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57 von 64 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Hundstage" - ein hundsgemeiner Film und eine Affenhitze
„Hundstage" ist sicherlich kein Film, den man sich mal eben zwischendurch reinzieht. Man muß sich schon etwas an den österreichischen Akzent der Protagonisten gewöhnen und auf den Film konzentrieren, damit man die Dialoge versteht. Wenn man sich dann aber darauf einläßt, zieht der Film einen schnell in seinen Bann und läßt...
Veröffentlicht am 17. Mai 2005 von Hotte im Paradies

versus
3.0 von 5 Sternen Sehenswert, außergewöhnlich...
In sechs zeitgleichen Geschichten wird das triste Dasein von Kleinstadtbürgern südlich von Wien aufgezeigt. Man kann es als Tragikomödie über 12 Wiener betrachten. Vulgär und Trist, und doch komisch werden die Charaktere fast wie in einer Dokumentation dargestellt. Die Atmosphäre ist erdrückend heiß - sogenannte "Hundstage" eben.
Vor 17 Monaten von Nina veröffentlicht


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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ...geniale milieustudie..., 22. Januar 2010
Rezension bezieht sich auf: Hundstage (DVD)
hundstage, eine österreichische produktion, knallhart und schonungslos ehrlich...

handlung: wir befinden uns südlich von wien, die letzten heissen tage (bei uns hundstage genannt) sind übers land hereingebrochen, die tristen shopping-malls bruzeln im dauerfeuer der sonne, die landschaftszerstörenden autobahnzubringer ziehen silberne linien durch diese trostlose gegend...

es geht um sechs menschliche geschichten wie sie nur das leben schreiben kann, episodenhaft dargestellt, verpackt in unfassbare dialoge - ein einblick in die ach so normale dunkle und kranke seele des durchschnittlichen bürgers.
ohne rücksicht auf pietät gewährt ulrich seidel hier einen einblick in die tragische komik, das bewusstsein und den alltäglichen wahnsinn.

da haben wir den rassistischen kleingartenbesitzer, der tunlichst auf die höhe seines rasens achtet, und wenn die nachbarn unangenehm sind, lässt er in der mittagsruhe seinen rasenmäher vollgas laufen, während ihm seine putzfrau einen leichtbekleideten orientalischen tanz vorführt...

den typischen sauproleten mit tiefergelegten opel, der seine freundin und auch jeden widersacher aus falscher eifersucht verprügelt.

den aufgeblähten privatdetektiv, welcher nächtelang auf der lauer liegt, um autovandalen in flagranti zu ertappen und da der erfolg ausbleibt, liefert er schlussendlich eine völlig schuldlose dem rachlüsternden pöbel aus...

oder zb. das sich völlig entfremdete ehepaar, welches ihr einziges kind verloren hat und nur wie schatten ihrer selbst nebeneinander herleben.

die ganze produktion wirkt teilweise surreal, aber das ist sie ganz und gar nicht, nein das ist wahres leben, ungeschönt...
ihr nachbar könnte ähnlich perverse neigungen haben, mit einer knarre unterm polster schlafen und aus unbegründeten hass und falschem heldentum in ihre wohnung kommen und sie mit einer zigarette im hintern die österreichische bundeshymmne singen lassen... aber sehen sie bitte selbst...

fazit: das ist österreich in seiner beschränkten reinnatur. beinharter, absolut sehenswerter streifen, welcher mich zutiefst bedrückt und begeistert hat...
muss man gesehen haben, ganz großes kino!
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19 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Pure Realität ungeschönt verfilmt, 6. April 2005
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Hundstage (DVD)
Ungeschminkte lebensnahe Einblicke in das manchmal trockene und
triste Klein-Vorstadtleben,wie es nicht nur in Österreich Tag
für Tag abläuft.Hervorragend realistisch dargestellt.Wer ehrlich
ist hat ähnliche Erlebnisse bei anderen oder bei sich selbst
wieder erkannt.Darum volle 5 Sterne
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1.0 von 5 Sternen Schlimmer geht immer..., 12. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: Hundstage (DVD)
... dachte ich zumindest. Aber in diesem Fall ist das Maximum erreicht. Ein Spiegel der Gesellschaft soll das also sein? Ich persönlich kenne niemanden, der auch nur annähernd so verkorkst durchs Leben zieht wie die Protagonisten dieses Spektakels. Aber ich wohne ja auch nicht in Österreich. Und um den Kunstliebhabern gleich mal den Wind aus den Segeln zu nehmen: Es gibt einen Unterschied zwischen "einen Film verstehen" und "einen Film verstehen wollen". Ein Film, der runterzieht - anschauen und der Tag ist gelaufen. Und falls der Filmemacher genau das bezwecken wollte: Warum?
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4.0 von 5 Sternen Heile Welt?, 28. Juli 2013
Rezension bezieht sich auf: Hundstage (DVD)
Hundstage ist ein österreichischer Spielfilm, aufgebaut wie eine Dokumentation über das Leben sechs verschiedener Protagonisten in Österreich, deren Geschichten am Ende mit einander verbunden sind. Im Fokus stehen die Abgründe der Gesellschaft, gewalttätige Partner, Drogenkonsum, Einsamkeit im Alter. Der Film wirkt durch die graue Farbgebung und die melancholische Musik sehr bedrückend und vermittelt so ein beklemmendes Bild vom Leben in den österreichischen Vorstädten.
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3.0 von 5 Sternen Sehenswert, außergewöhnlich..., 26. Juli 2013
Rezension bezieht sich auf: Hundstage (DVD)
In sechs zeitgleichen Geschichten wird das triste Dasein von Kleinstadtbürgern südlich von Wien aufgezeigt. Man kann es als Tragikomödie über 12 Wiener betrachten. Vulgär und Trist, und doch komisch werden die Charaktere fast wie in einer Dokumentation dargestellt. Die Atmosphäre ist erdrückend heiß - sogenannte "Hundstage" eben.
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen The Heat is on...., 22. Juli 2011
Von 
Ray "rayw260" (Rheinfelden) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Hundstage (DVD)
Ein hässlicher Wiener Vorort in der Hochsommerzeit. Die Hitze in den Tagen Ende Juli ist diesmal besonders heiss. Die Leute schwitzen, liegen in ihren Klapstühlen gleich neben dem Betonmischer. Die Umgebung besteht aus vielen kleinen Häuschen, aus Autobahnen und Supermärkten.
In der Nacht zuvor gabs Zoff wegen einem jungen Mädchen (Franzisca Weisz), die in der Disco die Blicke auf sich zog. Sehr zum Missfallen ihres permanetn eifersüchtigen und aggressiven Freund (Rene Wanko).
In einem anderen Haus wohnt ein alter Witwer (Erich Finsches) alleine mit seinem Hund, er fühlt sich durch den Streit der Nachbarn gestört. Sein Alltag wird durch die Haushälterin (Gerti Lehner) positiv bereichert.
Ein Handelsvertreter für Sicherheitssysteme (Alfred Mrva) ist bei dieser Hitze auch unterwegs, er will möglichst erfolgreich Alarmanlagen verkaufen und muss sich mit Kunden herumärgern, die einen gemeinen Autoverkratzer suchen, der immer in der Nacht zuschlägt.
Eine reichlich verrückte Anna (Maria Hofstätter) hält sich an diesen Tagen immer am Supermarkt auf und bittet fremde Leute darum, dass sie mit Ihnen ein Stück mitfahren darf. Dann verschreckt die Leute mit ihrer Distanzlosigkeit, stellt Fragen nach dem Sexualleben und wühlt den Leuten sogar in der Tasche herum.
Alle Fahrer reagieren etwas anders auf die Frau.
In einem anderen Häuschen leben die geschiedenen Eltern eines verunglückten kleinen Mädchens (Claudia Martini/Victor Rathbone) traumatisch nebeneinander. Die Frau bekommt Besuch vom jungen Masseur (Christian Bakony).
Eine Lehrerin (Christine Jinku) erwartet ihren zwielichtigen Liebhaber, den Discothekenbesitzer Vikert (Viktor Hennemann). Der taucht auch auf, aber nicht alleine. Der Begleiter (Georg Friedrich) erweist sich als trinkfreudig und unberechenbar...
Sechs Geschichten, die sich in dieser heissen Zeit des Jahres auf engem Raum ereignen und von denen manche leicht mit der anderen verwoben ist. Zumindest taucht die eine oder andere Person in mehreren Geschichten auf, wie beispielsweise die Haushälterin des alten Mannes, die auch bei dem geschiedenen Paar putzt.
Dabei gelingt es Ulrich Seidl in diesr scheinbar heilen bürgerlichen Welt reihenweise fiese Abgründe aufzudecken, die natürlich sehr krass dargestellt werden.
Es sind aber ganz normale Geschichten über Männer und Frauen, ihre Einsamkeit, ihre Verletzungen, ihre Gewalttätigkeit und ihre Sprachlosigkeit. Seidl seziert dies beinahe schon dokumentarisch, dies verleiht seinem Film eine große Authentizität. Die Grausamkeiten reichen von subtil bis eskalierend brutal.
Kein schöner aber ein guter Film.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Verstanden?, 19. August 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Hundstage (DVD)
Ich bin mir ganz sicher, das Gros der Seher hat den Film überhaupt nicht verstanden. Darum der Aufruf an alle intelligenten Menschen: Unbedingt ansehen! Es lohnt sich! Toll, die Schauspielerin Franziska Weisz in ihren Anfängen.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Östereicher können auch gute Filme machen !, 11. Januar 2010
Rezension bezieht sich auf: Hundstage (DVD)
Lange nicht mehr so viel gelacht,wie bei diesem Meisterwerk.In diesem Film trifft man alle seine Nachbarn wieder und es bleibt auch für jeden Zuschauer,ein passender Charakter übrig.Für mich ist dieser Film eine Bereicherung,der man sich öfter's aussetzen sollte.Hervorzuheben sind die tollen Schauspieler,es passt einfach alles.Den sprachlichen Dialekt hat man spätestens nach 10 Minuten vergessen und dann beginnt das "Entzücken und Genießen".Für Freunde der "Schwarzwaldklinikfraktion" ist dieser Streifen weniger gut geeignet,allen anderen nur zu empfehlen.
Ein Sprichwort zum Schluß : "Augen zu und durch" - ich sage: "AUGEN AUF UND DURCH !!!"
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7 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Episodenfilm, 7. März 2010
Von 
ulrich schreiber (Eisenach,Thüringen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Hundstage (DVD)
Eigentlich bin ich ein Fan des österreichischen Films,besonders der Sachen mit Josef Hader,weshalb ich auch nicht gezögert habe,mir den Film zu kaufen zumal er auch viele gute Rezensionen hat.Allerdings oder zum Glück sind Geschmäcker ja verschieden,ich jedenfalls kann mit diesem Film wenig anfangen.Vielleicht liegt es ja daran,dass ich nicht weiss,was mir der Film eigentlich sagen will.Es gibt keine richtige Story,gezeigt wird in sechs ständig wechselnden Episoden,was verschiedenen Leuten an einem brütend heissen Tag in einer Wiener Trabantensiedlung so passiert bzw.was sie umtreibt.Die meisten der Protagonisten sind in die Kategorie "Unsympath"einzuordnen.Sicher, der Film zeigt sehr direkt und ungeschminkt die Wirklichkeit,wie sie nun mal ist.Er wirkt bedrückend und animiert fast zum Femdschämen und auch die "Kotzbrocken" gibts an vielen Ecken,vielleicht will einen der Regieseur einen Spiegel vorhalten,damit man sich selbst erkennt.Aber eigentlich weiss ich nicht so recht,warum ich mir das ansehen sollte.
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13 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der ganz normale Wahnsinn, 8. April 2005
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Hundstage (DVD)
Sicherlich ein ziemlich harter Film - Aber so ist nun mal die Welt.
Diesen Film werden nicht alle mögen - vielleicht auch weil sie sich selbst erkennen ?
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Hundstage
Hundstage von Ulrich Seidl (DVD - 2005)
EUR 8,99
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