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am 18. Juli 2006
Bekanntermaßen zählen die 20er Jahre zu einer der düstersten Epochen der United States. Die Einführung der Prohibition entfachte eine Maschinerie des organisierten Verbrechens. In dieser Zeit spielt der Film um die drei unterschiedlichen Freunde Bartlett (Cagney), Hally (Bogart) und Hart (Lynn). Ohne große Umschweife wird die Geschichte erzählt, man konzentriert sich auf das Wesentliche und macht dieses auf eine spannende und kurzweilige Art und Weise. Ferner wird ein düsteres Ambiente vermittelt, welches vom Kameramann Ernest Haller eindrucksvoll erzeugt wird.

Der Gangster Larry Fay und sein Leben dienten als Vorlage für die Figur des Eddie Bartlett (Cagney). Die Parallelen sind aber nicht gerade einfach zu erkennen.

Die Story: Eddie Bartlett George Hally und Lloyd Hart lernen sich während des Ersten Weltkrieges kennen. Nach dem Krieg trennen sich ihre Wege. Hart wird Rechtsanwalt, Hally lässt sich auf obskure Geschäfte ein und Bartlett sieht sich dazu gezwungen, beim Alkoholschmuggel der oben beschriebenen Prohibitionszeit mitzumischen. Bald steigt Bartlett zu den Großen unter den Kriminellen auf und schließt sich mit Hally zusammen. Ihre Methoden werden härter, Morde geschehen... Ihr Imperium wächst und wächst, aber dann eskaliert die Situation...

Raoul Walsh Film ist durchaus in der Gilde großer Filme von Fritz Lang anzusiedeln und verdient sich einen Platz im Gangster-Film-Olymp und liegt vor 'The little Cesar'

Qualitativ wird hier ein 4:3 Vollbild geboten und zumindest die deutsche und die englische Tonspur. Der englische Ton weißt ein Kratzen auf, der deutsche Ton wurde wesentlich später in den Studios aufgenommen und ist deshalb auch sauber.

Fazit: Pflichtkauf für Nostalgiker und Cineasten. Vor allem für diesen Preis.
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TOP 1000 REZENSENTam 14. Januar 2009
Durch deutsche Einwanderer kam die Bierbraukunst in die neue Welt, die Eisenbahn brachte wachsenden Absatz vor allem in den Saloons. Hier wurde der Profit noch zusätzlich mit Glücksspiel und Prostitution gekoppelt und merklich erhöht.
Bereits um 1890 formierten sich kleine Zweckgemeinschaften, um eine alkoholfreie Nation zu schaffen. Vor allem waren es christliche Frauengruppen, die dann schnell von weiteren fundamentalistischen Kräften unterstützt wurden, die allesamt für eine saubere, trockene USA kämpften.
Gründe dafür waren neben der Sorge um den Glauben auch eine erhoffte Reduktion von Krankheiten durch den Alkohol und um eine Verringerung der Kriminalität. Letzeres ging wohl eher als Schuss nach hinten los. Die Prohibition, über die dieser Film erzählt, legte den Grundstein des organisierten Verbrechens in den USA. Erstmalig traten vermehrt Gangs oder Kartelle in der Zeit der Prohibition auf, denn ohne funktionierende Gruppe war kein illegaler Handel im grossen Stil denkbar.
In diesem puritanischen Klima wurden vermehrt lokale Prohibitionen ausgesprochen und tatsächlich kam es dann 1920 zur Durchführung eines landesweiten Alkoholverbotes.
Der Handel mit Alkohol zog schwere Strafen nach sich, das Geschäft war aber äusserst lukrativ und die Nachfrage nach der verbotenen Droge war bomastisch - trotz Wucherpreisen.
Wie William Wyler in "Die besten Jahre unseres Lebens" erzählt Raoul Walsh (High Sierra, Gentleman Jim etc) von drei Kriegsheimkehrern, die sich während des 1. Weltkrieges in einem Schützengraben kennengelernt hatten. Aber in der Abwesenheit der Veteranen ist viel passiert: Hohe Arbeitslosigkeit, sie werden zurück in der Heimat nicht gebraucht.
Eddie (James Cagney) möchte es zu etwas bringen, das Geld als Taxifahrer reicht bei weitem nicht aus. Eine ambivalente Figur, die zwischen Gangster und Gutmensch hin- und her schwankt....George (Humphrey Bogart)ist da schon skrupelloser. Ein eiskalter Einzelgänger, der über Leichen geht und keinesfalls Befehlsempfänger oder nur Kronprinz sein möchte...als Dritter im Bunde der junge aufstrebende Anwalt Lloyd (Jeffrey Lynn), der sich für Eddies Zwecke vorerst einspannen lässt.
Alle drei Kameraden sind schicksalhaft miteinander verbunden, auch wenn sie sich gelegentlich trennen, kreuzen sich die Wege wieder.
Eddie steigt in den "Roaring Twenties" in das Alkoholgeschäft ein, zwei Frauen begleiten ihn auf seinem Weg: Die junge Sängerin Jean (Priscilla Lane) und die Komplizin und Barbesitzerin Panama Smith (Gladys George)...die emotionale Konstellation ist ungünstig. Eddie liebt die viel jüngere Jean und deutet ihre Körbe falsch, Jean dagegen liebt Eddie, der dies wohlwissend ignoriert.
Als die Weltwirtschaftskrise eintritt, kommt es zum finanziellen und auch zum emotionalen Crash für die fünf Protagonisten...
Walshs "Die Wilden Zwanziger" ist 1939 entstanden und gilt als einer der klassischen Gangsterfilme. Er koppelt die Actionanteile mit viel pessimistischer Sozialkritik, guter Charakterisierung sämtlicher Figuren und brilliert zusätzlich mit einem fast schon dokumentarischen Erzählstil.
Filmhistorisch wird der Film, der auf einer Stufe mit "Public Enemy" oder "Little Ceasar" steht, leider etwas unterbewertet. Es liegt vielleicht daran, dass er bei der breiten Masse nie sonderlich bekannt wurde und daher auch bei vielen Filmfreaks in Vergessenheit geraten ist.
Grund genug, ihn wieder neu zu entdecken....
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am 7. Mai 2003
Zwei Cagney Kracher im psitiven Sinne. Angels with dirty Faces
ein schnörkelloser Film und excellente Milieustudie wie ein Slumkind zu Verbrecher heranreift mit guten Schnitten. Cagney wie gewohnt der tough guy mit dem Herzen auf dem rechten Fleck
der sich ein klasse Spiel mit seinem Partner / Gegner Bogart liefert. Auf der guten Seite Pat o Brian, der das Recht von der kirchlichen Seite aus vertritt und das Unrecht bekämpft. Gut
auch die Jugendbande mit Bill Halopp als Anführer die in Cagney ihr Idol gefunden haben.
The roaring Twenties
Vielleicht der beste Gangsterfilm der die Prohibitionszeit und ihre Entstehung hervorragend beschreibt mit einem Cagney wieder mal in Bestform. Erzählt wird die Story eines heimgekehrten Soldaten aus dem ersten Weltkrieg, der auf herkömmlichen Wege seinen alten Job nicht mehr bekommt und so in
den Sumpf des Verbrechens abrutscht und ins Alkoholgeschaft
( Prohibition ) gross einsteigt. Schon die Einstiegssequenz
im Krieg ( Feindlicher Soldat mit Zigarette ) , wird keiner je vergessen, der sich den Film genau angesehen hat. Warum gibts es diese beiden klasse filme noch nicht auf DVD am besten mit deutschem und Orginalton ?
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VINE-PRODUKTTESTERam 17. März 2007
Unterschätzt mir den Walsh nicht, er liefert einen interessanten Gangsterfilm ab.

Drei Spielarten der menschlichen Natur: Der Gute, der Böse und - das ist natürlich der Interessanteste, daher die (von James Cagney verkörperte) Hauptrolle - der Ambivalente, der weder so richtig das eine noch das andere ist, die Anlagen zu beidem in sich habend, und es ist spannend, zu verfolgen, was er draus macht. "The Roaring Twenties" ist mehr als nur ein Film: Abbild der menschlichen Vielschichtigkeit, Thriller, period picture mit semidokumentarischen Einschüben (bemerkenswert gelungen in einer Zeit, in der die abgebildete Epoche so fern noch nicht war), Musikfilm und auch noch Beziehungskiste. Und in allem ist er interessant. Nur eines ist er so gut wie nicht: Ein Actionfilm. Sicher, gelegentlich lässt Walsh es krachen, aber diese Szenen sind stets relativ kurz, und es kommt so sehr auch nicht auf sie an. Das wird z.B. in der Eröffnungsepisode deutlich, die die drei genannten Menschentypen im ersten Weltkrieg zusammenführt. Da stehen die drei im Schützengraben und überlegen sich, ob sie auf einen Feind schießen sollen. Der "Gute" möchte nicht, da der Gegner wie ein Fünfzehnjähriger aussieht (in der Endphase des Krieges gut vorstellbar), der von Bogart gespielte Böse knallt ihn mit dem Spruch ab: "Der wird nicht mehr 16." Man sieht aber die ganze Zeit den Gegner nicht, die Kamera verlässt den Schützengraben nicht, man sieht ihn nicht sterben, man erfährt auch nur über den Dialog, dass er noch ein halbes Kind ist. Mit anderen Worten: Es wird deutlich, dass das Ganze im Studio entstanden ist und die Darsteller einfach mit Platzpatronen ins Nichts schießen konnten. Da ist Regisseur Walsh also bemerkenswert zurückhaltend in der Actionszene, drückt aber genau dasjenige aus, worauf es ankommt. Auch ansonsten sind Charaktere wichtiger als Action, sind die Actionszenen häufig nur eingestreute footage ohne Bezug zu den Protagonisten, und schnell wieder vorbei. Und dies soll keine Kritik sein, denn der Film hat ansonsten viel zu bieten. Neben der bereits erwähnten gelungenen Charakterisierung der drei männlichen Hauptpersonen gibt es auch noch zwei interessante weibliche Charaktere, und das Beziehungsgeflecht lautet: Frau 1 steht auf Mann 1, Mann 1 steht aber auf Frau 2, und Frau 2 steht auf Mann 2 (Die Männer sind natürlich der Gute und der Ambivalente, der Böse steht nur auf sich selbst und auf Geld). Dieses Geflecht ist schön dargestellt, achten Sie z.B. einmal darauf, wer wie zu wem guckt, wenn Frau 2 in der Bar singt und so ziemlich alle dies verfolgen. Und wem das alles noch nicht reicht, der kann sich an ein paar schmissigen Songs erfreuen. Der Soundtrack ist keine große Eigenkomposition und besteht im wesentlichen aus bestimmten Hits, aber die machen Spaß, wenn man swing mag, und sie sind auch gut gewählt. Aufmerksame Ohren werden bemerken, dass sich im Laufe der Handlung, die sich von 1918-1931 erstreckt, die Musik kaum merklich verändert, der etwas derbere Sound der 20er mit Baßtuba als Rhythmusgeber weicht dem "weicheren" Klang der beginnenden 30er, die Songs werden auch ruhiger, die "wilden" Zwanziger gehen unter.
Das Ende enthält gewisse Konzessionen an die Zensur, mit denen man aber gut leben kann. Insgesamt ein wirklich gelungener Film, in dem neben dem bereits Gesagten noch zu erwähnen ist, dass Cagney, Bogart, Priscilla Lane und andere durchweg gute Leistungen zeigen. Historisch erwähnenswert ist vielleicht noch, dass Warner, das große Antinazi-Studio, zu Beginn des Films schon vor Hitler warnt, das ist für 1939 bemerkenswert. Ich habe keine Ahnung, ob diese Szenen vor oder nach Kriegsausbruch entstanden sind, aber es ist zu bedenken, dass Antinazitöne aus Hollywood vor dem Angriff auf Pearl Harbor (1941) eher selten waren, wie auch die reservierte bis feindliche Haltung vieler in Hollywood gegenüber Chaplins "Der große Diktator" (1940) zeigt.
Die DVD-Ausstattung ist recht ordentlich, mit den bei Warner-Klassikern üblichen Extras wie Zeitdokumenten und Cartoon aus dem Entstehungsjahr des Hauptfilms. Schwach ist hingegen der Audiokommentar, wie das bei so manchen Audiokommentaren ist. Die Kommentatoren wissen einfach nicht, wie sie die ganze Filmlänge mit Wissenswertem ausfüllen sollen. Das ist ja auch schwierig. In diesem Kommentar ist mir aber noch ärger als sonst eine verbreitete Unsitte aufgefallen. Es wird recht oft dasjenige erzählt, was der Betrachter ohnehin gerade sieht und was nun wirklich jeder auch ohne einen Kommentar erfassen kann. Aber das kostet keinen Stern. Auf den Hauptfilm kommt es an!
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am 18. Dezember 2013
Wer sich für Menschen interessiert, wird diesen ausgreiften Gangsterfilm mögen.
Der Regisseur Raoul Walsh scheint immer noch ein Geheimtipp zu sein. Walsh, dessen Biographie selbst einen hervorragenden Filmstoff beherbergt, ist ein Meister sowohl in der psychologischen Darstellung seiner Filmfiguren, als auch des Actionfilms. Es ist sind wahrlich handgemachte Filme, ohne Tricks. Walsh, Cagney und Bogart schufen mit ihren hingebungsvollen Männerfreundschaften unwiderstehliche Filme: Die wilden Zwanziger (The Roaring Twenties) / Entscheidung in der Sierra (High Sierra). Das bemerkenswerte an diesen Filmen ist, daß es zumindest in grossen Filmteilen die Bösen von den Guten Charakteren sich nicht so einfach unterscheiden lassen. - Der Film auf dieser DVD überzeugt aber auch in Bild und Ton. Die Synchronisation ist gelungen. 5 Sterne für The Roaring Twenties. - Pepperland -
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am 2. April 2005
Spitzbübiger Bogart, ein kleverer James Cagney, tolle Songs
sind die Zutaten in diesem Klasse gespielten vielschichtigen Gangsterdrama um Aufstieg, Fall, Liebe... aus der es kein
Entkommen mehr gibt. Gigantisch!!
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am 14. September 2015
Über den Inhalt kann ich nichts sagen, da es ein Geschenk war. Aber die Lieferung war super schnell, was für mich das wichtigste war, denn ich hatte erst kurz vor dem Motto-Fest die Idee den Film zu verschenken.
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am 12. April 2015
Vielen Dank für die perfekte Transaktion und wieder einmal eine perfekte Leistung von Amazon.Ich sage nochmals danke und gebe volle 5 Sterne
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