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am 2. März 2004
Schmuckloses schwarzes Cover, schlichte weisse Druckschrift. Vorne der Gruppenname, hinten die Songtitel. Weiter keine Informationen aussen auf der Hülle. Innen drin verwaschene Schwarzweissbilder der abgerissen aussehenden Akteure. Retro-Indie-Stil der frühen 80er, so könnte man das Artwork dieser CD beschreiben. Späte Dreissiger bekommen leuchtende Augen beim Gedanken an eine allzu kurze Zeit wilder Kreativität, als man jeden Monat "Scritti" las und wöchentlich beim Plattenladen die Neuerscheinungen von Gruppen mit ebenso bizarren Namen wie jetzt "I Am Kloot" begutachtete, als sich hinter jedem derart hermetischen Cover eine kleine Sensation verbergen konnte, als (damals) neue Independent-Labels mit Namen wie "Cherry Red" ihr künstlerisches Programm konsequent zu ihrer Identität machten, und als die allerbeste Musik überhaupt nur auf Cassetten in Mini-Stückzahlen vertrieben wurde.
Nicht nur die Cover-Gestaltung, auch die Musik von I Am Kloot könnte dieser Epoche vor zwanzig Jahren entsprungen sein. (Obwohl oder gerade weil sie frisch wie Quellwasser aus den Lautsprechern kommt und alles, aber nicht angestaubt wirkt.) Bei aller Vielfalt - der Stil dieser Band ist Freistil - ist der ästhetische Rahmen doch klar vorgegeben, und dies wie auch die Haupteinflüsse sind ein weiteres Bindeglied zur angesprochenen ersten Blütezeit der Indie-Szene. Byrds und Velvet Underground haben ihr Erbgut im Sound des Trios aus Manchester hinterlassen, vermutlich übertragen durch diverse Aussie- und Ami-Bands der 80er Jahre, quasi die Elterngeneration. Innerhalb dieses Rahmens wird mit den stärksten möglichen Kontrasten gearbeitet, wie beim Schwarzweiss des Covers. "From Your Favourite Sky" (mit einem lässig hingeschlenzten "Paint It Black"-Zitat im Intro) und "Here For The World" sind sanft-melodische, Rickenbacker-dominierte Tagträume wie aus Roger McGuinns Songbuch, "3 Feet Tall" ist lärmiger Sixties-Beat mit Gitarren und Background-Gesang à la Pete Townshend. "Proof" und "Not A Reasonable Man" sind dagegen akustische Solo-Einlagen von "Kloot"-Sänger, -Gitarrist und -Mastermind John Bramwell. An den äussersten Rand des Spektrums führen: "Mermaids" (schönste Syd Barrett/TV Personalities-Psychedelia, die wirklich in eine Unterwasserwelt entführt) und "A Strange Arrangement of Colour", ein angejazztes Stück im 6/8-Takt wie in Dave Brubeck's "Take Five". "Life In A Day" lässt mit wummerndem Schlagzeug und kreischenden Gitarrenriffs gar entfernte Assoziationen an die Geburt des britischen Hardrock aus dem Geist des Blues wachwerden. Drohende Gitarrenwände ragen düster auf und verbreiten eine unheimliche Stimmung in "Cuckoo", bevor dann im hypnotischen Abschluss-Song "The Same Deep Water As Me" dezente Strings, ein dräuendes Cello und ein einsames Englisch-Horn melancholische Abendstimmung verbreiten. Ähnlichkeiten mit den Go-Betweens-Klassikern "Quiet Heart" und "Dive For Your Memory" kann ich hier nicht überhören. Dies bitte als höchstes Kompliment verstehen!
Was bei diesem kalt-warmen Buffet aus erlesenen Pop- und Rock-Spezialitäten am auffälligsten ist, ist nicht einmal die Vielfalt, sondern die Tatsache, dass alles trotz der Ähnlichkeiten mit bereits Gehörtem taufrisch und originell wirkt. Das liegt in erster Linie schlicht an der Klasse der Songs, die mittels meist sehr schlichter Arrangements ("Deep Water" ist Ausnahme) intensivste Stimmungen eindringlich erfahrbar machen. Kommt hinzu, dass man die Texte durchweg als Lyrik bezeichnen kann, und man kommt zu dem Fazit: Von dieser Gruppe wird man noch viel hören. Will man auch! Und der geheimnisvolle "Kloot", wer immer er auch sein mag, kann mächtig stolz sein, dass sich gerade diese Band nach ihm benannt hat.
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am 22. September 2003
I AM KLOOT kommen mit ihren selbstbetitelten Album sehr schlicht daher, kein aufwendiges Artwork - alles ist in schwarz und weiß gehalten. Schlicht scheint dann auch die Musik zu sein, es gibt kein großes Getöse, weil die ruhigen Töne überwiegen. Nach ‚Natural History' klingt diese Platte präziser, mehr auf den Punkt gerichtet, was das Wort ‚schlicht' dann schnell in einem ganz anderen Licht erscheinen lässt. Sie schaffen Atmosphären, die zwischen genussvoller Beklemmung und süßer Melancholie pendeln, um das daraus Gewonnene für ein (für I AM KLOOT) heiteres Lied zu benutzen. 5 Sterne!
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am 30. Dezember 2003
Die erste CD war für meinen Geschmack zu soft und aus einem Guss. I AM KLOOT aber hat die Ecken und Kanten, die echte Melancholie braucht. Die Stücke sind teils düster-melodisch, teils gehalten fröhlich - zum anhören und zuhören. "3 Feet Tall" ist ein wahrer Gute-Laune-Hit (soweit das bei I Am Kloot möglich ist), "From Your Favorit Sky" wunderschön und "Same Deep Water As Me" gnadenlos hymnisch: "Dip your hands in the water, think the water is me..." ...woah! Für mich die beste Platte des Winters.
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am 17. Januar 2007
Weniger ist mehr. Manchmal viel mehr.

Dem einen oder anderen erscheint solche Musik einfältig oder langweilig, aber weit gefehlt. Ihre Lieder bestehen nur aus den notwendigsten Elementen, es kommt auf Nuancen an, die letztlich die fragilen Songstrukturen zu starken Musikstücken wachsen lassen. Unglaublich clever, melancholic songwriting at its best.

Über allem schwebt eine fantastische Stimme, die klagend die tonalen Perlen zusammen hält...

Und "from your favorite sky" ist einfach nur wahrhaftig groß.
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am 4. März 2008
Auf einem längeren Umweg bin auch ich nun endlich auf I AM KLOOT gestoßen. Aufmerksam geworden bin ich durch das äußerst minimalistische Video zu "Proof" - Manchesters Schauspieler Christopher Eccleston (Doctor Who, The Second Coming, 28 Days Later etc.) sitzt direkt vor der Kamera und schaut die gesamten 2:42min mehr oder weniger gleich - paßt aber irgendwie wieder zum Stil des Albumcovers. Zur Musik selbst paßt es nicht, denn die ist abwechslungsreich, stilreich und durchzogen von genialen Texten.

Mein Vorredner "panther_ray" hat im Grunde schon die perfekte Rezension für dieses Album verfaßt, daher will ich mich nicht auch noch dazu auslassen, nur eben meine fünf Sterne abgeben mit einer dicken Kaufempfehlung für alle, die inspirierende, non-mainstream-Musik mögen.
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am 22. Juli 2010
Gleich mit ihrem zweiten Album erreichten I AM KLOOT die Perfektion. Beginnend mit dem Sound der Platte (der Hall!, der Klang der Gitarren!) bis zum Songwriting - alles ist perfekt. Mit dem Song THE SAME DEEP WATER AS ME haben sich I AM KLOOT zudem ein kleines Stück Ewigkeit erspielt, denn dieser Song zählt definitiv zu den größten Songs, die je geschrieben worden sind. Dieses zweite Album hat nur noch wenig mit dem Erstling zu tun; und auch mit allen Alben, die dem Zweitwerk folgten, erreichte die Band nicht mehr diese Stimmingkeit, diese Perfektion. Aber es kann ihnen ja egal sein, denn DIESES Album existiert und bleibt.
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am 29. September 2003
Das Manchester Trio beeindruckte bereits mit dem Debüt "Natural History" und feinem Songwriting. Das tun die 3 auch auf I am Kloot. Die Songs sind sixty-lastig und leicht psychedelisch angehaucht. Aber das wesentliche, sie haben Ecken und Kanten. Mögen mache das auch Retro nennen; so mag auch der zu gefallen!
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am 24. Juni 2013
Zweites und meines Erachtens auch bestes Album,einer zumindest hierzulande,zu wenig gewürdigten Band.
Wer z.B.WILCO mag,wird auch dieses Album lieben.
M.Weber
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am 17. Oktober 2003
Das zweite I AM KLOOT Album ist noch besser als ich nach dem ersten Album aus dem Jahr 2001 erwartet habe. Die einzelnen Lieder sind musikalisch noch atemberaubender als die Lieder des ersten Albums. Für Freunder guter Musik ist das neue I AM KLOOT Album ein M U S S. Herausragend sind vorallem Lied 2 und 12. Weiter so I AM KLOOT !!
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am 23. September 2014
wenn die seele eine tür hat ist dies der schlüssel.
wenn man nicht weiter kann oder will dann ..... anhören!
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