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Rossini, Gioacchino - Il barbiere di Siviglia
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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Das Andenken an den italienischen Komponisten Gioacchino Rossini (1792-1868) hat sich vor allem durch seine berühmte Oper "Il barbiere di Siviglia" erhalten. Dabei handelt es sich hierbei um eine komische Oper unkonventionellen Zuschnitts: Denn jeweils am Ende der beiden Akte wird die Dramaturgie zu Gunsten der musikalischen Idee über den Haufen geworfen. Zudem fällt auf, dass der musikalische Ausdruck des Werkes sehr konservativ gehalten ist. Beispielsweise setzt Rossini in den Rezitativen das zu dieser Zeit bereits obsolet gewordene Cembalo ein.
Das Libretto von Cesare Sterbini basiert auf einer Bearbeitung des gleichnamigen Schauspiels von Pierre Augustin Caron de Beaumarchais. Die Geschichte handelt vom stadtbekannten Barbier Figaro, der mit Hilfe verschiedener Listen die Vereinigung des Conte d'Almaviva und der schönen Rosina herbeiführt. Deren Vormund Doktor Bartolo wiederum versucht mit allen Mitteln, unter anderem unter Mithilfe des Alchimisten und Musiklehrers Don Basilio, Rosina zur Ehe zu zwingen. Die komische Überzeichnung der Charaktere der beiden Bösewichte begründet einen großen Anteil des Ulks, den auch der heutige Hörer noch empfindet.
Besondere Erwähnung verdient zudem die prächtige musikalische Umsetzung des Stoffes durch Rossini. In der mit "Sinfonia" überschriebenen Ouvertüre produziert der italienische Tonschöpfer einen Großteil des thematischen Materials, das im Laufe der Oper an entscheidenden Stellen oder am Ende großartiger Arien immer wieder von Neuem erklingt. Auch Seitenthemen erfreuen sich großer Einprägsamkeit, und wenn man sich im bombastischen Finale des ersten Aktes allein der Musik widmet, wird man die Meisterschaft Rossinis wohl nur schwerlich in Frage stellen können.

Die vorliegende Inszenierung aus dem Jahre 1971 durch das Orchestra del Teatro alla Scala unter der Leitung von Claudio Abbado erfreut sich sehr guter Ton- und Bildqualität. Sie gilt als eine der besten, wenn nicht sogar die beste. Abbado begründet mit dieser Aufführung geradezu seinen Ruf als führender Operninterpret unserer Zeit. Sein Dirigat ist fließend, farbig und stets vollkommen exakt. Transparenz und Differenziertheit sind weitere Markenzeichen dieser Darbietung. Hinzu kommen authentische Akzente, die viel Spannung garantieren. Überhaupt kommt der Musik hier eine bedeutende Rolle zu, was Abbado trefflich umzusetzen versteht.
Die Gesangssolisten dieser Aufnahme sowie der Coro del Teatro alla Scala überzeugen durch ihre tadellose Leistung. Glasklarer, verständlicher Gesang ist selbstverständlich. Doch alle Akteure leben sich in ihre Rolle hinein, füllen sie mit Leben und liefern somit ein nahezu perfektes Recital. Der Conte d'Almaviva wird vom brillant singenden Luigi Alva gemimt, den lebenslustigen, kecken Figaro spielt Hermann Prey, der sich hier auf der Höhe seines Schaffens befindet. Rosina ist Teresa Berganza, Bartolo - hier besonders originell - Enzo Dara. Es ist eine Freude, zu sehen, welche Harmonie zwischen den Solisten herrscht. Zusammen mit den anderen Solisten besteht ein tiefes Einverständnis, was diesen einzigartigen Konsens grundsätzlich möglich macht.
Gesondert sollte das Bühnenbild erwähnt werden: Jean-Pierre Ponnelle folgt hier zwar äußerst traditionellen Maßstäben, doch dafür umso detailverliebter und akribischer. Bis in den kleinsten Winkel ist alles stimmig. Er unterstreicht gekonnt die Komik und die Karikierung der Charaktere. Es sei angemerkt, dass es sich hier nicht um ein Bühnenbild handelt, wie man es von Live-Inszenierungen kennt; ganz im Gegenteil, das umfangreiche Bühnenbild wäre für ein Konzert undenkbar.

Fazit: Die Referenzeinspielung des "Barbiers"! Auch nach fast 40 Jahren noch uneingeschränkt empfehlenswert!
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20 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Einige Zeit war diese DVD leider nicht mehr lieferbar, jetzt hat die DGG sie gottlob wieder aufgelegt! Hermann Prey ist DER FIGARO! Ich habe die Audio-CDs dieser Aufnahme schon viele Jahre und fand sie immer großartig!
Jetzt hatte ich endlich die Gelgenheit, die Oper zu sehen: Jean-Pierre-Ponnelle hat einen tollen Film gedreht: es wirkt weniger wie ein Film, mehr wie eine Riesenbühne (anfangs mußte ich echt überlegen!): alles wirkt sehr echt, die Sänger spielen sehr lebhaft; eine witzige Aufnahme, die aber nie übertrieben wirkt.
Alles in allem absolut empfehlenswerter Oldie von 1972!
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 27. August 2002
Eine Produktion, bei der alles stimmt. Abbado mit einen Kranz hervorragender Rossini-Sänger, auch Hermann Pres passt dort hinein, denn der Figaro war eine seiner Paraderollen ( und doch, wenn man Enzo Dara hört, ist für mich der Unterschied zwischen einem italienischen Spitzenkönner und dem tedesco auch nicht zu überhören). Dara und Montarsolo sind hinreißende Komödianten und Ponelle insceniert dies genüßlich. Es handelt sich nicht um eine abgefilmte Produktion von der Bühne, sondern eine Regie, die auf das Medium Film zielt. Ponelle, zwar konventionell inscenierend, hat in diesem Bereich großartige Inscenierungen gemacht, leider wurde durch seinen frühen Tod diese Serie unterbrochen. Es gibt eigentlich keine Inscenierung, die nicht sehr ansehenswert wäre, ob es sich nun um Orfeo von Monteverdi handelt oder Tristan von Wagner.Mit Abbado war in dieser Produktion ein Dirigent am Pult, der als ausgewiesener Rossinikenner zu gelten hat und sehr viel Rossini-Repertoire gemacht hat.Ich gebe zu, daß ich mir diese musikalische Umsetzung noch spritziger vorstellen könnte- man denke an Norrington-, aber die genannten Gründe reichen allemal, dieser Produktion fünf Sterne zu geben.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Gleich zu Beginn möchte ich die Inszenierung von Jean-Pierre Ponnelle erwähnen, weil sie m.E. wirklich genial ist und den Künstlern einen Raum schafft, der die ganz große Interpretation der bekanntesten Oper Rossinis ermöglicht: mit Licht-und anderen Effekten und Liebe zum Detail brillierend.
Und natürlich darf nicht das Dirigat Claudio Abbados und das Orchester der Scala vergessen werden, die mit großem Schwung und einfühlsam musizieren.
Aber natürlich steht und fällt das gesamte Projekt mit den Sängern.
Hier ist m.E. Enzo Dara als Dr. Bartolo an erster Stelle zu nennen. Mit welch großem komödiantischen Talent er alle Facetten dieses Tyrannen auslotet und vor allem singt, ließ mich atemlos werden. Diese Leistung ist absolute Spitze.
Jedoch singen alle anderen ebenfalls auf höchstem Niveau und interpretieren ihre Rollen genial.
Leider, leider gibt es aber natürlich auch bei dieser Inszenierung eine Schwachstelle, die man beim Blick auf die Besetzungsliste eigentlich nicht erwartet: Luigi Alva, der den Grafen Almaviva singt. Und wenn er auch zu der Zeit der Top-Sänger dieses Rollenfachs war, ich empfand sein Organ als unangenehm, was ich nur deswegen nicht als Abwertungsgrund empfinde, weil alles andere so sehr gut, so überzeugend ist.
Fazit: Wer nicht unbedingt Rossini als Regietheater braucht, ist mit dieser DVD bestens bedient. Ganz große Empfehlung!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 25. September 2013
Diese Einspielung wurde bis heute nicht übertroffen. Sie wurde an der Mailänder Scala aufgenommen und gefällt mir persönlich vom musikalischen her gesehen noch besser als die ebenfalls existierende kühlere CD Fassung, die in London aufgenommmen wurde. In der exakt gleichen Besetzung ! Ein Rossini-Kleinod, aber nicht trotz Luigi Alva, sondern gerade wegen Luigi Alva. Mit seinem kleinen feinen Tenor konnte er solche Partien grandios ausfüllen. H.Prey war zu dieser Zeit in Höchstform und Enzo Dara ein meisterhafter Bartolo. Und Teresa Berganza: diese singt für mich in einer ganz anderen Liga. Sie gehört wie Callas in den Gesangsolymp und ist mit normalen Maßstaben nicht zu messen. Für jeden Rossinianer ist diese DVD ein Muß.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 11. März 2014
Diese inzwischen Uralt-Aufnahme ist immer wieder ein Genuss! Obgleich die Aktion nicht in die Enge einer Opernbühne gepresst wird, sondern die Kamera durch weiträumige Kulissen fährt, obgleich das Ganze also keine abgefilmte Opernaufführung, sondern ein Film ist, merkt man keinerlei störende Inkongruenz von Ton und Lippenstellung wie sonst oft beim Playback. Die Sänger sind großartig und agieren munter, aber nicht übertrieben - einfach eine ungetrübte Freude!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 11. September 2014
diese Inszenierung voll Witz und Ideen mit einem spielfreudigen Ensemble, welches auch musikalisch alle Erwartungen erfüllt. Es muss nicht immer technisch der neueste Stand sein!
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