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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Kopf zuerst, 28. Juli 2006
Von 
Child in time - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Head First (Audio CD)
Die "Head First" von 1983 ist die 2. Platte in der Besetzung Mick Box, Lee Kerslake, Bob Daisley (Bass), Pete Goalby (Gesang) und John Sinclair (Keyboards). Genau wie die Platte davor, ist sie eine Hard Rock-Platte geworden, fast schon Heavy Metal, im Gegensatz zu den poppigen bzw. eher Prog-orientierten Vorgängern.
Aber auch diese Platte stand wieder unter keinem guten Stern. Kurz nach Erscheinen ging die Plattenfirma Bronze, da wo Heep von Anfang an unter Vertrag standen, pleite. Daraufhin konnte Bob Daisley ein gutes Angebot von Ozzy Osbourne nicht ausschlagen. Sicherlich besser als eine ungewisse Zukunft mit Heep. Ersatz war schnell gefunden, Trevor Bolder kam zurück. Er war ja schon von 1976 bis 1980 bei der Band.
Zu der Platte: Sie ist eine gute Mischung aus harten Nummern wie z.B. Other side of midnight, Red lights und Weekend warriors. Aber auch poppigere Stücke wie Stay on top und Lonely nights (Cover von Bryan Adams) gibt es hier. Am besten gefällt mir Rollin`the rock. Eigendlich hat die Gruppe es ganz gut geschafft, Anschluß an die 80er zu finden. Auch wenn das Überstück vielleicht fehlt, Hut ab besonders vor Mick Box, dass er den Glauben an seine Band niemals aufgegeben hat und immer weitermacht. Schon deshalb gibt es 4 Sterne für eine sicher gute, aber nicht weltbewegende Platte.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Für's Radio gemacht..., 28. September 2009
Rezension bezieht sich auf: Head First (Audio CD)
Uriah Heep hatte im Laufe der gesamten Schaffensphase mehrere Musik- und Stilrichtungen durchlebt. Ich denke, dies hatte sich auch teilweise durch Umstände entwickelt, die von außen einwirkten (Labelwechsel), aber auch durch gravierende personelle Einschnitte und Versuche innerhalb der jeweils verbliebenen Mitglieder, andere musikalische Strömungen auszuprobieren.

Head First ist so ein Werk, dass, wie auch zuvor bereits Abominog, mal wieder etwas US - amerikanisch - poppig bzw. geradlinig metallisch ausfiel. So deutlich, dass die Songs auch durchaus für's Radio gemacht zu sein schienen.
Foreigner und Survivor lassen grüßen...

Das hat zwar mit dem progressiven klassischen Hardrock, den wir von Uriah Heep aus den 70ern kannten und liebten, nicht viel gemein, aber handwerklich ist Head First eine sehr gelungene Scheibe. Vor allem muss man Mick Box ein großes Lob aussprechen, dass er mit äußerstem Einsatz, Liebe und Herzblut die Band wieder neu formiert hat und sogar seinen alten Mitstreiter Lee Kerslake (seit Abominog) reaktivieren konnte, der auch hier wieder mitmischt.

Ich war zwar kein besonderer Freund von amerikanischem Mainstream der 80er, aber das, was Mick Box und Co. hier an guten Riffs, Metal-Rock-Ansätzen und atemberaubenden Super-Gitarrensoli (zwar kurz aber prägnant) abliefern, muss man erst mal so gekonnt nachmachen. Herausragende Beispiele hierfür sind "Other Side Of Midnight", "Love Is Blind", "Rolling The Rock", "Weekend Warriors" und "Playing For Time". Letzterer Song klingt sogar ziemlich heeptypisch.

Wie gesagt: Kein progressiver Rock, kein Heep-Sound, wie wir es von Look At Yourself oder Sweet Freedom kennen, aber sehr routinierter Rock.
Head First ist ein gutes Zeitdokument. Leider hatte die Band auch hier wieder das Pech auf ihrer Seite, dass Bronze-Records pleite ging und Head First unverdient kommerziell unterging.

Dabei hätten die Songs so schön in's Radio gepasst...
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die andere Seite der Mitternacht in einsamen Nächten und roten Lichtern, 13. Juni 2011
Von 
Alexander Hoefer "Animus" (Pähkinäkolo) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Head First (Audio CD)
"Ist das Foreigner?", frage ich seinerzeit den Plattenverkäufer als in einem Musikgeschäft das Album - Head First - im Hintergrund lief. "Nein, das ist Uriah Heep's Neue", antwortete mir dieser mit einem Grinsen, und freute sich irgendwie sehr, dass ich mich als kleiner 12-jähriger Bub für diese Platte interessierte. Tatsächlich war - Head First - das Album, das mich auf die Gruppe - Uriah Heep - erstmals aufmerksam machte, ohne zu wissen, dass ich zumindest mit Lady in Black schon einen sehr großen Hit kannte. Ich stöberte also fast 40 Minuten durch den Plattenladen, hörte - Head First - zu Ende; hatte damals aber kein Geld mir dieses tolle Album als Kassette zu kaufen. Auch knapp 10 Jahre später, als die ersten alten Alben der Gruppe auf CD erschienen, kaufte ich mir die Scheibe nicht, weil die Klangqualität der Erstpressungen nicht besonders gut waren, um nicht zu sagen grottenschlecht. So hieß es für mich warten, und darauf hoffen, dass irgendwann einmal der Back-Katalog, genauso wie bei den anderen großen Gruppen, in neu-remasterter Qualität veröffentlicht wird.

2001 war es dann soweit. Die ersten Uriah Heep Alben wurden als Expanded De-Luxe Edition veröffentlicht, wobei - Head First - natürlich noch nicht dabei war. Diese wurde erst 2005 in dieser Version veröffentlicht. Na ja, dachte ich mir. Jetzt habe ich so lange gewartet, dann kommt es auf vier weitere Jahre auch nicht mehr an. Dachte ich zumindest. Da ich allerdings zwischenzeitlich, wie das eben im sozialen Bereich mittlerweile Gang und Gäbe ist, leider einige Zeit arbeitslos wurde, musst ich mich nicht nur vier, sondern gleich acht Jahre gedulden, bis ich mir dieses gute Stück dann endlich kaufen konnte.

Head First - hat in der Tat ein bisschen etwas von Foreigner, denn Songs wie - The other side of Midnight, Lonely Nights, Love is Blind und Red Lights - könnten problemlos auch aus der Feder von Lou Gramm und Mick Jones stammen. Zehn großartige Motivations-Songs, die wir auch in ähnlicher Form aus den tollen Kinofilmen der damaligen Zeit kennen, und die den Storys so einen emotional euphorischen Touch verliehen, bieten Uriah Heep auf - Head First - zum Besten. Dass sich mit der Goalby-Ära nicht mehr alle Heep-Fans anfreunden konnten, finde ich persönlich sehr schade, denn es war aus melodiöser Sicht gesehen eine sehr sehr schöne, wenn auch nicht mehr ganz so komplex, wie in der Zeit der Siebziger.

Auf der remasterten Version gibt es neben den beiden Bonustitel - Playing for Time und Searching - auch noch drei Life-Versionen, die allerdings vom Klang nur maximal mittlere Bootlegqualität erreichen, und damit verzichtbar gewesen wären.
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Head First
Head First von Uriah Heep (Audio CD - 2006)
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