte Einflüsse von Prog. Thematisch schreibt "The Black Halo" die Geschichte um Ariel und Helena weiter, die frei nach Goethes Faust orientiert ist. Es fängt irgendwann im Mittelalter an und höert in den letzten Liedern in der Gegenwart auf. "March Of Mephisto" ist für ein Kamelot-Opener überraschend zähflüssig, bietet für die Proger unter den Hörern aber ein gelungenes Fressen. Man beachte den Bass! Doch die nächsten drei Lieder "When the Lights Are Down", "The Haunting (Somewhere In Time)" und der ,meiner Meinung nach, exzellenten Vorzeigenummer "Soul Society", das ich einfach mal zu den besten Liedern dieser Band zähle, sind packender Symphonic Metal mit Ohrwurm Charakter und kamelotscher Dramatik in Melodie und Lyrik. "Interlude I: Dei Gratia" ist wie der Titel sagt ein Intro zu "Abandoned", der einzigen reinrassigen Ballade auf dem Album, die im Vergleich zu "Temples Of Gold" auf "Karma" oder "Wander" oder "On The Coldest Winter Night" von "Epica" den Kürzeren zieht. Interessant ist hier aber das Zitieren von "Helena's Theme" des letzten Albums. Ansonsten wird bekannte Balladenkost geboten. "This pain" und das superbe "Moonlight" sind dann irgendwo zwischen Bombast Metal und Prog angesiedelt. Besonders zweitgenanntes begeistert sehr.
Mit "Interlude II: Un Assasino Molto Silenzioso" wird Titelsong "The Black Halo" eingeleitet, einer schnellen, melodischen und einer der härtesten Nummern des Albums. "Nothing Ever Dies" will diesem Beispiel folgen, ist aber nicht ganz so gut. Mit "Memento Mori" (kurz im ersten "Interlude" angesprochen) kommt der heimliche Star des Albums. Eine unglaubliche Nummer mit mehreren Hauptthemen, mal ganz ruhig, dann schnell und brachial. Und mit vielen Hörenswerten Soli. Thematisch wird jetzt der Sprung von Vergangenheit in Gegenwart gemacht: "Interlude III: Twelve Tolls For A New Day" setzt uns irgendwann an einer Silvesterfeier ab. Das neue Jahr startet gerade. Und mit der abschließenden Powernummer "Serenade" das Album.
"The Black Halo" ist wie "Epica" ein wahrhaft episches Werk, auch wenn es in dieser Hinsicht doch dem vorgänger hinterherhinkt. An Dramatik wurde noch etwas zugelegt und unter den 14 Tracks findet man wahrhaft keinen schlechten. Insgesamt bin ich so begeistert, dass ich das Album sogar noch über meinen Favoriten "Karma" stelle und es somit für mich persönlich das beste Album der Band ist.
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wieder einmal ein wahres Goldstück, 4. Januar 2007
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Black Halo (Audio CD)
'The Black Halo' zählt mit 'Epica' zweifellos zu den besten Alben Kamelots - ein gewitztes Lächeln des Zufalls, das - zumindest mir - das 1. und das bisher letzte Alben mit Wahnsinnssänger Roy Khan am Besten gefallen. Auch bei 'The Black Halo' handelt es sich um ein Konzeptalbum, das heißt, die Geschichten der Texte bauen in der Regel aufeinander auf, und die Lieder sind aneinander gebunden und wie bereits bei 'Epica' durch gelegentliche Zwischenfrequenzen, hier "Interludes" genannt, gleichzeitig durchbrochen und aneinandergekettet (da diese Interludes allesamt kurz, aber den Liedern sehr angepasst und stimmig sind, aber zum Einzelhören wohl kaum geeignet sind, werde ich sie in meiner Einzelwertung nicht beachten). Nur weil 'The Black Halo' ein Konzeptalbum ist, heißt das allerdings noch lange nicht, dass man die Lieder nicht auch gut einzeln hören kann, wie ein Vorredner von mir widersprüchlich behauptet hat. Lediglich bei manchen Liedern wie beispielsweise dem aneinander geketteten 'The Haunting' und 'Soul Society' stört bei dem einen vielleicht ein bisschen der Abspann, der dem anderen Song zum Anfang wird. Ist aber auch nicht weiter tragisch, sondern erinnert lediglich an die Konzeptidee des Albums, die nahezu perfekt gelungen ist.

Zur Einzelwertung:

1. March of Mephisto

Wahnsinn. Einfach nur Wahnsinn. Bereits der 1. Song des Albums besticht mit seiner Melodie, Khans traumhaften Stimme und seinem Rhythmus. In leiser Heimlichkeit beginnend, geht das Lied in die verzerrte Stimme des Mephisto ---> auf Deutsch des Teufels über, der in Latein einen Sprechgesang anstimmt. Insgesamt erzählt der Text vom Teufel, der ein neues Opfer gefunden hat. Fast durchgehend eine sehr rhythmisch orientierte, marschartige Melodie. Ich habe mich von Anfang an in dieses Lied verliebt. 5 Sterne

2. When the Lights are Down

Zwischen dem Vorgänger und diesem Lied ist kein allzu flüssiger Übergang herauszuhören, was allerdings ein großer Vorteil ist, da man diese Lieder nahezu einzeln genießen MÖCHTE. Ich kann der obigen Expertenmeinung nur zustimmen - dieser Song ist ein wahrer Killer! Von Anfang an dringt er ins eine Ohr rein und kommt zum andern nicht mehr raus, sondern setzt sich regelrecht fest; ich würde sogar behaupten, dass er einen leichten Ohrwurmcharakter hat. Vor allem der Refrain schlägt in den Bann. Von der Interpretationsfreiheit her würde ich sagen, dass der Text von einer verlorenen Liebe erzählt, als sich die Frau aufgrund ihrer Sünden aus der Vergangenheit abwandte. Große Klasse. 5 Sterne

3. The Haunting (Somewhere in Time)

Was soll man hierzu noch groß sagen... hier sind gar keine großen Worte nötig. Es fängt bereits mit einer gewissen Mythik an, die sich durchs ganze Lied zieht. Das Duett Roy Khans und Simone Simons (Epica - ebenfalls großartige Band!) im Refrain schafft einfach nur Gänsehaut. 5 Sterne

4. Soul Society

'The Haunting' läuft sehr flüssig in 'Soul Society', einen weiteren Kracher der CD, über. 'Soul Society' erzählt, wie der Titel schon zum Teil verrät, von unserer menschlichen Gesellschaft und seinen Facetten. Bereits die ersten Schläge der Drums verraten das unheimlich große Potential dieses Songs. Auf das erste Hören vielleicht einfach wirkend, entfaltet er eine große Hörfreudigkeit, und Roy Khans Stimme stellt so oder so wieder mal alles in den Schatten. 5 Sterne

6. Abandoned

Das vorhergegangene Interlude läuft flüssig in diesen Song über und stellt eine kleine Brücke zwischen den Krachern zu Beginn der CD und der nun etwas ruhigeren Seite der Scheibe her. Abandoned erzählt von einem Menschen, der glaubt, von Gott und somit seinem Glück verlassen geworden zu sein, weil ihm nur noch Unglück im Leben widerfährt. Die Melodie ist schön, Khans facettenreiche Stimme wird erneut unter Beweis stellt, und im 'Middle Part' gibt Mari Youngblood, Thomas' Frau, ihren Teil zur Schönheit des Liedes ab, um ihn harmonisch abzurunden. Doch vor allem der abschließende Refrain schließt mit seiner Leidenschaft in den Bann. Mit diesem Lied beginnt man sicherlich nicht, den Bombast der ersten vier Songs zu missen.5 Sterne

7. This Pain

Auch der Vorgänger dieses Songs läuft flüssig über. 'This Pain' beginnt mit einem Gewitterschauer und sanften Klängen einer Akkustikgitarre, doch das Schlagzeug bleibt nicht lange außen vor, jedoch im Gegensatz zu den anfänglichen Krachern eher behutsam eingesetzt. Eine Art Mittelding zwischen 'Soul Society' und 'Abandoned' würde ich sagen, was das Tempo des Liedes angeht. Es ist eine Abwechslung, aber eher ein durchschnittliches Stück der Platte. Gibts aber überall, denke ich. Der Song ist ja nicht schlecht, aber eben auch nichts Besonderes. Geht flüssig und mit Wolfsheulen in den Nachfolger über. 4 Sterne

8. Moonlight

'Moonlight' beginnt mit schöner Melodie und eigenem Rhythmus. Es unterscheidet sich sofort von den bisherigen Liedern. Ich höre es gern, bin aber eher ein Fan des deutlichen 'Speed Metal' von Kamelot. Dennoch spricht nichts gegen die Schönheit dieses Liedes. 4 1/2 Sterne

10. The Black Halo

Zwischen dem 2. Interlude der Scheibe und diesem Song ist nicht unbedingt eine Verbindung zu hören, man kann ihn also mühelos getrennt hören. 'The Black Halo' ist ein... Fetzsong, würd ich mal sagen ^^ Gleich zu Beginn fetzt er ins Ohr rein und geht dann in eine gemäßigte Strophe über. Er ist Titelträger der Scheibe und wird dem ohne WEiteres gerecht - ich hätte ihn zwar gerne noch etwas Düsterer gehabt und den wahnsinnig mythischen 'Middle Part' ein paar Sekunden länger, aber na gut. Der Song ist trotzdem sehr sehr gut. Das erinnert mich allerdings manchmal daran, dass Kamelot nicht Nightwish ist. Ist aber auch gut so. 5 Sterne

11. Nothing ever dies

Der Song orientiert sich zwar an seinem Vorgänger, holt aber mehr Speed heraus. Ich beurteile ihn ein bisschen so wie 'Moonlight' - er ist an sich ganz schön, aber nicht mit Krachern wie den ersten vier Liedern der Scheibe zu vergleichen. Das ist aber auch nicht weiter tragisch, denn sonst wären alle Lieder gleich. 4 1/2 Sterne

12. Memento Mori

Mit diesem Langläufer (knapp 9 Minuten) wird scheinbar wieder eine ruhigere Seite der Scheibe angezupft, und !spätestens! ab hier wird einem klar, wie abwechslungsreich die Platte im ganzen ist. 'Memento Mori' beginnt ruhig und gemächlich ohne jeglichen bombastischen Schlagzeugeinfluss, und es liegt allein an Roy Khans Stimme, durch Sanftheit und einige hohe Töne zu überzeugen, was ihm perfekt gelingt. Etwa ab 1:25 geht der Song dann in eine Halbballade über, die jedoch lediglich als Brücke genutzt wird und in den interessanteren Teil des Liedes einführt, der ab 2:05 beginnt und wo sich das Schlagzeug nun ganz zum Besten gibt. Das Tempo des Songs ist schön ausgeglichen und harmoniert perfekt mit dem Rhythmus. Während nun längere Zeit nicht gesungen wurde, meldet sich nun in wieder ruhigerer Strophe Roy Khan zurück, doch der Refrain, der sehr eingängig und schön ist, meldet sich gleich in seinem Tempo zurück. An einigen Stellen steigert sich das Lied noch mehr in seinem Tempo, was ihm gut zu Gesicht steht. Durch lange Instrumentalteile wird das Lied sehr facettenreich gestaltet und besticht durch seine Länge, in der viele Register Kamelots gezogen werden, die ihre Fans überzeugen. 5 Sterne

14. Serenade

Hier muss ich erwähnen, dass das vorlaufende Interlude sehr witzig ist, vor allem am Anfang, weil da Roy Khans Stimme so verzerrt wird ^^ Durch das Interlude selbst wird eine kalte Nacht in 'Serenade' im Bild des Hörers geschaffen, verbunden mit einem großen, runden Vollmond. 'Serenade' stellt das abschließende Lied dar und glänzt in wahrhaft nächtlicher Schönheit. Die Melodie lässt einen in Erinnerungen an andere Bands schwelgen und behält gleichzeitig seine eigene Kennzeichnung an sich. Es ist ein schnelles, aber nicht zu schnelles Lied zum Abschluss, das seinen Charakter alles in allem durch schöne Melodie, wie immer eine Wahnsinnsstimme und einen tollen Text auszeichnet. 5 Sterne

Fazit: 5 Sterne
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen So kann Weiterentwicklung aussehen! Klasse!!, 22. März 2005
Rezension bezieht sich auf: The Black Halo (Audio CD)
Was auf Epica begonnen wurde, wird auf The Dark Halo eindrucksvoll,
optimiert fortgesetzt, und dies bezieht sich nicht nur auf die Thematik, die
also in Form der Faust-Saga weiteren Stoff für ein Konzept-Album lieferte.
Die melodisch eingängigen Gesangs- und Gitarrenarrangements, perfekt
untermalt mit orchestralen Keyboard Passagen sind natürlich, ebenso wie auf
den Vorgänger-Scheiben, eingebettet durch ausgeklügelte Arrangements,
vorzufinden.
Weiterentwickelt ist das ganze jedoch durch häufig auftretende stark an
Dream Theater erinnernde Progressiv Elemente.
Insgesamt zeichnet sich die Scheibe durch einen recht druckvollen Sound, der
den seiner Vorgänger um einiges überragt, aus.
Das Album beginnt dramatisch mit dem Opener March of Mephisto, gekonnt
stimmlich bereichert durch Obergrunzgurgler Shagrath (Dimmu Borgir)
Weiter geht's mit When the Lights are down mit einer eingängigen Uptempo
Nummer in bekannter Kamelot-Manier.
Mit The Haunting (Somewhere in Time) dürfte mal wieder ein richtiger Knaller
mit Hitcharakter gelungen sein, ein wahres Hörvergnügen. Genial, das
gesangliche, mehrstimmige Zusammenspiel von Roy Khan und Gastsängerin Simone
Simons (Epica).
Mit Soul Society wird gleich ein weiterer gefühlvoller Midtempo Kracher
abgefeuert.
Die Gesangsmelodie lässt einem -zusammen mit den eindringlichen Lyrics und
dem orchestralen Arrangement- wahre Gänsehautschauer den Rücken
herunterrieseln. Hier kommt dann auch der erste Überraschungsmoment, der
sich ab dort fortlaufend, wie ein roter Faden durch das Album zieht,
progressive Elemente, die in weiten Teilen ganz klar an Dream Theater
erinnern (und qualitativ diesen in nichts nachstehen) erinnern.
Eingerahmt wird die Handlung des Albums von Hörspielsequenzen (wie beim
Vorgänger Epica).
Es folgt ein getragenes Stück, die einzige Ballade, Abandoned, über Khans
gefühlvolle Interpretation braucht man eigentlich kein Wort mehr zu
verlieren.
Anleihen zu Helena's Theme von Epica sind sicherlich beabsichtigt.
Mit This Pain folgt wieder eine eingängigere Midtempo Nummer.
Bei Moonlight setzen sich die progressiven Elemente sowie auch die
interessanten Gesangsarrangements fort. Auch hier eine Melodielinie, die den
auf Epica begonnenen Bogen weitererzählt.
Bei The Black Halo steigern sich die progressiven Momente noch, das gesamte
Stück ist äußerst vielschichtig und interessant vom Spannungsaufbau her.
Nothing ever dies beginnt als durchaus eingängige temporeiche Nummer, für
Abwechslung sorgen aber auch hier die Verwendung progressiver Parts.
Memento Mori beginnt mit einer ruhigen Einleitung, um dann jedoch ziemlich
dramatisch und heavy zu werden, als sich ein erneuter Kampf (Three ways to
Epica lässt grüßen) zwischen Ariel und Mephisto anzubahnen scheint, der wohl
in Ariels endgültigem Dahinscheiden, in dem er erkennt, was ihm sein Handel
eingebracht hat, gipfelt.
Auch hier sind wieder Parallelen zu Prog-Bands wie Dream Theater
auszumachen.
Mit dem treibenden Serenade schließt das Album -und auch die Story- ab.
Ich kann nur sagen: Kamelot haben ihre bisherigen Werke hiermit klar
übertroffen, was sicher bei dem von ihnen selbst vorgegebenen Standard nicht
einfach war, aber hier ist eindrucksvoll bewiesen, wie musikalische
Weiterentwicklung, ohne Stilbruch zu begehen, seine Wurzeln zu verleugnen
oder -wie viele europäische Melodic Metal Bands- in hoffnungslosen Kitsch
abzudriften, möglich sein kann. Danke, Kamelot.
See you on tour.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Besser als "Karma", besser als "Epica"!!!, 6. Februar 2005
Rezension bezieht sich auf: Black Halo,the [+1 Bonus] (Audio CD)
"The Black Halo", der schwarze Heiligenschein, ist das nun mittlerweile siebte offizielle Album der amerikanischen Power/Symphonic/Prog Metaler Kamelot und knöpft (beinahe) nahtlos an das 2003er Werk "Epica" an. Was den Hörer hier erwartet sind gewohnte Begebenheiten: intelligente Klassik-Arrangements, Mombast-Chorals und auch komplizierte Einflüsse von Prog. Thematisch schreibt "The Black Halo" die Geschichte um Ariel und Helena weiter, die frei nach Goethes Faust orientiert ist. Es fängt irgendwann im Mittelalter an und höert in den letzten Liedern in der Gegenwart auf. "March Of Mephisto" ist für ein Kamelot-Opener überraschend zähflüssig, bietet für die Proger unter den Hörern aber ein gelungenes Fressen. Man beachte den Bass! Doch die nächsten drei Lieder "When the Lights Are Down", "The Haunting (Somewhere In Time)" und der ,meiner Meinung nach, exzellenten Vorzeigenummer "Soul Society", das ich einfach mal zu den besten Liedern dieser Band zähle, sind packender Symphonic Metal mit Ohrwurm Charakter und kamelotscher Dramatik in Melodie und Lyrik. "Interlude I: Dei Gratia" ist wie der Titel sagt ein Intro zu "Abandoned", der einzigen reinrassigen Ballade auf dem Album, die im Vergleich zu "Temples Of Gold" auf "Karma" oder "Wander" oder "On The Coldest Winter Night" von "Epica" den Kürzeren zieht. Interessant ist hier aber das Zitieren von "Helena's Theme" des letzten Albums. Ansonsten wird bekannte Balladenkost geboten. "This pain" und das superbe "Moonlight" sind dann irgendwo zwischen Bombast Metal und Prog angesiedelt. Besonders zweitgenanntes begeistert sehr.
Mit "Interlude II: Un Assasino Molto Silenzioso" wird Titelsong "The Black Halo" eingeleitet, einer schnellen, melodischen und einer der härtesten Nummern des Albums. "Nothing Ever Dies" will diesem Beispiel folgen, ist aber nicht ganz so gut. Mit "Memento Mori" (kurz im ersten "Interlude" angesprochen) kommt der heimliche Star des Albums. Eine unglaubliche Nummer mit mehreren Hauptthemen, mal ganz ruhig, dann schnell und brachial. Und mit vielen Hörenswerten Soli. Thematisch wird jetzt der Sprung von Vergangenheit in Gegenwart gemacht: "Interlude III: Twelve Tolls For A New Day" setzt uns irgendwann an einer Silvesterfeier ab. Das neue Jahr startet gerade. Und mit der abschließenden Powernummer "Serenade" das Album.
"The Black Halo" ist wie "Epica" ein wahrhaft episches Werk, auch wenn es in dieser Hinsicht doch dem vorgänger hinterherhinkt. An Dramatik wurde noch etwas zugelegt und unter den 14 Tracks findet man wahrhaft keinen schlechten. Insgesamt bin ich so begeistert, dass ich das Album sogar noch über meinen Favoriten "Karma" stelle und es somit für mich persönlich das beste Album der Band ist.
Reinhören lohnt sich, kaufen noch mehr!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Großartig, 3. Juni 2006
Rezension bezieht sich auf: The Black Halo (Audio CD)
Ich besitze bis jetzt erst ein (dieses) Album von Kamelot, das ich mir eigentlich als eingefleischter Epica Fan nahezu ausschließlich wegen The Hauntin gekauft habe (Simone Simmons ist dort Gastsängerin). Zum Glück!

"The Black Halo" ist für Kenner und Liebhaber des Genres (Symphonic Power Metal, würde ich mal sagen) schon gerade deswegen ein Muss, weil es eine kreativ verpackte Handlung anstatt der üblichen willkürlichen Mischung an dramatisch-kitschigen Themen gibt. Ich mag Sonata Arctica und Konsorten wirklich sehr, aber von Kamelot (zumindest auf diesem Album) können sie sich schon allein von Sänger Khans stimmlicher Wandelbarkeit eine Scheibe abschneiden.

Auch für Nicht-Metal-Fans durchaus zu empfehlen!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Meisterwerk!!!, 26. März 2005
Rezension bezieht sich auf: The Black Halo/Ltd.Digi/Ausverkauft (Audio CD)
Mein Gott, hätte niemals gedacht, daß Kamelot eine solch klasse Scheibe veröffentlichen könnten. Aber sie haben es. Die CD verlässt überhaupt nicht mehr meinen Player.
Ein Ohrwurm reiht sich an den anderen. Es ist schwer, den Übersong des Albums feststellen zu können, da alle sehr überzeugend und genial klingen.
Dennoch meine Anspieltips sind When the Lights are down ( wunderschön schnelles Lied mit einem absoluten Ohrwurmrefrain), The Haunting ( klasse Duett mit Epica Sängerin Simone), Soul Society ( Khans hypnotisierender Gesang entfaltet hier endgtültig seine Wirkung, mein heimliches Lieblingslied), The Black Halo ( auch in diesem Song überzeugt Khans treibender Gesang und lockt den Hörer in seine Klangwelt) und Memento Mori ( ein episches, kleines Meisterwerk in dem auch Shagrath von Dimmu Borgir als Mephisto brilliert).
Einzige Schwachpunkte der Platte sind die beiden Lieder Abandoned und Serenade. Ersteres ist ne Ballade und ich finde, daß Kamelot sich bei der Umsetzung von Balladen immer schwer tun. Und Serenade klingt einfach etwas belanglos im Vergleich zu den anderen tollen Liedern auf der CD.
Alle weiteren Lieder, die an dieser Stelle nicht von mir erwähnt wurden, sind typische Kamelot Songs, die ebenfalls zu überzeugen wissen, aber meiner Meinung nach nicht herauszuheben sind.
Wenn es Kamelot mit dieser Veröffentlichung nicht schafen sollten, international noch mehr Bedeutung im Metalsektor zu erlangen, fresse ich nen Besen ( grins).
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kamelot trumpfen ein weiteres Mal auf!, 22. April 2005
Rezension bezieht sich auf: The Black Halo (Audio CD)
"The Black Halo", der schwarze Heiligenschein, ist das nun mittlerweile siebte offizielle Album der amerikanischen Power/Symphonic/Prog Metaler Kamelot und knöpft (beinahe) nahtlos an das 2003er Werk "Epica" an. Was den Hörer hier erwartet sind gewohnte Begebenheiten: intelligente Klassik-Arrangements, Mombast-Chorals und auch komplizierte Einflüsse von Prog. Thematisch schreibt "The Black Halo" die Geschichte um Ariel und Helena weiter, die frei nach Goethes Faust orientiert ist. Es fängt irgendwann im Mittelalter an und höert in den letzten Liedern in der Gegenwart auf. "March Of Mephisto" ist für ein Kamelot-Opener überraschend zähflüssig, bietet für die Proger unter den Hörern aber ein gelungenes Fressen. Man beachte den Bass! Doch die nächsten drei Lieder "When the Lights Are Down", "The Haunting (Somewhere In Time)" und der ,meiner Meinung nach, exzellenten Vorzeigenummer "Soul Society", das ich einfach mal zu den besten Liedern dieser Band zähle, sind packender Symphonic Metal mit Ohrwurm Charakter und kamelotscher Dramatik in Melodie und Lyrik. "Interlude I: Dei Gratia" ist wie der Titel sagt ein Intro zu "Abandoned", der einzigen reinrassigen Ballade auf dem Album, die im Vergleich zu "Temples Of Gold" auf "Karma" oder "Wander" oder "On The Coldest Winter Night" von "Epica" den Kürzeren zieht. Interessant ist hier aber das Zitieren von "Helena's Theme" des letzten Albums. Ansonsten wird bekannte Balladenkost geboten. "This pain" und das superbe "Moonlight" sind dann irgendwo zwischen Bombast Metal und Prog angesiedelt. Besonders zweitgenanntes begeistert sehr.
Mit "Interlude II: Un Assasino Molto Silenzioso" wird Titelsong "The Black Halo" eingeleitet, einer schnellen, melodischen und einer der härtesten Nummern des Albums. "Nothing Ever Dies" will diesem Beispiel folgen, ist aber nicht ganz so gut. Mit "Memento Mori" (kurz im ersten "Interlude" angesprochen) kommt der heimliche Star des Albums. Eine unglaubliche Nummer mit mehreren Hauptthemen, mal ganz ruhig, dann schnell und brachial. Und mit vielen Hörenswerten Soli. Thematisch wird jetzt der Sprung von Vergangenheit in Gegenwart gemacht: "Interlude III: Twelve Tolls For A New Day" setzt uns irgendwann an einer Silvesterfeier ab. Das neue Jahr startet gerade. Und mit der abschließenden Powernummer "Serenade" das Album.
"The Black Halo" ist wie "Epica" ein wahrhaft episches Werk, auch wenn es in dieser Hinsicht doch dem vorgänger hinterherhinkt. An Dramatik wurde noch etwas zugelegt und unter den 14 Tracks findet man wahrhaft keinen schlechten. Insgesamt bin ich so begeistert, dass ich das Album sogar noch über meinen Favoriten "Karma" stelle und es somit für mich persönlich das beste Album der Band ist.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fantastisches Melodic Metal Album, 24. März 2005
Rezension bezieht sich auf: The Black Halo/Ltd.Digi/Ausverkauft (Audio CD)
Dieses mittlerweile schon 7te Album der Melodic Metaller Kamelot ist einfach fantastisch- angefangen beim Cover, das von D.Gores angefertigt wurde, bis hin zur Ausführung der Songs.
Dass die Band trotz ihrer Leistungsstärke nicht zu den Bekanntesten ihres Genres gehört, ist sehr schade und sollte sich schön langsam ändern.
The Black Halo, eine Faust Adaption, strotzt nur so vor Power und gleichzeitig Atmosphäre.
Einmaliges Hören käme der Band übrigens sehr ungerecht, denn die Songs entfalten sich erst nach mehrmaligem Hördurchgangs.
Schon der Opener March of Mephisto überzeugt, nicht zuletzt wegen des großartigen Orchesters, das dem Song noch ein wenig mehr Wucht verleiht. Schon im ersten Song kann man die wohl bemerkenswertesten Gastmusiker hören: Shagrath (Dimmu Borgir) und Jens Johansson (Stratovarius). Ebenfalls zu nennen wäre Simone Simons (Sängerin von Epica), die in dem Song The Haunting brilliert.
Herzlichen Glückwunsch zu diesem gelungenen Album!
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