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Kundenrezensionen

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am 26. April 2005
Das Debütalbum der Hamburger Band Kettcar liegt schon drei Jahre zurück und sehnsüchtig wartete der Fan des kultivierten deutschen Songs auf den Nachfolger von "Du Und Wie Viele Von Deinen Freunden". Am 7. März hatte das Warten ein Ende und schon im Titel des neuen Albums wurde mal eben der Volksmund zerpflückt mit seinem Sprichwort "Von Spatzen Und Tauben, Dächern und Händen".
Elf musikalische Tierchen suchen und finden ihr Nest im beseelten Ohr des Hörers. Labelchef und Songwriter Thees Uhlmann formuliert kurz & schön, was das Quintett wie keine zweite deutsche Band beherrscht: "kümmernde Songs, die aus sich selbst die Welt beschreiben". Kettcar schreiben Texte, mit denen die deutsche Sprache wieder richtig Spaß macht und aus denen sich schier endlos zitieren lässt.
Und das bestätigt sich vom ersten Song an, denn im punkigen "Deiche" kommentiert Marcus Wiebusch die Zeit, in der jeder was vom Kuchen abhaben will, mit einem herrlich lakonischen "Krümel werden knapp".
Die Single-Auskopplung "48 Stunden" ist eine wunderbar entspannte Nummer, vorbeiziehend und doch packend. Streicher, Gitarren und ein leichtes Schlagzeug begleiten die wahrhaftige Forderung "mach immer was Dein Herz Dir sagt". Von der ewigen Suche handeln auch einige andere Album-Perlen. Ein richtiger Ohrwurm ist "Die Ausfahrt Zum Haus Deiner Eltern" mit einem hinreißenden Klavier-Intro. Wenn man die Ausfahrt verpasst, muss man "weiterfahren bis nichts mehr geht", notfalls "erst in die Hölle, dann zu Ikea". Irgendwann kommt man immer zu dem Schluss, dass es einen anderen Schuldigen gibt, denn "Einer" war's immer, wie der gleichnamige Ska-Song beweist.
"Anders Als Gedacht" handelt von der Enttäuschung als die "böse Schwester der Hoffnung", während "Tränengas Im High-End-Leben", mit Streichern und erdigen Drums, Gänsehaut erzeugt - "Die Nackenhaare melden sich zur Standing Ovation". Beide Songs sind musikalisch ruhig in den Strophen und rockig im Refrain. Dann wäre da noch das fabelhafte Stück mit dem Titel "Balu": Akustische Gitarre und Klavier umspielen eine bekannte Geschichte, die hier neu erzählt wird. Gegensätze ziehen sich an, wie etwa "Audrey Hepburn und Balu, der Bär") und münden in der herzzerreißenden Zeile "Du vergisst, was Du weißt, in dem Gefühl wir wär'n eins". Verneigung!
Auch die Ballade zur "Nacht" glänzt mit Worten, die aus ganz wenig sehr viel werden lassen. Endlich kann man "die Welt in drei Wörtern erklären", wenn man Kettcars lyrischem Getriebe folgt und erkennt "Dahinten wird's hell".
Ein wirklich großartiges Album, das keinem Trend nachhetzt, sondern eigene, zeitlose Zeichen setzt.
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am 24. April 2006
Die Veröffentlichung des neuen Albums war selbst einigen Nachrichtensendungen eine Meldung wert. Und dies zu Recht. In dem inzwischen wieder größer gewordenen Angebot an deutschsprachiger Pop- und Rockmusik haben sich die fünf Kettcars aus Hamburg, mit ihrem zweiten Werk, eine schöne heimelig anmutende Nische eingerichtet. Musikalisch gibt es keine Innovationen oder Experimente – war aber auch nicht zu erwarten. Die Musik, eher in der amerikanischen Indie-Szene verwurzelt, bildet hier den perfekten Rahmen für die Texte. Die sind, nach eigener Beschreibung, diesmal nicht so persönlich wie auf dem Debüt "Du und wieviel von Deinen Freunden", sondern allgemeingültiger – aber nie beliebig. Hier kann sich jeder in der einen oder anderen Zeile wiederfinden. Das ist auch das Schöne an diesem Album: es berührt! Markus Wiebusch versucht nichts zu erklären, Lebenshilfen zu geben oder Ähnliches. Nein, er singt einfach über Geschichten oder Befindlichkeiten die irgendwie jeder, auf die eine oder andere Art, erlebt/gefühlt hat – nur, er hat die passenden Worte. In einem Interview hat Wiebisch gesagt, das Kettcar gemocht werden wollen und das wird uns Hörern mit "Von Spatzen und Tauben, Dächern und Händen" wieder sehr leicht gemacht.
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am 12. März 2005
Kettcar sind zurueck - und erzaehlen uns erneut von unserem eigenen Leben. Sie erzaehlen uns davon wie schwer es ist zu erkennen, dass man gluecklich ist und wie leicht es ist zu erkennen, dass man gluecklich war. Sie erzaehlen uns, dass es durchaus menschlich ist mal die richtige Ausfahrt um ein paar Stunden zu verpassen, wenn man nicht weiss wohin es gehen soll ...
Die Band geht mit offenen Augen durchs Leben:
Vielen Dank - dafuer, dass viele die Gelegenheit durch diese CD bekommen die Augen ein wenig weiter zu oeffnen - und das endlich jemand den Soundtrack zu jedermanns Leben schreibt, der sich mit sich selbst und seiner Situation ein wenig beschaeftigen will.
Kettcar sind auf dieser CD ein wenig ruhiger als auf dem Vorgaenger und geben noch mehr Freiraum zur eigenen Interpretation der Texte.
Mein Anspieltip: "Anders als gedacht"
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am 28. Januar 2005
Kettcar - Von Spatzen und Tauben, Dächern und Händen
Kettcar hatten mit dem Vorgängeralbum "du und wieviel von deinen Freunden" das beste deutschsprachige Album in 2002 hingelegt, die Spannung und Vorfreude ist dementsprechend groß.
Die erste Single "48 Stunden" wird auf einigen "Indie" Radiostationen bereits häufig gespielt, und allein dieses Lied ist die Platte wert. Ein wunderschöner Song über Liebe und Schmerz (was sonst?), typisch "kettcaresk" in Szene gesetzt. Auch "Anders als gedacht", "Balu" und "Deiche" kann man schon im Radio hören, vor allem letzter Song geht sofort ins Ohr und auch in die Beine. Da ist der Band ein richtiger Tanzflächenaufmischer gelungen, auch wenn das Fans der ersten Stunde (fame of "...But Alive") das wohl nicht so gefallen wird.
Bei Kettcar muss man eben nicht nur auf die grandiosen Texte setzen (aka Tocotronic), auch die Mucke stimmt. Und wie! Mein Lieblingssück der Platte wird wohl "Nacht" werden, ein Lied, was sich hier nicht beschreiben lässt, großartig.
Nach meinen ersten Höreindrücken wird das Album vielleicht sogar noch eine Spur besser ausfallen als Kettcars Debut, welches schon in fast jeder Hinsicht perfekt war. All die, die Kettcar bereits live gesehen haben (ich sage nur "Immergut 04" "Unplugged Weltbühne" "Benefiz Hildesheim" "Knust Hamburg" "Hurricane" etc.), wissen wovon ich schreibe.
Ganz großes Tennis. Muss man gehört haben. 2005 könnte für Kettcar das Jahr werden, an dem noch mehr als nur der Schwachsinn bricht. Für Freunde guter Musik, Rock/Pop/Indie absolut empfehlenswert, für Kenner und Liebhaber der guten deutschsprachigen Musikszene ein Muss.
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am 12. März 2005
Also das Album ist einfach großartig!
Leute, die Kettcar nicht so gerne mögen werden zwar sagen "Bei denen hört sich jedes Lied gleich an, da hättest du auch das alte Album noch einmal hören können..", aber für Leute die Kettcar mögen ist es echt super!
Spitzentexte, eingängige Melodien! Genau das richtige zum Autofahren, Faulenzen etc. und empfehlenswert für jeden, der die Band mag oder kennenlernen will!
Beim reinhören in die Lieder hat man auf jedenfall eine Vorstellung des Albums. Wer die Schnipsel mag sollte unbedingt zugreifen!
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am 27. März 2013
Es ist mal wieder ein gutes Album von Kettcar. Meiner Meinung nach besser als die meisten Nachfolger. Habe das Album sehr gerne und sehr oft gehört.
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am 20. Juli 2006
...so hieß es 2002 auf kettcars debüt-lp im song "im taxi weinen". dieser song findet auf "von spatzen und tauben, dächern und händen" in "48 stunden", gleichzeitig erste singleauskopplung, eine logische fortsetzung. doch nicht nur die erste single überzeugt. durch die bank sind die elf songs von bestechender herzlichkeit und mit augenzwickernden statements ausgestattet. höhepunkt des albums ist "tränengas im high-end-leben", vor allem durch die großartige instrumentierung und die buttertweichen vocals von marcus wiebusch. klar, sie haben mit ihrem debüt die latte sehr hoch gelegt. klar, sie erreichen das niveau des debüts nicht ganz. aber sie schaffen es sich selbst zu widerlegen. sie zeigen, dass gut gemeintes auch in wirklichkeit gut sein kann... und warum sollte man eine herrausragende cd verschmähen nur, weil das debütalbum ein stück besser ist? alle die generell auf niveauvolle deutschsprachige musik stehen, können wohl bedenkenlos zugreifen...
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am 12. Januar 2007
, die allerdings der Herr Wiebusch mit einer unglaublich eindrucksvollen, zum Nachdenken anregenden Weise gefunden hat. Für alle Fans von Texten auf einem anderen Niveau eingebettet in wundervoller Harmonik -> weg mit dem Zweifel, tut es, kauft es!
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am 13. März 2005
aber es sind eben Kettcar und da übertrifft die Vorfreude die erste Enttäuschung des Hörens. Das neue Album, 11 neue Songs, liegen in meinen Händen und meinem Cd-Player und da kann man es sich nur auf dem Sofa schön gemütlich machen, die Texte im Booklet mitlesen und fragen "was wollen die mir eigentlich sagen". Ja, manchmal ist man dran, manchmal kommt man gar nicht mit und das macht es aus. Kettcar sind für mich die höchste Garde deutscher Texte: Anspruchsvoll mit Tiefgang, aber trotzdem harmonisch. So zumindest war das auf dem "befindlichkeitsfixiertem" Debüt-Album, das einen Knaller nach dem anderen bieten konnte. Auf "Von Spatzen..." ist das diesmal leider nicht ganz so. Klar, ein paar richtig tolle Songs sind dabei wie "Deiche" oder "Die Ausfahrt zum Haus Deiner Eltern" oder auch das eher sanfte "Balu". Aber mir fehlen Songs wie "Balkon Gegenüber" oder "Im Taxi Weinen", eben ganz ganz große Songs! Lieblingssongs! Vielleicht kommt das noch, meinem CD-Player habe ich erst 24 Stunden gegeben und vielleicht kommt die ganz große Wirkung noch, aber vorerst bin ich leicht enttäuscht, aber trotzdem glücklich, weil es eben Kettcar sind, und damit einzigartig! Da kommt keine Band ran, jedenfalls keine mir bekannte...
Fazit: Bester deutscher Rock mit Tiefgang. Kettcar brauchen sich nicht zu verstecken...
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am 10. März 2005
Für meinen Geschmack bleibt diese Platte hinter dem Debüt zurück, aber das war ja auch zu erwarten, wenn man sich die Meßlatte gleich zu Anfang so hoch hängt. Vermutlich schreibt man eine Platte wie "Du und wieviel von deinen Freunden" tatsächlich nur einmal. Dennoch ist auch die Neue sehr schön und wird besser (Ja, ein 'grower' ... und ich mag Westernhagen immer noch nicht!), und Marcus Wiebuschs Aromatherapie-Stimme trägt ihren Teil dazu bei. Wer sie einmal hat, möchte sie nach einiger Zeit nicht mehr missen.
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