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Kundenrezensionen

4,8 von 5 Sternen18
4,8 von 5 Sternen
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am 7. Februar 2008
Nachdem ich in den letzten Tagen mehr oder weniger zufällig drei Filme von Patrice Leconte gesehen habe, würde ich diesen hier auf jeden Fall als den schönsten der drei bezeichnen. Die Chemie zwischen Vanessa Paradis - die hier wieder einmal und vielleicht am nachdrücklichsten beweist, dass sie schauspielerisch einfach großartig ist - und dem nicht minder präsenten und faszinierenden Daniel Auteuil - der nicht zu Unrecht mit Gerard Depardieu verglichen wird, wobei ich finde, dass dies eher Depardieu als Auteuil schmeichelt - ist hier derart physisch, dass es mehrfach geradezu auf der Leinwand knistert. Ich habe wohl noch nie einen derart erotischen Film gesehen, in dem die Hauptpersonen keinen einzigen Kuss geschweige denn weitere Körperflüssigkeiten austauschen.

Alles lebt von dem Spiel zwischen Leben und Tod. Sie will springen, er kann sie nicht aufhalten, rettet sie aber doch. Die beiden sind nur zusammen gut. Nach einer Weile nehmen sie es irgendwie selbstverständlich und geraten so in existenzielle Krisen, die sie letztlich wieder zusammen führen. Die Szene mit den Messern in dem alten Güterwaggon ist eine der meisterhaftesten Liebesszenen des europäischen Kinos aller Zeiten.

Wunderbar an dieser DVD, deren Untertitel zwar zurecht kritisiert werden, aus meiner Sicht aber nicht ins Gewicht fallen, ist das Interview mit Regisseur Patrice Leconte, in dem er beschreibt, dass er die Geschichte von Anfang an mit Vanessa Paradis aber zunächst nicht mit Daniel Auteuil drehen wollte. An sich hatte er einen wesentlich älteren französischen Darsteller im Blick, der aber kurzfristig absagte, aus Angst er könnte neben Paradis alt aussehen. So nahm der Glücksfall seinen Lauf, Leconte fragte Auteuil, der sagte zu und das skurrilste und zugleich liebenswerteste Paar der jüngeren französischen Filmgeschichte war geboren.

Fazit: Melancholische und dabei doch wunderbar leichte Tragikomödie, in der zwei Menschen auf Umwegen erkennen, dass sie füreinander geschaffen sind.
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am 14. April 2005
Adèle (Vanessa Paradis) ist jung, schön und todunglücklich. Immer hat sie Pech und gerät an die falschen Männer. Also will sie mit dem Sprung von einer Brücke ihrem Leben ein Ende machen. Gerade als sie springen will, bemerkt der Lebenskünstler und Messerwerfer Gabor (Daniel Auteuil) die verzweifelte junge Frau. Wenn sie schon lebensmüde ist, kann sie ja genauso gut für ihn als "Zielscheibe" arbeiten. Irgendwie ist Adèle von diesem Angebot aber nicht überzeugt und springt ins Wasser, Gabor hechtet hinterher und rettet sie. Von nun an kommen die beiden nicht mehr voneinander los. Adèle arbeitet als "Zielscheibe" für Gabor und reist mit ihm von Auftritt zu Auftritt. In seiner Gegenwart gelingt es ihr auch ihre nymphomanen Züge zu kontrollieren. Und sogar das Glück kehrt in Gabor's Nähe zu ihr zurück - im Casino räumt sie kräftig ab. Schließlich meint Adèle ihre große Liebe getroffen zu haben. Bei einem Auftritt auf einem Kreuzfahrtschiff verliebt sie sich in einen jungen Griechen, der gerade heiraten will. In einem Rettungsboot fliehen die beiden. Schwups! Gabor ist nicht mehr da und das Pech ist Adèle wieder hold. Der Grieche ist doch nicht das große Los. Gabor und Adèle irren wieder verloren allein durch die Welt. Ob sie sich doch noch finden ... weiß ich zwar, verrate ich aber nicht!
"Die Frau auf der Brücke" ist ein kleines Juwel. Starke Darsteller (Vanessa Paradis und Daniel Auteuil), eine fesselnde Handlung und der geschickte Einsatz künstlerischer Stilmittel fügen sich zu einem überzeugenden Gesamtwerk. Als Besonderheit hat Patrice Leoconte den ganzen Film in schwarz-weiß gedreht, was ihm eine spezielle Note verleiht. Daniel Auteuil hat sicherlich zu Recht den "César" für seine Rolle als Gabor erhalten und Vanessa Paradis zeigt, dass sie mehr als Singen (Joe, le taxi) kann!
Die DVD bietet gutes Bild (s/w) und Ton. Für Fans des französichen OT ist zu beachten, dass die dt. UT nicht ausblendbar sind. Ein Mini-Booklet und ordentliche Bonusmaterialien runden ein gelungenes Produkt ab.
Fazit: Kleines Juwel. Den Film sollte man gesehen haben!
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am 23. Juni 2002
Dieser Film gibt denjenigen Hoffnung, die auf der Suche nach der übersinnlichen Liebe sind. In einem Leben, wo letztlich alles Zufall ist, ist die Chance nicht unbedingt groß, seine wirkliche Liebe zu finden. Wir finden sicherlich viele Lieben und machen Abstriche hier und dort und konstruieren ein System mit dem wir zurecht kommen und letztlich in dem wir auch alt werden können. Aber haben wir auch wirklich das Glück gefunden. Viele kleine Jungs träumen davon mit dem Drachen zu kämpfen, die Prinzessin zu befreien und sie zu lieben bis an das Ende aller Tage. Später stellen wir fest, daß das Leben viel komplizierter ist, aber wir sollten nicht den Traum vergessen, auch wenn wir die Hoffnung oft verlieren. Der Film gibt Zuversicht, daß es die übersinnliche Liebe gibt und das sie gefunden werden kann, auch wenn manchmal viel Zeit vergeht. Der Film macht keine Aussage darüber, ob diese Liebe ewig sein kann. In "Der Mann der Friseuse" gibt Leconte die Antwort: Es stirbt die Liebe oder es sterben die Liebenden. Hier bleibt alles offen und das ist gut so, denn wir tauschen im Leben oft genung die Liebe gegen Zuneigung und Sympathie ein, vielleicht auch Achtung. Ich kann den Film allen empfehlen, die an die Liebe glauben und keine 50, 70 oder 90prozentigen Lösungen akzeptieren.
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am 12. Juni 2005
Der vom Leben enttäuschte und desillusionierte Messerwerfer Gabor (Daniel Auteuil) trifft auf die junge, naive Adèle (Vanessa Paradis). Gemeinsam geben sie dem Glück eine neue Chance. Eine Art modernes Märchen, von Patrice Leconte in schwarzweiß gehalten und teilweise von sehr schöner Musik untermalt, wodurch die Szenen noch an Intensität gewinnen.
Der große Wermutstropfen ist die DVD-Umsetzung: In der französischen Version sind die deutschen Untertitel nicht ausblendbar. Umgekehrt besteht auch nicht die Möglichkeit, französische Untertitel einzublenden (was durchaus enorm zum Verständnis beiträgt, wenn Filmpassagen vernuschelt sind - was im französischen Kino nicht selten vorkommt).
Es ist sehr ärgerlich, dass die DVD-Hersteller - wahrscheinlich um den grenzüberschreitenden Handel zu erschweren - immer mehr dazu übergehen, nationale Editionen aufzulegen, obwohl auf der DVD noch ausreichend Platz wäre für zusätzliche Tonspuren oder Untertitel...
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TOP 500 REZENSENTam 23. April 2012
Adèle (Vanessa Paradis), eine junge Frau mit chronischem Pech in der Liebe, steht eines Nachts auf einer Pariser Seinebrücke, bereit, in den Tod zu springen.
Gabor (Daniel Auteuil), desillusionierter Messerwefer, kann Adèle zwar nicht vom Springen abhalten, rettet sie aber aus dem Wasser und überredet sie, seine neue Partnerin zu werden.
Gemeinsam ziehen die beiden von Auftritt zu Auftritt quer durch Europa und erleben zum ersten Mal im Leben, wie sich Glück auf ganzer Linie anfühlt:
Zu erfolgreichen Auftritten gesellt sich ein größerer Geldgewinn im Casino und eine sich vertiefende, wenngleich platonisch bleibende Beziehung zwischen den beiden ehemaligen Pechvögeln.
Als Adèle sich in einen jungen Griechen verliebt und Gabor verlässt, wendet sich das Blatt und allmählich realisiert jeder der beiden, daß Glück ohne den anderen offenbar nicht möglich ist...

Wenn Sie sich jemals gefragt haben, wo der Zauber, die poetische Kraft und die pure Kinomagie des französischen Filmes der dreißiger bis fünfziger Jahre geblieben sind, dann dürfte "Die Frau auf der Brücke" DER Film für Sie sein:
Kunstvoll stattet Patrice Leconte die poetische Liebesgeschichte mit expressiven Schwarzweiß-Bildern, kühnen Perspektiven und Kamerafahrten in schönster Film-Noir-Manier und einem hypnotischen Soundtrack aus, der von Marianne Faithfull über Benny Goodman und Brenda Lee bis hin zu Mozart reicht.
Vor allem aber lebt der Film von seinen beiden charismatischen Hauptdarstellern, zwischen denen es ganz ohne explizite Liebesszenen gewaltig knistert.
Daniel Auteuil gilt nicht umsonst seit Jahrzehnten als einer der besten Schauspieler Frankreichs und hat für seine Darstellung des nur vordergründig beherrschten Gabor, unter dessen Oberfläche es von unterdrückten Gefühlen brodelt, völlig zu Recht seinen zweiten César gewonnen.
Ebenso überzeugend ist aber auch Vanessa Paradis, die hier mit einer bezaubernden Mischung aus Verletzlichkeit und Entschlusskraft endgültig beweisen konnte, daß sie weitaus mehr ist als nur eine französische Pop-Lolita.
Selten dürfte man eine erotischere Filmszene gesehen haben als die bekannte "Messerszene" im Güterwaggon (und das vollkommen ohne körperliche Berührungen oder nackte Haut!), in der die beiden Protagonisten meterweit voneinander entfernt stehen und nicht ein einziges Mal gemeinsam im Bild sind, sondern die gesamte mehrminütige Szene ausschließlich in Schuss-Gegenschuss-Montage gestaltet ist.
Für Filmfeunde interessant auch die mannigfaltigen Verbeugungen vor diversen europäischen Fimklassikern einer leider längst vergangenen Ära:
Carnés "Les enfants du paradis" und "Quai des brumes" mit Jean Gabin und Michèle Morgan, Godards "A bout de souffle", der britische "Siebente Schleier" mit James Mason und Ann Todd, René Clair, Vittorio de Sica, Federico Fellini - sie alle dürften "Die Frau auf der Brücke" mit inspiriert haben.
Selbst an die Kernaussage aus Saint-Exupérys "Petit Prince" "Man sieht nur mit dem Herzen gut" fühlt man sich erinnert, wenn der liebende Gabor seine Adèle noch blind sicher genug zu "sehen" vermag, um sogar durch ein undurchsichtiges Tuch hindurch seine Varieté-Nummer mit lebender Zielscheibe vorzuführen.
Dennoch gelingt es Patrice Leconte mit diesem ebenso eigenwilligen wie fesselnden Film, eine ganz eigene Atmosphäre aufzubauen, so daß der Film zwar Hommage, aber nie Kopie ist.

Für mich ein absoluter Lieblingsfilm, aber Achtung:
Eine gewisse Schwäche für die "ganz große Oper", für kühne Symbolik und hemmungslose Romantik sollte man schon mitbringen, denn Patrice Leconte greift sowohl inhaltlich als auch gestalterisch lustvoll tief in die cineastische Trickkiste bei seinem Märchen für Erwachsene, welches gleichermaßen poetisch wie dramatisch und teilweise durchaus auch drollig seine "Botschaft" herüberbringt, nach der man an das Glück -manchmal- ganz einfach nur glauben muss, um es zu finden...
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am 23. Juni 2002
Dieser Film gibt denjenigen Hoffnung, die auf der Suche nach der übersinnlichen Liebe sind. In einem Leben, wo letztlich alles Zufall ist, ist die Chance nicht unbedingt groß, seine wirkliche Liebe zu finden. Wir finden sicherlich viele Lieben und machen Abstriche hier und dort und konstruieren ein System mit dem wir zurecht kommen und letztlich in dem wir auch alt werden können. Aber haben wir auch wirklich das Glück gefunden. Viele kleine Jungs träumen davon mit dem Drachen zu kämpfen, die Prinzessin zu befreien und sie zu lieben bis an das Ende aller Tage. Später stellen wir fest, daß das Leben viel komplizierter ist, aber wir sollten nicht den Traum vergessen, auch wenn wir die Hoffnung oft verlieren. Der Film gibt Zuversicht, daß es die übersinnliche Liebe gibt und das sie gefunden werden kann, auch wenn manchmal viel Zeit vergeht. Der Film macht keine Aussage darüber, ob diese Liebe ewig sein kann. In "Der Mann der Friseuse" gibt Leconte die Antwort: Es stirbt die Liebe oder es sterben die Liebenden. Hier bleibt alles offen und das ist gut so, denn wir tauschen im Leben oft genung die Liebe gegen Zuneigung und Sympathie ein, vielleicht auch Achtung. Ich kann den Film allen empfehlen, die an die Liebe glauben und keine 50, 70 oder 90prozentigen Lösungen akzeptieren.
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am 2. Mai 2007
Einer der poetischsten und zugleich knisterndsten Filme, die ich bis jetzt (24 J.) gesehen habe!

Ursprünglich sollte ein anderer Schauspieler die Rolle des Gabor spielen, hatte jedoch Bedenken, und so sprang Auteuil ein. Wunderbar, wenn er nicht gespielt hätte, wäre der Film nur halb so gut.

Die Bilder sind derart spannungsgeladen, der Ton und die Musik noch dazu, dass man vollkommen geschockt ist, wenn dann leider der Film endet...

Den Soundtrack kann man leider nicht erwerben, soweit ich informiert bin, beschämend. Für jeden anderen geschmacklosen Splatterfilm gibt es dutzende Soundtracks, für die wirklich guten Filme oft nicht!
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am 6. Juni 2009
Ein Film, der mir von der Beschreibung zuerst sehr gut gefallen hat, mir dann aber durch die Aufmachung und durch das Dvd Menü, schon fast wieder die Lust zum Anschauen genommen wurde.
Doch da ich nicht umsonst "Leigebühren" blechen wollte, musste ich wohl in den sauren Apfel beissen, der sich jedoch im Laufe der 90 Minuten zu einem zuckersüßen wandelte.
Bedeutungsschwangere Sätze flogen hin und her, "Titanic" und "Pretty Woman" Elemente wirbelten auf und...Hach...das alles noch im nostalgischen "Pariser" schwarz-weiß verpackt!
Trockener Humor kam auch nicht zu kurz und Vanessas kleines Zahnlückchen unterstrich die "Naivität" sehr gut...
Alles in allem also: EIN MUSS dieser Film.
So gehe jetzt meine Messer schleifen! ;-)
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am 14. April 2015
...wobei das Ende für meine Begriffe ein wenig zu konstruiert und schnulzig ist.
Jedoch sind die Nervenkitzelmomente der beiden Akteure bei den Messerwerf-Szenen gut inszeniert, wie Ich finde.
EMPFEHLENSWERT
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am 3. März 2015
Der schönste gefühlvollste Film den es gibt. Eine Selbstmörderin von der Brücke zu holen um sie dann als Zielscheibe Zubauten, sehr erotisch...
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