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Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen
69
4,3 von 5 Sternen
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Den vorliegenden Film von Charles Dance werde ich mir gewiss mehrfach ansehen, denn er ist Balsam fürs Auge aber auch für die Seele, aufgrund der vielschichtigen Subtilität, die er anzubieten hat.
Die schönen Bilder der gezeigten südenglischen Landschaft sind ein Hochgenuss.
Die Filmhandlung spielt in Cornwell in den 1930er Jahren.
Die beiden älteren, alleinstehenden, leicht verschrobenen, wohl auch ein wenig gelangweilten Schwestern Ursula und Janet Widdington ( Judi Dench und Maggi Smith) bewohnen ein Haus an der Küste Cornwells, unweit von einem kleinen Fischerdorf. Versorgt werden sie von ihrer recht bodenständigen Haushälterin.
Eines Tages finden sie einen vom Meer angespülten, ohnmächtigen, jungen Mann am Ufer. Es handelt sich dabei um den schiffbrüchigen Polen Andrzey (Daniel Brühl).
Ihn lassen sie durch einen Arzt in ihr Haus bringen und kümmern sich fortan rührend um seine Genesung. Sein Bein ist gebrochen. Eine Weile ist er bewegungsunfähig.
Obgleich die Ladies viele Jahrzehnte älter sind als Andrzey, entwickeln sie zarte Gefühle und diffuse Sehnsüchte gegenüber dem jungen Mann. Besonders Ursula ist verliebt wie ein junges Mädchen.
Natürlich zeigen sie ihm ihre tatsächlichen Gefühle nicht, sondern bemuttern Andrzey stattdessen.
Ursula und Janet bringen dem Polen die englische Sprache bei, kleiden ihn neu ein und beschaffen für ihn, nachdem ihnen klar wird, dass er Musik liebt, eine Geige.
Andrzey ist ein besonders talentierter Geiger, der durch seine Musik nicht nur die Herzen der beiden Frauen, sondern aller Dorfbewohnern für sich gewinnt.
Die bildschschöne, junge, russische Malerin Olga (Natascha Mc Elhone) sorgt alsbald für Aufregung.
Sie wird für Andrzeys musikalischer Weiterentwicklung entscheidende Türen öffnen. Man beobachtet sie mit Argusaugen, weil man vermutet, dass sie im Hinblick auf den jungen Mann ganz andere Absichten verfolgt...

Angedeutet werden die kleinen Eifersüchteleien der beiden Schwestern untereinander, aber auch der Ladies gegenüber Olga. Diese Eifersüchteleinen sind allerdings stets nur von kurzer Dauer, weil letztlich die positiven Gefühle füreinander überwiegen.
Diese Gegebenheit macht den Streifen so liebenwert.
Es sind sehr leise, betont unaufdringliche Gefühle und Sehnsüchte, die diesen Film, fast wie ein Windhauch, durchziehen. Diese Emotionen korrespondieren mit den sehr angenehmen Pastelltönen der Kleidung der Schauspieler und des Ambientes im Wohnhaus.
Die pittoreske Landschaft , der Himmel, der sich im Meer spiegelt, das saftige Grün der Wiesen, auch die vielen blassrosafarbenen Blumen im Garten drücken die Grundstimmung dieses Films aus, die übrigens in den wunderbaren Geigenklängen ihren Höhepunkt findet.

Ein toller Film. Frei von Kitschelementen. Empfehlenswert.
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am 6. März 2005
Judi Dench und Maggie Smith sind die Stars dieser herzerwärmenden Geschichte, die von unerfüllten Träumen, Unschuld und unerwiderter Liebe erzählt.
Die alternden Schwestern Janet (Maggie Smith) und Ursula (Judi Dench) finden an der Küste einen jungen polnischen Schiffbrüchigen (Daniel Brühl) und peppeln ihn liebevoll wieder auf. Ihr Leben wird durch den jungen Mann heftig auf den Kopf gestellt.
Ein stiller Film, der in wunderschönen Bildern eine anrührende Geschichte von Sehnsucht und unerfüllter Liebe erzählt. Einfach wundervoll!
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am 27. März 2006
Endlich mal ein Film definitiv nicht für die MTV-Zappelgeneration, die sich kaum auf mehr als 10 zusammenhängende Sekunden Schnittmaterial konzentrieren kann.
Einen Genuss stellt dieses Werk nicht zuletzt dank des subtilen Zusammenspiels der drei Protagonisten Judi Dench, Maggie Smith und Daniel Brühl dar. Auch wenn der Film einige Längen aufweist, wird von ihm folgendes in der Erinnerung haften bleiben:
- das nicht mehr ganz so taufrische Zusammenleben der beiden Schwestern Ursula (Judi Dench) und Janet (Maggie Smith) Widdington im wildromantischen Cornwall von 1936, bis
- die Anspülung des bewusstlosen Andrea Marowski (Daniel Brühl) am Strand von Cornwall geschieht, was eine belebende und entzückend dargestellte Rivalität zwischen den Schwester auslöst,
- was den eifersüchtigen Dr. Francis Mead (David Warner) auf den Plan ruft, der die zarten Romanzen zu zerstören droht, kombiniert mit
- dem Auftauchen der rätselhaften Olga Daniloff (Natascha McElhone), welche Andrea schliesslich zu seiner wahren Berufung (zurück) verhilft, bis sich der Bogen schliesst und
- die betörende klassische Musik (zusammengestellt und grösstenteils komponiert von Nigel Hess), von der man am Schluss des Films wünscht, sie möge nie mehr aufhören, den Film zu seinem bittersüssen Ende führt.
Ein kleines Meisterwerk und nota bene das Regie-Erstlingswerk des britischen Schauspielers Charles Dance. Ein Film für Romantiker und solche, die es werden wollen. Papiertaschentücher nicht vergessen!
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am 24. Juli 2015
Den Titel finde ich sehr gut gewählt, denn dieser Film kommt auf Zehenspitzen daher und wie ein Hauch aus vergangener Zeit. Die beiden alternden Schwestern in ihrem Cottage and der kornischen Küste wirken selbst wie ein Gemälde. In ihr beschauliches, streng geregeltes Leben platzt der junge Schiffbrüchige Andrzej und stellt ihr Leben - und Gefühlsleben - auf den Kopf. Die Bemühungen der Malerin Olga, dem jungen Geigenvirtuosen aus Polen wichtige Türen zu öffnen klären vieles und bereiten einer neuen Art von Beziehung den Weg.
Für mich ist der Film einfach nur schön. Regisseur und Darsteller haben ein wunderschönes Bild gemalt und mit zauberhaften Tönen untermalt. Ein Film für stille Abende, wenn es tagsüber nicht so gut gelaufen ist.
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am 5. März 2006
Judi Dench und Maggie Smith sind die Stars dieser herzerwärmendenGeschichte, die von unerfüllten Träumen, Unschuld und unerwiderter Liebe erzählt.
Die alternden Schwestern Janet (Maggie Smith) und Ursula (Judi Dench) finden an der Küste einen jungen polnischen Schiffbrüchigen (Daniel Brühl) und peppeln ihn liebevoll wieder auf. Ihr Leben wird durch den jungen Mann heftig auf den Kopf gestellt.
Ein stiller Film, der in wunderschönen Bildern eine anrührende Geschichte von Sehnsucht und unerfüllter Liebe erzählt. Einfach wundervoll!
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am 15. März 2015
DIE LIEBE IM HERBST DES LEBENS

Ich glaube, wäre der Film mit anderen Schauspielern besetzt worden, hätte er nur halb soviel Tiefgang.
Wer ein Fan von Judi Dench, Maggie Smith oder Daniel Brühl ist, kommt hier voll auf seine Kosten.
Wer diese jedoch nicht kennt oder mag, sollte die Finger hier weglassen. Die Story ist vorhersehbar und der Film sehr dominiert von starken Frauen.
Sehr schön sind auch die 40 Minuten Bonusmaterial.
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am 2. Oktober 2006
Die älteren Schwestern Ursula und Janet leben an der südenglischen Küste in einem kleinen beschaulichen Haus. Eines Morgens entdecken die beiden einen gestrandeten jungen Mann. Mit Hilfe eines Nachbarn bringen sie ihn ins Haus, rufen den Arzt und pflegen ihn anschließend. Der junge Mann gewinnt bald seine Kräfte wieder. Die Verständigung erweist sich zunächst als schwierig, denn Andrzejs ist Polen. Besonders Ursula bemüht sich um den jungen Polen. Sie bringt ihm die englische Sprache bei.

Schon bald stellt sich heraus, das er meisterlich Geige spielen kann. Sein Talent wird zudem von der russischen Urlauberin Olga bemerkt. Ihr Bruder ist ein bekannter Geigenvirtuose und Olga berichtet ihm von ihrer Entdeckung. Schon bald hat der junge Mann ein durchbrechendes Konzert in London und eine Weltkarriere bahnt sich an.

Zurück bleiben die beiden Schwestern mit ein wenig Wehmut im Herzen, denn sie haben den jungen Polen liebgewonnen. Ursula, die sich verliebt hatte und diese Entwicklung etwas auszubremsen versuchte, schmerzte dies sehr, aber sie gönnt dem Jungen seinen neuen Lebensweg.

Die ruhig erzählte Geschichte lebt von ihren vielen kleinen Details, der wunderschönen Landschaft Cornwalls und ganz einfühlsamen Schauspielern. Ein feiner Film jenseits der Hektik unserer Zeit.
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am 14. Oktober 2006
Zwei altjüngferlich lebende Schwestern mit unterschiedlichem Erfahrungshintergrund und ein junger fremder Mann ohne Heimat und Identität, der jäh ihrer Obhut anheimfällt - das ist schon als Stoff wundervoll, denn die Situation, die durch die Sprachbarriere auch noch viele Geheimnisse und Illusionen enthält - eröffnet viele psychologische Möglichkeiten, die der Film auch wahrnimmt. Aber selbst solch ein gutes Drehbuch hätte man mit mittelmäßigen Darstellern verseichteln können. Die drei Hauptdarsteller sind das Herz des Films, der trotz der ruhigen Erzählweise niemals langweilig ist. Judy Dench als romantischer Alt-Teenager ist einfach göttlich! Der Film ist eine Komödie, aber er diskriminiert seine Figuren nicht. Die beiden Damen sind lächerlich, aber man mag sie einfach. Wir waren gerührt und amüsiert.
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am 11. Juli 2010
Ein zauberhafter Film, zum Niederknien schön. Eingebettet in die malerische Landschaft von Cornwall gibt es nicht viel Handlung, dafür aber viel Gefühl und Witz. Von dem hochkarätig besetzten Ensemble möchte ich nur Judy Dench hervorheben, die in umwerfend ergreifender Weise die alte Dame gibt, die sich im hohen Alter in den jungen Polen verliebt. Sie spielt das mit so viel Schamhaftigkeit und inneren Tumulten, wie der aufgewühlte Atlantik. Man sieht wie sie mit allem, was eigentlich gegen eine solche unerfüllbare Liebe spricht, kämpft und doch Haltung bewahrt. Es sind fein dosierte, echte, tiefe menschliche Emotionen, die sie auf die Leinwand bringt. Dabei ist es nie kitschig. Charles Dance, der bis dato nur vor der Kamera stand, ist ein Jahrhundertwerk gelungen.
Der lyrische Titel weist auf den bevorzugten Duft vornehmer, älterer Damen hin, die eigentlich jenseits der feurigen Liebe leben. Und dann noch die virtuose Musik von Joshua Bell, die einem beim Abschlusskonzert zum Taschentuch greifen lässt.
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am 19. September 2007
Was soll ich sagen: Die Landschaft von Cornwall ist zum Verlieben schön, besonders wenn so wie im Film beinahe immer gutes Wetter herrscht. Und wenn ich mal ein alter Opa bin, dann wünsche ich mir eine Frau wie Judy Dench an meiner Seite. Das hier ist wirklich großes Kino, und dazu braucht es kein rekordverdächtiges Budget und auch nicht die neuesten Animationen. Ganz im Gegenteil: Hier geht es um sehnsüchtige Blicke und um zarte Berührungen.

Wer bis jetzt mit der Geige und mit ihrer Musik nicht viel anfangen konnte, der wird seine Meinung spätestens nach diesem Film überdenken. Das Geigenspiel von Joshua Bell und die Mimik von Daniel Brühl werden hier zu einem außergewöhnlichen Meisterwerk verknüpft, das nicht nur Klassikliebhaber begeistert.

Einen Kritikpunkt gibt es doch: Der Cornwall-Dialekt ist im Englischen schwer zu verstehen. Wieso das so ist wird klar wenn Miriam Margolyes - das Dienstmädchen der beiden Schwestern im Film - im Interview-Teil der DVD erklärt wie sie versucht hat einen möglichst authentischen Dialekt hinzubekommen: Das Gesicht ganz fest zusammenkneifen, und dann möglichst schnell sprechen. Englische Untertitel wären da definitiv hilfreich. Sonst sind die Extras der DVD zwar nicht überbordend, aber es gibt z. B. einige interessante - wenn auch kurze - Interviews. Bei diesen wird man dankenswerterweise von der gnadenlosen Selbstbeweihräucherung die an dieser Stelle bei vielen Hollywood-Filmen üblich ist verschont.

Noch kurz etwas zur Kritik das Plot sei zu langweilig oder zu konstruiert: Haben Sie schon einmal Gefühle empfunden, die gar nicht viel Sinn ergaben, vielleicht weil das Gegenüber viel zu alt war oder viel zu jung? Eben. Und alle jene die sich bloß trauen politisch korrekte Gefühle wahrzunehmen, die dürfen ja weiterhin Rambo und Rocky schauen. Die in diesem Film dargestellte Gefühlswelt verlangt - und fördert - eine etwas verfeinerte Wahrnehmung der Dinge.

Noch ein praktischer Hinweis: Der Film hat bis vor etwa zwei Wochen noch 15,45 Euro gekostet. Wer daran interessiert ist sollte bedenken dass der Preis für den Film eher wieder steigt als noch weiter fällt.
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