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am 23. Januar 2007
Nach einigen reichlich mittelmäßigen Filmen, die ich ein gutes Vierteljahr vorher über mich ergehen habe lassen, war "Collateral" für mich so etwas wie eine Oase. Dabei ist die Story an sich nicht mal originell. Ein Auftragskiller (Tom Cruise in seiner ersten Rolle als Bösewicht) lässt sich eines Nachts von einem Taxifahrer (Jamie Foxx) durch Los Angeles fahren, um fünf Menschen umzubringen.

Eins vorweg: Wer einen Thriller mit pausenloser Action erwartet, liegt bei "Collateral" falsch. In weiten Strecken ist der Film bemerkenswert ruhig, er nimmt sich Zeit, seine Protagonisten vorzustellen und kehrt zwischen den Actionpassagen immer wieder zu einem langsameren Tempo zurück, wobei er keine Minute an Spannung verliert.

Dies ist vor allen Dingen ein Verdienst von Cruise und Foxx. Tom Cruise zeigt hier mal wieder wie in "Eine Frage der Ehre", dass er ein verdammt guter Schauspieler sein kann. Obwohl äußerlich eiskalt, zeigt seine Figur einige Facetten, die ihn immer wieder kurz sympathisch erscheinen lassen und den Zuschauer einen Moment lang vergessen lassen, dass er ein eiskalter Killer ist. In der Szene, als er von seinen versoffenen Vater erzählt, scheint die Geschichte kurz ins Klischee abzurutschen, aber Cruise schafft es, dem Zuschauer zu vermitteln, dass er in der Hinsicht vielleicht nicht ganz die Wahrheit gesagt. Darauf bin ich erst beim zweiten Mal Sehen gestoßen, denn so ein Klischee hat irgendwie in einen recht klischeefreien Film (auch wenn der Storytwist am Ende etwas vorhersehbar ist) nicht gepasst.

Jamie Foxx hingegen habe ich zum ersten Mal in "Bait" gesehen, wo er mir schon vorkam, als sollte er als Nachfolger für den Dauerquassler Eddie Murphy herangezogen werden. Interessanter war da schon sein Auftritt in "Ali", bevor er bei diesem Film hier erstmals zeigt, wie gut er ist. Nicht von ungefähr durfte er danach die Titelrolle in "Ray" spielen, die ihm einen Oscar einbrachte. Sein Taxifahrer Max ist ein teils intelligenter, teils etwas naiver Charakter, der sich selbst belügt, hängt er doch dem Traum nach, einmal einen Limousinenservice aufzumachen, ein Traum, den er sich nie erfüllen wird. Selbst sein Bild von einer Insel, das er sich in den Blendschutz geklemmt hat, ist ein Tagtraum. Foxx spielt das sehr glaubwürdig, genauso wie er sich aus einem zu Anfang verständlicherweise verängstigten Menschen zu einem kleinen Helden entwickelt.

"Collateral" ist im Grunde genommen ein Schauspielerfilm mit einigen Actioneinlagen, den man gut wiederholt sehen kann. Dazu kommen ein paar wunderschöne Bilder von Los Angeles, die Atmosphäre schaffen.

Kleiner Gag am Rande: Am Anfang findet zwischen Tom Cruise und einem Mittelsmann ein Taschenaustausch statt, bei dem Cruise alles bekommt, was er für den Auftrag braucht. Der Mittelsmann ist Jason Statham, der hier seine Rolle als "Transporter" zitiert.
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am 24. Juli 2015
Auch wenn im Showdown Spannungsmomente und Dramaitk auf ausgetretenen Pfaden wie über ein Handy mit leerem Akku erzeugt werden, ist und bleibt dieser Streifen auch zehn Jahre nach seinem Kinodebüt eine faszinierende und zugleich verstörende Reise in die Finsternis des menschlichen Ichs in Form von zwei einsamen Charakteren, die ambivalenter nicht sein können;
Tom Cruise stellt superb einen desillusionierten Zyniker dar, der auf einen unter der Fuchtel seiner Mutter stehenden Mittdreißiger trifft, der seit geschlagenen zwölf Jahren eine fast schon neurotische Lebenslüge in Form eines Traumes vom eigenen Limousinenservice lebt, der unerreichbar fern erscheint, es jedoch mitnichten ist - weil der Protagonist nicht den Mut aufbringt, die sichere Deckung seines Jobs zu verlassen, um seinen Traum in die Realität umzusetzen.
Den Feinschliff erhält dieses filmische Kleinod durch von Musik untermalte Clips in Miami-Vice Ästhetik der 80er, die einen Kontrast zu schweigenden Roadmovie-Bildkompositionen sowie zu den die Grenzen zum Zynismus permanent überschreitenden Dialoge und Wortgefechte bilden.
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am 5. Oktober 2004
Eines Nachts besteigt ein Fahrgast namens Vincent (Tom Cruise) das Taxi von Max (Jamie Foxx) und bietet ihm ein stattliches Sümmchen wenn er ihn durch Los Angeles chauffiert.
Kurz darauf muss Max feststellen, dass Vincent keineswegs in Sachen Immobilien unterwegs ist sondern einem wesentlich blutigerem Geschäft nachgeht. Von nun an gibt es kein Zurück mehr und beide geraten in eine fatale Abhängigkeit voneinander aus der es kein Entrinnen zu geben scheint.
"Hey Max - ein Kerl steigt in die U-Bahn hier in LA und stirbt. Glaubst du, dass das irgendjemand mitkriegt?"
Der finale Satz dieses Films, eine höllische Reise durch die Nacht endet im Morgengrauen und der Kreis schliesst sich.
Fast glaubt man, in Max' Blick trotz allem so etwas wie Dankbarkeit zu erkennen. Vielleicht dafür, dass der zynische Profikiller ihn aus seiner Lethargie gerissen hat. Nach dieser Nacht wird sein Leben sich wohl von Grund auf ändern.
Nicht wenige von uns werden im Moment, als Max auf dem Weg zum letzten Opfer von Vincent mit seiner Lebenslüge konfrontiert wird ein Aha-Erlebnis gehabt haben, schieben wir doch, genau wie er unsere Träume vor uns her bis es zu spät ist.
Als Max schließlich die Ausweglosigkeit seiner Situation klar wird und er begreift, dass auch er entgegen Vincents Beteuerungen diese Nacht nicht überleben wird reißt er verzweifelt die Initiative an sich nur um im nächsten Augenblick zu erkennen, dass die Lage noch weitaus schlimmer ist und es nun nicht mehr nur darum geht die eigene Haut zu retten.
Brilliant zeichnet Michael Mann die Charaktere dieser beiden so unterschiedlichen Männer, die der "kosmische Zufall" in dieser Nacht zusammen führt. Die darstellerische Leistung, die exzellente Kameraarbeit sowie der Soundtrack - hier stimmt einfach alles. Die anonyme Einsamkeit und klinische Kälte der Metropole - in den faszinierenden Bildern des nächtlichen LA ist dies alles förmlich greifbar und man taucht problemlos in die Atmosphäre ein als säße man neben Vincent im Fond.
Denkwürdig die Szene, in der Max das Taxi anhält weil Kojoten die Straße kreuzen. Beinahe meint man, Vincents Gedanken lesen zu können. Erkennt er sich selbst in dem einsamen Raubtier das durch die Nacht streift?
Tom Cruise liefert in Collateral unbestreitbar die beste Leistung seiner bisherigen Laufbahn ab. Wenn er innerhalb eines Augenblicks vom netten Kerl zur Tötungsmaschine mutiert, dann kauft man ihm das einfach ab. Die eiskalte Aura des Soziopathen, den seine Opfer in keinster Weise interessieren ist vom ersten Auftritt an allgegenwärtig. Ist es tatsächlich nur ein Scherz wenn er, um dem von Max erwarteten Klischee zu entsprechen behauptet, mit zwölf seinen Vater umgebracht zu haben? Zutrauen würde man es ihm sofort.
Den perfekten Kontrast dazu liefert Jamie Foxx. Der introvertierte Träumer der sich nicht dazu durchringen kann seine Ziele zu verwirklichen, ja sogar seiner Mutter etwas vorspielt und dann eine Schocktherapie der besonderen Art erfährt. Grandios, wie Foxx diesen Mann verkörpert, der im Zuge der Ereignisse in die er ungewollt verstrickt wird zunächst zu resignieren scheint um sich dann schließlich mit aller Macht gegen das Unabwendbare zu stemmen, wobei er sogar einige Strategien des Killers verinnerlicht.
Dieser Film benötigt keine Special Effects. Er wirkt allein durch das Zusammenspiel dieser beiden Akteure und das in einer Art wie man es selten sieht.
Michael Mann hat mit Collateral einen beeindruckenden Film geschaffen, der auch nach mehrmaligem Ansehen fesselt und gleichermaßen zum Nachdenken anregt.
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am 29. Mai 2010
Der Film selber ist Spitze und bekäme volle 5 Punkte! Was aber die meisten eher interessiert, ist wohl der Unterschied zwischen Blu Ray und DVD und ob sich die Neuanschaffung in HD lohnt?
Ich habe beide Version getestet. Dadurch da ich zwei Abspielgeräte habe, konnte ich DVD und Blu Ray zeitnah durch Kanalumschalten begutachten und dies natürlich auch im Standbild (ja ich habe die Abspielquellen dann auch gewechselt- mit selben Ergebnis)
Equipment ist ein hochwertiger Plasma und es sind auch keine Billigabspieler.Marken nenne ich absichtlich nicht.Wichtig sollte nur sein,dass es kein "Volks-Flachbildschirm" ist.
Ich bin kein Technikfreak und mir geht es einfach nur um MERKLICHE subjektive Wahrnehmung.Mich interessieren keine Prozente oder Messwerte welche sich meist dann eh nicht bemerkbar machen.
Im direkten Vergleich der Collateral Blu Ray mit anderen Blu Ray - Filmen wirkt diese tatsächlich unterdurchschnittlich.Das Griseln bzw grobkörnige Material ist zu erkennen (Dies ist aber auch bei der DVD Version so, ganz gut zu erkennen in der Anfangssequenz,als der "Transporter" Vincent den Koffer übergibt). Soweit ich damals gelesen habe, hat der Regisseur Mann den Film (größtenteils) mit einer Digitalkamera gedreht.Dadurch kommen auch diese super Farben und die authentische Nachtatmosphäre zustande. Dies geht dann wohl aber teilweise zu Lasten eines glasklaren Bildes wie auch schon bei Miami Vice (ebenfalls super Film).Oder ob dies so gewollt ist-keine Ahnung.Denke aber nicht,dass dies mit einer nachlässigen Umsetzung des Materials zu tun hat!
So nun zum DVD-Vergleich ,vielleicht nicht im großen Maße aber dennoch erkennbar. Z.B. eindeutig ist das schäfere Bild an Kennzeichen, Schriftzügen usw zu erkennen,diese sind klar lesbar und im direkten Bildvergleich auf DVD verschwommen,teils nicht zu erkennen. Bitte keinen Kommentar nach dem Motte: Was interessieren mich Kennzeichen bla bla..., aber dies soll ja nur als Beispiel dienen, welches sich natürlich auch in Nahaufnahmen von Gesichtern oder Gegenständen wiederfindet. Was mir aber auch noch sehr positiv aufgefallen ist, ist die Farbgebung und der Kontrast, der bei der Blu Ray eindeutig besser ist.
Wer die DVD hat und nicht totaler Fan des Films ist, kann eigentlich bei dieser bleiben,denn mit dem Medium HD und den teilweisen glasklaren Filmveröffentlichungen auf BD muss sich die Collateral Blu Ray hintenanstellen (was wie gesagt, nMm an der gedrehten Technik iegt). Im Vergleich zur DVD besitzt die Blu Ray beschriebene Vorteile, welche aber sicherlich für den einen fast gar nicht merkbar sind und für den anderen ausreichen zum Wechsel.
Nochmals wenn man den Film nur auf Blu Ray schaut,wird man enttäuscht sein,da man andere qualitativ bessere Blu Ray Bilder im Kopf hat. Aber im direkten Vergleich mit der DVD, hat es sich für mich,zwar knapp,aber doch gelohnt.
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am 2. Dezember 2015
Sieht man von einigen zu vernachlässigen Schwächen ab, bekommt man hier einen tiefsinnigen, spannenden und hoch interessanten Film geboten.

Beide Hauptdarsteller wissen zu überzeugen, gute Dialoge wechseln sich mit einem guten Schnitt und klasse Kameraeinstellungen ab. Zudem gibt es eine sehr gut gewählte Musikuntermalung, die den einzelnen Szenen noch mehr Wirkung verleihen.

Der restliche Cast weiss, nun auch rückblickend, ebenso zu überzeugen.

Kleiner Spoiler!!
Kleine Schwächen sind sicher, dass man praktisch zu Beginn schon weiss, auf was es am Ende hinausläuft, und jenes dann doch ein etwas zu grosser Zufall ist.
Auch nimmt der Film teils "zu viele Abkürzungen", die sich aus der Story nur schwer konstruieren lassen.
Stellvertretend für einige Szenen zb als die Cops das Taxi kontrollieren und trotz Nachhaltigkeit plötzlich doch von den beiden ablassen (aufgrund eines anderen Falles).
Der Killer ist dann doch eher einer, der die Sachen wohl "nicht so genau nimmt".
Und letztendlich wirkt manches etwas zu "passend gemacht, extra für den Film"
Spoiler Ende!!!

Diese Schwächen verblassen aber, gegen den Rest des Films. Kann eine absolute Kaufempfehlung abgeben, im Grunde gehört dieser Film in jede "gute" Sammlung!
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am 4. September 2011
Einer der großartigsten Thriller-Dramas aller Zeiten (in einer Reihe mit "Heat" oder "Fight Club"). Der Film lebt von seiner atemberaubenden Atmosphäre, die eine so noch nicht da gewesene Spannung erzeugt, so dass einem die Spucke regelmäßig im Hals stecken bleibt. Erreicht wird dies durch düstere Bilder (schaurig), dichte und intensive Handlung (atemberaubend), stimmungsvolle musikalische Untermalung (Gänsehaut) und absolut grandiose Protagonisten (perfekt besetzt mit Cruise und Foxx). Denn deren verbale Duelle sind tiefgründig gesellschaftskritisch, geben Anlass über Aspekte des eigenen Lebens nachzudenken und bilden die Grundlage dieses Meisterwerks. Dadurch erreicht Mann eine tiefe emotionale Bindung mit den Charakteren, und dass, obwohl sich wohl keiner mit einem der beiden völlig identifizieren kann. Aufgrund dieser Bindung fiebert man so unglaublich mit, wenn Max als Vincent im Club erneut verbal um sein Leben kämpft. Überhaupt fällt auf, dass in diesem Thriller durch Intelligenz und nicht durch Feuerkraft der Zuschauer auf eine Achterbahn mitgenommen wird und das gefällt besonders. Besonders ist auch, dass Mann beim Zuschauer sogar Sympathie für den Killer Vincent bewirken kann, was zu einer moralischen Hin- und Hergerissenheit führt, was die Spannung erhöht und den Zuschauer nur weiter in den Bann des Filmes zieht. Besondere Beachtung soll abschließend noch Mann's Sinn für Humor erhalten, denn den einen oder anderen Lacher gönnt er dem Zuschauer zur Erholung dann doch. Aber nur für einen ganz, ganz kleinen Moment. Einzig das Ende ist wenig außergewöhnlich,aber dennoch gut und deshalb mein Fazit: Wer Collateral verpasst, verpasst die Chance neben grandioser Unterhaltung auch einen anderen Blickwinkel auf die Gesellschaft zu erhaschen. Ganz großes Kino; oder auch "Geil Geil Geil!" Mann, you are the man! 10: Unübertrefflich!
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am 29. Januar 2014
Vorweg will ich sagen: Eigentlich war ich kein Fan des Thrillergenres! Solche Filme waren mir immer ZU spannend und nervenaufreiben, doch trotzdem begeisterte mich dieser Film! Er sorgte dafür, dass ich meine Meinung zu Thrillern neu überdachte und eine regelrechte "Thrillersucht" in mir erwachte, die dafür sorgt, dass ich solche Filme nun verschlinge!
Ich kaufte mir den Film, da mir die Schauspielerkonstellation und ihre Rollen (Tom Cruise als Auftragskiller & Jamie Foxx als Taxifahrer) gefielen und ich es interessant fand, Cruise in einer neuen Rolle als "Bösewicht" zu sehen. Ich schreibe das in Anführungszeichen, weil er das für mich in diesem Film eigentlich nicht ist! Den ganzen Film über sah ich ihn nicht als den Mörder, der er ja eigentlich war, sondern als einen Menschen, der trotz seiner Taten irgendwie gut ist. Die ganze Zeit über ist mir Tom Cruise alias Vincent irgendwie sympathisch, obwohl er diese bösen Taten verübt. Denn davor und danach ist er immer wieder der gebildete Mensch, der sich mit Max (dem Taxifahrer) "gut" unterhält. Das finde ich super an dem Film. Ich denke das kommt daher, dass man Cruise bisher nur als Held kennt und diesen guten Menschen deshalb auch hier wiederfinden will.
Außerdem will ich Cruise Humor hervorheben. Er ist etwas, was mir bis jetzt bei allen seinen Filmen aufgefallen ist: An den unterwartetesten Stelle, wird durch ein Satz von ihm, zusammen mit seinem Ausdruck, Humor erzeugt. Ein Beispiel?! Achtung, Spoiler:

Max/Jamie Foxx: "Sie haben ihn umgebracht?!"
Vincent/Tom Cruise: "Nein, ich habe nur auf ihn geschossen. Die Kugel und der Sturz haben ihn umgebracht!"

Ich finde solche Szenen immer super ;)
Aufgrund meiner Sympathie für Cruise, finde ich das Ende leider nicht so gut, aber eigentlich ist es gut gemacht und nur logisch für so einen Film. Aber schaut ihn euch doch selbst an :)

Aber auch Jamie Foxx darf man nicht vergessen. Auch er spielt wirklich gut in diesem Film. Der Wandel in ihm und seine Gefühle werden klasse rübergebracht und ich kann sie nachvollziehen.
Nach diesem Film habe ich mir noch weitere Filme von ihm angeguckt und auch die haben mir gut gefallen. Er ist ohne Frage ein sehr guter Schauspieler, doch ich finde hier wird seine Leistung von Cruise überragender Darstellung überdeckt.

Zum Glück wird man hier auch nicht mit Aktionszenen überschüttet, sondern sie werden sparsam und in den richtigen Momenten eingesetzt. Ergänzt werden sie von sehr stimmigen, ruhigen Darstellungen der nächtlichen Stadt, die mir auch sehr gut gefielen. Diese nehmen übermäßige Hast und Eile aus der Handlung, die von den Gesprächen der Protagonisten und ihren Gefühlen und Wandlungen lebt. Trotzdem ist sie auf keinen Fall langweilig, sondern nur ein guter, erfrischender Kontrast zu den ganzen überschnellen Aktionfilmen, in denen mit Schnitten und Explosionen nur so um sich geschmissen wird (Obwohl es da natürlich auch Ausnahmen gibt).

Jeder muss selbst entscheiden, ob er diesen Film kaufen will, doch mir hat er richtig gut gefallen und ich hoffe ich konnte euch hier mal kurz darlegen, wieso. Für mich ist er ein Meisterwerk des Genres, was man sich auf jeden Fall mehrmals ansehen kann, was ich auch schon getan habe. Er wurde mir auch dann nicht langweilig, denn wenn man die Handlung und das Ende kennt, achtet man mehr auf Kleinigkeiten und entdeckt immer wieder neue Dinge.
Ich wünsche euch viel Spaß beim Schauen!
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am 29. November 2014
Ein einsamer Killer mit Mangel an Empathie. Ein Looser der zum Retter der Prinzessin im Turm wird, aus guten herzlichen Gründen. Glaubhafte Psychologie in ziemlich coolen Dialogen. Action die nicht als Selbstzweck daher kommt, sondern spannungssteigernd eingesetzt ist.Wendungen die zwar logisch und bekannt sind, aber dennoch überraschend daher kommen. Gute Perspektivwechsel im Handlungsstrang und die Begründung für und gegen Gewalt, in einer dennoch sensiblen Erzählweise. Das Gute und das Böse stehen Gott sei dank nicht in einem Konflikt, sondern verstehen einander. Es liegt in der Natur der Sache dass der Böse zum Schluss einsam stirbt. War ja auch der Antrieb seiner bösen umtriebe. Aber man kann darüber sogar herzlich traurig sein, dass es für den Bösewicht so sein muss. Endlich wird das Böse verstanden.
Letztlich ein spannungsgeladener Actionfilm für den Frieden.
Selten gute Mischung.
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am 31. August 2005
***Dieser Film könnte einem gefallen, wenn man "Heat" oder "Die Firma" mochte.***
Taxifahrer Max (Jamie Lee Foxx) hatte sich seinen Arbeitstag sicher anders vorgestellt. Mit dem Auftragsmörder Vincent (Tom Cruise)steigt ein Fahrgast der etwas anderen Sorte zu. Es prallen zwei gänzlich verschiedene Charaktere aufeinander, deren Begegnung Spuren hinterlässt. Und damit sind nicht etwa nur Tote gemeint, sondern vor allem die messerscharfen Dialoge die das Leben beider verändern sollen.
Wie ein Fehler im System lässt sich Vincent von Max durch die Straßen fahren, und beendet mit eiskalter Präzision das Leben Fremder. Der Herzschlag der Stadt bleibt stets deutlich hörbar.
Auch die DVD weiß zu überzeugen: tolles Design und guter Bonus (Making-Of, Featuretten, Filmkommentar usf.).
Von Regisseur Michael Mann („Der letzte Mohikaner") werden nicht nur die beiden Protagonisten gekonnt in Szene gesetzt, sondern auch und vor allem Los Angeles. Er schafft es, den ganz eigenenn Flair dieser Metropole zu skizzieren und parallel die Abgründe und Unsinnigkeiten unserer Gesellschaft aufzutun. Er bewahrt sich seinen stringenten Stil und überzeugt durch eine angenehme Klarheit, die den Staub der Großstadt wie nach einem Regenguss wegzuwaschen scheint, dazu Action an den richtigen Stellen im richtigen Maß.
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am 18. August 2007
Die weltweite Skepsis die Tom Cruise im vorfeld dieser geschichte entgegengebracht wurde konterte er selbst mit einer absolut überzeugenden Darstellung einer für ihn bis dato untypischen Rolle.
Als gewissenloser Auftragskiller spielte Cruise gegen sein doch immer anhaftenden Bubi Image an und das erledigte er wirklich verdammt gut!
Das hätte man von ihm nicht erwartet und er bewieß es allen Skeptikern sehr deutlich.
Regisseur Michael Mann, der Erfinder der stilprägenden Kult Serie "Miami Vice" und Regisseur solcher meisterwerke wie etwa "Heat" tauchte diese düstere Geschichte in wunderbar sterilen und kalten Bildern mitsamt einer sehr spannenden Story und mitten drin ein genial agierender Tom Cruise der alle, und vorallen Jamie Foxx gnadenlos an die Wand spielt!

Die DVD ist sehr gut, neben einem knackigen und scharfen Bild gesellt sich ein ebenso guter Ton dazu! Die Extras sind auf dieser 2 Disc SE sehr reichlich und informativ und gibt einiges an Hintergrundwissen zum Film ab.

Film:****
Bild:****
Ton:****
Extras:****
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