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107
4,1 von 5 Sternen
Angel of Retribution
Format: Audio CDÄndern
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18 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
So, da ist sie also endlich, die langersehnte Reunions-CD einer der wichtigesten Metalbands aller Zeiten. Ich war sehr gespannt darauf - zumal ich die Scheiben mit Ripper nach kurzer Eingewöhnung auch nicht schlecht fand und mich teilweise schon dabei ertappte, dem "Metal God" solche Gesangsleistungen nicht mehr zuzutrauen (Blasphemie ;-)
Priest sind sich einerseits selbst treu geblieben und haben eben nicht die von vielen erwartete Painkiller Blaupause angesetzt, sondern beweisen in einigen Songs echt Mut zum Risiko. Andererseits ist diese Reunionsscheibe nur so mit Zitaten (musikalisch wie textlich) aus der reichaltigen Bandhistorie gespickt - ein Fest für Fans. Die Scheibe hat nach mehrmaligem Hören meine kühnsten Erwartungen übertroffen. Das gilt sowohl für die Musik als auch für den wirklich göttlichen Gesang von Rob Halford. Aber im Einzelnen:
1. Judas Rising: ein neuer Klassiker - hätte auch auf Painkiller gepasst. Hymnisch, Double Bass ohne Ende, aber eher in gemäßigtem Tempo. Ein absoluter Kanller vor dem Herrn
2. Deal with the Devil: erinnert leicht an "Made in Hell" von Halford, ist aber viel besser. Glenn und KK duellieren sich wie in alten Zeiten - ebenfalls ein Hammersong.
3. Revolution: die von vielen gedisste neue Single. Ich finde den Song obercool - erinnert sehr an die frühen 80er. Coole Rhythmen, geniale Strophe. Allerdings ein wenig zu lang.
4. Worth fighting for: ruhiger, aber toller Gesang von Rob Halford - der Mittelteil erinnert leicht an "You've got another thing coming" - dieser Song wächst mit der Zeit und macht süchtig
5. Demonizer: modernes Geriffe (hätte auch auf Jugulator gepasst), gnadenlose Double Bass, genialer Gesang. Zum Schluß packt Halford die Kopfstimme raus und brüllt, was das Zeug hält (ähnlich wie bei Jawbreaker) - genial, müssen sie live bringen
6. Wheels of Fire: bei den ersten paar mal hören eher unscheinbar macht dieser Song nach und nach süchtig. Simpel, aber Cool. Referenz: Locked & Loaded von Halford
7. Angel: ohne Übertreibung die beste Ballade, die Priest je gemacht haben. Super emotionaler Gesang - klasse. Könnte Diamonds&Rust im Liveset ablösen!
8. Hellrider: hätte ohne weiteres auch auf Painkiller gepasst. Heavy ohne Ende. Genial. Ebenfalls ein Live-Muss. Tipton und Downing spielen sich in eine wahre Solo-Orgie - muss man gehört haben
9. Eulogy: stimmungsvolles, Piano (!) lastiges Intro zu
10. Loch Ness: wüsste ich es nicht besser, würde ich sagen, die Strophe haben sich Priest während des letzten Ozzfests direkt von Meister Iommi komponieren lassen. Doom par excellence. 14 Minuten feinster Finsterrock mit einem oberbombastischen Refrain. Meiner Meinung nach ein weiterer Höhepunkt dieser Scheibe.
Fazit: wer 2005 noch auf traditionellen Metal steht, MUSS diese Scheibe kaufen. Selbst für Priest Verhältnisse ein extrem abwechslungsreiches Album mit überragenden Songs. Dürfte für andere Bands schwer werden, dass zu übertreffen. PRIEST RULES!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 17. Januar 2013
Eine gute Scheibe von Judas priest liegt uns hier vor: "Angel of retribution" aus dem Jahre 2005 ist ein klassisches Album für alle Anhänger der britischen Heavy Metal Band.Die Highlights des Albums lassen sich klar definieren, nämlich der rockige Opener" Judas Rising", das coole" Worth fighting for" und die wunderschöne Halbballade" Angel". Für alle JP Anhänger ein Pflichtkauf!
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Die Textzeile aus dem neuen Song DEMONIZER trifft voll ins Schwarze, genau wie die gesamte Priest-Reunion mit Rob Halford. Und das erste Album mit der einzig wahren Kultstimme der Heavy Metal-Überväter seit dem überwältigen „Painkiller" vor fast 15 Jahren lässt sich mit eben diesem Meilenstein am aller ehesten vergleichen. Das Songmaterial und dessen Power-Umsetzung sind absolut klassisches Priest-Material vom Allerfeinsten. Das wird schon beim aussagekräftig betitelten Opener JUDAS RISING ersichtlich, der den ausgehungerten Judas Priest-Junky mit übereinander geschichteten Halford-Screams empfängt. Dass dessen einzigartige Stimmbänder immer noch hervorragend funktionieren - auch, wenn er leider nicht mehr ganz so oft an die Grenzen geht wie früher - beweist er auch mit teuflisch hohen Backing Vocals, wie zu guten alten (und neuen!) Zeiten. JUDAS RISING ist dabei ebenso ein rasant brachialer Double Bass-Brecher wie das düstere, bösartige DEMONIZER und HELLRIDER, bei dem die Herren Tipton und Downing eindrucksvoll zeigen, warum der liebe Gott nach der ersten auch noch die zweite Gitarre erschaffen hat. DEAL WITH THE DEVIL und WHEELS OF FIRE erinnern als straighte Rocker eher an „British Steel" und ältere Epochen der Bandgeschichte. Auch das ultracoole, betörend eindringliche REVOLUTION und die ruhigere Nummer WORTH FIGHTING FOR fallen über die insgesamt knapp 53 Minuten Spielzeit in der Qualität nicht ab. Mit der Powerballade ANGEL (auch prima: ganz andere Seiten an Halfords Stimme) und dem mysteriösen, atmosphärischen EULOGY sind auch komplett andere Stimmungen auf dem Album enthalten. Und zum Schluss bietet das über 13-minütige (!), monumental stampfende Epos LOCHNESS mit seiner stetig anwachsenden und sich in einem hymnischen Gänsehaut-Refrain entladenden Energie einen denkwürdigen Ausklang.
Insgesamt haben Judas Priest mit „Angel of Retribution" sicherlich das Rad nicht neu erfunden. Als Referenz kann man jedoch nur Judas Priest selbst hernehmen; und das ist das größte Lob, das man dem Reunion-Album machen kann. „Painkiller" wird nicht ganz erreicht (ist das möglich??), aber beinahe. Pflichtkauf für Metaller!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Respekt, Respekt: Fünf runzlige alte Männer inklusive ihres nach vielen Jahren in den Schoß der Familie zurückgekehrten zweiten und einzigen gültigen Sängers Rob Halford feierten 2005 mit diesem Album ein geradezu triumphales Comeback.

Der erste Titel, "Judas Rising", jagt einem immer wieder pure Schauer des Entzückens über den Rücken, weil er einfach so majestätisch und großartig ist.

Die Ballade "Angel" hätte unbedingt ausgekoppelt werden müssen, dann wäre sie mit hoher Wahrscheinlichkeit ein weltweiter Hit geworden (ähnlich wie drei Jahre zuvor "Dreamer" von Ozzy Osbourne).

Aber auch das als Single gewählte "Worth Fighting For" ist recht melodischer Hardrock und eignet sich durchaus für's Formatradio.

"Wheels of Fire" und "Hellrider" sind supertypisch Judas Priest. Und "Eulogy" ist einfach wundervoll.

Das abschließende, 13-minütige Opus "Lochness" erinnert mich allerdings sehr stark an Spinal Tap (im Sinne einer puren Metal-Veräppelung), hat jedoch trotz allem seine Momente.

Insgesamt also: Chapeau!

PS: Hatte ich schon erwähnt, dass der Opener "Judas Rising" absolut großartig ist?
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19 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 22. Januar 2005
Judas Priest sind endlich zurück. Frisch reformiert und mit einem Dutzend Songs, die klingen, als wären sie direkt nach "Painkiller" entstanden. Das beginnt beim knüppelharten "Judas rising", dessen Gitarrenwand sich langsam und schleichend aufbaut, um dann alles platt zu walzen. Ein volles, fieses Metal-Brett mit Double-Bass-Drum, Killer-Riffs und Halfords markantem Schreigesang. Ein klanggewordenes Inferno - und die Vorgabe für das gesamte Werk, das auf mächtig Druck, große Soli und starke Mitgröl-Refrains setzt. Ganz gleich ob "Deal with the devil", "Revolution" oder "Hellrider" - Priest haben ein klassisches Metal-Album gemacht. Zum Glück!
Tracklist:

01 Judas is rising
02 Deal with the devil
03 Revolution
04 Worth fighting for
05 Demonizer
06 Wheels of fire
07 Angel
08 Hellrider
09 Eulogy
10 Lochness

Die Limited Edition kommt mit einer Bonus-DVD die Aufnahmen von der Tour 2004 und verschiedene Dokumentationen enthält. Lohnt sich also auf jeden Fall.
Für mich steht DAS ALBUM 2005 jetzt schon fest...
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12 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 2. März 2005
Das ist es also, das wohl am sehnlichsten erwartete Metal-Album der letzten 15 Jahre. Nun, der erhoffte Überhammer ist es nicht geworden, aber auch nicht die befürchtete "Demolition" einer Legende. Nicht nur das altbekannte Priest-Logo (in leicht abgewandelter Form) auf dem Cover macht klar, daß wir es hier mit den EINZIG wahren Priestern des Metal zu tun haben. Auch die Painkiller-artige Doublebass-Attacke von Scott Travis im Opener "Judas Rising" soll uns gleich richtig einstimmen. Geile Soli von Glenn und K.K. zeigen, daß sie nichts verlernt haben. Auch Rob Halford ist in Hochform, auch wenn er sich mit seinen typischen eierkitzelnden Schreien zurückhält.

"Deal With the Devil" ist eine schnelle Nummer, die auch jedes Album der Achtziger bereichert hätte. Glenn und K.K. wieder in Höchstform. So etwas wie Euphorie macht sich in den alten Knochen des Schreibers breit.

Als nächstes kommt das auch als Single erschienene "Revolution", das einige schon kennen dürften. Wenn das nicht ein Live-Klassiker wird, dann weiß ich nicht.

"Worth Fighting for" gibt sich dann überhaupt nicht kämpferisch. Ziemlich durchschnittliche (für JP-Verhältnisse) Midtempo-Nummer ohne Höhepunkte. Wie eine Fahrt mit einem VW Golf mit 50 km/h auf einer Hauptstraße. Zuverlässig, aber der Kick fehlt.

"Demonizer" hat wieder Scotts Doublebass-Arbeit. Rob singt "The Painkiller Rises Again". Nun, er versucht es zumindest. Und beinahe gelingt es ihm auch. Wieder überragende Gitarrenarbeit von Glenn und K.K., und auch Rob zeigt hier, daß er es immer noch kann.

"Wheels of Fire" ist wieder sehr straight, sehr midtempo und sehr vorhersehbar. Aber besser als "Worth Fighting For", weil Glenn und K.K...ihr wißt schon.

"Angel" ist eine Ballade, komplett mit Akustikgitarren und Keyboards. JP sind keine Balladenband. Wer darauf steht, sollte lieber die Scorpions hören. Trotzdem, einer ihrer gelungeneren Versuche in dieser Richtung.

Scotts Doublebass, die Dritte. "Hellrider" ist das beste Uptempo-Stück des Albums. Ein Hauch von Iron Maiden läßt sich heraushören. Vielleicht hat Rob ja von Bruce Dickinson ein paar Tipps gekriegt.

"Eulogy", mit weniger als drei Minuten das kürzeste Stück des Albums, klingt wie ein Intro von Manowar mit Piano, schwebenden Keyboards und einem mystischen Text. Ein Intro ist es praktisch auch, denn es leitet den letzten Song ein, der für mich den Höhepunkt darstellt.

Das dreizehneinhalbminütige "Lochness" klingt, als wäre Rob Halford bei Black Sabbath eingestiegen. Tonnenschwere Riffs über einen tonnenschweren Slow-Beat. Vielleicht nicht, was man von Judas Priest erwartet, aber Iommi & Co. wären stolz darauf, wäre ihnen das eingefallen, und JP können es auch sein. Rob variiert von dämonischen Tief- bis zum für ihn so typischen Hochgesang, von laut bis sanft. Dazu ein Refrain, der sich im Ohr festkrallt, ob man will oder nicht. Das Gitarrensolo ist überirdisch, und die 13 Minuten vergehen wie im Fluge. Ich bin gespannt, ob, und wenn, wie es live umgesetzt wird.

Das Fazit: Ein Comeback mit Höhen und Tiefen, und wir wissen, daß sie es noch besser können. Aber wir sollten allen Metal-Göttern danken, daß es Judas Priest in dieser Formation wieder gibt. Und wer weiß, vielleicht setzen sie mit dem nächsten Album noch eins drauf. Es bleibt spannend.
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19 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 1. März 2005
Leute, Leute, was für ein geiles Teil !
Ich finde die Diskussionen der letzten Jahre über das Thema Owens-Halford absolut berechtigt, wenn auch oft sehr nervig, da es ja nicht nur um die Frontmänner geht, sondern ein wenig mehr dahinter steckt, als nur ne geile und vor allem passende Stimme, auch wenn der Sänger meistens das Aushängeschild einer Band ist und ich selbst bei den meisten Bands auch zuerst mal nach der Stimme gehe, die einfach passen muss.
Ich Falle von Ripper Owens bin ich der Meinung, daß er ein absolut geiler Sänger ist, der einiges mit seinem Stimmchen drauf hat und mit seiner Power eigentlich nicht aus der Szene wegzudenken ist. Ich denke, bei Iced Earth ist er perfekt aufgehoben. An dieser Stelle sei mal auf das geniale "Glorious Burden"-Album verwiesen.
Daß Rob Halford einer der besten und kultigsten Metalshouter der Geschichte ist, weiß jeder, und das man eine lebende Legende nicht wirklich kritisieren kann, ist auch klar.
Daß Rob mit nunmehr über fünfzig Lenzen nicht mehr die Power hat, als noch beispielsweise zu "Painkiller"-Zeiten, ist doch klar. Der Mann teilt seine Kräfte ein und das ist auch völlig okay so. Die Hauptsache ist doch, daß er endlich zurück ist !
"Angel ob Retribution" ist für mich persönlich das geilste Metal-Album seit Stratovarius'"Elements Part Two" und das ist ja auch schon ein paar Tage alt.
Die neue Priest-Scheibe besticht durch absolute Power, durch Atmosphäre und einer fein abgestimmten Mischung aus typischen Priest-Rockern und Powerhymnen, sehr schönen Balladen und dem gewissen Etwas, das mir auf vielen neuen Metal-Scheiben der letzten Zeit gefehlt hat.
Besonders hervorheben möchte ich den gigantischen Opener "Judas Rising", der alles beinhaltet, was einen Metal-Song ausmacht und die göttliche Power-Double-Bass-Hymne "Hellrider", die sowas wie einen Nachfolger zu "Painkiller" darstellen könnte, wenn man so wollte. Vorsicht: Suchtgefahr ! Genauso wie das sehr kraftvolle "Demonizer", das von Double-Bass-Läufen getragen wird.
Wer auf richtig schöne Balladen steht, der wird bei "Angel" voll auf seine Kosten kommen. Eine der schönsten Metal-Balladen der letzten Jahre.
Nicht zu vergessen, das sehr atmosphärische, düstere und experimentelle "Eulogy", das in der abschließenden, absolut genialen 13-Minuten-Hymne "Lochness" endet.
Zum Sound möchte ich noch bemerken, daß dieser sehr druckvoll und erdig geworden ist, ohne großen technischen Schnickschnack, den diese großartige Band sowieso nicht nötig hat.
Über Scott Travis'Fähigkeiten braucht man angesichts den Leistungen des "Painkiller"-Albums und seinen Gastspielen bei Robs erstem Soloprojekt "Fight" nicht viel zu sagen. Der Mann hat's einfach drauf, mit den Händen, wie mit den Füßen.
Glenn Tipton und K.K. Downing beweisen einmal mehr, daß sie zu den begnadsten Gitarrenvirtuosen der Szene gehören und sich bei ihren Solis gegenseitig übertreffen.
Judas Priest sind anno 2004/2005 vielleicht nicht mehr so schnell und dynamisch wie noch vor fünfzehn, sechzehn Jahren, ihre Kunst des perfekten Songwritings, der grenzenlosen Virtuosität und der unausweichlichen Energie und Intensität (auch der letzten Alben mit Ripper Owens), ist in jedem einzelnen neuen Song zu hören und zu spüren und deshalb ist "Angel of Retribution" der absolute Killer und gehört in jedes Metaller-Regal !!
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 8. April 2005
15 Jahre sind nun bereits verstrichen, seit die Metalgods ihr letztes Studioalbum "Painkiller" mit einem Herrn Halford eingespielt haben. Es gibt wohl nur sehr wenige Alben wie eben "Painkiller", welche einen ähnlich berüchtigten Ruf in Metalkreisen haben und ganz gewiss zu den Höhepunkten des Heavy Metals gezählt werden dürfen. Um so mehr stellte sich nun natürlich für viele Fans die Frage, was Judas Priest nun 15 Jahre später noch zu bieten haben? Folglich ein kleiner Überblick über die neuen Songs:
Judas Rising: Ein sehr genialer Opener, welcher gleich allen Zweiflern vor die Augen führen wird, dass die Priester auch noch im fortgeschrittenen Alter noch lange nicht zum alten Eisen hinzugezählt werden dürfen. Ich bin mir sicher, dass es viele Personen gibt, welche ihnen einen solch powervollen Midtempo-Stampfer nicht mehr zugetraut hätten. Halford singt übrigens wieder wie ein junger "Metal"-God und jeder Priest-Fan darf sich wieder glücklich schätzen, endlich wieder ein Original als eine bloße Kopie (Ripper Owens) lauschen zu dürfen. Man darf den Titel dieses Track ruhig wörtlich nehmen.
Deal with the devil: Dieser Song klingt für mich wie eine Mischung aus "Made In Hell" v. Halfords Debutalbum und "Hard as Iron" von Ram It Down. Tipton und Downing liefern sich hier wieder geniale Gitarrenduelle, welche man/frau leider oft auf den zwei vorhergehenden Priest-Alben (Jugulator, Demoliton) schmerzlich vermissen musste.
Revolution: Revolution ist die neue Single v. Angel Of Retribution. "Take on the world" v. Killing Machine-Album trifft auf Led Zeppelin. Obwohl "Revolution" ein guter Song ist, muss ich gestehen, dass dieser Song für mich nicht zu den Highlights des Albums zählt. "Hellrider" oder "Judas Is Rising" hätten sicherlich überzeugendere Singles abgegeben ...
Worth Fighting For: Ein sehr melodischer Midtempotrack, welcher gleich im Ohr hängen bleibt und wohl auch auf einen Album wie "Point of Entry" stehen hätte können.
Demonizer: "The painkiller rises again" - so heißt es in diesem Song und tatsächlich dürfte "Demonizer" wohl alle "Painkiller"-Anhänger zufriedenstellen.

Wheels of fire: Ein eher 08/15-Mid-Tempo-Rocker, welcher aber nach einigen Durchläufen ebenfalls Ohrwurmqualitäten entfaltet.
Angel: Hier zeigen die Priester, dass sie auch in ruhigeren Gefilden zu überzeugen wissen. Eine gelungene Ballade a la "Last Rose of summer" oder "Before the dawn".
Hellrider: Dieser Track stellt meiner Meinung nach einen absoluten Höhepunkt des Angel Of Retribution Album. Der würdige Nachfolger von Painkiller.
Eulogy: Ein ruhiger, düsterer Song inkl. Klavier, welcher auch auf "Sad Wings of destiny" stehen hätte können. Der Nachfolger von "Epitaph" und ein gutes Intro zu dem wohl längsten Song, welchen Judas Priest wohl in ihrer Karriere aufgenommen haben: Lochness.
Lochness: Was wären Judas Priest ohne Überraschungen? Auch hier geht es wieder düster weiter, denn zum krönenden Abschluss gibt es noch einen genialen Doom-Song a la Black Sabbath, welcher über das Monster von Loch Ness handelt.
Judas Priest haben es geschafft ein überzeugendes Comeback-Album vorzulegen, welches wohl (fast) keinen Priest-Fan enttäuschen dürfte. Übrigens lohnt sich die Anschaffung der Limited Editon, wo man geniale Livesongs von der Reunited-Tour 2004 bewundern darf.
Anspieltipps: Judas Rising, Hellrider & Lochness
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 11. Februar 2010
ok, mal ehrlich, die letzten zwei Scheiben mit Tim Owens waren alles andere als
typische Judas Priest ! Der Ripper ist zwar ein guter Sänger, doch hat er niemals
das Charisma eines Rob Halford, der Priest nunmal ausmacht und das zu 100%.
Versteht mich nicht falsch, ich mag den Ripper mit seiner Röhre, aber er hatte
das Pech, das die Band zu diesem Zeitpunkt einen anderen musikalischen Weg einschlug.
Ich war damals zwar gespannt wie das ganze wohl klingen mag, wurde aber bereits nach
dem ersten Höreindruck von Jugulator wachgerüttelt. Nein, das waren nicht mehr die
Judas Priest, die einem ein Hit nach dem anderen präsentierten. Gottseidank hat sich
die Band mit Rob Halford wieder versöhnt und bieten uns mit Angel of retribution
wieder ein hochklassiges Metal Album. Judas rising eröffnet diese Scheibe ganz in
alter Priest Tradition, super. Deal with the devil ist wohl der Hit der CD.
Bei Revolution wird nochmal die moderne Ausrichtung der letzten Scheiben verarbeitet,
jedoch wesentlich zugänglicher. Dank Rob Halford klingt er trotzdem nach einem Priest
Song. Man vermisst vielleicht die hohe Kopfstimme die Songs wie Painkiller oder Screaming
for vengeance ausmachten, doch passt der etwas tiefere Gesang doch recht gut zu dem
Songwriting des Albums. Ich jedenfalls bin glücklich mit dem Comeback meiner Jugenband
und die Platte geht voll als Judas Priest durch. British steel, Screaming for vengeance
und Painkiller wird man wohl nie wieder toppen, doch wer denkt denn überhaupt an sowas.
Sind wir froh, dass wir diese Jahrhundertwerke haben und mit Angel of...kommt auf jeden
Fall eine tolle Priest Scheibe hinzu. Anspieltipps: Judas rising, Deal with the devil und
Hellrider.

l
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10 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 2. März 2006
Nach dem ich diese CD nun fast auf den Tag genau 1 Jahr lang gehört habe, bin ich gezwungen meine ursprüngliche Kritik zu überdenken. Da diese CD nicht 4 knappe Sterne verdient hat, sondern glatte 5. Warum also dieser Meinungswandel nach immerhin einem Jahr. Ganz einfach, weil diese Scheibe erst richtig nach mehrmaligem Anhören zündet! Ich hatte als alte Priest Fan ursprünglich wohl viel zu hohe Erwartungen gehabt. Jetzt aber retrospektiv gesehen, ist "Angel of Retribution" eine absolute Hammerscheibe geworden. Songs wie "Judas Rising" (packender Opener), oder das schier geniale "Hell Rider" (Killer Riff) hätten nämlich ebenso gut auf der absoluten Götterscheibe "Painkiller" seien können. Und eine Nummer wie "Lochness", einen echten Doom Metal Klassiker mit epischen Gewand hätte ich Priest eigentlich nie zugetraut, da sie meilenweit vom üblichen Stil der Band entfernt ist.
Sicher gibt es auch Songs, die nicht überragend sind, ich denke da spezifisch an "Revolution" und vor allem "Wheels of Fire", das wirklich überflüssig ist. Aber das kennt man ja von Priest spätestens seit 1981 von "Point of Entry".
Daher gibt´s von meiner Seite auch "nur" 5 knappe Sterne, was aber nicht über die Tatsache hinweg täuschen kann, das dies die best Scheibe von 2005 ist.
Als Erkenntnis bleibt schlicht, das was ManU-Trainer Ferguson einst so brilliant formulierte "Never change a winning Team", genau das haben Priest mit der Rückkehr von Oberpriester Halford eben beherzigt und daher auch das Spiel voll gewonnen. Ich bin schon jetzt auch die nächste CD der Band gespannt, obwohl die laut Aussagen leider erst Anfang 2007 erscheinen soll!
In diesem Sinne: Weiter so Priest !
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