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Wir sind am Beginn des 20. Jahrhunderts. Strom, Gas und Telefon für alle sind noch Visionen einer nicht allzu fernen Zukunft. In diese Zeit hinein wird der französische Autor Marcel Pagnol geboren, der uns beide Filme erzählt. Sein Vater ist Volkschullehrer, seine Mutter Schneiderin. Elfjährig verbringt Marcel den Sommer in einem Landhaus in den Hügeln über Marseille.

Der erste Films zeigt uns diese Ferien, in denen vieles, aber auch wiederum nichts Besonderes passiert. Es gibt weder dramatische Konflikte, noch schwerwiegende Probleme. Der Ruhm des Vaters ist die Folge eines wahrhaftigen Sonntagsschusses auf der Jagd. Darüber hinaus erleben wir nichts weiter als die Abenteuer und die sich ausdehnende Welt eines kleinen Jungen in seinen Sommerferien.

Aber dennoch geht von diesem zauberhaften Film eine eigenartige Magie aus. Erinnerungen an die eigene Kindheit werden wach. Tage des unbekümmerten Herumtollens voller Abenteuerlust und Entdeckerfreude kommen zu uns zurück. Wir leben wieder wie früher im Augenblick. Und damit durchströmt uns wenigstens für die Zeit des Zuschauens wieder dieses wunderbare Gefühl der Sorglosigkeit, das wir irgendwann verloren haben.

Im zweiten Film wartet die Familie nicht erst bis zum nächsten Sommer. Bereits zu Weihnachten ist man wieder in den Hügeln. Dann zu Ostern, und schließlich findet die Mutter Wege, um jedes Wochenende dort zu sein. Marcel verliebt sich zum ersten Mal, wenn auch unglücklich.

Auch dieser Film überrascht mit seinem unverstellten kindlichen Blick, der klaren und eindringlichen Bildsprache und dem feinen Humor seiner Erzählweise. Erst mit dem frühen Tod der herzkranken Mutter und des besten Freundes tangiert auch die andere Seite des Lebens kurz diesen Film. Marcel kauft später für seine Filmfirma unbesehen ein Schloss. Als er es in Besitz nehmen will, schließt sich der Kreis. Dort war die Familie beim Durchqueren fremden Eigentums peinlich gestellt worden als sie den langen Weg zu ihrem Landhaus abkürzen wollte.

Beide Filme bezaubern in einer unbeschreiblichen Weise. Die wunderbaren Bilder, die langsame Kameraführung mit ihrem Sinn fürs Detail, sanfte Schnitte und das harmonische Spiel aller Darsteller unterstützen unser Abgleiten in vergangene Zeiten und Gefühlswelten. Danach fühlt man sich wohl und froh. Überaus empfehlenswert.
99 Kommentare45 von 46 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 14. November 2010
Die beiden Filme entführen uns ins Frankreich des 19. Jahrhunderts, das sich seinem Ende zuneigt. Der kleine Marcel, Sohn eines Volksschullehrers und einer Schneiderin, erzählt als Erwachsener die Geschichte seiner Kindheit. Es ist eine ganz und gar unspektakuläre Geschichte. Schon mit 5 Jahren hat er ein Geheimnis. Wenn seine Mutter mal keine Zeit für ihn hat, darf er in der Klasse seines Vaters in die hinterste Bank sitzen, er ist ja ein lieber Junge, der überhaupt nicht stört.
Und da hat er offenbar zusammen mit den sechs- bis siebenjährigen Jungen der Klasse unbemerkt das Lesen gelernt, und dieses Geheimnis wird erst entdeckt, als Marcel heftig einem Satz widerspricht, den sein über alles geliebter Vater an die Tafel schrieb.
Seine entsetzte Mutter meint, es sei viel zu früh, dass das frühreife Kind in all die verwirrenden Geheimnisse des Lebens eingeweiht würde, und verschloss fortan den Bücherschrank vor ihm. Sie hat wahrhaftig Angst, ihm müsse ja "der Kopf platzen"!
Als Marcel 11 Jahre alt wird, mietete sein Papa zusammen mit seinem Onkel ein altes Bauernhaus in der Provence, in dem die beiden Familien die Sommerferien verbringen. Und damit beginnt für ihn eine herrliche Zeit: zusammen mit Lili, einem einheimischen Bauernjungen, entdeckt er eine ganz neue Welt.

Der zweite Film: Aus dem kleinen Marcel ist ein überaus fleißiger Schüler geworden, der sich mit Eifer auf die Aufnahmeprüfung in das Gymnasium vorbereitet. Aber an den Wochenenden gibt es für die ganze Familie - Marcel hat einen Bruder und ein kleines Schwesterchen - nichts anderes, als ihr geliebtes Ferienhaus in der Provence.
Dort fühlt Marcel das erste mal in seinem jungen Leben dieses verflixte Kribbeln im Bauch, als er einem überaus hübschen Mädchen begegnet. Doch leider entpuppt sich die angebetete Isabelle als kleines Biest, das es faustdick hinter den Ohren hat. Aber es gibt ja noch den bewährten Freund Lili, der allerdings nicht mehr so viel Zeit mit Marcel verbringen kann, weil er schon "Haare an den Beinen hat", und deshalb als "Mann" zu Hause mithelfen muss.

Dem erwachsenen Marcel gelingt es mit seinem erzählenden Kommentar meisterhaft, den Zuschauer in die Geheimnisse und Schönheiten der Provence mitzunehmen. In wundervollen Bildern darf man seine Erlebnisse miterleben. Man wird entführt in (Zitat): "die unschuldigen Abenteuer einer Idylle aus Sonne und Lavendel". Der Regisseur Yves Robert (Der Krieg der Knöpfe u.A.),die schauspielerische Leistung vor allem von Julien Ciamata als Marcel, Phillippe Caubère als Papa und Nathalie Rousell als Mama Augustine garantieren ein wundervolles Filmvergnügen.
Es sind zwei Filme, die Lust machen auf die zugrunde liegenden Bücher von Marcel Pagnol.

Obwohl der zweite Film etwas abfällt, kann ich den beiden Filmen nur uneingeschränkt 5 Sterne geben
eboku
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0Kommentar12 von 12 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
... wie in diesen beiden Filmen. Sowohl der "Ruhm meines Vaters" als auch "Das Schloss meiner Mutter" schildern Kindheitserinnerungen des französischen Schriftstellers, Bühnen- und Filmautors Marcel Pagnol, die das bescheidene, aber harmonische Leben seiner Familie um die Jahrhundertwende nachzeichnen.
Im Mittelpunkt des ersten Teils stehen die idyllischen Ferien im Hochland der Provence. Marcel, der Junge aus der Stadt, entdeckt mit seinem neuen Freund, dem Bauernsohn Lili, die Geheimnisse des Hochlandes und der Zuschauer taucht mit ein in die Atmosphäre flirrender Sommerwiesen und angenehm kühler Nächte, entdeckt Höhlen in den Felsmassiven und genießt das geruhsame Leben des Bergdorfes. Sommer wird zum Synonym für Freiheit, Idylle, Geheimnis und Abenteuer, wie es nur die (unbeschwerte) Kindheit bietet. Den Ruhm des Vaters gilt es dann nach einer mit Spannung erwarteten Fasanenjagd zu bestaunen.
Im Mittelpunkt des zweiten Teils stehen Marcels erste große Liebe und die sich daraus ergebende Enttäuschung sowie die Einsicht, dass "Männerfreundschaften" wichtiger als Liebeständeleien sind. Auch wenn die kleine Isabel sicher ganz neue Geheimnisse zu erschließen weiß, so muss Marcel doch einsehen, dass sie ihn nicht als Gleichwertigen behandelt und kann am Schluss zu seinem treuen Lili zurückkehren.
Überschattet werden die sonnendurchfluteten Tage durch eine demütigende Erfahrung durch einen der Schlosswächter und den am Ende stehenden Tod der Mutter. Im Rückblick bleiben jedoch die Erinnerungen an wundervolle Sommertage bestehen, die so viel Sonne in das Herz haben tragen können, dass es ein ganzes Leben lang davon zehrt.
Sommer- und Kindheitsbilder, an denen man sich nicht satt sehen kann, wunderschön fotografiert und von leisem Humor getragen.
Sehr Sehenswert!
0Kommentar108 von 115 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 10. März 2009
...erst-und mehrmalig gesehen als ARD-Ausstrahlung ....und dabei nicht umgeschaltet - und das will was heißen !!!
Brilliante filmische Erzählung in bester photograpischer, detailversessener Qualität - ein Fest für die Sinne, nicht nur für Fans des klassischen französischen Films.....
Kann mich meinen Vor-Rezensienten daher nur anschließen...!!
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am 21. September 2010
Der erste Teil "Der Ruhm meines Vaters" ist eine herzerwärmende Geschichte mit großartigen Akteuren. Es macht einfach Spaß, die Abenteuer des kleinen Marcel und seiner Familie mitzuerleben. Die kindlich-naive Erzählweise ließ mich oft schmunzeln, leicht beschwingt wird hier vor tollen Kulissen und Landschaften das Kind-sein im Zuschauer wiedererweckt. Die unbekümmerte Atmosphäre saugt einen buchstäblich ins Geschehen. Lange schon habe ich nicht mehr so einen anrührenden Film gesehen, durch den man sich einfach fallen lassen und genießen kann. Für diesen Teil ganz klar fünf Sterne!

Noch vom ersten Teil beseelt folgte sogleich Teil zwei, "Das Schloss meiner Mutter". Die identische Schauspielerriege macht auch hier wieder durchweg alles richtig. Nur die Gesamtgeschichte hat mir im Gegensatz zum ersten Teil weniger gefallen. Oftmals fehlt der große rote Faden, die Einzelgeschichten greifen nicht gut genug ineinander. Das Cover suggeriert, dass der zweite Teil eher eine Liebesgeschichte ist. Das Mädchen spielt jedoch nur im ersten Drittel eine Rolle und verschwindet plötzlich. Das ist ein unschöner Bruch, wirkte "Der Ruhm meines Vaters" doch weitaus stringenter. Technisch gesehen kann Teil zwei leider auch nicht ganz mit dem ersten mithalten. War die Erzählstimme aus dem Off in Teil eins noch klar und deutlich zu hören, schwankt die Tonqualität hier gewaltig. Eine kurze Passage im Film (ein Teil eines Gespräches zwischen Marcels Eltern) wurde nicht synchronisiert bzw. nachträglich in den Film geschnitten, worauf auch zu Anfang des Filmes hingewiesen wird. Es sind nur ein paar Sätze, doch trüben sie das Gesamtbild auch ein wenig, zumal in dieser Passage nicht automatisch Untertitel erscheinen. Somit kann ich diesen Teil nur mit drei Sternen bewerten, was einer Gesamtwertung von vier Sternen entspricht.

Doch allein schon wegen Teil eins ganz klare Kaufempfehlung!
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Eine liebe Mailfreundin hatte mir vor Monaten Marcel Pagnols Roman "Eine Kindheit in der Provence" wärmstens empfohlen, aber ich kam, eingedeckt mit allerlei Lesematerial, leider bislang noch nicht dazu dieses Buch zu lesen. Ein schwerer Fehler, wie ich dieser Tage feststellen musste, seit ich, dank der Rezension von :-) die beiden DVDs zum Film sah.

Die Filmhandlung spielt Ende des 19.Jahrhunderts und Anfang des 20. Jahrhunderts.

Der Ich-Erzähler Marcel berichtet von seiner Kindheit, die für die Augen des Zuschauers filmisch in prächtigsten Farben präsentiert wird.

Der Vater des Kindes ist Lehrer in der Provence, die Mutter, eine Schneiderin, gibt der Familie fürsorglichen Halt und zeigt sich als besonders liebevolle Gattin. Marcel, ein aufgeweckter Junge, kann bereits im Alter von 5 Jahren lesen und beobachtet neugierig seine Umgebung, die sich als positiv idyllisch darstellt.

Marcels Vater steigt recht bald zum Hauptlehrer an einer Volksschule in Marseille auf und ist bemüht seinen Sohn schulisch so zu fördern, damit dieser das Gymnasium besuchen kann, um später studieren zu können. Gleichzeitig aber hat der Vater Angst seinen Sohn zu verlieren, wenn dieser sich intellektuell weiterentwickelt. Da er ein guter Vater ist, neidet er dem Sohn den zukünftigen Aufstieg nicht, sondern tut alles für dessen Förderung. Auch zu den beiden Kindern, die im Anschluss geboren werden, verhalten sich die Eltern sehr sensibel, umsorgend und vollkommen uneigennützig.

Durch den Besoldungsaufstieg ist es möglich, dass die Familie gemeinsam mit der Familie der Tante Marcels ihre Sommerferien in einem Haus in der Provence verbringen können. Marcel ist zu diesem Zeitpunkt 11 Jahre alt. Vater und Onkel gehen dort auf die Jagd, die Frauen betreuen die Kinder und für alle erschließt sich die wundervolle Landschaft der Provence. Das Licht und die Farben, die sonnendurchfluteten Hügel, die Kanäle, die alten Dörfer und die schönen Landsitze als auch märchenhaften Schlösser....Man kann sich an den wundervollen Bildern nicht satt sehen.

Die gemeinsamen Mahlzeiten der Familien vor dem Haus sind voller Harmonie und diese Grundstimmung zieht sich wohltuend durch den ganzen Film.

Gezeigt wird die Freundschaft Marcels zu einem etwa gleichaltrigen Bauernjungen, wie auch zu einem Mädchen, in das er sich zunächst auf kindliche Art verliebt.

Auf allem, was geschieht, liegt ein Zauber, der offenbar vom Licht der Provence ausgelöst wird.

Die Familie ist so begeistert von dem Leben auf dem Lande, dass sie in der Folge auch die Wochenenden dort verbringen. Noch ist der 1. Weltkrieg in weiter Ferne und man genießt das gemeinsam Glück der Idylle, das sich tief ins Gedächtnis Marcels eingraben wird....

Der Film ist ein einziger Genuss. Er hat geradezu therapeutische Wirkung. An Tagen, an denen man sich etwas niedergeschlagen fühlt, wirkt dieser Streifen vortrefflich als Stimmungsaufheller. Ärzte sollten ihn depressiven Patienten verschreiben dürfen.

Er ist Balsam für die Seele!

Die schauspielerische Leistung der Darsteller ist bestens, auch an der Ton- und Bildqualität gibt es nichts zu beanstanden.

Empfehlenswert.
99 Kommentare7 von 8 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 25. März 2013
Das war etwas für's Herz und den Verstand !. Man kann richtig traurig werden, wenn einem vorgeführt wird, wie anspruchslos, einfach und dabei doch so glücklich und reich eine Jugend sein kann ! Das müßte Pflichtlektüre werden an den Schulen, damit dem übersteigerten Anspruchsdenken der heutigen jungen Generation wenigstens etwas Nachdenklichkeit entgegengesetzt wird. Die filmische Umsetzung des Romanes von M.P. ist m.E. sehr gut gelungen, was nicht die Regel darstellt.
U.S.
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am 18. Januar 2013
Wer sich in den Süden Frankreichs versetzen lassen möchte in eine Zeit in der es noch nicht solch eine Hektik gab ist hier genau richtig. Man auch erst das Buch lesen und dann den Film gucken und ist trotzdem noch hingerissen. Ich empfehle aber auf jeden Fall auch das Buch, auf dem der Film basiert.
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am 2. August 2011
Ich hatte die Vorlagen dieser Filme, die Erzählungen von Marcel Pagnol, schon gelesen, und sie hatten mir gut gefallen. Dennoch hatte ich gezögert, als ich von den Verfilmungen hörte. Die Handlung erschien mir (im Gegensatz zu "Die Wasser der Hügel") als für einen Film nicht dramatisch genug. Nett und schön zu lesen, aber das als Film? Ich habe mir die DVD dann doch zugelegt, und wurde auch hier positiv überrascht. Die Filme sind schlichtweg schön. Man schaut sie sich an, man schaut sie sich mehrfach an und findet sie schön, findet sie gut. Ob es an der Besetzung liegt (sehr gut und sehr sympathisch: Nathalie Roussel als Mutter), an den herrlichen Landschaftsaufnahmen - es kommt wohl vieles zusammen, und es ist wohl auch nicht immer detailliert erklärbar, was einen guten Film ausmacht...
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am 9. September 2011
Ein Muss für Cineasten. Sehr gute Schauspieler, gutes Buch sehr schöne Bilder und vorallem eine Sprache von der wi noch einiges lernen können. Eine kurzweiliger Film voller Gefühle.
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