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4.0 von 5 Sternen Ein typisches Running-Wild-Album...
Ist *Rogues En Vogue* jetzt eigentlich eine gute oder eine schwache Scheibe? Eine Frage, die man leider gar nicht so leicht beantworten kann. Ich halte die hier aufgezeichneten 5-Sterne dabei allerdings genauso für übertrieben, wie es die 1-Sterne Bewertungen sind. Mit den Augen des Fans und der rosaroten Brille ist natürlich jedes Album von Running Wild,...
Veröffentlicht am 28. Juni 2011 von Markus Schmidl

versus
18 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Aufs Riff gelaufen und abgesoffen
Gehen Sie von Ihren Boxen weg und lassen Sie die Pegeleinstellungen ihres Verstärkers oder Autoradios so, wie sie waren. Ihre Geräte sind völlig in Ordnung!

Das ist wohl ohne weiteres das schon aus produktionstechnischer Sicht armseligste Metal-Album, welches auf dem Markt erhältlich ist. Erinnern Sie sich noch, als Sie Ihre Verwandten im...
Veröffentlicht am 13. Oktober 2009 von Matti


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18 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Aufs Riff gelaufen und abgesoffen, 13. Oktober 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Rogues en Vogue-Basisversion (Audio CD)
Gehen Sie von Ihren Boxen weg und lassen Sie die Pegeleinstellungen ihres Verstärkers oder Autoradios so, wie sie waren. Ihre Geräte sind völlig in Ordnung!

Das ist wohl ohne weiteres das schon aus produktionstechnischer Sicht armseligste Metal-Album, welches auf dem Markt erhältlich ist. Erinnern Sie sich noch, als Sie Ihre Verwandten im Auslandsurlaub über ein analoges Telefon mit Wählscheibe angerufen haben? Ungefähr so klingt auch "Rogues En Vogue". Das ist leider kein Spaß! Raus mit der Wut, für diesen Mist auch noch Geld bezahlt zu haben!

Man kann doch wohl von jemandem wie Rolf Kasparek, der schon länger als 20 Jahre am Produktionsprozess seiner Alben unmittelbar beteiligt ist, erwarten, dass er sein Handwerk inzwischen gelernt hat. Nö, er tritt den Gegenbeweis an.

Wenn auch auf den beiden zuvor erschienenen und auch schon nicht gerade tollen Vorgängern ein Drumcomputer zu hören war - ich fands nicht mal tragisch, das kommt Genreübergreifend ja nun öfter vor - so enthielten die Scheiben wenigstens noch einige richtig gute Songs (u.a. Victory, Pirate Song). Hiervon ist , selbst nach damals 3 Jahren Wartezeit auf "Rogues En Vogue", auch nichts geblieben. Das hier ist ganz einfach uninspiriertes, ganz entfernt an Running Wild erinnerndes Riffgeschrubbe, das sich wie mit einem Billig-PC aufgenommen anhört. Den Käufer (also Sie!) mit solch einer Qualität abzuspeisen, grenzt schon fast an Betrug.

Zu "Pile Of Skulls"-Zeiten hätten die Songs maximal als Aufwärmübung für Konzerte dienen können, wären aber zur Veröffentlichung selbst als B-Seiten oder Bonustracks zu schlecht gewesen.

Auf Piratenmetallisch gesprochen heißt das: Alle Alben von "Under Jolly Roger" bis einschließlich "Black Hand Inn" sind eine uneingeschränkt empfehlenswerte Piratenflotte, die stolz und unversenkbar jedem noch so stürmisch tosenden Kritikermeer standhalten kann. "Rogues En Vogue" hingegen ist ein alter Krabbenkutter, der in einem fast ausgetrockneten Seitenarm der Elbe vor sich hin modert. Oder meinetwegen auch Kaspareks jämmerlicher Versuch, seinem einstigen Flaggschiff mit einem Tretboot hinterherzudümpeln.

Zwei Zacken eines einzigen kümmerlichen Sterns. Eine aus Achtung für die erreichten Leistungen einer Band, die unter Kaspareks Führung vom Beginn bis zur Mitte der Neunziger mal eine wichtige Rolle gespielt hat, was man einfach anerkennen muss. Die andere für den einen immerhin relativ guten Song "Libertalia", der Ihnen als potentieller Käufer dieser Basic-Version aber, wie zum Hohn, auch noch vorenthalten wird, da er nur auf der Limited Edition dieses Trauerspiels erhältlich war. Tja!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein typisches Running-Wild-Album..., 28. Juni 2011
Rezension bezieht sich auf: Rogues en Vogue-Basisversion (Audio CD)
Ist *Rogues En Vogue* jetzt eigentlich eine gute oder eine schwache Scheibe? Eine Frage, die man leider gar nicht so leicht beantworten kann. Ich halte die hier aufgezeichneten 5-Sterne dabei allerdings genauso für übertrieben, wie es die 1-Sterne Bewertungen sind. Mit den Augen des Fans und der rosaroten Brille ist natürlich jedes Album von Running Wild, auch bereits im nicht gehörtem Zustand, seine 5 Sterne wert, aber wenn man diese Scheibe mit einem gewissen Maß an Objektivität betrachtet, wurde keine CD veröffentlicht, die es mit Klassikern wie z.B. *Port Royal*, *Pile Of Skulls* oder *Masquerade* aufnehmen kann.

Den Bewertern, die recht überkritisch es nicht *über das Herz brachten* mehr als nur einen Stern zu vergeben sei mal, rein rethorisch, die Frage gestellt was diese Scheibe so schlecht machen sollen? Was macht Rolf Kasparekt seit den 80er Jahren? Richtig, es ist True-Metal und nichts anderes, und in diesem Genre bewegt er sich mit traumwandlerischer Sicherheit, durchbricht dabei weder die Genre-Grenzen, noch versucht er sich mit irgendwelchen unsinningen Modeerscheinung zu belasten. Einfach nur Heavy Metal. Warum sollte aber ausgerechnet diese Scheibe schwächer sein als andere Running-Wild-Scheibe?

Die Antwort darauf ist schnell zur Hand. Der Sound entspricht nicht den Erwartungen, der Sound klang eher dürftig, gerade mal so, als wäre die Produktion im Demo-Stadium stehen geblieben. Ich gebe zu, daß ich im ersten Moment ebenso enttäuscht war, wie so mancher 1-Sterne-Bewerter. Aber ist deshalb gleich ein Scheibe komplett schwach nur weil der Sound nicht zu stimmen scheint? Und vor allem, wie wirkt die Scheibe im gereiften Zustand etwa sechs Jahre nach Veröffentlichung? Es kann sein das so mancher *echter Metal-Fan* die Scheibe bockig ignoriert, aber ich für meinen Teil mußte nach mehreren Hördurchgängen feststellen das der Klang, sowie die Songs zu reifen wissen. Eine hammerharte und knochentrockene Produktion, wie seinerzeit auf *Black Hand Inn*, wird zwar deshalb auch nicht daraus, aber ich glaube auch nicht das Kasparek vor hatte irgendetwas zu kopieren, sondern einfach nur versuchte ein wenig zu experimentieren. Und das ist ihm sehr gut gelungen.

An frühere Großtaten kann er dabei zwar nicht anknüpfen, aber er hält den typischen Standard, genauso wie er den Standard auf den beiden Vorgängerscheiben mühelos halten konnte. Wer also unbedingt Innovationen mit aller Gewalt im Metal suchen muß, dem rate ich von dieser Stelle aus *Finger weg, besser einen Bogen um diese Scheibe und Running Wild machen*. Wer aber den Spaß an der Musik noch nicht verloren hat, der kann bei *Rogue En Vogue* bedenkenlos zugreifen. Auch wenn der Sound etwas gewöhnungsbedürftig ist, die Songs haben Dampf, Klasse und spannende Strukturen. Hier gibts keine Langeweile.

FAZIT: ich find's gut...
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Solide, aber nicht mehr die Klasse der Vorgänger!!, 10. März 2005
Rezension bezieht sich auf: Rogues en Vogue-Ltd.Edition+Bo (Audio CD)
Noch ein weiteres Heißersehntes Album 2005. Nach den ersten 2 Enttäuschungen(Masterplan, Priest) muss jetzt Onkel Rolf den Karren wieder zum Rollen bringen. Dummerweise hatt's in meinen Augen auch nicht (ganz) hingehauen. Aber der Reihe nach.
In gewohnter Manier ist auch „Rogues en Vogue" ist wieder ein ganz typisches Album geworden. Bemerkenswert ist, dass Rolf die Platte bis auf die Drums fast komplett allein eingespielt hat. Was bei der neuen Cd auffällt ist das die Drums besser klingen und Rolf's Chorus jetzt auch mehrstimmig ist. Wo sich die „RW Gegner" mit Sicherheit wieder aufregen werden ist die Tatsache das diese Scheibe so klingt wie alle anderen auch. Aber auch bei Running Wild gibt's nicht viele Kompromisse. Oder meint ihr Running Wild wird gehört weil Herr Kasparek eine echte Gesangsperle ist??? Warum hören die Leute wohl AC/DC, Megadeth oder auch Linkin Park? Weil sie deren Stil mögen, auch wenn der nur aus 3 Riffs besteht. Man weiß direkt dass man sich (meistens)auf die Jungs verlassen kann wenn man sich eine Platte zulegt.
Nun aber wieder zur neuen Scheibe. Insgesamt wie gesagt solide Riffs, gute Songs, man wird als Fan von Anfang an gut bedient. Und doch muss ich in einigen Punkten der Kritik von Amazon zustimmen, denn auf „Rogues en Vogue" gibt es doch schon einige(gravierende) Schwächen. Insgesamt wirkt die Platte teilweise doch etwas Ideenlos und es fehlt hier und da doch die Durchzugskraft(„Draw the Line", Skull & Bones", „Born Dead, Dying Worse"). Diese Frische von „Brotherhood" oder auch „Victory" fehlt doch an etlichen ecken. Auf „Rivalry" will ich erst gar nicht anspielen dann wird's noch schlechter. Gut die Platte hat auch Kracher(„Angel of Mercy", „Black Gold", „Rogues en Vogue") in typischer „RW" Manier, wo man sich direkt zu hause fühlt. Leider sind die aber von zu viel „Durchschnittskost" umgeben, die den eigentlich guten Eindruck doch schon trüben.
Kommen wir zum Fazit. Alle Fans von Rolf werden diese Platte wohl besitzen und sie auch loben. Ich bin eigentlich auch ein Fan der Band, aber mir ist das Album hier insgesamt zu wenig. Nicht das ich was anderes erwarte, nein ich will auch das typische Running Wild Riff. Aber nicht so „Einfallslos und lasch" wie die Platte doch manchmal rüberkommt. Da wurde man mit den letzten Platten doch besser bedient, die auch ihre Schwächen hatten, aber dafür einfach auch mehr Kracher das man getrost ein insgesamt Positives Resümee ziehen konnte. Sorry, aber für mich schippert Rolf's Flaggschiff zurzeit in etwas zu „seichten Gewässern"
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2.0 von 5 Sternen Halbherziges Running Wild Album, nicht mit den Klassikern zu vergleichen, 21. Januar 2012
Von 
Sascha Hennenberger "sascha332" (Renchen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Rogues en Vogue-Basisversion (Audio CD)
Was hat Rock 'n Rolf denn hier wieder fabriziert? Es tut mir leid es sagen zu müssen, aber spätestens seit "The Rivalry" haben seine Alben qualitativ abgenommen. Konnten schon die beiden Vorgängerscheiben "Victory" und "The Brotherhood" schon nicht mehr so richtig überzeugen, so kann es "Rogues en Vogue" noch viel weniger. Das fängt schon bei dem kitschigen Cover an, das ohne die albernen Skelette sogar noch recht gut ausgesehen hätte. Weiter geht es mit der lieblosen Musik! Gerade mal 3 Songs schaffen es zu überzeugen, die da wären "Black Gold", "Dead Man's Road" und das elf-minütige epische "The War". Der Rest? Bei dem ist von dem treibenden Power Metal, der in vergangenen Tagen regierte nicht viel vernehmen. Die Songs klingen eher nach Hard Rock, ohne dabei die dafür typische freche, rotzige und / oder coole Attitüde zu bekommen. Vor allem die ersten 3 Songs klingen da wirklich nur durchschnittlich. Ebenso verhält es sich mit der Produktion, die mich nicht wirklich begeistern kann. Die Drums und Gitarren bollern ohne Druck aus den Boxen, der Gesang ist viel zu laut, die Gitarren könnten von einer Gothic Metalcombo kommen und die Bass-Drums ist viel zu leise. Wo sind Hymnen im fetten Soundgewand, wie man sie auf Killeralben wie "Death or Glory", "Blazon Stone", "Pile of Skulls" oder "Black Hand Inn" gewohnt war??? Die Zeiten scheinen leider vorbei zu sein, denn hier bleibt lediglich ein Metalalbum besseren Durchschnitts übrig. Vor solchen Piraten kann man sich definitiv nicht mehr fürchten.
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Rock`n`Rolfs zweiter Frühling, 12. April 2005
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Rogues en Vogue-Ltd.Edition+Bo (Audio CD)
GUT DASS ICH ES DOCH GEKAUFT HABE!!!
Sicher, Musik ist Geschmacksache, Metal allemal und Running Wild sowieso.
Ich persönlich mag den sehr hellen Gesang den Herr Kasparek hier präsentiert. Ist mir allemal lieber als wenn irgendein Pansen versucht drei Oktaven tiefer zu brüllen und dabei klingt wie ein pubertierender Milchbubi im Stimmbruch, der versucht einen auf groß und gefährlich zu machen.
Klar, es klingt bei einigen Songs so als würde mit einem Megaphon aus dem Nachbarzimmer gesungen, aber war das nicht bei Running Wild immer schon so? Meine Empfehlung hier: Einfach dreimal so laut machen, dann gleicht sich das wieder aus.
Ansonsten ist die Produktion unglaublich clean und fett, allen zum Trotz die hier merkwürdigerweise das Gegenteil behaupten. Es ist zwar leicht zu erkennen, dass auch diesesmal kräftig vom PC getrommelt wird, aber mich stört das nicht wirklich.
Aber zurück zum Sound:
Schon bei den ersten Takten von "Draw The Line" wackelte bei mir sprichwörtlich die Wand. Umso seltsamer, als meine Anlage noch extrem Leise eingestellt war. Als ich vorsichtig den Regler aufdrehte erlebte ich eine Offenbarung wie ich sie seit Jahren nicht mehr hatte. EIN IRRER SOUND! Einfach gigantisch. Vielleicht am ehesten zu vergleichen mit Hammerfalls "Legacy of Kings"-Album.
Wahrscheinlich merkt man es, mir fehlen jetzt noch fast die Worte. Die Bässe sind so sauber wie ich es bei bisher keinem Album in meiner umfangreichen Sammlung gehört habe. Gut - Rolf hat damit schon einen neuen Stil entworfen, vielleicht am ehesten als "Synthy-Metal" zu bezeichnen, weil alles schon recht digital bearbeitet zu sein scheint, aber wer zum Teufel kümmert sich darum?
Meine Empfehlung: Ein absolutes MUSS
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Neues Album enttäuschend, 22. Februar 2005
Rezension bezieht sich auf: Rogues en Vogue-Ltd.Edition+Bo (Audio CD)
Voller Spannung und Vorfreude habe ich auf "Rogues en Vogue" gewartet und nach zweimaligem Durchhören des neuen Albums, kann ich sagen, daß ich schon ziemlich enttäuscht bin.
Ich bin seit vielen, vielen Jahren treuer Fan von RW, war seit der "Pile of Skulls"-Tour auf jeder Konzerttour dabei.
Nach den eher rockigen und quirligen letzten RW-Alben hatte ich eigentlich wiedermal ne Scheibe erwartet, die Richtung "Rivalry", "Masquerade" oder meinem absoluten Favorit "Black Hand Inn" geht. Nix war's ! Es geht im Prinzip so weiter wie auf den letzten Alben, die Songs sind durchweg sehr abwechslungsreich, zackig, melodiös, zuweilen fast verspielt. Rolf singt wieder sehr hoch und hat ne Menge Schwingungen in seine Stimme eingebaut, was mir persönlich nicht so zusagt, da ich finde, daß sich Rolf in etwas tieferer und sonorerer Stimmlage besser anhört.
Wer wie ich entweder auf die typischen RW-Hymnen á la "Ballad of William Kidd", "War and Peace", "Black Hand Inn" oder "Lead or Gold" steht, oder so Klopfer wie "Masquerade", "Whirlwind" oder "Riding the Storm" bevorzugt, wird bei "Rogues en Vogue" bitter enttäuscht werden. Nach meiner Meinung befindet sich kein einziger Höhepunkt auf dem Album, wobei ich mal "Skull & Bones" und den Titelsong ausklammern möchte, da mir diese beiden Songs am meisten ins Ohr gestochen haben. Der Rest ist bitterer Durchschnitt, Songs die man nach einmaligem Hören schnell wieder vergisst. Okay, es gab bisher auf fast allen RW-Alben ein paar Songs, die ich eher durchschnittlich fand, auf "Rogues en Vogue" sind es aber acht, neun Stück und damit eindeutig zuviel. Auch fehlt mir einfach die Power und Geradlinigkeit, die endlosen Double-Bass-Läufe und den Chorus zum Mitgrölen. Das, was ich an RW immer am meisten geschätzt habe, die Geradlinigkeit und Power ist spätestens auf "Rogues en Vogue" fast vollständig verloren gegangen. Man könnte sagen, "ReV" fehlt die Bodenständigkeit, das Fundament, es wirkt alles sehr "umeinandergespielt", der Rhythmus wird sehr oft gewechselt, viele Breaks sind drin, es fehlt einfach sowas wie ein roter Faden, der sich durch das ganze Album zieht und man sich vorkommt, als würde man in einer Geschichte mitspielen. Dem Album fehlt einfach die Identität, die einzelnen Songs stehen nicht in Harmonie zueinander, man sucht verzweifelt nach Highlights oder etwas Besonderem. Nicht mal ein richtiges Intro ist drauf.
Auch gefällt mir der Sound nicht, er ist zu "poppig", es fehlt der Druck und die Energie.
Sorry Jungs, das war nix ! Ich warte weiter auf das nächste Killer-Album von Euch ! Gruss Dirk
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Auf ein Neues, 3. März 2005
Rezension bezieht sich auf: Rogues en Vogue-Ltd.Edition+Bo (Audio CD)
Als Die-Hard RUNNING WILD Fan gefällt mir die Platte gut. Ich muss aber auch sagen, dass Sie zu den schwächsten Veröffentlichungen der Metalpiraten gehört. Der Opener DRAW THE LINE ist absolut genial und würde, wenns nach mir ginge, den Weg auf eine Best-Of finden. Der zweite Song ANGEL OF MERCY ist ebenfalls noch super, ist aber leider der einzige schnellere Song. Ansonsten wird der mit VICTORY und THE BROTHERHOOD eingeschlagene Weg hin zum Riff orientierten Mid-Tempo Metal weitergeführt. Ausfall gibt es keinen (keine Balladen, wie gehabt), alle Songs haben einen gewohnt hohen Standard und eine schwächere RUNNING WILD Platte ist immer noch besser als der Großteil der gesamten Szene. Der 10-minütige Abschluss THE WAR ist etwas ungewöhnlich, da er trotz der ernsten Lyrics relativ fröhlich daherkommt. Ist aber mal eine Abwechslung und macht durchaus Spass.
Über den Sound will ich hier nichts sagen, weil in erster Linie die Musik zählt. Und Songs wie die oben genannten kann man nicht kaputtproduzieren.
3 Punkte daher nur deshalb, weil Rolf mal ein Album namens BLACK HAND INN rausgebracht hat.
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Plain- Pure- Let the guitars speak!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!, 22. Februar 2005
Rezension bezieht sich auf: Rogues en Vogue-Ltd.Edition+Bo (Audio CD)
Hi! Also mal vorne weg, inovation darf man hier kaum erwarten...Rolf bleibt sich und seiner Musik treu! Ud das ist gut so! Kein Prog geschrotte- Straighte purer Metal der voll auf die Nüsse geht! Gut, der Sound, insb. Rolf's voice klingt wie in einem hinterkämmerchen aufgenommen, sehr transparent und doch, finde ich hat es Rolf geschafft seiner Musik ein Stück seriösität mit auf dem Weg zu geben. Wobei??? Die Drums klingen immer noch wie von Angelo Sasso eingespielt, aber Hand aufs Herz, das ist der Running Wild Sound. Alles im allen ein Hammergeiles Album, super straightes riffing, geniale solis, etc... Das einzige wo ich ehrlich enttäuscht bin ist das auf dieser CD keine ekstasischen Bilder von Rolf drauf sind. Schluchz...Segelgesetzt und ab in den Einkaufskorb.
Entweder hassen oder lieben!? Dann doch lieber lieben, denn sowas bietet der Markt nur selten- Hey Rolf, wenn de das ließt "Thumbs up!"
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Desaströser Sound, 31. Dezember 2011
Rezension bezieht sich auf: Rogues en Vogue-Basisversion (Audio CD)
Die Songs sind eigentlich gar nicht mal so schlecht auf dem Album - es liegt viel mehr an der dünnen drucklosen matschigen Produktion. Die Gitarren hören sich an als wenn sie verfremdet wären oder im Keller aufgenommen oder sollen das Synthie-Gitarren sein oder sind die Gitarren vielleicht auch vollkommen am Keyboard entstanden, das Schlagzeug hört sich an als ob man auf Papp-Bechern herumtrommelt. Der Bass ist nur ein einziges Gewummere und nur theoretisch wahrzunehmen -- irgendwas wummert halt im Hintergrund rum. Schlicht und einfach ist der Plastik-Sound diesmal eine einzige Katastrophe -- einzig die Stimme von Rolf Kasparek ist normal zu hören. Bei den Songs hat man die Linie des letzten Albums fortgeführt dass man auf langsamere im Mainstreambereich beheimatete sehr eingängige Hardrock-Songs setzt. Der einzig schnellere Titel ist "Angel of Mercy". Leider kann, auch aufgrund des grausigen Gesamtsounds, kaum ein Song wirklich überzeugen.
Der Riff-lastige Einstiegs-Groover "Draw the Line" ist ganz gut gelungen, das etwas cheesy Gute-Laune-Stück "Born Dead, Dying Worse" überzeugt mich, "Soul Vampires" und der etwas schnellere Titelsong "Rogues en Vogue" haben einen recht netten Refrain. Der obligatorische historische Long-Track "The War" ist auch einigermassen gut gelungen mit netten Melodien und Einsprängseln von bekannten historischen Melodien.
Es ist sehr schade dass der präziss spielende geniale Angelo Sasso nicht mehr dabei ist, aber auch Neu-Trommler Matthias Liebetrud kann man für das klangtechnische Schlagzeugfiasko bestimmt nicht die Alleinschuld anlasten.

Die eingängigen simplen Hardrockkompositionen sind gar nicht schlecht, nur dieser Hartz-4-Sound lässt einfach keinen spass aufkommen und überrollt jedes kleine Pflänzchen schon im Ansatz. Dieses Album mit einer guten Produktion hätte wirklich genausogut werden können wie zuletzt das gute "The Brotherhood". Ansätze dafür gibt es genügend. Und auch die neue Musikrichtung weg vom ultraschnellen Piraten-Metal hin zum eher langsam groovenden Normal-Hardrock steht Running Wild im gesetzten Alter eigentlich ganz gut zu Gesicht. Mal abgesehen davon dass man diesmal mit nur einem schnelleren Stück es wirklich deutlich übertrieben hat -- denn der Grossteil der Songs hat schon ein und dasselbe Tempo - und dieses gleichförmige langweilt trotz guter Melodien auch etwas.
Aufgrund der wirklich desaströsen Produktion ist diesmal nicht mehr als 2 Sterne drin.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen scheiß Sound, 28. Mai 2011
Von 
Thorsten (daheim) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Rogues en Vogue-Basisversion (Audio CD)
Drei Jahre nach dem letzten Album "The Brotherhood" ist der deutsche Blackie Lawless und letzte Pirat, Rolf Kasparek mit seiner Band Running Wild zurück im Haifischbecken des Musikbusiness. Auf "Rogues En Vogue" ("Schurken auf dem Vormarsch") hat Rolf wie immer alle Songs und Texte verfasst, sowie sämtliche Gitarren eingespielt. Das ist aber noch nicht alles: Bass hat er auch bei einige Songs gezockt! Bassist Peter Pichel ist aber auch noch auf ein paar Songs zu hören, während das Drumming von Matthias Liebetrud für richtigen Drive sorgt und den Eklat mit dem Drumcomputer aka Angelo Sasso vergessen macht. Wer von Running Wild etwas anderes als auf den letzten 3 bis 10 Alben erwartet, der ist hier genauso falsch, wie ich auf einer Kappensitzung! Kapitän Rolf hält 100 % an seinem Stil fest und zaubert eine Menge flotter bis midtempolastiger Songs, die diesmal richtig hymnisch sind und die letzten beiden Alben locker in die Tasche stecken. Das macht sich auch bei den Refrains und Chören bemerkbar, die aber noch eine Ecke fetter hätten sein können. Wie auf früheren Alben haben Running Wild auch einen Mammutsong mit über 10 Minuten in petto: "The War". Geiles, abwechslungsreiches Stück!
Ihr seht es ist alles beim Alten, was vielen Fans mehr als gefallen wird. Das gilt genauso für die Texte, wo Rolf kein Blatt vor den Mund nimmt und gewohnt kritische Storys erzählt, oder auch mal Seemanngsarn spinnt ("Skull & Bones").
Warum der Mann nie eine Ballade oder mal eine Abweichung von Schema einbaut ist mir echt ein Rätsel, denn dies würde doch tierisch Abwechslung schaffen. Man muss halt bedenken, dass Running Wild eine Institution des Metals sind und bei so vielen Scheiben einfach sich selber kopieren, wenn der Rahmen so eng gesteckt ist.
Was aber wirklich richtig nervt, ist die Produktion vom Cheffe persönlich in seinem eigenen Jolly Roger Studio. Besonders der Gitarrensound klingt so künstlich digital, dass es mir graust und ich mir den Sound der 90er Alben zurückwünsche. Der Bass pumpt wie immer auch zuwenig. Running Wild hatten noch nie einen prallen Sound wie andere Genrebands gleichen Status, aber wenn schon Rolf alles in der Hand hat, sollte er wenigstens beim Sound dritte hinzuziehen und mal etwas Kohle verballern, damit er soundtechnisch mit neueren Größen wie Hammerfall, Brainstorm oder Dream Evil mithalten kann! Über das billige Cover will ich erst gar nicht reden.....
Fazit: Fans der "Band" können wie immer blind zuschlagen, wogegen Soundfetischisten und Musiker sich die Platte erst einmal anhören sollten! An die Qualität der früheren Alben bis "Blazon Stone" oder dem 90er Überwerk "Black Hand Inn" werden Running Wild so nicht mehr herankommen.
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Rogues en Vogue-Basisversion
Rogues en Vogue-Basisversion von Running Wild (Audio CD - 2005)
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