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5.0 von 5 Sternen Ein's drauf gesetzt
Um Westernhagen ranken sich ja seit einigen Jahren eine Menge Missfallens – Bekundungen. Der Mann soll in Rente gehen, oder sinngemäß, "er kann’s nicht mehr". Dennoch hat er ja unbestritten eine beinharte Fangemeinde, die seine Konzerte, trotz nachlassender kommerzieller Erfolge weiterhin zahlreich besuchen. Im Vorfeld seiner laufenden Tour 2012...
Vor 22 Monaten von Martin Böhmer veröffentlicht

versus
9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Arrogant
Klar, dass man mit 50 nicht mehr in Lederjacke rumrennt und "Dicke" singt, aber man muss deshalb nicht automatisch einen intellektuellen Höhenflug kriegen und sich selbst für den einzigen wahren Künstler zwischen hier und Peking halten.
Nimmt man Kunze seine abgehobenen Texte aufgrund seiner literarischen Bildung gerade noch als ernst gemeint ab und...
Veröffentlicht am 23. Februar 2005 von Udo Kaube


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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein's drauf gesetzt, 20. September 2012
Rezension bezieht sich auf: Nahaufnahme (Audio CD)
Um Westernhagen ranken sich ja seit einigen Jahren eine Menge Missfallens – Bekundungen. Der Mann soll in Rente gehen, oder sinngemäß, "er kann’s nicht mehr". Dennoch hat er ja unbestritten eine beinharte Fangemeinde, die seine Konzerte, trotz nachlassender kommerzieller Erfolge weiterhin zahlreich besuchen. Im Vorfeld seiner laufenden Tour 2012 hatte ich Nachholbedarf, da ich selbst am 21.09.2012 in Hannover dabei sein werde. Ich gebe zu, seine Musik jahrelang nicht gehört zu haben. Also legte ich mir die neueren Alben "In den Wahnsinn" und "Nahaufnahme" zu, um wenigstens ein paar der neueren Songs zu kennen.

Mein erster Eindruck war sofort, dass er musikalisch und textlich vom Niveau her ein's drauf gesetzt hat. Bei "In den Wahnsinn" sorgen Songs wie "Lichterloh" oder "Why Don't You Say Your Name" für geniale Kost. Alle Achtung...

Das eher ruhige Album "Nahaufnahme" ist aber wörtlich zu nehmen. Eine Menge Songperlen tummeln sich darauf, die fernab von Songs wie "Sexy" oder "Willenlos" sind. Eine wirklich tiefgründige und erholsame Songzusammenstellung. Keine Spur von dem mutmaßlichen Schwächeln des Künstlers "Westernhagen". Tolle Texte und vor allen außergewöhnliche musikalische Highlights.

Klappen wir erstmal das Cover auf. In schwarzweiß gehaltene Fotos, die, was die Abbildungen der Instrumente und Studioeinrichtungen angehen, sehr an das neue Mark Knopfler-Album "Privateering" erinnern. Fotos von Karl Lagerfeld. Na, ja, gut. Im Grunde keine Qualitätsgarantie, aber so was kann sich nur einer wie "Westernhagen" erlauben.

Überraschend auch die Information, dass die Aufnahmen in den "Lansdowne-Studios" in London vorgenommen wurden. Ja, die "Lansdowne-Studios"... das war die Heimat der frühen Uriah Heep ! Alben wie "Look At Yourself", "Demons & Wizards" oder "Return To Fantasy" sind dort entstanden. Also ein historischer Aufnahmeort !

Fast jeder Song auf "Nahaufnahme" ist ein Kleinod. Sehr atmosphärisch der Opener "Versuch Dich Zu Erinnern". Nachdenklich: "Willst Du tanzen“" Musikalisch bluesig arrangiert wie "Lola Blue", aber textlich ein ernst gemeintes Liebeslied.

Typisch bissig mit Countrymusik unterlegt ist der Song "Goergie".
"Gejammer" ist ebenfalls sehr annehmbar und durch Country- und Folkeinschlag zwar eingängig, aber Gott sei Dank kein zweites "Willenlos". "Mit dem Rücken zur Wand" – Klasse...

Das sind nur einige Beispiele. Marius hat es mit diesem hochwertigen Album gar nicht nötig, an Songs wie "Willenlos" anzuknüpfen. Eigentlich ist jeder Song hochgradig gut. "Nahaufnahme" ist ein unterschätztes Album.

Klanglich ist das Werk jenseits von Gut und Böse. Ein Ausnahme - Album eines Ausnahmekünstlers. Für deutsche Verhältnisse zumindest.

Chapeau...
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Anders aber auch immer noch sehr gut, 14. November 2012
Rezension bezieht sich auf: Nahaufnahme (Audio CD)
Zugegeben: Ich tat mich anfangs auch noch schwer mit dem Werk. Doch 15 Monate habe ich das Werk fast täglich gehört. Das Werk ist nichts für Prolo-"Johnny-W."-Fans. Es ist etwas für Feinschmecker, die vielleicht sonst nichts mit Westernhagen anfangen können.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Genial...wir entwickeln uns weiter, 30. Oktober 2010
Rezension bezieht sich auf: Nahaufnahme (Audio CD)
Marius,
mit Ihm bin ich als auch viele andere groß geworden....und auch älter..oder nur reifer?

Mit diesem Werk, daß ich als CD und endlich auch auf Vinyl genieße, öffnet er musikalisch die Tür zum nächsten Schritt in unserem Leben.

Lang ist es her, als ich Pfefferminze in der Grugahalle geworfen habe, nicht so lang, daß ich in Gelsenkirchen "Sexy" & "Engel" sang.

Nun genieße ich die Nahaufnahme, Zeugnis eines Reifeprozeßes.

Danke Marius

MfG
majo
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ruhiger, entspannter und als SACD mit sehr gutem Klang, 6. Februar 2012
Rezension bezieht sich auf: Nahaufnahme (Audio CD)
Nahaufnahme Hybrid SACD - Multichannel
Westernhagen ruhiger wie sonst, aber meiner Meinung nach eingängigere Stücke wie auf dem Vorgängeralbum "In den Wahnsinn". Definitiv nicht sein Bestes Album, aber wie ich finde nicht so schlecht, wie es manchmal gemacht wird.

Surroundtechnisch nicht ganz auf dem Niveau der DVD-Audio "In den Wahnsinn", da insbesondere die Rears zu wenig genutzt werden. Minimaler Hall und nur selten mal ein kleiner Effekt. Insgesamt gesehen aber wärmer vom Sound, die Stimme nicht zu "scharf" und von Vorne sehr schöne Bühne, so dass ich den Sound trotzdem als sehr gut bezeichnen würde.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Endlich wieder mal eine top cd, 24. Februar 2005
Rezension bezieht sich auf: Nahaufnahme (Audio CD)
Wunderbare CD, sehr melodische Songs mit guten Texten. Eine CD, die sich aus dem Einheitsbrei- Gedudel der -zig CDs, die stündlich auf den Markt geworfen werden, von "Möchte gern Sternchen", durch die man sich wühlen und hören muss, herausragt.
Was mich am meisten freut ist, dass Westernhagen auf dieser CD "durchgehalten" hat. Das heisst : Ruhig bleiben, melodische Songs bis zum Ende melodisch lassen, keine Angst vor dem folgenden Titel, denn auch der ist harmonisch, keiner springt zum Verstärker und dreht leiser...
Es gibt selten Scheiben, auf denen durchgehalten wird...
also: Beste CD von Westernhagen seit Langem, und TOP CD überhaupt!!
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12 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das ist Westernhagen?, 3. März 2005
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Nahaufnahme (Audio CD)
Mit gemischten Gefühlen schaut man jeder neuen Veröffentlichung von Westernhagen entgegen. Einerseits ist er stets für Hits gut. Nur muss die prinzipiell nicht jeder mögen. Es ist vielleicht ein wenig so, wie es Quentin Tarantino in seinem Film «Pulp Fiction» ausdrückte: Entweder man ist Elvis-Mann oder «Beatles»-Mann. In diesem konkreten Fall muss es lauten: Entweder man ist Westernhagen-Fan oder Grönemeyer-Fan. Viel dazwischen gibt es nicht. Oder vielleicht doch? Westernhagen hat uns jedenfalls dieser Tage sein neuestes Werk Nahaufnahme beschert, das so gar nicht nach ihm klingt.
Denn gleich das erste, sieben Minuten lange Stück (gefühlte Minuten: maximal vier) Versuch Dich zu erinnern ist von einem dermaßen legeren Rhythmus unterlegt, dass der Glaube, es handele sich hierbei um Marius Müller-W., in seinen Grundfesten erschüttert wird. Aber freilich nur bis zum nächsten Song Alles ist möglich , an dem altbekannte Klavier- und Gesangstöne zum Vorschein treten, samt dieser pathetischen Klänge, für die der Songschreiber geliebt - und gehasst wird. Auch das vergeht schnell, und es kommt Du entkommst mir nicht hervor, ein Song, der teils eng an «It's Probably Me» von Eric Clapton angelegt ist. Es sei Westernhagen erlaubt, schließlich scheint er sich auch endlich von der Rivalität mit Grönemeyer emanzipieren zu wollen.
Überhaupt scheint der Sänger die Americana-Schiene entdeckt zu haben. Auf Gejammer , beispielsweise, spielen Banjo und Fidel zum Grundrock, während sich Westernhagen beschwingt über die soeben verflossene Beziehung auslässt. Aber gerade dadurch gefällt er, genau so, wenn er die ruhigen Lounge-Klänge auf Schweige still zum Leben erweckt; hier harmonieren Glockenspiel, Saxofon, Hammond-Orgel, Percussion und ein sanft gespielter Bass, ganz ohne die Rührseligkeit, die seine Songs sonst gerne durchzieht. Das heißt allerdings im Umkehrschluss auch nicht, dass er ganz ohne kann: Das an deutsche Seefahrer-Lieder angelehnte Georgie erinnert an vergangene Platten , wie auch die anderen in regelmäßigen Abständen folgenden ruhigen Songs. Sie bieten oftmals nur Westernhagens Gesang, seine Klavierkünste und seine Alltags-Philosophie.
Und doch kriegt der Künstler auf Nahaufnahme stets die Kurve, er wirkt nicht peinlich und versucht auch nicht verkrampft, seine Hörer peinlich zu berühren. Einmal, nur einmal, bittet er auf Willst Du tanzen sein Gegenüber um Verzeihung, ja, er kniet gar vor ihm nieder, um alles wieder besser zu machen. Dabei hat er das ob des gelungenen Albums gar nicht nötig, auch wenn sich der Hörer manches Mal wünscht, dass Westernhagen seine anfänglich offenbarte Experimentierlust noch stärker ausleben würde.
Immerhin ist er berechenbar: Nach dem ruhigen Song folgt das bereits erwähnte flotte Gejammer , Mit am besten ist er gewiss, wenn er unbekümmert und frei von der Leber singt. Daneben ist eines dieser Rock-Songs, die gute Laune verbreiten. Doch auch wenn nicht alle Songs auf Nahaufnahme dergestalt gestrickt sind, kann doch festgehalten werden, dass sich Marius Müller-Westernhagen mit seiner CD neue Freunde machen wird. Ich wollte nie heiß das elfte Lied auf der Scheibe, und man ist geneigt zu vervollständigen «schlechte Alben produzieren».
Tat er aber. Heuer geht Westernhagen manches Mal ein Risiko ein, weil er vieles spielt, was man so von ihm gar nicht gewohnt ist. Das ist gut so. Und manchmal schreibt er sogar richtig gute Stücke.
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9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Arrogant, 23. Februar 2005
Rezension bezieht sich auf: Nahaufnahme (Audio CD)
Klar, dass man mit 50 nicht mehr in Lederjacke rumrennt und "Dicke" singt, aber man muss deshalb nicht automatisch einen intellektuellen Höhenflug kriegen und sich selbst für den einzigen wahren Künstler zwischen hier und Peking halten.
Nimmt man Kunze seine abgehobenen Texte aufgrund seiner literarischen Bildung gerade noch als ernst gemeint ab und wirkt Grönemeyers Betroffenheitslyrik durch seinen Gutmenschen-Bonus trotz allem irgendwie anrührend, so schrammen die verquasten neuen Songs von MMW hart an der Lächerlichkeit vorbei.
Musikalisch und vor allem gesanglich ist bei ihm wie üblich nicht viel zu holen, so dass unterm Strich nur langweilige Altherrenmucke bleibt
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28 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Leider ein Satz mit "x" ..., 20. Februar 2005
Rezension bezieht sich auf: Nahaufnahme (Audio CD)
Nachdem die Single mich schon -freundlich ausgedrückt- nicht vom Hocker gerissen hat, wäre man ja nicht Fan, wenn die CD nicht trotzdem gekauft würde ... in der Hoffnung, eine Überraschung zu erleben. Was für mich leider nicht geschehen ist.
Erstmal muss gesagt werden, dass man nicht zu viele schnelle Stücke erwarten darf ... eigentlich "rocken" nur zwei, nämlich "Daneben" und "Gejammer". Dass alle anderen eher langsam sind, ist ja für sich noch kein Grund zu nörgeln. Aber gerade bei langsamen Stücken achtet man ja doch mehr auf den Text ... und da geht leider nichts. Westernhagen zitiert sich nicht zu knapp selbst, leider nur schlechter. Der Wortwitz ist vollkommen verloren gegangen, die Texte erinnern nicht zu knapp an Pur oder Matthias Reim ... Dieter Thomas Heck würde sich freuen ...
Nur mit "Georgie" deutet MMW dann doch an, dass tief in ihm doch noch etwas schwarzer Humor schlummert. Zweites 'Highlight' ist "Daneben", erinnert stark an Songs von "Affentheater" (werde aber das Gefühl nicht los, dass Marius sich dabei gedacht hat, einen 'Rocker' haben zu müssen, zwei mal Affentheater gehört hat und den Song dann hingerotzt hat). Aber das könnte wenigstens einer für die Tour werden ... alle anderen werden nämlich -denkt man an die wirklich guten MMW Songs- ziemliche Showstopper werden. Ich befürchte, der Kartenverkauf wird mit der CD nicht besser ...
Schade ist, dass einige Songs z.B. "Du entkommst mir nicht", "Eins" und "Gejammer" eigentlich ganz gut hätten werden können, wenn Marius sich etwas mehr Mühe bei Text und Performance gegeben hätte. Der Rest ist Schlager.
Zu hoffen bleibt, dass diese CD, die -da können die härtesten Fans noch so oft 5 Sterne geben- ein Reinfall wird, Marius irgendwann mal wieder auf den Boden zurück bringt und zu einer guten Platte motiviert (Aber das habe ich nach "In den Wahnsinn" auch schon gehofft ...). Er ist nämlich einer der besten und sollte es verdienen, mit Grönemeyer in einer Liga gesehen zu werden ... momentan ist er weit davon entfernt - auch wenn seine Ticketpreise doppelt so hoch sind wie die von Herbert.
In einer Zeit, in der deutesche Musik mit intelligenten Texten im Aufwind ist, würde der Nachwuchskünstler Westernhagen weder Plattenvertrag noch Auftritte bekommen ... nicht einmal in der ZDF-Serie "Girlfriends" ... aber da kann ihm ja notfalls Herr Gottschalk helfen ...
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Marius Müller Langweillig, 26. Februar 2005
Von 
Helmut Gabler (Remseck) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Nahaufnahme (Audio CD)
Eigentlich mag ich Westernhagens Musik recht gern und auch die letzte CD fand ich nicht so schlecht, wie sie allgemein beurteilt wurde. Auf die neue CD war ich sehr gespannt, da es eine sehr ruhige CD sein sollte. Ich mag solche Musik im Prinzip sehr gern, bin auch ein Fan von Norah Jones, Diana Krall e.t.c. Doch was Westernhagen hier abliefert ist zwar ruhig aber nicht schöne sondern einfach nur langweillige Musik. Von den frechen Texten früherer Tage ist ebenfalls nichts übrig geblieben. Die hohen Töne mancher Balladen sind fast schon unangenehm. Alle Musiker auf der CD verstehen hier bestimmt ihr Handwerk perfekt, aber es ist halt eine perfekt eingespielte, bei manchen Lieder mehr als 7 Minuten lange, totale Langeweile.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Frei und schön, 23. Oktober 2009
Rezension bezieht sich auf: Nahaufnahme (Audio CD)
Ich habe 2005 im Laden in die Platte reingehört, sie riss mich nach der wunderbaren "In den Wahnsinn" nicht vom Hocker. Vor einem knappen Jahr nochmal reingehört, die Platte hat was. Ich hatte so etwas nicht erwartet, sie klingt wie aus einer anderen Zeit, wie die Platte eines Liedermachers. Warum denn nicht? Ich finde es gut, wenn ein Künstler sich die Freiheit nimmt, seiner Idee zu folgen und nicht dem Markt. Risikobereitschaft gehört dazu und tatsächlich hat sich die Platte für MMW-Verhältnisse schlecht verkauft.

Ich finde "Nahaufnahme" insgesamt sehr schön und ruhig. Es gibt jazzige Anklänge, manche Lieder erinnern mich ein wenig an klassisches Liedgut, Old-School-Rhythm & Blues ist auch vertreten. Und ein ferner Hauch seiner ersten drei LPs. Dazu schreibt er einige gute und nachdenkliche Texte. Da werden die meisten Leute aber eh nicht hinhören, da das negative Urteil schon vorher feststeht.

"Nahaufnahme" ist deutlich anders als jede andere Westernhagen-Scheibe. Mir persönlich gefällt sie als Album deutlich besser als "Sekt oder Selters", "Halleluja", oder das kommerziell so erfolgreiche "Affentheater". Damit stehe ich sicherlich relativ alleine da, das macht aber nichts. Ich denke, dass die Leute, die die Platte schlecht finden, entweder mittlerweile immer grundsätzlich Westernhagen kritisieren müssen oder aber einfach keine Ohren und keine Muße haben. Selbst meiner Frau, sie mag Westernhagen überhaupt nicht, gefällt "Nahaufnahme". Käme die Platte von jemand anderem mit einer anderen Stimme würde sie sie wahrscheinlich richtig klasse finden. Also Leute, nehmt euch `ne Stunde Zeit, vergesst die unseligen Imagediskussionen und Vorurteile und hört euch die Platte an. Es lohnt sich!
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Nahaufnahme
Nahaufnahme von Westernhagen (Audio CD - 2005)
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