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210
4,4 von 5 Sternen
Collateral
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26 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 23. Januar 2007
Nach einigen reichlich mittelmäßigen Filmen, die ich ein gutes Vierteljahr vorher über mich ergehen habe lassen, war "Collateral" für mich so etwas wie eine Oase. Dabei ist die Story an sich nicht mal originell. Ein Auftragskiller (Tom Cruise in seiner ersten Rolle als Bösewicht) lässt sich eines Nachts von einem Taxifahrer (Jamie Foxx) durch Los Angeles fahren, um fünf Menschen umzubringen.

Eins vorweg: Wer einen Thriller mit pausenloser Action erwartet, liegt bei "Collateral" falsch. In weiten Strecken ist der Film bemerkenswert ruhig, er nimmt sich Zeit, seine Protagonisten vorzustellen und kehrt zwischen den Actionpassagen immer wieder zu einem langsameren Tempo zurück, wobei er keine Minute an Spannung verliert.

Dies ist vor allen Dingen ein Verdienst von Cruise und Foxx. Tom Cruise zeigt hier mal wieder wie in "Eine Frage der Ehre", dass er ein verdammt guter Schauspieler sein kann. Obwohl äußerlich eiskalt, zeigt seine Figur einige Facetten, die ihn immer wieder kurz sympathisch erscheinen lassen und den Zuschauer einen Moment lang vergessen lassen, dass er ein eiskalter Killer ist. In der Szene, als er von seinen versoffenen Vater erzählt, scheint die Geschichte kurz ins Klischee abzurutschen, aber Cruise schafft es, dem Zuschauer zu vermitteln, dass er in der Hinsicht vielleicht nicht ganz die Wahrheit gesagt. Darauf bin ich erst beim zweiten Mal Sehen gestoßen, denn so ein Klischee hat irgendwie in einen recht klischeefreien Film (auch wenn der Storytwist am Ende etwas vorhersehbar ist) nicht gepasst.

Jamie Foxx hingegen habe ich zum ersten Mal in "Bait" gesehen, wo er mir schon vorkam, als sollte er als Nachfolger für den Dauerquassler Eddie Murphy herangezogen werden. Interessanter war da schon sein Auftritt in "Ali", bevor er bei diesem Film hier erstmals zeigt, wie gut er ist. Nicht von ungefähr durfte er danach die Titelrolle in "Ray" spielen, die ihm einen Oscar einbrachte. Sein Taxifahrer Max ist ein teils intelligenter, teils etwas naiver Charakter, der sich selbst belügt, hängt er doch dem Traum nach, einmal einen Limousinenservice aufzumachen, ein Traum, den er sich nie erfüllen wird. Selbst sein Bild von einer Insel, das er sich in den Blendschutz geklemmt hat, ist ein Tagtraum. Foxx spielt das sehr glaubwürdig, genauso wie er sich aus einem zu Anfang verständlicherweise verängstigten Menschen zu einem kleinen Helden entwickelt.

"Collateral" ist im Grunde genommen ein Schauspielerfilm mit einigen Actioneinlagen, den man gut wiederholt sehen kann. Dazu kommen ein paar wunderschöne Bilder von Los Angeles, die Atmosphäre schaffen.

Kleiner Gag am Rande: Am Anfang findet zwischen Tom Cruise und einem Mittelsmann ein Taschenaustausch statt, bei dem Cruise alles bekommt, was er für den Auftrag braucht. Der Mittelsmann ist Jason Statham, der hier seine Rolle als "Transporter" zitiert.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 18. August 2007
Die weltweite Skepsis die Tom Cruise im vorfeld dieser geschichte entgegengebracht wurde konterte er selbst mit einer absolut überzeugenden Darstellung einer für ihn bis dato untypischen Rolle.
Als gewissenloser Auftragskiller spielte Cruise gegen sein doch immer anhaftenden Bubi Image an und das erledigte er wirklich verdammt gut!
Das hätte man von ihm nicht erwartet und er bewieß es allen Skeptikern sehr deutlich.
Regisseur Michael Mann, der Erfinder der stilprägenden Kult Serie "Miami Vice" und Regisseur solcher meisterwerke wie etwa "Heat" tauchte diese düstere Geschichte in wunderbar sterilen und kalten Bildern mitsamt einer sehr spannenden Story und mitten drin ein genial agierender Tom Cruise der alle, und vorallen Jamie Foxx gnadenlos an die Wand spielt!

Die DVD ist sehr gut, neben einem knackigen und scharfen Bild gesellt sich ein ebenso guter Ton dazu! Die Extras sind auf dieser 2 Disc SE sehr reichlich und informativ und gibt einiges an Hintergrundwissen zum Film ab.

Film:****
Bild:****
Ton:****
Extras:****
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 31. August 2005
***Dieser Film könnte einem gefallen, wenn man "Heat" oder "Die Firma" mochte.***
Taxifahrer Max (Jamie Lee Foxx) hatte sich seinen Arbeitstag sicher anders vorgestellt. Mit dem Auftragsmörder Vincent (Tom Cruise)steigt ein Fahrgast der etwas anderen Sorte zu. Es prallen zwei gänzlich verschiedene Charaktere aufeinander, deren Begegnung Spuren hinterlässt. Und damit sind nicht etwa nur Tote gemeint, sondern vor allem die messerscharfen Dialoge die das Leben beider verändern sollen.
Wie ein Fehler im System lässt sich Vincent von Max durch die Straßen fahren, und beendet mit eiskalter Präzision das Leben Fremder. Der Herzschlag der Stadt bleibt stets deutlich hörbar.
Auch die DVD weiß zu überzeugen: tolles Design und guter Bonus (Making-Of, Featuretten, Filmkommentar usf.).
Von Regisseur Michael Mann („Der letzte Mohikaner") werden nicht nur die beiden Protagonisten gekonnt in Szene gesetzt, sondern auch und vor allem Los Angeles. Er schafft es, den ganz eigenenn Flair dieser Metropole zu skizzieren und parallel die Abgründe und Unsinnigkeiten unserer Gesellschaft aufzutun. Er bewahrt sich seinen stringenten Stil und überzeugt durch eine angenehme Klarheit, die den Staub der Großstadt wie nach einem Regenguss wegzuwaschen scheint, dazu Action an den richtigen Stellen im richtigen Maß.
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44 von 52 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 5. Oktober 2004
Eines Nachts besteigt ein Fahrgast namens Vincent (Tom Cruise) das Taxi von Max (Jamie Foxx) und bietet ihm ein stattliches Sümmchen wenn er ihn durch Los Angeles chauffiert.
Kurz darauf muss Max feststellen, dass Vincent keineswegs in Sachen Immobilien unterwegs ist sondern einem wesentlich blutigerem Geschäft nachgeht. Von nun an gibt es kein Zurück mehr und beide geraten in eine fatale Abhängigkeit voneinander aus der es kein Entrinnen zu geben scheint.
"Hey Max - ein Kerl steigt in die U-Bahn hier in LA und stirbt. Glaubst du, dass das irgendjemand mitkriegt?"
Der finale Satz dieses Films, eine höllische Reise durch die Nacht endet im Morgengrauen und der Kreis schliesst sich.
Fast glaubt man, in Max' Blick trotz allem so etwas wie Dankbarkeit zu erkennen. Vielleicht dafür, dass der zynische Profikiller ihn aus seiner Lethargie gerissen hat. Nach dieser Nacht wird sein Leben sich wohl von Grund auf ändern.
Nicht wenige von uns werden im Moment, als Max auf dem Weg zum letzten Opfer von Vincent mit seiner Lebenslüge konfrontiert wird ein Aha-Erlebnis gehabt haben, schieben wir doch, genau wie er unsere Träume vor uns her bis es zu spät ist.
Als Max schließlich die Ausweglosigkeit seiner Situation klar wird und er begreift, dass auch er entgegen Vincents Beteuerungen diese Nacht nicht überleben wird reißt er verzweifelt die Initiative an sich nur um im nächsten Augenblick zu erkennen, dass die Lage noch weitaus schlimmer ist und es nun nicht mehr nur darum geht die eigene Haut zu retten.
Brilliant zeichnet Michael Mann die Charaktere dieser beiden so unterschiedlichen Männer, die der "kosmische Zufall" in dieser Nacht zusammen führt. Die darstellerische Leistung, die exzellente Kameraarbeit sowie der Soundtrack - hier stimmt einfach alles. Die anonyme Einsamkeit und klinische Kälte der Metropole - in den faszinierenden Bildern des nächtlichen LA ist dies alles förmlich greifbar und man taucht problemlos in die Atmosphäre ein als säße man neben Vincent im Fond.
Denkwürdig die Szene, in der Max das Taxi anhält weil Kojoten die Straße kreuzen. Beinahe meint man, Vincents Gedanken lesen zu können. Erkennt er sich selbst in dem einsamen Raubtier das durch die Nacht streift?
Tom Cruise liefert in Collateral unbestreitbar die beste Leistung seiner bisherigen Laufbahn ab. Wenn er innerhalb eines Augenblicks vom netten Kerl zur Tötungsmaschine mutiert, dann kauft man ihm das einfach ab. Die eiskalte Aura des Soziopathen, den seine Opfer in keinster Weise interessieren ist vom ersten Auftritt an allgegenwärtig. Ist es tatsächlich nur ein Scherz wenn er, um dem von Max erwarteten Klischee zu entsprechen behauptet, mit zwölf seinen Vater umgebracht zu haben? Zutrauen würde man es ihm sofort.
Den perfekten Kontrast dazu liefert Jamie Foxx. Der introvertierte Träumer der sich nicht dazu durchringen kann seine Ziele zu verwirklichen, ja sogar seiner Mutter etwas vorspielt und dann eine Schocktherapie der besonderen Art erfährt. Grandios, wie Foxx diesen Mann verkörpert, der im Zuge der Ereignisse in die er ungewollt verstrickt wird zunächst zu resignieren scheint um sich dann schließlich mit aller Macht gegen das Unabwendbare zu stemmen, wobei er sogar einige Strategien des Killers verinnerlicht.
Dieser Film benötigt keine Special Effects. Er wirkt allein durch das Zusammenspiel dieser beiden Akteure und das in einer Art wie man es selten sieht.
Michael Mann hat mit Collateral einen beeindruckenden Film geschaffen, der auch nach mehrmaligem Ansehen fesselt und gleichermaßen zum Nachdenken anregt.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 4. September 2011
Einer der großartigsten Thriller-Dramas aller Zeiten (in einer Reihe mit "Heat" oder "Fight Club"). Der Film lebt von seiner atemberaubenden Atmosphäre, die eine so noch nicht da gewesene Spannung erzeugt, so dass einem die Spucke regelmäßig im Hals stecken bleibt. Erreicht wird dies durch düstere Bilder (schaurig), dichte und intensive Handlung (atemberaubend), stimmungsvolle musikalische Untermalung (Gänsehaut) und absolut grandiose Protagonisten (perfekt besetzt mit Cruise und Foxx). Denn deren verbale Duelle sind tiefgründig gesellschaftskritisch, geben Anlass über Aspekte des eigenen Lebens nachzudenken und bilden die Grundlage dieses Meisterwerks. Dadurch erreicht Mann eine tiefe emotionale Bindung mit den Charakteren, und dass, obwohl sich wohl keiner mit einem der beiden völlig identifizieren kann. Aufgrund dieser Bindung fiebert man so unglaublich mit, wenn Max als Vincent im Club erneut verbal um sein Leben kämpft. Überhaupt fällt auf, dass in diesem Thriller durch Intelligenz und nicht durch Feuerkraft der Zuschauer auf eine Achterbahn mitgenommen wird und das gefällt besonders. Besonders ist auch, dass Mann beim Zuschauer sogar Sympathie für den Killer Vincent bewirken kann, was zu einer moralischen Hin- und Hergerissenheit führt, was die Spannung erhöht und den Zuschauer nur weiter in den Bann des Filmes zieht. Besondere Beachtung soll abschließend noch Mann's Sinn für Humor erhalten, denn den einen oder anderen Lacher gönnt er dem Zuschauer zur Erholung dann doch. Aber nur für einen ganz, ganz kleinen Moment. Einzig das Ende ist wenig außergewöhnlich,aber dennoch gut und deshalb mein Fazit: Wer Collateral verpasst, verpasst die Chance neben grandioser Unterhaltung auch einen anderen Blickwinkel auf die Gesellschaft zu erhaschen. Ganz großes Kino; oder auch "Geil Geil Geil!" Mann, you are the man! 10: Unübertrefflich!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 2. Juli 2008
Max ist ein netter und zuvorkommender, schüchterner Taxifahrer und vielleicht der beste in seinem Beruf, obwohl er darauf besteht, das Taxifahren nur zur Überbrückung zu machen, während er Geld für ein eigenes Limousinenunternehmen sammelt. Diese hochtrabenden Pläne schiebt er allerdings in die Ferne Zukunft.
Vincent hingegen ist ein eiskalter und gnadenloser Profikiller und vielleicht ebenfalls einer der besten in seinem Job. Er erledigt Auftragsmorde für ein kriminelles Konsortium und zeigt keinerlei Skrupel. Für ihn hat das Leben an sich ohnehin keinen Sinn, die Erde ist nur einer von Milliarden Lichtern, daher spielt ein einzelnes Lebewesen oder eine große Anzahl davon auch keine Rolle.
In einer Nacht, als Max gerade die hart arbeitende Staatsanwältin Annie nach Hause gefahren hat, steigt Vincent in sein Taxi und bietet ihm einen hohen Geldbetrag dafür, ihn an fünf Stellen der Stadt kurz rauszulassen, wo er einige "Freunde" besuchen will. Schnell muss max jedoch bemerken, was wirklich gespielt wird und das Vincent in Wahrheit an dem Tod dieser "Freunde" interessiert ist. So fährt das ungleiche Paar durch die nacht von L.A., gejagt von dem DEA-Cop Fanning und in ständigem Dialog von Gefahr zu Gefahr. Und beider Leben soll sich durch diese Begegnung für immer verändern.

Ich sage nur eins: Brilliant! Brillianter Film, brillianter Regie, brillianter Soundtrack, brilliante Schauspieler. Man kann über Tom Cruise sagen was man will, aber in diesem Film hat er sich mit der Darstellung des Vincent selbst übertroffen. Er spielt den Profikiller als eiskalten aber auch sehr nachdenklichen und tiefgründigen Mann. Ebenso leistet Jamie Foxx gute Arbeit in der Darstellung des stets furchtsamen aber zeitweise auch sehr entschlossenen Max. Abgerundet wird die Leistung durch Mark Ruffalo als Detective Fanning (eine Rolle, die man meiner Meinung nach jedoch auch hätte streichen können, ohne dass dem Film damit etwas bedeutendes verloren ginge) und Jada Pinkett Smith (die Frau von Will Smith) als Staatsanwältin Annie.

Der Film ist kein Action-Thriller im Stil von "Stirb langsam" und das will er auch gar nicht sein. Er kommt mit verhältnismäßig wenig Action aus, auch wenn diese jedesmal hochwertig ist. Was "Collateral" stattdessen ist lässt sich in zwei Punkte fassen: 1.) Eine Charakterdarstellung und eine Entwickulngsgeschichte der beiden Figuren Vincent und Max. Beide vertreten gegensätzliche Weltanschauungen, Max ist der mit den großen Plänen aber ohne Mut sie umzusetzen, Vincent ist der gleichgültige Killer, für den - angesichts der Belanglosigkeit des kleinen Planeten Erde, der doch nur ein Licht unter vielen ist - ein oder auch hundert Leben mehr oder weniger keine Rolle spielen. Im Verlauf des Film, durch die Extremsituationen in denen sich die beiden zusammen wiederfinden und durch ihre Gespräche, beginnen beide verstärkt über ihr Leben nachzudenken. Und wenn zwei Kojoten, die über die Straße huschen, beide in eine nachdenkliche Stimmung versetzen (Tom Cruises Mimik hier überragend!) so ist damit genau der Kern dees Films getroffen.
2.) Es ist eine Darstellung von L.A. Vincent nennt die Stadt im Film einen Ort, wo niemand auf den anderen achtet und dieser Eindruck wird an vielen Stellen aufrechterhalten. Und während der Fahrt kann man den Facettenreichtum der Stadt erleben: ruhige Jazz-Clubs, technogeladene Discotheken, lange Autobahnen, Geschäftsvviertel, Latino-Viertels usw.

Der Soundtrack ist ebenso brilliant und lohnt, ihn sich separat anzuschaffen. Shadow on the sun von audioslave ist ein besonderes Highlight aber auch sonst untermauert der Soundtrack den Film jedesmal optimal.

Kurz gesagt: ein Film von einer Art, die man gerne öfter sehen würde. Actiongeladen aber doch tiefgründig, Starvesetzung und ein guter Soundtrack. Geniale Arbeit von Regiesseur Michael Mann. Top! 5 Sterne
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 1. Juni 2005
Wem das Medium DVD noch nicht zugänglich ist und den Film Colleteral im englischen Originalton sehen will, der ist hier genau an der richtigen Adresse. Wie bei vielen Filmen kann ich auch Collateral im englischen Originalton nur empfehlen! Handlung, Schauspieler, Kameraführung, Location und Spannungsbogen passen enorm gut zusammen...
Zur Story:
Tom Cruise spielt den gnadenlosen Auftragskiller Vincent, der einen Taxifahrer (Foxx) beauftragt, ihn durch das nächtliche Los Angeles zu fahren. Vincent hat den Auftrag in einer Nacht fünf Menschen zu ermorden. Als das erste Opfer durch ein Fenster auf dem Taxidach landet, wird dem Fahrer schnell klar, dass er in einer fast ausweglosen Situation steckt. Mehr wird nicht verraten...
Zum Regisseur Michael Mann:
"Heat" (Robert de Niro, Al Pacino, Val Kilmer), "The Insider" (Russel Crowe, Al Pacino) oder "Der letzte Mohikaner" (Daniel Day-Lewis; Madeleine Stowe) um nur einige wenige Filme zu nennen, Michael Mann ist einer der Top Regisseure in Hollywood und spielt in der obersten Liga. Wer seine Filme gesehen hat weiss, dass Michael Mann für actiongeladenes Kino mit interessanten Storys mit fulminanten Höhepunkten steht. Auch bei der Auswahl seiner Schauspieler ist Michael Mann ganz oben dabei, so hat er in "Heat" die zwei Superschauspieler Al Pacino und Robert de Niro in einem Film dabei, was seit Coppola's "Godfather" nicht mehr zu sehen war.
Mit Collateral ist Mann nun wieder ein grosser Wurf gelungen. Tom Cruise und Jaime Foxx (Oscar Nominierung für diese Rolle als Bester Nebendarsteller) können als Idealbesetzung für diesen Streifen genannt werden und ich kann den Film nur jedem Actionfan (vor allem wenn man den Film im Kino noch nicht gesehen hat) warm ans Herz legen!
Beurteilung:
So weit ich mich erinnere habe ich Tom Cruise noch nie als wirklichen Bösewicht in einem Film wahrgenommen. Überrascht war ich, dass ihm die Rolle des Soziopathen auf den Leib geschneidert zu sein scheint. Auch Jamie Foxx als einfacher Taxifahrer in einer fast ausweglosen Situation ist absolut überzeugend. Der Film baut einen unglaublichen Spannungsbogen auf und es kommt zu einem brisanten Showdown. Das nächtliche Los Angeles, die oftmals sehr harten Nachtaufnahmen im Taxi und eine hervorragende Kameraführung machen den Film zu einem Genuss.
Fazit:
Absolut überdurchschnittliche Unterhaltung dank zweier Top Schauspieler, eine tollen Machart und sehr guten Spannungsbogen sowie einiges an Action bieten einen sehr unterhaltsamen Film. Mehr kann man von einem Film nicht erwarten. Viel Spass!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 11. März 2005
UK Import DVDs erscheinen zumeist vor der deutschen Edition. In diesem Fall handelt es sich um die Single Disc Edition, die dem Fan alles bietet, was er erwartet, ausser, einer Menge Extras, die auf der Doppel-DVD zu haben sind....
Zur Story:
In Collateral spielt Tom Cruise den gnadenlosen Auftragskiller Vincent, der einen Taxifahrer (Foxx) beauftragt, ihn durch das nächtliche Los Angeles zu fahren. Vincent hat den Auftrag in einer Nacht fünf Menschen zu ermorden. Als das erste Opfer durch ein Fenster auf dem Taxidach landet, wird dem Fahrer schnell klar, dass er in einer fast ausweglosen Situation steckt. Mehr wird nicht verraten...
Zum Regisseur Michael Mann:
"Heat" (Robert de Niro, Al Pacino, Val Kilmer), "The Insider" (Russel Crowe, Al Pacino) oder "Der letzte Mohikaner" (Daniel Day-Lewis; Madeleine Stowe) um nur einige wenige Filme zu nennen, Michael Mann ist einer der Top Regisseure in Hollywood und spielt in der obersten Liga. Wer seine Filme gesehen hat weiss, dass Michael Mann für actiongeladenes Kino mit interessanten Storys mit fulminanten Höhepunkten steht. Auch bei der Auswahl seiner Schauspieler ist Michael Mann ganz oben dabei, so hat er in "Heat" die zwei Superschauspieler Al Pacino und Robert de Niro in einem Film dabei, was seit Coppola's "Godfather" nicht mehr zu sehen war.
Mit Collateral ist Mann nun wieder ein grosser Wurf gelungen. Tom Cruise und Jaime Foxx (Oscar Nominierung für diese Rolle als Bester Nebendarsteller) können als Idealbesetzung für diesen Streifen genannt werden und ich kann den Film nur jedem Actionfan (vor allem wenn man den Film im Kino noch nicht gesehen hat) warm ans Herz legen!
Beurteilung:
So weit ich mich erinnere habe ich Tom Cruise noch nie als wirklichen Bösewicht in einem Film wahrgenommen. Überrascht war ich, dass ihm die Rolle des Soziopathen auf den Leib geschneidert zu sein scheint. Auch Jamie Foxx als einfacher Taxifahrer in einer fast ausweglosen Situation ist absolut überzeugend. Der Film baut einen unglaublichen Spannungsbogen auf und es kommt zu einem brisanten Showdown. Das nächtliche Los Angeles, die oftmals sehr harten Nachtaufnahmen im Taxi und eine hervorragende Kameraführung machen den Film zu einem Genuss.
Zur DVD:
Der UK Import bietet auch dem deutschen Sammler alles was man möchte. Neben dem englischen Originalton und Untertitel, ist auch die deutsche Ton- und Untertitelspur vorhanden, was man wohl nur sehr selten auf UK DVDs findet. Eine sehr gute Bild- und Tonqualität runden die Scheibe ab. Wer auf Extras steht, dem empfehle ich die Doppel-DVD, die es ebenfalls als UK Import gibt.
Fazit:
Absolut überdurchschnittliche Unterhaltung dank zweier Top Schauspieler, eine tollen Machart und sehr guten Spannungsbogen sowie einiges an Action bieten einen sehr unterhaltsamen Film auf sehr gut produzierter DVD. Mehr kann man von einer DVD nicht erwarten. Viel Spass!
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 23. April 2007
Als ich hörte, dass sich alles in 'Collateral' nur um eine einzige Nacht im Leben eines Taxifahrers drehen sollte, war ich anfangs skeptisch und dachte an eine Art 24-Filmverschnitt. Doch Collateral überrascht - mehr als einmal.

Es begann als eine ganz gewöhnliche Nachtschicht für den Taxifahrer Max (Jamie Foxx). Max möchte einen eigenen Limousinenservice eröffnen und benutzt den Job, um anfallende Rechnungen bezahlen zu können und für die Erfüllung seines Traumes zu sparen. Max begegnet in dieser Nacht einem Mann, der angibt, Vincent zu heißen (wunderbar gespielt von Tom Cruise) und geschäftlich in der Stadt zu sein. Um welche Art von Geschäften es Vincent geht, sollte Max schon bald zu sehen bekommen, als nämlich ein Mann aus einem Fenster geschleudert wird und auf seiner Motorhaube landet, kurz nachdem er Vincent bei seinem Zielort abgesetzt hat. Dieser ist, wie sich herausstellt, ein Elite-Auftragskiller - den Max, jetzt Augenzeuge, nun die ganze Nacht hindurch von einem Job zum nächsten fahren muss....

Das Reizvolle an Collateral sind, neben der zwar nicht innovativen, aber unterhaltsamen Story, die Psychoduelle zwischen Max und Vincent. Anfangs gibt sich Vincent cool, selbstsicher und weltmännisch, innerlich über Max' Naivität lachend, allerdings gewinnt Max im Laufe dieser Nacht zunehmend die Kontrolle und beginnt, Vincents Schwachstellen aufzudecken. Er schafft es auch, im Laufe eines riskanten Manövers, inspiriert von seiner Verzweiflung, seinem Peiniger zu entkommen. Da dessen letzte Zielperson allerdings die Max sympathische Staatsanwältin ist, beginnt ein Wettlauf mit der Zeit - denn Vincent ist fest entschlossen, den Job zu Ende zu bringen. All das wurde toll in Szene gesetzt, woran, nicht zuletzt, das Flair der Nacht beteiligt ist.

Regisseur Michael Mann nutzte die Dunkelheit der Nacht vortrefflich aus, um die Wirkung von grell erleuchteten Hochhäusern, verrauchten Jazzlokalen, Discotheken oder schlicht der fahlen, von Neonlicht erhellten Straßen auf den Zuschauer zu verstärken, wie es, würde der Film am Tage spielen, nicht möglich gewesen wäre. Das dabei vermittelte Gefühl wird absolut glaubhaft herübergebracht und erhält die Spannung bis zum Ende der Nacht aufrecht. Großartig.

Leider ist der Film für seine Thematik etwas kurz geraten. Vor allem das Finale kommt viel zu abrupt und enttäuscht dadurch. Auch an der DVD kann man so einiges bemängeln. Während Bild und Klang in Ordnung sind, fällt vor allem der Mangel an Bonusmaterial auf. Normalerweise bedeutet 'Special Edition', dass Interessierte massenhaft Hintergrundinfos, Making Ofs, Interviews oder ähnliches auf der 2. DVD vorfinden - doch das hier gebotene reicht gerade für die reguläre Version anderer Filme. Schade, aber verschmerzbar.

Collateral ist eine wilde Jagt durch eine Nacht voller Überraschungen. Der Film bietet, neben toller Unterhaltung, zwei Schauspieler, die ihre Charaktere wunderbar ausfüllen und konstante Spannung bis zum Morgengrauen. Einen Stern ziehe ich wegen dem schwachen Ende und der enttäuschenden 2. DVD ab, nichts desto Trotz ist Collateral Action- und Thrillerfans sorglos zu empfehlen.
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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 20. August 2005
Es gibt Filme, die begeistern einen durch und durch, denen gelingt es, einen zu fesseln und einem 2 Stunden lang beste Unterhaltung auf den Schirm zu bringen: Und Collateral ist definitiv einer davon!! Schon alleine die Story für sich ist schon cool:
Die Nachtschicht des Taxifahrers Max (Jamie Foxx, Oscar als bester Hauptdarsteller für „Ray"), dessen Traum es ist einen eigenen Limousinen- Service aufzubauen, beginnt eigentlich ganz vielversprechend: Zuerst steigt eine attraktive Anwältin in sein Gefährt und hinterlässt ihm nach einer mehr als netten Unterhaltung ihre Visitenkarte mit der Anmerkung, er könne sich doch mal bei ihr melden wenn Sie über Fahrrouten diskutieren will. Und dann winkt ihm auch noch großes Geld, als ihm gleich der nächste Fahrgast namens Vincent (Tom Cruise mit weißen Haaren!!) insgesamt 700 Dollar anbietet, wenn er das Taxi für die ganze Nacht buchen kann, um von einem Kollegen zum anderen eskortiert zu werden. Aber der smarte Vincent entpuppt sich schnell als eine Person, die Max lieber nicht in sein Auto gelassen hätte....
An dem Film stimmt eigentlich fast alles: Der Film wurde mit speziellen Kameras gedreht, um die Stadt bei Nacht besonders einfangen zu können, was dem Bild eine gewisse Kälte verleiht und so für einen „realeren" Look sorgt, der einfach cool rüberkommt, was die klug gewählten Kameraperspektiven bzw. Kamera- Wackler noch unterstreicht. Aber nicht nur visuell wird viel geboten, der Soundtrack alleine hat schon fünf Sterne verdient. So ertönt in einer längeren Disco-Szene ein Song, der einfach Spitze ist (den ich hier aber nicht verrate, schaut selber *g*). Aber auch die restliche Lied- Auswahl zeugt von einem guten Händchen. Der Streifen wäre aber nichts ohne die großartigen Hauptdarsteller, angefangen von Jamie Foxx über einen coolen, coolen, obercoolen Tom Cruise, der mit seinen weißen Haaren einfach.... wer hat es vorgesagt?! .. genau: cool aussieht *gg* Einziger Wermutstropen ist, dass diese Rollenwahl etwas an der Spannung sägt, da man ihn einfach auf irgendeine Art und Weise (egal was er „anstellt") sympathisch findet und erst am Ende die Spannungskurve anzieht - das kann aber auch so gewollt sein und daher sehe ich das nicht als großen Kritikpunkt, denn das Finale (welches viiiiiiiiiiieeeel länger hätte dauern können - genauso wie der Rest des Filmes - was in meinen Augen wieder eine Auszeichnung für diesen Film ist). Auf alle Fälle scheint Mr. Cruise seine Rolle richtig genossen zu haben. Genauso wie der Regisseur seinen Film, denn Michael Mann beweist erneut (wie er es auch schon bei „Heat" mit Al Pacino und Robert DeNiro getan hat), dass er es schafft einen dichten Thriller mit Action zu inszenieren, aber auch viele tiefgründige Momente und Dialoge mit einfließen zu lassen, die den Film in eine höhere Ebene als viele andere Vertreter des Genres steigen lässt. Daumen hoch und volle Punktzahl! (= fünf pralle Sterne *zwinka*)
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