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Kundenrezensionen

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am 26. Februar 2006
Ich habe die La Traviata an der Berliner Staatsoper und am 25.02.06 auf Arte gesehen und bin enorm begeistert. Zwar ist es eine ausserodentlich moderne Inzenierung, doch unterstützt das schlichte Bühnebild und die Intergrundeffekte die Handlung ohne dabei störend zu wirken
.
Auch der Darsteller geben sowohl beim Gesang als auch in der Darstellung aus tiefsten Herzen möchte man meinen. Eine wirklich gelungene Inzenierung.
Diese DVD ist wirklich ein Tip für alle Verdi- Liebhaber!
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am 2. Juni 2008
Eine aufregende, Schwarz-weiß -Inszenierung mit eindeutig existentialistischer Grundhaltung. Unnachahmlich die Leistung von Mireille Delunsch, die neue Maßstäbe setzt. Insgesamt ein notwendiger Kontrapunkt zu all den spießigen mainstream-Inszenierungen.
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am 20. November 2015
Nach den nun schon einige Zeit zurück liegenden Vorrezensionen muss ich mich als Spießer outen, als jemand aus dem Elfenbeinturm mit eingeschränktem Wahrnehmungskosmos, der nach Amerika auswandern sollte. Mir gefällt die "Inszenierung" nicht. Mireille Delunsch hat die ganze Zeit dasselbe an, ist - die Leistung muss man anerkennen - die gesamte Zeit auf der Bühne, sie ist das Zentrum, um sie herum ist nichts, außer ein paar Lichtanimationen, und die Nebendarsteller (Alfredo und Pere Germont) und noch der eine oder andere Unnötige, der in der Partitur vorkommt. Nun, konzertant ist die Aufführung nicht, aber nahe dran. Personenführung? Bin ich berührt, wenn Violetta ausgeblendet wird, sodass nur das Kleid sichtbar ist (so ist ihr Tod inszeniert)? Nein, das lässt mich völlig kalt. Ist das das Ergebnis einer tollen Inszenierung? In meinen Augen nicht. Was ist sonst zu sagen. Delunsch singt in Ordnung, aber auch nicht mehr. Polenzanis Timbre gefällt mir nicht, er fällt weder gesanglich noch darstellerisch nicht auf. Letzteres war wohl gewünscht. Lucic ist nicht mein Fall. Er singt ordentlich, und fällt nicht auf. Dirigat ist in Ordnung, nur am Ende des 2. Bildes des 2. Aktes wird er gar langsam. Fazit: Unnötig. Gesehen, abgelegt und der Verstaubung überantwortet.
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Mal eine Traviata, der ganz anderen Art, in einer Peter Mussbach Inszenierung, die in ihrer "psychologisierenden" Äshetik unter die Haut geht. Rudimentäre Bühnenbilder schaffen die Plattform des unabänderlichen Schicksals ohne plüschige Mainstream - Komponenten. Das dürfte dem traditionell ambitionierten Seher eher nicht gefallen.

Sängerisch wurde mit Mireille Delunsch eine beeindruckende Singdarstellerin für die Violetta gefunden, die packend und hautnah gestalten kann. Matthew Polenzani als Alfredo kann insgesamt überzeugen ebenso wie der Vater Germont von Zeljko Lucic.
Orchestral wird klangsinnlich und involvierend intoniert.
Was diese Inszenierung aus dem Mainstream heraushebt, ist das inszenatorische Konzept. Das macht sie absolut sehenswert. Für Traditionalisten sehe ich da allerdings Probleme, da sie sich nach meiner Erfahrung stets auf das schon Gesehene beziehen, es fälschlicherweise als Werktreue definieren und anderen Aspekten nicht zugänglich sind.
Sie leben fast ausschließlich im Elfenbeinturm eines eingeschränkten Wahrnehmungskosmos.
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Ich habe diese Produktion der "La Traviata" an der Lindenoper in Berlin (es ist eine Koproduktion!) viele Male gesehen und lasse mich immer wieder neu in den Sog dieser Inszenierung mit hinein ziehen. Der Regisseur Peter Mussbach hat diese Verdi Oper von all dem Kitsch gängiger Produktionen (der Jahrzehnte davor) befreit. Es ist ein Traum, der sich ausschließlich nachts abspielt; Hoffnung gibt es keine. Bei der DVD sieht man die handelnden Figuren direkt, im Opernhaus waren sie durch einen hauchdünnen Schleier (der über die gesamte Bühne inklusive Orchestergraben gespannt war) verdeckt, bzw. in ihrer Schärfe "verwischt". Dieser Schleier wurde für Videoprojektionen verwendet. Diese Bilder sind total mit der Musik von Verdi verschmolzen. Ein Idealfall einer Operninszenierung. Allen, die das nicht verstehen, kann ich nur den Rat geben, nach Amerika auszuwandern. Thats it!
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am 27. Februar 2006
Ich habe mir diese Inszenierung sowohl auf DVD als auch im Fernsehen auf ARTE angesehen und war außerordentlich enttäuscht, dass in Aix eine so miserable Inszenierung möglich war.
Die Darsteller:
Mireille Delunsch hat eine gute Stimme. Sie bewältigt gut auch die hohen und die tiefen Stimmlagen. Manchmal ist ihre Stimme aber zu schrill. Für Belcanto ist sie nicht sehr geeignet, eher für Wagner.
Die männlichen Partien waren stimmlich gut besetzt.
Dafür gibt es ** Sterne.
Die Inszenierung:
Das Bühnenbild war modern, aber treffend und aussagekräftig.
Die Regie ließ aber die armen Darsteller ziemlich dumm dastehen. Die Choreographie war auch nicht besser.
Dafür gibt es * Punkt.
Gott sei Dank gibt es andere Veröffentlichungen, auf die man zurück greifen kann, z.B. die Inszenierung mit Angela Gheorghiu und insbesondere die kommende von den letztjährigen Salzburger Festspielen mit Netrebko/Villazon.
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